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DE1136125B - Tonabnehmer mit einer am Gehaeuse drehbar und herausnehmbar gelagerten Halterung fuer den Nadeltraeger - Google Patents

Tonabnehmer mit einer am Gehaeuse drehbar und herausnehmbar gelagerten Halterung fuer den Nadeltraeger

Info

Publication number
DE1136125B
DE1136125B DEE20168A DEE0020168A DE1136125B DE 1136125 B DE1136125 B DE 1136125B DE E20168 A DEE20168 A DE E20168A DE E0020168 A DEE0020168 A DE E0020168A DE 1136125 B DE1136125 B DE 1136125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle carrier
handle
carrier sleeve
scanning
needle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20168A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Kriebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE20168A priority Critical patent/DE1136125B/de
Publication of DE1136125B publication Critical patent/DE1136125B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/16Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Tonabnehmer mit einer am Gehäuse drehbar und herausnehmbar gelagerten Halterung für den Nadelträger Die Erfindung betrifft einen Tonabnehmer mit einer am Gehäuse drehbar und herausnehmbar gelagerten und in zwei Arbeitsstellungen rastbaren Halterung, die mit einer Handhabe sowie mit einem Nadelträger, welcher zwei in entgegengesetzte Richtungen zeigende Abtastnadeln trägt und über ein Koppelglied mit einem oder zwei Wandlern verbunden ist, versehen ist.
  • Es sind bereits Tonabnehmer bekannt, bei denen der Nadelwechsel von Mikro- auf Normalbetrieb durch Drehung des Nadelträgers um seine Längsachse, z. B. um 180 Grad, durchgeführt wird. Der Nadelträger ist in Richtung der Längsachse einer Nadelträgerhülse angeordnet, die eine seitlich sitzende Handhabe aufweist und in Lagerblöcken am Tonabnehmer drehbar und herausnehmbar gelagert ist. Die Abtastnadeln sind entweder in gleichem Abstand von der Nadelträgerhülse oder in Längsrichtung des Nadelträgers versetzt einander gegenüberliegend befestigt. Um bei Stereoabtastung durch den starren Nadelträger des Tonabnehmers eine Beweglichkeit des in der Nadelträgerhülse eingespannten Nadelträgers nach allen Seiten zu gewährleisten, befindet sich in der Nadelträgerhülse eine Bohrung, die mit einem biegsamen Material, wie Gummi oder einem entsprechenden Kunststoff, ausgefüllt ist, das den Nadelträger in der Nadelträgerhülse hält. Der Nadelträger wirkt auf ein Koppelglied an den elektroakustischen Wandlern des Tonabnehmers in einem festen Abstand ein. Dadurch entstehen bei der Abtastung von Normal- und Mikrorillen der Schallplatten große Spannungsunterschiede. Bei am Nadelträger gegenüberliegenden Abtastnadeln wirken beide Abtastnadeln immer im gleichen Abstand auf das Koppelglied ein. Dies hat zur Folge, daß wegen der nur etwa halb so großen Breite der Mikrorillen gegenüber der Breite der Normalrillen das Koppelglied beim Abspielen von Mikrorillen nur etwa um den halben Betrag ausgelenkt wird wie beim Abspielen von Normalrillen. Es gibt also beim Abspielen von Mikrorillen und von Normalrillen keine gleiche Empfindlichkeit des Tonabnehmers.
