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DE1242139B - Vorrichtung zum OEffnen, Fuellen und Verschliessen von Beuteln - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen, Fuellen und Verschliessen von Beuteln

Info

Publication number
DE1242139B
DE1242139B DEB65240A DEB0065240A DE1242139B DE 1242139 B DE1242139 B DE 1242139B DE B65240 A DEB65240 A DE B65240A DE B0065240 A DEB0065240 A DE B0065240A DE 1242139 B DE1242139 B DE 1242139B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
opening
clamping
devices
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB65240A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Bok
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1242139B publication Critical patent/DE1242139B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/10Applying or generating heat or pressure or combinations thereof
    • B65B51/14Applying or generating heat or pressure or combinations thereof by reciprocating or oscillating members
    • B65B51/146Closing bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • B65B43/30Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by grippers engaging opposed walls, e.g. suction-operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Öffnen, Füllen und Verschließen von Beuteln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen und Füllen von Beuteln und zum Verschließen der Beutelwände im Bereich der Beutelöffnung, bestehend aus zwei die Beutelränder an beiden Enden der Beutelöffnung erfassenden und während des Öffnens, Füllens und Wiederzusammenführens festhaltenden Klemmvorrichtungen und zwei an gegenüberliegenden Beutelflachseiten angreifenden Haltevorrichtungen, welche beim Auseinanderbewegen unter gleichzeitigem Bewegen der Randklemmvorrichtungen zur Beutelmitte hin den Beutel öffnen und durch die nach dem Füllen in umgekehrter Bewegungsfolge die Beutelwandungen im Bereich der Beutelöffnung wieder aufeinandergelegt werden.
  • Bei einer Vorrichtung dieser Art bestehen die Haltevorrichtungen aus Saugern. Zur Betätigung der gleichzeitigen Bewegungsvorgänge ist ein Zahnradgetriebe vorgesehen. Das Verschließen der Beutelöffnung erfolgt durch Schweißbacken.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, Beutel, die bereits allseitig durch eine Schweißnaht verschlossen sind, nachträglich zu füllen und wieder zu verschließen, indem man aus den Beutelwänden des allseitig verschlossenen Beutels Öffnungen ausstanzt, durch die entstandenen Löcher den Beutel füllt und anschließend mit einer ringförmigen Niethülse diesen wieder verschließt. Weiterhin ist es vorbekannt, eine Kette von Beuteln zu öffnen, zu füllen und anschließend zu verschließen, wobei die einzelnen Beutel mittels nahe an den Beutelöffnungen angebrachter Materialstreifen miteinander verbunden sind, die mit einem Teil ihrer Breite auf den Beuteiwänden befestigt und mit dem anderen Teil der Breite von den Beutelwandungen abgebogen sind. Das Öffnen und Verschließen der zusammenhängenden Beutel geschieht dadurch, daß die Beutelkette auf parallelen Gleitschienen bewegt wird, die zwischen Beutelwandungen und abgebogenem Teil der Materialstreifen angeordnet sind. Vor der Füllvorrichtung vergrößert sich der Abstand der Gleitschienen, wodurch die Beutel zwangläufig infolge ihrer Führung auf den Gleitschienen geöffnet werden. Nach der Füllung verkleinert sich der Abstand der Gleitschienen wieder, wodurch die einander direkt gegenüberliegenden Seitenwände der nunmehr gefüllten Beutel sich flach aufeinanderlegen und somit verschlossen werden können. Mit dieser Vorrichtung können somit nur solche Flachbeutel behandelt werden, die mittels eines zusätzlichen, mit einer bestimmten Formgebung versehenen Materialstreifens zu einer geschlossenen Beutelkette unterein ander verbunden sind.
  • Auch die eingangs beschriebene Vorrichtung, bei der die Beutel mit Hilfe von Saugluft geöffnet werden können, ist für mit Selbstklebeband bereits verschlossene Beutel nicht geeignet, da die Festigkeit des Selbstklebebandverschlusses für die Saugluft zu groß ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, wqdurch es ermöglicht wird, mittels Selbstklebebandverschlußstreifen verschlossene und nahe der Beutelöffnung mit zum Beutelboden hin gerichteten Zuglippen versehene Beutel, die in verschlossenem Zustand der Vorrichtung zugeführt werden, automatisch zu öffnen, zu füllen und sie wieder zu verschließen.
  • Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, besteht die Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß darin, daß zum Öffnen und Wiederverschließen von mit einem Selbstklebeband verschlossenen und mit Zuglippen an beiden Seiten versehenen Beuteln, die an den Beutelflachseiten angreifenden Haltevorrichtungen als je eine mit einer Druckleiste zum Schließen der Beutelöffnung verbundene Klemmvorrichtung ausgebildet sind, welche die Zuglippen mechanisch erfassen und den Beutel teilweise öffnen, und daß zum -vollständigen Öffnen des Selbstklebebandverschlusses weitere, in den teilweise geöffneten Beutel einführbare und in Längsrichtung der Öffnung verschiebbare Aufziehvorrichtungen vorgesehen sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der an den Beutelflachseiten angeordneten Haltevorrichtungen als I(lemmvorrichtungzum mechanischen Erfassen der Zuglippen des Beutels kann auf den Selbstklebebandverschluß eine solche Kraft ausgeübt werden, daß er sich bequem öffnen läßt. Dies hat den weiteren Vorteil, daß der Beutel gleichzeitig an vier Stellen gehalten wird und auch nach Einfüllung des Füllgutes die Beutelränder einwandfrei in einer Ebene gehalten werden können. Die dadurch hervorgerufene straffe Spannung der Beutelränder gewährleistet, daß beim Wiederverschließen die Selbstklebebandverschlußstreifen mit ihrer gesamten Klebefläche deckungsgleich aufeinanderzuliegen kommen und dadurch durch die Druckleiste der Klemmvorrichtung ein dichter Verschluß bewirkt wird, ohne daß sich Falten und damit undichte Stellen in der Verschlußzone bilden.
  • Die vorgesehenen Aufziehvorrichtungen zum vollständigen Öffnen des Selbstklebebandverschlusses ohne größere Querbewegungen der Halte- und Klemmvorrichtung schaffen einen Öffnungsspalt mit im wesentlichen parallelen Rändern zueinander, wodurch auch dickere Gegenstände in den Beutel eingeführt werden können, ohne daß das Füllgut in Berührung mit dem Selbstklebebandverschluß kommt.
  • Zum Öffnen von Beuteln, die keinen Verschluß tragen, ist es bereits bekannt, diese mit Saugluft aufzublasen und dann in den teilweise geöffneten Beutel vier Spreizdorne einzubringen. Diese Spreizdorne bewegen sich voneinander weg und stellen dadurch den Flachboden des Flachbodenbeutels auf unter gleichzeitiger Markierung der Faltlinie des Beutels. Wie bereits ausgeführt, findet diese Vorrichtung jedoch nur Anwendung bei Beuteln, die keinen Verschluß besitzen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus den Ansprüchen am Schluß der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der an Hand der schematischen Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert werden.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht der Vorrichtungsteile, die auf das Einklemmen des zu füllenden Beutels an den Außenenden der Öffnung und auf das Einleiten des Öffnen und- des Wiederschließens des Beutels gerichtet sind; F i g. 2 ist eine Seitenansicht zu F i g. 1 unter Weglassung der Einklemmvorrichtungen für die Außenenden der Beutelöffnung; Fig.3 ist eine Draufsicht, welche die Klemmittel nach Fig. 1 und 2 nach der Einleitung des Öffnens eines Beutels darstellt, wobei zusätzlich die Vorrichtung für das Weiteröffnen des Beutels gezeigt ist; Fig.4 und 5 zeigen in Seitenansicht die Hilfsvorrichtungen für das Zuführen der Beutel und der einzufüllenden Gegenstände je in einer von zwei aufeinanderfolgenden Betriebsstellungen; diese Teile sind in den vorangehenden Figuren fortgelassen, um die Darstellung übersichtlich zu halten; Fig.6 ist eine Draufsicht einer Ausführung mit einem Transportband; F i g. 7 ist eine Seitenansicht der Beutelzuführvorrichtung nach F i g. 6; F i g. 8 ist eine Seitenansicht einer für beide Ausführungsformen anwendbaren Vorrichtung, durch welche die Zuglippen auswärts abgebogen werden, so daß sie besser von der entsprechenden Klemmvorrichtung gegriffen werden können; F i g. 9, 10 und 11 zeigen drei aufeinanderfolgende Stellungen letztgenannter Klemmvorrichtung in Seitenansicht; diese Klemmvorrichtungist in der dritten zu dem Transportband nach F i g. 6 gehörigen Station vorgesehen; -Fig. 12 zeigt eine Vorderansicht einer beispielsweisen Ausführungsform eines Beutels mit Selbstklebebandverschluß, der mit der beanspruchten Vorrichtung zu öffnen, füllen und zu verschließen ist; F i g. 13 zeigt einen Schnitt durch den Beutel--verschluß nach Fig. 12, wobei der Beutel leicht geöffnet ist.
  • In den F i g. 12 und 13 ist ein Beutel mit Selbstklebebandverschluß dargestellt, der jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist. Der Beutel 6 besteht vorzugsweise aus einer Kunststoffolie. Der an der Oberseite des Beutels 6 angebrachte Selbstklebebandverschluß wird von zwei Selbstklebebandstreifen 5 gebildet. Diese Selbstklebebandstreifen 5 sind auf einander gegenüberliegenden Seitenwänden derart angeordnet, daß der größte Teil ihrer Breite sich auf den Seitenwänden befindet, während ein kleinerer Teil ihrer Breite über den Beutelöffnungsrand hinausragt. Diese hinausragenden Teile der Selbstklebebandstreifen 5 sind infolge ihrer einander direkt zugewendeten Selbstklebeschichten miteinander fest verbunden und bilden so einen Verschluß. Zweckmäßig ragen die Selbstklebebandstreifen 5 auch über die Breite des Beutels 6 hinaus und bilden so die Klebebandenden 4. Vorteilhaftenveise sind in der Mitte der Beutelbreite auf den einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Beutels 6 Zuglippen 2 angebracht. Diese Zuglippen 2, die ebenfalls von einem Selbstklebeband gebildet werden, sind teils mit ihrer Selbstklebeschicht, teils durch die Selbstklebebandstreifen 5 auf den Seitenwänden des Beutels 6 befestigt. Das untere Ende der Zuglippen 2, das aus dem Selbstklebebandstreifen 5 hervorragt, ist derart umgebogen, daß die Selbstklebeschichten direkt aufeinanderzuliegen kommen. Es wird so ein selbstklebeschichtfreies Ende der Zuglippen geschaffen.
