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DE1242891B - - Google Patents

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Publication number
DE1242891B
DE1242891B DE19641242891 DE1242891A DE1242891B DE 1242891 B DE1242891 B DE 1242891B DE 19641242891 DE19641242891 DE 19641242891 DE 1242891 A DE1242891 A DE 1242891A DE 1242891 B DE1242891 B DE 1242891B
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DE
Germany
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circuit
capacitor
current
transistor
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DE19641242891
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DE1242891C2 (de
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Publication date
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Priority to DE19641242891 priority Critical patent/DE1242891C2/de
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Publication of DE1242891B publication Critical patent/DE1242891B/de
Publication of DE1242891C2 publication Critical patent/DE1242891C2/de
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  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Sondenkopfeinsatz zur kapazitiven Füllstandsmessung Die Erfindung betrifft einen Sondenkopfeinsatz zur kapazitiven Füllstandsmessung mit einem zumindest teilweise in eine zu überwachende dielektrische Flüssigkeit eintauchenden Meßkondensator und einem auf konstanter Frequenz arbeitenden Wechselspannungserzeuger.
  • Es sind bereits Geräte bekannt, bei denen der durch den Meßkondensator fließende Wechselstrom auf einen konstanten Wert stabilisiert und der Spannungsabfall am Meßkondensator an einem Ausschlaginstrument angezeigt wird. Der Nachteil dieser Geräte liegt darin, daß eine lineare Anzeige des abzulesenden Meßwertes als Funktion des jeweiligen Füllstandes nicht erreichbar ist. Beim Betrieb des Meßkondensators mit konstantem Strom ist der abzulesende Spannungsabfall dem Flüssigkeitsstand umgekehrt proportional, so daß eine Reziprokkennlinie entsteht, welche bei an sich erforderlicher linearer Anzeige nur in einem kleinen Meßbereich auswertbar ist.
  • Es sind ferner Geräte bekannt, bei denen der Meßkondensator in einem Brückenkreis liegt. Durch einen Folgeregler wird ein in seiner Kapazität veränderbarer Kompensationskondensator je nach dem herrschenden Flüssigkeitsstand bzw. der Kapazität des Meßkondensators auf Brückennull nachgeregelt. Hier ergibt sich zwar eine lineare Anzeige, aber hierfür ist ein beträchtlicher Aufwand erforderlich.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Sondenkopfeinsatzes, welcher unter Vermeidung der Nachteile bekannter Geräte bei einfachem und weitgehend raumsparendem Aufbau eine lineare Anzeige des Füllstandes ermöglicht. Erreicht wird dies bei einer Vorrichtung zur Füllstandsmessung, bei der die Kapazität eines wechselstromdurchflossenen Meßkondensators durch den Füllstand verändert wird, erfindungsgemäß dadurch, daß zur Aufrechterhaltung einer konstanten Wechselspannung am Meßkondensator und zur Auswertung des ihn durchfließenden und seiner Kapazität direkt proportionalen Meßstromes in Reihe mit dem Meßkondensator eine einen Anzeigekreis an den Meßkreis koppelnde Einrichtung mit gegenüber der Impedanz des Meßkondensators erheblich geringerem Eingangswiderstand geschaltet ist.
  • Zwar ist bekannt, die Kapazität eines Kondensators durch Messung des ihn durchfließenden Stromes bei einer angelegten Wechselspannung konstanter Amplitude zu messen, jedoch konnte eine auf diesem Prinzip beruhende Meßanordnung bis jetzt noch nicht in Sondenkopfeinsätzen zur Füllstandsmessung verwendet werden, da der Meßverstärker, beispielsweise ein Röhrenvoltmeter, unmittelbar neben dem zu messenden Kondensator bzw. zu einem mit diesem in Reihe geschalteten Widerstand aufgestellt und mit diesen Elementen durch Zuleitungen verbunden war. Aus Platzgründen kann jedoch in einen Sondenkopfeinsatz nicht ohne weiteres ein Meßverstärker eingebaut werden. Andererseits ist ein Anschluß des Meßverstärkers an einen Meßkondensator über längere Zuleitungen wegen einer damit verbundenen Kapazitätsverfälschung und aus Abschirmgründen problematisch, insbesondere dann, wenn der Verstärker sehr empfindlich sein muß, um ausgangsseitig den Einbau eines verhältnismäßig robusten Meßinstrumentes, beispielsweise in handelsüblicher Form als Drehspulenanzeigegerät mit 1 mA Vollausschlag, zu ermöglichen. Demnach ist die an sich bekannte Anordnung zur Messung von Kapazitäten, welche eine lineare Anzeige liefert, nicht ohne weiteres auf Sondenkopfeinsätze zur kapazitiven Füllstandsmessung übertragbar.
