DE1245638B - Vorrichtung zur selbstaendigen Verstellung des Einspritzbeginns einer Brennstoffeinspritzpumpe - Google Patents
Vorrichtung zur selbstaendigen Verstellung des Einspritzbeginns einer BrennstoffeinspritzpumpeInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description
- Vorrichtung zur selbständigen Verstellung des Einspritzbeginns einer Brennstoffeinspritzpumpe Die Erfindung ist eine Weiterentwicklung einer Vorrichtung zur selbständigen Verstellung des Einspritzbeginns einer Brennstoffpurape (deutsches Patent 1155 290) mit einem von der Maschine angetriebenen Verteiler, dessen Kopf zur Aufnahme mindestens eines hin- und herbeweglichen, in einer zylindrischeon Kammer liegenden Kolbens eine Querbohrung aufweist, der von einer Brennstofförderpumpe bei Drehung des Verteilers absatzweise Brennstoff zugeführt wird, welcher den Kolben radial nach außen verschiebt, wobei der Kolben mit einem den Kopf umgebenden Nockenring zusammenarbeitet, der bei Drehung des Verteilers und Kopfes dem Kolben eine radiale Einwärtsbewegung erteilt, wodurch die in der Querbohrung enthaltene Brennstoffmenge über den sich drehenden Verteiler der Reihe nach den einzelnen Zylindern der Maschine zugeführt wird, und bei der zur Veränderung des Einspritzbeginns nach Maßgabe des drehzahlabhängigen Förderdruckes der Brennstofförderpumpe ein flüssigkeitsbeaufschlagter Stellkolben vorgesehen ist, durch den der Nockenring im Pumpengehhuse drehbar ist und der in einem parallel zu einer Tangente an den Nockenring verlaufenden Stellzylinder längsverschiebbar angeordnet ist und eine zylindrische Bohrung aufweist, die achsparaUel oder gleichachsig zum Stellkolben verläuft und ein mit einer Umfangsnut versehenes zylindrisches Ventilglied sowie eine von diesem beherrschte erste Leitung hat, die die Bohrung -mit einem Raum zwischen dem Kolben und dem Ende der Kammer verbindet, wobei das Ventilglied durch eine Feder gegen das geschlossene Ende der Bohrung gedrückt wird.
- Bei der älteren vorgeschlagenen Vorrichtung wirkt Druck auf das in dem Kolben gleitende Ventil über eine Leitung, in dem Ventil. Außer der Kolbenabdichtung muß auch um das Ventil herum eine Dichtung vorgesehen sein. Das ist praktisch schwierig. Außerdem muß bei der bekannten Anordnung etwas Brennstoff aus der Kammer mit dem Ventil entweichen können, um das Ventil auf seinen Sitz zu drücken, und infolgedessen ist diese Steuerung nicht sehr genau.
- Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß eine weitere Leitung im Kolben, die im Bereich zwischen dem geschlossenen Bohrungsende und einer Stellung, wo die erste Leitung in die Bohrung mündet, in die Bohrung mündet, wobei die weitere Leitung Brennstoff mit einem wenigstens teilweise von der Maschinendrehzahl abhängigen Druck eingeführt wird, und die Umfangsnut über eine Einengung mit dem Raum zwischen dem Ventilglied und dem geschlossenen Ende der Bohrung in Verbindung steht, derart, daß in Gleichgewichtslage das Ventilglied die erste Leitung abschließt, bei Druckanstieg aber die erste mit der weiteren Leitung verbindet und bei Drückabfall die erste Leitung belüftet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt.
- F ig. 1 ist ein Schnitt durch diese Ausführungsart einer erfindungsgemäßen Brennstoffpumpe; F i g. 2 zeigt teilweise im Schnitt eine Endansicht zu F i g. 1.
- In einem Gehäuse 1 ist an einem Ende eine Speisepumpe 2 mit einem Schaufelrad angebracht. Der Einlaß 3 und der Auslaß 4 dieser Pumpe sind über ein Rückschlagventil 5 miteinander verbunden, das den Druck in Abhängigkeit von der Drehzahl der Pumpe regelt. Am anderen Ende des Gehäuses ist eine Brennstoffeinspritzpumpe angebracht, die an einem Ende eines Verteilers 12 einen Drehkopf 6 hat, der durch den Verteiler mit den sich drehenden Teilen der Speisepumpe verbunden ist. Der Drehkopf 6 hat eine Querbohrung 7, in der sich Kolben 8 hin- und herbewegen, die über Rollen 9 mit einem Ringnocken 10 zusammenarbeiten. Der Verteiler wird synchron über eine Welle 11 von der Maschine aus angetrieben.
