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DE576818C - Heftklammer und Verfahren zum Eintreiben derselben - Google Patents

Heftklammer und Verfahren zum Eintreiben derselben

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Publication number
DE576818C
DE576818C DE1930576818D DE576818DD DE576818C DE 576818 C DE576818 C DE 576818C DE 1930576818 D DE1930576818 D DE 1930576818D DE 576818D D DE576818D D DE 576818DD DE 576818 C DE576818 C DE 576818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
legs
parts
bracket
clamp
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930576818D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHARLES BENJAMIN GOODSTEIN
Original Assignee
CHARLES BENJAMIN GOODSTEIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHARLES BENJAMIN GOODSTEIN filed Critical CHARLES BENJAMIN GOODSTEIN
Application granted granted Critical
Publication of DE576818C publication Critical patent/DE576818C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C5/00Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor
    • B25C5/02Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B25C5/0221Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation
    • B25C5/0257Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation without an anvil, e.g. using staples of particular shape bent during the stapling operation without the use of external clinching means
    • B25C5/0264Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation without an anvil, e.g. using staples of particular shape bent during the stapling operation without the use of external clinching means having pivoting clinching means for bending the staple ends
    • B25C5/0271Clinching means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Heftklammer und Verfahren zum Eintreiben derselben Die Erfindung betrifft Klammern zum Zusammenheften von Papier, Pappen, Stoffen u. dgl. und ein Verfahren zum Eintreiben -der Klammern in ein jeweils gegebenes Material.
  • Heftklammern und Maschinen -zum Eintreiben der Klammern sind schon in den verschiedensten Ausführungsformen bekanntgeworden. Soweit es die Maschinen selbst betrifft, ist im allgemeinen zwischen zwei Hauptklassen zu unterscheiden. Maschinen der einen Klasse besitzen außer dem Stempel zum Einschlagen der Klammern noch einen besonderen Gegenhalter, der von unten her gegen die zu heftenden Bogen gehalten wird, also dem Bogen eine feste Unterlage gibt und gleichzeitig dazu dient, die Schenkel der Klammer beim Eintreiben derselben umzubiegen. Zu der anderen Klasse gehören Maschinen, bei denen das Mittel zum Eintreiben der Klammern ohne Gegenhalter arbeitet. Solche Maschinen - bekannt unter der Bezeichnung »Etikettiermaschinen« - finden vielfach Verwendung, um irgendwelche Zettel an gegebene Gegenstände, z. B. an Kisten und Kästen, anzuheften oder um Vorhänge oder Gardinen an Gardinenstangen zu befestigen usw. Solche Maschinen werden auch noch für viele andere Zwecke verwendet und insbesondere da, wo es darauf ankommt, daß die Klammer das Material nicht vollständig durchdringt.
  • Einige Schwierigkeiten ergeben sich jedoch (1a, wo es z. B. darauf ankommt, die Verschlußklappen gefüllter Pappschachteln zusammenzuheften. Für derartige Zwecke können Maschinen der ersterwähnten Art offenbar nicht, sondern nur Maschinen der an zweiter Stelle angegebenen Art verwendet werden. Wenngleich es an sich schon bekannt ist, Heftklammern in gegebene Werkstücke von nur einer Seite her einzutreiben, ohne daß es notwendig ist, mit einem Gegenhalter zu arbeiten, der das Werkstück auf der anderen Seite unterstützt und die Schenkel der Klammer beim Eintreiben derselben umbiegt, so muß hier zum Ausdruck gebracht werden, daß mit den bis jetzt bekannten Mitteln eine befriedigende Lösung der Aufgabe, Heftklammern mit nur von einer Seite her wirkenden Mitteln einzutreiben, nicht erzielt worden ist. So ist z. B. schon vorgeschlagen worden, die Schenkel der Heftklammern unmittelbar vor dem Eintreiben in das Material mittels eines besonderen Formers bogenförmig zu gestalten. Das allein genügt jedoch nicht, um eine unbedingte Gewähr dafür zu erhalten, daß die Klammer mit ihren Schenkeln ordnungsgemäß in das Material einsticht. Mit der bogenförmigen Gestaltung ,der Klammerschenkel soll erreicht werden, daß die Schenkel sich bogenförmig in das Material einstechen und so der Klammer einen genügend festen Halt geben. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, daß nur allein die bogenförmige Gestaltung der Schenkel nicht genügt und daß oftmals die Klammer mit ihren Schenkeln zusammengedrückt wird, bevor überhaupt die Schenkel in das Material einstechen. Werden die Schenkel der Klammern, wie bis jetzt, bogenförmig gestaltet, erst kurz bevor sie in das Material eingetrieben werden, so hat das noch den Nachteil, daß die Spitzen beim Rundbiegen der Klammerschenkel die Oberfläche des Werkstückes aufritzen und unansehnlich machen. Der größte Nachteil der bis jetzt bekannten Heftklammern mit bogenförmigen Schenkeln ist jedoch der, daß ein ordnungsmäßiges Einstechen der Klammerschenkel mit aller Sicherheit nicht immer gewährleistet ist.