  • In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann der Eingangswiderstand der den Anzeigekreis an den Meßkreis koppelnden Einrichtung durch die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors, zu der eine Diode antiparallel geschaltet ist, gebildet werden. Der im Meßkreis fließende Strom kann dann während einer Halbperiode durch die Basis-Emitter-Strecke des Transistors fließen und ihn durchlässig machen, während er in der anderen Halbperiode, während der die Basis-Emitter-Strecke sperrt, durch die parallelgeschaltete Diode fließen kann, so daß im Meßkreis ein Wechselstrom fließt und es nicht zu einer einseitigen Ausladung des Meßkondensators kommt. Der Anzeigekreis ist an die Basis-Kollektor-Strecke des Transistors angeschlossen, über die ihm ein der Kapazitätsänderung des Meßkondensators proportionaler Strom eingeprägt wird. Auf diese Weise besteht eine Trennung zwischen dem Anzeigekreis und dem Meßkreis, so daß die an beide Kreise zu stellenden Forderungen unabhängig voneinander realisiert werden können.
  • Zur Verstärkung des Meßstromes kann dem Transistor ein Anzeigeverstärker nachgeschaltet sein, der ein den Meßkreisstrom proportional anzeigendes Meßinstrument speist. Der Verstärker ist zweckmäßig so ausgelegt und einstellbar, daß der Meßbereich von handelsüblichen Instrumenten überstrichen wird.
  • Der Speisung des Meßkreises dient ein eine konstante Wechselspannung abgebender Generator, dessen Amplitudenkonstanz bei Ausbildung des Generators mit einem frequenzbestimmenden Schwingkreis erfindungsgemäß in äußerst einfacher Weise dadurch erreicht werden kann, daß die Schwingkreisinduktivität durch eine bei Erreichen einer vorbestimmten Schwingungsamplitude den Schwingkreis dämpfende, mit einer Diode gegenseitig in Reihe geschaltete Zenerdiode mindestens teilweise überbrückt ist. Bei Erreichen der Zenerspannung wird die Diodenanordnung durchlässig und wirkt als niederohmiger Nebenanschluß des betreffenden Spulenabschnittes. Die Dämpfungsdioden können auch an eine mit der Schwingkreisspule gekoppelte andere Spule der Schwingschaltung angeschlossen sein.
  • Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sondenkopfeinsatzes mit einem zugehörigen Hilfsverstärker nebst Anzeigeinstrument, teilweise in Blockschaltbilddarstellung, zeigt, erläutert.
  • Der in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Sondenkopfeinsatz 1 umfaßt einen Schwingkreisoszillator, bestehend aus einem Oszillatortransistor T1 (nicht mit Bezugszeichen versehenen) Widerständen und einem Übertrager mit Primärwicklungen Ll, L2 sowie einer Sekundärwicklung L3, welche zusammen mit einem Kondensator Cl einen Schwingkreis bildet. Zur Erreichung einer konstanten Amplitude der vom Schwingkreisoszillator erzeugten Wechselspannung ist ein Teil der Primärwicklung L1 durch zwei gegensinnig gepolte Dioden D1 und D2 überbrückt. Die Diode Dl ist eine Zenerdiode, deren Zenerspannung die Höhe der abgegebenen Wechselspannungsamplitude bestimmt. Diese Maßnahme gestattet auf einfachste Weise eine für den vorliegenden Zweck ausreichende Amplitudenstabilisierung.
  • Der aus den Bauelementen L3, C1 gebildete Schwingkreis bzw. Ausgang des Schwingkreisoszillators liegt in Serie mit einem Meßkondensator CM. Der Stromkreis zwischen Meßkondensator CM und dem Schwingkreis L3, C1 wird durch die Basis-Emitter-Strecke eines npn-Transistors TZ geschlossen, zu der eine Diode D3 gegenpolig parallel geschaltet ist.
