DE1248007B - Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen Textilien - Google Patents
Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen TextilienInfo
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- D06M13/10—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
- D06M13/12—Aldehydes; Ketones
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- D06M15/37—Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
- D06M15/39—Aldehyde resins; Ketone resins; Polyacetals
- D06M15/423—Amino-aldehyde resins
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
D06m
Deutsche Kl.: 8 k -1/20
Nummer: 1 248 007
Aktenzeichen; C23447IVe/8k
Anmeldetag: 20. Februar 1961
Auslegetag: 24. August 1967
ben worden,mit deren Hilfe, es möglich sein soll, Cellulose
und Formaldehyd, gegebenenfalls in Anwesenheit von Metallsalzen. ode,r oxydierenden Säuren, einer ehe·:
mischen Reaktion zugänglich zu maeJtien, Für die
hierbei in der Praxis stets aufgetretenen Schwierigkeiten
hat sich in der angelsächsischen Literatur der
Fachausdruck »tendering« eingebürgert. Man ver^
steht hierunter einen Vorgang, bei dem eine Schwächung
der Cellulosefaserii zu beobachten ist, ζ, Β, ίο
wegen der sauren Bedingungen, mit denen man bisher
die Reaktion von Formaldehyd mit der Cellulose zu
katalysieren versuchte., Wenn auch bei manchen bekannten. Verfahren gelegentlich einigermaßen ^efriedigende
Ergebnisse erzielt wurden, SQ stellte es
§ich im Laufe d(er Zeit doch imrner wieder heraus, daß
mit einer solchen. Arbeitsweise über längere Produkt
tionszeiträume hinweg keine gleichmäßigen Produkte
erhalten werden kopfteil. Pie gelegentlich referierten
günstigen Ergebnisse sind also nicht gleichmäßig ao reproduzierbar, es handelt sich vielmehr υ,να, Zufalls-,
treffer. Bei den Versuchen, dje regenerierten Cellulosefasern
mit wäßrigem Forrnaldeliyd und einer sauer
reagierenden Substanz zu imprägnieren, wird anschließend
das Material getrocknet und erhitzt, z. B.
auf über IQO0C/ Während des Trocknens und Erhitzens
findet die Reaktion mit der Cellulose statt. Offensichtlich können einige der in erster Linie
erstrebten Ergebnisse, z. B. die Verminderung der Wassersaugfähigkeit sowie Erhöhung der Knitterfestigkeit
und der ßimensionsstabiUtät, nur bei verhältnismäßig
hoher Temperatur erreicht werden. Die
Gründe für den Mißerfolg der obenerwähnten bekanpten
Verfahren lassen sich wie folgt zusammenfassen
:
1. Die Zugfestigkeit der Fäden wird oft, wahrs.ch.eirH
lieh infolge der abbauenden Einwirkung des sauren Katalysators auf die Fasern, stark ver^
mindert,
2. Die Ergebnisse sind nicht gleichmäßig. So kann das Material nur ungleichmäßig angefärbt werden,
und die Wasseraufsaugung der behandelten Fasern ändert sich von Beschickung zu Beschickung,
obwohl jede scheinbar in der gleichen Weise behandelt wird.
3. Das Formaldehydbad wird unvollständig ausgenutzt.
Es kann sich nur ein kleinerer Teil mit der Cellulose chemisch umsetzen, während der
größere Teil beim Trocknen und Erhitzen verlorengeht.
Versuche, eine bessere Ausnutzung des Formaldehyds durch Erhöhung des Anteils des sauren
Verfahren zur Verminderung der
Wassersaugfähigkeit und zur
Knitterfestausrüstung von cellulosehaltigen
Textilien
Wassersaugfähigkeit und zur
Knitterfestausrüstung von cellulosehaltigen
Textilien
Zusatz zur Anmeldung:- C 20423IY c/8 Hr-Auslegeschrift
1237 527
Anmelder:
LipacQ S, A„ Basel (Schweiz)
Vertreter;
Dr, O. DUtmann, Patentanwalt,
München 90, Bereiteranger 15
Als Erfinder benannt:
George Cecil Daul,
Thomas Francis Drake,
Mobile, Ala. (V. St, A1)
George Cecil Daul,
Thomas Francis Drake,
Mobile, Ala. (V. St, A1)
Katalysators zu erreichen, haben eine noch stärker
zerstörende Wirkung auf die Fasern gezeigt, Dem-,
gegenüber besteht pin wesentliches iyierkmal der
Erfindung darin, daß, abweichend von der allgemeinen Praxis, bestimmte, weiter unten erläuterte Katalysatoren
in praktisch neutralem ader sogar ba,sische^n
Medium für die Reaktion von Formaldehyd mit
Cellulose angewendet werden.