  • Hiernach liegt das Neue der Erfindung in einer Heftklammer mit einem mittleren Teil, an den sich beiderseitig Schenkel anschließen, die sich von der Ebene des 1Zittelteiles aus erst nach aufwärts und dann in Bogenform nach abwärts erstrecken. Die nach abwärts gerichteten Teile der Schenkel sind erfindungsgemäß kreisbogenförmig so gekrümmt, daß die Mittelpunkte der Kreisbögen mit den seitlichen Endpunkten des Mittelteiles zusammenfallen. Eine Klammer dieser Form hat den großen Vorteil, daß die Schenkel beim Eintreiben in das Material gezwungen sind, gleich von vornherein in kreisbogenförmiger Bahn in das Material einzustechen. Ein Zusammendrücken der Schenkel bzw. der ganzen Klammer, bevor überhaupt die Schenkel in das Material hineingetrieben worden sind, ist so gut wie ausgeschlossen, d. h. mit anderen Worten, mit einer Klammer gemäß der Erfindung ist eine Felilheftung bei weitem nicht mehr in dem Maße möglich wie bei Verwendung von Klammern mit lediglich nur bogenförmig gekrümmten Schenkeln. Im übrigen sei hier noch bemerkt, daß es sich empfiehlt, bei Klammern gemäß der Erfindung den Ouerschnitt da, wo sich die aufwärts gerichteten Schenkelteile an den Mittelteil anschließen, etwas zu schwächen - z. B. durch eine Einkerbung - und die freien Enden (Spitzen) der Schenkel in einer Ebene nahe der Ebene des Mittelteiles der Klammer endigen zu lassen. Beim Eintreiben derartiger Klammern werden erfindungsgemäß die aufwärts gerichteten "feile der Klammerschenkel in die Ebene des Mittelteiles heruntergedrückt, wobei das Einstechen der bogenförinigen, abwärts gerichteten Schenkelteile durch eine seitliche Führung oder Begrenzung derselben sichergestellt wird.
  • Mit solchen Klammern können im Sinne der Erfindung alle möglichen Heftungen vorgenommen werden. Sollen gefüllte Pappschachteln zugeheftet werden, so ist es wesentlich, daß der Schlag auf die Heftklammern liarnmerartig ausgeübt wird, um die Pappschachtel nicht zu verunstalten. Würde in diesem Falle die Klammer nicht mit einer schlagartigen, sondern mit einer mehr schiebenden oder stoßenden Bewegung in die zusaminenzuheftenden Teile einer Pappschachtel hineingedrückt, so würde eine Verunstaltung der Schachtel wohl unvermeidlich sein.
  • Im- folgenden soll nun die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben werden.
  • Abb. i bringt einen vertikalen Schnitt, darstellend die Werkzeuge, die gemäß dieser Erfindung zum Eintreiben der Klammern verwendet werden können.
  • Abb. a bringt eine schaubildliche Darstellung ,eines Teiles eines Klammerstreifens einer besonderen Ausführung gemäß dieser Erfindung.
