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DE1145017B - Hydraulische Kraftzylindereinheit - Google Patents

Hydraulische Kraftzylindereinheit

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Publication number
DE1145017B
DE1145017B DEG20382A DEG0020382A DE1145017B DE 1145017 B DE1145017 B DE 1145017B DE G20382 A DEG20382 A DE G20382A DE G0020382 A DEG0020382 A DE G0020382A DE 1145017 B DE1145017 B DE 1145017B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
piston
working
pressure
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG20382A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurus Glas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG20382A priority Critical patent/DE1145017B/de
Publication of DE1145017B publication Critical patent/DE1145017B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • F15B11/02Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member
    • F15B11/028Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member for controlling the actuating force
    • F15B11/032Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member for controlling the actuating force by means of fluid-pressure converters
    • F15B11/0325Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member for controlling the actuating force by means of fluid-pressure converters the fluid-pressure converter increasing the working force after an approach stroke
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B2211/00Circuits for servomotor systems
    • F15B2211/20Fluid pressure source, e.g. accumulator or variable axial piston pump
    • F15B2211/21Systems with pressure sources other than pumps, e.g. with a pyrotechnical charge
    • F15B2211/214Systems with pressure sources other than pumps, e.g. with a pyrotechnical charge the pressure sources being hydrotransformers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B2211/00Circuits for servomotor systems
    • F15B2211/70Output members, e.g. hydraulic motors or cylinders or control therefor
    • F15B2211/705Output members, e.g. hydraulic motors or cylinders or control therefor characterised by the type of output members or actuators
    • F15B2211/7051Linear output members
    • F15B2211/7053Double-acting output members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B2211/00Circuits for servomotor systems
    • F15B2211/70Output members, e.g. hydraulic motors or cylinders or control therefor
    • F15B2211/775Combined control, e.g. control of speed and force for providing a high speed approach stroke with low force followed by a low speed working stroke with high force, e.g. for a hydraulic press

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Description

  • Hydraulische Kraftzylindeieinheit Die Erfindung betrifft eine hydraulische Kraftzylindereinheit mit einem in einem Arbeitszylinder laufenden Arbeitskolben, der sich nach Beginn des Vorlaufes und vor Ende des Rücklaufes im Eilgang bewegt, einem in einem vom Arbeitszylinder durch eine Zwischenwand getrennten Zylinder laufenden Druckiibersetzerkolben, der mit einem Ansatz durch die Zwischenwand hindurch in den Arbeitszylinder taucht, und mit Druckmittelanschlüssen für die wahlweise Beaufschlagung beider Seiten jedes Kolbens.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche hydraulische Kraftzylindereinheit so auszugestalten, daß sich eine gedrängte Bauweise und eine Verringerung der aufzuwendenden Druckmittelmenge ergibt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Druckübersetzerkolben als Rohrplungerkolben ausgebildet ist, der mit seinem Rohr in einem die Zwischenwand durchsetzenden Ringraum verschiebbar ist und dessen beim Rücklauf beaufschlagte Ringfläche kleiner ist als seine beim Vorlauf beaufschlagte Fläche.
  • Durch die Ausbildung des Druckübersetzerkolbens als Rohrplungerkolben ergeben sich für die beim Vorlauf und Rücklauf des Druckübersetzerkolbens zu beaufschlagenden Flächen Ringflächen von wesentlich geringerer Größe als bei nicht als Rohrplungerkolben ausgebildeten Druckübersetzerkolben, so daß sich eine Verringerung der aufzuwendenden Druckmittelmenge ergibt.
  • Die Druckmitteleinsparung beim Vorlauf und Rücklauf des Druckübersetzerkolbens kann beispielsweise so weit gehen, daß, bei gleicher Leistung, gegenüber einer bekannten hydraulischen Kraftzylindereinheit entweder nur eine Pumpe mit halber Förderleistung genügt oder, bei gleicher Pumpenleistung, die doppelte Hubzahl erreicht werden kann.
  • Außerdem ermöglicht die Ausbildung des Druckübersetzerkolbens als Rohrplungerkolben einerseits die einfache Ausbildung einer Einrichtung zur Konstanthaltung der Druckmittelmenge, die sich in dem Teil des Arbeitszylinders befindet, in den der Druckübersetzerkolben eintaucht, von Beendigung des Eilvorlaufes des Arbeitskolbens bis zum Beginn dessen Eilrücklaufes und andererseits eine Geschwindigkeitsübersetzung beim Eilvorlauf und beim Eilrücklauf durch eine besondere Ausgestaltung des Arbeitskolbens.
