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DE1248007B - Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen Textilien - Google Patents

Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen Textilien

Info

Publication number
DE1248007B
DE1248007B DEC23447A DEC0023447A DE1248007B DE 1248007 B DE1248007 B DE 1248007B DE C23447 A DEC23447 A DE C23447A DE C0023447 A DEC0023447 A DE C0023447A DE 1248007 B DE1248007 B DE 1248007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salt
formaldehyde
cellulose
metal salt
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC23447A
Other languages
English (en)
Inventor
George Cecil Daul
Thomas Francis Drake
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LIPACO SA
Original Assignee
LIPACO SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LIPACO SA filed Critical LIPACO SA
Priority to DEC23447A priority Critical patent/DE1248007B/de
Priority claimed from US114313A external-priority patent/US3275402A/en
Publication of DE1248007B publication Critical patent/DE1248007B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/12Aldehydes; Ketones
    • D06M13/127Mono-aldehydes, e.g. formaldehyde; Monoketones
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/39Aldehyde resins; Ketone resins; Polyacetals
    • D06M15/423Amino-aldehyde resins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
D06m
Deutsche Kl.: 8 k -1/20
Nummer: 1 248 007
Aktenzeichen; C23447IVe/8k
Anmeldetag: 20. Februar 1961
Auslegetag: 24. August 1967
ben worden,mit deren Hilfe, es möglich sein soll, Cellulose und Formaldehyd, gegebenenfalls in Anwesenheit von Metallsalzen. ode,r oxydierenden Säuren, einer ehe·: mischen Reaktion zugänglich zu maeJtien, Für die hierbei in der Praxis stets aufgetretenen Schwierigkeiten hat sich in der angelsächsischen Literatur der Fachausdruck »tendering« eingebürgert. Man ver^ steht hierunter einen Vorgang, bei dem eine Schwächung der Cellulosefaserii zu beobachten ist, ζ, Β, ίο wegen der sauren Bedingungen, mit denen man bisher die Reaktion von Formaldehyd mit der Cellulose zu katalysieren versuchte., Wenn auch bei manchen bekannten. Verfahren gelegentlich einigermaßen ^efriedigende Ergebnisse erzielt wurden, SQ stellte es §ich im Laufe d(er Zeit doch imrner wieder heraus, daß mit einer solchen. Arbeitsweise über längere Produkt tionszeiträume hinweg keine gleichmäßigen Produkte erhalten werden kopfteil. Pie gelegentlich referierten günstigen Ergebnisse sind also nicht gleichmäßig ao reproduzierbar, es handelt sich vielmehr υ,να, Zufalls-, treffer. Bei den Versuchen, dje regenerierten Cellulosefasern mit wäßrigem Forrnaldeliyd und einer sauer reagierenden Substanz zu imprägnieren, wird anschließend das Material getrocknet und erhitzt, z. B. auf über IQO0C/ Während des Trocknens und Erhitzens findet die Reaktion mit der Cellulose statt. Offensichtlich können einige der in erster Linie erstrebten Ergebnisse, z. B. die Verminderung der Wassersaugfähigkeit sowie Erhöhung der Knitterfestigkeit und der ßimensionsstabiUtät, nur bei verhältnismäßig hoher Temperatur erreicht werden. Die Gründe für den Mißerfolg der obenerwähnten bekanpten Verfahren lassen sich wie folgt zusammenfassen :
1. Die Zugfestigkeit der Fäden wird oft, wahrs.ch.eirH lieh infolge der abbauenden Einwirkung des sauren Katalysators auf die Fasern, stark ver^ mindert,
2. Die Ergebnisse sind nicht gleichmäßig. So kann das Material nur ungleichmäßig angefärbt werden, und die Wasseraufsaugung der behandelten Fasern ändert sich von Beschickung zu Beschickung, obwohl jede scheinbar in der gleichen Weise behandelt wird.
3. Das Formaldehydbad wird unvollständig ausgenutzt. Es kann sich nur ein kleinerer Teil mit der Cellulose chemisch umsetzen, während der größere Teil beim Trocknen und Erhitzen verlorengeht.