  • Abb. 3 bringt einen vertikalen Schnitt, darstellend die Klammer mit den entgegengesetzten Werkzeugen, bereit zum Eintreiben in ein gegebenes Material.
  • Abb. d. zeigt, wie die Klammer durch das Material getrieben und zusammengebogen wird.
  • Abb.5 zeigt, wie die Klammer endgültig eingetrieben und zusammengebogen ist. Abb.6 veranschaulicht die Verwendung eines Hilfsmittels zum Zwecke der Erleichterung des Biegens der Klammern beim Eintreiben in ein weiches Material.
  • Abb. 7 veranschaulicht eine Klammer differenter Form sowie ein zum Eintreiben der Klammer dienendes Werkzeug ebenfalls differenter Form.
  • Abb.8 veranschaulicht dieselben Teile, jedoch in der Stellung am Ende der Operation zum Eintreiben einer Klammer.
  • Abb. 9 stellt für sich allein eine Klammer der einen Ausführungsform bei Beginn des Eintreibvorganges dar.
  • Abb. io stellt für sich allein eine Klammer derselben Form am Ende des Eintreib- und Biegevorganges dar.
  • Abb. i i stellt eine Klammer noch anderer Ausführung in einer Stellung zum Eintreiben in ein gegebenes Material dar, und zwar ohne das Werkzeug.
  • Abb. 1a veranschaulicht dieselbe Klammer nach geschehener Eintreibung. -Abb. 13 veranschaulicht eine Ausführungsform einer Klammer für eine sogenannte Etikettiermaschine.
  • Abb. 14. veranschaulicht eine Klammer, die an besonderen Stellen zwecks Erleichterung des Zusammenbiegens etwas geschwächt ist.
  • Zunächst soll die in den Abb. i bis 5 einschließlich dargestellte Ausführungsform der Erfindung beschrieben werden. Die für diese Ausführungsform dargestellten Klammern sind aus Blech hergestellt und dicht nebeneinander gereiht, so daß sie einen Streifen bilden, von dem die einzelnen Klammern beim Eintreiben derselben abgelöst werden können. In diesem Streifen können die einzelnen Klammern zusammengehalten werden durch irgendwelche Mittel, d. h. durch Mittel, die als solche gegenwärtig allgemein gebräuchlich sind, um gewöhnliche gerade Klammern in Streifenform zusammenzuhalten, d. h. mit anderen Worten, die Klammern könnten in Streifenform zusammengehalten werden durch einen Überzug aus Emaille oder aus irgendeinem anderen Material, welches die einzelnen Klammern an ihren Rindern mit genügender Festigkeit zusammenhält und die Möglichkeit gibt, die Klammern, bevor sie eingetrieben «erden, gleich einem einzigen Streifen zu behandeln. Die Klammern könnten auch aus einem durchgehenden Streifen hergestellt und beim Eintreiben einzeln von dem Streifen in einer an sich bekannten Weise abgetrennt «erden. Jede Klammer besteht aus einem vorzugsweise flachen, ebenen, mittleren Teil i, von dem sich auf jeder Seite in Richtung nach oben j e ein bogenförmiger Teil 2 erstreckt. Diese bogenförmigen Teile sollen die eigentlichen Schenkel der Klammer darstellen. Die freien äußeren Enden dieser bogenförmigen Teile werden vorzugsweise winklig zugeschnitten, so wie es bei 3 dargestellt ist, um zur Durchdringung des Materials scharfe Spitzen zu schaffen. Die Spitzen sollen ungefähr in der horizontalen Ebene der Unterseite des mit i bezeichneten mittleren Teiles der Klammern enden.