  • Durch die Ausbildung des Druckübersetzerkolbens als Rohrplungerkolben ergibt sich nicht nur eine gedrängte Bauweise der Kraftzylindereinheit, sondern auch die Möglichkeit, die Kraftzylindereinheit äußerlich als einfache zylindrische Einheit auszubilden, bei der nur eine Druckmittelzuleitung und nur eine Druckmittelableitung vorgesehen zu sein brauchen, die annähernd in einer Radialebene des Zylinders liegen, so daß die Ausbildung eines ortsfesten oder eines transportablen, das Gegendruckorgan enthaltenden Ständers und die Eingliederung der Kraftzylindereinheit in diesen besonders einfach wird.
  • Die Einrichtung zur Konstanthaltung der Druckmittelmenge, die sich in dem Teil des Arbeitszylinders befindet, in den der Druckübersetzerkolben von Beendigung des Eilvorlaufes des Arbeitskolbens bis zum Beginn dessen Eilrücklaufes eintaucht, kann gebildet werden durch eine vom Rohrende des Druckübersetzerkolbens gesteuerte Radialöffnung des Arbeitszylinders.
  • Zweckmäßigerweise verläuft das Rohr des Druckübersetzerkolbens konzentrisch in einem ringförmigen Druckübersetzerzylinderraum, dessen Innenmantel durch einen einen mit dem Arbeitskolben durch eine Kolbenstange verbundenen Eilgangkolben umschließenden Eilgangzylinder gebildet ist. Durch diese Ausgestaltung des Arbeitskolbens wird eine Geschwindigkeitsübersetzung beim Eilvorlauf und beim Eilrücklauf erreicht. Außerdem ermöglicht es diese Ausbildung, die Kolbenstange in Richtung des Rücklaufes aus der Einheit herauszuführen, so daß die Einheit als Zugeinheit oder als Druckeinheit verwendet werden kann, je nachdem, ob das in Richtung des Rücklaufes aus der Einheit herausgeführte Ende der Kolbenstange oder das in Richtung des Vorlaufes aus der Einheit herausgeführte Ende der Kolbenstange als Kraftübertragungsmittel wirkt.
  • Der Druckübersetzerkolben trägt an dem Ende des Rohres, das dem den Ringraum durchsetzenden Ende entgegengesetzt ist, einen Innenbund und einen Außenflansch, die zusammen den nicht rohrförmigen Teil des Druckübersetzerkolbens bilden. Der Arbeitszylinder kann durch eine Zylinderhülse gebildet sein, die austauschbar in einem auch den Eügangzylinder und den Druckübersetzerkolben umschließenden Außenmantel angeordnet ist und auf ihrer Außenfläche Längsnuten aufweist, die an ihren Enden mit dem Inneren des Arbeitszylinders in Verbindung stehen. Es ist aber auch möglich, daß der Mantel des Arbeitszylinders Längsbohrungen und diesen zugeordnete, in die Zylinderräume des Arbeitszylinders führende Radialbohrungen zur Verbindung dieser beiden durch den Arbeitskolben getrennten Zylinderräume aufweist.
  • Die beim Kolbenrücklauf beaufschlagten Zylinderräume des Arbeitszylinders und des Eilgangzylinders sind zweckmäßig durch eine in axialer Richtung verlaufende Bohrung der Kolbenstange und zugeordnete Radialbohrungen miteinander verbunden. Für gewisse Zwecke, z. B. Späneableitung oder Kühlmittelzu- und -ableitung, kann es zweckmäßig sein, daß die Kolbenstange und die auf ihr sitzenden Kolben eine axiale Bohrung aufweisen. In diesem Falle ist die die beim Rücklauf von Arbeitskolben und Eilgangkolben beaufschlagten Zylinderräume verbindende, in axialer Richtung verlaufende Bohrung im Mantel der Kolbenstange angeordnet.
  • Durch die Anwendung eines besonders ausgebildeten Druckübersetzerkolbens und die dadurch mögliche Anwendung eines Doppelkolbens mit durchgehender Kolbenstange wird die vollständige Trennung des Eilgangzylinders vom Arbeitszylinder und der Wegfall eines diese beiden Zylinder verbindenden Ventils möglich. Ferner ermöglicht die Anwendung einer durchgehenden Kolbenstange die Abnahme von Druck- oder Zugkräften gleicher Größe an den entsprechenden Enden der Kolbenstange bei gleichem Wirkungsgrad.
  • An dem dem Arbeitsende der Einheit entgegengesetzten Ende kann eine Fortsetzung des Mantels des Arbeitszylinders ein Innengewinde tragen, in dem ein mit Außengewinde versehener Stopfen sitzt, der als Gegenanschlag für einen mit Gewinde auf der Kolbenstange sitzenden, als Stellring ausgebildeten Anschlag dient. Dadurch ist eine Hubbegrenzung und eine Beeinflussung der Größe des, arbeitenden Druckmittelvolumens von außen durch eine Drehbewegung möglich.
