[go: up one dir, main page]

CH444945A - Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programmwähler - Google Patents

Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programmwähler

Info

Publication number
CH444945A
CH444945A CH1483563A CH1483563A CH444945A CH 444945 A CH444945 A CH 444945A CH 1483563 A CH1483563 A CH 1483563A CH 1483563 A CH1483563 A CH 1483563A CH 444945 A CH444945 A CH 444945A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
input
output
rails
signal
signals
Prior art date
Application number
CH1483563A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Hagek
Wolfgang Dipl Ing Kliem
Nat Syrbe Max Dr Rer
Thueland Johann
Ritscherle Hans
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH444945A publication Critical patent/CH444945A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/08Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using plugboards, cross-bar distributors, matrix switches, or the like
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/0405Programme-control specially adapted for machine tool control and not otherwise provided for

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Distribution Board (AREA)
  • Safety Devices In Control Systems (AREA)

Description


  Steuereinrichtung     zur    Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von  Eingangssignalen mit einem Programmwähler    Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung zur  Abgabe von     Ausgangssignalen    in Funktion von Ein  gangssignalen mit einem Programmwähler bestehend  aus Eingangsschienen, die     Ausgangsschienen        kreuzen    und  mit ihnen an bestimmten, dem Programm entsprechen  den     Kreuzungspunkten    über Dioden elektrisch verbun  den sind.  



  Derlei 'Steuereinrichtungen werden z. B. bei Werk  zeugmaschinen verwendet, wobei über jede Ausgangs  schiene die Auslösung eines bestimmten Vorganges ein  geleitet wird, während die Eingangsschienen nacheinan  der von einem Signalgeber über ein     Schrittschaltwerk     ein Signal erhalten, sodass über die entsprechend dem  Programm an den Kreuzungspunkten vorgesehenen  Dioden diese Vorgänge in der gewünschten Reihenfolge  ausgelöst werden.  



  In     Industrieanlagen    liegt oft die Aufgabe vor, eine  Vielzahl von elektrischen     Einrichtungen    oder von Ar  beitsmaschinen irgendwelcher Art fortlaufend zu über  wachen und beim Eintreten festbestimmter Situatio  nen nach einem zweckbedingten Funktionsablauf zu  steuern. Diese festbestimmten Situationen und Funk  tionsabläufe können je nach der Art der Industrieanlage  äusserst vielgestaltig sein.

   Die Steuerung erstreckt sich  dabei auf die Weiterleitung der Ein- und     Ausbefehle     und die Verknüpfung dieser     Stellbefehle    mit -den, die       festbestimmten    Situationen beschreibenden     Betriebs-          oder        Grenzbedingungen,    beispielsweise das Vorhanden  sein der Netzspannung, das     Nichtüberschreiten    von       Grenztemperaturen,    Mindestdrehzahlen und     ähnliche     zu überwachende Betriebsgrössen.

   Die selbsttätige  Schaltung von einem Betriebszustand zu dem     in    dem       betreffenden    Falle     programmgemäss    nächstfolgenden  darf nur stattfinden, wenn das die     .Situation    beschreiben-    de Primärkriterium eingetreten ist, beispielsweise der       Motorerregerstrom    seinen     Minimalwert    überschritten  hat.

   Diese Forderung setzt     Verriegelungsmassnahmen     voraus, die einen falschen     Schaltbeginn    und eine     feh-          lehrhafte        Schaltfolge        ausschliessen.    Weiterhin müssen  Rückmeldungen     (Sekundärkriterien)    erfolgen, die den  Zustand     eines    Festigungsprozesses -anzeigen oder die den  Vollzug einer vorbereitenden Schaltmassnahme, bei  spielsweise das Einlegen eines Trennschalters,

       anzeigen          und    damit die davon     abhängigen    weiteren     Schaltmass-          nahemnn    freigeben. Die     Verwiklic'hung        einer    derart um  fangreidhen und     zusammengesteuerten    Steuerungsaufga  be     erfordert    einen     erheblichen        Schaltungsaufwand    und  führt bei den üblichen Relais oder Schützensteuerungen  zu     einer        meist    unübersichtlichen     Verdrahtung.    Die     in          

  einem    Schaltpult, Schaltschrank oder     einer    zentralen       Schaltwarte        zusammengefassten    Schalt- und     überwa-          chungsorgane    hängen dabei nach     einem        aufgrund    des  Umfanges und der     immer    wieder speziellen     ausführung     nur schwer     überschaubaren    Schaltschema zusammen,  was sich besonders bei auftretenden     Störungen        nachteilig     bemerkbar macht.

