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DE1578289C - Kimme - Google Patents

Kimme

Info

Publication number
DE1578289C
DE1578289C DE1578289C DE 1578289 C DE1578289 C DE 1578289C DE 1578289 C DE1578289 C DE 1578289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear sight
sight
halves
blade
grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin 7239 Altoberndorf Wöhrstein
Original Assignee
Feinwerkbau Westinger & Altenburger Kg, 7238 Oberndorf
Publication date

Links

Description

Aus Fig. 2 ist zu ersehen, wie der Schraubenkopf 3 mit seinen konischen Mantelflächen 4 an Gegenflächen der Kimmenblatthälfte 6 anliegt. Beim Hineindrehen der Schraube 2 drückt sie die beiden Kimmenblatthälften 6 auseinander, wodurch der zwisehen diesen gebildete Schlitz verbreitert wird. Die StegeS sind federnd ausgebildet und pressen die Kimmenblatthälften 6 gegen die konischen Mantelflächen 4 der Schraube 2.
In F i g. 3 ist der von den beiden Kimmenblatthälften 6 gebildete Schlitz zu sehen, der nach unten durch die Kante 7 begrenzt ist. Zwischen den beiden Kimmenblatthälften befindet sich der konische-Schraubenkopf 3 der Schraube 2.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird der Visierschlitz von den beiden nach innen gebogenen Enden 8 eines Federbügels 9 seitlich begrenzt. Der Federbügel ist mittels einer Schraube 10 am Kimmenkörper befestigt. Zur Breitenverstellung des Schlitzes dient eine in einer Gewindebohrung des Kimmenkörpers 1 vorgesehene Schraube 11, deren Achse parallel zum Visierschlitz verläuft. Der Schraubenkopf der Schraube 11 weist ebenfalls wieder eine konische Mantelfläche auf.
Aus F i g. 5 ist zu ersehen, wie die Schraube 11 mit an Schenkeln 12 des Bügels 9 vorgesehenen Klötzen zusammenwirkt, die Gegenflächen 13 aufweisen.
In F i g. 6 ist der von den beiden nach innen gebogenen Enden 8 des Federbügels 9 gebildete Schlitz zu sehen, dessen Breite mittels der Schraube 11 eingestellt werden kann, an deren konischer Mantelfläche die Gegenflächen 13 des Federbügels unter Vorspannung anliegen. Die Kimmenblatthälften 6 bilden die bei Zielvorrichtungen mit Kimme und Korn übliche Zielfeldabdeckung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche- Draufsicht U-förmigen Kimmenkörpers angeformt
1. Kimme, insbesondere für Pistolen, mit zwei Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, Kimmenblatthälften, die..; zur · kontinuierlichen, daß das Spiel zwischen Kimmenblatt und Kimmensymmetrischen Verstellung der Schlitzbreite 5 blattführung völlig aufgehoben ist, so daß hierdurch durch ein Stellglied entgegen Federkraft ausein- bedingte Visier- und Treffpunkt-Ungenauigkeiten anderdrückbar sind, dadurch gekenn- ausgeschlossen sind. Vorteilhaft ist darüber hinaus, ζ e i c h η e t, daß die Kimmenblatthälften (6 bzw. daß die erfindungsgemäße Kimme wesentlich preis-8) an zwei in Verstellrichtung federnde Schenkel günstiger hergestellt werden kann, weil die teuren (5 bzw. 12) eines einstückigen, in der Draufsicht io Arbeitsgänge bei der Herstellung, das Herausarbeiten U-förmigen Kimmenkörpers (l.bzw. 9) angeformt der Führungsflächen, wegfällt. Dazu kommt-,noch, sind. .:,i:: -. '■'") \ :■ ■ ■ "Vi daß der erfindungsgemäße Kimmenkörper sehr ro-
2. Kimme nach Anspruch!, dadurch gekenn- v Imst-ausgebildet werden kann. Beispielsweise kann zeichnet; ..,daß ;derlK'immenkörper (12) die Form der Kimmenkörper in einem Stück in Feinguß hergeeines in einen starren. Aufnahmekörper eingela- 15 stellt sein. ,r".
gerten Flachfederföüg'els;-hat,' dessen, nach:. innen. Der Kimmenkörper kann unmittelbar zur'Befesti-
. umgebogene En,d,enr die ~ Kimmenblatthälften .(8) gung an der Waffe, beispielsweise der Pistole, vorge-
bilden. '^..V""- "'" sehen sein. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der
SAQ! :■-...-:.·.:. ·.. -.r,::;;;;?..-:.-::.^. erfindungsgemäßen Kimme jedoch hat der Kimmen-
ao körper die Form eines in einen starren Aufnahme-
körper eingelagerten Flachfederbügels, dessen nach
innen umgebogene Enden die Kimmenblatthälften bilden. Das hat :den, Vorteil," daß das Material des
