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DE1139871B - Vorrichtung zum Verschliessen von Weichen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen von Weichen

Info

Publication number
DE1139871B
DE1139871B DED31310A DED0031310A DE1139871B DE 1139871 B DE1139871 B DE 1139871B DE D31310 A DED31310 A DE D31310A DE D0031310 A DED0031310 A DE D0031310A DE 1139871 B DE1139871 B DE 1139871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
lock
switch
tongues
switch tongues
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31310A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedr Wilh Daum Sen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedr Wilh Daum K G
Original Assignee
Friedr Wilh Daum K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedr Wilh Daum K G filed Critical Friedr Wilh Daum K G
Priority to DED31310A priority Critical patent/DE1139871B/de
Publication of DE1139871B publication Critical patent/DE1139871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verschließen von Weichen Es ist bekannt, die Weichen von Bahngleisen durch ein Schloß zu verschließen, dessen Schlüssel nur abgezogen werden kann, wenn sich der Riegel in Schließlage befindet. Es ist auch bekannt, ein solches Schloß an einer Fahrschiene anzuklemmen.
  • Bei diesen Schlössern erbringt der vom Schloß abgezogene Schlüssel dem Stellwerkswärter zwar den Beweis für den Verschluß der Weiche, nicht aber für die Stellung der Weiche, er beweist nur die Tatsache des Verschließens der Weiche. Zur Kenntnis der Befahrbarkeit der Weiche ist es daher auch notwendig, die Anordnung des Weichenschlosses zu kennen oder besondere Einbauteile vorzuschalten, die von der Weichenbauform, Weichenverschlußart, Schwellenart und Links- oder Rechtsanordnung des Schlosses abhängig sind.
  • Die Aufgabe, welche sich die Erfindung gestellt hat, ist die Schaffung eines Weichenschlosses, mit dem die Weiche in ihren beiden Stellungen verschlossen und die Lage der Weiche durch den abgezogenen Schlüssel eindeutig festgestellt werden kann.
  • Dies wird nach der Erfindung erreicht durch ein Schloß mit mehreren in ihrer Form voneinander verschiedenen Riegeln, wobei die an den Weichenzungen angreifenden beidenVerschlußschieber zu denRiegeln passende Schließrasten haben, welche in der einen oder anderen Endlage der Weiche nur das Verschließen der ihnen und ihrer Stellung zugeordneten Schloßriegel zulassen. Jeder Riegel des Mehrfachschlosses ist durch einen besonderen Schlüssel zu schließen, und, da die Schlüssel nur abgezogen werden können, wenn sich die von ihnen bedienten Riegel in Schließlage befinden, ist jetzt durch den vom Schloß abgezogenen Schlüssel erkennbar, welche der beiden Weichenzungen verschlossen ist.
  • Als weiteres Merkmal der Erfindung sind die Verbindungsmittel zwischen den Verschlußschiebern und den Weichenzungen in sich gelenkig und auf den Verschlußschiebern verstellbar. Dadurch erfolgt nicht nur ein selbsttätiger Ausgleich von Ungenauigkeiten in den Maßen und der Montage, die Verschlußvorrichtung kann auch dem Verschleiß der Schienenfahrkanten oder einem etwaigen Verbiegen der Weichenzungen durch Befahren, mit dem in der Praxis zu rechnen ist, entsprechend nachgestellt werden.
  • Die Verschlußvorrichtung kann nur betriebssicher sein, wenn in den Endlagen der beiden Weichenzungen die Schließrasten der mit ihnen verbundenen Verschlußschieber genau unter den zugehörigen Riegeln des Weichenschlosses stehen. Dieses wird aber auch bei einer genau eingestellten Verschlußvorrichtung durch den unvermeidbaren Verschleiß verhindert, so daß, um die Betriebssicherheit dauernd aufrechtzuerhalten, die Verschlußvorrichtung auch nachstellbar sein muß.
  • In der Zeichnung ist die Verschlußvorrichtung gemäß der Erfindung durch Anbringung an einer der beiden Weichenzungen eines Gleises in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. 1 die Verschlußvorrichtung in Seitenansicht mit Längsschnitten durch einige Einzelteile, Abb. 2 die Grundansicht zu Abb. 1, Abb. 3 einen Längsschnitt durch den Mitnehmer zwischen Verschlußschieber und Anschlußgabel der Weichenzunge in einem Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1.