  • Die durch die Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele beziehen sich auf das Öffnen, Füllen und Schließen eines Beutels 6 (s. F i g. 2 und 6) der in der oben beschriebenen Art. Die am Öffnung rand auf den beiden Beutelseiten angebrachten einander gegenüberliegenden Klebebandstreifen 5 ragen mit den Enden 4 über die Breite des Beutels hinaus (s. Fig. 12). In Fig. 6 ist der obere Rand der Beutelöffnung durch eine gestrichelte Linie 108 angedeutet.
  • In F i g. 1 ist zu sehen, daß die überstehenden Enden 4 in der dort gezeigten Arbeitsstellung der Vorrichtung in die geöffneten, in ihrer Gesamtheit mit 3 bezeichneten Klemmvorrichtungen zwischen Klemmstücke29 und 31 eingeführt sind. In dieser wie auch in den später noch zu beschreibenden Vorrichtungen sind diese Klemmstücke zweifach vorhanden, also je eine an jeder Seite des Beutels einander gegenüberliegend. Die Bezugszahlen sind meist nur an einer Seite eingetragen.
  • Im Mittelteil der Vorrichtung ist jeder Zuglippe 2 gegenüber ein verschiebbarer Klemmblock 9, der mit einer Klernmplatte 8 zusammenarbeitet, vorgesehen.
  • In den Fig. 1 und 2 befinden sich die Klemmplatten8 in einer Arbeitslage, in welcher sie nur einen geringen Abstand voneinander haben, der genügt, um eine gute Führung für den Mittelteil des Beutels 6 zu schaffen. Durch den verbliebenen Spalt wird der Beutel von oben herab in seine Endlage für die Behandlung geschoben. Dabei fallen die Zuglippen 2 je über eine der Klemmplatten 8. Um das mit Sicherheit zu gewährleisten, werden sie von vornherein mit einer Hilfsvorrichtung, die hier nicht gezeigt, sondern an Hand von Fig.8 noch besprochen wird, ein wenig von der Beutelwand abgebogen.
  • Die Klemmplatte 8 wird von einem aufrecht stehenden Teil einer Tragplatte 7 gebildet. Letztere trägt an der Unterseite noch einen Profilstreifen 24, der sich über nahezu die ganze Beutelbreite erstreckt und zur Führung beim Einbringen des Beutels dient.
  • Das Einklemmen der Zuglippen 2 geschieht nun dadurch, daß einem auf jeder Tragplatte 7 fest aufgestellten Luftzylinder 10 Preßluft zugeführt wird und die mit dem Klemmblock 9 verbundene Kolbenstange den Block gegen die Außenseite der Zuglippe 2 führt, so daß diese zwischen dem Klemmblock 9 und der Klemmplatte 8 eingeklemmt wird. Die Druckfläche ist mit einer Gummibekleidung 23 versehen.
  • Eine entsprechende Gummibekleidung 22 befindet sich auch auf einer von dem Klemmblock 9 getragenen, sich über nahezu die ganze Breite des Selbstklebebandverschlusses erstreckenden Druckleiste 20, welche dazu dient, mit der Einklemmung der Zuglippe2 auch die Verschlußstreifen über ihre ganze Länge in Zusammenarbeit mit der korrespondierenden gegenüberliegenden Druckleiste fest aneinanderzudrücken Das Einklemmen der Enden 4 des Selbstklebebandverschlusses in den Vorrichtungsteilen 3 geschieht durch die Entlüftung eines Zylinders 36, dessen Kolbenstange mit einer Wand eines Profilstückes 35 verbunden ist. Eine mit dem vorangehenden Arbeitsschlag des Kolbens gespannte Feder in dem Zylinder 36 verschiebt jetzt die Kolbenstange zusammen mit dem Profilstück35 nach links, und dadurch wird das gegen diese Profilstäckwand gestützte Ende 39 einer mit dem Klemmstück 31 verbundenen Stange. 30 freigegeben. Diese ist durch eine Öffnung in dem festen Klemmstück 29 geführt und wird durch eine zwischen diesem Klemmstück 29 und einem auf der Stange 30 angeordneten Widerlager 33 gespannte Feder 32 nach links bewegt, so daß das Klemmstück 31 sich gegen das Klemmstück 29 schließt und das überstehende Ende 4 des Beutels eingeklemmt wird.
  • Der Beutel wird nun nach seiner Breite zu dadurch gespannt, daß die Klemmvorrichtungen 3 unter Wirkung einer Feder 37 auseinanderbewegt werden.
