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DE1258769B - Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen UEberziehen von Gegenstaenden mit einem organischen Filmbildner - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen UEberziehen von Gegenstaenden mit einem organischen Filmbildner

Info

Publication number
DE1258769B
DE1258769B DEF43035A DEF0043035A DE1258769B DE 1258769 B DE1258769 B DE 1258769B DE F43035 A DEF43035 A DE F43035A DE F0043035 A DEF0043035 A DE F0043035A DE 1258769 B DE1258769 B DE 1258769B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
objects
bath
shower
organic film
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF43035A
Other languages
English (en)
Inventor
Gilbert L Burnside
Leopold A Madejczyk
Gordon G Strosberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Publication of DE1258769B publication Critical patent/DE1258769B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D13/00Electrophoretic coating characterised by the process
    • C25D13/22Servicing or operating apparatus or multistep processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B44d
Deutsche Kl.: 75 c - 5/04
Nummer: 1258 769
Aktenzeichen: F 43035 VI b/75 c
Anmeldetag: 1. Juni 1964
Auslegetag: 11. Januar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum elektrischen Überziehen von Gegenständen mit einem organischen Filmbildner, der als wäßrige Dispersion vorliegt, wobei diese und die zu überziehenden Gegenstände mit den beiden Polen einer Gleichstromquelle in Verbindung stehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Gleichmäßigkeit des Überzuges bei einem solchen Verfahren zu verbessern. Insbesondere bei dem Überziehen von größeren Gegenständen, die durch das Bad der wäßrigen Dispersion geleitet werden, kommt es leicht vor, daß die Gegenstände, die in das Bad eintreten oder die es verlassen, zum Stehen kommen. Dabei taucht der untere Teil des Gegenstandes in das wäßrige Bad ein, während der obere Teil der Atmo-Sphäre ausgesetzt ist. Durch derartige Stoppvorgänge treten Unregelmäßigkeiten im Überzug in der Form von Wasserlinien auf, sofern nicht dafür Sorge getragen wird, daß deren Bildung vermieden wird oder die Gegenstände sofort ausgehoben werden. zo
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der die Gegenelektrode bildende Gegenstand beim Ausheben aus dem Bad mit Badflüssigkeit so lange bebraust wird, bis er keine Berührung mit dem Bad mehr hat. Durch diese Maßnähme wird die Bildung von Wasserlinienmarkierungen oder deren Wirkung beseitigt. Außerdem wurde festgestellt, daß durch dieses Verfahren wirksam Poren, Löcher und andere Oberflächenunregelmäßigkeiten abgedeckt werden können, die nach der normalen Zeitspanne des Uberziehens zufällig auch unabhängig von einem Anhalten der Fördereinrichtung, an der die Gegenstände hängen, auftreten.
Bei diesem Verfahren bildet erfindungsgemäß die zumBebrausen des positiv geladenen Gegenstandes dienende Brause eine weitere negativ geladene Elektrode.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens besteht bekanntermaßen aus einem Behälter für die wäßrige Dispersion des organischen Filmbildners, einer Fördereinrichtung für die Gegenstände und einer Gleichstromquelle, die mit dem Bad und dem zu überziehenden Gegenstand in Kontakt steht. Erfindungsgemäß ist bei dieser Vorrichtung eine Einrichtung zum Bebrausen der aus dem Bad heraustretenden Gegenstände vorgesehen, die Badflüssigkeit aus dem Behälter abzieht und zum Bebrausen über den Behälter fördert. Es sind erfindungsgemäß sehr feine Sprühstrahlen bildende Brausen vorgesehen, deren Durchflußmenge einstellbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, auf denen zeigt
Verfahren und Vorrichtung zum
elektrischen Überziehen von Gegenständen
mit einem organischen Filmbildner
Anmelder:
Ford-Werke Aktiengesellschaft,
5000 Köln, Ottoplatz 2
Als Erfinder benannt:
Gilbert L. Burnside,
Leopold A. Madejczyk,
Gordon G. Strosberg,
Oak Park, County of Oakland, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 1. Juli 1963 (291 625) -
F i g. 1 schematisch eine Ausführungsform einer Vorrichtung zum elektrischen Überziehen, die zur Ausführung des Verfahrens geeignet ist,
F i g. 2 schematisch teilweise im Querschnitt eine Ansicht der Vorrichtung nach F i g. 1, durch welche die Brauseausrüstung im Betrieb veranschaulicht wird.
Nach F i g. 1 enthält ein chemisch widerstandsfähiger Behälter 11 ein wäßriges Überzugsbad 13 und dient als negative Elektrode oder Kathode in dem Überzugsverfahren. Der Behälter 11 ist elektrisch mit einer Gleichstromquelle 17 über eine Leitung 15 verbunden. Ein zu überziehender Gegenstand 19, z. B. eine Kraftfahrzeugkarosserie, hängt an einer endlosen Fördervorrichtung 23 mittels eines Aufhängers 21. Die Fördervorrichtung 23 ist elektrisch über eine Kette angetrieben. Der Aufhänger 21 enthält einen Isolator 25, der den Gegenstand 19 von der geerdeten Fördervorrichtung isoliert. An dem Hänger 21 sitzt eine Kontaktplatte oder -bürste 27 und steht in elektrischer Verbindung mit ihm. Der Gegenstand 19 nähert sich dem Bad 13 und steht in elektrischer Verbindung mit der Sammelschiene 29, die ihrerseits elektrisch mit der Gleichstromquelle 17 über den Leiter 31 verbunden ist. Der Behältern ist außerdem mit einer Umlauf-Brausevorrichtung augerüstet, bestehend aus dem Pumpen-
