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DE1256691B - Monostabile oder astabile Transistor-Multivibratorschaltung - Google Patents

Monostabile oder astabile Transistor-Multivibratorschaltung

Info

Publication number
DE1256691B
DE1256691B DE1965S0098740 DES0098740A DE1256691B DE 1256691 B DE1256691 B DE 1256691B DE 1965S0098740 DE1965S0098740 DE 1965S0098740 DE S0098740 A DES0098740 A DE S0098740A DE 1256691 B DE1256691 B DE 1256691B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
base
resistor
circuit
monostable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0098740
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Guenther Wehrle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0098740 priority Critical patent/DE1256691B/de
Publication of DE1256691B publication Critical patent/DE1256691B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Pulse Circuits (AREA)

Description

  • Monostabile oder astabile Transistor-Multivibratorschaltung Die Erfindung betrifft eine transistorisierte Multivibratorschaltung mit zwei Betriebszuständen und RC-Gliedern, deren Zeitkonstanten das Eintreten zumindest eines der beiden Betriebszustände bestimmen. Es handelt sich also um eine monostabile oder astabile Multivibratorschaltung. Beide Arten von Multivibratorschaltungen haben das Merkmal, daß sie nach einer durch die Dimensionierung der RC-Glieder bestimmten Zeit vom Arbeitszustand wieder in den Ausgangszustand zurückkippen. Sie unterscheiden sich dadurch, daß das Kippen vom Ausgangszustand in den Arbeitszustand bei der monostabilen Multivibratorschaltung durch äußere Impulse und bei der astabilen Multivibratorschaltung durch die Dimensionierung der Schaltung selbst ausgelöst wird.
  • Verwendet man zum Aufbau der Multivibratorschaltung Transistoren, so entsteht dadurch eine Schwierigkeit, daß Transistoren verhältnismäßig kleine Arbeitswiderstände erfordern und es daher in der Regel sehr schwierig ist, RC-Glieder mit großen Zeitkonstanten bei bekannten Multivibratorschaltungen zu verifizieren. Da die Größe der Widerstände begrenzt ist, muß man die Kapazitätswerte der RC-Schaltung entsprechend groß wählen, was insofern auf Schwierigkeiten stößt, als Elektrolytkondensatoren im Hinblick auf ihre Toleranzen und die Notwendigkeit der Aufladung mit Spannungen wechselnder Polarität in der Regel nicht eingesetzt werden können.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1173 937 wird eine Lösung für das der Erfindung zugrunde liegende Problem vorgeschlagen, die darin besteht, eine bistabile Anordnung zu verwenden, bei der das die Kippzeit bestimmende Glied nach Ablauf einer bestimmten Zeit einen Impuls abgibt, der die an sich bistabile Anordnung wieder in die Ausgangslage zurückstellt und damit aus der bistabilen eine monostabile Multivibratorschaltung macht. Beim Bekannten ist auch das zeitbestimmende Glied gleichstrommäßig von der Multivibratorschaltung getrennt. Damit werden die Eigenschaften der Multivibratorschaltung vom zeitbestimmenden Glied unabhängig. Es kann jedoch als zeitbestimmendes Glied kein einfaches RC-Glied verwendet werden, weil dieses nicht die Eigenschaften hat, nach Ablauf einer bestimmten Zeit einen Impuls abzugeben. Das zeitbestimmende RC-Glied muß deshalb beim Bekannten durch eine Triggerschaltung ergänzt werden.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1155 480 wird ein monostabiler oder astabiler Multivibrator mit Transistoren beschrieben, bei dem der ungünstige Einfluß des Widerstandes eines zeitbestimmenden RC-Gliedes mit Hilfe einer Schaltung ausgeglichen wird, die aus zwei Dioden, einen zusätzlichen Transistor und eine Parallelschaltung eines Widerstandes mit einem Kondensator besteht. Der Transistor kann entfallen, wenn an seiner Stelle eine besondere Hilfsspannungsquelle eingesetzt wird.