  • Das wird wie folgt erreicht: Die Klemmstücke 29 und 31 mit ihrer Bedienungsvorrichtung 30, 32, 33 werden von einem über parallele Führungsachsen 27 verschiebbaren Block 28 getragen. Die Führungsachsen 27 sind mit einer Gestellplatte 26 verbunden, die auch den genannten Luftzylinder 36 trägt. Die Gestellplatte 26 trägt weiter einen Bügel 38, dessen Außenende durch die Zugfeder 37 mit dem Block 28 verbunden ist. Das Profilstück 35 ist ebenfalls verschiebbar auf den Achsen 27 geführt, aber senkrecht zur Verschiebungsrichtung des Blocks 28, und es ist mit zwei schrägen Profilflächen, gegen welche Nocken 34 des Blocks 28 drücken, versehen. Die Feder 37 sorgt dafür, daß der Block 28 dauernd mit diesen Nocken gegen die schrägen Flächen des Profilstückes 35 gezogen wird. Wenn nun der Kolben des Luftzylinders 36 seinen Weg nach links in F i g. 1 macht und die Stange 30 des Klemmstücks 31 für die Bewegung nach links freigibt, bis das überstehende Ende 4 gegen das Klemmstück 29 gedrückt ist, bewegt der Kolben des Zylinders 36 sich darauf noch weiter nach links, und das Profilstück 35 wird mit seinen schrägen Flächen entlang den Nocken 34 gezogen, so daß der Block 28 unter Einfluß der Feder 37 nach auswärts bewegt wird. Dadurch wird der Beutelrand in einer geraden Linie gespannt gehalten. Die Klemmvorrichtungen 3 als Ganzes sind mit der Gestellplatte 26 von vornherein auf einen für die in Betracht kommende Beutelbreite geeigneten Abstand voneinander einstellbar.
  • Nachdem also der Beutel in der beschriebenen Weise von den Klemmvorrichtungen 3 und den Zuglippenklemmvorrichtungen 1 getragen wird, wird das Öffnen des Beutels dadurch eingeleitet, daß der Mittelteil des Beuteleingangs durch das Auseinanderbewegen der Zuglippen 2 geöffnet wird. Um das zu erreichen, werden die beiden Hälften der Klemmvorrichtung 1 mit den dazugehörigen Tragplatten 7 voneinander weg bis in die in Fig.3 gezeichnete Lage verschoben. Die Tragplatte 7 wird an ihren Rändern zwischen Rollen 17 getragen, die an.Gestellplatten 16 gelagert sind, und von einem Luftzylinder 13 bewegt, der mittels eines Trägers 14 von einer Tischplatte 15 und weiter von einem Querbalken 19 an den Gestellplaffen 16 getragen wird. In der in F i g. 1 und 2 gezeigten Arbeitslage, weIche durch das Einlassen von Preßluft in den Zylinder 13 erreicht wird, wird eine mit der Tragplatte 7 verbundene Anschlagplatte 12 am Ende der Kolbenstange des Zylinders 13 gegen einen Anschlag 18 auf der Gestellplatte 16 geführt, wobei die Feder in dem-Zylinder 13 gespannt wird. Diese Feder bringt nun nach Entlüftung des Zylinders die Tragplatte 7 in die Ausgangslage zurück, in welcher die Anschlagplatte 12 gegen den Balken 19 ruht.
  • In der F i g.3, welche die zuletzt beschriebene Lage, d. h. die dadurch erreichte Stellung der Klemmstücke 8, 9 zeigt, ist der Beutel zum Teil geöffnet.
  • Die Mündungsränder sind straff gespannt geblieben, indem die Blöcke 28 gegen die Wirkung der Feder 37 etwas aufeinander zu verschoben wurden.
  • In die gebildete Beutelöffnung treten nun vier zylindrische Rollen 46 ein, welche sich in Achsrichtung des Beutels erstrecken. Fig.3 zeigt also die Rückseite dieser Rollen, und der Beutel wird nun weiter dadurch geöffnet, daß diese Rollen durch die nachstehend beschriebene Aufziehvorrichtung paarweise entlang der Innenseite der Beutelmündungsränder auseinandergezogen werden. Die Aufziehvorrichtung besteht aus symmetrisch ausgebildeten Vorrichtungen 40, die in F i g. 3 in Draufsicht gezeigt und oberhalb der Klemmvorrichtungen 3 angeordnet sind. Sie befinden sich anfangs in einer um Achsen 43 nach oben geschwenkten Lage. In der Fig.3 ist ein Gestänge 42, 44, 45, welches die Rollen 46 trägt, herabgesenkt, und zwar durch das auf die Kolbenstange eines Luftzylinders 55 einwirkende Eigengewicht dieses Gestänges nach Entlüftung dieses an einem Gestellteil 56 befestigten Zylinders. Das Gestänge 42, 44, 45 ist durch eine Querverbindung 54 verstärkt und kann zusammen mit einem Tragstück 41 und den Schwenkachsen43 dadurch rückwärts gezogen werden, daß in den Einlaß 53 eines doppelseitig wirkenden Luftzylinders 47 Luft eingelassen wird. Ein von einer Kolbenstange 57 angetriebener Mitnehmer 48 des Tragstücks 41 bildet gleichzeitig die Führung des Tragstücks an der einen Seite, weil der zugehörige Zylinder 47 an der Stelle 52 fest mit dem Gestell verbunden ist und die Verlängerung 58 der Kolbenstange57 von einem ebenfalls mit dem Gestell verbundenen Führungsteil 59 getragen wird.