  • Zum Eintreiben einer derartigen Klammer könnten die in Abb. i bis 5 einschließlich dargestellten Werkzeuge verwendet werden. Dieselben bestehen aus einem vertikal beweglichen Kolben .I, der dazu dient, die Klammern einzutreiben, und in der Bohrung der Hülse 5 auf und ab beweglich ist. Die Klammer wird mit irgendeiner geeigneten Vorrichtung vorgeschoben, z. B. mit einer für 1-1eftinaschinen allgemein gebräuchlichen Vorschubv orrichtung, und so, daß der flache, mittlere Teil i der Klammer auf die Oberfläche der mit dem Material 8 zu verklammernden Pappe 7 0. dgl. zu liegen kommt. Wenn die Heftklammern 2 so proportioniert sind, wie es in diesen Abbildungen dargestellt ist, werden die angespitzten Enden 3 auf die Oberfläche des Materials 7 zu liegen kommen.
  • In Abb. 3 bis 6 sind zwei Fläche auf Fläche gelegte Bogen 7, 8 aus- Pappe oder Wellpappe dargestellt. Sie werden miteinander verklammert durch Operationen, die nur auf einer ihrer Seiten zur Ausführung gelangen. Diese Bogen oder Blätter mögen, wie in Abb-. 2 bis 5 dargestellt, sich überlappende Verschlußklappen einer Schachtel darstellen. Dieselben in anderer Weise zu verklammern, ist nicht möglich, denn nach der früheren Praxis mußte gegenüber dem Kolben auf der anderen Seite der Bogen ein Gegenhalter oder Amboß verwendet werden. Angenommen, die Klammer wäre wie in Abb.3 ausgeführt, so werden die gebogenen Teile 2 der Klammer auf jeder Seite hochstehen und gegen oder nahezu gegen die Innenfläche der in Wirklichlceit einen Stempel verkörpernden Hülse 5 zu liegen kommen. Der über der Klammer sitzende Kolben 4 wird nunmehr heruntergetrieben, um auf die oberen Teile 9 der gekrümmten Schenkel einen Druck in Richtung nach unten auszuüben. Indem auf den Kolben ein Druck ausgeübt wird, sucht die Klammer unter dem Druck, der wiederum vom Kolben auf die gekrümmten Schenkel :2 ausgeübt wird, sich breit zu legen. Der mittlere Teil der Klammer kann nicht nach unten gehen, da er gegen das Material 7 liegt. Die freien Enden der zur Klammer gehörigen Schenkel können sich andererseits nicht spreizen, da ihnen durch den Stempel 5, in welchem sie eingeschlossen sind, bestimmte Grenzen vorgeschrieben sind. Wenn also der Kolben, wie es in Abb. 3 und 4. dargestellt ist, nach unten gedrückt wird, müssen die Schenkel der Klammer unter der Wirkung des Kolbens und unter der Gegen- oder Mitwirkung des Stempels 5 erst die Lagen 7 und 8 der Wellpappe durchdringen und sich dann in kreisbogenförmiger Bahn weiterbewegen, so daß die Schenkel der Klammer die beiden Papplagen oder Blätter durchdringen und sich, wie es in Abb..I dargestellt ist, gegeneinanderbewegen müssen.
  • Der Kolben setzt seine Bewegung in Richtung nach unten, wie aus Abb. 5 ersichtlich, fort, so daß der Teil der Klammer io oberhalb des Blattes 7 endgültig flach und gegen das Blatt gedrückt wird. Gleichzeitig werden sich die Enden der zur Klammer gehörigen Schenkel, wie in A,bb. 5 dargestellt, gegeneinanderrichten. Nach dieser Operation werden der Kolben und der Stempel entfernt. Die Heftarbeit ist hiermit beendet. Es dürfte hiernach verständlich sein, daß das Durchtreiben der Klammer durch das Material und das Umbiegen der Schenkel innerhalb des :Materials durch Operationen erfolgt, die lediglich auf einer Seite des zu verklammernden Materials zur Ausführung gelangen. Wenn die betreffenden Teile Verschlußklappen einer Schachtel oder eines Kartons oder Flansch und Körper einer Schachtel o. dgl. darstellen, können die oben beschriebenen Operationen nach geschehener Füllung und Schließung der Schachtel oder des Kartons vorgenommen werden. Durch die Form der Klammern werden deren Schenkel im Verein mit den zum Eintreiben verwendeten Werkzeugen gezwungen, das zu verklammernde Material zu durchstechen und sich zusammenzubiegen ohne die Hilfe eines dein Kolben auf der anderen Seite des Materials entgegengesetzten Ambosses.