Versuche, eine bessere Ausnutzung des Formaldehyds durch Erhöhung des Anteils des sauren Verfahren zur Verminderung der
Wassersaugfähigkeit und zur
Knitterfestausrüstung von cellulosehaltigen
Textilien
Zusatz zur Anmeldung:- C 20423IY c/8 Hr-Auslegeschrift 1237 527
Anmelder:
LipacQ S, A„ Basel (Schweiz)
Vertreter;
Dr, O. DUtmann, Patentanwalt,
München 90, Bereiteranger 15
Als Erfinder benannt:
George Cecil Daul,
Thomas Francis Drake,
Mobile, Ala. (V. St, A1)
Katalysators zu erreichen, haben eine noch stärker zerstörende Wirkung auf die Fasern gezeigt, Dem-, gegenüber besteht pin wesentliches iyierkmal der Erfindung darin, daß, abweichend von der allgemeinen Praxis, bestimmte, weiter unten erläuterte Katalysatoren in praktisch neutralem ader sogar ba,sische^n Medium für die Reaktion von Formaldehyd mit Cellulose angewendet werden.
Die Patentanmeldung C20 423iyc/8k (deutsche Auslegeschrift 1 237 5.27) erstreckt; sich auf ein Verfahren zur Verminderung der Wassersa.ugfähigkeit, und zur Knitterfestausrüstung von cellulosehaltigen Textilien durch Reaktion mit einer Wäßrigen Lösung eines Metallsalzes und von Formaldehyd oder eines, aliphatischen Du oder Polyaldehyds oder eines aliphatischen Hydroxyaldehyde, das nicht mehr als Kohlenstoffatome enthält; es ist dadurch charakte?. risiert, daß man als Metallsalz ein Magnesium·^ halogenid verwendet und das. Textilgut mit einer' wäßrigen Lösung vom pH mindestens 5 imprägniert, wobei das Molverhältnis von Magnesiumhalogenide zum Aldehyd mindestens 1: 12 beträgt, worauf das Textilgut getrocknet und erhitzt wird.
709 638/541
3 4
Es hat sich nun gezeigt, daß man in weiterer Aus- Es ist wünschenswert, daß die Cellulosefasern nach
bildung dieses Verfahrens als Metallsalz Zinksulfat dem Trocknen und Erhitzen 0,1 bis 3% chemisch
oder ein Salz eines Metalls der II. Gruppe des Perio- gebundenen Formaldehyd enthalten. Dies läßt sich als
dischen Systems mit einer einbasischen Säure, die in die Formaldehydmenge, die durch vollständige Hydro-
normaler wäßriger Lösung bei 18 0C zu mindestens 5 lyse mit 12 η-Schwefelsäure in Freiheit gesetzt wird,
50% ionisiert ist, mit Ausnahme eines Magnesium- bestimmen. Die eben angegebenen Mengen sind auf
halogenids, in einer Menge von 0,003 Grammol je das lufttrockene Gewicht der ursprünglichen Cellulose
100 g Cellulose und einem Molverhältnis von Metall- bezogen. Bei Baumwolle beträgt die Menge des
salz zu Formaldehyd von mindestens 1: 17 ver- chemisch gebundenen Formaldehyds vorteilhaft 0,1
wenden kann. ■ · i0 bis 1,25 °/o> während sie bei regenerierten Cellulose-
Bei der Reaktion mit Formaldehyd kann die Cellu- fasern 0,1 bis 3 % betragen kann. Wenn ein Gewebe
lose in Faser- oder anderer Form vorliegen. mit höherer Knitterfestigkeit verlangt wird, muß mehr
Bei den Salzen der II. Gruppe des Periodischen Formaldehyd gebunden werden, als wenn nur Dimen-Systems kann es sich um Magnesiumsalze oder Erd- sionsstabilität verlangt wird. Wenn z. B. einem alkalisalze (nämlich Salze von Calcium, Barium und 15 Textilgewebe aus regenerierten Cellulosefasern eine Strontium) sowie um Cadmium- oder Zinksalze mit hohe Knitterfestigkeit (mindestens 240° Monsanto) einbasischen Säuren handeln. Magnesiumsalze und in erteilt werden soll, so sind 0,8% gebundener Formetwas geringerem Maße Calciumsalze werden bevor- aldehyd (entsprechend einer Wassersaugfähigkeit von zugt. Sie sind, stabil und wirksam in wäßrigen Lö- ungefähr 40%) erforderlich, obwohl schon ungefähr sungen, die Formaldehyd bei pH-Werten über 6, z. B. 20 0,20 % (entsprechend einer Wassersaugfähigkeit von pH-Werten über 9, enthalten. etwa 48 %) eiQe gute Dimensionsstabilität ergeben.
