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DE1138569B - Elektromagnetische Nullstelleinrichtung fuer Zaehlwerke - Google Patents

Elektromagnetische Nullstelleinrichtung fuer Zaehlwerke

Info

Publication number
DE1138569B
DE1138569B DES54236A DES0054236A DE1138569B DE 1138569 B DE1138569 B DE 1138569B DE S54236 A DES54236 A DE S54236A DE S0054236 A DES0054236 A DE S0054236A DE 1138569 B DE1138569 B DE 1138569B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
reset
pin
leaf spring
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54236A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Fueglister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe des Compteurs de Geneve SODECO
Original Assignee
Societe des Compteurs de Geneve SODECO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe des Compteurs de Geneve SODECO filed Critical Societe des Compteurs de Geneve SODECO
Publication of DE1138569B publication Critical patent/DE1138569B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/30Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using heart-shaped or similar cams; using levers
    • G06M1/32Actuating means, e.g. magnet, spring, weight
    • G06M1/323Actuating means, e.g. magnet, spring, weight with drums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Nullstelleinrichtung für Zählwerke Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Nullstelleinrichtung für Zählwerke mit ankerartiger Fortschaltung, bei der zur Nullstellung eine Schalttriebbrücke ausgeschwenkt wird, worauf die mit Rückstellherzen ausgestatteten Zahlenrollen mittels an einem Support befestigter Rückstellhämmer zurückgestellt werden.
  • Bei einer bekannten Ausführung einer derartigen Nullstelleinrichtung arbeiten die Rückstellhämmer ziemlich hart und schlagartig auf die Rückstellherzen der Zahlenrollen, was zu einer starken Abnutzung der Rückstellherzen führen kann. Insbesondere wirkt sich diese Abnutzung in der Umgebung des Herzeinschnittes der Rückstellherzen aus, da die Zahlenrollen infolge des starken Schlages der Rückstellhämmer nicht in ihrer Nullstellung verbleiben, sondern etwas über diese hinausschwingen und dann wieder zurückgleiten.
  • Die vorliegende Erfindung hat das Ziel, diese Nachteile zu beseitigen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Support der Rückstellhämmer und dem Anker des Elektromagneten durch eine Einrichtung erfolgt, die ein elastisches Glied aufweist. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht in einer derartigen Ausbildung der erwähnten Verbindung, daß diese Verbindung nur während des Anzugs des Ankers elastisch ist, bei seiner Rückwärtsbewegung jedoch unelastisch.
  • Die erfindungsgemäße Nullstelleinrichtung wird an Hand eines auf den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Fig.1 eine teilweise und schematische Profilansicht, bei der einzelne Teile der Nullstelleinrichtung entfernt worden sind, Fig. 2 einen auch die Teile eines Zählwerks darstellenden Vertikalschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1 mit einigen Teilen in weggebrochenem Zustand, Fig. 3 und Fig. 4 in schematischer Teilansicht zwei von der Darstellung auf Fig.1 verschiedene Arbeitslagen der Rückstelleinrichtung.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das die Nullstelleinrichtung enthaltende Zählwerk fünf Zahlenrollen 6, die unabhängig voneinander drehbar auf einer Achse 7 angebracht sind, die ihrerseits von den beiden gegenüberliegenden Gehäusewänden 8 gehalten wird. Jede Zahlenrolle 6 ist mit einem Rückstellherz 9 fest verbunden, das zur Rückführung der Zahlenrolle in die Nullstellung dient. In einer der Wände 8 ist ein Lager 11 für eine horizontale Schwenkachse 12 der Schalttriebbrücke angeordnet. Letztere besteht aus zwei Traversen 13 a und 13 b, die durch eine horizon= tale Welle 14 miteinander verbunden werden. Vier Schalttriebe 15 sind unter Zwischenlage von nicht dargestellten Abstandsstücken frei auf der Welle 14 angeordnet. Der Antrieb einer tragenden Zahlenrolle 6a erfolgt über ein Ritzel 38, das in ein Zahnrad 39 eingreift. Zahnrad 39 ist mit dem auf der gleichen Achse sitzenden zehnzackigen Stern 40 starr verbunden. Über einen bekannten, nicht näher dargestellten, die Teile 43 und 45 enthaltenden Hebelmechanismus wird bei jedem Ankerspiel (Hub plus Rückstellung) des Elektromagneten 42 der zehnzackige Stern um insgesamt eine Zehntelumdrehung weiterbewegt. Bei der übertragung einer Dezimalstelle auf die nächsthöhere bewirkt der entsprechende Schalttrieb 15 eine Drehung der der nächsthöheren Dezimale entsprechenden Zahlenrolle 6 um eine Zehntelumdrehung; dies erfolgt durch ein an sich bekanntes Eingriffsverfahren, das hier nicht weiter beschrieben zu werden braucht.
