DE1267869B - Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel - Google Patents
Tonabnehmer mit umstellbarer AbtastnadelInfo
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- H04R1/16—Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AsJLA
DEUTSCHES 4MWm>
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Gilb
Deutsche Kl.: 42 g-2/04
1 267 869
P 12 67 869.2-51
13. Januar 1967
9. Mai 1968
P 12 67 869.2-51
13. Januar 1967
9. Mai 1968
Die Erfindung betrifft einen Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel, dessen Nadelträger annähernd
parallel zur Abtastebene liegend zum Zwecke der Nadelumstellung um seine Längsachse
drehbar und ferner auch auswechselbar am Tonabnehmergehäuse angeordnet ist.
Das Problem der Lagerung eines derartigen Nadelträgers besteht darin, daß einerseits möglichst keine
Bauteile nach unten über den Nadelträger herausragen, damit dieser möglichst niedrig und parallel zur
Schallplattenoberfläche liegen kann, und daß er andererseits möglichst einfach und sinnfällig von
einem Laien auswechselbar ist.
Die erste der genannten Forderungen wird durch eine der bekannten Lösungen dadurch erfüllt, daß
der Nadelträger mittels einer Blattfeder in der Lagerausnehmung am Tonabnehmergehäuse gehalten wird.
Beim Auswechseln der Nadel bzw. des Nadelträgers ist es notwendig, diese Blattfeder zu entfernen, was
durch Abziehen nach hinten oder der Seite erfolgt. Bei einer anderen bekannten Anordnung wird zwar
dadurch, daß der Nadelträger seitlich, parallel zu seiner Längsachse, herausziehbar ist, das Entfernen
der Blattfeder vermieden, jedoch ist es dabei umständlich, den Nadelträger in die offene Ausnehmung
am Ankopplungsteil zum Wandler einzubringen, weil diese unter anderem mit Rücksicht auf die beim Abtasten
der Schallplatte zu übertragenden Kräfte nicht seitlich offen sein kann, bzw. keine seitliche Vorspannung
vertragen würde. Ferner läßt die Konstruktion derartiger Nadelhalterungen nur verhältnismäßig
kurze und damit steife Federn zu, die ein Auswechseln der zierlichen Nadeln noch erschweren.
Gemäß einer anderen bekannten Lösung sind die gehäuseseitigen Lager des Nadelträgers aus elastischem
Material und an der einseitigen Öffnung ein wenig verengt, so daß der Nadelträger in Richtung
senkrecht zum Gehäuse unter Zurückweichen des elastischen Materials eingedrückt werden kann. Da
die Lagerteile nur klein und gedrungen ausgeführt werden können, ist entweder ein relativ hochelastisches
Material erforderlich, was aber keine sichere verrastbare Endlagen beim Umstellen des Nadelträgers
zuläßt, oder es ist für letzteres ausreichend steif, was aber dann das Eindrücken des Nadelträgers
sehr erschwert, weil das Übermaß nur sehr klein sein darf und in sehr engen Fertigungstoleranzen gehalten
werden muß, damit die an sich feine Nadel nicht infolge zu großer erforderlicher Eindrückkräfte beschädigt
wird.
Gemäß einer weiteren bekannten Anordnung ist der Nadelträger mit einem verjüngten Abschnitt, also
Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel
Anmelder:
Dual Gebrüder Steidinger, 7742 St. Georgen
Als Erfinder benannt:
Heinrich Zimmermann, 7742 St. Georgen
ohne Widerstand, in eine hinterschnittene Lagerausnehmung einsteckbar und wird dann in Längsrichtung
verschoben, so daß ein verdickter, die Lagerausnehmung völlig ausfüllender Abschnitt in die Ausnehmung
zu liegen kommt. Ein Nachteil dieser Anordnung ist aber, daß durch die Längsverschiebung
des Nadelträgers das Ankoppelglied zum Wandler, gegen das er mit einer gewissen Spannung anliegen
muß, verspannt wird. Die Verwendung eines weichelastischen Ankoppelgliedes ist dadurch überhaupt
kaum möglich. Außerdem besteht der Nachteil, daß ein Laie die zum Nadelwechsel erforderlichen Bewegungen
nicht ohne weiteres erkennen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Handhabung des Nadelwechsels zu vereinfachen und zu
erleichtern.
Sie besteht darin, daß der Nadelträger in an sich bekannter Weise in eine offene Lagerausnehmung
einerseits am Ankopplungsteil zum Wandler und andererseits am Tonabnehmergehäuse einlegbar ist,
aus magnetisch leitendem Material besteht und mittels eines am Tonabnehmergehäuse angebrachten
Magneten in die offenen Lagerausnehmungen hineingezogen wird.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die offene Lagerausnehmung des Gehäuses
am Eingang verengt ist und der entsprechende Abschnitt des Nadelträgers bis zur Weite der Verengung
in seiner Dicke abgeflacht ist.
Gemäß dieser Anordnung wird erreicht, daß der Nadelträger nur in einem verhältnismäßig eng begrenzten
Schwenkstellungsbereich vom Tonabnehmer abnehmbar ist.
An Hand einer Abbildung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Abbildung zeigt einen auf dem Rücken liegenden Tonabnehmer.