Die Patentanmeldung C20 423iyc/8k (deutsche
Auslegeschrift 1 237 5.27) erstreckt; sich auf ein Verfahren zur Verminderung der Wassersa.ugfähigkeit,
und zur Knitterfestausrüstung von cellulosehaltigen Textilien durch Reaktion mit einer Wäßrigen Lösung
eines Metallsalzes und von Formaldehyd oder eines, aliphatischen Du oder Polyaldehyds oder eines aliphatischen Hydroxyaldehyde, das nicht mehr als
Kohlenstoffatome enthält; es ist dadurch charakte?. risiert, daß man als Metallsalz ein Magnesium·^
halogenid verwendet und das. Textilgut mit einer' wäßrigen Lösung vom pH mindestens 5 imprägniert,
wobei das Molverhältnis von Magnesiumhalogenide zum Aldehyd mindestens 1: 12 beträgt, worauf das
Textilgut getrocknet und erhitzt wird.
709 638/541
3 4
Es hat sich nun gezeigt, daß man in weiterer Aus- Es ist wünschenswert, daß die Cellulosefasern nach
bildung dieses Verfahrens als Metallsalz Zinksulfat dem Trocknen und Erhitzen 0,1 bis 3% chemisch
oder ein Salz eines Metalls der II. Gruppe des Perio- gebundenen Formaldehyd enthalten. Dies läßt sich als
dischen Systems mit einer einbasischen Säure, die in die Formaldehydmenge, die durch vollständige Hydro-
normaler wäßriger Lösung bei 18 0C zu mindestens 5 lyse mit 12 η-Schwefelsäure in Freiheit gesetzt wird,
50% ionisiert ist, mit Ausnahme eines Magnesium- bestimmen. Die eben angegebenen Mengen sind auf
halogenids, in einer Menge von 0,003 Grammol je das lufttrockene Gewicht der ursprünglichen Cellulose
100 g Cellulose und einem Molverhältnis von Metall- bezogen. Bei Baumwolle beträgt die Menge des
salz zu Formaldehyd von mindestens 1: 17 ver- chemisch gebundenen Formaldehyds vorteilhaft 0,1
wenden kann. ■ · i0 bis 1,25 °/o>
während sie bei regenerierten Cellulose-
Bei der Reaktion mit Formaldehyd kann die Cellu- fasern 0,1 bis 3 % betragen kann. Wenn ein Gewebe
lose in Faser- oder anderer Form vorliegen. mit höherer Knitterfestigkeit verlangt wird, muß mehr
Bei den Salzen der II. Gruppe des Periodischen Formaldehyd gebunden werden, als wenn nur Dimen-Systems
kann es sich um Magnesiumsalze oder Erd- sionsstabilität verlangt wird. Wenn z. B. einem
alkalisalze (nämlich Salze von Calcium, Barium und 15 Textilgewebe aus regenerierten Cellulosefasern eine
Strontium) sowie um Cadmium- oder Zinksalze mit hohe Knitterfestigkeit (mindestens 240° Monsanto)
einbasischen Säuren handeln. Magnesiumsalze und in erteilt werden soll, so sind 0,8% gebundener Formetwas
geringerem Maße Calciumsalze werden bevor- aldehyd (entsprechend einer Wassersaugfähigkeit von
zugt. Sie sind, stabil und wirksam in wäßrigen Lö- ungefähr 40%) erforderlich, obwohl schon ungefähr
sungen, die Formaldehyd bei pH-Werten über 6, z. B. 20 0,20 % (entsprechend einer Wassersaugfähigkeit von
pH-Werten über 9, enthalten. etwa 48 %) eiQe gute Dimensionsstabilität ergeben.