  • Diesen Nachteil beseitigte man nun in der Weise, daß die Abtastnadeln am Nadelträger gegeneinander versetzt angeordnet sind. Der Abstand wird dabei so gewählt, daß beim Abspielen von Mikrorillen- wie auch von Normalrillen-Schallplatten das Koppelglied immer um denselben Betrag ausgelenkt wird. Dieser Vorteil wird aber mit einem erheblichen Nachteil erkauft. Die Masse des Nadelträgers wird wesentlich erhöht, und die Eigenresonanz des Nadelträgers macht sich störend in dem zu übertragenden Frequenzband bemerkbar. Die Erfindung will die Nachteile dieser Tonabnehmer mit einem drehbaren Nadelträger mit gegenüberliegenden Abtastnadeln dadurch beseitigen, daß beim Drehen des Nadelträgers derselbe in axialer Richtung gleichzeitig verschoben und hierbei somit eine Änderung des Hebelarmverhältnisses der in die Abtaststellung gebrachten Abtastnadeln zum Koppelglied bewirkt wird. Durch die Anordnung kann die Masse des Nadelträgers äußerst reduziert und das günstigste übersetzungsverhältnis von der jeweilig für die Abtastung eingestellten Abtastnadel auf das Koppelglied selbsttätig beim Drehen des Nadelträgers eingestellt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Halterung bei der Nadelumschaltung in ihrer Lagerung in Längsrichtung des Nadelträgers verschiebbar ist und die Raststellen in der Verschiebungsrichtung versetzt angeordnet sind.
  • Es ist zwar an sich schon bekannt, zum Zwecke der Nachjustierung den Nadelträger in seiner Längsrichtung verschiebbar anzuordnen. Jedoch ist die bekannte Maßnahme ungeeignet, um bei Abtastung verschiedener Tonrillenarten die Abtastnadeln jeweils derart einzustellen, daß stets die gleiche Empfindlichkeit des Tonabnehmers gewährleistet ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Tonabnehmers nach der Erfindung und in Fig. 2 und 3 ein nach bekannter Art ausgebildeter Nadelträger dargestellt; aus Fig.4 und 5 ist die Wirkungsweise des Tonabnehmers nach der Erfindung zu ersehen; die Fig. 6 bis 9 zeigen weitere Ausführungsbeispiele nach der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist ein Tonabnehmer für die Abtastung von Stereo- und Normalschallplatten dargestellt, der den Erfindungsgedanken in. einer möglichen Anwendung zeigt. Der Tonabnehmer besteht aus einem Tonabnehmergehäuse, da sich aus einem oberen Teil 13 und einem unteren Teil 14 zusammensetzt. Durch den oberen Teil 13 ragt ein Koppelglied 3. Der obere Teil 13 besteht im Gegensatz zum unteren Teil 14 aus nachgiebigem Kunststoff, so daß zwischen die am oberen Teil befindlichen elastischen Lagerblöcke 8, 9 und 11, 16 die Nadelträgerhülse 1 und ihre Handhabe 6 federnd eingerastet werden kann. Die Federung der Lagerblöcke 8, 9 und 11,16 ist so ausgebildet, daß die Nadelträgerhülse 1 schwerer in ihre Lagerung einspringt als die Handhabe 6 in ihre Raststellungen 10, 15. Die Nädelträgerhülse 1, die mit ihrer Handhabe 6 aus einem starren Kunststoff besteht, kann jederzeit gegen eine andere ausgewechselt werden, wenn die Abtastnadeln 4, 5 an dem Nadelträger 2' abgenutzt sind. Der Nadelträger 2' weist an seinem einen Ende zwei gegenüberliegende Abtastnadeln 4, 5 aus Saphir oder Diamant auf. Mit seinem anderen Ende steckt der Nadelträger 2' in einer Buchse 24 aus Gummi oder einem entsprechend nachgiebigen Kunststoff 24, die in die Nadelträgerhülse 1 eingesetzt oder eingespritzt ist. Der aus einem starren Rohr bestehende Nadelträger 2', der an der Befestigungsstelle der Abtastnadeln 4, 5 flachgedrückt ist, ist auf diese Weise bei Stereoabtastung nach allen Seiten hin elastisch: in der Nadelträgerhülse 1 gelagert. Der Nadelträger 2' liegt in einer Kerbe des Koppelgliedes 3 und überträgt seine Bewegungen beim Abtasten durch Reibungsschluß auf das Koppelglied 3. Die Nadelträgerhülse 1 ist weiterhin mit einer spiralförmigen Führungsnut 7 versehen, in die ein Führungsstift 12 am Lagerblock 16 eingreift. Die spiralförmige Führungsnut 7 weist am Anfang und Ende einen kleinen Teil ohne Steigung auf.