  • Für gewisse Fälle, z. B. zum Zwecke des Nietens, ist es zweckmäßig, wenn der Arbeitskolben einen Stempel trägt, der von einer während des Vorlaufs voreilenden Druckhülse umgeben ist, die von einem in dem als Zylinder ausgebildeten Arbeitskolben laufenden, unter Druckmitteleinfluß stehenden Kolben über die der Hülse zugekehrte Wand des Arbeitskolbens durchdringende Stifte angetrieben wird, und wenn der vom Druckmittel beaufschlagte Zylinderraum des Druckhülsenkolbens mit dem beim Vorlauf vom Druckmittel nicht beaufschlagten Zylinderraum des Arbeitszylinders in Verbindung steht. In diesem Falle erhält der in den beim Vorlauf vom Druckmittel beaufschlagten Zylinderraum des Arbeitszylinders eintauchende, sich an den Arbeitskolben anschließende Teil der Kolbenstange zweckmäßig den gleichen Durchmesser wie die Druckhülse, damit die beim Vorlauf und Rücklauf aus den beiden Zylinderräumen des Arbeitszylinders verdrängte Druckmittelvolumina gleich groß sind.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigt Fig. 1 einen Axialschnitt durch die hydraulische Kraftzylindereinheit in der Ausgangsstellung der Kolben, Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 3 eine Ansicht einer durchbohrten Kolbenstange, Fig. 4 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit einer Druckhülse und einem entsprechend abgeänderten Arbeitskolben, Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht und eine Ansicht einer Anwendungsform der hydraulischen Kraftzylindereinheit.
  • Die hydraulische Kraftzylindereinheit weist einen Doppelkolben mit durchgehender Kolbenstange auf, und zwar sind der große Kolben, das ist der Arbeitskolben, mit 36, der kleine Kolben, das ist der Eilgangkolben, mit 19 und die Kolbenstange mit 4 bezeichnet. Aus Gründen der Herstellung besteht der Arbeitskolben 36 aus zwei Teilen 36' und 36", die miteinander verbunden sind.
  • Der Eilgangkolben 19 läuft in einem Eilgangzylinder 22, während der Arbeitskolben 36 in einem Arbeitszylinder 27 läuft, der aus einer in einem Außenmantel 26 angeordneten Zylinderhülse bestehen kann. Der Außenmantel 26 ist an seinem einen Ende durch einen eingeschraubten Zylinderdeckel 28 abgeschlossen. Der Eilgangzylinder 22 ragt mit seinem einen Ende, das durch die von der Kolbenstange 4 durchdrungene Zwischenwand 39 verschlossen ist, so in den Arbeitszylinder 27 hinein, daß ein ringförmiger Zylinderraum 7 gebildet wird. Das andere, durch einen von der Kolbenstange 4 durchdrungenen Deckel 37 verschlossene Ende des Eilgangzylinders 22 sitzt in einer zylindrischen Fortsetzung 42 des Mantels 26 des Arbeitszylinders 27, die im dargestellten Beispiel als eine mit dem Arbeitszylinder 27 gleichachsige Hülse ausgebildet ist, die mittels eines Gewindes mit dem Außenmantel 26 verbunden ist. Die Fortsetzung 42 des Mantels 26 des Arbeitszylinders 27 trägt an ihrem einen Ende ein Innengewinde 23, in dem ein mit Außengewinde versehener Stopfen 24 sitzt, der als Gegenanschlag für einen mit Gewinde auf der Kolbenstange 4 sitzenden, als Stellring ausgebildeten Anschlag 25 dient.
  • Der aus einer Zylinderhülse bestehende Arbeitszylinder 27 weist bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform einen auch den Eilgangzylinder 22 und den Druckübersetzerkolben 18 umschließenden Außenmantel 26 auf, wobei die Zylinderhülse auf ihrer Außenfläche Längsnuten 6 aufweist, die an ihren Enden durch Radialdurchlässe lO', 10" mit dem Inneren der Zylinderhülse in Verbindung stehen. Diese Ausbildung des Arbeitszylinders ermöglicht es, den Außenmantel 26 als austauschbaren Maschinenteil und umkehrbar in dem Sinn herzustellen, daß es gleichgültig ist, an welchem Ende der Stopfen 24 oder der Zylinderdeckel 28 eingesehraubt wird. In der Ausführungsforin gemäß Fig. 4, bei der keine besondere Zylinderhülse vorgesehen ist, weist der Außenmantel 26 Längsbohrungen 6' und diesen zugeordnete, in die Zylinderräume 5, 7 des Arbeitszylinders 27 führende Radialdurchlässe lO', 10" zur Verbindung dieser beiden durch den Arbeitskolben 36a getrennten Zylinderräume 5, 7 auf.
