DE1141095B - Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zuendimpulse fuer dieBlitzlampe - Google Patents
Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zuendimpulse fuer dieBlitzlampeInfo
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- DE1141095B DE1141095B DEL35059A DEL0035059A DE1141095B DE 1141095 B DE1141095 B DE 1141095B DE L35059 A DEL35059 A DE L35059A DE L0035059 A DEL0035059 A DE L0035059A DE 1141095 B DE1141095 B DE 1141095B
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/34—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp to provide a sequence of flashes
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Description
- Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zündimpulse für die Blitzlampe Die Erfindung bezieht sich auf ein Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zündimpulse für die Blitzlampe und einer Abhängigkeit der Multivibratorfrequenz f von der Steuerspannung up, die der Gleichung f = A - up folgt, wobei A eine Konstante ist.
- Es sind bereits Lichtblitzstroboskope bekannt, die als Steuergenerator für die Blitzlampe einen Multivibrator verwenden. Die Fg. 1 zeigt eine an sich bekannte Anordnung. Eine Blitzlampe 1 mit Edelgasfüllung wird durch Impulse gezündet, die einem Multivibrator 2 entnommen werden. Die Frequenzeinstellung erfolgt in Grobbereichen durch Änderung der Kapazitäten 3, 4. Die Feineinstellung der Frequenz erfolgt stetig durch die an einem Spannungsteiler 5 abgegriffene Spannung up. Die Kathoden der beiden Verstärkersysteme 6, 7 sind unmittelbar an das Potential Null geführt. In der Fig. 2 zeigt die gestrichelte Kurve A die Frequenzcharakteristik des beim bekannten Stroboskop verwendeten Multivibrators, wobei im Diagramm die Frequenz in Abhängigkeit von der am Steuerspannungsteiler 5 eingestellten Treiberspannung UT dargestellt ist. Offensichtlich geht die Kurve A nicht durch den Nullpunkt und ist gekrümmt. Die sich ergebenden Frequenzskalen sind nichtlinear, und für jeden Frequenzbereich muß eine besondere Skala vorgesehen sein. Mit derartig ausgebildeten Stroboskopen sind Schlupfmessungen, wie sie in vielen Fällen erforderlich sind, nicht durchführbar.
- Gemäß der Erfindung werden die obengenannten Nachteile dadurch vermieden, daß das Fußpunktpotential des Steuerspannungsteilers um etwa den halben negativen Betrag der am Verstärkerelement auftretenden Anodensprungspannung gegenüber dem gemeinsamen Kathodenpotential der beiden Verstärkerelemente des Multivibrators versetzt ist. Zur Schlupfmessung ist die Speisespannung des Steuerspannungsteilers veränderbar. Zweckmäßig besitzen die beiden Verstärkerelemente des Multivibrators einen gemeinsamen Kathodenwiderstand. Einer weiteren Ausbildung entsprechend sind in den Steuergitterleitungen dieser Elemente relativ hochohmige Widerstände angeordnet. Die Frequenzbereichsumschaltung erfolgt durch eine gleichzeitige Umschaltung der frequenzbestimmenden Kondensatoren und Gitterableitwiderstände sowie des Kathodenwiderstandes.
- Die Erfindung wird an Hand des Ausführungsbeispiels nach der Fig.3 in Verbindung mit der Fig: 2 näher erläutert. Gleiche Elemente tragen die gleichen Bezugszeichen wie in der Fig. 1. Die Kurve B nach der Fig. 2 zeigt die durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen erreichte Gerade. Um bei verschieden einstellbarer Zeitkonstante eine lineare Frequenzcharakteristik zu erhalten, die der Gleichung f = A - up folgt, müssen bestimmte Potentialbeziehungen zu den Betriebsgrößen des Multivibrators eingehalten werden. Hierbei wird ausgegangen von der am Verstärkerelement 6 auftretenden Anodensprungspannung. Diese Anodensprungspannung erscheint an dem Steuergitter des Elementes 7 als negative Spannung. Ihr unterer Fußpunkt ist der Beginn der e-Funktion, gebildet mit der Zeitkonstante R # C, die bis zu dem Punkt hochläuft, an dem das Verstärkerelement 7 stromführend wird. Es läßt sich nachweisen, daß zwischen der Sprungspannung und der veränderlichen Steuerspannung eine Beziehung besteht, die zur Erreichung der vorgenannten linearen Charakteristik verlangt, daß der Fußpunkt des Steuerspannungsteilers 5 um etwa den halben Betrag der Sprungspannung gegenüber dem Kathodenpotential der beiden Elemente 6, 7 nach Minus versetzt werden muß.