   Auch ist die Behebung. von     Schaltfeh-          lern    während der     Erst-Inb        etriebnahme    der Anlage sehr  zeitraubend     und    nur von geschulten     Fachkräften    durch  führbar.

   Wenn     nachträgliche        Änderungen    oder Erweite  rungen der Anlage vorgenommen werden     sollen    ist     ein     grundlegender     Neuaufbau    oft     nicht    zu     umgehen.    Beson  ders     nachteilig    ist, dass jede     Steuerungsanlage    entspre  chend den     vielfältigen        Anforderungen    und Aufgaben  einer Industrieanlage     spreziell    entworfen und angefertigt  werden muss.

   Damit lassen     sich    die Vorteile     einer          Serienfertigung    wegen der     individuellen        Verschiedenheit     jeder Anlage     nicht        ausnutzen.        Endlich    ist     die        komplizier-          te        Struktur        solcher        Steuerungsanlagen    von den mit der           Bedienung        Beauftragten    nicht mehr     zu        überblicken,

      so  dass der Pflege-     und.        Prüfdienst    solcher     Steuerungsanla-          gen    meist einen besonderen Stab von Spezialfachleuten       erfordert.    Die     geschilderten    Schwierigkeiten     vervielfa-          chen    sich naturgemäss mit der     Grösse    und     mit    dem  Umfang der Anlage.  



  Es ist das Ziel der Erfindung eine     Steuereinrichtung     zu schaffen, bei der das bekannte Prinzip des Kreuz  schienenverteilers vorteilhaft benutzt wird und wobei  durch logische Verknüpfung Ausgangssignale gebildet  werden, die zum Teil als Sekundärsignale auf einen  Eingang des     Kreuzschienenverteilers        rückgeführt    wer  den.  



  Die erfindungsgemässe Steuereinrichtung ist gekenn  zeichnet durch Umsetzer, von denen jeder aus je einem  Eingangssignal ein Binärsignal     und    das dazu invertierte  Signal ableitet, welche über je ein jedem Umsetzer zu  geordnetes     Eingangsschienenpaar    derart über Dioden  Ausgangsschienen zugeführt werden können, dass bei  Anschluss von mindestens     zwei    Dioden an eine Aus  gangsschiene diese den Ausgang von einer  Und  re  spektive  Oder  Verknüpfung bilden, wobei die Aus  gangsschienen an den Eingang von Schaltungen     geführt     sind, deren Ausgänge Signale abgeben,

   von welchen  ein Teil die     Ausgangssignale    bildet und die übrigen an  den Eingang von mindestens einem zusätzlichen Um  setzer     zurückgeführt    sind, der ein zusätzliches Ein  gangsschienenpaar speist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der       erfindungsgemässen    Steuerungseinrichtung an Hand  des Blockschaltbildes eines     Ausführungsbeispieles    einer  einfachen     Steuerungsanlage    schematisch dargestellt.

    Das Kernstück der Anlage bildet .eine     kreuzschienen-          ähnliche    Anordnung 1, die die von den     Betätigungs-,          überwachungs-,        Mess-,    Rückmelde-     und    von zeit  abhängigen     Schalteinrichtungen        gelieferten        Betriebs-          grössen    gemäss beliebig     vorgebbarer        Abhängigkeiten     mit den     Stellbefehlen    für die     einzelnen    Betätigungs  organe der Gesamtanlage verknüpft.