  • In einem im Durchmesser erweiterten Teil. des Arbeitszylinders (Fig. 1), nämlich unmittelbar im Außenmantel 26 und auf dem Eilgangzylinder 22, läuft der flanschartige Kopf 41 des als Rohrplungerkolben ausgebildeten Druckübersetzerkolbens 18. Das Ende des Rohres 18 des Druckübersetzerkolbens 18 läuft in einem Ringraum 38, der durch einen Innenbund 43 der Zylinderhülse des Arbeitszylinders 27 und einen diesem Innenbund gegenüberstehenden Außenbund 44 des Eilgangzylinders 22 gebildet ist. Diese Bunde 43, 44 ergänzen die Zwischenwand 39 zwischen dem Arbeitszylinderraum 7 und dem äußeren Zylinderraum 45 für den Druckübersetzerkolben 18. Das Rohr 18' des Druckilbersetzerkolbens 18 umgibt den Eilgangzyhnder 22 mit geringem Ab- stand zur Bildung eines inneren übersetzerzylinderraumes 17. Durch einen flanschartigen Kopf 41, dessen eine Stirnfläche die beim Vorlauf beaufschlagte Fläche 18... des Druckübersetzerkolbens 18 bildet, und einen Innenbund 40, dessen Stimfläche die beim Rücklauf beaufschlagte Fläche 18" des Druckübersetzerkolbens 18 bildet, werden der äußere und der innere Zylinderraurn 45 bzw. 17 des Druckübersetzerkolbens 18 an dem einen Ende abgeschlossen. Der vom Druckmittel nicht erfüllte äußere Zylinderraum 45 des Druckübersetzerkolbens 18 ist durch eine öffnung 46 mit der Atmosphäre verbunden.
  • Der Eilgangzylinder 22 weist auf der Seite des Drucknüttelanschlusses 1 eine nach außen durch einen Stopfen 47 od. dgl. abgeschlossene Längsbohrung 2 auf, die, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, mit dem Druckmittelanschluß 1 durch eine Öffnung 48 und mit dem hinter dem Eilgangkolben 19 befindlichen Zylinderraum 51 des Eilgangzylinders 22 durch eine Öffnung 49 in Verbindung steht.
  • Der Druckübersetzerkolben 18 weist an dem Teil seines Kopfes 40, 41, wo er am Eilgangzylinder 22 anliegt, eine ringförmige Ausnehmung 3 auf, die mit der Längsbohrung 2 des Eilgangzylinders 22 durch eine Öffnung 8 in Verbindung steht, die das Druckmittel nur langsam in die ringförmige Ausnehmung 3 eindringen läßt. In der Vorschubrichtung vor der kleinen öffnung 8 ist eine größere Öffnung 9 vorgesehen, die die Längsbohrung 2 des Eilgangzylinders 22 mit demjenigen übersetzerzylinderraum verbindet, der sich beim Vorschub des Druckübersetzerkolbens 18 zwischen dem Kopf 40, 41 desselben und der mit ihrem einen Ende einen Zylinderdeckel bildenden Hülse 42 bildet.
  • Der Eilgangzylinder 22 ist auf der der Längsbohrung 2 diametral gegenüberliegenden Seite, wo sich an der Fortsetzung 42 des Mantels 26 des Arbeitszylinders ein Druckmittelanschluß 13 befindet, mit einer zweiten Längsbohrung 14 versehen, die ebenfalls durch einen Stopfen 47' nach außen abgeschlossen ist. Diese Längsbohrung 14 steht mit dem Druckmittelanschluß 13 durch eine öffnung 50 in Verbindung. Der in der Vorschubrichtung vor dem Eilgangkolben 19 befindliche Zylinderraum 12 des Eilgangzylinders 22 ist durch eine Öffnung 15 mit der Längsbohrung 14 verbunden, die außerdem durch eine Öffnung 16 mit dem inneren übersetzerzylinderraum 17 in Verbindung steht.