  • Die Abtastnadelumschaltung von Stereo- oder Mikrorllenabtastung mit der Abtastnadel 4 auf Normalrillenabtastung mit der Abtastnadel 5 geschieht in folgender Weise: Beim Ausrasten der Handhabe 6 aus der Raststellung gemäß Fig. 1 gleitet zunächst der Führungsstift 12 in dem geraden Teil der Führungsnut 7. Sobald die Handhabe 6 aus der Rast ausgehoben ist, gleitet der Führungsstift in den ansteigenden Teil am Anfang der Führungsnut 7. Die Nadelträgerhülse 1 mit dem Nadelträger 2' und den Abtastnadeln 4, 5 wird in axialer Richtung bei gleichzeitiger Drehung in Längsrichtung verschoben. Hierbei gleitet der Nadelträger 2' in der Kerbe des Koppelgliedes 3. Diese Vorwärtsbewegung hält so lange an, bis der Führungsstift 12 in den steigungsfreien Teil am Ende der Führungsnut 7 gelangt. Hierbei erfolgt nur noch die Drehung der Nadelträgerhülse 1. Diese Bewegung wird durch Einrasten der Handhabe 6 in die Raststellung 10 beendet. In dieser Raststellung steht die Abtastnadel 5 in Abtaststellung.
  • In Fig. 2 und 3 ist ein Nadelträger dargestellt, der so ausgebildet ist, daß sowohl durch die Auslenkung S/2 an der Abtastnadel 5 als auch durch die Auslenkung b/2 an der Abtastnadel 4 das Koppelglied 3 um die gleiche Strecke a/2 verschwenkt wird. Mit beiden Abtastnadeln kann also mit demselben Auslenkwinkel des Nadelträgers die gleiche Empfindlichkeit des Tonabnehmers erzielt werden.
  • Dieses Ziel, nämlich gleiche Empfindlichkeit bei Normal- und Mikrorillenabtastung, erreicht man aber auch, wenn der Nadelträger oder seine Halterung gemäß der Erfindung in seiner Längsrichtung verschiebbar gelagert wird, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Hier wird ebenfalls durch die Auslenkung der Abtastnadel 5 um b/2 und der Abtastnadel 4 um S/2 die Auslenkung a/2 am Koppelglied erzeugt. Jedoch kann der Nadelträger nach den Fig. 4 und 5 wesentlich kürzer ausgebildet sein als der in Fig. 2 und 3 gezeigte. Dies bringt akustisch große Vorteile. Erstens kann die Eigenresonanz des Nadelträgers weit über die höchste Frequenz des Nutzfrequenzbandes gelegt werden, und zweitens ist bei geringerer Masse des Nadelträgers die Empfindlichkeit des Tonabnehmers in beiden Umschaltstellungen gleich. Drittens wird infolge der geringeren Masse des Nadelträgers die durch die Rillenmodulation bewegte gesamte Masse des Tonabnehmersystems herabgesetzt, was den Kurvenverlauf (Abhängigkit der Ausgangsspannung von der übertragenen Frequenz) des übertragenen Nutzfrequenzbandes günstig beeinflußt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Fig. 6. Bei diesem Ausführungsbeispiel findet während des Drehens und gleichzeitigen Verschiebens der Nadelträgerhülse 1 ein Herausheben des Nadelträgers 2' aus der Kerbe des Koppelgliedes 3 statt. Beim Einrasten der Handhabe 6 in eine der beiden Raststellungen erfolgt wieder ein Einsetzen des Nadelträgers 2' in die Kerbe des Koppelgliedes. Der Unterschied des in Fig. 6 damgestellten Tonabnehmers gegenüber dem in Fig. 1 besteht darin, daß die Nadelträgerhülse 1 nicht zwischen den Lagerblöcken 8, 9 und 11, 16 federnd einrastet, sondern daß die Nadelträgerhülse 1 in ihrer Lagerung über den Führungsstift 18 einer Blattfeder 17 federnd gehaltert ist. Der Führungsstift 18 gleitet in einer Führungsnut 7', die in gleicher Weise wie in Fig. 1 ausgebildet ist. Die Nadelträgerhülse 1 ist auf diese Weise in den Lagerblöcken 8, 9 und 11, 16 in vertikaler Richtung federnd gelagert. Die Blattfeder 17 ist mit einer Schraube 19 am Lagerblock 11 befestigt und