   Diese Verknüp  fung ist auf einfache und übersichtliche Weise dadurch       möglich,    dass die Betriebsgrössen wie auch die Stell  befehle in Form binärer Signale über die Kreuzschienen  anordnung geleitet werden. Die     Kreuzschienenanord-          nung    1     enthält    demgemäss     Eingangschienenpaare    2     und     Ausgangsschienen 3, die gegebenenfalls auch paarweise  angeordnet sind,

   um mit dem Signal und seiner Um  kehrung  Und  wie  Oder      Verknüpfungen    zu     ermögli-          chen.    Die Betriebsgrössen der gesamten Anlage werden  von verschiedenartigen     Einrichtungen    (Fühlern) gelie  fert. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind als       derartige    Einrichtungen folgende Geräte vorhanden:  Aus-Druckknopf 4,     Ein-Druckknopf    5,     Ueberstrom-          wächter    6, Temperaturwächter 7, Selbstmordschutz 8,  Drehzahlwächter 9 und     Drehzahlsollwertwächter    10.

    Die verschiedenen Betriebsgrössen, die man auch als       Primärkriterien    der Steuerungsanlage bezeichnet, sind  teilweise voneinander abhängig. So soll beispielsweise  die Betätigung des     Ein-Druckknopfes    5 erst     dann    ei  nen Vorgang auslösen können wenn -sowohl der von dem  Wächter 7     gelieferte        Temperaturwert    als auch die vom  Temperaturwächter angezeigte Temperatur bestimmte  Grenzwerte nicht über-     bzw.    nicht unterschreiten.

   Von  den die einzelnen Betriebsgrössen     kennzeichnenden    Sig  nalen werden in den Umsetzern 11 je ein zugehöriges  Binärsignal und das dazu invertierte     Binärsignal    ab  geleitet. Da in dem gegebenen Beispiel nach     Fig.    2 die    den Umsetzern     zugeführten    Signale selbst als Binärsig  nale anzusehen sind, bestehen die Umsetzer 11 aus  einer Verzweigung, wovon     eine    Abzweigung einen       Binärsignalinverter    enthält. Bei     Aenderung    -der     Betriebs-          grösse,    also beispielsweise beim Drücken des Ein- bzw.

    Aus-Druckknopfes 5, 4 oder bei     Ueberschreitung    der  Grenztemperatur     7@    vertauschen die Ausgänge der Um  setzer den     Signalzustand.    Die in der Zeichnung ange  gebenen     Signalzustände    1, 0 gelten für den in der Zeich  nung dargestellten Schaltzustand der     einzelnen        Ueber-          wachungs-    bzw.     Schalteinrichtungen.     



  Die Eingangsschienen sind mit den Ausgangsschie  nen an einigen bestimmten dem     gewünschten        Programm     entsprechenden Kreuzungspunkten über Dioden derart  verbunden, dass bei     Anschluss    von mehr als zwei Dio  den an eine Ausgangsschiene diese den Ausgang von  einer  Und  respektive  Oder  Verknüpfung bilden.  Ein Teil der     Ausgangsschienenpaare    3 der senkrechten       Koordinanten    der     Kreuzschienenanordnung    1     bildet     die Ausgänge für die     Stellbefehle.    Diese werden über  Schaltungen, die gegebenenfalls ein Signalspeicherver  mögen aufweisen können, z.

   B. an     Leistungsverstärker     weitergegeben. Ein Teil dieser     Stellbefehle    wird nach       Vollzug    des zugeordneten Schaltvorganges als sogenan  ntes Sekundärkriterium wieder auf die Eingangskoordi  naten der     Kreuzschienenanordnung    zurückgeführt. Da  mit können Zeitverzögerungen oder mehrstufige Ab  hängigkeitsfunktionen berücksichtigt werden. Die von  den Schaltungen 13, 14, 15, 16, abgegebenen Aus  gangssignale werden so mit den Leistungsverstärkern  17, 18, 19 den     eingentlichen        Stellorganen    20, 21, 22  zugeführt.  



  Zum Verständnis der     Erfindung    soll ein in der Zeich  nung dargestellter spezieller Steuerungsvorgang, als  Beispiel erläutert werden. In einer Schaltanlage soll  beispielsweise ein zur Betätigung eines Hauptschalters  vorgesehenes Schaltschütz 21 den Stehbefehl zur Ein  schaltung erhalten. Diese Einschaltung     darf    erst erfol  gen, wenn kein     Ueberstrom    vorliegt, also der Kontakt  des     Ueberströmwächters    6 geschlossen ist. Ferner soll  weder eine     Uebertemperatur    (Kontakt 7 geschlossen,  wenn keine     Uebertemperatur)    vorhanden, noch die Aus  -Drucktaste 4 gedrückt sein.

