DE1256301B - Steuerungsanlage mit einer kreuzschienenaehnlichen Anordnung - Google Patents
Steuerungsanlage mit einer kreuzschienenaehnlichen AnordnungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G05b
G05g;H01h Deutsche KL: 21 c - 46/33
Nummer: 1 256 301
Aktenzeichen: B 69874 VIII b/21 c
Anmeldetag: 5. Dezember 1962
Auslegetag: 14. Dezember 1967
In umfangreichen Industrieanlagen liegt in der Regel die Aufgabe vor, eine Vielzahl von elektrischen
Einrichtungen oder von Arbeitsmaschinen irgendwelcher Art fortlaufend zu überwachen und
beim Eintreten fest bestimmter Situationen nach einem zweckbedingten Funktionsablauf zu steuern.
Diese fest bestimmten Situationen und Funktionsabläufe können je nach der Art der Industrieanlage
äußerst vielgestaltig sein. Die Steuerung erstreckt sich dabei auf die Weiterleitung der Ein- und Aus-Befehle
und die Verknüpfung dieser Stellbefehle mit den die fest bestimmten Situationen beschreibenden
Betriebs- oder Grenzbedingungen, beispielsweise das Vorhandensein der Netzspannung, das NichtÜberschreiten
von Grenztemperaturen, Mindestdrehzahlen und ähnliche zu überwachende Betriebsgrößen. Die
selbsttätige Schaltung von einem Betriebszustand zu dem in dem betreffenden Fall programmgemäß
nächstfolgenden darf nur stattfinden, wenn das die Situation beschreibende Primärkriterium eingetreten
ist, beispielsweise der Motorerregerstrom seinen Minimalwert überschritten hat. Diese Forderung
setzt Verriegelungsmaßnahmen voraus, die einen falschen Schaltbeginn und eine fehlerhafte Schaltfolge
ausschließen. Weiterhin müssen Rückmeldungen (Sekundärkriterien) erfolgen, die den Zustand
eines Fertigungsprozesses anzeigen oder die den Vollzug einer vorbereitenden Schaltmaßnahme, beispielsweise
das Einlegen eines Trennschalters, anzeigen und damit die davon abhängigen weiteren
Schaltmaßnahmen freigeben. Die Verwirklichung einer derart umfangreichen und zusammengesetzten
Steuerungsaufgabe erfordert einen erheblichen Schaltungsaufwand und führt bei den üblichen Relaisoder
Schützensteuerungen zu einer meist unübersichtlichen Verdrahtung. Die in einem Schaltpult,
Schaltschrank oder einer zentralen Schaltwarte zusammengefaßten Schalt- und Überwachungsorgane
hängen dabei nach einem auf Grund des Umfanges und der immer wieder speziellen Ausführung nur
schwer überschaubaren Schaltschema zusammen, was sich besonders bei auftretenden Störungen nachteilig
bemerkbar macht. Auch ist die Behebung von Schaltfehlern während der Erstinbetriebnahme der Anlage
sehr zeitraubend und nur von geschulten Fachkräften durchführbar. Wenn nachträgliche Änderungen oder
Erweiterungen der Anlage vorgenommen werden sollen, ist ein grundlegender Neuaufbau oft nicht zu
umgehen. Besonders nachteilig ist, daß jede Steuerungsanlage entsprechend den vielfältigen Anforderungen
und Aufgaben einer Industrieanlage speziell entworfen und angefertigt werden muß. Damit lassen
Steuerungsanlage mit einer
kreuzschienenähnlichen Anordnung
kreuzschienenähnlichen Anordnung
Anmelder:
Brown, Boveri & Cie, Aktiengesellschaft, Mannheim-Käfertal, Kallstadter Str. 1
Als Erfinder benannt: ;?
Dipl.-Ing. Walter Hagek,
Dipl.-Ing. Wolfgang Kliem, Mannheim;
Hans Ritscherle, Mannheim-Lindenhof; Dr. rer. nat. Max Syrbe, Mannheim-Feudenheim;
Johann Thueland, Viernheim
sich die Vorteile einer Serienfertigung wegen der individuellen Verschiedenheit jeder Anlage nicht ausnutzen.
