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DE1253501B - Schwenkbar gelagertes Stuetzrad fuer Drehpfluege - Google Patents

Schwenkbar gelagertes Stuetzrad fuer Drehpfluege

Info

Publication number
DE1253501B
DE1253501B DEJ21708A DEJ0021708A DE1253501B DE 1253501 B DE1253501 B DE 1253501B DE J21708 A DEJ21708 A DE J21708A DE J0021708 A DEJ0021708 A DE J0021708A DE 1253501 B DE1253501 B DE 1253501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support wheel
support
locking device
wheel according
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ21708A
Other languages
English (en)
Inventor
Serge Habare
Cauffry Par Rantigny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Publication of DE1253501B publication Critical patent/DE1253501B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/46Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels
    • A01B3/464Alternating ploughs with frame rotating about a horizontal axis, e.g. turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a -
Nummer: 1 253 501
Aktenzeichen: J 21708 III/45 a
Anmeldetag: 2. Mai 1962
Auslegetag: 2. November 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein schwenkbar gelagertes, durch Schwerkraftwirkung um eine waagerechte Achse drehbares, in seinem Schwenkbewegungsablauf durch eine Hemmvorrichtung beeinflußtes Stützrad für Drehpflüge, das in den beiden Endstellungen durch je eine obere und untere Rastvorrichtung gehalten wird, wobei die obere Vorrichtung selbsttätig ausrastet, die untere nach Erreichen der Arbeitsstellung selbsttätig einrastet.
Es ist bereits bekannt, bei Anbaudrehpflügen ein in beiden Arbeitsstellungen des Pfluges verwendbares, schwenkbar gelagertes Stützrad zu verwenden. Wenn bei derartigen Konstruktionen der Pflug von einer Seite auf die andere gedreht wird, wird das Stützrad freigegeben und kann der Schwerkraft folgend wieder nach unten schwenken. Da das Stützrad verhältnismäßig schwer ist, fällt es mit einer solchen Wucht in seine jeweilige Arbeitsstellung, daß nach einiger Zeit verschiedene Teile des Anbaupfluges beschädigt sind. Das führt dazu, schwere und große Teile zu verwenden, die dem Aufprall des Stützrades auf den Boden genügend Widerstand entgegensetzen. Dieses erhöhte Gewicht ist aber unerwünscht. Besonders bei an der Hubvorrichtung von Schleppern angebauten Pflügen ergibt sich in Transportstellung ein erhebliches Gewicht hinter dem Schlepper, und in unebenem Gelände fängt der Pflug hinter dem Schlepper an zu wippen und beeinträchtigt damit die Lenkfähigkeit des Fahrzeuges. Dieses Aufprallmoment am Ende des Schwenkvorganges zu vermindern, ist Aufgabe der Erfindung.
Eine bekannte Bauart löst diese Aufgabe dadurch, daß die selbsttätig schwenkbare Stützrolle mittels eines Sperriegels verankert werden kann, wobei dem Rollentragarm ein bewegungshemmender Widerstand entgegengesetzt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß der Stützrollenarm durch eine an einem Führungsbügel wirkende Federkraft in seiner Bewegungsfreiheit gehemmt wird. Das bewegungshemmende Element ist eine in den Weg des Stützrollentragarms vorspringende unter Federkraft stehende Kugel. Die Federkraft ist so groß, daß die Kugel die Schwenkbewegung des Stützrollentragarms zunächst anhält. Erst nachdem der Pflug voll gedreht ist, wirkt sich das volle Gewicht der Stützrolle in der Vertikalebene aus, drückt die Kugel entgegen der Kraft der auf sie wirkenden Feder zurück und läßt den Stützrollentragarm bis zur entgegengesetzten Endbegrenzung durchfallen.
Eine solche den Schwenkbewegungsablauf des Stützrades beeinflussende Hemmvorrichtung, bei der eine in den Weg des Stützrollentragarms vorsprin-Schwenkbar gelagertes Stützrad für Drehpflüge