Die einbasische Säure ist vorzugsweise eine anorga- Für diesen Zweck sind die auf der Cellulose erfordernische
Säure, z; Bi Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff, liehen Mengen Formaldehyd während des Trocknens
Jodwasserstoff, Salpetersäure, Perchlorsäure oder Thi- etwas größer. Sie können 0,5 bis 6 Gewichtsprozent
ocyansäure. Man kann aber auch Benzolsulfonsäure 25 betragen. Textilien aus regenerierter Cellulose erverwenden,
fordern in der Regel 1 bis 6%, während bei Baum-Beispiele für Katalysatoren, die sich für das erfin- wollgewebe 0,5 bis 4% notwendig sind. Die Konzendungsgemäße
Verfahren bewährt haben, sind: Magne- tration von Formaldehyd in wäßrigen Lösungen, die
siumnitrat oder Perchlorat, Calciumchlorid, -bromid, zum Aufbringen des Formaldehyds auf die Cellulose-
-jodid, -nitrat oder -thiocyanat, Strontiumchlorid, 30 fasern angewendet werden, liegen normalerweise in der
Bariumchlorid, Cadrniumchlorid, Zinkchlorid oder gleichen Größenordnung,
-nitrat, Zinksulfat und Magnesiumbenzolsulfonat. Wie bereits erwähnt, beträgt die Menge des als
-nitrat, Zinksulfat und Magnesiumbenzolsulfonat. Wie bereits erwähnt, beträgt die Menge des als
Es ist vorteilhaft, Magnesiumsalze oder Erdalkali- Katalysator wirkenden Salzes, das der Cellulose einsalze
zu verwenden^; die Hydrate bilden, die beim verleibt wird, mindestens 0,003 Grammol auf 100 g
Erhitzen in der Luft;auf 90° C nicht ihr ganzes Wasser 35 Cellulose; sie kann zwischen 0,0038 und 0,09 Grämmol,
verlieren. Dies ist der Fall bei Magnesiumperchlorat insbesondere 0,008 bis 0,054 Grammol auf 100 g
und -nitrat, Calciumchlorid, -bromid, -jodid und Cellulose betragen,
-nitrat, Strontiumchlorid und Bariumchlorid. Außerdem muß das Molverhältnis des Salzes zum
-nitrat, Strontiumchlorid und Bariumchlorid. Außerdem muß das Molverhältnis des Salzes zum
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren. be- Formaldehyd mindestens 1:17, vorzugsweise min-
handelte Cellulose kann auch als Papier, Pappe oder 40 destens 1:12, sein; es kann so hoch wie 1:4 und
als ein Film vorliegen. Es ist jedoch besonders wertvoll sogar bei 1:1 liegen. Dies gilt besonders, wenn
für Textilfasern aus Cellulose. Bei den Fasern kann es Magnesiumsalz oder ein Erdalkalisalz verwendet wird,
sich um natürliche Fasern, wie Baumwolle, Leinen, Bei Zinknitrat sollte das Molverhältnis von Kataly-
Hanf, Jute, Ramie oder Sisal, oder um regenerierte sator zu Formaldehyd vorzugsweise nicht größer als
künstliche Cellulosefasern handeln, z. B. solche, die 45 1: 12 sein.