  • In dem Basis-Emitter-Kreis des Transistors T2 fließt nur in der Halbwelle Strom, in welcher die Basis positiv gegenüber dem Emitter ist. In dieser Halbwelle überträgt sich der in der Basis-Emitter-Strecke fließende Strom auch auf den Kollektorkreis des Transistors T2 und kann dort an einem Glättungskondensator C2 abgenommen und einem Verstärker V zugeführt werden, der mit dem Sondenkopfeinsatz 1 über Zuleitung Z verbunden ist. Der Verstärker V ist so ausgelegt, daß der Zeiger eines nachgeschalteten Drehspulinstruments 1 mit 1 mA Vollausschlag sich zwischen die Nullstellung und einem Maximalausschlag einstellt, wenn sich die Kapazität des Meßkondensators CM zwischen seinem niedrigsten und seinem höchsten Wert verändert. Die Stromversorgung des Oszillators erfolgt hierbei über die Zuleitung Y, während über die Leitung Z der kapazitätsproportionale Meßstrom zum Verstärker V geleitet wird.
  • Durch den erfindungsgemäßen Sondeneinsatz wird bei einfachstem Aufbau und geringsten mechanischen Abmessungen eine völlig lineare Anzeige an dem Meßinstrument 1 erzielt. Durch die Ankopplung des Verstärkers V mittels des Transistors T2 an den Meßkreis wird eine Verfälschung der Meßwerte durch die Zuleitungen Z vermieden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Füllstandsmessung, bei der die Kapazität eines wechselstromdurchflossenen Meßkondensators durch den Füllstand verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung einer konstanten Wechselspannung am Meßkondensator (CM) und zur Auswertung des ihn durchfließenden und seiner Kapazität direkt proportionalen Meßstromes in Reihe mit dem Meßkondensator (CM) eine einen Anzeigekreis an den Meßkreis koppelnde Einrichtung (T2) mit gegenüber der Impedanz des Meßkondensators erheblich geringerem Eingangswiderstand geschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangswiderstand der den Anzeigekreis an den Meßkreis koppelnden Einrichtung durch die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors (T2), zu der eine Diode (D3) antiparallel geschaltet ist, gebildet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis-Kollektor-Strecke des Transistors (T2) dem Anzeigekreis einen der Kapazitätsänderung des Meßkondensators (CM) proportionalen Strom einprägt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen dem Transistor (T2) nachgeschalteten Anzeigeverstärker (V) und ein von diesem gespeistes, den Meßkreisstrom proportional anzeigendes Meßinstrument (I).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen eine konstante Wechselspannung abgebenden, den Meßkreis speisenden Generator.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromgenerator einen frequenzbestimmenden Schwingkreis (L , Ci) aufweist, dessen Induktivität teilweise durch eine bei Erreichen einer vorbestimmten Schwingungsamplitude den Schwingkreis dämpfende, mit einer Diode (D2) gegensinnig in Reihe geschaltete Zenerdiode (D1) überbrückt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsdioden (Die D2) parallel zu mindestens einem Teil einer mit der Schwingkreisspule (L3) gekoppelten Spule (L1) geschaltet sind.
DE19641242891 1964-04-27 1964-04-27 Vorrichtung zur kapazitiven fuellstansmessung Expired DE1242891C2 (de)

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DE1242891B true DE1242891B (de) 1973-10-04
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2405715B1 (de) * 1974-02-06 1975-03-20 Grieshaber Vega Kg Einrichtung zur kapazitiven Fuellstandsmessung
DE2603185A1 (de) * 1976-01-28 1977-08-04 Otto Treier Anordnung zur kapazitiven messung des fuellstands eines behaelters
DE2924711A1 (de) * 1979-06-19 1981-01-08 Paul R Reimer Fuellstandsmesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2405715B1 (de) * 1974-02-06 1975-03-20 Grieshaber Vega Kg Einrichtung zur kapazitiven Fuellstandsmessung
DE2603185A1 (de) * 1976-01-28 1977-08-04 Otto Treier Anordnung zur kapazitiven messung des fuellstands eines behaelters
DE2924711A1 (de) * 1979-06-19 1981-01-08 Paul R Reimer Fuellstandsmesser

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DE1242891C2 (de) 1973-10-04

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