Anmelder:
International Harvester Company,
Chicago, JIl. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 11
Als Erfinder benannt:
Serge Habare,
Cauffry par Rantigny, Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 2. Mai 1961 (860 518)
gende, unter Federdruck stehende Kugel als Anschlag oder Riegel wirkt, vermag nicht zu befriedigen. Erwünscht ist vielmehr eine Hemmvorrichtung, die den Schwung des gegen den Erdboden herunterschwenkenden Stützrades und dadurch das Aufprallmoment gegen Ende des Schwenkvorganges vermindert.
Dies wird bei der eingangs umschriebenen Stützradanordnung gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Hemmvorrichtung aus einer auf der Schwenkachse angeordneten, während des gesamten Schwenkweges zwischen den beiden Raststellungen wirksamen mechanischen Bremsvorrichtung besteht.
Bei einer als Reibungsbremse ausgebildeten Bremsvorrichtung besteht diese aus einer den Radarm tragenden, mit dem Stützlager reibungsschlüssig zusammenwirkenden Hülse und einer diese beaufschlagenden Druckfeder. Der Druck der Feder kann mittels einer durch einen Stift gesicherten Mutter veränderbar sein.
Funktionsbedingt für die einwandfreie Wirkung der gekennzeichneten Vorrichtung sind die Rastvorrichtungen, die in bevorzugter Ausführung aus zwei voneinander unabhängigen Sperrklinken bestehen, die mit einem Bolzen zusammenwirken. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt; hierin ist
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht eines an einem Schlepper angebauten Anbaudrehpfluges mit dem Stützrand gemäß der Erfindung,
709 680/90
F i g. 2 eine Ansicht ähnlich F i g. 1 mit dem Pflug in Transportstellung,
F i g. 3 eine schaubildliche Ansicht der Stützanordnung in größerem Maßstab,
F i g. 4 eine der F i g. 3 ähnliche Ansicht mit dem Pflug in Transportstellung,
F i g. 5 eine Ansicht auf die Rastvorrichtungen.
Das Stützrad 1 eines Drehpfluges 2 weist eine Schwenkvorrichtung 3 auf, die zwei Sperrklinken 4 und 5 enthält und die um eine waagerechte Achse 6 schwenkbar ist, die in einem am Pfluggrindel 8 angebrachten Stützlager 7 befestigt ist. Die Sperrklinken 4 und 5 sind um Bolzen 4 α und 5 α schwenkbar, die an einer Verlängerung 9 des Stützlagers angebracht sind. Die Bewegung der Schwenkvorrichtung 3 wird durch eine Feder 10 gebremst, deren Druck durch eine durch einen Stift 12 zu sichernde Mutter 11 einstellbar ist.
Die Schwenkvorrichtung besitzt eine Öffnung 13, durch welche ein Bolzen 14 hindurchgreift, an dem jeweils die Klinke 4 oder 5 einrastet. Ü
Das Stützrad 1 ist am Ende eines Armes la gelagert, der in eine Gabel 15 übergeht, deren Arme 15 a und 15 b mittels eines Bolzens 16 an der Schwenkvorrichtung 3 angelenkt sind. Eine Kurbel 17, die über einen Schwenkzapfen 18 mit der Gabel 15 verbunden ist, ermöglicht über eine am bügeiförmigen Ende 20 der Schwenkvorrichtung 3 angeordnete Mutter 19 eine Verstellung des Armes la gegen die Schwenkvorrichtung.
Während des Pflügens wird die Schwenkvorrichtung 3 durch eine der Sperrklinken 4 oder 5 in senkrechter Lage festgelegt, und zwar liegt dabei eine Kerbe 21 der betreffenden Sperrklinke auf dem Bolzen 14 der Schwenkvorrichtung 3 auf. Am Ende des Schwenkvorganges des Pfluges fällt die Klinke, die die Vorrichtung zuletzt gesperrt hatte, durch ihr Eigengewicht aus der Sperrstellung heraus, so daß das Stützrad um die Achse 6 schwenken kann, wobei die Schwenkbewegung durch die Feder 10 gebremst wird. In der Endstellung rastet dann die Kerbe 21 der anderen Sperrklinke auf dem Bolzen 14 ein und legt die Schwenkvorrichtung fest. Das Schwenken des Stützrades geschieht also selbsttätig, sobald der Pflug gewendet wird.