  • Die Drucknüttelanschlüsse 1 und 13 können genau oder annähernd diametral einander gegenüber angeordnet sein, so daß der Außenmantel 26 der hydraulischen Kraftzylindereinheit außen in fast voller Länge zur Aufnahme von Gegendruck- oder Zugkörpern zur Verfügung stehen kann. Die Wirkungsweise der hydraulischen Kraftzylindereinheit gemäß Fig. 1 und 2 ist folgende: Beim Vorlauf der Kolbenstange 4, das ist in Fig. 1 und 2 nach links, tritt das von einem nicht dargestellten Druckerzeuger kommende Druckmittel durch den in der Hülse 42 vorgesehenen Druckmittelanschluß 1 ein und gelangt durch die Öffnung 48 in die Längsbohrung 2 des Eilgangzylinders 22. Von dort tritt das Druckmittel durch die Öffnung 49 in den Zylinderraum 51 des Eilgangzylinders 22 ein, also hinter den Eilgangkolben 19. Dadurch wird der Eilvorschub des Doppelkolbens 19, 36 bewirkt. Dieser Eilvorschub mit der Kolbenfläche des Eilgangkolbens 19 ist möglich, weil das im Zylinderraum 5 des Arbeitskolbens 36 enthaltene Druckmittel durch an einer Stirnseite der Zylinderhülse vorgesehene ringsegmentfönnige Ausnehmungen lO', die Längsnuten 6 und Radialbohrungen 10" in den hinter dem Arbeitskolben 36 befindlichen Zylinderraum 7 übertreten kann. Das vor dem Eilgangkolben 19 im Zylinderraum 12 des Eilgangzylinders 22 befindliche Druckmittel kann über die Öffnung 15, die Längsbohrung 14, die Öffnung 50 und den Druckmittelanschluß 13 abfließen.
  • Sobald der mit dem Arbeitskolben 36 verbundene, beispielsweise als Druckstempel ausgebildete Kolbenstangenteil 31 auf das Werkstück auftrifft und dadurch die Bewegung der Kolben 19 und 36 gehemmt wird, fließt Druckmittel aus der Längsbohrung 2 des Eilgangzylinders 22 durch die kleine öffnung 8 in die ringförmige Ausnehmung 3 des Kopfes 40, 41 des Druckübersetzerkolbens 18 und bewegt diesen in der Vorschubrichtung. Bei dieser Vorwärtsbewegung wird vom Kopf 40, 41 des Druckübersetzerkolbens 18 die größere öffnung 9 freigegeben, die die Längsbohrung 2 des Eilgangzylinders 22 mit dem entstandenen Zylinderraum hinter dem Druckilbersetzerkolben 18 verbindet. Nunmehr steht der Kopf 40, 41 des Druckübersetzerkolbens 18 unter dem vollen Zufluß des Druckmittels. Im Verlauf der Vorwärtsbewegung des Druckübersetzerkolbens 18 werden die Radialbohrungen 10" der Arbeitszylinderhülse geschlossen, und das Rohr 18' des Druckübersetzerkolbens 18 taucht dann in den hinter dem Arbeitskolben 36 befindlichen Zvlinderraum 7 des Arbeitszylinders 27 und leitet den äersetzten Kraftweg ein. Das im Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders 27 befindliche Druckmittel, das nun nicht mehr durch die ringsegmentfönnigen Ausnehmungen 10', die Längsbohrungen 6 und die Radialbohrungen 10" austreten kann, läuft über die Radialbohrung lt' des Kolbens 36, die Axialbohrung 11 der Kolbenstange 4 und die Radialbohrung 11' in den Zylinderraum 12 des Eilgangzylinders 22 und von da durch die öffnung 15, die Längsbohrung 14 und die öffnung 50 in den Druckmittelanschluß 13, der in diesem Fall als Ablauf für das Druckmittel dient.
  • Das im Zylinderraum 17 befindliche Druckmittel kann über die öffnung 16 in die Längsbohrung 14 und weiter auf dem gleichen Weg austreten.
