DE4325631C2 - Vorrichtung zum elektrophoretischen Beschichten der Innenoberfläche von Hohlkörpern - Google Patents
Vorrichtung zum elektrophoretischen Beschichten der Innenoberfläche von HohlkörpernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrophoretischen
Beschichten der Innenfläche von eine Öffnung aufweisenden,
elektrisch leitfähigen Hohlkörpern, insbesondere von
Verpackungsdosen.
Bei dem aus der europäischen Patentanmeldung 0 118 756 bekannten
Tauchverfahren werden die Hohlkörper in einem kontinuierlichen
Arbeitsgang derart durch ein Elektrotauchbad hindurchgeführt,
daß sie schnell und vollständig mit Tauchbadflüssigkeit geflutet
werden, so daß sie sich im Tauchbad elektrophoretisch mit einem
Naßfilm beschichten lassen. Nach ausreichender Beschichtungszeit
werden die Hohlkörper wieder aus dem Tauchbad ausgehoben und
wird die in ihnen befindliche Tauchbadflüssigkeit ausgegossen.
Hiernach werden die so beschichteten Hohlkörper im gegenseitigen
Abstand voneinander einem Trockenofen zugeführt und in diesem
getrocknet, woraufhin sie bedruckt oder etikettiert werden
können.
Bei diesem Tauchverfahren lassen sich die Hohlkörper nur
einheitlich außen und innen elektrophoretisch beschichten und
müssen so in das Elektrotauchbad hineingeführt werden, daß sie
mit der Öffnung nach oben eintauchen, um schnell und vollständig
geflutet und beschichtet zu werden, wonach sie aus dem Tauchbad
ausgehoben und mit der Öffnung nach unten gedreht werden müssen,
damit die Tauchbadflüssigkeit ablaufen kann. Dies führt dazu,
daß sowohl die Innenoberfläche als auch die Außenoberfläche
grundsätzlich mit demselben Lack beschichtet werden muß, was
nicht immer erforderlich ist. Des weiteren ist eine aufwendige
Mechanik zum Eintauchen und Ausheben sowie Wenden der Hohlkörper
vorzusehen.
Bei dem in der europäischen Patentanmeldung 0 431 711
beschriebenen Verfahren ist zwar keine aufwendige Mechanik zum
Eintauchen und Ausheben der Hohlkörper in ein Tauchbad
erforderlich, da die Hohlkörper mit der Öffnung nach unten über
ein elektrisch leitendes Gitter geschoben werden, wobei der Lack
durch die freien Zwischenräume zwischen den Gitter- bzw.
Roststäben in von unten aufsteigenden Strahlen in bzw. über die
Hohlkörper gespült wird und dabei deren gesamte Innen- und
Außenoberfläche mit einer ununterbrochenen Schicht bedeckt.
Dabei bildet der aufsteigende Strahl eine ununterbrochene,
leitende Verbindung von einer Anode oder Kathode in einem
Auffangbecken zu der die Kathode oder Anode bildenden Oberfläche
der Hohlkörper. Auch bei diesem Verfahren werden jedoch sowohl
die Innen- als auch die Außenoberfläche mit demselben
Elektrolack beschichtet.
Demgegenüber sind in der deutschen Offenlegungsschrift 32 20 310
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum gleichzeitigen
elektrophoretischen Beschichten der Innen- und Außenflächen
eines Hohlkörpers beschrieben, mit denen es möglich ist, die
Innen- und Außenflächen unterschiedlich und mit
unterschiedlichen Lacken zu beschichten. Zu diesem Zweck wird
der Hohlkörper bei abwärts gewandter Mündung in ein Gehäuse
eingeschlossen und in seinen Innenraum eine Düseneinrichtung
eingeführt, wobei zwischen Gehäuse und Behälter einerseits und
Behälter und Düseneinrichtung andererseits zwei separate
Durchlaßkanäle entstehen, die mit je einem Einlaß und einem
Auslaß versehen sind, um sie mit dem elektrophoretischen
Beschichtungsmaterial schnell füllen und dieses schnell aus
ihnen wieder ablassen zu können. Dabei werden die Innen- und
Außenflächen des Behälters mit dem Beschichtungsmaterial
überflutet, das sich aufgrund eines zwischen Gehäuse und
Behälter einerseits und Behälter und Düseneinrichtung
andererseits angelegten elektrischen Potential auf den
Oberflächen des Hohlkörpers ablagert. Für das
Beschichtungsmaterial sind zwei getrennte Durchlaßkanäle mit je
einem eigenen Ein- und Auslaß vorgesehen, so daß sich die Innen-
und Außenflächen des Behälters gleichzeitig mit
unterschiedlichen Beschichtungsmaterialien und auch in
unterschiedlichen Schichtdicken beschichten lassen.