  • Die Traversen 13 a und 13 b tragen an ihrem oberen Ende eine schrägliegende Anschlagleiste 19. Die Schalttriebbrücke wird durch eine Schraubenfeder 20, die einerseits an der Traverse 13 a und anderseits am Gerätegehäuse befestigt ist, entsprechend dem Pfeil Fl um die Achse 12 geschwenkt.
  • Zur Betätigung der im folgenden ausführlich beschriebenen Nullstelleinrichtung dient ein Elektromagnet 24, der in einem Hilfsgestell 25 befestigt ist. Sein durch eine Rückholfeder 37 bei fehlender Erregung des Magneten in der Ruhelage gehaltene Anker 26 ist um eine Achse 27 drehbar und über eine Schubstange 28 und eine Schwenkachse mit einem Doppellager 29 verbunden, welches an einem die Rückstellhämmer 35 tragenden Support 30 befestigt ist.
  • Das wesentliche Erfindungsmerkmal ist nun die am Anker 26 in der Nähe seiner Schwenkachse 27 mittels einer Schraube 49 und einer Unterlegscheibe 50 befestigte Blattfeder 48. Das andere Ende der Feder 48 liegt gegen einen Anschlag 51 der Schubstange 28 an und hält dadurch die Feder 48 gespannt. Am unteren Ende der Schubstange 28 ist ein länglicher Schlitz 52 vorhanden, in den ein am vorderen Ende des Ankers 26 befestigter Stift 53 eingreift.
  • Der Support 30 trägt an seinen Enden zylindrische Lager 31 und 32, in die die zylindrischen, gewindefreien Enden von Schrauben 33 und 34 eingreifen, die in den Gehäusewänden 8 befestigt sind. Die Schraubenenden bilden eine Drehachse für den Support 30, an dem die fünf Rückstellhämmer 35 angebracht sind. Das Ende 35' eines jeden Hammers ist zwischen der Anschlagleiste 19 der Schalttriebbrücke und dem Rückstellherzen 9 der entsprechenden Zahlenrolle 6 angeordnet. Die beschriebene Nullstelleinrichtung arbeitet wie folgt: Bei unerregtem Elektromagnet (Fig. 1) wird die Rückholkraft der Feder 37 durch den Stift 53 ohne Zwischenschaltung der Blattfeder 48 auf die Rückstellhämmer 35 übertragen; die Verbindung zwischen Anker 26 und Support 30 ist damit unelastisch. In dieser Ruhestellung legen sich die Enden 35' der Hämmer 35 gegen die Anschlagleiste 19 und bewirken damit den Eingriff der Schalttriebe 15 in die Zahlenrollen 6. Zieht dagegen der Anker 26 gegen die Wirkung der Feder 37 an, so wird die Verbindung elastisch, da die Bewegung des Ankers nicht mehr durch den Stift 53 auf die Hämmer 35 übertragen wird, sondern durch die Blattfeder 48 und den Anschlag 51.
  • Bei der durch den Auszug des Ankers 26 bewirkten Rückstellbewegung heben sich die Enden 35' der Hämmer 35 von der Anschlagleiste 19 der Schalttriebbrücke ab, Feder 20 bewegt die Schalttriebbrücke im Sinne des Pfeiles Fl (Fig. 1) und verursacht damit das Ausrücken der Schalttriebe 15 aus den Zahlenrollen 6. Danach legen sich die Enden 35' der Hämmer 35 einzeln gegen die Rückstellherzen 9 und führen alle Zahlenrollen in die Nutstellung zurück.