  • Die Führung des Tragstücks 41 wird an der anderen Seite von einem auf einer Verlängerung 49 der Drehachse 43 angeordneten, in einer Schiene 51 geführten Kugellager 50 besorgt.
  • Durch die Auseinanderbewegung der Vorrichtungen 40 ziehen die Rollen 46 die Eingangsöffnung des Beutels völlig auf, so daß über die ganze Breite des Beutels ein Eingangs sp alt gebildet wird. Durch das Einlassen von Luft in den Zylinder 55 wird das Gestänge 42, 44, 45 mit den Rollen 46 dann wieder nach oben geschwenkt, so daß die Rollen 46 den Beutel verlassen. Die Aufziehvorrichtungen können dann durch das Einlassen von Preßluft in die Leitung 60 des Luftzylinders 47 wieder arbeitsbereit in die Ausgangslage zurückgebracht werden. Die letztgenannten Handlungen werden aber erst nach der Füllung des Beutels durchgeführt. Es werden dann auch durch das Zuführen von Preßluft in die Zylinder 13 die Einklemmvorrichtungen 1 für die Zuglippen 2 wieder gegeneinandergeführt, während die Feder 37 die Einklemmvorrichtungen 3 immer möglichst weit auseinandergezogen hält, derart, daß die Öffnungsränder des Beutels gespannt bleiben und die mit den Klemmblöcken9 verbundenen Druckleisten 20 die Klebebandstreifen 5 schließlich fest und genau gegeneinanderliegend andrücken. Dann werden durch Entlüftung der Zylinder 10 die Blöcke 9 auseinanderbewegt, so daß die Zuglippen 2 wieder frei liegen, und schließlich werden die Tragplatten7 durch Entlüftung der Zylinderl3 wieder auseinanderbewegt. Dadurch werden die fest mit den Tragplatten verbundenen Klemmplatten 8 unter den Zuglippen 2 herausgezogen.
  • Wird nun Preßluft in die Zylinder 36 der Klemmvorrichtungen 3 eingeführt, dann werden die Klemmstücke 29 und 31 die Enden 4 frei machen, und der gefüllte Beutel kann durch das eigene Gewicht nach unten fallen und mittels einer Transportvorrichtung abgeführt werden.
  • Es wird jetzt untenstehend an Hand der Fig.4 und 5 die Zuführung des Beutels und die darauffolgende Füllung desselben besprochen. Um die Anordnung der diesbezüglichen Teile in bezug auf die vorher beschriebenen Teile zu verdeutlichen, ist in den Fig. 4 und 5 die Tischplatte angegeben und ist in F i g. 4 auch ein Teil der Einklemmvorrichtung 3 für die überstehenden Enden4 und in Fig.5 ein Teil der Einklerrunvorrichtung 1 für die Zuglippen 2 eingezeichnet.
  • In Fig.4 ist ein Beutel 6 teilweise durch eine Öffnung 63 der Gestelltischplatte 15 in die eigentliche Öffnungs-, Füll- und Verschließvorrichtung eingeführt, und zwar entlang einer Führungsplatte 71, die mit einstellbaren Führungen 72 für die Längsränder des Beutels versehen ist.
  • Die Führungsplatte 71 befindet sich mit ihrem unteren Ende 82 zwischen nach außen umgebogenen und nach oben vorstehenden Verlängerungen 61 und 62 der Klemmplatten 29 bzw. 31. In seiner Bewegung nach unten wird der Beutel weiter zwischen-einstellbaren Seitenplatten 65, welche in einer an der Tischplatte 15 aufgehängten Tragvorrichtung 64 angeordnet sind, geführt. Die oberen Enden der Platten 65 sind auswärts gebogen, so daß der Beutel in die gewünschte Lage gebracht wird, in der die überstehenden Enden 4 in die geöffnete Klemmvorrichtung 3 geführt werden und die Zuglippen 2 über die Klemmplatten 8 der Klemmvorrichtung 1 fallen.
  • Nach dem Einbringen des Beutels wird die Führungsplatte 71 entlang einer Stütze76, 77 in die in Fig.5 gezeigte Lage mittels eines Luftzylinders 75 hochgezogen, dessen Kolbenstange 74 an einem Ansatz 73 der Führungsplatte 71 angreift. Es ist aus.
  • F i g. 4 ersichtlich, daß die Führungsplatte 71 durch das Einlassen von Preßluft in den Zylinder 75 nach unten verschoben und dadurch eine Feder innerhalb des Zylinders gespannt wird. Diese Feder führt nach F i g. 5 die Führungsplatte 71 gegen einen Anschlag 83 in die Ausgangsstellung zurück. Der inzwischen durch die an Hand der Fig.1 bis 3 beschriebenen Mittel geöffnete Beutel kann nun mit Hilfe der Zuführvorrichtung 78 gefüllt werden. In dem Ausführungsbeispiel handelt es sich um die Füllung mit einem Gegenstand 84, z. B. Textilware, welche durch den Öffnungsspalt des Beutels 6 in diesen eingebracht werden soll. Zu diesem Zweck ist auf der Tischplatte 15 eine Gleitrinne 79 mit einstellbaren Seitenwänden .80 angeordnet. Das untere Ende 81 dieser Seitenwände 80 kann gleichzeitig als Führungsteil beim Einbringen des Beutels benutzt werden.