Nachteilig ist bei dieser Vorrichtung, daß sie kompliziert
aufgebaut ist, da sie grundsätzlich für das gleichzeitige
Beschichten der Außen- und Innenoberfläche des Hohlkörpers
angelegt ist. Des weiteren muß die bewegliche Düse bis an den
Boden des Hohlkörpers eingeführt werden, so daß durch die bei
jedem Hohlkörper vorzunehmenden Bewegungen erhebliche
Zeitverluste entstehen und ein schnelles Beschichten,
insbesondere von Verpackungsdosen, nicht erreichbar ist.
Da die Anforderungen an die Außenbeschichtung von
Verpackungsdosen aber auch von anderen Hohlkörpern häufig
geringer, als an die Innenbeschichtung sind und die
elektrophoretische Beschichtung dann im Grunde nur für die
Innenoberfläche erforderlich ist, besteht ein Bedarf an einer
Vorrichtung zum Beschichten nur der Innenoberfläche von
Hohlkörpern, insbesondere Verpackungsdosen, so daß der Erfindung
die Aufgabe zugrunde liegt, eine Vorrichtung zum
elektrophoretischen Beschichten nur der Innenoberfläche von
Hohlkörpern, insbesondere Verpackungsdosen zu schaffen, die
einfach aufgebaut ist und das Beschichten einer großen Anzahl
von Hohlkörpern je Zeiteinheit zuläßt.
Ausgehend von dieser Aufgabenstellung wird eine Vorrichtung zum
elektrophoretischen Beschichten der Innenoberfläche von eine
Öffnung aufweisenden, elektrisch leitfähigen Hohlkörpern,
insbesondere von Verpackungsdosen vorgeschlagen, die
erfindungsgemäß wenigstens eine die Anode oder Kathode bildende
Halterung für wenigstens einen, mit der Öffnung nach unten
weisenden Hohlkörper, wenigstens eine axial relativ zu dem
Hohlkörper bis an die Öffnung bewegliche Düse für einen die
Verbindung zu einer Kathode oder Anode herstellenden,
wasserlöslichen Lack als Elektrolytflüssigkeit, eine elektrisch
isolierende an der Hohlkörperöffnung anliegenden Dichtung für
die Düse und wenigstens einen im Bereich zwischen der Düse und
dem inneren Rand der Hohlkörperöffnung durch die Dichtung
geführten Rückflußkanal aufweist.
Die Düse braucht nur bis an die Öffnung des Hohlkörpers
herangeführt zu werden und legt sich mit ihrer elektrisch
isolierenden Dichtung an die Hohlkörperöffnung an. Durch die
Düse wird der wasserlösliche Lack zentral in den Hohlkörper
eingedüst, strömt bis an den Boden des Hohlkörpers und dann an
den Wandungen nach abwärts und gelangt durch die Rückflußkanäle
aus dem Hohlkörper heraus. Der Hohlkörper bildet aufgrund der
mit einer Gleichspannungsquelle verbundenen Halterung die Anode
oder Kathode, während der wasserlösliche Lack als
Elektrolytflüssigkeit mit der Kathode oder Anode in Verbindung
steht. Auf diese Weise läßt sich ein ununterbrochener
Elektrolytflüssigkeitsstrom durch den Hohlkörper führen und
innerhalb kurzer Zeit eine qualitativ hochwertige Beschichtung
auf die Innenoberfläche des Hohlkörpers aufbringen, wobei der
Lackstrom durch die Rückflußkanäle abfließt. Selbstverständlich
kann die Bewegung auch umgekehrt erfolgten, d. h., die Düse
steht fest, und der Hohlkörper wird mit seiner Öffnung an die
Düse herangeführt.