  • Während dieses Vorlaufs des Druckübersetzerkolbens 18 und der Kolbenstange 4 mit den Kolben 36 und 19 wird die eigentliche Druckarbeit verrichtet. Sobald die Kolbenstange 4 am Ende des Arbeitshubes angekommen ist, was beispielsweise durch Anlegen der Stirnfläche des Stellringes 25 an die Innenstimfläche 52 der Hülse 42 bestimmt ist, wird das Druckmittel so umgeschaltet, daß der bisherige Zulauf 1 zum Ablauf und der bisherige Ablauf 13 zum Zulauf wird. Dadurch tritt Druckmittel aus dem Anschluß 13 durch die öffnung 50 in die Längsbohrung 14 des Eilgangzylinders 22 ein, von wo aus das Druckmittel durch die öffnung 15 in den Zylinderraum. 12 des Eilgangzylinders 22 und durch die öffnung 16 in den übersetzerzylinderraum17 eintreten kann. Zunächst wird der Druckübersetzerkolben 18 nach rückwärts, d. h. in der Zeichnung nach rechts, gedrängt, während der Doppelkolben 36, 19 zunächst im wesentlichen nur in dem Maße zurückläuft, wie der Druckübersetzerkolben18 im Zylinderraum,7 des Arbeitszylinders 27 Volumen freigibt. Sobald der Druckübersetzerkolben 18 mit seinem Rohr 18' die Radialbohlungen 10" der Zylinderhülse freigegeben hat, erfolgt der Rücklauf, weil das im Zylinderraum. 7 enthaltene Druckmittel durch die Radialbohrungen 10", die Längsnuten 6 und die ringsegmentförnügen Ausnehmungen 10' in den Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders treten kann. Im übrigen nimmt beim Rücklauf des Doppelkolbens 36, 19 das Druckmittel folgenden Lauf: Das im Übersetzerzylinderraum. befindliche Druckmittel läuft durch die öffnungen 8 und 9 in die Längsbohrung 2 des Eilgangzylinders 22 und von da durch die öffnung 48 in den nunmehr als Ablauf dienenden Drucknüttelanschluß 1. Das im Zylinderraum 51 des Eilgangzylinders 22 hinter dem Eflgangkolben 19 befindliche Druckmittel läuft durch die öffnungen 49, 48 ab. Soweit der Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders 27 nicht durch das im Zylinderraum 7 befindliche Druckmittel gefüllt wird, läuft Druckmittel aus dem Zylinderraum 12 des Eilgangzylinders 22 durch die Radialbohrungen 11' und lt' sowie die Axialbohrung 11 der Kolbenstange in den Zylinderraum 5. Der Eilgangkolben 19 ist im Zylinderraum 12 vom Druckmittel beaufschlagt. Für den Fall, daß, solange die Radialbohrungen 10" durch den Druckübersetzerkolben 18 noch nicht freigegeben sind, der Rückhub einen größeren Energieverbrauch erfordert, als die kleine Kolbenfläche des Eilgangkolbens 19 ergibt, wird diese Energie durch Beaufschlagung des großen Kolbens 36 im Zylinderraum 5 aufgebracht.
  • Mit dem Ende 31 der Kolbenstange 4 können Werkzeuge oder sonstige Elemente, die unter Druck arbeiten sollen, verbunden sein, und mit dem Ende 21 der Kolbenstange 4 können Werkzeuge oder sonstige Elemente verbunden sein, die eine Zugwirkung ausüben sollen. Es ist auch möglich, gleichzeitig beide Enden 31, 21 der Kolbenstange, 4 mit solchen Werkzeugen oder Elementen zu verbinden.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Kolbenstange 4' mit den Kolben 19a und 36a weist eine axiale Bohrung 4a auf. In diesem Fall ist die der Bohrung 11 der Fig. 1 entsprechende Bohrung 34, die die beim Kolbenrücklauf beaufschlagten Zylinderräume 5 und 12 verbindet, parallel zur Kolbenstangenachse im Mantel der Kolbenstange 4 a angeordnet und durch Radialbohrungen 34' und 34" mit den Zylinderräumen 5 bzw. 12 verbunden.
  • Die Ausführungsform der hydraulischen Kraftzylindereinheit gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von der Ausführungsforni gemäß Fig. 1 und 2 dadurch, daß der Kolbenstangenteil 31 von einer Druckhülse 32 umgeben ist, die auch im Zylinderdeckel 28 geführt ist. Diese Druckhülse 32 hat beispielsweise den Zweck, falls der Kolbenstangenteil31 als Nietstempel ausgebildet ist, die miteinander zu vernietenden Teile zusainmenzudrücken, bevor die eigentliche Nietarbeitbeginnt. Zur Betätigung der Druckhülse 32 ist der Arbeitskolben 36a als geschlossener Zylinder ausgebildet, indem seine beiden Teile 36 a' und 36 a" durch eine Zylinderhülse 33 miteinander verbunden sind, die beispielsweise mit dem Kolbenteil 36 a" aus einem Stück bestehen und mit dem Kolbenteil 36 a' durch ein Gewinde verbunden sein kann. In diesem als Zylinder ausgebildeten Kolben 36a kann sich ein Kolben 29 bewegen, der in der Vorschubrichtung auf Stifte 30 wirkt, die in Bohrungen des Kolbenteiles 36a' geführt sind und auf die Stirnfläche der an dem betreffenden Ende mit einem Flansch 32' versehenen Druckhülse 32 wirken.
