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DE1130154B - Formschliesseinrichtung an hydraulisch betriebenen Spritzgussmaschinen od. dgl. - Google Patents

Formschliesseinrichtung an hydraulisch betriebenen Spritzgussmaschinen od. dgl.

Info

Publication number
DE1130154B
DE1130154B DEB48642A DEB0048642A DE1130154B DE 1130154 B DE1130154 B DE 1130154B DE B48642 A DEB48642 A DE B48642A DE B0048642 A DEB0048642 A DE B0048642A DE 1130154 B DE1130154 B DE 1130154B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
mold
pressure
mold clamping
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB48642A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joachim Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUSSMANN K G MASCHINENFABRIK W
Wilhelm Bussmann KG
Original Assignee
BUSSMANN K G MASCHINENFABRIK W
Wilhelm Bussmann KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUSSMANN K G MASCHINENFABRIK W, Wilhelm Bussmann KG filed Critical BUSSMANN K G MASCHINENFABRIK W
Priority to DEB48642A priority Critical patent/DE1130154B/de
Publication of DE1130154B publication Critical patent/DE1130154B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Formschließeinrichtung an hydraulisch betriebenen Spritzgußmaschinen od. dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Formschließeinrichtung an hydraulisch betriebenen Spritzgußmaschinen für thermoplastische Massen od. dgl. (z. B. hydraulische Pressen für Kunststoffe, Druckgußmaschinen für Metalle), bei der die zum wirksamen Formschluß benötigte große Schließkraft durch Einbeziehung eines Druckübersetzers (Multiplikators) in den den Schließkolben aufnehmenden Zylinder bewirkt wird.
  • Zur Erfüllung der Aufgabe einer schnellen Formschließbewegung unter niedrigem Druck und eines langsamen Formschließens in der Endphase mit hohem Druck bzw. Haltens des Formschlusses mit hoher Schließkraft sind im wesentlichen folgende Lösungen an hydraulisch betriebenen Maschinen bekanntgeworden: a) Anordnung eines Kniehebelsystems, das zwischen einer starren, mit dem Maschinenrahmen verbundenen Endplatte und der beweglichen Formschlußplatte angeordnet ist. Ein hydraulisch betriebener Kolben greift an einem geeigneten Gelenkpunkt des Systems an und bewirkt die Beugung und Streckung des Systems. Dabei wird die Schließbewegung entsprechend der Kniehebelcharakteristik mit relativ großer (ungleichförmiger) Geschwindigkeit und niedriger Kraft durchgeführt. Bei vollem Formschluß befindet sich das Kniehebelsystem in Strecklage und ermöglicht eine Formschließkraft ohne weitere Anwendung zusätzlicher hydraulischer Kräfte, die durch die Vorspannung aller im System zur Kraftübertragung eingesetzten Organe gegeben ist. b) Benutzung eines hydraulischen Systems entweder mit kombinierter Niederdruck-Hochdruckpumpe oder voneinandergetrennten Niederdruck-Hochdruckpumpen und direkt wirkenden Formschließkolben, wobei die Eilgeschwindigkeit zum Zufahren der Form durch die Niederdruckpumpe und eine Verlangsamung in der Endphase der Schließbewegung und die Schließkraft selbst durch die Hochdruckpumpe bewirkt wird. c) Schließsystem mit nur einer Hochdruckpumpe, bei dem in den Schließzylinder ein Vorschubkolben mit kleinem Querschnitt eingebaut ist.
  • Während der Eilvorschubbewegung wird nur dieser Kolben von der Pumpe mit Ö1 versorgt, während der Schließkolben selbst in dieser Bewegungsphase aus einem Vorratsbehälter über ein Nachsaugeventil das seinem Querschnitt entsprechende öl nachsaugt.
  • Zum Erreichen der vollen Schließkraft wird die Pumpenförderung außer auf den Vorschubkolben auch auf den vollen Querschnitt des Schließkolbens geleitet, nachdem das Nachsaugeventil entweder selbststeuernd oder gesteuert geschlossen wurde. d) Es sind auch Lösungen bekannt, bei denen zur Erzielung großer Preßkräfte Druckübersetzer (Multiplikatoren) angewandt werden. Bei den bekannten Lösungen ist der Multiplikator im allgemeinen ganz getrennt von dem diePreßkraft ausübenden Zylinder angeordnet. Dabei wird das verbindende Rohrleitungssystem im Moment des Wirksamwerdens des Multiplikators unter den Druck gesetzt, den der Multiplikator als Enddruck abgibt. Es ist auch eine Lösung bekannt, bei der der Multiplikator in den die Preßkraft ausübenden Zylinder einbezogen ist.