Endlich ist die komplizierte Struktur solcher Steuerungsanlagen von den mit der Bedienung Beauftragten
nicht mehr zu überblicken, so daß der Pflege- und Prüfdienst solcher Steuerungsanlagen
meist einen besonderen Stab von Spezialfachleuten erfordert. Die geschilderten Schwierigkeiten vervielfachen
sich naturgemäß mit der Größe und mit dem Umfang der Anlage.
Es ist bekannt, in Steuerungsanlagen mit reinen Folgeschaltungen, beispielsweise bei der Programmsteuerung
von Werkzeugmaschinen, die einzelnen Steuerungsvorgänge zur Durchführung der Arbeitsprozesse
mit Hilfe eines Kreuzschienenverteilers in einer vorgegebenen Reihenfolge ablaufen zu lassen.
Diese Verteiler, die aus einer Anzahl sich kreuzender Stromschienen bestehen, machen es möglich, die an
dem einen Schienensatz angeschlossenen Schaltorgane in einer beliebig einstellbaren Reihenfolge zu
betätigen, wenn an dem anderen Schienensatz eine Umschaltung der Steuerspannung etwa mit Hilfe
eines Drehwählers oder Schrittschaltwerkes erfolgt. Die Schaltfolge wird durch Stecken von Stöpseln an
den Kreuzungspunkten eingestellt.
Es sind weiterhin Steuerungsanordnungen bekannt, bei denen die von den Betriebsgrößen herrührenden
Steuerkommandos einer Kreuzschienenmatrix zugeführt werden, deren Kreuzungspunkte mittels Dioden
gemäß einem auszuführenden Steuerungsprogramm verbunden sind. Die Ausgangsschienen sind über
weitere Dioden mit den Stellgliedern verbunden.
709 708/297
Beide Arten von Dioden spielen hierbei die Rolle von Und- bzw. Oder-Gattern. Die Zahl der Verknüpfungsmöglichkeiten
ist durch die jeweilige Matrix vorgegeben und kann bei komplizierten Anlagen mit
zahlreichen Verriegelungsbedingungen schnell einen großen Aufwand erfordern. : ,
Es ist Aufgabe der Erfindung, die vorstehend geschilderten Nachteile durch den besonderen Aufbau
der Steuerungsanläge zu vermeiden. Die Erfindung bezieht sich also auf eine Steuerungsanlage für Antriebe
und/oder für sonstige elektrische, mechanische oder wärmeverarbeitende Arbeitsgeräte mit einer
kreuzschienenähnlichen Anordnung, deren Eingangskoordinaten (Zeilen) die Steuerungs-, Uberwachungs-,
Meß-, Zeit- und/oder sonstigen Betriebsgrößen in Form digitaler (Ja-Nein-)Signale zugeführt werden,
deren Ausgangskoordinaten (Spalten) die Stellbefehle für die Antriebe abgeben, und ist dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl für die Eingangs- als auch, für die Ausgangskoordinaten der kreuzschienenähnlichen
Anordnung Doppelschienen und für die Verarbeitung der Betriebsgrößen Umsetzer vorgesehen sind,
welche die in binärer Form vorliegenden Eingangssignale in antivalente Signale aufspalten, daß ferner
von den Ausgarigs-Doppelschienen jeweils die eine für die Und- und die andere für die Oder-Verknüpfung
gemäß der Programmierungsvorschrift verwendet wird.