  • Der in der Vorschubrichtung hinter dem Druckhülsenkolben 29 befindliche Zylinderraum 35 wird in der Ausgangsstellung des Kolbens 29 durch eine ringförmige Ausnehmung desselben und durch eine zentrale Ausnehmung 53 gebildet, auf die die Längsbohrung 11 der Kolbenstange 4 und das durch diese Längsbohrung 11 zugeführte Druckmittel treffen.
  • Die Teile 36a' und 33 des Kolbens 36a haben einen etwas kleineren Durchmesser als der Teil 36a", so daß zwischen dem den kleineren Durchmesser aufweisenden Teil einerseits und der Innenwand des Arbeitszylinders 27 ein Ringraum 54 besteht, der mit dem Zylinderraum 35 durch Radialbohrungen 33' in Verbindung steht. Der vom Druckmittel nicht beaufschlagte Zylinderraum 55 des Arbeitskolbens 36 a ist durch eine Axialbohrung 56 des Kolbenstangenteiles 31 entlüftet.
  • Damit beim Vorschub und beim Rückhub der Kolbenstange 4 in den Zylinderräumen 5 und 7 des Arbeitszylinders 27 gleiche Druckmittelvolumina verdrängt werden, hat der in den Zylinderraum, 7 eintauchende Teil 4" der Kolbenstange 4 denselben Durchmesser wie die Druckhülse 32.
  • Die Wirkungsweise der gemäß Fig. 4 ausgebildeten, im übrigen durch Fig. 1 und 2 zu ergänzenden hy- draulischen Kraftzylindereinheit ist folgende: Das Druckmittel tritt durch den Druckmittelanschluß 1 und die öffnungen 48, 49 in den Zylinderraum 51 des Eflgaugzylinders 22 (Fig. 2) und drückt den Eilgangkolben 19 nach vorwärts. Das dadurch im Zylinderraum 12 verdrängte Druckmittel kann durch die Radialbohrung 11' (Fig. 1) und die Axialbohrung 11 (Fig. 4) der Kolbenstange 4 auf den Kolben 29 wirken, der dadurch in der Zeichnung nach links verschoben wird. Das auf diese Weise in den Zylinderraum 35 des Arbeitskolbens 36a gelangende Druckmittel kann durch die Radialbohrungen 33' und den Ringraum 54 in den Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders 27 treten und so entgegen der Vorschubrichtung auf den Kolben 36a wirken, wodurch dieser gebremst wird, so daß sich die Druckhülse 32 gegenüber dem Kolbenstangenteil 31 vorschiebt. Die Druckhülse 32 drückt dadurch die zu vernietenden Werkstücke zusammen, bevor der eigentliche Druckhub für die Nietarbeit unter Mitwirkung des Druckübersetzerkolbens 18 erfolgt. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieselbe wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2.
  • Der Rückhub der Kolben 29, 36 a und 18 erfolgt ebenfalls in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2, jedoch wirkt das Druckmittel durch die Längsbohrung 11 auf den Kolben 29 im Sinne des Vorschubes der Druckhülse 32, so daß sich das durch den Kolbenstangenteil 31 gebildete Werkzeug früher von dem Werkstück löst als die Druckhülse 32. Dadurch wird verhindert, daß, beispielsweise im Fall des Stanzens, Stanzteile an dem Werkzeug hängenbleiben. Diese Stanzteile werden durch die Druckhälse32 vom Werkzeug abgestreift.
  • Die hydraulische Kraftzylindereinheit gemäß der Erfindung kann einzeln oder mehrfach und auswechselbar in hydraulische Pressen od. dgl. eingebaut werden. Fig. 5 und 6 zeigen eine hydraulische Presse, deren oberer Preßstempel 57 durch zwei auswechselbar in Sitze 58 eingebrachte hydraulische Kraftzylindereinheiten 59 gemäß der Erfindung betätigt werden kann, indem der Preßstempel 57 mit den Kolbenstangen 4 und ein mit dem Preßstempel verbundenes Joch 60 mit den Kolbenstangenenden 21 der hydraulischen Kraftzylindereinheit 59 verbunden ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulische Kraftzylindereinheit mit einem in einem Arbeitszylinder laufenden Arbeitskolben, der sich nach Beginn des Vorlaufes und vor Ende des Rücklaufes im Eilgang bewegt, einem in einem vom Arbeitszylinder durch eine Zwischenwand getrennten Zylinder laufenden Druckübersetzerkolben, der mit einem Ansatz durch die Zwischenwand hindurch in den Arbeitszylinder taucht, und mit Druckmittelanschlüssen für die wahlweise Beaufschlagung beider Seiten jedes Kolbens, dadurch gekennzeichmt, daß der Druckübersetzerkolben (18) als Rohrplungerkolben ausgebildet ist, der mit seinem Rohr (18') in einem die Zwischenwand (39) durchsetzenden Ringraum (38) verschiebbar ist und dessen beim Rücklauf beaufschlagte Ringfläche (18") kleiner ist als seine beim Vorlauf beaufschlagte Fläche (18").