- Mit einem derart ausgebildeten Multivibrator ist unabhängig von der Einstellung des frequenzbestimmenden Spannungsteilers 5 eine relative Frequenzänderung durchführbar, die durch Änderung der Speisespannung u6 dieses Spannungsteilers erfolgt; hierfür ist der weitere Spannungsteiler 11 vorgesehen, an welchem die Speisespannung u6 für den Spannungsteiler 5 abgegriffen wird. Eine relative Änderung von u6 hat die gleiche relative Änderung von f zur Folge. Die Versetzung des Fußpunktpotentials des Spannungsteilers 5 gegenüber dem Kathodenpotential wird durch den gemeinsamen Kathodenwiderstand 8 erreicht. Dieser gemeinsame Kathodenwiderstand 8 bietet dabei den weiteren Vorteil, daß eine geringere Abhängigkeit der Multivibratorfrequenz von der Röhrenalterung erzielt wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß dieser gemeinsame Kathodenwiderstand zur Linearisierung der Frequenzkennlinie B beiträgt. Zur Linearisierung der Frequenzkennlinie B sind ferner in den -Gitterzuleitungen relativ hochohmige Widerstände 9, 10 von 104 bis 106 t2 angeordnet.
- Die Einstellung mehrerer Frequenzbereiche erfolgt durch Umschaltung der Koppelkondensatoren 3, 4, womit die Zeitkonstante der RC-Glieder in Stufen geändert wird. Um gleiche Skalen für beispielsweise dekadische Bereiche zu erzielen, werden zwecks Deckungsgleichheit der Skalen mit der Kondensatorumschaltung auch der Gitterableitwiderstand und der Kathodenwiderstand mit umgeschaltet, wie in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zündimpulse für die Blitzlampe und einer Abhängigkeit der Multivibratorfrequent f von der Steuerspannung up, die der Gleichung f = A - up folgt, wobei A eine Konstante ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußpunktpotential des Steuerspannungsteilers (5) um etwa den halben negativen Betrag der am Verstärkerelement (6) auftretenden Anodensprungspannung gegenüber dem gemeinsamen Kathodenpotential der beiden Verstärkerelemente versetzt ist.
- 2. Lichtblitzstroboskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisespannung ub des Steuerspannungsteilers (5) veränderbar ist.
- 3. Lichtblitzstroboskop nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verstärkerelemente einen gemeinsamen Kathodenwiderstand (8) haben.
- 4. Lichtblitzstroboskop nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerelemente in den Steuergitterzuleitungen relativ hochohmige Widerstände (etwa 104 bis 106 S2) haben.
- 5. Lichtblitzstroboskop nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß die Frequenzumschaltung des Multivibrators durch eine gleichzeitige Umschaltung der frequenzbestimmenden Kondensatoren (3, 4) und Gitterableitwiderstände (12) sowie des Kathodenwiderstandes (8) erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL35059A DE1141095B (de) | 1960-01-05 | 1960-01-05 | Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zuendimpulse fuer dieBlitzlampe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL35059A DE1141095B (de) | 1960-01-05 | 1960-01-05 | Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zuendimpulse fuer dieBlitzlampe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1141095B true DE1141095B (de) | 1962-12-13 |
Family
ID=7266921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL35059A Pending DE1141095B (de) | 1960-01-05 | 1960-01-05 | Lichtblitzstroboskop mit einem Multivibrator zur Erzeugung der Zuendimpulse fuer dieBlitzlampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1141095B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256691B (de) * | 1965-08-09 | 1967-12-21 | Siemens Ag | Monostabile oder astabile Transistor-Multivibratorschaltung |
-
1960
- 1960-01-05 DE DEL35059A patent/DE1141095B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256691B (de) * | 1965-08-09 | 1967-12-21 | Siemens Ag | Monostabile oder astabile Transistor-Multivibratorschaltung |
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