In der Zeichnung ist das Grundprinzip der erfindungsgemäßen Steuerungsanlage an Hand eines Ausführungsbeispieles
einer einfachen Steuerungsanlage schematisch dargestellt. Das Kernstück der Anlage
bildet eine kreuzschienenähnliche Anordnung 1, die die von den Betätigungs-, Uberwachungs-, Meß-,
Rückmelde- und von zeitabhängigen Schalteinrichtungen gelieferten Betriebsgrößen gemäß beliebig
vorgebbarer Abhängigkeiten mit den Stellbefehlen für die einzelnen Betätigungsorgane der Gesamtanlage
verknüpft. Diese Verknüpfung ist auf einfache und übersichtliche Weise dadurch möglich,
daß gemäß der Erfindung die Betriebsgrößen wie auch die Stellbefehle in Form binärer Signale über
die Kreuzschienenanordnung geleitet werden. Die Kreuzschienenanordnung 1 enthält demgemäß für die
Zeilen 2 und für die Spalten 3 je zwei Schienen, um mit dem Signal und seiner Umkehrung Und- wie
Oder-Verknüpfungen zu ermöglichen. Die Betriebsgrößen der gesamten Anlage werden von verschiedenartigen
Einrichtungen (Fühlern) geliefert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind als derartige
Einrichtungen folgende Geräte vorhanden: Aus-Druckknopf 4, Ein-Druckknopf 5, Überstromwächter
6, Temperaturwächter 7, Selbstmordschütz 8, Drehzahlwächter 9 und Drehzahlsollwert 10. Die verschiedenen
Betriebsgrößen, die man auch als Primärkriterien der Steuerungsanlage bezeichnet, sind teilweise
voneinander unabhängig. So soll beispielsweise die Betätigung des Ein-Druckknopfes 5 erst dann
einen Vorgang auslösen können, wenn die vom Temperaturwächter 7 angezeigte Temperatur bestimmte
Grenzwerte nicht über- bzw. nicht unterschreitet. Die einzelnen Betriebsgrößen werden zur weiteren
Verarbeitung mit Hilfe von Umsetzern 11 in binäre Signale umgewandelt. Am einen Ausgang der Umsetzer
ist jeweils das Signal 1 (Ja) und am anderen das Signal 0 (Nein) vorhanden. Bei Änderung der
Betriebsgröße, also beispielsweise beim Drücken des Ein- bzw. Aus-Druckknopfes 5, 4 oder bei Überschreitung
der vom Wächter 7 vorgegebenen Grenztemperatur, vertauschen die Ausgänge der Umsetzer
den Signalzustand. Die in der Zeichnung angegebenen Signalzustände 1, 0 gelten für den in der Zeichnung
dargestellten Schaltzustand der einzelnen Überwachungs- bzw. Schalteinrichtungen>
Durch die Verwendung von Doppelschienen für die Kreuzschienenmatrix und durch die Aufspaltung
der Eingangsgrößen in binäre antivalente Signale
kann mit relativ geringem Mehraufwand die Zahl der Verknüpfungsmöglichkeiten (Verriegelungen) zwisehen
Betriebsgrößen und Stellbefehlen außerordentlieh gesteigert werden. Weiterhin lassen sich durch
Rückführung der Matrixausgänge auf die Eingänge ohne weiteres Zusatzverriegelungen (Sekundärkrite-
rien) einführen. Darin liegen die besonderen technischen Vorteile der erfindungsgemäßen Maßnahme.
Die Schienenpaare 3 der senkrechten Koordinate
der Kreuzschienenanordnung 1 bilden die Ausgänge für die Stellbefehle. Diese werden über Signalverstärker,
die auch als Signalspeicher ausgeführt sein können, an Leistungsverstärker weitergegeben. Ein
Teil dieser Stellbefehle wird nach Vollzug des zugeordneten Schaltvorganges als sogenanntes Sekundärkriterium
wieder auf die Eingangskoordinate der Kreuzschienenanordnung zurückgeführt. Damit können
Zeitverzögerungen oder mehrstufige Abhängigkeitsfunktionen berücksichtigt werden. Die von den
Signalverstärkern 13, 14, 15, 16 abgegebenen Ausgangssignale werden so mit den Leistungsverstärkern
17, 18, 19 den eigentlichen Stellorganen 20, 21, 22 zugeführt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung soll ein in der Zeichnung dargestellter spezieller Steuerungs-Vorgang
als Beispiel erläutert werden. In einer Schaltanlage soll beispielsweise ein zur Betätigung
eines Hauptschalters vorgesehenes Schaltschütz 21 den Stellbefehl zur Einschaltung erhalten. Diese Einschaltung
darf erst erfolgen, wenn kein Überstrom vorliegt, d. h., der Kontakt des Überstromwächters 6
muß geschlossen sein. Ferner soll weder eine Ubertemperatur (Kontakt 7 geschlossen) vorhanden noch
die Aus-Drucktaste 4 gedrückt sein. Um diese Funktionsabhängigkeiten zu berücksichtigen, sind an der
Kreuzschienenanordnung die den genannten Betriebsgrößen zugeordneten Zeilerischienenpaare über
Dioden mit dem (inversen) Eingang 24 des Speichers 13 verbunden. Gemäß dem inversen Verhalten des
Speichers tritt am Ausgang nur dann eine Spannung
auf, wenn am Eingang die Spannung 0 (Nein-Signal) ansteht. Demgemäß sind jeweils die O-Signalschienen
für den Aus-Druckknopf 4, für den Überstromwächter 6 und für den Temperaturwächter 7 auf den
Eingang 24 des Speichers 13 geschaltet. Die Ein-
Drucktaste 5 ist jedoch über die 1-Schiene mit dem gleichen Eingang des Speichers verbunden, so daß
bei noch nicht gedrücktem Knopf eine Spannung am Eingang 24 des Speichers 13 ansteht, womit auf jeden
Fall der Speicherausgang keine Spannung liefert.