  2. 2. Einheit nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung, die die Druckmittelmenge, die sich in dem Teil des Arbeitszylinders befindet, in den der Druckübersetzerkolben eintaucht, von Beendigung des Eilvorlaufes des Arbeitskolbens bis zum Beginn dessen Eilrücklaufes konstant hält, gekennzeichnet durch eine vom Rohrende des Druckübersetzerkolbens (18) gesteuerte Radialöffnung (10") des Arbeitszylinders (27). 3. Einheit nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (18') des Druckübersetzerkolbens (18) konzentrisch in einem ringförmigen Druckübersetzerzylinderraum (7, 38, 45) verläuft. dessen Innenmantel durch einen einen mit dem Arbeitskolben (36) durch eine Kolbenstange (4) verbundenen Eilgangkolben (19) umschließenden Eilgangzylinder (22) gebildet ist. 4. Einheit nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckübersetzerkolben (18) an dem dem den Ringraum (38) durchsetzenden Ende des Rohres (18') entgegengesetzten Ende einen Innenbund (40) und einen Außenflansch (41) trägt, die zusammen den nicht rohrförmigen Teil des Druckübersetzerkolbens (18) bilden. 5. Einheit nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (27) durch eine Zylinderhülse gebildet ist, die austauschbar in einem auch den Eilgangzylinder (22) und den Druckübersetzerkolben (18) umschließenden Außenmantel (26) angeordnet ist und auf ihrer Außenfläche Längsnuten (6) aufweist, die an ihren Enden mit dem Innern des Arbeitszylinders (27) in Verbindung stehen. 6. Einheit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (26) des Arbeitszylinders (27) Längsbohrungen (6# und diesen zugeordnete, in die Zylinderräume (5, 7) des Arbeitszylinders führende Radialbohrungen (10', 10") zur Verbindung dieser beiden durch den Arbeitskolben (36 a) getrennten Zylinderräume (5, 7) aufweist. 7. Einheit nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Kolbenrücklauf beaufschlagten Zylinderräume (5 bzw. 12) des Arbeitszylinders (27) und des Eilgangzylinders (22) durch eine in axialer Richtung verlaufende Bohrung (11) der Kolbenstange (4) und zugeordnete Radialbohrungen (ll', 11") miteinander verbunden sind. 8. Einheit nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (4') und die auf ihr sitzenden Kolben (36a, 19a) eine axiale Bohrung (4 a) aufweisen und die die beim Rücklauf von Arbeitskolben (36a) und Eilgangkolben (19a) beaufschlagten Zylinderräume (5, 12) verbindende, in axialer Richtung verlaufende Bohrung (34) im Mantel der Kolbenstange (4') angeordnet ist. 9. Einheit nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fortsetzung (42) des Mantels (26) des Arbeitszylinders (27) an ihrem Ende ein Innengewinde (23) trägt, in dem ein mit Außengewinde versehener Stopfen (24) sitzt, der als Gegenanschlag für einen mit Gewinde auf der Kolbenstange (4) sitzenden, als Stellring ausgebildeten Anschlag (25) dient. 10. Einheit nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (36a) einen Stempel (31) trägt, der von einer während des Vorlaufes voreilenden Druckhülse (32) umgeben ist, die von einem in dem als Zylinder ausgebildeten Arbeitskolben (36a) laufenden, unter Druckmitteleinfluß stehenden Kolben (29) über die der Hülse (32) zugekehrte Wand (36a') des Arbeitskolbens (36 a) durchdringende Stifte (30) angetrieben wird, und daß der vom Druckmittel beaufschlagte Zylinderraum (35) des Druckhülsenkolbens (29) mit dem beim Vorlauf vom Druckmittel nicht beaufschlagten Zylinderraum (5) des Arbeitszylinders (27) in Verbindung steht. 11. Einheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der in den beim Vorlauf vom Druckmittel beaufschlagten Zylinderraum(7) des Arbeitszylinders (27) eintauchende, sich an den Arbeitskolben(36a) anschließende Teil(4") der Kolbenstange (4) den gleichen Durchmesser aufweist wie die Druckhülse (32). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 329 510; deutsche Patentanmeldung G 19 1 b / 58 a (bekanntgemacht am 19. 6. 1952); USA.-Patentschrift Nr. 1700 363; Dürr-Wachter, »Hydraulische Antriebe«, 2. AuflaLye, München 1952, S. 153.
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