  • In der Tragvorrichtung 64 sind an Tragteilen66 und um Gelenke 67 schwenkbare Platten 68 angeordnet, die sich entlang der Seitenwände des eingeführten Beutels erstrecken. Diese Platten 68 können mittels der Luftzylinder 69 in die in F i g. 5 gezeichnete Lage gestellt werden, in der das Gewicht des eingefüllten Gegenstandes 84 von einer oder beiden Platten 68 abgefangen wird und der Gegenstand 84 entlang der schräggestellten Flächen 68 in einer abgebremsten Bewegung bis zum Boden des Beutels 6 weitergleiten kann.
  • Darauf werden die Zylinder 69 entlüftet, und die Feder in diesen Zylindern treiben die Platten 68 wieder in die Lage nach Fig. 4 zurück, so daß der gefüllte Beutel nach unten herausfallen kann, nachdem die vorbeschriebenen Schritte für das Schließen des Beutels und das Freimachen der Zuglippen 2 und der Enden 4 aus den Klemmvorrichtungen 1 bzw. 3 stattgefunden haben.
  • In der Ausführungsform nach Fig.6 bis 11 sind eine Anzahl von im wesentlichen mit den vorher beschriebenen Klemmvorrichtungen 3 übereinstimmenden Klemmvorrichtungen 91 in solchen Abständen voneinander auf einem Transportband 90 aufgestellt, daß, wenn in einer Station 92 ein Beutel in eine solche Klemmvorrichtung 91 eingeführt wird, sich vorangehende Klemmvorrichtungen, die schon einen Beutel tragen, je in einer der Stationen 93, 94,95 befinden, wo mittels in diesen Stationen fest aufgestellter Betätigungsvorrichtungen die Handlungen des Öffnens, Füllens und Schließens des Beutels stattfinden.
  • In der Station 92 (s. auch F i g. 7) wird jeweils ein Beutel 6 mittels eines Vakuumblocks 100 von einem Beutelstapel 97 aus einem Behälter 106 entnommen und auf eine daran anschließende Leitplatte 104 geführt. Der Behälter 106 und die Leitplatte 104 sind schräg nach unten gestellt, so daß das Gewicht der Beutel ebenfalls zur Transportbewegung beiträgt.
  • Zur Transportvorrichtung 96 gehört ein Luftzylinder 98, der in dem in F i g. 6 und 7 gezeigten geladenen Zustand mittels seiner Kolbenstange 102 einen auf dem Tragbügel 101 am Ende des Kolbens angeordneten Luftzylinder 99 über den Beutelstapel 97 geführt hat. Die Kolbenstange 103 des in dieser Lage entlüfteten Zylinders 99 trägt den Vakuumblock 100.
  • Es wird nun Preßluft dem Zylinder 99 zugeführt, und Block 100 stellt sich mit seiner Saugfläche auf den zuoberst liegenden Beutel des Stapels 97. Der Zylinder 99 wird dann entlüftet, und die Feder in diesem Zylinder hebt den Block 100. Darauf wird der Zylinder 98 entlüftet, und die Feder in diesem Zylinder verstellt die Kolbenstange 102 und dadurch auch den Block 100 nach links. Dann wird das Vakuum im Block 100 aufgehoben, so daß der Beutel auf die Leitplatte 104 gelangt und weiter nach unten gleitet. Zur gleichen Zeit werden die von Luftzylindern 114 angedrückten Seitenbegrenzungen 110 der Leitplatte 104 schräg aufwärts gegen die Platte 104 bewegt und dadurch die Mittelachse des Beutels in eine solche Lage gestellt, daß die Enden4 des Beutels genau zwischen die Klemmstücke 111 der Klemmvorrichtung 91 gleiten können. Das findet aber erst statt, wenn das Transportband 90 in der Lage gestoppt ist, in der sich die Klemmstücke 111 der Klemmvorrichtung 91 in der richtigen Stellung gegenüber der Zuführvorrichtung 96 befinden. Bis zu diesem Augenblick wird der Vorderrand des Beutels von einem Anschlagbalken 113, der von einem Luftzylinder 115 angedrückt wird, gehalten. Wenn dieser Balken durch Entlüftung des Zylinders 115 zurückgeschoben wird, gleiten die Enden 4 des Beutels zwischen die Klemmstücke 111. Zu diesem Zweck sind die Klemmstücke 111 zunächst von einem Luftzylinder 116 in die geöffnete Lage gebracht worden Die diesbezügliche Vorrichtung braucht nicht weiter beschrieben zu werden, weil sie mit der vorher beschriebenen Klemmvorrichtung 3 im wesentlichen übereinstimmt.