709 718/357
halter 35, der Pumpe 37, dem Gehäuse 39, dem Gehäusehalter 41, der senkrechten Leitung 43, dem unteren Brausekopf 47 und dem oberen Brausekopf Sl.
Nach Fig. 2 bringt eine Einlaßleitung 33 die Pumpe 37 mit dem Bad in dem Behälter 11 in Verbindung. Die Auslaßleitungen 45 und 49 setzen die Brauseköpfe 47 und 51 mit der Leitung 43 in Verbindung. Eine zweite Brauseeinheit mit einer Einlaßleitung 63, einer Pumpenstütze 65, einer Pumpe 67, einem Gehäuse 69, einem Gehäuseträger 71, einer senkrechten Leitung 73, einer Auslaßleitung 75, einem unteren Brausekopf 77, einer Auslaßleitung 79 und einem oberen Brausekopf 81 sitzt der beschriebenen Brausevorrichtung gegenüber, und zwar an dem Ende des Behälters 11, an dem die überzogenen Gegenstände aus dem Bad herausgeführt werden. Die Pumpen 37 und 67 sind übliche Pumpen mit konstantem Druck und sind an eine nicht dargestellte Kraftquelle angeschlossen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsfonn ist jeder der Brauseköpfe elektrisch mit dem Behälter 11 verbunden und bildet einen Teil des negativen Elektrodensystems. Die Brausevorrichtungen, wie sie dargestellt sind, können nach Wunsch, je nach dem Überziehverfahren, mit dem sie benutzt werden, angeordnet und vervielfacht werden.
Das Werkstück 19 ist während der Aushebung aus dem Bad unter konstanter Bebrausung mit Badmaterial dargestellt, welches dem Bad durch die Brausevorrichtung entnommen wird.
Die positive Ladung für das Werkstück, während es in das Überzugsbad eingetaucht ist, wird aufrechterhalten, während das Werkstück durch die Brause hindurchgeht, di& vorzugsweise kleine oder unscheinbare Tröpfchen liefert. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die Bebrausung zu beenden, wenn die Fördervorrichtung anhält oder die Bebrausung kann auch unabhängig von der Bewegung der Fördervorrichtung aufrechterhalten werden.
Das Überziehen der eingetauchten Gegenstände im Bad erfolgt gewöhnlich mit einem Potential im Bereich von etwa 50 bis 1000, vorzugsweise 100 bis V.
Die Größe der Tröpfchen oder der Partikel und die Intensität der Bebrausung während des Aushebens eines Gegenstandes kann für jedes System geändert werden, wobei das einzelne Überzugsbad, seine Eigenschaften und Zusammensetzungen in Betracht gezogen wird. Durch Routinetest und Einstellung kann das Ausmaß der Bebrausung stets sachgemäß festgelegt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum elektrischen Überziehen von Gegenständen mit einem organischen Filmbildner, der als wäßrige Dispersion vorliegt, wobei diese und die zu überziehenden Gegenstände mit den beiden Polen einer Gleichstromquelle in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gegenelektrode bildende Gegenstand beim Ausheben aus dem Bad mit Badflüssigkeit so lange bebraust wird, bis er keine Berührung mit dem Bad mehr hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Bebrausen des positiv geladenen Gegenstandes dienende Brause eine weitere negativ geladene Elektrode bildet.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, bestehend aus einem Behälter für die wäßrige Dispersion des organischen Filmbildners, einer Fördereinrichtung für die Gegenstände und einer Gleichstromquelle, die mit dem Bad und dem zu überziehenden Gegenstand in Kontakt steht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Bebrausen der aus dem Bad (13) heraustretenden Gegenstände (19) vorgesehen ist, die Badflüssigkeit aus dem Behälter abzieht und zum Bebrausen über den Behälter (13) fördert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sehr feine Sprühstrahlen bildende Brausen (47, 51,77, 81) vorgesehen sind, deren Durchflußmenge einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 718/357 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEF43035A 1963-07-01 1964-06-01 Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen UEberziehen von Gegenstaenden mit einem organischen Filmbildner Pending DE1258769B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US291625A US3300400A (en) 1963-07-01 1963-07-01 Electrocoating process with terminal showering step

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1258769B true DE1258769B (de) 1968-01-11

Family

ID=23121088

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF43035A Pending DE1258769B (de) 1963-07-01 1964-06-01 Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen UEberziehen von Gegenstaenden mit einem organischen Filmbildner

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3300400A (de)
BE (1) BE650007A (de)
CH (1) CH412509A (de)
DE (1) DE1258769B (de)
GB (1) GB1019108A (de)
NL (1) NL142093B (de)
SE (1) SE308850B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH412509A (fr) 1966-04-30
BE650007A (de) 1964-11-03
GB1019108A (en) 1966-02-02
US3300400A (en) 1967-01-24
NL6407320A (de) 1965-01-04
NL142093B (nl) 1974-05-15
SE308850B (de) 1969-02-24

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