Erst beim Drücken des Ein-Druckknopfes vertausehen die beiden zugehörigen Signalschienen ihren
Zustand, so daß die bisherige 1-Schiene nunmehr die Spannung 0 führt. Damit ist auch am Eingang 24 des
Speichers 13 die Spannung 0, so daß jetzt ein Ausgangssignal abgegeben wird. Liegt beispielsweise eine
Übertemperatur vor, so würde der entsprechende Kontakt 7 geöffnet und dementsprechend würde die
zugehörige Signalschiene ihren Zustand vertauschen,
so daß die bisherige 0-Schiene Spannung führt und demgemäß am gleichen Eingang des Speichers wieder
eine Spannung ansteht. Diese Spannung würde trotz gedrückten Ein-Druckknopfes das Umkippen des
Speichers und damit die Abgabe eines Steuerbefehles verhindern. Sind die betriebsmäßigen Voraussetzungen
erfüllt, so kann nunmehr das Schütz 20 anziehen und zunächst die Hilfsbetriebe 23 (Kompressoranlage
od. ä.) einschalten. Gleichzeitig wird ein entsprechendes Rückmeldesignal als sogenanntes Sekundärkriterium
über einen weiteren Umsetzern einer Eingangskoordinate der Kreuzschienenanordnung zugeführt.
Dieser Umsetzer 11 enthält eine Einrichtung zur Zeitverzögerung, so daß das entsprechende
Signalschienenpaar erst nach Anlauf der Hilfsbetriebe seinen Signalzustand ändert. Am Ausgang des Signalverstärkers
14 erscheint das Signal 1, wenn am Eingang 26 eine 0 (9 geschlossen und 30 geschlossen)
erscheint. Das Ausgangssignal des Signalverstärkers 14 wird als Rückmeldesignal über den Umsetzer 12
einer weiteren Eingangskoordinate zugeführt. Am Ausgang des Signalverstärkers 15 erscheint das
Signal 1, wenn entweder am Eingang 28 das Signal 0 (8 geschlossen und 10 geschlossen und 30 geschlossen)
oder am Eingang 27 das Signal 1 (Ausgang des Signalverstärkers 14 hat Signal 1) erscheint. Erscheint
also aus den angegebenen Gründen am Ausgang des Signalverstärkers 15 ein Signal 1, so schaltet
der Leistungsverstärker 18 das Schütz 21 (Einschalten des Hauptschalters).
Eine Ausschaltung des Hauptschalters erfolgt über Leistungsverstärker 19 und Schütz 22, wenn am Ausgang
des Signalverstärkers 16 ein Signal 1 erscheint. Am Ausgang des Signalverstärkers 16 erscheint ein
Signal 1, wenn entweder der Aus-Druckknopf gedrückt wird oder Kontakt 6 öffnet oder Kontakt 7
Öffnet. Ein Drücken des Aus-Druckknopfes 4 bewirkt ein Signal 1 am Eingang 25 des Speichers 13, wodurch
Speicher 13 zurückkippt und die Hilfsbetriebe abgeschaltet werden.