Die Halterung für die Hohlkörper kann aus einem oberhalb einer
Auffangwanne waagerecht geführten Transportband mit
Greifvorrichtungen, z. B. Saugern, für die Böden einer Mehrzahl
von Verpackungsdosen bestehen oder, falls die Verpackungsdosen
aus Stahlblech bestehen, als ein oberhalb einer Auffangwanne
waagerecht geführtes, magnetisierbares Transportband zum
magnetischen Festhalten der Böden einer Mehrzahl von
Verpackungsdosen ausgebildet sein.
Unterhalb des Transportbandes kann eine Mehrzahl von Düsen an
einer Heb- und Senkvorrichtung angeordnet sein, wobei die
Hohlkörper durch das Transportband taktweise in den Bereich der
Düsen transportiert werden, die in dem Moment des Stillstandes
des Transportbandes angehoben werden und sich mit ihren
elektrisch isolierenden Dichtungen an die Hohlkörperöffnungen
anlegen. Danach wird der wasserlösliche Lack mittels Pumpen
durch die Düsen in den Innenraum der Hohlkörper gedüst und
fließt durch die Rückflußkanäle z. B. in eine unterhalb der
Behälter angeordnete Auffangwanne zurück.
Vorzugsweise kann jede Düse ein Trägerrohr aufweisen, an dem
eine konische Dichtung mit einem in die Behälteröffnung
einführbaren kleineren Durchmesser und einen den Durchmesser der
Öffnung übersteigenden größeren Durchmesser angeordnet ist,
wobei mehrere Rückflußkanäle in der Nähe des inneren Randes der
Hohlkörperöffnung beginnend und im wesentlichen senkrecht
außerhalb des Trägerrohrs verlaufend angeordnet sind.
Diese Rückflußrohre können, wie bereits erwähnt, frei oberhalb
einer Auffangwanne münden oder an eine Saugpumpe angeschlossen
sein, die dafür sorgt, daß die in dem Innenraum des Hohlkörpers
befindliche Luft abgesaugt wird, wodurch eine Schaumbildung
vermieden wird.
Statt das Förderband mit den Hohlkörpern taktweise zu bewegen
und die Düse bei Stillstand des Förderbandes in den Bereich der
Behälteröffnungen zu bringen, ist es auch möglich, das
Förderband oder eine entsprechende Transportvorrichtung
kontinuierlich zu bewegen und die Düsen mit den Behältern
mitzubewegen. Des weiteren läßt sich statt eines Förderbandes
auch ein Rundtisch mit einer oberen, drehbaren Platte, an der
sich Halterungen für die Hohlkörper und einer unteren Platte auf
der sich die Düsen befinden, einsetzen. Werden die
Düsenzuleitungen mit Umschaltventilen versehen, lassen sie sich
auch zum Reinigen und Spülen der Hohlkörper verwenden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung und
Fig. 2 eine Detailansicht einer Verpackungsdose mit
einer Düse in der Arbeitsstellung.
Von einer elektrophoretischen Beschichtungsvorrichtung, die
üblicherweise aus einer Entfettungsanlage vor der
Beschichtungsanlage und einer Lacktrocknungsanlage nach der
Beschichtungsanlage besteht, ist nur ausschnittsweise der
Beschichtungsbereich dargestellt. In eine Auffangwanne 1 ist ein
Vorrat 2 an wasserlöslichem Lack als Elektrolytflüssigkeit
eingefüllt. Eine Gleichspannungsquelle 3 ist mit einer in der
Auffangwanne 1 angeordneten Platte 4 als Kathode und mit einem
über ein Umlenkrollenpaar 6 geführten Transportband 5 als Anode
verbunden. Oberhalb des unteren Trumms des Transportbandes 5 ist
eine Schiene 7 angeordnet, die als Widerlager dient.
Verpackungsdosen 10 werden mittels eines Transportbandes 8, das
über ein Umlenkrollenpaar 9 geführt ist, an das Transportband 5
herangeführt. Die Verpackungsdosen 10 werden mittels einer nicht
dargestellten Vorrichtung mit ihrer Öffnung 15 nach unten auf
das Transportband 8 aufgesetzt und von dem Transportband 5
aufgenommen, wenn sie in den Bereich dieses Transportbandes 5
gelangen. Im dargestellten Beispiel bestehen die
Verpackungsdosen 10 aus Stahlblech und sind daher
ferromagnetisch, so daß die Übernahme der Verpackungsdosen 10
vom Transportband 8 auf das Transportband 5 dadurch erfolgen
kann, daß das Transportband 5 magnetisiert ist. Dies läßt sich
dadurch erreichen, daß die Schiene 7 als Elektromagnet
ausgebildet ist. Hierdurch werden die Verpackungsdosen 10 vom
Transportband 8 abgehoben und hängen mit ihren Böden 14 am
Transportband 5.
