DE1242517B - Dusche - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47K3/283—Fixed showers
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- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/06—Devices for suspending or supporting the supply pipe or supply hose of a shower-bath
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
A47k
B 05 b
Deutsche Kl.: 85f-6
Deutsche Kl.: 85f-6
1 242 517
P 30759 V/85 f
12. Dezember 1962
15.Juni 1967
7. Dezember 1967
P 30759 V/85 f
12. Dezember 1962
15.Juni 1967
7. Dezember 1967
Auslegetag:
Ausgabetag:
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Die Erfindung betrifft eine Dusche zum Bebrausen der Vorder- als auch der Rückseite des Körpers einer
Person mittels eines im wesentlichen waagrecht angeordneten und mit einer Vielzahl von nach abwärts
gerichteten Löchern versehenen kreisbogenförmigen Rohres, das in seiner Höhe in bezug auf die die
Dusche benutzende Person verstellbar ist.
Duschen bzw. Brausen mit lotrechtem Wasserfall, wie sie beispielsweise in Bädern Verwendung finden,
sind im allgemeinen umständlich zu betätigen, wenn man den Kopf davor schützen soll, daß die Haare
nicht naß werden, was in der Regel bei Frauen der Fall ist. Aus diesem Grund sind die Baderäume häufig
mit einem als Spritzbrause wirkenden, flexiblen Schlauch ausgestattet, der im Betrieb Wasserstreuungen
und Bespritzungen nach allen Richtungen zur Folge hat. Die Benutzung einer derartigen, als
Schlauchbrause dienenden Anlage ist dann beschränkt, wenn eine solche nicht den ganzen Baderaum
ständig bespritzen soll. ao
Bei den bekannten Duschen zum Bebrausen des stehenden menschlichen Körpers mit unter Druck
stehendem Wasser ist die Dusch- oder Brausevorrichtung dicht oder in geringem Abstand oberhalb des
Kopfes des Duschenden angeordnet, so daß es un- as ausbleiblich ist, daß während des Duschens auch die
Kopfhaare der die Dusche benutzenden Person mit Wasser benetzt werden. In manchen Fällen, z. B. in
öffentlichen Freibädern, kann dies, vor allem bei den männlichen Badegästen ohne Bedeutung sein; bei
weiblichen Personen dagegen, insbesondere beim täglichen Gebrauch im Baderaum ohne Verwendung·
einer Badehaube, ist das Benetzen der Haare mit Wasser, schon mit Rücksicht auf die Erhaltung der
Frisur, durchaus unerwünscht.
Die Verwendung einer Handbrause mit flexiblem Schlauch an Stelle einer stationär befestigten Dusche
der vorerwähnten Art setzt wieder voraus, daß man sich in einer räumlich begrenzten, allseitig abgeschlossenen
Badezelle befindet, in welcher man keine Rücksicht auf irgendwelche seitliche Wandbespritzungen
zu nehmen braucht. Überdies hat eine solche Handbrause den Nachteil, daß man immer
eine Hand für das Halten der Brause frei haben muß.
Bei einer bekannten, über dem Kopf der sich brausenden Person befestigten Dusche sind zwei schräg
nach abwärts geknickte Rohrarme angeordnet, an deren unteren freien Enden je eine zum Körper des
Brausenden gerichtete Strahldüse sitzt. Eine solche Bauweise gibt allerdings keine Gewähr dafür, daß die so
Kopfhaare des Badenden vom Wasser auch unbenetzt bleiben. Überdies ist eine solche Dusche noch mit
Dusche
Patentiert für:
Albert Paquet, Namur (Belgien)
Vertreter:
Dr. W. Hasse, Patentanwalt,
München 9, Asamstr. 8
Als Erfinder benannt:
Albert Paquet, Namur (Belgien)
Beanspruchte Priorität:
Belgien vom 12. Dezember 1961 (611414)
dem Nachteil behaftet, daß nur ein relativ kleiner Teil des Körpers des sich Brausenden vom Wasserstrahl
getroffen wird, so daß in diesem Fall eine Hals- und Nackenbesprühung nur unzureichend ist.
Eine andere, seit langem bekannte Badedusche gebraucht zwar schon ein gebogenes, in der Höhe verstellbares
Rohr mit nach abwärts gerichteten Löchern, zeigt sich aber insofern nachteilig, als der Rohrbogen
einen geschlossenen Ring darstellt, der über der badenden Person befestigt ist, so daß ein Freihalten
der Kopfhaare von Spritzwasser auch nicht gewährleistet ist. Sollte ein solches Brauserohr dagegen über
den Kopf auf die Schultern des Badenden gestülpt werden, würde, vorausgesetzt, daß der Rohrring einen
Mindestdurchgang für den Kopf aufweist, das Wasserbespritzen des Körpers des Badenden nur ein unvollkommenes
und damit unrationelles werden.