Gewisse unerläßliche Grundverriegelungen, die stets wiederkehren (Minimalverriegelung), können in
der herkömmlichen Weise unmittelbar an den Stellorten vorgesehen werden. Ebenso können grundsätzlich
an Stelle der beschriebenen, rein elektronischen Schaltmittel kontaktbehaftete Schaltmittel, z. B. Relais,
verwendet werden.
Bei andersgearteten Betriebsaufgaben werden naturgemäß Speicher und Verstärker vertauscht bzw.
jeweils nur eines dieser Organe verwendet. Durch die erfindungsgemäße Kombination der binären
Signaltechnik mit der kreuzschienenähnlichen Anordnung können alle nur denkbaren Steuerungsaufgaben
auf einfache und übersichtliche Weise gelöst werden. Ohne weitgehende Eingriffe in die Anlage
können durch bloßes Einsetzen oder Entfernen der Entkopplungsdioden an den Kreuzungspunkten der
Signalschienen Änderungen der Steuerungsfunktionen auch bei einer fertiggestellten Anlage durchgeführt
werden. Damit ist auch die Möglichkeit einer Erweiterung der Anlage ohne Eingriffe in den bereits bestehenden
Teil geben. Ferner lassen sich Störungen sehr leicht auffinden, da der Funktionsablauf durch
wahlweises Einsetzen der Kreuzschienenverbindungen bis zum Auffinden des gestörten Anlageteiles
beliebig geändert und der letztere abgetrennt werden kann. Da für alle Anlageteile einheitliche und teilweise
genormte Bauelemente verwendet werden, kann einschließlich der Kreuzschienenanordnung
eine serienmäßige Fertigung und Verdrahtung bis zu den Schrankklemmleisten erfolgen, die die Montage-
und Prüfzeit auf der Baustelle erheblich verringert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Steuerungsanlage für Antriebe und/oder für sonstige elektrische, mechanische oder wärmeverarbeitende Arbeitsgeräte mit einer kreuzschienenähnlichen Anordnung, deren Eingangskoordinaten (Zeilen) die Steuerungs-, Überwachungs-, Meß-, Zeit- und/oder sonstigen Betriebsgrößen in Form digitaler (Ja-Nein-)Signale zugeführt werden, deren Ausgangskoordinaten (Spalten) die Stellbefehle für die Antriebe abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für die Eingangs- als auch für die Ausgangskoordinaten der kreuzschienenähnlichen Anordnung Doppelschienen und für die Verarbeitung der Betriebsgrößen Umsetzer vorgesehen sind, welche die in binärer Form vorliegenden Eingangssignale in antivalente Signale aufspalten, daß ferner von den Ausgangs-Doppelschienen jeweils die eine für die Und- und die andere für die Oder-Verknüpfung gemäß der Programmierungsvorschrift verwendet wird.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 008 544,
1011968, 1051944, 1060 018, 1066 653;schweizerische Patentschriften Nr. 349 667,
359 191, 358 850;Radio-Magazin mit Fernseh-Magazin, 1955, Nr. 1, S. 17 und 18.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962B0069874 DE1256301B (de) | 1962-12-05 | 1962-12-05 | Steuerungsanlage mit einer kreuzschienenaehnlichen Anordnung |
| CH1483563A CH444945A (de) | 1962-12-05 | 1963-12-04 | Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programmwähler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962B0069874 DE1256301B (de) | 1962-12-05 | 1962-12-05 | Steuerungsanlage mit einer kreuzschienenaehnlichen Anordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1256301B true DE1256301B (de) | 1967-12-14 |
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ID=6976456
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH444945A (de) |
| DE (1) | DE1256301B (de) |
Cited By (1)
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| DE2736896A1 (de) * | 1977-08-16 | 1979-03-08 | Baranik | Umschaltungsmatrix und programmsteuergeraet fuer produktionsmechanismen mit elektrischen und elektromechanischen stellorganen auf der basis dieser matrix |
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1962
- 1962-12-05 DE DE1962B0069874 patent/DE1256301B/de active Pending
-
1963
- 1963-12-04 CH CH1483563A patent/CH444945A/de unknown
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Also Published As
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| CH444945A (de) | 1967-10-15 |
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