Der Transport der Verpackungsdosen 10 durch das Transportband 8,
das Transportband 5 und ein nachgeschaltetes Transportband 11,
das über ein Umlenkrollenpaar 12 geführt ist, erfolgt taktweise.
Jeweils bei Stillstand der Verpackungsdosen 10, die mit ihren
Böden 14 magnetisch an dem Transportband 5 gehalten sind, werden
Düsen 16 mit einer konischen Dichtung 18 aus elektrisch
isolierendem Material, die mittels eines Joches 21 mit einer
Heb- und Senkvorrichtung 22 verbunden sind, angehoben und
dichtend gegen umgebördelte Ränder 13 der Verpackungsdose 10
gepreßt. Die konischen Dichtungen 18 sind an Trägerrohren 17
befestigt und weisen einen kleinen Durchmesser auf, der in die
Öffnungen 15 der Verpackungsdosen 10 hineinragt, während der
äußere Durchmesser der konischen Dichtungen 18 größer als der
Durchmesser eines umgebördelten Randes 13 der Verpackungsdosen
10 ist.
Nach dem eine Mehrzahl von Verpackungsdosen 10 durch eine
Mehrzahl von konischen Dichtungen 18 abgeschlossen ist, werden
Pumpen 20 in Tätigkeit gesetzt, die wasserlöslichen Lack als
Elektrolyt aus der Auffangwanne 1 abpumpen und über Schläuche 23,
die Trägerrohre 17 und die Düsen 16 in den Behälterinnenraum
eindüsen. Dieser Elektrolytstrahl steigt aus den Düsen 16 auf,
bis er auf den gewölbten Boden 14 einer jeden Getränkedose 10
trifft. Dort wird er nach außen abgelenkt und fließt entlang der
Innenoberfläche der Verpackungsdose herab und durch die
Rückflußkanäle 19 direkt in die Auffangwanne 1.
Da der von den Pumpen 20 angesaugte wasserlösliche Lack mit der
Kathode 4 kontaktiert ist, während die Verpackungsdosen 10 mit
der Anode, d. h. dem Förderband 5 kontaktiert sind, erfolgt
während der Strömung des wasserlöslichen Lacks innerhalb der
Verpackungsdosen 10 ein Ladungsausgleich und damit eine
elektrophoretische Beschichtung der Innenoberfläche der
Verpackungsdosen 10, ohne daß dabei die Außenoberfläche mit
irgendwelchen Lackteilchen in Berührung kommt. Somit bleiben die
Verpackungsdosen 10 auf ihrer Außenoberfläche völlig unberührt
von dem in der Auffangwanne 1 befindlichen wasserlöslichen Lack,
so daß an der Außenoberfläche auch keine Beschichtung
stattfindet.
Je nach Dauer der Bedüsung des Innenraums der Verpackungsdosen
10 und der angelegten Spannung ergibt sich eine den Bedürfnissen
anpaßbare Schichtdicke.
Das in den Fig. 1 und 2 beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt
eine Anlage zum elektrophoretischen Beschichten, bei der die
Kathode 4 in der Auffangwanne 1 angeordnet ist, während das
Transportband 5 die Anode bildet. Selbstverständlich ist es auch
möglich, die Platte 4 als Anode auszubilden und dementsprechend
das Transportband 5 als Kathode vorzusehen.
Des weiteren ist es möglich, die Rückflußkanäle 19 mit nicht
dargestellten Saugpumpen zu verbinden, die sowohl die Luft aus
den Verpackungsdosen 10 absaugen als auch den wasserlöslichen
Lack und diesen wieder in die Auffangwanne 1 zurückleiten. Diese
Auffangwanne 1 ist auch bei dieser Ausführungsform vorteilhaft,
da beim Herabfahren der Düsen 16 mit den konischen Dichtungen 18
stets noch Lackreste abtropfen können, die vorteilhafterweise in
einer darunter angeordneten Auffangwanne 1 aufgefangen werden.