in einer Nut im Lagerblock 16 geführt. Die Nadelträgerhülse 1 hat an ihren zum Nadelträger hin liegenden Ende seitlich einen Nocken 20. Beim Abtastnadelwechsel wird die Handhabe 6 aus ihrer einen Raststellung gelöst, und nach einer gewissen Drehung nach oben wird sie nach Verlassen der Raststellung zusammen mit der Nadelträgerhülse 1 und dem Nadelträger 2' über den Führungsstift 18 und die Führungsnut 7' nach vorn bewegt. Nach einem gewissen Drehwinkel kommt der Nocken 20 auf dem Oberteil 13 des Tonabnehmergehäuses zum Aufliegen. Die Nadelträgerhülse 1 wird hierdurch hochgedrückt, wobei die Blattfeder 17 in ihrer Führungsnut ebenfalls angehoben und gespannt wird. Der Nadelträger 2' hebt sich dabei aus der Kerbe des Koppelgliedes 3. Beim Erreichen der zweiten Raststellung durch die Handhabe 6 befindet sich der Nocken 20 auf der anderen Seite des Tonabnehmers. Unter der Wirkung der gespannten Blattfeder 17 ist die Nadelträgerhülse 1 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgegangen, und der Nadelträger 2' hat sich dabei wieder in die Kerbe des Koppelgliedes 3 gelegt. Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens zeigt Fig.7. In diesem Ausführungsbeispiel besteht die Nadelträgerhülse 1 aus zwei Teilen 1 und 1', wobei der Teil 1 exzentrisch zum Teil 1' angeordnet ist. Am Teil l' befindet sich die Führungsnut 7", in der der Führungsstift 12' gleiten kann. Der Führungsstift 12' bewirkt den Vorschub der Nadelträgerhülse. Beim Drehen der Handhabe wird der Nadelträger 2' mit der exzentrisch angeordneten Nadelträgerhülse 1 aus der Kerbe 21 in die Kerbe 22 des Koppelgliedes 3' bewegt. In der Kerbe 22 befindet sich dann die Abtastnadel4 nicht mehr oben, sondern unten, und die gegenüberliegende Abtastnadel5 befindet sich in Abtaststellung.
  • In den Fig. 8 und 9 ist die Nadelträgerhülse 1 der Fig. 6 einzeln dargestellt, und zwar mit einer Variante, die darin besteht, daß der Nadelträger 2' mit den Abtastnadeln 4, 5 in einer zusätzlichen Hülse 1" angeordnet ist, die einen Teil 25 von geringerem Durchmesser aufweist. Dieser Tei125 wird in die Bohrung 23 eingesteckt. Der Nocken 20 befindet sich seitlich an der Nadelträgerhülse 1. Die Anordnung des zusätzlichen Teiles dient zur genauen Justierung des Angriffs des Nadelträgers 2' am Koppelglied 3 und zur genauen Einrichtung der Lage der Abtastnadeln 4, 5 in der Tonrille. Diese Maßnahme ist notwendig, um Fabrikationstoleranzen auszugleichen. Mit ihr können Streuungen in der Empfindlichkeit und Streuungen in dem Sitz der Abtastnadeln 4, 5 in der Weise ausgeglichen werden, daß die Empfindlichkeit einer Tonabnehmerbauserie durch Variierung der Einstecklänge des Teiles 25 und der Abtastnadelsitz durch Drehen des Teiles 25 in der Bohrung nachjustiert werden können. Nach der Nachjustierung werden die Teile 1 und 1", die beide aus Kunststoff bestehen, durch einen Kunststoffkleber in ihrer Stellung zueinander festgelegt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tonabnehmer mit einer am Gehäuse drehbar und herausnehmbar gelagerten und in zwei Arbeitsstellungen rastbaren Halterung, die mit einer Handhabe sowie mit einem Nadelträger, welcher zwei in entgegengesetzte Richtungen zeigende Abtastnadeln trägt und über ein Koppelglied mit einem oder zwei Wandlern verbunden ist, versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung bei der Nadelumschaltung in ihrer Lagerung in Längsrichtung des Nadelträgers verschiebbar ist und die Raststellen in der Verschiebungsrichtung versetzt angeordnet sind.