  • Es ist noch zu bemerken, daß der Vakuumblock 100, wenn er nach unten bewegt wird, zu gleicher Zeit die Vorderwand 105 des Behälters 106 so weit nach unten schiebt, daß diese Wand nur wenig über den obenliegenden Beutel des Stapels 97 hinausragt, wodurch der Beuteltransport erleichtert wird. Eine Klemmvorrichtung 107 sorgt dafür, daß die Wand 105 in der jeweils eingestellten Lage verbleibt, bis sie beim Einfüllen eines - neuen Stapels wieder auf die ursprüngliche Höhe gestellt wird.
  • Nach Entlüftung des Zylinders 116 liegt also ein Beutel mit den Enden 4 in der Klemmvorrichtung 91 eingeklemmt vor. Nach dem Zurückbewegen der Seitenbegrenzungen 110 der Leitplatte 104 schräg nach unten durch Entlüftung der Zylinder 114 kann das Transportband 90 einen weiteren Schritt machen.
  • Der eingeklemmte Beutel wird in Bewegungsrichtung des Transportbandes mitgenommen und gleitet seitlich von der Leitplatte 104. Die gesamte beschriebene Zuführvorrichtung 96 als solche ist einschließlich: der Luftzylinder 115 und 116 in der Station 92 fest angeordnet.
  • Auf dem Weg zur nächsten Station wird die' Klemmvorrichtung 91 in der in Fig.7 durch den Pfeil angegebenen Richtung verdreht, so daß die Klemmvorrichtung sich danach in der in der Station 93 gezeigten Lage befindet, in welcher der Beutel senkrecht nach unten hängt. Die Klemmvorrichtungen werden also so hoch oberhalb des Transportbandes 90 getragen, daß diese Schwenkung des Beutels möglich ist In der Station 93 (s. auch F i g. 8) wird durch eine dort fest aufgestellte Vorrichtung 119 beidseits der Zuglippen 2 des Beutels 6 ein Vakuumblock 121 mittels eines Luftzylinders 122 gegen diese Lippen geführt. Die Lippen werden gegen die Saugoberfläche des Vakuumblocks festgehalten, und diese verdrehen sich dann je um eine Schwenkachse 120 durch den Antrieb einer Kolbenstange in einem Luftzylinder 124 nach oben, so daß sie je eine Zuglippe 2 auswärts biegen. Damit diese Bewegung möglich wird, sind die Enden der Kolbenstangen der Zylinder 122 und 124 je mit einer Rolle 123 bzw. 125 versehen. Durch die Bewegung des Vakuumblockes 121 hat sich eine damit verbundene Feder 126 gespannt, und nach der Entlüftung der Zylinder 122 und 124 zieht sich dadurch der Vakuumblock wieder in die Ausgangslage zurück.
  • Es wird dann der eingeklemmte Beutel nach der Station 94 bewegt (s. auch Fig.9, 10 und 11), wo sich die Zuglippenklemmvorrichtuugen 127 in der in F i g. 9 gezeichneten Lage befinden. Durch eine relative Bewegung dieser Klemmvorrichtungen 127 auf den Beutel zu werden die Lippen ergriffen (Fig. 10) und angedrückt (Fig. 11), und der Beutel wird in der früher beschriebenen Weise geöffnet. Zu diesem Zweck befindet sich in der Station 94 auch eine Aufziehvorrichtung von der in F i g. 3 unter der Nummer 40 beschriebenen Art. Auch ist dort eine Einfüllvorrichtung nach der in F i g. 4 und 5 beschriebenen Art vorhanden. Der Beutel wird in dieser Station also geöffnet, gefüllt und geschlossen.
  • Die Klemmvorrichtung mit dem gefüllten Beutel bewegt sich dann nach der Station 95, wo Luftzylinder vorhanden sind, die die Klemmvorrichtung 91 öffnen, so daß der gefüllte Beutel nach unten auf ein Transportband 129 fällt, durch das die gefüllten Beutel abtransportiert werden.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Öffnen und Füllen von Beuteln und zum Verschließen der Beutelwände im Bereich der Beutelöffnung, bestehend aus zwei die Beutelränder an beiden Enden der Beutelöffnung erfassenden und während des Öffnens, Füllens und Wiederzusammenführens festhaltenden Klemmvorrichtungen und zwei an gegenüberliegenden Beutelflachseiten angreifenden Haltevorrichtungen, welche beim Auseinanderbewegen unter gleichzeitigem Bewegen der-Randklemmvorrichtungen zur Beutelmitte hin den Beutel öffnen und durch die nach dem Füllen in umgekehrter Bewegungsfolge - die Beutelwandungen im Bereich der Beutelöffnung wieder aufeinandergelegt--werden, d a d u r c h g e k-e n n -zeichnet, daß zum Öffnen und Wiederverschließen von mit einem Selbstklebeband (5) verschlossenen und mit Zuglippen (2) an beiden -i Seiten tv?ersehenen Beuteln (6), die an den Beutelflachseiten angreifenden Haltevorrichtungen (1) als je eine mit einer Druckleiste (20) zum Schließen der Beutelöffnung verbundene Klemmvorrichtung (8, 9) ausgebildet sind, welche die Zuglippen (2) mechanisch erfassen und den Beutel teilweise öffnen, und daß zum vollständigen Öffnen des Selbstklebebandverschlusses Weitere, .ia ,den teilweise geöffneten Beutel einführbare und in Längsrichtung der Öffnung verschiebbare Aufziehvorrichtungen (40) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die seitlichen Enden (4) der Beutelöffnung erfassenden Klemmstücke (29, 31) zusammen mit ihren