  • Demgegenüber soll die Schaltung nach der Erfindung mit möglichst wenig und möglichst einfachen Schaltelementen zur Erzielung des gleichen Ergebnisses auskommen.
  • Die gestellte Aufgabe wird bei einer monostabilen oder astabilen Transistor-Multivibratorschaltung mit RC-Zeitkonstantengliedern, die das Eintreten zumindest eines der beiden instabilen oder stabilen Betriebszustände bestimmen und bei denen die Widerstände der RC-Glieder außerhalb der Stromkreise für die Basisströme der Transistoren liegen, gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Multivibratorschaltung, wie an sich bekannt, je einen Transistor vom pnp- und vom npn-Typ enthält, von denen der pnp-Transistor mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke über einen Kollektorwiderstand an der Spannungsquelle liegt, an dem über eine den Kondensator eines RC-Gliedes enthaltende Verbindung die Basisspannung für den npn-Transistor abgegriffen wird, dessen Emitter mit der Spannungsquelle und dessen Kollektor mit der Basis des pnp-Transistors, gegebenenfalls über Widerstände, in Verbindung steht, und daß der Widerstand des RC-Gliedes zwischen die Basis des npn-Transistors und die Spannungsquelle, vorzugsweise über einen Spannungsteiler, geschaltet ist. Neben einem zusätzlichen Widerstand sind für die astabile Schaltung allenfalls noch zwei Spannungsteilerwiderstände notwendig, um die Widerstände der Zeitkonstantenglieder keinen Einfluß auf die Basisstromkreise der Transistoren machen zu lassen.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsforin der Erfindung sind die Widerstände der RC-Glieder mit ihrem dem zugeordneten Kondensator abgewandten Anschluß mit derjenigen Spannungsquelle verbunden, mit der auch der zugeordnete Kondensator in Verbindung steht. Bei diesem Ausführungsbeispiel schließt sich der Stromkreis für die Kondensatorenentladung also über den Widerstand des jeweiligen RC-Gliedes und zumindest eine Klemme der Spannungsquelle.
  • Zur Erzielung großer Zeiten für das Verweilen der Multivibratorschaltung in dem einen oder anderen Betriebszustand ist es vorteilhaft, die Widerstände der RC-Glieder nicht unmittelbar, sondern über einen Spannungsteiler mit der Spannungsquelle zu verbinden, der dafür sorgt, daß die Widerstände eine geeignete Vorspannung erhalten.
  • Während die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele sich sowohl auf den Fall einer monostabilen als auch auf denjenigen einer astabilen Multivibratorschaltung anwenden lassen, erfordert eine monostabile Multivibratorschaltung schon im Hinblick auf die Zuführung von Steuerimpulsen zusätzliche Schaltungsmaßnahmen. Ausführungsbeispiele hierfür werden im folgenden angegeben: Eine bevorzugte Ausbildung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung für den Fall einer monostabilen Multivibratorschaltung zeichnet sich dadurch aus, daß parallel zu dem im Basisstromkreis liegenden Kondensator die Reihenschaltung eines Basiswiderstandes und eines derart gepolten Schaltungselements mit gerichteter Stromdurchlässigkeit, beispielsweise einer Diode, liegt, daß eine unerwünschte Entladung des Kondensators über den Basiswiderstand verhindert ist. Während also im Fall einer astabilen Multivibratorschaltung die Verbindung zwischen Basis des npn-Transistors und Kollektor des pnp-Transistors über den Kondensator des RC-Gliedes erfolgte und demgemäß an die Basis des npn-Transistors Steuerimpulse gelangten, enthält die entsprechende Verbindung bei der monostabilen Multivibratorschaltung parallel zu dem Kondensator des RC-Gliedes noch die Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Diode, d. h. einen gleichstromleitenden Zweig. Die geeignet gepolte Diode gewährleistet dabei die erforderliche Trennung zwischen dem Basisstrom des npn-Transistors einerseits und dem Entladestrom des Kondensators des RC-Gliedes andererseits.