  • Bei dieser Lösung ist allerdings grundsätzlich der Wirkungsbeginn des Multiplikators von außen nicht beeinflußbar. Der Multiplikator schaltet sich allein durch die Druckerhöhung infolge zunehmenden Bewegungswiderstandes des die Kraft ausübenden Kolbens ein (und im Rückzug sofort nach Aufhören der Druckkraft wieder aus).
  • Die vorerwähnten Bauarten haben folgende Vor-und Nachteile: Zu a). Das Kniehebelsystem ist mechanisch ziemlich aufwendig und verlangt, da der Hub eine feste Größe ist, besondere zusätzliche Organe, die eine Anpassung des gesamten Schließsystems an unterschiedliche Formhöhen ermöglichen. Außerdem besteht keine Kontrolle über die wirkliche Formschließkraft.
  • Zu b). Alle Steuerorgane und Rohrleitungen müssen auf die große Niederdruckfördermenge dimensioniert werden. Da die gleichen Organe aber auch dem erhöhten Betriebsdruck beim Wirken der Hochdruckpumpe ausgesetzt sind, steht der konstruktiven Einfachheit ein relativ hoher Fertigungs- und Montageaufwand gegenüber. Deshalb ist diese Bauart für schnellaufende Maschinen im allgemeinen überholt.
  • Zu c). Diese Ausführungsform hat sich als die wirtschaftlichste für größere Maschinen erwiesen. Bei mittleren und kleineren Maschinen wirkt sich ein Vorschubkolben mit einem Nachsaugeventil und einem Nachsaugebehälter stark kostenerhöhend aus, und zwar um so mehr, je kleiner die Maschine ist.
  • Zu d). - Während man kleinste und kleine Maschinen sehr funktionssicher und wirtschaftlich mit direktem Pumpenantrieb durch eine Hochdruckpumpe (möglichst mehrstufig) bauen kann, stellt der Druckübersetzer grundsätzlich eine sehr brauchbare Lösung für kleinere und mittlere Maschinen dar. Nur befriedigen die bisherigen Lösungen nicht, weil bei Anordnung des Druckübersetzers außerhalb des Schließzylindersystems die verbindenden Rohrleitungen und Steuerorgane dem Übersetzerdruck ausgesetzt sind. Dieser soll aber möglichst hoch sein. Es gelten in diesem Falle also die zu b) erwähnten Gesichtspunkte. Ist der Druckübersetzer nach bisher bekannter Lösung in den Schließzylinder einbezogen, aber nicht willkürlich gesteuert, so geht der sehr wesentliche Vorteil der willkürlichen Verlangsamung der Schließ- und öffnungsbewegung verloren.
  • Die erfindungsgemäße Formschließeinrichtung geht nun zur Vermeidung vorerwähnter Nachteile von dem Gedanken aus, geeignete Schließdrücke und Formschließgeschwindigkeiten dadurch zu schaffen, daß der Wirkungsbeginn des Druckübersetzers willkürlich einstellbar ist und daß während der Wirkung des Ubersetzers die erhöhten Drücke nur innerhalb des Zylindersystems wirksam werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schaft des Druckübersetzerkolbens hinsichtlich der ölzuführung zum Vorlaufraum des Formschließzylinders als Steuerorgan wirkt, indem dieser Schaft in einer Steuerbüchse geführt ist, die in unmittelbarer Verbindung mit dem Vorlaufraum des Formschließzylinders steht und in der ein Ringkanal angeordnet ist, der die Druckölzu- und -abführung zum Vorlaufraum des Formschließzylinders ermöglicht und der während der Bewegung des Druckübersetzerkolbens durch den Schaft dieses Kolbens absperrbar ist.
  • Mit einer derart ausgebildeten Formschließvorrichtung werden folgende Vorteile erreicht: a) Die durch den Druckübersetzer (Multiplikator) erzeugten erhöhten Betriebsdrücke werden nur innerhalb des Schließzylinders wirksam, beeinflussen also nicht die Dimensionierung des angeschlossenen Rohrleitungssystems. b) Der Wirkungsbeginn des Druckübersetzers ist von außen beeinflußbar, d. h., die im Eilgang hohe Geschwindigkeit des Schließkolbens kann willkürlich zu einem vorgewählten Punkt herabgesetzt werden (Verlangsamung des Formschlusses). c) Bei Rückzugbeginn (Formöffnung) durchfährt der Schließkolben denselben Weg verlangsamt, den er während der Schließbewegung auch verlangsamt zurücklegte (verzögerte Formöffnung).