Eine dieser Bauart ähnliche Dusche mit geschlossenem Ring ist aus dem Grund abzulehnen, da die
Perforationen in dem letzteren alle gegen die Mittelachse des Ringes nach unten gerichtet sind, so daß
eine Besprengung des Körpers des Benutzenden in seinen oberen Partien unvollständig sein wird; zudem
weist eine solche Anlage die Unbequemlichkeit auf,
709 7Ϊ6/166
Claims (1)
- 3 4daß der Benutzer sich bücken muß, um in den Ring F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungs-hinein- und auch wieder herauszuschlüpfen. Für gemäßen Dusche, währendältere Personen insbesondere dürfte eine solche Be- F i g. 2 eine Draufsicht auf diese darstellt,dingung kaum erwünscht sein. Den Hauptteil- bildet das Brauserohr 1, das mitAls unvollkommen muß auch eine Dusche be- 5 einer Vielzahl von nach abwärts gerichteten kleinenurteilt werden, bei welcher von dem geschlossenen Löchern 2 versehen ist. Dieses Rohr weist in seinemRohrkörper nur die beiden vor Aind hinter dem Kör- mittleren Teil einen etwa halbkreisförmigen Rohr-per der sich brausenden Person befindlichen Partien bogen 3 auf, der von seinen in die waagrechten Rohr-mit Wasser besprengt werden, während die Schulter- arme 4 bzw. 4' übergehenden Enden leicht nach ab-partien vom Wasser überhaupt nicht benetzt werden, io wärts geneigt ist. Der Rohrbogen 3 dient dazu, denda die oberhalb der Schultern liegenden Ringteile der Hals und die Schultern der sich brausenden PersonBrause keine Perforierung aufweisen, sondern nur derart zu umgeben, daß die Rohrarme 4 und 4' etwadurch eine den Schultern entsprechende Rundform in der Mitte der Schulterebene liegen. Das eine Endeauf diese sich abstützen. Die freie Beweglichkeit des des Brauserohres 1 sitzt starr an einem Rohrstutzen 5,Brausebenutzers in bezug auf die ihn bespritzende 15 der verschiebbar bzw. drehbar auf einer lotrechten,Dusche ist dadurch beträchtlich eingeschränkt, be- ζ. B. an der Wand der Badekabine befestigten Füh-sonders wenn der Benutzer sich einseifen oder bücken rungsstange 6 gelagert ist; mittels einer Stellschraube 7will. Nachteilig ist eine solche Dusche schon aus dem kann der Stutzen 5 in jeder gewünschten Höhe aufGrund, da sie dem Benutzer angepaßt sein soll und der Führungsstange arretiert werden,von ihm auch während des Brausevorganges getragen ao Ein Wasserzuführungsrohr 8 ist einerseits über einwerden muß. elastisches Rohr oder einen Schlauch 9 an die Druck-Die all den bekannten Duscheinrichtungen anhaf- wasserleitung angeschlossen, andererseits steht es mit tenden Unzulänglichkeiten versucht die Dusche ge- dem Brauserohr 1 etwa da, wo der Rohrarm 4 in den maß der Erfindung dadurch auszuschalten, daß von Rohrbogen 3 übergeht, in Verbindung. Je ein an den beiden Enden des etwa einen Halbkreis bildenden 25 jedem Ende des Rohrbogens 3 vorgesehener AbRohres je ein gerade verlaufender, in der Verlange- sperrhahn 10 bzw. 10' gestattet, ein Bebrausen entrang der Sehne des Rohrbogens liegender Rohrarm weder allein mit dem Rohrbogen 3 oder zugleich mit ausgeht, wobei diese mit nach abwärts gerichteten den waagrechten Rohrarmen 4, 4' herzustellen.