mit Viscose, Cuprammonium oder dem Nitrat- Der pH-Wert der wäßrigen Lösung von Formverfahren
hergestellt oder durch Verseifen von Fasern aldehyd, Katalysator und Wasser, die der Cellulose
aus Celluloseestern, "z. B. Celluloseacetat, erhalten vor dem Trocknen und Erhitzen einverleibt wird, ist
worden sind. ' mindestens 5. Wenn Baumwolle behandelt wird, ist
Die Cellulosefasern können in der gleichen Gestalt 50 der pH-Wert vorzugsweise mindestens 6. Wenn nötig,
vorliegen, wie dies in der Beschreibung der Patent- kann der pH-Wert durch Zugabe von Natriumanmeldung
C 20 423 IV c/8k (deutsche Auslegeschrift carbonat, Bicarbonat oder Hydroxyd eingestellt
1237 527) angegeben ist. Besonders geeignet sind werden. Als Formaldehyd kann handelsüblicher
Textilgewebe.' wäßriger Formaldehyd mit einer Konzentration von
Wenn gewünscht, können die Cellulosefasern vor 55 ungefähr 40 Gewichtsprozent verwendet werden,
der Imprägnierung gefärbt werden. Das Trocknen der imprägnierten Cellulose kann bei
■■ Die Behandlung der Cellulosefasern mit Form- 30 bis 1100C erfolgen, vorzugsweise so, daß der
aldehyd, Metallsalz und Wasser kann so erfolgen, wie Wassergehalt des Materials auf ungefähr 5 %>
be-
dies in der Beschreibung der Patentanmeldung rechnet auf das Gewicht des vollständig trockenen
C20 423IVc/8k (deutsche Auslegeschrift 1237 527) 60 Materials, verringert wird.
angegeben ist. Vorteilhaft wird eine wäßrige Lösung Das darauf folgende Erhitzen kann bei 110 bis 180° C
von Formaldehyd und Metallsalz auf die Fasern auf- während einer Dauer von 30 Minuten bis herab zu
gebracht. Dann wird abgequetscht und zentrifugiert, einigen Sekunden ausgeführt werden. Bei Verwendung
bis die Fasern die gewünschte Menge der Lösung von Magnesiumchlorid als Katalysator wird eine
enthalten. Die Lösung kann noch andere Lösungs- 65 genügende Reaktion des Formaldehyds mit der
mittel, z.B. Methanol oder Äthanol, enthalten. Sie Cellulose durch Erhitzen auf 1600C für eine Dauer
soll aber mindestens 10 Gewichtsprozent Wasser von 1 bis 8 Minuten erreicht. Im Fall einiger anderer
enthalten. Salze, z.B. bei Bariumchlorid, ist ein längeres Er-
hitzen während oder eine Behandlung bei erhöhten Temperaturen wünschenswert, z. B. 15 Minuten oder
mehr, bei 160° C. Strenge Erhitzungsbedingungen sollen vermieden werden, wenn der pH-Wert der
Flüssigkeit in dem Material vor dem Trocknen unter 6 liegt.
Nach der Hitzebehandlung können die cellulosehaltigen Textilien mit Wasser gewaschen werden,
wenn gewünscht mit Wasser, das Ammoniak, Harnstoff oder andere Substanzen enthält, die mit Formaldehyd
reagieren, um das Salz und gegebenenfalls nicht gebundener Formaldehyd zu entfernen.
In den folgenden Beispielen sind die Prozentangaben Gewichtsprozente.
Proben von überhaupt noch nicht getrockneten Viscoserayonstapelfasern, die sich nach dem Spinnen
noch in dem Gelzustand befinden, werden mit wäßrigen Lösungen imprägniert, die 3 Gewichtsprozent HCHO,
wechselnde Mengen Mg(NO3)2 · 6H2O und so viel
NaOH enthalten, daß der pH-Wert 6,6 beträgt. Die Proben werden zentrifugiert, bis sie ungefähr 140 %
Flüssigkeit, berechnet auf das Trockengewicht der ίο Faser, enthalten, bei 8O0C getrocknet und bei 1550C
6 Minuten erhitzt. Sie werden dann auf Wassersaugfähigkeit geprüft sowie auf die Festigkeit und
Ausdehnung der einzelnen Fasern. Die Ergebnisse
sind folgende: , ..'■..."','.