  • Nach der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der nach der Erfindung ausgebildeten Formschließvorrichtung zeigt, ist im Schließzylinder 1 der Formschließkolben 2, der mit seinem Schaft 2' einstückig oder zusammengebaut ausgeführt ist. geführt. Links an den Schließzylinder ist der Zylinder des Druckübersetzers angebaut, in dem sich der in gleicher Weise hergestellte Druckübersetzerkolben 3 mit Schaft 3' befindet. Das beispielsweise für eine Spritzgußmaschine für thermoplastische Kunststoffe dargestellte hydraulische System ist in derjenigen Steuerstellung gezeichnet, die während des Rückzuges des Schließkolbens (Formöffnung) gegeben ist (die gleiche Steuerstellung besteht bei voll geöffneter Maschine und eingeschaltetem Antrieb). Das von der Pumpe 4 geförderte Drucköl wird über das Hauptsteuerventil oder Schieber 5 (Steuerposition A = Steuerdruck entlastet = stromlos) und das Hilfssteuerventil oder Schieber 6 (Steuerposition C = Steuerdruck entlastet = stromlos) den Rückzuganschlüssen 7 und 7' des Formschließkolbens 2 und des Druckübersetzerkolbens 3 zugeführt. Die Zulaufanschlüsse 8 und 8' sind dabei über HauptventilS und Hilfssteuerventil 6 mit dem Ablauf verbunden.
  • Zur Einleitung der Schließbewegung wird das Hauptventil 5 durch Steuerdruckbeaufschlagung oder elektrisch in Steuerposition B verfahren. Dadurch wird dem von der Pumpe geförderten öl zusätzlich der Weg zum Vorlaufanschluß 8 des Formschließkolbens 2 freigegeben (Differentialschaltung).
  • Der Kolben bewegt sich in Schließrichtung mit der Geschwindigkeit, die der Pumpenförderung, bezogen auf den Querschnitt des Schaftes 2', entspricht. Von einem willkürlichen (z. B. durch Endschalter) einstellbaren Punkt ab, spätestens jedoch im Moment des Formschlusses, wird das Steuerventil 6 hydraulisch oder elektrisch in Steuerposition D gefahren.
  • Dabei werden die Rückzuganschlüsse 7 und 7' sowohl des Formschließzylinders 1 wie des Druckübersetzers auf Ablauf geschaltet und gleichzeitig die Pumpenförderung dem Vorlaufanschluß 8' des Druckübersetzers zugeführt.
  • Zunächst wirkt als Formschließkraft die Kraft, die dem Pumpendruck auf die volle Fläche des Kolbens 2 entspricht (bei Schaltung des Ventils 6 vor Erreichen der Formschlußstellung tritt eine Verlangsamung der Schließbewegung im Verhältnis der Flächen des Formschließkolbens 2 und dessen Schaft 2' ein). Sobald der Schaft 3' des Druckübersetzerkolbens 3 den Ringkanal 9 überfahren hat, wird die ölzufuhr zum Kolben 2 über Anschluß 8 abgeschaltet. Die gesamte Drucköllörderung erfolgt nur noch auf die Vorlauffläche des Kolbens 3 über Anschluß 8', die im Verhältnis zur Pumpenförderung auf den Kolben 3 in der Relation der Flächen des Druckübersetzerkolbenschaftes 3' und des Druckübersetzerkolbens 3 steht.
  • In den Vorlaufraum 10 wird von der Pumpe aus kein öl mehr gefördert, jedoch verdrängt der Kolbenschaft 3' im VorlaufraumlO eine ölmenge, die der Pumpenförderung auf die volle Fläche des Kolbens 3 gleichkommt.
  • Das ergibt eine weitereVerlangsamung derSchließbewegung bei willkürlicher Einschaltung des Multiplikators vor Formschluß. Sobald der Formschluß erreicht ist, wird die Schließkraft im Verhältnis der Flächen des Druckübersetzerkolbens 3 und dessen Schaft 3', bezogen auf den Formschließkolben 2, gesteigert.
  • Die Einspritzbewegung des Spritzkolbens bei Maschinen für die Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe oder eines ähnlichen Organes für Maschinen für einen anderen Verwendungszweck kann an diese Bewegungsphase selbsttätig steuernd angeschlossen werden, z. B. durch die Anordnung des Folgeschaltventils 11. Dieses ist primär an die Ölzuführung zum Druckübersetzerkolben angeschlossen und wird so eingestellt, daß es den Weg des öls zum Spritzkolben nach Erreichen eines vorbestimmten Druckes freigibt.