   Diese Forderung wird  in der Schaltung gemäss der Figur dadurch     realisiert,     dass jene den betrachteten     Betriebsgrössen    zugeordneten       Eingangsschienen,    die bei     Erfüllung    der geforderten  Betriebszustände und bei     gedrücktem        Ein-Druckknopf     5 ein     0-Signal    ' führen, zur Bildung einer  Und  Ver  knüpfung über Dioden an die gleiche Schiene eines Aus  gangsschienenpaares geschaltet werden. Diese Schiene  ist mit dem inversen Eingang 24 eines  Oder  Gatters  im Eingang eines     Flip-Flops    13 verbunden.

   Liegt an  dem inversen     Eingang    24 dieses  Oder  Gatters ein       0-Signal,    so gibt der     Flip-Flop    13 über den Leistungs  verstärker 17 an das Schütz 20 zunächst ein Signal  zum Einschalten der     Hilfsbetriebe    23 (Kompressor  anlage oder ähnliches) ab.  



  Liegt andererseits beim Drücken des     Ein-Druck-          knopfes    z. B. eine     Uebertemperatur    vor, so ist der Kon  takt des Temperaturwächters 7 geöffnet und die an  eine der genannten Dioden angeschlossene     und    dem  Temperaturwächter 7 zugeordnete Eingangsschiene     führt     das Signal 1, was bewirkt, dass trotz Drücken des  Ein-Druckknopfes der     Flip-Flop    13 nicht in seine erste  Lage gesetzt und die Abgabe eines     Steuersignals    an das  Schütz 20 verhindert wird.  



  Sind jedoch die betriebsmässigen Voraussetzungen      erfüllt, und das Schütz 20 hat angezogen, so wird durch  den verzögert     schliessenden        Schützkontakt    30 ein Rück  meldesignal als sogenanntes     Sekundärkriterium    über  einen Umsetzer 31 zugeführt, an dessen Ausgang, in  gleicher Weise wie bei den Umsetzern 11, ein. Eingangs  schienenpaar angeschlossen ist.  



  Ein weiteres     Ausgangsschienenpaar    ist an die Ein  gänge eines  Oder  Gatters 14 geführt, und zwar eine  der Schienen an den inversen     Eingang    26. Am Aus  gang des Signalverstärkers 14 erscheint eine 1, wenn am  Eingang 26 eine 0 (9 geschlossen<I>und</I> 30 geschlossen)  erscheint. Das Ausgangssignal des  Oder  Gatters 14  ist als     zweites    Sekundärkriterium an einen Umsetzer  12 geführt, der in gleicher Weise wie die Umsetzer 11  und 31 ein zugehöriges     Eingangsschienenpaar    speist.  



  Die Schienen des nächsten     Ausgangsschienenpaares     sind an den inversen Eingang 28 bzw. an den Eingang  27 des  Oder  Gatters 15 geführt, dessen Ausgang ein       Signal    1 führt, wenn am Eingang 28 das Signal 0 (8  geschlossen<I>und</I> 10 geschlossen<I>und</I> 30 geschlossen)  oder am Eingang 27 das Signal 1 (Ausgang des  Oder   Gatters 14 hat Signal 1) erscheint. Führt der Ausgang  des     Signalverstärkers    ein Signal 1, so schaltet der Lei  stungsverstärker 18 das     Schütz    21 ein, welches zum Ein  schalten des Hauptschalters dient.  



  Das Ausschalten des Hauptschalters erfolgt über  Schütz 22 bzw. den Leistungsverstärker 19, wenn am  Ausgang des  Oder  Gatters 16 ein Signal 1 erscheint.  Dies ist der Fall, wenn die     Aus-Drucktaste    4 gedrückt  ist<I>oder</I>     Kontakt    6 öffnet<I>oder</I> Kontakt 7 öffnet.  Ein Drücken der     Aus-Drucktaste    4 bewirkt ferner über  den Eingang 25 eines zum Setzen der zweiten Lage  des     Flip-Flops    13 dienenden  Oder  Gatters das Zu  rückkippen des     Flip-Flops    13 in seine zweite Lage und  das Abschalten der     Hilfsbetriebe    23.  