Die Erfindung betrifft eine Kimme, insbesondere Aufnahmekörpers ohne Berücksichtigung von Fedefür Pistolen, mit zwei Kimmenblatthälften, die zur 25 rungseigenschaften ausgesucht werden kann, da die kontinuierlichen, symmetrischen Verstellung der Federung vom Federbügel übernommen wird. Ferner Schlitzbreite durch ein Stellglied entgegen Federkraft kann für alle Ausfürirungsfofmeh des Kornes einer auseinanderdrückbar sind. Waffe stets derselbe Aufnahmekörper verwendet
Eine derartige Kimme ist bekannt (USA.-Patent- werden, da nur die nach innen umgebogenen Enden schrift 2 610 406). Bei dieser bekannten Kimme sind 30 des Flachfederbügels entsprechend der Kornform bein Nuten eines Kimmenkörpers zwei Kimmenblatt- arbeitet sein müssen. Es wird dadurch nicht nur eine hälften quer zur Visierlinie.gegeneinander verschiebr . verbilligte Fertigung beim Hersteller ermöglicht, sonbar. Durch je eine an jeder Kimmenblatthälfte an- dem es ist auch dem Benutzer einfach möglich, den greifende Druckfeder werden die beiden Kimmen- Kimmenkörper auszuwechsein· Die Lage des Aufblatthälften an den konischen Kopf einer Schraube 35 nahmekörpers relativ zur Waffe liegt dabei unveränangedrückt, deren Achse parallel zur Visierlinie vor- dert fest, und der Aufnahmekörper sorgt dafür, daß gesehen ist. Durch Verstellen der Schraube können auch der Flachfederbügel seine Sollage einnimmt und die beiden Kimmenblatthälften quer zur Visierlinie beibehält. . ·..■...,..
verschoben und damit die Schlitzbreite verstellt wer- Ausführungsformen der Erfindung werden zum
den. Nachteilig ist bei dieser bekannten verstellbaren 40 besseren Verständnis -nachfolgend an Hand der Kimme der relativ hohe Fertigungsaufwand. Der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
KimmenkörpeE ntuß; JSül feinst*.bearbeiteten'Nuten ■ r·,; . ,Fig.' 1 einen Längsschni1l;tdnieh eine erfindungsversehen werden, und die Kimmenblatthälften müs- gemäß ausgeführte Kimme,
sen feinst bearbeitete, den Nuten angepaßte Gleitfüße Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise weggebrochen,
aufweisen. Dabei müssen, was erschwerend ins Ge- 45 auf eine Kimme nachher Ei g.l,.
wicht fällt, die Nuten schwalbenschwanzförmig aus- F i g. 3 eine Ansicht in Visierrichtung einer Kimme
gebildet sein, damit die Kimmenblatthälften nicht nach der Fig. 1,
quer zu den Nuten herausfallen können. Außerdem F i g. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel einer ermüssen die Kimmenblattfüße.mit .einem..so..großen. . findungsgemäßenKimme, .. ... , ,
Querschnitt ausgebildet werden^ daß'im·Kirinnen- so" -Fig. 5 eme'D'raufsieht auf ;eine Kimme nach der blattfuß auch noch eine Druckfeder untergebracht F i g. 4 und
werden kann. Schließlich muß an dem Kimmenblatt- F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in
, körper auch..npch.,ein. Seitenteil „befestigt werden, ..an F.ig,..4..„..„ .■..,.........:...
dem sich die die Kimmenblatthälften an die Schraube Der in F i g. 1 dargestellte Kimmenkörper 1 weist
mit konischem Kopfcänpressenden-Federri.abstützen:55;;eine zentrale",' mit Gewinde'versehene Bohrung auf, können. Nachteilig ist also bei dieser bekannten ver- deren Achse parallel· zur.- Visierlinie verläuft und in stellbaren Kimme, daß mehrere in Führungen beweg- die eine Schraube>.£, eingeschraubt ist, deren geliche Teile an der Visierung vorgesehen sind. Jedes in schlitzter Kopf 3 eine'k'onisch' verlaufende Mantelflä-Führungen bewegliche Teil der Visierung ergibt aber ehe 4 aufweist, die sich von der Schlitzseite der eine unvermeidbare Visier- und damit Treffpunkt- 60 Schraube zum Gewinde hin verjüngt. Der Kimrnen-Ungenauigkeit. körper 1 weist zwei symmetrisch parallel zur Schnitt-
_ Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, achse verlaufende Stege 5 auf, die je eine Kimmeneine Kimme der eingangs genannten Art zu schaffen, blatthälfte 6 tragen, wobei aber nur ein Steg und eine bei der in Führungen laufende Teile nicht mehr Kimmenblatthälfte in der Fig. 1 sichtbar sind. Der benötigt werden. 65 Kimmenkörper weist ferner an seiner Oberseite eine
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- erhöhte Kante 7 auf, die beim Visieren den von den löst, daß die Kimmenblatthälften an zwei in Verstell- beiden Kimmenblatthälften 6 zwischen sich gebilderichtung federnde Schenkel eines einstückigen, in der ten Schlitz nach unten begrenzt.

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