  • Die Basis des pnp-Transistors steht zweckmäßigerweise über Dioden und Kondensatoren mit einem Steuerimpulsgeber in Verbindung Um den Eingang für die Steuerimpulse während des quasistabilen Zustandes der monostabilen Multivibratorschaltung zu sperren, können die Dioden auf ihrer einen Seite mit der Basis und auf ihrer anderen Seite über einen Widerstand mit dem Kollektor des pnp-Transistors verbunden sein. Dieser Widerstand besorgt die Sperrung des Eingangs für die Steuerimpulse während des quasistabilen Zustandes durch geeignete Vorspannung der Diode.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Figur dargestellten Schaltungsbeispiels für eine monostabile Multivibratorschaltung beschrieben. Durch Weglassen der Schaltungselemente C 1, D 1, d. h. der Zuführungsleitung für die vom Eingang B kommenden Steuerimpulse, sowie des Widerstandes R 4 und der Diode D 2, d. h. des parallel zum Kondensator C2 des RC-Gliedes liegenden Zweiges, erhält man aus der figürlich dargestellten Schaltungsanordnung die bei der Erfindung für eine astabile Multivibratorschaltung bevorzugt verwendete Schaltungsanordnung.
  • Das figürlich dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält die beiden Transistoren Tl und T2, von denen der erstgenannte vom pnp-Typ, dagegen der zuletzt genannte vom npn-Typ ist. Der Transistor Tl liegt mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke an der im rechten Teil der Figur angedeuteten Spannungsquelle, während der Transistor T2 mit seinem Emitter über den Widerstand R 5 an dem negativen Pol der Spannungsquelle, dagegen mit seinem Kollektor über den Widerstand R 8 an der Basis des Transistors Tl liegt, die wiederum über den Widerstand R 3 an dem positiven Pol der Spannungsquelle liegt. Am Kollektorwiderstand R 1 wird die Basisspannung für den Transistor T2 abgegriffen. Dieser Abgriff geschieht über die Parallelschaltung des Kondensators C2 des RC-Gliedes C2, R6 mit der Reihenschaltung des Widerstandes R4 und der Diode D 2. Die Diode D 2, an deren Stelle auch irgendein anderes gleichrichtendes Element Verwendung finden kann, dient dazu, eine unerwünschte Entladung des Kondensators C2 über den Widerstand R4, der den Basiswiderstand des Transistors T2 darstellt, zu verhindern. Damit ist sichergestellt, daß für den Basiswiderstand des Transistors T2 einerseits und den Widerstand des RC-GliedseC2, R6 andererseits getrennte Widerstände verwendet sind, so daß diese einzelnen Widerstände allein im Hinblick auf die von ihnen im Rahmen der Schaltungsanordnung jeweils zu lösende Aufgabe dimensioniert werden können. Man wird also den Widerstand R4 als Basiswiderstand entsprechend den Erfordernissen des jeweils verwendeten Transistors T2 auslegen, während der Widerstand R6 im Hinblick auf die gewünschte Zeitkonstante dimensioniert werden kann.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist im stabilen Betriebszustand der Schaltung der Transistor Tl leitend, so daß an seinem Kollektorwiderstand Rl eine Basisvorspannung für den Transistor T2 abgegriffen wird. Da diese Basisvorspannung nahe bei Null liegt, fließt über den Widerstand R4 und die Diode D2 ein Basisstrom in den Transistor T2. Das wiederum hat zur Folge, daß über den Transistor T2 und den Widerstand R8 in seiner Kollektorleitung ein Basisstrom in den Transistor Tl fließt, so daß der beschriebene Zustand stabil erhalten bleibt.
