DE125002C - - Google Patents
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- DE125002C DE125002C DENDAT125002D DE125002DA DE125002C DE 125002 C DE125002 C DE 125002C DE NDAT125002 D DENDAT125002 D DE NDAT125002D DE 125002D A DE125002D A DE 125002DA DE 125002 C DE125002 C DE 125002C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sealing Of Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 125002 KLASSE Λα.
Die vorliegende, durch Fig. 1 bis 5 veranschaulichte Erfindung stellt eine Neuerung an
Sicherheitslampen dar, welche bezweckt, den Verschlufs dieser Lampen so zu gestalten, dafs
ein unbefugtes Oeffnen der Lampen verhütet wird. Das den Cylinder und den Drahtkorb
tragende Lampenobergestell wird lose auf den Lampentopf aufgesetzt. Rings um die Sitzflächen
der beiden Theile läuft je ein Ringfiantsch. Ist die Lampe entzündet und zusammengestellt,
so wird sie geschlossen, indem mittelst einer geeigneten Vorrichtung um den Doppelflantsch ein Metallring gefalzt wird, der
nur mit Hülfe derselben Vorrichtung wieder gesprengt werden kann. ' ■
Man hat den Doppelflantsch bereits so zusammengehalten,
dafs man längs desselben eine denselben über- und untergreifende Kette legte und deren Enden zusammenschraubte oder
nietete. Demgegenüber bietet der Verschlufs nach vorliegender Erfindung erhöhte Sicherheit
gegen unbefugtes Oeffnen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Ansicht,
Fig. 2 den verticalen Schnitt, Fig. 3 die Kopfansicht einer verschlossenen Sicherheitslampe,
Fig. 4 einen noch unbenutzten Verschlufs und Fig. 5 den Ring im Schnitt dar. Durch Fig. 6
wird eine Vorrichtung zum Verschliefsen und Oeffnen der Sicherheitslampen im Schnitt und
durch Fig. 7 die obere Ansicht derselben wiedergegeben.
Es wird der Verschlufsring α (Fig. 4 und 5) von unten über den Oelbehälter b der Sicherheitslampe
geschoben j worauf man diesen in die Verschlufsvorrichtung (Fig.: 6) stellt und mit
dem Glascylinder 4, dem Drahtkorb e, sowie
mit dem - oberen Schutzgestell f, welches mit
dem Ring g fest verbunden ist, versieht. Dieser Vorgang ist in Fig. 6 veranschaulicht, in welcher
die punktirte Zeichnung die eingesetzte Sicherheitslampe zeigt. ' Wird nunmehr die
Drehscheibe h (Fig. 6 und 7) mittelst des Hebels i in der Pfeilrichtung gedreht, so werden
die Gleitstücke Ar, welche durch die in den Längsschlitzen m laufenden Rollen I bewegt
werden, nach der Mitte zu verschoben. Hierdurch dringen diese Gleitstücke k in die Nuth η
des Ringes g der Sicherheitslampe ein und falzen hierbei den überstehenden Theil des
Verschlufsringes α um. Wird nachdem die Drehscheibe h in ihre frühere Stellung zurückgebracht,
so kann die jetzt verschlossene Lampe aus der Vorrichtung gehoben werden.
Soll die Lampe wieder geöffnet werden, so geschieht dies in der Weise, dafs dieselbe in
die Vorrichtung (Fig. 6 und 7) gestellt wird.. Die Gleitstücke k werden durch Drehen der
Scheibe h wieder in die Nuth η eingeschoben, wobei gleichzeitig auch die Backen 0 durch
die' Gleitstücke k in die Nufhen ρ gedrückt werden. Sodann wird die excentrische Welle r
mittelst des Hebels s so weit, wie erforderlich, gedreht, wodurch das Führungsstück t mit den
Backen 0 nach unten gezogen wird. Die Backen 0 nehmen den Oelbehälter b mit, der
Ring g wird aber durch die Gleitstücke k gehalten und dadurch aus dem sich durch die
mechanische Gewalt öffnenden Verschlufsring a
wieder herausgezogen. Nachdem die Hebel i und s wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht
sind, ist die Sicherheitslampe geöffnet aus der Vorrichtung herauszunehmen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:1, Verfahren zum Verschliefsen von Grubensicherheitslampen, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Sitzflächen des lose auf einander gesetzten Lampengestells ffJ sowie des Lampentopfes (b) umgebenden Flantsche durch Zusammenfalzen eines sie übergreifenden Metallringes (a) vereinigt werden. '
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäfs Anspruch i, gekennzeichnet durch radial gestellte Stempel (k) mit bogenförmig ausgeschnittener Stirnfläche, welche durch geeignete mechanische Mittel gegen die umzufalzende Kante bezw. Kanten des Metallringes (a) geführt werden.
An der durch Anspruch 2 geschützten Vorrichtung eine Einrichtung zum Oeflfnen der geschlossenen Sicherheitslampen, bestehend in einem durch Excenter, Hebel oder dergl. beweglichen Führungsstücke (I) mit Klemmbacken (0) zum Ergreifen und Nachabwärtsziehen des Lampentopfes, während das Lampengestell durch die Stempel (k) in seiner Lage festgehalten wird, zwecks Aufbiegung des oberen Falzes des Metallringes (a).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE125002C true DE125002C (de) |
Family
ID=393752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT125002D Active DE125002C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE125002C (de) |
-
0
- DE DENDAT125002D patent/DE125002C/de active Active
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