Löchern versehenen Rohrarme an der Dusche so Dadurch, daß der Rohrstutzen 5 nicht nur in seiner angeordnet sind, daß sie in der mittleren Vertikal- 30 Höhe verstellbar ist, sondern nach Belieben auch um ebene der Schultern der sich brausenden Person lie- die Führungsstange 6 geschwenkt werden kann, ist gen und der Rohrbogen eine dem Hals des mensch- es auf bequeme Weise möglich, die Dusche in die liehen Körpers angepaßte, aus der Horizontalen leicht gewünschte Stellung über den Schultern einer stehennach abwärts geneigte Lage einnimmt. den Person zu bringen, die hierdurch einer Gieß-In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungs- 35 brause ausgesetzt wird, ohne daß der Kopf dieser gemäßen Dusche kann der Wasserzulauf vom Rohr- Person mit Wasser bespritzt wird,
bogen zu den beiden geraden Rohrarmen durch je Es besteht auch die Möglichkeit, in weiterer Abeinen ah der Austrittsstelle dieser Arme aus Wandlung der Erfindung, die bestehende Dusche dem Rohrbogen eingebauten Absperrhahn geregelt durch einen zweiten Rohrbogen zu ergänzen, der in werden. 40 passender Anordnung die andere, noch freie HälfteDer besondere Vorzug einer so gestalteten Dusche des Halses umschließt, um damit von den Schulternliegt nicht allein in ihrer denkbar einfachen konstruk- ab ein vollständiges Bebrausert des menschlichen Kör-tiven Bauweise, die fabrikatorisch keine hohen Her- pers zu erzielen, ohne" daß dabei ein Benässen desStellungskosten erfordert, sondern besteht in erster Baderaumes mit Wasserspritzern zu befürchten wäre.Linie darin, daß eine solche Dusche von jedermann 45 Es kann schließlich auch das Brauserohr unmittel-bequem bedienbar ist und dabei in geradezu idealer bar an einen vorhandenen flexiblen, druckwasser-Weise eine Beduschung der vorderen wie rückwärtigen führenden Schlauch angeschlossen werden, um ins-Partie des Körpers, beginnend am Hals über die voll- besondere eine schon bestehende Badeanlage dafürständige Breite der Schultern und damit auch aller zu verwenden,nach abwärts folgenden Körperteile gestattet. Dabei 50ist eine unerwünschte Besprengung der Kopfhaare Patentansprüche:
praktisch ausgeschlossen. Ein weiterer erwähnungswerter Vorteil einer solchen Dusche liegt noch darin, 1. Dusche zum Bebrausen der Vorder- als auch daß der sich Duschende in seinen Bewegungen ganz- der Hinterseite des Körpers einer Person mittels Hch ungehindert ist. Er kann an die in ihrer Höhe 55 eines im wesentlichen waagrecht angeordneten leicht einstellbare Dusche sowohl mit seiner Vorder- und mit einer Vielzahl von nach abwärts gerichals auch mit seiner Rückseite, ohne durch irgendein teten Löchern versehenen kreisbogenförmigen Teil des Duschapparats behindert zu sein, herantreten Rohres, das in seiner Höhe in bezug auf die die und den Wasserzulauf durch Betätigen der Absperr- Dusche benutzende Person verstellbar ist, d a hähne beliebig regeln; ebenso kann er sich zum Ein- 60 durch gekennzeichnet, daß von den beiseifen je nach Stellung des offenen Duschbogens so- den Enden des etwa einen Halbkreis bildenden wohl nach vorn bücken wie nach rückwärts beugen Rohres (3) je ein gerade verlaufender, in der Ver- und dabei das Spritzwasser beliebig auf seine vordere längerung der Sehne des Rohrbogens liegender oder rückwärtige Körperhälfte in voller Breite oder Rohrarm (4 bzw. 4') ausgeht, wobei diese mit hälftig gießen lassen. 65 nach abwärts gerichteten Löchern versehenenEin Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan- Rohrarme an der Dusche so angeordnet sind, daßdes mit seinen Einzelheiten gibt die Zeichnung sie in der mittleren Vertikalebene der Schulternwieder. der sich brausenden Person liegen und der Rohr-bogen (3) eine dem Hals des menschlichen Körpers angepaßte, aus der Horizontalen leicht nach abwärts geneigte Lage einnimmt.2. Dusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserzulauf vom Rohrbogen (3) zu den beiden geraden Rohrarmen (4 bzw. 4') durch je einen an der Austrittsstelle dieser Arme aus dem Rohrbogen eingebauten Absperrhahn (10 bzw. 10') regelbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 497 290; USA.-Patentschriften Nr. 1 086 709,1 159 324, 882 216.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 590/10 6.67 © Bundesdruckerei Berlin
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE611414A BE611414A (fr) | 1961-12-12 | 1961-12-12 | Perfectionnements aux douches. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1242517B true DE1242517B (de) | 1967-06-15 |
Family
ID=39470572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP30759A Pending DE1242517B (de) | 1961-12-12 | 1962-12-12 | Dusche |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE611414A (de) |
| DE (1) | DE1242517B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0056647A1 (de) * | 1981-01-20 | 1982-07-28 | Hans Grohe GmbH & Co. KG | Aufputz-Seitenbrause |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE497290A (de) * | ||||
| US1086709A (en) * | 1914-01-02 | 1914-02-10 | James C Harvey | Shower-bath attachment. |
| US1159324A (en) * | 1915-02-17 | 1915-11-02 | Peter Seltner | Bath-fixture. |
| US1882216A (en) * | 1931-09-05 | 1932-10-11 | Findlay Robert | Bath spray |
-
1961
- 1961-12-12 BE BE611414A patent/BE611414A/fr unknown
-
1962
- 1962-12-12 DE DEP30759A patent/DE1242517B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE497290A (de) * | ||||
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0056647A1 (de) * | 1981-01-20 | 1982-07-28 | Hans Grohe GmbH & Co. KG | Aufputz-Seitenbrause |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE611414A (fr) | 1962-03-30 |
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