  • Wird nun auf die Klemme B ein Sperrimpuls von außen gegeben, so gelangt dieser über den Kondensator Cl und die Diode Dl auf die Basis des Transistors Tl. Der Kollektorstrom des Transistors Tl verschwindet, das Potential für die Basis des Transistors T2, d. h. das Potential am Verbindungspunkt zwischen Kollektor des Transistors Tl und Kollektorwiderstand R 1, nimmt zumindest ungefähr den Wert der negativen Spannung der Spannungsquelle an, und auch der Transistor T2 wird gesperrt. Wiederum unterstützt der Zustand des Transistors T2 den ihn verursachenden Betriebszustand des Transistors Tl. Da nämlich der Transistor T2 nunmehr gesperrt ist, erhält die Basis des Transistors Tl eine positive Vorspannung über den Widerstand R 3, wodurch ihre Sperrung unterstützt wird.
  • Dieser quasistabile Betriebszustand der monostabilen Multivibratorschaltung bleibt so lange erhalten, bis der Kondensator C2 sich so weit entladen hat, daß der Transistor T2 wieder leitend werden kann. Hierzu ist eine Umladung des Kondensators C2 erforderlich, dessen einer, in der Figur linker Belag in diesem Betriebszustand der Schaltung mit der negativen Klemme der Spannungsquelle verbunden ist. Diese Umladung geschieht über den Widerstand R 6, der, da er nicht im Basisstromkreis eines der beiden Transistoren liegt, im Hinblick auf die jeweils erforderliche Zeitkonstante beliebig dimensioniert werden kann. Die Verweilzeit der monostabilen Multivibratorschaltung in dem quasistabilen Betriebszustand ist also allein durch die Dimensionierung der Schaltungsglieder C2 und R6 sowie die Höhe der Spannung zwischen der negativen Klemme der Spannungsquelle einerseits und dem Anschluß A des Widerstandes R 6 andererseits bestimmt. Zwecks Erzielung großer Verweilzeit in diesem Betriebszustand ist es daher zweckmäßig, wie in dem Ausführungsbeispiel figürlich dargestellt, den Anschluß A des Widerstandes R 6 des RC-Gliedes nicht direkt mit der Nullklemme der Spannungsquelle, sondern über den Spannungsteiler R 7, R 9 mit der Spannungsquelle zu verbinden. Dann liegt die Klemme A an einer Spannung, die etwas positiver als die Spannung der negativen Klemme der Spannungsquelle ist.
  • Damit die Dauer des quasistabilen Betriebszustandes der Schaltung tatsächlich nur von den beiden eben beschriebenen Faktoren abhängt, sind in der Schaltung ferner die Widerstände R 2 und R 5 vorgesehen. Durch den Widerstand R2, der die eine Klemme der Diode D 1 in der Zuführungsleitung für die Steuerimpulse mit dem Kollektor des Transistors TI verbindet, wird der Eingang B für die Steuerimpulse während der Dauer des quasistabilen Zustandes gesperrt. Der Widerstand R 5 im Emitterstromkreis des Transistors T2 dient zur Verhinderung eines unbeabsichtigten Kippens der Schaltung bei Schwankungen der Versorgungsspannung.
  • Sobald nun durch Entladung des Kondensators C 2 über den Widerstand R 6 die Basisspannung des Transistors T2 wieder derart positiv geworden ist, daß dieser Transistor leitend wird, bestimmt er über den Kollektorwiderstand R 8 das Basispotential und den Basisstrom des Transistors TI., und der ursprüngliche - stabile - Zustand der monostabilen Multivibratorschaltuna ist wieder erreicht.