f In der Transportstellung des Pfluges kann die Schwenkvorrichtung 3 mit dem Arm 1 α und dem ] Rad 1 von der Achse 6 abgezogen werden, wonach sie mittels einer an der Vorrichtung befestigten ' Hülse 22 auf eine waagerechte Achse 23 aufgeschoben werden kann. In diesem Fall wird die Schwenkvorrichtung 3 so auf der Achse 23 befestigt, daß die Verstellkurbel 17 nach unten gerichtet ist. Eine einzige die Achsteile 6 und 23 enthaltende gebogene Achse kann für die beiden Befestigungsmöglichkeiten der Schwenkvorrichtung 3, die Arbeits- und die Transportstellung, verwendet werden. Ein Sicherungsstift 24, ähnlich dem Stift 12, geht durch die Achse 23 hindurch und ermöglicht ein leichtes Auswechseln der Vorrichtung von einer Befestigungsart zur anderen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schwenkbar gelagertes, durch Schwerkraftwirkung um eine waagerechte Achse drehbares, in seinem Schwenkbewegungsablauf durch eine Hemmvorrichtung beeinflußtes Stützrad für Drehpflüge, das in den beiden Endstellungen durch je eine obere und untere Rastvorrichtung gehalten wird, wobei die obere Vorrichtung selbsttätig ausrastet, die untere nach Erreichen der Arbeitsstellung selbsttätig einrastet, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmvorrichtung aus einer auf der Schwenkachse (6) angeordneten, während des gesamten Schwenkweges zwischen den beiden Raststellungen wirksamen mechanischen Bremsvorrichtung (10, 22) besteht.
2. Stützrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Reibungsbremse ausgebildete Bremsvorrichtung aus einer den Radarm (1 a, 15) tragenden, mit dem Stützlager (7) reibungsschlüssig zusammenwirkenden Hülse (22) und einer diese beaufschlagenden Druckfeder (10) besteht.
3. Stützrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Feder (10) mittels einer durch einen Stift (12) gesicherten Mutter (11) veränderbar ist.
4. Stützrad nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung aus zwei voneinander unabhängigen Sperrklinken (4, 5), die mit einem Bolzen (14) zusammenwirken, besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 971 586;
deutsche Patentanmeldung K 12543 III/45 a
(bekanntgemacht am 22.1.1953).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 680/90 10.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEJ21708A 1961-05-02 1962-05-02 Schwenkbar gelagertes Stuetzrad fuer Drehpfluege Pending DE1253501B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1253501X 1961-05-02

Publications (1)

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DE1253501B true DE1253501B (de) 1967-11-02

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ID=9678027

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ21708A Pending DE1253501B (de) 1961-05-02 1962-05-02 Schwenkbar gelagertes Stuetzrad fuer Drehpfluege

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DE (1) DE1253501B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2641009A1 (de) * 1976-09-11 1978-03-23 Rabewerk Clausing Heinrich Drehpflug mit einem pendelstuetzrad
DE2817437A1 (de) * 1978-04-21 1979-10-31 Rabewerk Clausing Heinrich Anbaudrehpflug mit einem pendelstuetz- und transportrad
WO2000022910A1 (en) * 1998-10-19 2000-04-27 Kongskilde Industries A/S A fully mounted plough arrangement
EP2875707B1 (de) 2013-10-17 2016-06-15 Moro Aratri S.R.L. Transport- und Arbeitssystem für Tragpflug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971586C (de) * 1954-07-25 1959-02-19 Eberhardt Geb Stuetzrad an Anbauvolldrehpfluegen

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