  Gewisse     unerlässliche        Grundverriegelungen,    die stets  wiederkehren     (Minimalverriegelung),    können     in    der  herkömmlichen Weise unmittelbar an den     Stellorten    vor  gesehen werden. Ebenso können grundsätzlich anstelle  der beschriebenen rein elektronischen     Schaltmitteln    kon  taktbehaftete Schaltmittel, z. B. Relais, verwendet wer  den.  



  Bei anders     gearteten    Betriebsaufgaben werden     na-          turgemäss        Flips-Flops    und Verstärker vertauscht     bzw.     jeweils nur eines dieser Organe verwendet. Durch diese  Kombination der binären     Signaltechnik    mit der kreuz  schienenähnlichen Anordnung können Steuerungsauf-    gaben auf einfache und übersichtliche Weise gelöst  werden.

   Ohne weitgehende     Eingriffe    in die Anlage kön  nen durch blosses Einsetzen oder Entfernen der     Ent-          kopplungsdioden    an den Kreuzungspunkten der Sig  nalschienen Änderungen der Steuerungsfunktionen     auh     bei einer fertiggestellten Anlage durchgeführt werden  Damit ist auch die Möglichkeit     einer    Erweiterung der       Anlage    ohne Eingriffe in den bereits bestehenden Teil  gegeben.

   Ferner lassen sich Störungen sehr leicht auf  finden, da der Funktionsablauf durch wahlweises Ein  setzen der     Kreuzschienenverbindungen    bis zum Auffin  den des gestörten     Anlageteiles    beliebig geändert und  der     letztere    abgetrennt werden kann.

   Da     für    alle An  lageteile     einheitliche    und teilweise genormte Bauele  mente verwendet werden, kann     einschliesslich    der     Kreuz-          ,schienenanordnung    eine     serienmässige        Fertigung    und  Verdrahtung bis     zu    den     Schrankklemmleisten    erfolgen,  die die Montage-und Prüfzeit auf der Baustelle erheb  lich verringert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programm wähler bestehend aus Eingangsschienen, die Ausgangs schienen kreuzen und mit ihnen an bestimmten, dem Programm entsprechenden Kreuzungspunkten über Dio den elektrisch verbunden sind, gekennzeichnet durch Umsetzer (11), von denen jeder aus je einem Ein gangssignal ein Binärsignal und das dazu invertierte Signal ableitet, welche über je ein Umsetzer (1l) zu geordnetes Eingangsschienenpaar (2) derart über Dio den Ausgangsschienen (3) zugeführt werden können,
    dass bei Anschluss von mindestens zwei Dioden an eine Ausgangsschiene (3) diese den Ausgang von einer Und respektive Oder Verknüpfung bilden, wobei die Ausgangsschienen an den Eingang von Schaltungen (13-16) geführt sind, deren Ausgänge Signale abgeben, von welchen ein Teil die Ausgangssignale bildet und die übrigen an den Eingang von mindestens einem zu sätzlichen Umsetzer (12, 31) zurückgeführt sind, der je ein zusätzliches Eingangsschienenpaar (2) speist.
CH1483563A 1962-12-05 1963-12-04 Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programmwähler CH444945A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962B0069874 DE1256301B (de) 1962-12-05 1962-12-05 Steuerungsanlage mit einer kreuzschienenaehnlichen Anordnung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH444945A true CH444945A (de) 1967-10-15

Family

ID=6976456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1483563A CH444945A (de) 1962-12-05 1963-12-04 Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programmwähler

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH444945A (de)
DE (1) DE1256301B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2736896C2 (de) * 1977-08-16 1986-05-07 Jurij Semenovi&ccaron; Baranik Kreuzschienenverteiler