  • Die Ausgangsspannung der Blattfeder 48 ist derart gewählt, daß der Stift 53 so lange gegen das obere Ende des Schlitzes 52 gedrückt wird, bis die Rückstellhämmer 35 ihre Endstellung erreichen (Fig. 3).
  • Von diesem Zeitpunkt an übersteigt der den Hämmern von den Rückstellherzen 9 entgegengesetzte Widerstand die Anfangsspannung der Blattfeder 48 und der Stift 53 verläßt das obere Ende des Schlitzes 52 und verschiebt sich senkrecht nach unten, bis der Anker seine Endstellung erreicht (Fig. 4).
  • Während der Verschiebung des Stiftes 53 im Schlitz 52 steigt die Einwirkung der Hämmer 35 auf die Rückstellherzen 9 nur langsam an, da ein Teil der Zugkraft verwendet wird, um die Spannung der Blattfeder 48 zu erhöhen. Daraus folgt, daß die mechanischen Beeinflussungen, denen die Rückstellherzen am Ende des Rückstellvorgangs ausgesetzt sind, wenn sie vor ihrem Stillstehen um ihre Gleichgewichtslage schwingen, wesentlich geringer sind als jene, die bei einer starren, unlösbaren Verbindung zwischen dem Anker und den Rückstellhämmern entstehen.
  • Sobald die Anziehung des Magneten aufhört und der Anker unter Einfluß der Feder 37 seine Ruhelage einnimmt, wird die genannte Verbindung wieder unelastisch, da nunmehr der Stift 53 in seine obere Lage zurückkehrt und dabei die Rückstellhämmer in eine Stellung bringt, in der das Eingreifen der Schalttriebe erfolgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektromagnetische Nullstelleinrichtung für Zählwerke, mit Fortschaltung mittels Anker bei der zur Nullstellung eine Schalttriebbrücke ausgeschwenkt wird, worauf die mit Rückstellherzen ausgestatteten Zahlenrolle mittels an einem Support befestigter Rückstellhämmer zurückgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Support (30) der Rückstellhämmer (35) und dem Anker (26) des Elektromagneten (24) durch eine Einrichtung erfolgt, die ein elastisches Glied (48) aufweist.
  2. 2. Nullstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Einrichtung derart arbeitet, daß die genannte Verbindung während des Anzugs des Ankers (26) elastisch und während seiner Rückwärtsbewegung unelastisch ist.
  3. 3. Nullstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung aus einer Schubstange (28) besteht, die einen Schlitz (52) aufweist, in dem ein am Anker befestigter Stift (53) gleiten kann, und ferner einer Blattfeder (48), die mit einem Ende am Anker befestigt ist und deren anderes Ende sich gegen einen Anschlag (51) an der Schubstange legt und dabei die Blattfeder gebogen hält, wobei in der Ruhestellung des Ankers die von seiner Rückholfeder ausgeübte Kraft den Stift (53) gegen ein Ende des Schlitzes (52) drückt.
  4. 4. Nullstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Blattfeder (48) eine derartige Anfangsspannung aufweist, daß der genannte Stift (53) während der gesamten Dauer des Rückstellvorgangs gegen das Ende des Schlitzes (52) gedrückt wird.
  5. 5. Nullstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung derart betätigt wird, daß die Ankerstellung, bei der die Zahlenrollen auf Null zurückgestellt werden, nicht mit der Endstellung des Ankers übereinstimmt.
  6. 6. Nullstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Stift (53) während der Bewegung des Ankers aus seiner der Endstellung der Rückstellhämmer (35) entsprechenden Lage in seine Endlage im Schlitz (52) gleitet und dadurch die Spannung der Blattfeder erhöht wird.
DES54236A 1956-07-20 1957-07-10 Elektromagnetische Nullstelleinrichtung fuer Zaehlwerke Pending DE1138569B (de)

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