| Mg (NO3)a · 6H2O | HCHO | Molverhältnis Salz zu HCHO |
Mol Salz | Wasser | Trockeni -:; | Trocken |
| °/o in Lösung |
°/. in Lösung |
1:12,8 | pro 100 g Cellulose |
saugfähigkeit % |
festigkeit g/den...,., |
dehnung 7o , |
| 2,0 | 3 | 1: 8,5 | 0,0109 | 59 | . 2,38 ■·-.· | 13,8 |
| 3,0 | ■3. | 1: 6,4 | 0,0163 | 53 | 2,16 : .·. | 11,9 |
| 4,0 | 3 | 1: 5,1 | 0,0218 | 51 | 1,98 I : | 10,4 |
| 5,0 | 3 | 1: 4,3 | 0,0272 | 50 | 1,94 | 10,3 |
| 6,0 | 3 | 0,0326 | 45 | 2,01 | 9,7 | |
Eine Kontrollprobe hat eine Wassersaugfähigkeit (nach dem Trocknen) von 100 %>
eine Trockenfestigkeit von 2,4 g/den und eine Trockendehnung von 21 %.
Das Verfahren nach Beispiel 1 wird mit Mg(C104)2 ·
6H2O als Katalysator wiederholt. Der pH-Wert der
Lösung wird auf 6,0 eingestellt. Die Ergebnisse sind folgende:
| Mg(Cl4)., · 6H2O | HCHO 0U |
Mol verhältnis Salz zu |
Wasser Saug fähig |
Trok- ken- festig- |
Trok- ken- deh- |
|
0/
/0 |
in | HCHO | keit | keit | nung |
| in Lösung | Lösung | 7o | g/den | 7o | |
| 2,4 | 3 | 1:13 | 44 | 2,24 | 10,3 |
| 3,0 | 3 | 1:10,7 | 41 | 1,87 | 9,1 |
| 4,0 | 3 | 1: 8,1 | 40 | 1,82 | 8,1 |
Das Verfahren von Beispiel 1 wird mit ZnCl2 als
Katalysator bei pH 5,4 wiederholt. Die Ergebnisse sind folgende:
| ZnCl2 | HCHO | Molver | Wasser | Trocken | Trocken |
| % | % | hältnis | saug | festig | deh |
| in | in | Salz zu | fähigkeit | keit | nung |
| Lösung | Lösung | HCHO | % | g/den | % |
| 0,9 | 3 | 1:15 | 56 | 2,04 | 13,0 |
| 1,8 | 3 | 1: 7,5 | 51 | 2,00 | 10,4 |
| 2,4 | 3 | 1: 5,7 | 43 | 1,98 | 19,2 |
| 3 | 3 | 1: 4,5 | 42 | 1,85 | 8,3 |
Das Verfahren von Beispiel 1 wird mit Zinksulfat als Katalysator wiederholt. Der pH-Wert der Lösung
ist 5,5. Die Ergebnisse sind folgende:
| ZnSO4 · 6H2O | HCHO | Molver- hältnic |
Wasser Saug |
Trok- ken- |
Trok- ken- |
| % |
ilclllIHo
O}|17 711 |
fähig | festig- | deh- | |
| % | in | HCHO | keit | keit | nung |
| in Lösung | Lösung | % | g/den | 7o | |
| ■1,8 | 3 | 1:16 | 58 | 1,99 | 12,7 |
| 2,4 | 3 | 1:12 | 55 | 1,90 | 12,3 |
| 3,0 | 3 | 1: 9,6 | 52 | 1,88 | 12,0 |
| 4,0 | 3 | 1: 7,2 | 48 | 1,89 | 8,8 |
| 5,0 | 3 | 1: 5,7 | 46 | 1,93 | 10,3 |
| 6,0 | 3 | 1: 4,8 | 45 | 2,16 | 12,5 |
Es wird folgendes Gewebe behandelt:
Kette und Schuß: Garne 3,25 cm Cottonzahl, gesponnen von 1,5 den heller Viscoserayonstapelfaser
von 4 cm Länge;
35 Kettgarne pro Zentimeter;
24 Schußgarne pro Zentimeter.
24 Schußgarne pro Zentimeter.
Das Gewebe wird mit folgendem Bad imprägniert und so weit abgequetscht, daß ungefähr 90% des
Bades, berechnet auf das Trockengewicht des Gewebes, zurückbleiben:
Nach
Wäßriger Formaldehyd Gewicht
(400 g pro Liter) 16 Teile
Calciumchloridkristalle
(CaCl2 · 2H2O) 8 Teile
(CaCl2 · 2H2O) 8 Teile
Polyäthylenemulsion 1 Teil
Wasser aufgefüllt auf 100 Teile
Das Gewebe wird dann bei 1200C getrocknet und
6 Minuten bei 1600C erhitzt. Im Vergleich mit dem vorher behandelten Gewebe zeigt es eine stark ver-
minderte Änderung in den Abmessungen und eine stark verminderte Wassersaugfähigkeit nach dem
Waschen.