- Der Brennstoff wird von der Speisepumpe 2 über eine Leitung 13 des Gehäuses zu einem ringförmigen Einschnitt 14 auf dem Umfang des Verteilers 12 gefördert und von dort über ein Drosselventil 15 zu einer Leitung 16 in dem Gehäuse, die bei sich drehendem Verteiler nacheinander mit mehreren radialen Leitufigen 17 in dem Verteiler zur Deckung kommt. Die Leitungen 17 stehen mit einer axialen Leitung 18 in dem Verteiler in Verbindung, die an einem Ende in die Bohrung 7 des Kopfes mündet. Von der axialen Leitun- in dem Verteiler zweigt eine radiale Leitung 19 ab, die bei sich drehendem Verteiler nacheinander mit mehreren Öffnungen 20 in dem Gehäuse zur Deckung kommt, und die Öffnungen 20 führen zu den Einspritzdüsen der Maschinenzylinder.
- Die bisher beschriebene Pumpe arbeitet wie folgt: Der Brennstoff wird von der Speisepumpe periodisch über das Drosselventil 15 in die axiale Leitung des Verteilers gefördert, und auf diese Weise werden die Kolben 8 der Einspritzpumpe nach außen bewegt. Im Zyklus werden die Kolben durch den Ringnocken 10 nach innen bewegt, und dadurch wird Brennstoff periodisch in die Maschinenzylinder gefördert.
- Bei einer solchen Pumpe ist eine zylindrische Kammer 21, F i g. 2, in dem Gehäuse 1 in der Nähe der Einspritzpumpe vorgesehen. Die Achse dieser Kammer erstreckt sich parallel zu einer Tangente zum Ringnocken 10. In der Kammer läuft ein Kolben 22 mit einem Querloch 23 a, in das ein kurzer Arm 23 eingreift, der sich radial von Nocken 10 erstreckt. Auf diese Weise ergibt die Axialbewegung des Kolbens eine Winkelbewegung für den Nocken, wodurch der Zeitpunkt der Einspritzhübe verändert wird.
- Axial in dem Kolben 22 ist eine zylindrische geschlossene Bohrung 24 vorgesehen, in der sich ein zylindrisches Ventilglied 25 befindet. Das Ventilglied wird durch eine Schraubendruckfeder 26 gegen das geschlossene Ende der Bohrung 24 gedrückt. Die Schraubendruckfeder stützt sich an einem Drucklager 27 ab. Das Drucklager erstreckt sich von dem geschlossenen Ende der Kammer 21 nach innen und liegt in dem offenen Ende der Bohrung 24, dient also als Führung des Kolbens, der von der Kamme andung einen Abstand hat.
- Zwischen den Enden des Ventilgliedes 25 liegt ein Umfangseinschnitt 28, der in axialer Richtung verhältnismäßig breit ist. Dieser Einschnitt steht über eine verengte Längsnut 29 in dem Kopfteil des Ventil-. gliedes in Verbindung mit dem geschlossenen Ende der Bohrung 24. An der anderen Seite des Einschnitts bildet das Ventilglied einen Vorsprung, der in Gleichgewichtslage das Ende der ersten Leitung 30 überdeckt, welche mit dem Raum zwischen dem Kopfende des Kolbens 22 und dem vom Drucklager entfernten Karrirnerende in Verbindung steht. Von der Bohrung zweigt, in Deckung mit dem Umfangseinschnitt 28 in dem Ventilglied, eine zweite Leitung 31 im Kolben ab, die mit einem Umfangseinschnitt in Verbindung steht, der seinerseits mit dem Auslaß 4 der Speisepumpe über eine Leitung 32 -und über die Leitung 13 verbunden ist.