Die einbasische Säure ist vorzugsweise eine anorga- Für diesen Zweck sind die auf der Cellulose erfordernische Säure, z; Bi Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff, liehen Mengen Formaldehyd während des Trocknens Jodwasserstoff, Salpetersäure, Perchlorsäure oder Thi- etwas größer. Sie können 0,5 bis 6 Gewichtsprozent ocyansäure. Man kann aber auch Benzolsulfonsäure 25 betragen. Textilien aus regenerierter Cellulose erverwenden, fordern in der Regel 1 bis 6%, während bei Baum-Beispiele für Katalysatoren, die sich für das erfin- wollgewebe 0,5 bis 4% notwendig sind. Die Konzendungsgemäße Verfahren bewährt haben, sind: Magne- tration von Formaldehyd in wäßrigen Lösungen, die siumnitrat oder Perchlorat, Calciumchlorid, -bromid, zum Aufbringen des Formaldehyds auf die Cellulose- -jodid, -nitrat oder -thiocyanat, Strontiumchlorid, 30 fasern angewendet werden, liegen normalerweise in der Bariumchlorid, Cadrniumchlorid, Zinkchlorid oder gleichen Größenordnung,
-nitrat, Zinksulfat und Magnesiumbenzolsulfonat. Wie bereits erwähnt, beträgt die Menge des als
Es ist vorteilhaft, Magnesiumsalze oder Erdalkali- Katalysator wirkenden Salzes, das der Cellulose einsalze zu verwenden^; die Hydrate bilden, die beim verleibt wird, mindestens 0,003 Grammol auf 100 g Erhitzen in der Luft;auf 90° C nicht ihr ganzes Wasser 35 Cellulose; sie kann zwischen 0,0038 und 0,09 Grämmol, verlieren. Dies ist der Fall bei Magnesiumperchlorat insbesondere 0,008 bis 0,054 Grammol auf 100 g und -nitrat, Calciumchlorid, -bromid, -jodid und Cellulose betragen,
-nitrat, Strontiumchlorid und Bariumchlorid. Außerdem muß das Molverhältnis des Salzes zum
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren. be- Formaldehyd mindestens 1:17, vorzugsweise min-
handelte Cellulose kann auch als Papier, Pappe oder 40 destens 1:12, sein; es kann so hoch wie 1:4 und
als ein Film vorliegen. Es ist jedoch besonders wertvoll sogar bei 1:1 liegen. Dies gilt besonders, wenn
für Textilfasern aus Cellulose. Bei den Fasern kann es Magnesiumsalz oder ein Erdalkalisalz verwendet wird,
sich um natürliche Fasern, wie Baumwolle, Leinen, Bei Zinknitrat sollte das Molverhältnis von Kataly-
Hanf, Jute, Ramie oder Sisal, oder um regenerierte sator zu Formaldehyd vorzugsweise nicht größer als
künstliche Cellulosefasern handeln, z. B. solche, die 45 1: 12 sein.
mit Viscose, Cuprammonium oder dem Nitrat- Der pH-Wert der wäßrigen Lösung von Formverfahren hergestellt oder durch Verseifen von Fasern aldehyd, Katalysator und Wasser, die der Cellulose aus Celluloseestern, "z. B. Celluloseacetat, erhalten vor dem Trocknen und Erhitzen einverleibt wird, ist worden sind. ' mindestens 5. Wenn Baumwolle behandelt wird, ist
Die Cellulosefasern können in der gleichen Gestalt 50 der pH-Wert vorzugsweise mindestens 6. Wenn nötig, vorliegen, wie dies in der Beschreibung der Patent- kann der pH-Wert durch Zugabe von Natriumanmeldung C 20 423 IV c/8k (deutsche Auslegeschrift carbonat, Bicarbonat oder Hydroxyd eingestellt 1237 527) angegeben ist. Besonders geeignet sind werden. Als Formaldehyd kann handelsüblicher Textilgewebe.' wäßriger Formaldehyd mit einer Konzentration von
Wenn gewünscht, können die Cellulosefasern vor 55 ungefähr 40 Gewichtsprozent verwendet werden,
der Imprägnierung gefärbt werden. Das Trocknen der imprägnierten Cellulose kann bei
■■ Die Behandlung der Cellulosefasern mit Form- 30 bis 1100C erfolgen, vorzugsweise so, daß der
aldehyd, Metallsalz und Wasser kann so erfolgen, wie Wassergehalt des Materials auf ungefähr 5 %> be-
dies in der Beschreibung der Patentanmeldung rechnet auf das Gewicht des vollständig trockenen
C20 423IVc/8k (deutsche Auslegeschrift 1237 527) 60 Materials, verringert wird.