  • Der Verriegelung der beiden Weichenzungen, von denen nur die eine Weichenzunge 1 mit der einen Schiene 2 dargestellt ist, dienen die beiden Verschlußschieber 3 und 4, welche in Schrauben 5 enden. Die Weichenzunge 1 ist in der anliegenden Stellung dargestellt, sie ist mit dem Verschlußschieber 3 durch den auf seinem Schraubenende 5 sitzenden Mitnehmer 6 und die Verschlußgabel 7 verbunden. Die Mitnehmer 6, welche zu den Schraubenenden 5 der beiden Verschlußschieber passende Muttergewinde haben, können auf ihren Schrauben 5 gedreht und dadurch in der Längsrichtung der Verschlußschieber verstellt werden, sie sind durch ihre Kugelgelenke 8 mit den Anschlußgabeln 7 verbunden, welche an den Weichenzungen 1 angreifen.
  • Die Feststellung der beiden Verschlußschieber 3 und 4 und damit dieVerriegelungder beidenWeichenzungen in ihrer an- oder abliegenden Stellung erfolgt durch das Mehrriegelschloß 9, dessen Riegel in ihrer Form voneinander verschiedene Köpfe 10 und 11 haben, welche in Schließrasten 12 und 13 der beiden Verschlußschieber eingreifen. Die Schließrasten sind der Form der Riegelköpfe 10 und 11 angepaßt, so daß die Riegel nur vorgeschlossen werden können, wenn die passende Schließrast ihnen gegenüberliegt. Die genaue Einstellung der Schließrasten der Verschlußschieber zu den Schloßriegeln in den beiden Endlagen der Weichenzungen geschieht durch Verdrehung der Mitnehmer 6 auf den Schraubenenden 5 der beiden Verschlußschieber 3 und 4. Gleichzeitig wird der Verschleiß der Schienenfahrkanten und der Weichenzungen ausgeglichen. Die Schraubenenden 5 der beiden Verschlußschieber sind von Staubkappen 16 umschlossen.
  • Das Mehrriegelschloß 9 ist an die Schiene 2 mittels der Krampen 14 angeklemmt, welche den Schienenfuß umfassen und durch eine Schraube 15 gegeneinander festgezogen werden können. Das Schloß kann rechts oder links des Gleises und auch in anderer Weiseangebracht werden; die beschriebeneAnklemmeinrichtung erspart eine Durchbohrung der Schiene und erleichtert und beschleunigt wesentlich die Anbringung der Verschlußvorrichtung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Verschließen von Weichen mittels eines an die Schiene anklemmbaren oder sonstwie zu befestigenden Schlosses, durch dessen Riegel die Weiche zu verschließen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß mehrere, in ihrer Form voneinander verschiedene Riegel (10, 11) besitzt und die an den Weichenzungen (1) angreifenden beiden Verschlußsehieber (3,4) zu den Riegeln passende Schließrasten (12,13) haben, welche in der einen oder anderen Endlage der Weiche nur das Vorschließen der ihnen und ihrer Stellung zugeordneten Schloßriegel zulassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versehluß-Schieber (3,4) mit den Weichenzungen (1) nachstellbar und allseitig gelenkig verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußgabeln (7) der Weichenzungen (1) durch ein Kreuz- oder Kugelgelenk mit auf den Verschluß-Schiebem (3, 4) längsverstellbaren Mitnehmern (6) verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (6) der Weichenzungen zu ihrer Längserstellung auf Schraubenenden (5) der beiden Verschluß-Schieber (3, 4) verdrehbar sind. In. Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 23 842; französische Patentschrift Nr: 715 775.
DED31310A 1959-08-17 1959-08-17 Vorrichtung zum Verschliessen von Weichen Pending DE1139871B (de)

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DED31310A DE1139871B (de) 1959-08-17 1959-08-17 Vorrichtung zum Verschliessen von Weichen

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DED31310A DE1139871B (de) 1959-08-17 1959-08-17 Vorrichtung zum Verschliessen von Weichen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1139871B true DE1139871B (de) 1962-11-22

Family

ID=7040852

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED31310A Pending DE1139871B (de) 1959-08-17 1959-08-17 Vorrichtung zum Verschliessen von Weichen

Country Status (1)

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DE (1) DE1139871B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT23842B (de) * 1904-08-19 1906-04-10 Priv Suedbahn Ges Kk Sperrvorrichtung für Weichen, Signale, Sperrbäume u. dgl.
FR715775A (fr) * 1931-04-21 1931-12-09 Cie Gen De Signalisation Perfectionnements dans les appareils de blocage des aiguilles de chemin de fer

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT23842B (de) * 1904-08-19 1906-04-10 Priv Suedbahn Ges Kk Sperrvorrichtung für Weichen, Signale, Sperrbäume u. dgl.
FR715775A (fr) * 1931-04-21 1931-12-09 Cie Gen De Signalisation Perfectionnements dans les appareils de blocage des aiguilles de chemin de fer

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