Das Tonabnehmergehäuse 1 enthält in seinem Bodenteil zwei zylinderförmige Ausnehmungen 3, 4,
809 548/183
die nach außen durch einen verengten prismatischen Kanal 5, 6 offen sind. In einer Flucht mit den zylinderförmigen
Ausnehmungen 3,4 liegt eine weitere Ausnehmung?, die von dem mit dem Wandlerelement
verbundenen Kopplungsteil 8 gebildet wird. In den zylinderförmigen Ausnehmungen 3, 4 liegen
die Lagerabschnitte 9,10 des Nadelträgers, wovon der vordere 10 mit einem Schlitz 18 versehen ist, in
dem ein Nylonfaden 11 eingelegt und verquetscht ist, der wiederum durch ein Röhrchen 12 verlängert ist,
das an seinem vorderen Ende zwei Abtastspitzen 13,
14 trägt. Die Lagerabschnitte 9,10 des Nadelträgers entsprechen in ihrer Dicke etwa der Breite der
Kanäle 5, 6 und in ihrer Höhe etwa dem Durchmesser der zylinderförmigen Ausnehmungen 3, 4.
Zwischen den Lagerabschnitten liegt das Ankerteil
15 mit der Umstellhandhabe 16. Unmittelbar unterhalb der Lagerabschnitte 9,10 liegt ein in der
durch N und 5 (Nord- und Südpol) dargestellten Weise polarisierter Magnet 17. Lagerabschnitte 9,10,
Ankerteil 15, Umstellhandhabe 16 und die Fassung für den Kunststoffaden 11 sind aus einem gestanzten
Blech hergestellt. Zum Zwecke des Nadelwechsels wird der Nadelträger lediglich in die dargestellte
Stellung gebracht und kann dann ohne merklichen Kraftaufwand einfach abgenommen werden. Damit
ist auch eine häufig auftretende psychologische Wirkung, daß man etwas kaputt machen könne und deshalb
lieber zum Fachmann geht, beseitigt. Trotz der Kaum merklichen Haltekraft in der Abnehmlage ist
der Nadelträger in seiner Betriebslage beim Spielen sowie auch auf dem Gerätetransport sicher gehalten.
Zum Umstellen der Nadel im Gerät kann durch die Lage des Tonarms nur ein Finger benutzt werden, so
daß die Ausübung einer Zugkraft in der dargestellten Lage normalerweise nicht möglich ist.
Die Herstellung der Lagerabschnitte 9,10 des Nadelträgers, des Ankerteils 15 und der Umstellhandhabe
16 durch einen Blechschnitt ist besonders einfach, insbesondere kann durch den Zuschnitt gleichzeitig
auch eine Lageraufnahme für den als Biegegelenk dienenden Kunststoffaden 11 in Form eines
Schlitzes hergestellt werden. Diese Lageraufnahme wird sonst üblicherweise nur durch komplizierte
Formwerkzeuge mit Schiebern oder durch zusatzliehe rohrförmige Teile geschaffen. Der Kunststofffaden
11 kann am einfachsten eingequetscht oder auch eingeklebt werden.
Claims (4)
1. Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel, dessen Nadelträger annähernd parallel zur Abtastebene
liegend zum Zwecke der Nadelumstellung um seine Längsachse drehbar und ferner auch auswechselbar am Tonabnehmergehäuse angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelträger (9,10,18) in an sich bekannter
Weise in eine offene Lagerausnehmung (3, 4, 7) einerseits am Ankopplungsteil (8) zum Wandler
und andererseits am Tonabnehmergehäuse (1) einlegbar ist, aus magnetisch leitendem Material
besteht und am Tonabnehmergehäuse (1) ein Magnet derart angebracht ist, daß er den Nadelträger
beim Einsetzen in seine Lagerausnehmungen (3, 4) zieht und beim Umlegen in die jeweilige
Spielstellung mit einem zur Handhabe (16) ausgebildeten Fortsatz (15) in flächenmäßige Berührung
kommt.
2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Lagerausnehmung
(3, 4) des Gehäuses am Eingang verengt ist und der entsprechende Abschnitt des Nadelträgers (9,
10) bis zur Weite der Verengung (5, 6) in seiner Dicke abgeflacht ist.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerabschnitte (9,10)
des Nadelträgers, der als Anker dienende Teil (15) und die Umstellhandhabe durch einen Blechschnitt
hergestellt sind.
4. Tonabnehmer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Fortsetzung des vorderen
Lagerabschnittes (10) ein Schlitz (18) enthalten ist, in dem ein Kunststoffaden (11) befestigt
ist, der seinerseits in das die Abtastspitze (13) tragende rohrförmige Nadelträgerteil (12)
eingesteckt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1136 125,
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1136 125,
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 901627;
USA.-Patentschrift Nr. 3 162 450.
USA.-Patentschrift Nr. 3 162 450.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 548/183 4.68 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671267869 DE1267869B (de) | 1967-01-13 | 1967-01-13 | Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671267869 DE1267869B (de) | 1967-01-13 | 1967-01-13 | Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel |
| DED0052000 | 1967-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267869B true DE1267869B (de) | 1968-05-09 |
Family
ID=25750993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671267869 Pending DE1267869B (de) | 1967-01-13 | 1967-01-13 | Tonabnehmer mit umstellbarer Abtastnadel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1267869B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136125B (de) * | 1960-11-10 | 1962-09-06 | Electroacustic Gmbh | Tonabnehmer mit einer am Gehaeuse drehbar und herausnehmbar gelagerten Halterung fuer den Nadeltraeger |
| US3162450A (en) * | 1959-09-24 | 1964-12-22 | Oskar Steidinger And Siegfried | Record players cut-out devices |
| DE1225888B (de) * | 1964-03-17 | 1966-09-29 | Telefunken Patent | Tonabnehmer mit auswechselbarem Nadeltraeger |
| DE1901627A1 (de) * | 1968-01-15 | 1969-08-28 | Fmc Corp | Warenlager |
-
1967
- 1967-01-13 DE DE19671267869 patent/DE1267869B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3162450A (en) * | 1959-09-24 | 1964-12-22 | Oskar Steidinger And Siegfried | Record players cut-out devices |
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| DE1901627A1 (de) * | 1968-01-15 | 1969-08-28 | Fmc Corp | Warenlager |
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