angegeben ist. Vorteilhaft wird eine wäßrige Lösung Das darauf folgende Erhitzen kann bei 110 bis 180° C
von Formaldehyd und Metallsalz auf die Fasern auf- während einer Dauer von 30 Minuten bis herab zu
gebracht. Dann wird abgequetscht und zentrifugiert, einigen Sekunden ausgeführt werden. Bei Verwendung
bis die Fasern die gewünschte Menge der Lösung von Magnesiumchlorid als Katalysator wird eine
enthalten. Die Lösung kann noch andere Lösungs- 65 genügende Reaktion des Formaldehyds mit der
mittel, z.B. Methanol oder Äthanol, enthalten. Sie Cellulose durch Erhitzen auf 1600C für eine Dauer
soll aber mindestens 10 Gewichtsprozent Wasser von 1 bis 8 Minuten erreicht. Im Fall einiger anderer
enthalten. Salze, z.B. bei Bariumchlorid, ist ein längeres Er-
hitzen während oder eine Behandlung bei erhöhten Temperaturen wünschenswert, z. B. 15 Minuten oder mehr, bei 160° C. Strenge Erhitzungsbedingungen sollen vermieden werden, wenn der pH-Wert der Flüssigkeit in dem Material vor dem Trocknen unter 6 liegt.
Nach der Hitzebehandlung können die cellulosehaltigen Textilien mit Wasser gewaschen werden, wenn gewünscht mit Wasser, das Ammoniak, Harnstoff oder andere Substanzen enthält, die mit Formaldehyd reagieren, um das Salz und gegebenenfalls nicht gebundener Formaldehyd zu entfernen.
In den folgenden Beispielen sind die Prozentangaben Gewichtsprozente.
Beispiell
Proben von überhaupt noch nicht getrockneten Viscoserayonstapelfasern, die sich nach dem Spinnen noch in dem Gelzustand befinden, werden mit wäßrigen Lösungen imprägniert, die 3 Gewichtsprozent HCHO, wechselnde Mengen Mg(NO3)2 · 6H2O und so viel NaOH enthalten, daß der pH-Wert 6,6 beträgt. Die Proben werden zentrifugiert, bis sie ungefähr 140 % Flüssigkeit, berechnet auf das Trockengewicht der ίο Faser, enthalten, bei 8O0C getrocknet und bei 1550C 6 Minuten erhitzt. Sie werden dann auf Wassersaugfähigkeit geprüft sowie auf die Festigkeit und Ausdehnung der einzelnen Fasern. Die Ergebnisse sind folgende: , ..'■..."','.
Mg (NO3)a · 6H2O HCHO Molverhältnis
Salz zu HCHO
Mol Salz Wasser Trockeni -:; Trocken
°/o
in Lösung
°/.
in Lösung
1:12,8 pro 100 g
Cellulose
saugfähigkeit
%
festigkeit
g/den...,.,
dehnung
7o ,
2,0 3 1: 8,5 0,0109 59 . 2,38 ■·-.· 13,8
3,0 ■3. 1: 6,4 0,0163 53 2,16 : .·. 11,9
4,0 3 1: 5,1 0,0218 51 1,98 I : 10,4
5,0 3 1: 4,3 0,0272 50 1,94 10,3
6,0 3 0,0326 45 2,01 9,7
Eine Kontrollprobe hat eine Wassersaugfähigkeit (nach dem Trocknen) von 100 %> eine Trockenfestigkeit von 2,4 g/den und eine Trockendehnung von 21 %.