- Im Betrieb unterliegen das geschlossene Ende der Bohrung 24 und der Einschnitt 28 des Ventilgliedes dem Ausgangsdruck des Brennstoffes der Speisepumpe, und dieser Druck hängt ab von der Drehzahl der Maschine. Bei größerer Drehzahl baut sich in dem geschlossenen Ende der Bohrung allmählich der Druck auf, und dadurch wird das Ventilglied gegen die Federkraft bewegt. Infolgedessen kann Brennstoff in den Raum zwischen dem Kolben und dem vom Drucklager entfernten Ende der Kammer über die Leitung 30 einfließen, wodurch der Kolben in der -leichen Richtung fortbewegt wird wie das Ventilglied, bis eine andere Gleichgewichtslage mit vorverlegtem Einspritzbeginn erreicht ist. Bei geringer werdender Drehzahl fällt der Druck in dem geschlossenen Ende der Bohrung allmählich ab, so daß die Feder das Ventflglied in eine Lage bringt, in der Brennstoff aus dem vorher genannten Raum in das Querloch 23 a entweichen kann, das seinerseits mit dem Einlaß der Speisepumpe oder mit dem Brennstoffbehälter in Verbindung steht. Der Kolben wird also - so bewegt, daß der Einspritzbeginn zurückverlegt wird, bis wieder ein Gleichgewichtszustand erreicht ist.
- Wenn die Rollen 9 der Kolben 8 den Ringnocken berühren, wird der Kolben in einer Richtung bewegt, die eine Zurückverlegung des Einspritzbeginns ergibt. Dem wird aber entgegengewirkt durch die eingeengte Strömung zwischen dem Umfangseinschnitt 28 und dem geschlossenen Ende der Bohrung. Da praktisch der Vorsprung die Öffnung zur ersten Leitung nur teilweise freigibt, besteht normalerweise eine Dämpfungswirkung gegenüber plötzlichen Bewegungen des Kolbens.
Claims (1)
- Patentanspruch: Vorrichtung zur selbsttätigen Verstellung des Einspritzbeginns einer Brennstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einem von der Maschine angetriebenen Verteiler, dessen Kopf zur Aufnahme mindestens eines hin- und herbewegliehen, in einer zylindrischen Kammer liegenden Kolbens eine Querbohrung aufweist, der von einer Brennstofförderpumpe bei Drehung des Verteilers absatzweise Brennstoff zugeführt wird, welcher den Kolben radial nach außen verschiebt, wobei der Kolben mit einem den Kopf umgebenden Nockenring zusammenarbeitet, der bei Drehung des Verteilers und Kopfes dem Kolben eine radiale Einwärtsbewegung erteilt, wodurch die in der Querbohrung enthaltene Brennstoffmenge über den sich drehenden Verteiler der Reihe nach den einzelnen Zylindern der Maschine zugeführt wird, und bei der zur Veränderung des Einspritzbeginns nach Maßgabe des drehzahlabhängigen Förderdruckes der Brennstofförderpumpe ein flüssigkeitsbeaufschlagter Stellkolben vorgesehen ist, durch den der Nockenring im Pumpengehäuse drehbar ist und der in einem parallel zu einer Tangente an den Nockenring verlaufenden Stellzylinder längsverschiebbar angeordnet ist und eine zylindrische Bohrung aufweist, die achsparallel oder gleichachsig zum Stellkolben verläuft und ein mit einer Umfangsnut versehenes zylindrisches Ventilglied sowie eine von diesem beherrschte erste Leitung hat, die die Bohrung mit einem Raum zwischen dem Kolben und dem Ende der Kammer verbindet, wobei das Ventilglied durch eine Feder gegen das geschlossene Ende der Bohrung gedrückt wird, d a - durch gekennzeichnet, daß eine weitere Leitung (31) im Kolben, die im Bereich zwischen dem geschlossenen Bohrungsende und einer Stellung, wo die erste Leitung (30) in die Bohrung mündet, in die Bohrung mündet, wobei in die weitere Leitung (31) Brennstoff mit einem wenigstens teilweise von der Maschinendrehzahl abhängigen Druck eingeführt wird, und die Umfangsnut über eine Einengung (29) mit dem Raum zwischen dem Ventücllied (25) und dem geschlossenen Ende der Bohrung (24) in Verbindung steht, derart, daß m' Gleichgewichtslage das Ventilglied (25) die erste Leitung (30) abschließt, bei Druckanstieg die erste mit der weiteren Leitung (31) verbindet und bei Druckabfall die erste Leitung (30) belüftet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1094 047. ,In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1155 290.
Applications Claiming Priority (1)
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