Claims (6)
1. Weitere Ausbildung des Verfahrens gemäß Patentanmeldung C 20 423 IVc/8k (deutsche Auslegeschrift
1 237 527) zur Verminderung der Wassersaugfähigkeit und zur Knitterfestausrüstung von
cellulosehaltigen Textilien durch Reaktion mit einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes und
Fonnaldehyd, wobei rnan das Material mit der wäßrigen Lösung vom pH-Wert von mindestens 5
imprägniert, dann trocknet und erhitzt, dadurch
gekennzeichnet, daß als Metallsalz Zinksulfat oder ein Salz eines Metalls der II. Gruppe
<}es Periodischeji Systems mit einer einbasjpchen
Säure, die in normaler wäßriger Lösung bei 189C zu mindestens 50<y0 ionisiert ist, mit Ausnahme
eines Magnesiumhalogepids, in einer Menge von 0,QQ3 Grammol je 100 g Cellulose und einem MoI-v^rJiältnis
von Metallsalz zu Formaldehyd von mindestens 1:17 verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Salz einer anorganischen Säure verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz von Magnesium eines Erdalkalimetalls
mit einer anorganischen Säure in einem Molverhältnis des Salzes zu Formaldehyd
von mindestens 1:12 verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ίο gekennzeichnet, daß als Metallsalz Calciumchlorid,
-bromid oder -jodid verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als Metallsalz Magnesiumnitrat oder -perehlorat verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als cellulosehaltiges Textilgut
Bauniwollfasern oder regenerierte Ceilu,lp.sefas,ern
verwendet vyerden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 918 387, 936 325;
französische Patentschriften Nr. 877 371, 881 324, 547.
französische Patentschriften Nr. 877 371, 881 324, 547.
709 638*41 8.67
Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC23447A DE1248007B (de) | 1958-12-24 | 1961-02-20 | Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen Textilien |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4164858 | 1958-12-24 | ||
| DEC23447A DE1248007B (de) | 1958-12-24 | 1961-02-20 | Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen Textilien |
| US114313A US3275402A (en) | 1958-12-24 | 1961-06-02 | Formaldehyde modification of cellulose conducted in the presence of a stiffening agent and a lewis acid metallic salt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1248007B true DE1248007B (de) | 1967-08-24 |
Family
ID=27209497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC23447A Pending DE1248007B (de) | 1958-12-24 | 1961-02-20 | Verfahren zur Verminderung der Wassersaugfaehigkeit und zur Knitterfestausruestung von cellulosehaltigen Textilien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1248007B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR877371A (fr) * | 1940-09-20 | 1942-12-04 | Pfersee Chem Fab | Procédé d'enjolivement et d'amélioration de produits textiles |
| FR881324A (fr) * | 1939-12-10 | 1943-04-21 | Ig Farbenindustrie Ag | Procédé pour améliorer la cellulose régénérée |
| FR883547A (fr) * | 1941-02-21 | 1943-07-07 | Ig Farbenindustrie Ag | Procédé de traitement de matières textiles et produits obtenus par ce procédé |
| DE918387C (de) * | 1936-03-21 | 1954-09-27 | Calico Printers Ass Ltd | Verfahren zum Veredeln von Textilgut aus Cellulose- oder Cellulosehydratfasern |
| DE936325C (de) * | 1937-11-13 | 1955-12-07 | Basf Ag | Verfahren zum Veredeln von Cellulosehydratfasertextilgut |
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1961
- 1961-02-20 DE DEC23447A patent/DE1248007B/de active Pending
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