  • Wie in Abb.6 dargestellt, könnte ein flacher, dünner Körper h behelfsmäßig unter den mit i bezeichneten mittleren Teil der Klammer geschoben werden, um dieseln Teil während des Eintreibens eine gewisse Stütze zu geben. Der eben erwähnte Körper wird unter dem Teil i seitlich wieder vorgezogen, kurz bevor die Biegung der Klammer zu Ende geht. Eine Verwendung eines solchen Mittels ist nur da erforderlich, wo das zu verklammernde -.L%Iaterial zu weich ist, um dein Teil i während der Biegung der bogenförmigen Teile 2 eine genügende Unterstützung zu geben.
  • In Abb. 7 und 8 ist die Klammer in einer etwas anderen Form und ebenso auch das zum 1_intreiben dieser Klammer dienende Werkzeug in einer anderen Form dargestellt. Hier besitzt die Klammer einen flachen, mittleren Teil 13, von dein sich in Richtung nach oben die mit 14 bezeichneten flachen Teile der Schenkel erstrecken. Bei 15, sind die Schenkel umgebogen und mit den Teilen 16 nach unten gerichtet. Die Teile 16 sind bogenförmig in Form von Kreisen um die Mittelpunkte 17, an denen die Teile 1d., 13 zusammenstoßen, ausgeführt. Um die Punkte 17 erfolgt die Biegung der Schenkel während des Eintreibens. Das Werkzeug besitzt in dieser Ausführung seitliche Führungen 18, die dazu bestimmt sind, die Schenkel zu führen und während des Eintreibens derselben ein seitliches Spreizen zu verhüten. Der Kolben ig ist auf jeder Seite mit einer Zahnstangenverzahnung 20 versehen, mit der die Zähne a i der mit 22 bezeichneten schwingbaren Teile in Eingriff gebracht sind. Die eben erwähnten Teile 22 sind um Stifte 23 schwingbar und mit Schlitzen 24 versehen, die den Teilen 22 eine geringe Verschiebung auf den Stiften ermöglichen. Die "feile 22 besitzen Finget 25, mit denen sie zwischen die Teile 14. der Klammer greifen. Wenn der Kolben i9 heruntergedrückt wird, treten die Finger 25 zwischen die Teile 14 der Klammer, wobei sich die Teile 2.2 zunächst auf den Stiften 23 nach unten schieben, damit die Finger zwischen die Teile 15 greifen können. Wenn dann der Kolben i 9 weiter nach unten gedrückt wird und die Enden der Schlitze 24 die Stifte 23 erreichen, beginnen die Teile 22 sich um die Stifte zu drehen und mit den Fingern 25 die Teile 14. zu spreizen, so daß diese Teile 1d., wie es in Abb. 8 dargestellt ist, in gestreckte Lage, d. h. mit dem zentralen Teil 13 der Klammer in eine Richtung gebracht, also die Schenkel der Klammer in die Materialien 7, 8 eingetrieben und gleichzeitig infolge der bogenförmigen Gestalt der Teile 16 zusammengebogen werden. In Abb. 9 ist die zusammen mit :dem Werkzeug schon in Abb. 7 und 8 veranschaulichte Klammer für sich allein und mit den Enden ihrer Schenkel schon eine Wenigkeit in das Material 7 eingedrückt dargestellt, wobei der zentrale Teil 13 gegen die Oberseite des Materials zu liegen kommt. In Abb. io ist eine Klammer dieser Ausführungsform vollständig eingetrieben dargestellt.
  • In Abb. ii ist eine Klammer noch anderer Form dargestellt. Bei dieser Klammer ist der mittlere Teil 26 bloß noch eine Linie, die Schenkel aber sind ähnlich den in Abb. 9 und io dargestellten. In Abb. 12 ist diese Klammer vollständig eingetrieben und gebogen dargestellt. Es ist offenbar, daß hier der obere Teil 27 kürzer ausfallen wird als der obere Teil einer in Abb.9 und io dargestellten Klammer.