  2. 2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Halterung oder deren Lagerung, daß der Nadelträger wähend des Drehens und Verschiebens von einer Schaltstellung in die andere vom Koppelglied zeitweilig abhebbar ist.
  3. 3, Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung mit dem in ihr vorzugsweise allseitig elastisch angeordneten Nadelträger (2') aus einer Nadelträgerhülse (1), z. B. aus Kunststoff, mit seitlich sitzender Handhabe (6) besteht, die eine mit Steigung versehene Führungsnut (7 bzw. 7') aufweist, in der ein Führungsstift (12 bzw. 18) gleitet, der mit mindestens einem der Lagerblöcke in Verbindung steht, und daß in der Bohrung der Nadelträgerhülse (1) eine allseitig elastische Buchse (24) aus Gummi oder elastischem Kunststoff angeordnet ist, die den Nadelträger (2') mit den einander gegenüberliegenden Abtastnadeln für Mikro- oder Stereorillenabtastung und für Normalrillenabtastung haltert.
  4. 4. Tonabnehmer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut (7 bzw. 7') an ihrem Anfang und ihrem Ende in einen Teil ohne Steigung übergeht, in dem sich der Führungsstift (12 bzw. 18) während des Aufenthalts der Handhabe (6) in den Raststellen (10, 15) befindet.
  5. 5. Tonabnehmer nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelträgerhülse (1) in Lagerblöcken (8, 9 und 11, 16) am oberen Teil des Tonabnehmergehäuses drehbar und gleichzeitig verschiebbar gelagert ist und daß die Lagerblöcke infolge ihrer Ausbildung aus nachgiebigem Kunststoff gleichzeitig als Rastlager für die Nadelträgerhülse (1) und als gegenseitig versetzte Raststellen (10, 15) für die Handhabe (6) dienen.
  6. 6. Tonabnehmer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelträgerhülse (1) in ihrer Lagerung zwischen den Lagerblöcken durch eine Blattfeder (17), die am Lagerblock (11) mit einer Schraube (19) befestigt und am Lagerblock (16) in einer Nut geführt ist, in vertikaler Richtung nachgiebig federnd gelagert ist, wobei der an der Blattfeder befindliche Führungsstift (18) in die Führungsnut (7') eingreift.
  7. 7. Tonabnehmer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Nadelträgerhülse (1), in derselben Ebene wie die Handhabe (6) liegend, ein Nocken (20) angeordnet ist. B.
  8. Tonabnehmer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelträgerhülse (1) exzentrisch zu einem Teil (1) der Nadelträgerhülse mit Handhabe (6) und Führungsnut (7") gelagert ist und daß bei gleichzeitiger Drehung und axialer Verschiebung des Teils (1') der Nadelträger (2') aus der Kerbe (21) des Koppelgliedes (3') in die Kerbe (22) schwenkbar ist.
  9. 9. Tonabnehmer nach Anspruch l bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelträgerhülse (1) mit Handhabe (6), mit Führungsnut (T) und Nocken (20) aus Kunststoff einen einsetzbaren Teil (1", 25) aus gleichem Material aufweist, in dem allseitig elastisch der Nadelträger (2') mit den einander gegenüberliegenden Abtastnadeln (4, 5) gehaltert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 749; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1798 450; »Radio-Electronics«, September 1958, S.39.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267869B (de) * 1967-01-13 1968-05-09 Dual Gebrueder Steidinger Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1798450U (de) * 1959-06-18 1959-10-22 Electroacustic Gmbh Abtastvorrichtung fuer tonabnehmer.
DE1082749B (de) * 1956-11-29 1960-06-02 Electroacustic Gmbh Tonabnehmer mit einem Wandler und einem mit seinem einen Ende am Gehaeuse gehalterten Nadeltraeger

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