DE1197662B - Stuetzradanordnung bei Drehpfluegen - Google Patents
Stuetzradanordnung bei DrehpfluegenInfo
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 55/00
1197 662
B 78673 HI/45 a
25. September 1964
29. Juli 1965
B 78673 HI/45 a
25. September 1964
29. Juli 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stützradanordnung bei Drehpflügen mit einem am Pflugrahmen
schwenkbar gelagerten Stützrad.
Bei Drehpflügen, die auf gleichmäßiger Arbeitstiefe gehalten werden sollen, sind entweder zwei
Stützräder erforderlich oder ein Stützrad, welches beim Drehen des Pfluges von einer Seite auf die
andere mit umschwenkt und in der neuen Stellung in einer bestimmten Lage gehalten wird. Die Verwendung
von zwei Stützrädern ist durch den hohen Materialaufwand sehr teuer und oft aus Platzgründen
nicht durchführbar.
Aus diesen Gründen versucht man mit einem
Stützrad auszukommen, welches in der Tiefe verstellbar ist und bei Pflugwechsel automatisch seine
Lage derart verändert, daß der Abstand zu der jeweilig arbeitenden Pflugseite gleichbleibt. Bei
schwenkbar gelagerten Stützradanordnungen bekannter Bauart muß dann aber der Anschlag, oder
die Klinkvorrichtung das volle Fallgewicht des Stützrades aufnehmen. Dadurch entsteht ein sehr hoher
Verschleiß der Drehteile, des Anschlages oder der Klinkvorrichtung sowie der Radlagerung, und außerdem
ist auch bei dieser Ausführung der Materialaufwand sehr groß.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung wird ein Herabsetzen der Fallgeschwindigkeit des schwenkbar
gelagerten Stützrades durch den Reibungswiderstand des Drehzapfens erreicht. Auch hier entsteht bei den
den Reibungswiderstand hervorrufenden Teilen eine sehr große Abnutzung, so daß sie sehr oft nachgestellt
bzw. ausgetauscht werden müssen.
Eine andere bekannte Bauart sieht am Führungsbügel für den Stützradtragarm zwei unter Federdruck
stehende Stahlkugeln vor. Bis zu einer dieser Kugeln kippt der Stützradtragarm beim Drehen des Pfluges
nach Überschreiten der Horizontalebene. Nach vollständiger Drehung des Pfluges um 180° überwindet
das Gewicht des Stützrades die hemmende Kraft der Federn dieser und der zweiten Kugel und fällt bis zur
Endbegrenzung durch. Auch hier sind harte Schläge nicht zu vermeiden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu verhindern und insbesondere den beim
Drehen des Pfluges auftretenden freien Fall des Stützrades
abzubremsen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem schwenkbar gelagerten Stützrad
und Pflugrahmen ein an sich bekannter doppeltwirkender Dämpfungszylinder angeordnet ist.
In bevorzugter Ausführungsform ist dieser Dämpfungszylinder mit seinem geschlossenen Ende mittels
Stützradanordnung bei Drehpflügen
Anmelder:
Bayerische Pflugfabrik G. m. b. H.,
Landsberg/Lech
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Alfred Eggenmüller,
Landsberg/Lech
Dr.-Ing. Alfred Eggenmüller,
Landsberg/Lech
eines Drehzapfens am Pflugrahmen und das Auge der Zylinderkolbenstange an dem Ende eines über
den Schwenkpunkt verlängerten Teils des Stützradträgers angelenkt.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützradanordnung ist ein als Führungsmittel und
zur Anschlagsbegrenzung dienender schwenkbar gelagerter zweiarmiger Klinkenhebel vorgesehen.
as Die Erfindung ist in er Zeichnung an Hand eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert; hierin ist
A b b. 1 eine Seitenansicht eines Drehpfluges mit doppeltwirkendem Dämpfungszylinder und Stützrad
in Arbeitsstellung von der Landseite aus,
Abb. 2 eine Teilansicht des doppeltwirkenden Dämpfungszylinders und des Stützrades in ausgehobener
Stellung des Drehpfluges,
Abb. 3 eine Draufsicht der Anordnung zu Abb. 2,
Abb.4 eine Seitenansicht der Stützradanordnung in um 180° geschwenkter Stellung von der Ackerseite
aus,
A b b. 5 eine Seitenansicht der Stützradanordnung in um 180° geschwenkter Stellung, wobei das Stützrad
durch sein hohes Eigengewicht bereits mit dem Pflugrahmen parallel liegt.
Die Stützradanordnung mit Abstützung des Stützrades 2 am Drehpflug 1 besteht aus einem doppeltwirkenden
Dämpfungszylinder 6 und einem zweiarmigen Klinkenhebel 5. Das geschlossene Ende des
Dämpfungszylinders und der Klinkenhebel an seinem Winkel sind um einen gemeinsamen Drehzapfen
4 schwenkbar am Pflugrahmen 1" gelagert, wobei der Schwenkbereich des Klinkenhebels durch
ebenfalls am Pflugrahmen 1" befestigte Anschlagflächen 9 begrenzt ist. Das freie Ende der Kolbenstange
ist mit seinem Auge 10 an dem Ende eines
509 628/100
über den Schwenkpunkt 3 hinaus verlängerten, von einer Führungstasche 8 umschlossenen Teils des
Stützradträgers angelenkt. Diese gelenkige Verbindung erfolgt über einen Drehzapfen 7, der in
Arbeitsstellung des Pfluges gegen die Außenfläche des oberen Schenkels des Klinkenhebels 5 zur Anlage
kommt.