  • In Abb. 13 ist eine Klammer dargestellt, die mittels einer Etikettiermaschine in Holz oder in ein anderes Material eingetrieben werden soll, aber mit ihren Schenkeln das Material nicht vollständig durchdringen wird. Hier kann der obere Teil 28 der Klammer verhältnismäßig lang ausgeführt und wieder mit gebogenen Schenkeln versehen werden, die in den Körper 29 (Holz oder anderes Material) so eindringen werden, daß sie sich in dem Material, selbst wenn sie dasselbe nicht vollständig zu durchdringen vermögen, gegeneinander- oder zusammenbiegen. Diese Klammer läßt sich aus dem Material 29 nicht so leicht entfernen wie eine gewöhnliche mit geraden Schenkeln versehene Klammer.
  • In Abb. 14 ist die Klammer in einer Form ähnlich der in Abb.9 gegebenen dargestellt, jedoch an den mit 3o bezeichneten Stellen durch teilweises Einschneiden geschwächt. Hierdurch kann sich die Klammer an den mit 3o bezeichneten Stellen viel leichter biegen, so daß die oberen oder bogenförmigen Teile, wenn die Klammer in das Material hineingetrieben wird, sich um die Punkte 30 bequem umlegen und in eine gestreckte Lage begeben können.
  • In allen Ausführungsformen der Erfindung ist die Klammer so geformt, daß, wenn sie mit auf nur einer Seite des zu verklammernden Materials erfolgenden Operationen eingetrieben wird, das Biegen der Schenkel dadurch erzwungen wird, daß ein Teil der Klammer in eine gestreckte Lage gebracht wird. Die Erfindung besteht, soweit es das Produkt betrifft, darin, daß die Klammer oder ein Klammerstreifen mit einem mittleren 'feil und zu beiden Seiten desselben finit einem bogenförmigen Schenkel versehen ist und diese Schenkel dazu bestimmt sind, nach unten in die Ebene des mittleren Teiles gebogen zu werden, so daß sie gleichzeitig durch das zu verklammernde Material dringen und auf der Innenseite zusammengebogen werden. Soweit es das Verfahren betrifft, besteht die Erfindung darin, daß Klammern in (las Material durch Operationen eingetrieben werden, die lediglich nur auf einer Seite des Materials zu dem Zwecke vorgenommen werden, die Schenkel der Klammer zu zwingen, (las Material zu durchdringen und sich auf der entgegengesetzten Seite zusammenzubiegen. 3. Klammer nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die nach abwärts gerichteten Teile der Schenkel nach Kreisbögen gekrümmt sind, deren i\Iittelpunkt mit den seitlichen Endpunkten des Mittelteiles zusammenfällt.
  • 4.. Klammer nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Schwächung (30) des Ouerschnittes an der Stelle, wo sich die aufwärts gerichteten Schenkelteile an den Mittelteil anschließen.
  • 5. Verfahren zum Eintreiben von Klaminern zum Zusammenheften von Pappen o. dgl. nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aufwärts gerichteten Teile der Klammerschenkel in die Ebene des Mittelteiles flachgedrückt werden, wobei das Durchstechen des Materials durch die bogenförmigen, abwärts gerichteten Teile der Schenkel durch seitliche Führung oder Begrenzung sichergestellt wird.
  • G. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintreiben in an sich bekann=ter Weise ausschließlich von der einen Seite des zu verklammernden Materials aus ohne Gegenhalt erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klammer für das Zusammenheften von Pappen o. dgl., gekennzeichnet durch einen mittleren Teil, an den sich beiderseitig Schenkel anschließen, die sich von der Ebene des Mittelteiles aus erst nach aufwärts und dann in Bogenform nach abwärts erstrecken.
  2. 2. Klammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Schenkel in einer Ebene nahe der Ebene des Mittelteiles der Klammer endigen.
DE1930576818D 1930-10-11 1930-10-11 Heftklammer und Verfahren zum Eintreiben derselben Expired DE576818C (de)

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