Es ist auch möglich, die Transportbänder 8, 5, 11 nicht
taktweise, sondern kontinuierlich zu bewegen. In diesem Fall ist
es jedoch notwendig, daß sich die Düsen 16 mit den konischen
Dichtungen 18, dem Joch 21 und der Heb- und Senkvorrichtung 22
mit den Verpackungsdosen 10 mitbewegen, während der
wasserlösliche Lack in den Innenraum der Getränkedosen 10
eingedüst wird.
Da die Außenoberfläche der Verpackungsdosen mit dem Lack nicht
in Berührung kommt, lassen sich bei Verpackungsdosen aus
Nichteisenmetall, z. B. aus Aluminium, auch Sauger als
Greifvorrichtung einsetzen. Hierzu lassen sich oberhalb einer
Auffangwanne angeordnete Rundtische mit einer oberen Platte, die
die Greifvorrichtung und einer unteren Platte, die die Düsen
aufweist, verwenden, die taktweise gedreht werden, wobei
entweder die Verpackungsdosen taktweise auf die Düsen abgesenkt
oder die Düsen angehoben werden.
Des weiteren ist es möglich, die Zuleitungen zu den Düsen mit
Umschaltventilen zu versehen, so daß sich mittels der Düsen
nacheinander das Reinigen, Beschichten und Spülen durchführen
läßt.
Vorteilhaft ist in allen Fällen, daß es mit geringem Aufwand
möglich ist, nur den Innenraum einer großen Zahl von
Verpackungsdosen schnell und sauber zu beschichten, so daß die
Außenoberfläche von dem für das Beschichten der Innenoberfläche
vorgesehenen wasserlöslichen Lack frei bleibt und sich auf
andere Weise anforderungsgerecht beschichten läßt.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum elektrophoretischen Beschichten der
Innenoberfläche von eine Öffnung aufweisenden, elektrisch
leitfähigen Hohlkörpern, insbesondere von Verpackungsdosen,
mit
- - wenigstens einer die Anode oder Kathode bildenden Halterung (5) für wenigstens einen, mit der Öffnung (15) nach unten weisenden Hohlkörper (10),
- - wenigstens einer axial relativ zu dem Hohlkörper (10) bis an die Öffnung (15) beweglichen Düse (16) für einen die Verbindung zu einer Kathode (4) oder Anode herstellenden wasserlöslichen Lack als Elektrolytflüssigkeit (2),
- - einer elektrisch isolierenden, an der Hohlkörperöffnung (15) anliegenden Dichtung (18) für die Düse (16) und
- - wenigstens einem im Bereich zwischen der Düse (16) und dem inneren Rand der Hohlkörperöffnung (15), durch die Dichtung (18) geführten Rückflußkanal (19).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung aus einem oberhalb einer Auffangwanne (1)
waagerecht geführten Transportband (5) mit Greifvorrichtung
für die Böden (14) einer Mehrzahl von Verpackungsdosen (10)
besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halterung aus einem oberhalb einer Auffangwanne (1)
waagerecht geführten, magnetisierbaren Transportband (5) zum
magnetischen Festhalten der Böden (14) einer Mehrzahl von
Verpackungsdosen (10) aus Stahlblech besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Düsen (16) an einer
Heb- und Senkvorrichtung (21, 22) unterhalb des
Transportbandes (5) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Düse (16) ein Trägerrohr
(17) aufweist, an dem eine konische Dichtung (18) mit einem
in die Behälteröffnung (15) einführbaren kleineren
Durchmesser und einem den Durchmesser der Öffnung (15)
übersteigenden größeren Durchmesser angeordnet ist, wobei
mehrere Rückflußkanäle (19) in der Nähe des inneren Randes
der Hohlkörperöffnung (15) beginnend und im wesentlichen
senkrecht außerhalb des Trägerrohrs (17) verlaufend
angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückflußkanäle (19) frei
oberhalb einer Auffangwanne (1) münden.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückflußkanäle (19) an eine
Saugpumpe angeschlossen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von Halterungen für Verpackungsdosen an einer Heb-
und Senkvorrichtung oberhalb der Düsen angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens in den Zuleitungen zu
den Düsen Umschaltventile zum Beaufschlagen der
Verpackungsdosen mit Reinigungsflüssigkeit, mit Lack und mit
Spülflüssigkeit angeordnet sind.
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