Die Arbeitsweise der Dämpfungsvorrichtung ist folgende: Der sich nach A b b. 1 in Arbeitsstellung
befindliche Drehpflug 1 wird ausgehoben (Abb.2).
Infolge des Eigengewichtes schwenkt das Stützrad 2 geringfügig nach unten, zieht dabei den Kolben aus
dem Dämpfungszylinder 6 heraus und hebt dadurch den Anschlag des Drehzapfens 7 am Klinkenhebel 5
auf (Abb.3). Der Drehpflug 1 wird um 180° geschwenkt
(A b b. 4). Der Klinkenhebel 5 fällt nun, bis er an der Anschlagfläche 9 aufliegt, nach unten
und gibt den Schwenkbereich des Stützrades 2 frei, welches durch sein Eigengewicht nach unten
schwenkt und den Kolben wieder in den Zylinder 6 drückt. Sobald das Stützrad 2 die Parallele mit dem
Pflugrahmen 1" (A b b. 5) überwunden hat, wird der Kolben wieder bis zum Anschlag aus dem
Zylinder herausgezogen (A b b. 2). Der Drehpflug 1 wird abgesetzt. Durch den entstehenden Bodendruck
schwenkt das Stützrad 2 nach oben und schiebt dadurch den Kolben in den Dämpfungszylinder, bis
der Drehzapfen 7 am Klinkenhebel 5 aufliegt, und stellt dadurch die Abstützung des Stützrades 2 wieder
her.
Bei der vorzugsweisen Verwendung eines doppeltwirkenden Zylinders ist der Dämpfungswiderstand in
beiden Hubrichtungen gleich groß.
Claims (4)
1. Stützradanordnung bei Drehpflügen mit einem am Pflugrahmen schwenkbar gelagerten
Stützrad, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem schwenkbar gelagerten Stützrad
(2) und dem Pflugrahmen (1") ein an sich bekannter doppeltwirkender Dämpfungszylinder (6)
angeordnet ist.
2. Stützradanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungszylinder (6) mit seinem geschlossenen Ende mittels
eines Drehzapfens (4) am Pflugrahmen (1") und das Auge (10) der Zylinderkolbenstange an
dem Ende eines über den Schwenkpunkt (3) hinaus verlängerten Teils des Stützradträgers angelenkt
sind.
3. Stützradanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsmittel
und zur Anschlagsbegrenzung ein um den Drehzapfen (4) schwenkbar gelagerter zweiarmiger
Klinkenhebel (5) vorgesehen ist.
4. Stützradanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenhebel
(5) in seinem den Durchtritt des mit dem Kolbenauge (10) verbundenen Drehzapfens (7) ermöglichenden
Schwenkbereich durch am Pflugrahmen (1") befestigte Anschlagflächen (9) begrenzt
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung K12543III/45 a
(bekanntgemacht am 22.1.1953).
Deutsche Patentanmeldung K12543III/45 a
(bekanntgemacht am 22.1.1953).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 628/100 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB78673A DE1197662B (de) | 1964-09-25 | 1964-09-25 | Stuetzradanordnung bei Drehpfluegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB78673A DE1197662B (de) | 1964-09-25 | 1964-09-25 | Stuetzradanordnung bei Drehpfluegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1197662B true DE1197662B (de) | 1965-07-29 |
Family
ID=6979985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB78673A Pending DE1197662B (de) | 1964-09-25 | 1964-09-25 | Stuetzradanordnung bei Drehpfluegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1197662B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0119407A1 (de) * | 1983-02-19 | 1984-09-26 | Rabewerk Heinrich Clausing | Anbaupflug |
| FR2761225A1 (fr) * | 1997-03-26 | 1998-10-02 | Naud Expl Charrues | Dispositif de controle du mouvement d'une roue de jauge de charrue reversible, lors de la manoeuvre de retournement de cette derniere |
| EP1449417A1 (de) * | 2003-02-21 | 2004-08-25 | Naud | Den Dreh-, Stütz-, und Transportvorgang ermöglichende Vorrichtung zum Befestigen eines Stützrads an einem Drehpfluggestell |
-
1964
- 1964-09-25 DE DEB78673A patent/DE1197662B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0119407A1 (de) * | 1983-02-19 | 1984-09-26 | Rabewerk Heinrich Clausing | Anbaupflug |
| FR2761225A1 (fr) * | 1997-03-26 | 1998-10-02 | Naud Expl Charrues | Dispositif de controle du mouvement d'une roue de jauge de charrue reversible, lors de la manoeuvre de retournement de cette derniere |
| EP1449417A1 (de) * | 2003-02-21 | 2004-08-25 | Naud | Den Dreh-, Stütz-, und Transportvorgang ermöglichende Vorrichtung zum Befestigen eines Stützrads an einem Drehpfluggestell |
| FR2851407A1 (fr) * | 2003-02-21 | 2004-08-27 | Naud | Dispositif de fixation d'une roue de terrage au chassis d'une charrue a socs reversibles |
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