  • Pumpendruck und damit absolute Höhe der Schließkraft sind über das Druckbegrenzungsventil 12, die Spritzkraft ist für sich über das Druckbegrenzungsventil 13 einstellbar. Zur Einleitung der Formöffnungsbewegung (Rückzug) werden beide Ventile 5 und 6 durch hydraulische Entlastung oder elektrisch (Stromlosschaltung) wieder in die dargestellte Steuerposition und C gefahren. Dabei ist zunächst der Anschluß 8 noch durch den Kolbenschaft3' blockiert.
  • Der Rückzug kann also zunächst nur in der Geschwindigkeit erfolgen, in der der Formschließkolben 2 dem (unter Einfluß der Pumpenförderung auf die Rückzugseiten beider Kolben 2 und 3) Druckübersetzerkolben 3 folgen kann.
  • Diese Geschwindigkeit ist analog den Flächen des Formschließkolbens 2 und des Schaftes 3' des Druckübersetzerkolbens 3 reduziert. Sobald der Kolbenschaft 3' den Ringkanal 9 freigegeben hat, fährt der Formschließkolben 2 mit voller Rückzuggeschwindigkeit, da nunmehr das im Raum 10 verdrängte Öl über Anschluß 8 abströmen kann.
  • Damit in voller Rückzugstellung, in der sich der Formschließkolb en 2 und der Druckübersetzerkolbenschaft3' in voller Endlage befinden, nicht die gesamte Förderleistung der Pumpe über das Druckbegrenzungsventil 12 vernichtet wird, kann ein Überlaufventil 14 vorgesehen werden. Dieses wird bei Erreichen der Rückzugstellung des Formschließkolbens 2 mittels einer an den Kolbenschaft 2' angebauten, einstellbaren Anfahrschraube 15 mehr oder weniger geöffnet und gibt dem von der Pumpe geförderten öl einen unmittelbaren Weg in den Ablauf frei (mit Drosselung je nach Einstellung des öffnung grades). Bei der Verwendung eines solchen Ventils hat man es in der Hand, zur Betätigung hydraulischer Auswerfer oder hydraulischer Kernziehvorrichtungen die Kraft dieser Einrichtungen einzustellen; ebenso kann man aber durch Einstellung des Ventils auf volle öffnung im Anfahrzustand das von der Pumpe geförderte öl in Rückzugstellung drucklos wegströmen lassen und damit sowohl die ölerwärmung wie den Leistungsbedarf ganz erheblich reduzieren.
  • Das dargestellte Steuerungssystem soll nur zur beispielhaften Erläuterung dienen. Ohne Beeinträchtigung des Grundgedankens oder der Wirkungsweise können ebensogut andersgeartete Steuerorgane Verwendung finden bzw. andere Betätigungseinrichtungen vom Grundsystem abgeleitet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Formschließeinrichtung an hydraulisch betriebenen Spritzgußmaschinen, Druckgußmaschinen, Kunststoffpressen od. dgl. mit einem direkt wirkenden Formschließkolben und mit einem in den diesen Kolben aufnehmenden Zylinder einbezogenen Druckübersetzer, der einstückig als abgesetzter Kolben oder funktionell gleichwertig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (3') des Druckübersetzerkolbens (3) hinsichtlich der ölzuführung zum Vorlaufraum (10) des Formschließzylinders (1) als Steuerorgan wirkt, indem dieser Schaft in einer Steuerbüchse geführt ist, die in unmittelbarer Verbindung mit dem Vorlaufraum des Formschließzylinders steht und in der ein Ringkanal (9) angeordnet ist, der die Druckölzu- und -abführung zum Vorlaufraum des Formschließzylinders ermöglicht und der während der Bewegung des Druckübersetzerkolbens durch den Schaft dieses Kolbens absperrbar ist.
  2. 2. Formschließeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorlaufraum des Formschließzylinders (1) keinen anderen Dmckölanschluß als denjenigen (8) enthält, der in den Ringkanal (9) mündet.
  3. 3. Formschließeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufräume des Formschließzylinders (1) und des Druckübersetzers miteinander verbunden sind und die Steuerung so ausgebildet ist, daß die volle Rückzuggeschwindigkeit des Formschließkolbens (2) erst einsetzen kann, wenn der Druckübersetzerkolben (3) seine Endlage wieder erreicht hat.
  4. 4. Formschließeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Steuerventil (6), das zu einem beliebigen Zeitpunkt die ölzuführung auf den Vorlaufraum des Druckübersetzers umschaltet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2680 883.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. l 061064.
DEB48642A 1958-04-21 1958-04-21 Formschliesseinrichtung an hydraulisch betriebenen Spritzgussmaschinen od. dgl. Pending DE1130154B (de)

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