DE1246805B - Schaltungsanordnung zur Leistungsverstaestaerkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere Relais - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Leistungsverstaestaerkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere RelaisInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
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- H03K3/45—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
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Description
- Schaltungsanordnung zur Leistungsverstärkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere Relais, betätigen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Leistungsverstärkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere Relais, betätigen, mit einem vormagnetisierten Ringkern und einem das Relais speisenden Transformator.
- Derartige Schaltungsanordnungen werden für datenverarbeitende Anlagen, z. B. zum Steuern und Überwachen von Eisenbahnsicherungseinrichtungen in Stellwerken oder für Rechenanlagen von Kernreaktoren, benötigt. Alle diese Anlagen müssen nach erfolgter Datenverarbeitung entsprechend ihrer Aufgabe mit Hilfe von Steuerbefehlen Vorgänge auslösen, wie z. B. das Ausführen eines Stellvorganges oder das Drucken von Rechenergebnissen. Hierzu reicht jedoch der Leistungspegel, mit welchem die datenverarbeitenden Anlagen ihre Steuerbefehle ausgeben, vielfach nicht aus, weil zum Betätigen von Relais, Schützen od. dgl. ein wesentlich höherer Leistungspegel erforderlich ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu erstellen, welche Steuerbefehle in Form von Gruppen kurz andauernder Impulse mit geringem Leistungspegel so weit verstärkt, daß sie zum Betätigen von z. B. in der Eisenbahnsicherungstechnik üblichen Relais ausreicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für den Transformator eine zweigeteilte Primärwicklung vorgesehen ist, deren Teilwicklungen je an eine Kollektorelektrode zweier gegeneinandergeschalteter Transistoren in Emitterschaltung angeschaltet sind, von denen der eine Transistor mit seiner Basis- und der Kollektorelektrode, der andere Transistor nur mit der Basiselektrode an eine zugeordnete Magnetisierungswicklung des Ringkerns angeschaltet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung zusammen mit weiteren Erfindungsmerkmalen näher erläutert.
- Die Zeichnung zeigt einen Impulsgenerator G, dessen Impulse einen so kleinen Leistungspegel haben, daß sie kein Relais ausreichend stark bis zum Anziehen erregen können. Außerdem ist ein von den Impulsen steuerbarer Ringkern 1 vorgesehen, auf dem verschiedene Magnetisierungswicklungen 11 bis 15 angeordnet und sowie zwei gegeneinandergeschaltete Transistoren T 1 und T 2 in Emitterschaltung. Von dem ersten Transistor T1 ist dessen Basiselektrode mit der Basiswicklung 13 und die Kollektorelektrode über die Rückkopplungswicklung 12 mit der einen Teilwicklung U12 der durch Mittenanzap- . fang zweigeteilten Primärwicklung eines Transformators U verbunden. Von dem anderen Transistor T2 ist die Basiselektrode mit der Basiswicklung 14 und die Kollektorelektrode mit der anderen Teilwicklung U11 verbunden. Für diesen Transistor ist keine Rückkopplungswicklung vorgesehen; hierdurch wird vermieden, daß die Schaltungsanordnung selbstschwingend werden kann. An die Sekundärwicklung U13 des Transformators U ist über eine Gleichrichterschaltung GR ein Relais A angeschlossen.
- Mit Hilfe der durch die Magnetisierungswicklung 15 erzeugten konstanten Vormagnetisierungsdurchflutung befindet sich der Ringkern 1 in einer Remanenzlage »1«. Jeder vom Impulsgenerator auf die Magnetisierungswicklung 11 gegebene Impuls erzeugt kurzzeitig eine Gegendurchflutung in Richtung der anderen Remanenzlage »0«. Die dabei in die Basiswicklung 13 induzierte Steuerspannung bewirkt dann einen Stromfluß durch den Transistor T1, die Rückkopplungswicklung 12 und die Teilwicklung U12. Durch die Magnetisierungswirkung der Rückkopplungswicklung 12 wird der anfangs eingeleitete Ummagnetisierungvorgang fortgeführt, so daß der Ringkern dann ganz in die andere Remanenzlage »0« magnetisiert wird. Während dieses Zeitraumes fließt durch den Transistor T2 und damit durch die Teilwicklung U11 des Transformators kein Strom. Wenn der Strom durch die Rückkopplungswicklung 12 aufhört, magnetisiert die Vormagnetisierungswicklung 15 den Ringkern allein in die erste Remanenzlage»1« zurück. Die dabei in die Basiswicklung 14 induzierte Steuerspannung bewirkt einen Strom durch den zugehörigen Transistor T 2 und die Teilwicklung U 11 des Transformators. Die bei stromdruchflossenen Teilwicklungen in die Sekundärwicklung U13 induzierte Spannung wird mit Hilfe der Gleichrichterschaltung GR gleichgerichtet und speist das Relais A. Es bleibt so lange angezogen, wie der Impulsgenerator G Impulse abgibt.
- Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es ist auch möglich, die Schaltungsanordnung nur mit einem Transistor, z. B. dem Transistor T1, aufzubauen. Für diesen Fall gilt die in der Zeichnung gestrichelt angedeutete Verbindungsleitung. Um die Schaltungsanordnung möglichst vollständig und mit gutem Wirkungsgrad auszunutzen, sind der durch die Wicklungen 15 und U 11 fließende Vormagnetisierungsstrom sowie der durch die Wicklungen 12 und U12 fließende Strom derart bemessen, daß am Ausgang des Transformators eine möglichst hohe Wechselstromleistung zur Verfügung steht.
- Es ist zweckmäßig, einen Ringkern mit genügend großem Querschnitt zu wählen sowie die Basiswicklungen 13 und 14 bezüglich der Windungszahl auf die Transistoren derart abzustimmen, daß im Zeitraum zwischen je zwei Impulsen des Impulsgenerators G mit vorgegebener Folgefrequenz die Primärwicklung stromdurchflossen ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur Leistungsverstärkung von Impulsen, die eine elektromagnetisch g& steuerte Einrichtung, insbesondere ein Relais, betätigen, mit einem vormagnetisierten Ringkern und einem die Einrichtung speisenden Transformator,dadurchgekennzeichnet,daßfür, den Transformator (U) eine zweigeteilte Primärwicklung vorgesehen ist, deren Teilwicklungen (U11 bzw. U12) je an eine Kollektorelektrode zweier gegeneinandergeschalteter Transistor= (T2 bzw. T l) in Emitterschaltung angeschaltet sind, von denen der eine Transistor (T1) mit seiner Basis- und der Kollektorelektrode, der andere Transistor (T2) nur mit der Basiselektrode an eine zugeordnete Magnetisierungswicklung des Ringkerns (1) angeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0092853 DE1246805B (de) | 1964-08-28 | 1964-08-28 | Schaltungsanordnung zur Leistungsverstaestaerkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere Relais |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1964S0092853 DE1246805B (de) | 1964-08-28 | 1964-08-28 | Schaltungsanordnung zur Leistungsverstaestaerkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1246805B true DE1246805B (de) | 1967-08-10 |
Family
ID=7517511
Family Applications (1)
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| DE1964S0092853 Pending DE1246805B (de) | 1964-08-28 | 1964-08-28 | Schaltungsanordnung zur Leistungsverstaestaerkung von Impulsen, die elektromagnetisch gesteuerte Einrichtungen, insbesondere Relais |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1246805B (de) |
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1964
- 1964-08-28 DE DE1964S0092853 patent/DE1246805B/de active Pending
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