Beispiel 2
Das Verfahren nach Beispiel 1 wird mit Mg(C104)2 · 6H2O als Katalysator wiederholt. Der pH-Wert der Lösung wird auf 6,0 eingestellt. Die Ergebnisse sind folgende:
Mg(Cl4)., · 6H2O HCHO
0U
Mol
verhältnis
Salz zu
Wasser
Saug
fähig
Trok-
ken-
festig-
Trok-
ken-
deh-
0/
/0
in HCHO keit keit nung
in Lösung Lösung 7o g/den 7o
2,4 3 1:13 44 2,24 10,3
3,0 3 1:10,7 41 1,87 9,1
4,0 3 1: 8,1 40 1,82 8,1
Beispiel 3
Das Verfahren von Beispiel 1 wird mit ZnCl2 als Katalysator bei pH 5,4 wiederholt. Die Ergebnisse sind folgende:
ZnCl2 HCHO Molver Wasser Trocken Trocken
% % hältnis saug festig deh
in in Salz zu fähigkeit keit nung
Lösung Lösung HCHO % g/den %
0,9 3 1:15 56 2,04 13,0
1,8 3 1: 7,5 51 2,00 10,4
2,4 3 1: 5,7 43 1,98 19,2
3 3 1: 4,5 42 1,85 8,3
Beispiel 4
Das Verfahren von Beispiel 1 wird mit Zinksulfat als Katalysator wiederholt. Der pH-Wert der Lösung ist 5,5. Die Ergebnisse sind folgende:
ZnSO4 · 6H2O HCHO Molver-
hältnic
Wasser
Saug
Trok-
ken-
Trok-
ken-
% ilclllIHo
O}|17 711
fähig festig- deh-
% in HCHO keit keit nung
in Lösung Lösung % g/den 7o
■1,8 3 1:16 58 1,99 12,7
2,4 3 1:12 55 1,90 12,3
3,0 3 1: 9,6 52 1,88 12,0
4,0 3 1: 7,2 48 1,89 8,8
5,0 3 1: 5,7 46 1,93 10,3
6,0 3 1: 4,8 45 2,16 12,5
Beispiel 5
Es wird folgendes Gewebe behandelt:
Kette und Schuß: Garne 3,25 cm Cottonzahl, gesponnen von 1,5 den heller Viscoserayonstapelfaser von 4 cm Länge;
35 Kettgarne pro Zentimeter;
24 Schußgarne pro Zentimeter.
Das Gewebe wird mit folgendem Bad imprägniert und so weit abgequetscht, daß ungefähr 90% des Bades, berechnet auf das Trockengewicht des Gewebes, zurückbleiben:
Nach
Wäßriger Formaldehyd Gewicht
(400 g pro Liter) 16 Teile
Calciumchloridkristalle
(CaCl2 · 2H2O) 8 Teile
Polyäthylenemulsion 1 Teil
Wasser aufgefüllt auf 100 Teile
Das Gewebe wird dann bei 1200C getrocknet und 6 Minuten bei 1600C erhitzt. Im Vergleich mit dem vorher behandelten Gewebe zeigt es eine stark ver-
minderte Änderung in den Abmessungen und eine stark verminderte Wassersaugfähigkeit nach dem Waschen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Weitere Ausbildung des Verfahrens gemäß Patentanmeldung C 20 423 IVc/8k (deutsche Auslegeschrift 1 237 527) zur Verminderung der Wassersaugfähigkeit und zur Knitterfestausrüstung von cellulosehaltigen Textilien durch Reaktion mit einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes und Fonnaldehyd, wobei rnan das Material mit der wäßrigen Lösung vom pH-Wert von mindestens 5 imprägniert, dann trocknet und erhitzt, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallsalz Zinksulfat oder ein Salz eines Metalls der II. Gruppe <}es Periodischeji Systems mit einer einbasjpchen Säure, die in normaler wäßriger Lösung bei 189C zu mindestens 50<y0 ionisiert ist, mit Ausnahme eines Magnesiumhalogepids, in einer Menge von 0,QQ3 Grammol je 100 g Cellulose und einem MoI-v^rJiältnis von Metallsalz zu Formaldehyd von mindestens 1:17 verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz einer anorganischen Säure verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz von Magnesium eines Erdalkalimetalls mit einer anorganischen Säure in einem Molverhältnis des Salzes zu Formaldehyd von mindestens 1:12 verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ίο gekennzeichnet, daß als Metallsalz Calciumchlorid, -bromid oder -jodid verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Metallsalz Magnesiumnitrat oder -perehlorat verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als cellulosehaltiges Textilgut Bauniwollfasern oder regenerierte Ceilu,lp.sefas,ern verwendet vyerden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 918 387, 936 325;
französische Patentschriften Nr. 877 371, 881 324, 547.
709 638*41 8.67
Bundesdruckerei Berlin
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