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1066653B (de) * 1959-10-08 Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen Steuerung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen
DE1008544B (de) * 1951-10-27 1957-05-16 Siemens Ag Revolverdrehbank mit einem ortsfesten elektrischen Kontaktfeld
DE1011968B (de) * 1953-02-12 1957-07-11 Scheidt & Bachmann A G Schalteinrichtung zur Steuerung von Werkzeugmaschinen unter Verwendung eines Sammelschienensystems
CH349667A (de) * 1955-09-27 1960-10-31 Siemens Ag Elektrische Steuerung, z.B. für Werkzeugmaschinen, mit einem nach Art eines Kreuzschienenverteilers ausgebildeten Programmwähler
CH358850A (de) * 1957-01-09 1961-12-15 Siemens Ag Programmsteuerung mit einem Kreuzschienenwähler, insbesondere für Werkzeugmaschinen
DE1051944B (de) * 1957-09-26 1959-03-05 Siemens Ag Programmsteuereinrichtung
DE1060018B (de) * 1957-12-24 1959-06-25 Siemens Ag Steuerung fuer Arbeitsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen
CH359191A (de) * 1958-03-20 1961-12-31 Siemens Ag Elektrische Steuerung, z.B. für Werkzeugmaschinen, mit einem nach Art eines Kreuzschienenverteilers ausgebildeten Programmwähler

Also Published As

Publication number Publication date
DE1256301B (de) 1967-12-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112014002062T5 (de) Stromzufuhrsteuerungsvorrichtung und speicherprogrammierbare Steuerung
DE3033071A1 (de) Prozessrechenanlage
DE10109864A1 (de) Sicherheitsschaltvorrichtung
CH444945A (de) Steuereinrichtung zur Abgabe von Ausgangssignalen in Funktion von Eingangssignalen mit einem Programmwähler
EP1805567B1 (de) Verfahren und automatisierungssystem zum bedienen und/oder beobachten mindestens eines feldgerätes
EP0111028A2 (de) Leistungsschalter, insbesondere Leistungstransistorschalter
EP0077450A2 (de) Sicherheits-Ausgabeschaltung für eine Binärsignalpaare abgebende Datenverarbeitungsanlage
DE2104181A1 (de) Einrichtung zur Steuerung von Sprung vorgangen für eine Programmsteuerung mit Schrittschaltwerk
CH391852A (de) Anordnung zur Auslösung von Schaltvorgängen mit elektronischen Steuerelementen als Schaltfehlerschutz
AT221643B (de) Anordnung zur Auslösung von Schaltvorgängen mit ruhenden Steuerelementen als Schaltfehlerschutz
DE2356107C3 (de) Mit logischen Signalen arbeitende Ablaufsteuerung
DE19805819B4 (de) Verfahren zur Überwachung von integrierten Schaltkreisen
DE1640952C3 (de) Verfahren zum Steuern einer be liebigen Zahl elektrisch steuerbarer elek tnscher Schalter nach einem Programm
AT232607B (de) Elektronische Relaisschaltungsanordnung
DE2305090B2 (de) Zweihand-Sicherheitsschaltung mit zwei Tastern für die Arbeitsbewegung eines Gerätes
DE1640943A1 (de) Einrichtung fuer eine zentrale Steuerbefehlsabgabe fuer programmgesteuerte Schaltanlagen
AT240411B (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Grundstellung und der Arbeitsstellung von tastengesteuerten Schaltmitteln in elektrischen Stellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken
WO2005017932A1 (de) Schutzgerät zur eignung für kaskadenschaltungen und entsprechendes verfahren zum sicherheitsbedingten schalten
DE873280C (de) Anordnung zur Regelung von Gegendruckturbosaetzen
DE10011076A1 (de) Not-Aus-Vorrichtung
AT235941B (de) Steuerung von Hoch- oder Niederspannungsschaltanlagen
AT226773B (de) Schaltanordnung für Relais oder andere Schaltelemente in Eisenbahnsicherungsanlagen
DE1513527C (de) Prozeßablaufsteuerung
DE2421483A1 (de) Schaltungsanordnung
CH396970A (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Grundstellung und der Arbeitsstellung von tastengesteuerten Schaltmitteln in elektrischen Stellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken