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DE1244115B - Rotationssymmetrischer Siebkoerper in einer Rohrleitung - Google Patents

Rotationssymmetrischer Siebkoerper in einer Rohrleitung

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Publication number
DE1244115B
DE1244115B DEF30501A DEF0030501A DE1244115B DE 1244115 B DE1244115 B DE 1244115B DE F30501 A DEF30501 A DE F30501A DE F0030501 A DEF0030501 A DE F0030501A DE 1244115 B DE1244115 B DE 1244115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
flow
sieve
screen body
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30501A
Other languages
English (en)
Inventor
William Mathias Hanley
Raymond John Huntowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
Publication of DE1244115B publication Critical patent/DE1244115B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/28Strainers not provided for elsewhere

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Rotationssymmetrischer Siebkörper in einer Rohrleitung Die Erfindung betrifft einen rotationssymmetrischen Siebkörper in einer Rohrleitung für eine mit Feststoffen beladene - Flüssigkeitsströmung, insbesondere für Abwässer, der koaxial in der einen größeren Durchmesser aufweisenden Rohrleitung angeordnet und auf seiner der Strömung zugewandten Seite offen ist, wobei in Strömungsrichtung hinter dem Siebkörper eine verengte, dem Siebkörper gegenüberliegende Durchtrittsöffnung für das Freispülen des Siebkörpers durch Strömungsumkehr vorgesehen ist.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2278 178 ist bereits eine derartige Siebkörpereinrichtung bekannt. Der Siebkörper ist in einem in eine Abwasserleitung einbaubaren Rohrabschnitt angeordnet und besteht aus einer Vielzahl von Stäben, die auf einem, eine verengte Durchtrittsöffnung bildenden Innenflansch des Rohrabschnitts abgestützt sind. Die vom Innenflansch ausgehenden Stäbe erstrecken sich mit Abstand von der Innenwand des Rohrabschnitts und sind mit Neigung zur Achse des Rohrabschnitts symmetrisch um diese verteilt, wobei die auf dem kleinsten Durchmesser um die Durchtrittsöffnung abgestützten Stäbe am kürzesten und am stärksten geneigt sind, so daß sie einen bis zur Mittelachse geschlossenen Siebkörperboden bilden, während die auf dem größten Durchmesser um die Durchtrittsöffnung abgestützten Stangen mit ihren oberen Enden eine der Abwasserströmung zugewandte offene Seite des Siebkörpers bilden. Die Anordnung einer dem Siebkörperboden gegenüberliegenden verengten Durchtrittsöffnung soll bezwecken, daß bei einer Umkehr der Strömungsrichtung, beispielsweise beim Leerpumpen einer dem Siebkörper nachgeschalteten Sammelgrube, dieser von den aufgefangenen Feststoffen wieder freigespült wird.
  • Die bekannte Einrichtung besitzt jedoch den Nachteil, daß sie einen Betrieb mit vergleichsweise häufiger Strömungsumkehr erfordert, weil sich der Siebkörper bzw. der Strömungsweg zur Durchtrittsöffnung bereits nach kurzer Zeit zusetzt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die in den Siebkörper eingeströmten Feststoffe von der Strömung bis in den untersten Bereich des Siebkörpers mitgeführt werden und dabei den von den inneren Stäben gebildeten Siebkörperboden bis zu dem die Durchtrittsöffnung bildenden Iunenflansch zusetzen. Eine Verstopfung tritt daher bereits ein, bevor der Siebkörperhohlraum gefüllt ist. Im übrigen besteht auch die Gefahr, daß, nachdem der Siebkörperboden im wesentlichen in seinem mittleren Bereich verstopft ist, das Abwasser an der Außenseite der Stäbe vorbei zur Durchtrittsöffnung strömt, so daß sich alsbald der Siebbereich an den unteren Enden der Stäbe auch auf diese Weise zusetzt, falls wegen der Vielzahl der am Innenflansch abgestützten und unter spitzen Winkeln zueinander verlaufenden Stäbe zunächst noch ein freier Durchtrittsquerschnitt zwisehen den Stäben unmittelbar vor der Durchtrittsöffnung verblieben ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung besteht darin, daß die zwischen den inneren und äußeren Stäben angeordneten mittleren Stäbe zu einem das Freispülen erschwerenden Festsetzen der im Siebkörper aufgefangenen Feststoffe führen, die sich unter dem Druck des zuströmenden Abwassers zwischen den sich in Strömungsrichtung des Abwassers verengenden Stabzwischenräumen fest verankern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Siebkörpereinrichtung zu schaffen, die längere Zuströmperioden ohne Strömungsumkehr ermöglicht und im Fall der Strömungsumkehr ein gutes Freispülen des Siebkörpers gewährleistet.
  • Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß der der Strömung zugewandte Rand des Siebkörpers etwa bis zur Innenwand der Rohrleitung erweitert ist und die verengte Durchtrittsöffnung mit axialem Abstand hinter dem Siebkörperboden liegt.
  • Bei dieser Ausbildung lagern sich zwar gleichfalls die Feststoffe zunächst am Siebkörperboden ab, so daß dieser sich zusetzt, dann ist jedoch eine ungeilinderte Strömung auf der Außenseite des Siebkörpers möglich, da der Siebkörperboden axialen Abstand von der Durchtrittsöffnung hat, so daß das Abwasser von der Außenseite des Siebkörpers durch den freien Raum zwischen dem die Durchtrittsöffnung bildenden Innenflansch und dem Siebkörperboden hindurch der Durchtrittsöffnung zuströmt. Ein Zusetzen dieses Strömungsweges tritt nicht ein, da der Rand des Siebkörpers bis zur Innenwand der Rohrleitung erweitert ist und somit die Feststoffe zurückhält. Ein lediglich oberflächliches Absetzen der Feststoffe auf dem erweiterten Rand und an den Wandbereichen des Siebkörpers ist deswegen nicht zu befürchten, weil infolge der Strömungsrichtung des Abwassers die Feststoffe von dem sich erweiternden Wandbereich des Siebkörpers in den Siebkörperhohlraum geschwemmt werden, so daß die Einrichtung praktisch so lange ohne Strömungsumkehr betriebsfähig bleibt, bis der Siebkörper im wesentlichen mit Feststoffen gefüllt ist. Da der Siebkörper gemäß der Erfindung keine innerhalb des Siebkörpers gelegenen Stäbe od. dgl. aufweist, an denen sich die Feststoffe in besonderem Maß verankern können, ist bei Strömungsumkehr ein gutes Freispülen des Siebkörpers durch die infolge der Durchtrittsöffnung auf den Siebkörperboden gerichtete Rückströmung gewährleistet.
  • Sind die Wand und der Boden des Siebkörpers in bekannter Weise jeweils aus einzelnen Stäben gebildet, die längs eines konzentrischen Kreises an der die verengte Durchtrittsöffnung bildenden Schulter abgestützt sind, so kann der axiale Abstand des Siebkörperbodens vom Innenflansch bzw. von der Abstützschulter auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß die Stäbe des Siebkörperbodens längs eines Kreises von größerem Durchmesser abgestützt sind und sich zwischen den Stäben der Siebkörperwand hindurch erstrecken. In diesem Fall haben die Stabenden zwischen den Kreuzungspunkten der Stäbe und der Schulter keine Siebfunktion mehr und halten lediglich den eigentlichen Siebkörper in entsprechendem Abstand vom Innenflansch.
  • Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausbildung eines in der vorgenannten Weise aus Stäben gebildeten Siebkörpers kann der Abstand zwischen Siebkörperboden und Innenflansch auch dadurch erzielt werden, daß ein sich in Richtung auf die Durchtrittsöffnung verjüngender trichterförmiger Schild in den Siebkörper eingesetzt ist, der mit seinem Innenumfang auf den Stäben des Siebkörperbodens aufsitzt und mit seinem Außenumfang an den Stäben der Siebkörperwand anliegt. In diesem Fall haben die Stabenden zwischen dem Schild und dem Innenflansch gleichfalls keine Siebfunktion mehr und dienen dazu, den eigentlichen Siebkörper im Abstand vom Innenflansch zu halten.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung an drei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Ausbildungsform der Erfindung im Grundriß, Fig.2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig.3 einen Grundriß als weitere Ausbildungsform der Erfindung, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3, F i g. 5 eine teilweise als Längsschnitt gezeichnete Ansicht einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung und Fig.6 einen Querschnitt Iängs der Linie 6-6 in Fig. 5.
  • In F i g. 1 und 2 bezeichnet die Bezugsziffer 2 einen Rohrleitungsabschnitt, der an seiner Oberkante einen nach außen ragenden ringförmigen Flansch 3 und an seiner Unterkante einen weiteren ringförmigen Flansch 4 trägt, so daß er leicht mit anderen Rohrleitungsabschnitten verbunden werden kann. Ein Flansch 5, der mit dem unteren Flansch 4 aus einem Stück bestehen kann, erstreckt sich von der Unterkante des Rohrleitungsabschnitts 2 aus nach innen, so daß eine Öffnung 6 mit einer innenliegenden ringförmigen Schulter 7 vorhanden ist, welch letztere als Unterstützung für ein Sieb 8 dient. Der Leitungsabschnitt 2 bildet einen Teil eines Abwässerleitungssystems und kann in dieses System in einer solchen Stellung eingeschaltet werden, daß er sowohl zum Zuführen als auch zum Abführen von Abwässern dienen kann, wobei sich die Strömungsrichtung jeweils umkehrt.
  • Das Sieb 8 umfaßt eine aus einer ersten Gruppe von Stäben 10 bestehende zylindrische Konstruktion 9. Der Durchmesser der Konstruktion 9 ist größer als derjenige der Öffnung 6. Die Stäbe 10 sind konzentrisch mit dem Leitungsabschnitt 2 in gleichmäßigen Abständen von der Innenwand des Leitungsabschnitts angeordnet. Die unteren Enden der Stäbe sind vorzugsweise in den Flansch 5 eingebettet, doch können sie auch auf beliebige andere geeignete Weise in ihrer Lage gehalten werden. Die Umfangsabstände zwischen den Stäben sind gleichmäßig und so klein gewählt, daß feste Stoffe bzw. Körper, die eine vorbestimmte Größe überschreiten, nicht zwischen den Stäben hindurchtreten können.
  • Das Sieb 8 umfaßt ferner einen kegelförmigen Abschnittll, der sich aus einer weiteren Gruppe von Stangen 12 zusammensetzt, deren untere Enden vorzugsweise in den Flansch 5 eingebettet sind. Die Basis des Kegels 11 besitzt einen längeren Umfang als die Basis der Stangenkonstruktion 9, und die nach oben konvergierenden, den Kegel 11 bildenden Stäbe 12 erstrecken sich durch die Zwischenräume der Stäbe 10 zu dem innerhalb der Konstruktion 9 liegenden Scheitel des Kegels. Der oberhalb der Schnittebene zwischen den Stäben 10 und den Stäben 12 liegende Teil der Konstruktion 9 bildet die Umfassungswand eines Behälters oder Käfigs zum Zurückhalten der festen Stoffe, die von der den Leitungsabschnitt 2 durchströmenden Flüssigkeit mitgeführt werden. Der obere Teil des Kegels 11 oberhalb der Schnittebene zwischen den Stangen 10 und 12 bildet den Boden des Behälters oder Käfigs. Dieser Käfigboden wird durch die unteren Teile der Stäbe 12 unterstützt, welche sich von der Schulter 7 aus schräg nach oben zu der erwähnten Schnittebene erstrecken.
  • Die oberen Enden der Stäbe 10 erstrecken sich gemaß F i g. 2 bei 13 nach oben und stützen sich an der Innenwand des Leitungsabschnitts 2 ab, so daß die gesamte, den Leitungsabschnitt durchströmende Flüssigkeit das Sieb passieren muß. Die oberen Enden 13 der Stäbe 10 wirken somit als Siebteile, die verhindern, daß irgendwelche Fremdkörper, deren Größe ein vorbestimmtes Minimum überschreitet, zusammen mit den Abwässern in den Raum zwischen dem Käfig und der Innenwand des Leitungsabschnitts gelangen.
  • Während der Einströmperiode treten die die verschiedenen festen Stoffe mitführenden Abwässer gemäß Fig. 2 in das obere Ende des Leitungsabschnitts 2 ein. Die sich schräg nach außen erstreckt kenden oberen Enden 13 der Stäbe 10 halten die festen Stoffe zurück und führen sie nach innen in den Käfig. Diese festen Stoffe bewegen sich zusammen mit den unmittelbar in den Käfig eintretenden festen Stoffen sowie zusammen mit der sich innerhalb des Käfigs bewegenden Flüssigkeit an den Stäben 12 entlang. Die übrige Flüssigkeit innerhalb des Leitungsabschnitts strömt außerhalb des Käfigs zwischen den oberen Enden 13 der Stäbe 10 hindurch in den Raum 14 zwischen dem Käfig und der Innenfläche des Leitungsabschnitts 2. Die durch die Stäbe 12 zurückgehaltenen festen Stoffe sammeln sich von der Schnittebene zwischen den Stäben 1G und 12 ab fortlaufend an, binder Käfig vollständig gefüllt ist, wobei sich die obere Begrenzung der festen Stoffe oberhalb des Scheitels des Kegels 11 befindet. Sobald der Kegel 11 vollständig von den festen Stoffen bedeckt ist, wird das Hindurchströmen von Flüssigkeit durch den Käfig unterbrochen, und die Flüssigkeit, die in das offene obere Ende des Käfigs eintritt, strömt durch die Zwischenräume der Stäbe 10 nach außen in den Raum 14.
  • Somit strömt die Flüssigkeit an den zurückgehaltenen festen Stoffen vorbei durch den Raum 14 und dann durch die Zwischenräume der Stäbe 10 und 12 unterhalb des Bodens des Käfigs, in dem sich die zurückgehaltenen festen Stoffe befinden, um schließlich zu der Öffnung 6 zu gelangen.
  • Die Einströmperiode wird so geregelt, daß sie endet, bevor die festen Stoffe eine Standhöhe oberhalb derjenigen Ebene erreichen, die durch die Basis der oberen Enden 13 der Stäbe 10 bestimmt ist. Sofort nach Beendigung der Einströmperiode kehrt eine Pumpe die Strömungsrichtung der Flüssigkeit um und pumpt die Flüssigkeit in der entgegengesetzten Richtung durch den Leitungsabschnitt 2 zu dem Abgabeauslaß. Während dieser Strömung in umgekehrter Richtung führt die Flüssigkeit die festen Stoffe aus dem Sieb mit und fördert sie zu dem Abgabeauslaß, so daß der Leitungsabschnitt 2 gereinigt wird, um für die nächste Einströmperiode verwendbar zu sein.
  • F i g. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausbildungsform, bei der das Sieb 15 innerhalb eines Leitungsabschnitts 16 in einem Abstand von der Innenwand des Leitungsabschnitts angebracht ist. Der Leitungsabschnitt trägt an seinem oberen Ende einen nach außen ragenden ringförmigen Flansch 17 sowie einen ähnlichen Flansch 18 am unteren Ende. Die Flansche 17 und 18 erleichtern das Einschalten des Leitungsabschnitts in eine Rohrleitung. Ein Flansch 19, der mit dem unteren Flansch 18 aus einem Stück bestehen kann, erstreckt sich von der Unterkante des Leitungsabschnitts 16 aus nach innen, so daß eine innenliegende ringförmige Schulter 20 vorhanden ist, die eine Öffnung 21 abgrenzt und außerdem das Sieb 15 trägt.
  • Das Sieb 15 umfaßt einen zylindrischen Behälter 22, der in dem Leitungsabschnitt 16 angeordnet ist, sowie eine Anzahl von sich von der Oberkante des Behälters zur Oberkante des Leitungsabschnitts erstreckenden Stäben 23. Der eigentliche Behälter 22 umfaßt eine zylindrische Umfassungswand 24, die in einem gleichmäßigen Abstand von der Innenfläche des Leitungsabschnitts 16 angeordnet ist, so daß ein ringförmiger Raum 25 vorhanden ist, sowie einen Boden 26. Letzterer ist in einem Abstand oberhalb der Öffnung 21L angeordnet und wird durch mehrere senkrechte Säulenteile 27 abgestützt, die auch seitliche Verschiebungen des Behälters innerhalb des Leitungsabschnitts verhindern. Die Säulenteile 27 können auf beliebig geeignete Weise befestigt sein, doch sind ihre unteren Enden vorzugsweise in den Flansch 19 eingebettet.
  • Die Stäbe 23 sind vorzugsweise mit der Oberkante der zylindrischen Behälterwand 24 verschweißt und wirken als Siebteile, die von der in das obere Ende des Leitungsabschnitts einströmenden Flüssigkeit mitgeführte feste Stoffe zurückhalten. Der Behälter 22 ist am oberen Ende offen, und dieses offene Ende ist in einem Abstand unterhalb der Oberkante des Leitungsabschnitts 16 angeordnet. Die Stäbe 23 sind von der Oberkante des Leitungsabschnitts aus nach unten und innen zur Oberkante des Behälters 22 geneigt und leiten die durch die Stäbe zurückgehaltenen festen Stoffe zum offenen oberen Ende des Behälters. Die Stäbe arbeiten mit dem Behälter zusammen, so daß keine Flüssigkeit durch den Leitungsabschnitt strömen kann, ohne das Sieb 15 zu passieren.
  • Die festen Stoffe, welche von den unmittelbar in den Behälter 22 einströmenden Abwässern mitgeführt werden, werden durch die Wände des Behälters zurückgehalten. Die Behälterwände sind mit Öffnungen 28 bzw. 29 versehen, so daß aus dem Behälter nur Flüssigkeit entweichen kann.
  • Die zwischen den Stäben 23 hindurchströmende Flüssigkeit gelangt. unmittelbar in den Raum 25 und von dort aus unter den Boden 26 des Behälters 22, um von dort aus weiter zu der Öffnung 21 zu strömen, die zu einem Sammelbehälter führt oderzu einem seinerseits zu einem Sammelbehälter führenden weiteren Leitungsabschnitt. Die in das offene obere Ende des Behälters 22 einströmende Flüssigkeit fließt durch die Öffnungen 28 in der Seitenwand 24 und die Öffnungen 29 im Boden 26 des Behälters ab und gelangt entweder zu dem Raum 25 oder unmittelbar zu der Öffnung 21. Wenn die durch die Stäbe 23 oder den Behälter 22 zurückgehaltenen festen Stoffe den Boden 26 vollständig bedecken, sind die Öffnungen 29 verstopft, doch kann immer noch Flüssigkeit durch die oberhalb der zurückgehaltenen festen Stoffe liegenden Öffnungen 28 in den Raum 25 hinein ablaufen.
  • Im übrigen ist die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels nach F i g. 3 und 4 die gleiche wie diejenige des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1 und 2, so daß sich eine weitere Erläuterung erübrigen dürfte. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 wird die Einströmperiode so geregelt, daß die Pumpe jeweils in Betrieb gesetzt wird, um die Strömungsrichtung der Flüssigkeit in dem Leitungsabschnitt 16 umzukehren, bevor der Behälter 22 vollständig mit zurückgehaltenen festen Stoffen gefüllt ist Die Öffnungen 29 sind genügend groß, so daß die während der Ausströmperiode in den Leitungsabschnitt über die Öffnung 21 hineingepumpte Flüssigkeit in den Behälter 22 einströmen kann, um die angesammelten festen Stoffe aus dem Behälter herauszuspülen und sie zu dem Abgabeauslaß zu fördern.
  • In Fig. 5 und 6 bezeichnet die Bezugsziffer 32 einen ringförmigen Basisabschnitt, der auf beliebig geeignete Weise starr mit einem Rohrleitungsabschnitt 33 verbunden ist. Die beiden Abschnitte32und33 tragen seitlich nach außen vorspringende Flansche 34 bzw. 35, die aufeinanderliegen und unter Verwendung eines geeigneten Dichtungsmaterials zwischen den Flanschen miteinander verschraubt sind, so daß eine flüssigkeitsdichte Verbindung vorhanden ist. Auf den oberen Flansch 34 ist ein weiterer Leitungsabschnitt 36 aufgesetzt, und zwischen der Außenfläche des Basisabschnitts 32 und der Innenwand des Leitungsabschnitts 36 ist ein zusammendrückbarer Ring 37 angeordnet, um eine Abdichtung gegen Flüssigkeitsdurchtritt zu bewirken. Der Dichtungsring37 liegt vorzugsweise in einer Ringnut 38 des Basisabschnitts 32, damit er sich nicht verlagern kann.
  • Die Umfangsabmessungen der Leitungsabschnitte 33 und 36 sind in ihrem gegenseitigen Verhältnis nicht kritisch; jedoch erstreckt sich der Basisabschnitt 32 vorzugsweise genügend weit in den Leitungsabschnitt 36 hinein, so daß ein Ende einer insgesamt mit 39 bezeichneten Konstruktion in einem Abstand von der Innenfläche des Leitungsabschnitts 36 an dem Basisabschnitt32 befestigt werden kann. Allgemein gesprochen besitzt die Öffnung 40 des Basisabschnitts 32 einen kleineren Durchmesser als das Innere des Leitungsabschnitts 36. Der Abschnitt 32 kann fortgelassen werden, wenn der Leitungsabschnitt 36 mit einem den Flansch 34 ersetzenden Flansch versehen ist. Eine innenliegende ringförmige Schulter kann mit dem Leitungsabschnitt 33 oder dem Leitungsabschnitt 36 aus einem Stück bestehen oder an einem gesonderten Bauteil ausgebildet sein. Das Sieb wird vorzugsweise durch diese Schulter unterstützt.
  • Die Konstruktion 39 umfaßt einen Satz von in gleichmäßigen Abständen von der Innenfläche des Leitungsabschnitts 36 angeordneten Stäben 41, die in so kleinen Umfangsabständen verteilt sind, daß feste Körper, deren Abmessungen einen vorbestimmten Mindestwert überschreiten, nicht zwischen den Stäben hindurchtreten können.
  • Die unteren Enden der Stäbe 41 sind in der bei 42 angedeuteten Weise in den Basisabschnitt 32 eingebettet, während die oberen Enden bei 43 nach außen umgebogen sind und sich an der Innenfläche des Leitungsabschnitts 36 abstützen. Dadurch, daß die oberen Enden der Stäbe 41 an der Innenfläche des Leitungsabschnitts angreifen, wird verhindert, daß irgendwelche Fremdkörper, die zu groß sind, um zwlschen den Stäben hindurchzutreten, in den Raum zwischen der Außenseite der Konstruktion 39 und der Innenfläche des Leitungsabschnitts gelangen. Wenn sich in diesem Raum Fremdkörper ansammeln würden, so würde das Hindurchströmen der Flüssigkeit durch den Leitungsabschnitt behindert und schließlich unmöglich gemacht.
  • Das Sieb umfaßt ferner einen Kegel 44, der sich aus einem Satz von kegelförmig zusammengestellten Stäben 45 zusammensetzt. Die unteren Enden der Stäbe 45 umgeben die Öffnung 40 und sind vorzugsweise in das Basisteil 32 eingelassen, doch können sie auch auf geeignete Weise an der Schulter des Basisteils 32 befestigt sein. Die Umfangsabstände zwischen den Stäben 45 sind in der Nähe des Basisteils annähernd ebenso groß wie die Abstände zwischen den Stäben 41. Der Scheitel des Kegels 44 liegt innerhalb der Konstruktion 39.
  • Das Sieb umfaßt Mittel, die ein Ineinandergreifen der Stäbe 41 und 45 bewirken, um zu verhindern, daß durch die Flüssigkeit in das Innere der Konstruktion 39 übergeführte feste Stoffe die Öffnung 40 passieren.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 und 6 umfassen diese Mittel einen ringförmigen Schild 46, des- sen Unterkante an der Außenseite des Kegels 44 bei 47 angreift, während seine Oberkante an der Innenseite der Konstruktion 39 bei 48 anliegt. Der Schild 46 kann ungelocht sein oder aber mehrere Öffnungen aufweisen, durch welche die Flüssigkeit ablaufen kann. Wenn in dem Schild Öffnungen vorgesehen sind, müssen sie genügend klein sein, um das Hindurchtreten zu großer Fremkörper zu verhindern. Es sei bemerkt, daß der Schild 46 nur eine Ausbildungsform von Mitteln darstellt, die mit den Kegel 44 zusammenarbeiten, um feste Stoffe abzufangen und sie innerhalb eines Teils der Konstruktion 39 zwischen den Enden des Käfigs zurückzuhalten. Das gleiche Ergebnis könnte durch andere Mittel erzielt werden.
  • Der erwähnte Abschnitt der Konstruktion 39 kann als Behälter oder Käfig zum Aufnehmen der zurückgehaltenen festen Stoffe betrachtet werden.
  • Nachstehend ist die Arbeitsweise des Siebes beschrieben. Die von festen Stoffen zu befreiende Flüssigkeit strömt über den Leitungsabschnitt 36 und die Öffnung 40 zu dem Leitungsabschnitt 33. Wenn die Flüssigkeit keine festen Stoffe mitführt, kann sie ungehindert zwischen den Stäben 41 und 45 hindurchströmen. Wenn der Schild 46 nicht gelocht ist, wird die auf ihn auftreffende Flüssigkeit nach unten zur Unterkante des Schildes strömen und dann zwischen den Stäben 45 hindurch ablaufen. Fremdkörper einer ein vorbestimmtes Maß überschreitenden Größe können nicht zwischen den Stäben 41 bzw. 45 hindurchtreten und werden daher in dem Behälter oder Käfig zurückgehalten. Die Fremdkörper bewegen sich nach unten, bis sie den Schild 46 erreichen, und sie gelangen unter dem Einfluß der Schwerkraft zur Unterkante des Schildes, die in einem Abstand oberhalb des unteren Endes der Konstruktion 39 angeordnet ist.
  • Solange die Flüssigkeit in der gleichen Richtung strömt, sammeln sich die festen Stoffe allmählich in dem Käfig zwischen der Außenseite des Kegels 44 und der Oberseite des Schildes 46 an. Wenn die zurückgehaltenen festen Stoffe den Käfig bis zu der in F i g. 5 bei 49 angedeuteten Höhe, d. h. bis oberhalb des oberen Endes des Kegels 44 füllen, bilden sie eine Sperre, die ein Hindurchströmen von Flüssigkeit durch das Innere der Konstruktion 39 verhindert. Die den Leitungsabschnitt durchströmende Flüssigkeit bewegt sich an den festen Stoffen vorbei und um sie herum durch den Raum zwischen der Innenwand des Leitungsabschnitts und der Außenfläche der Konstruktion 39, wie es in F i g. 5 durch Pfeile angedeutet ist. Dieses Umströmen der angesammelten Feststoffe durch die Flüssigkeit wird dadurch ermöglicht, daß der Boden des die zurückgehaltenen Stoffe enthaltenden Raumes in einem Abstand oberhalb des unteren Endes der Konstruktion 39 angeordnet ist.
  • Die Länge der Stäbe 41 reicht aus, um zu verhindern, daß sich die festen Stoffe bis zum Erreichen der Oberkante der Konstruktion 39 ansammeln, bevor die dem Leitungsabschnitt zugeordnete Pumpe in Tätigkeit tritt und sich die Strömungsrichtung der Flüssigkeit umkehrt. Wenn man zuläßt, daß sich die festen Stoffe so lange ansammeln, daß sie das obere Ende der Konstruktion 39 erreichen, wird der gesamte Innenraum des Leitungsabschnitts 36 verstopft, so daß keine Flüssigkeit mehr hindurchströmen kann.
  • Sobald die Strömungsrichtung der Flüssigkeit umgekehrt wird, spült die durch die Pumpe geförderte Flüssigkeit die festen Stoffe aus dem Käfig heraus und fördert sie zu dem Abgabeauslaß. Die Spülwirkung der den Leitungsabschnitt in der umgekehrten Richtung durchströmenden Flüssigkeit, mittels deren eine Säuberung des Siebes bewirkt wird, wird durch die Anordnung des Käfigs gegenüber der Mittelachse des Leitungsabschnitts verstärkt. Der Käfig ist in einem Abstand von der Innenfläche des Leitungsabschnitts angeordnet, so daß die durch das Sieb zurückgehaltenen festen Stoffe nicht mit der Leitungswand in Berührung kommen. Die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit in einer Leitung variiert über den Querschnitt der Leitung, und sie ist nahe der Leitungswand bemerkbar niedriger als in der Mitte der Leitung. Dadurch, daß der Käfig so angeordnet ist, daß er die festen Stoffe dort zurückhält, wo die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit am größten ist, wird eine kräftigere Spülwirkung erzielt, wodurch ein Herausspülen sämtlicher Fremdkörper aus dem Sieb während jeder Pumperiode gewährleistet wird. Sobald die Pumpe stillgesetzt wird, kehrt sich die Richtung der Flüssigkeitsströmung erneut um, und das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt sich.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Rotationssymmetrischer Siebkörper in einer Rohrleitung für eine mit Feststoffen beladene Flüssigkeitsströmung, insbesondere für Abwässer, der koaxial in der einen größeren Durchmesser aufweisenden Rohrleitung angeordnet und auf seiner der Strömung zugewandten Seite offen ist, wobei in Strömungsrichtung hinter dem Siebkörper eine verengte, dem Siebkörperboden gegenüberliegende Durchtrittsöffnung für das Freispülen des Siebkörpers durch Strömungsumkehr vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der der Strömung zugewandte Rand (13, 23, 43) des Siebkörpers (8, 15, 39 bis 44) etwa bis zur Innenwand der Rohrleitung (2, 16, 36) erweitert ist und die verengte Durchtrittsöffnung (6, 21, 4û) mit axialem Abstand hinter dem Siebkörperboden (11, 26, 44) liegt.
  2. 2. Rotationssymmetrischer Siebkörper in einer Rohrleitung nach Anspruch 1, dessen Wand und dessen Boden jeweils aus einzelnen Stäben gebildet sind, die längs eines konzentrischen Kreises an der die verengte Durchtrittsöffnung bildenden Schulter abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe(12) des Siebkörperbodens (11) längs eines Kreises von größerem Durchmesser abgestützt sind und sich zwischen den Stäben (10) der Siebkörperwand (8) hindurch erstrecken.
  3. 3. Rotationssymmetrischer Siebkörper in einer Rohrleitung nach Anspruch 1, dessen Wand und dessen Boden jeweils aus einzelnen Stäben gebildet sind, die längs eines konzentrischen Kreises an der die verengte Durchtrittsöffnung bildenden Schulter abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich in Richtung auf die Durchtrittsöffnung (40) verjüngender trichterförmiger Schild (46) in den Siebkörper (39 bis 44) eingesetzt ist, der mit seinem Innenumfang (47) auf den Stäben (45) des Siebkörperbodens (44) aufsitzt und mit seinem Außenumfang (48) an den Stäben (41) der Siebkörperwand (39) anliegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 910 645; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 693 045; USA.-Patentschriften Nr. 2278 178, 2 801 008, 2865511.
DEF30501A 1959-02-09 1960-02-09 Rotationssymmetrischer Siebkoerper in einer Rohrleitung Pending DE1244115B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1244115XA 1959-02-09 1959-02-09

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ID=22414712

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF30501A Pending DE1244115B (de) 1959-02-09 1960-02-09 Rotationssymmetrischer Siebkoerper in einer Rohrleitung

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DE (1) DE1244115B (de)

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