Bedienungsmitteln (30, 32, 33, 39) auf einem gegen die Wirkung einer Feder (37) verschiebbaren Block (28) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine entlang den Seitenwänden des Beutels (6) verlaufende Gewichtsauffangplatte (68) vorhanden ist, die zum Abbremsen des Füllgutes (84) schräg in die Füllbahn hinein bewegbar angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für das Einführen des Beutels (6) zwischen die Klemmvorrichtungen (1) eine Führungsplatte (71) schräg nach oben und unten verschiebbar aufgestellt ist, deren unteres Ende (82) in die Öffnung zwischen den Klemmstücken (29, 31) für die Enden (4) des Beutels (6) reicht, wobei die Führungsplatte (71) bis in eine Lage hochführbar ist, in der die Füllöffnung (63) frei liegt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Klemmvorrichtungen (3, 91) für die Außenenden (4) der Beutelöffnung auf einem schrittweise angetriebenen Transportband (90) angeordnet sind und in aufeinanderfolgenden Stationen (92, 93, 94, 95) entlang der Bahn des Transportbandes (90) die verschiedenen Vorrichtungen für das Zuführen, Öffnen, Füllen und Schließen der Beutel (6) aufgestellt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (28) gegen ein senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung verschiebbares Profilstück (35) anliegt, dessen Antriebsvorrichtung (30) in den Verstellungsweg des Profilstückes (35) die Klemmvorrichtung (3) im Sinne einer Aufhebung der Klemmwirkung gegen den Federdruck einer Feder (32) antreibt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Klemmvorrichtungen (1) für die Zuglippen (2) aus einwärts gegen die Zuglippen (2) führbar aufgestellten Klemmblöcken (9) und Klemmplatten (8) bestehen, die mit ihren Betätigungseinrichtungen (10) je auf einer auf Rollen (17) geführten Tragplatte(7) angeordnet sind, die je mit Einrichtungen (13, 36) für die Hin- und Rückbewegung der Tragplatte (7) gegenüber dem Beutel (6) versehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (18, 19) vorgesehen sind, welche die Bewegung der Tragplatten (7) begrenzen, die in solcher Entfernung voneinander liegen, daß zwischen den beiden hochstehenden Klemmplatten (8) ein Spalt für die Durchleitung des Beutels (6) frei bleibt, die Zuglippen (2) aber über die Klemmplatten (8) fallen.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (119) vorgesehen sind, die die Zuglippen (2) vor dem Vorschub der Tragplatten (7) von der Beutelwand abheben.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufziehvorrichtungen (40) für das Weiteröffnen des Beuteleinganges je aus einem um Achsen (43) auf und ab schwenkbaren Gestänge (42, 44, 45) bestehen, welches am freien Ende senkrecht abstehende, in Achsrichtung des Beutels (6) in diesen einführbare zylindrische Rollen (46) trägt, wobei je ein Tragstück (41) am anderen Ende mit einem Mitnehmer (48) und Treibmittel (47, 57) versehen ist, die den Vorschub der Aufziehvorrichtung (40) in der Längsrichtung der Beutelöffnung und die Rückbewegung desselben ermöglichen.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beutelzuführleitplatte (104) in der ersten Station (92) längs des Transportbandes (90) angeordnet ist, die schräg gestellt ist, an einem Ende einen Beutelstapelbehälter (106) und am anderen Ende einen vor- und rückbewegbar aufgestellten Anschlagbalken (113) enthält und die mit schräg aufwärts beweglich aufgestellten Seitenstellwänden (110) ausgestattet und der eine Entnahmevorrichtung (96) zugeordnet ist, die jeweils den auf dem Stapel (97) obenauf liegenden Beutel (6) aufhebt und zur Leitplatte (104) führt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Transportband (90) angeordneten Klemmvorrichtungen (91) von einer Lage, in der die Klemmflächen parallel zu und gegenüber der Führungsplatte (104) liegen, in eine senkrechte Lage verschwenkbar angeordnet sind und daß sie in solcher Höhe über dem Transportband (90) angebracht sind, daß der Beutel (6) frei hängend über das Transportband (90) geführt werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 052 296; österreichische Patentschrift Nr. 192334; französische Patentschrift Nr. 1 159 812; britische Patentschrift Nr. 282 510; USA.-Patentschrift Nr. 2 671 587.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB282510A (en) * 1926-10-01 1927-12-29 Berkshire Printing Company Ltd Improvements relating to automatic packing machines for tea and other materials
US2671587A (en) * 1948-07-30 1954-03-09 Clarence W Vogt Bag filling machine
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DE1052296B (de) 1955-10-29 1959-03-05 Machf Voorheen Jansen & Sutori Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von flachgelegten Beuteln

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