  • Wie bereits erwähnt, läßt sich das figürlich dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen monostabilen Multivibratorschaltung in einfacher Weise in eine Schaltungsanordnung für eine astabile Multivibratorschaltung umwandeln, indem einfach zwei für das Arbeiten lediglich der monostabilen Multivibratorschaltuno, erforderliche Kreise entfernt werden. Es handelt sich um den zur Zuführung der Steuerimpulse und damit verbundene Aufgaben vorgesehenen Kreis mit den Schaltungselementen C 1, D1, R2 sowie um den zur Zuführung eines Basisstromes für den Transistor T2 vorgesehenen Kreis mit den Elementen R 4 und D 2. Verzichtet man auf die genannten Schaltungselemente, so erhält man eine astabile Multivibratorschaltung, die ebenfalls den Vorteil aufweist, daß die Zeitkonstante ihres RC-Gliedes allein im Hinblick auf das gewünschte Arbeiten der Schaltungsanordnung frei gewählt werden kann. Dieser Vorteil wird sowohl im Fall einer astabilen als auch im Fall einer monostabilen Multivibratorschaltung dadurch erzielt, daß für die Basiswiderstände der Transistoren einerseits und die Widerstände der RC-Glieder andererseits getrennte Schaltungselemente verwendet werden. Zur Erzielung großer Zeitkonstanten ist es bei der Erfindung also nicht erforderlich, die Kondensatoren der RC-Glieder in häufig schwieriger Weise groß auszubilden, sondern die Zeitkonstante kann durch Vergrößern der Widerstände der RC#Glieder vergrößert werden, wobei sich außerdem die vorteilhafte Möglichkeit ergibt, die nicht mit dem Kondensator in Verbindung stehende Klemme der Widerstände mit einer geeigneten Spannung zu verbinden.
  • Verständlicherweise sind Abweichungen von dem figürlich dargestellten Ausführungsbeispiel möglich, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen. Beispielsweise können Schaltungen mit mehr als einem RC-Glied aufgebaut werden, wobei dann ebenfalls dafür gesorgt werden kann, daß die Widerstände aller oder eines Teils der RC-Glieder außerhalb der Basisstromkreise der Transistoren der Multivibratorschaltung liegen und demgemäß wiederum ihre Dimensionierung nicht durch die erforderlichen Größen der Arbeitswiderstände der Transistoren begrenzt ist. Der pnp- und der npn-Transistor können auch ihre Stellungen vertauschen, wenn die Spannungsversorgung und die Dioden umgepolt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Monostabile oder astabile Transistor-Mult!-vibratorschaltung mit RC-Zeitkonstantengliedern, die das Eintreten zumindest eines der beiden instabilen oder stabilen Betriebszustände bestimmen und bei denen die Widerstände der RC-Glieder außerhalb der Stromkreise für die Basisströme der Transistoren liegen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Multivibratorschaltung, wie an sich bekannt, je einen Transistor vom pnp- und vom npn-Typ enthält, von denen der pnp-Transistor (T1) mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke über einen Kollektorwiderstand (R 1) an der Spannungsquelle liegt, an dem über eine den Kondensator (C2) eines RC-Gliedes enthaltende Verbindung die Basisspannung für den npn-Transistor (T2) abgegriffen wird, dessen Emitter mit der Spannungsquelle und dessen Kollektor mit der Basis des pnp-Transistors, gegebenenfalls über Widerstände (R8), in Verbindung steht, und daß der Widerstand (R6) des RC-Gliedes (C2, R6) zwischen die Basis des npn-Transistors (T2) und die Spannungsquelle, vorzugsweise über einen Spannungsteiler (R9, R7), geschaltet ist.
  2. 2. Monostabile Transistor-Multivibratorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß parallel zu dem im Basisstromkreis liegenden Kondensator (C2) die Reihenschaltung eines Basiswiderstandes (R4) und eines derart gepolten Schaltungselements mit gerichteter Stromdurchlässigkeit, beispielsweise einer Diode (D2), liegt, daß eine unerwünschte Entladung des Kondensators (C2) über den Basiswiderstand (R4) verhindert ist. 3. Monostabile Transistors-Multivibratorschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des pnp-Transistors (T1) über Dioden (D 1) und Kondensatoren (C 1) mit einem Steuerimpulsgeber in Verbindung steht. 4. Monostabile Transistor-Multivibratorschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden (D 1) auf ihrer einen Seite nÜt der Basis und auf ihrer anderen Seite über einen Widerstand (R2) mit dem Kollektor des pnp-Transistors (T1) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1129 528# 1141095, 1154 509, 1155 480, 1173 937.
DE1965S0098740 1965-08-09 1965-08-09 Monostabile oder astabile Transistor-Multivibratorschaltung Pending DE1256691B (de)

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