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DE1129790B - Wahlweise von Hand oder durch einen Elektromotor betaetigbarer Ventilantrieb - Google Patents

Wahlweise von Hand oder durch einen Elektromotor betaetigbarer Ventilantrieb

Info

Publication number
DE1129790B
DE1129790B DER28237A DER0028237A DE1129790B DE 1129790 B DE1129790 B DE 1129790B DE R28237 A DER28237 A DE R28237A DE R0028237 A DER0028237 A DE R0028237A DE 1129790 B DE1129790 B DE 1129790B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
valve
drive
coupling
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER28237A
Other languages
English (en)
Inventor
Jeremy Joseph Fry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rotork PLC
Original Assignee
Rotork Engineering Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rotork Engineering Co Ltd filed Critical Rotork Engineering Co Ltd
Publication of DE1129790B publication Critical patent/DE1129790B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/04Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a motor
    • F16K31/05Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a motor specially adapted for operating hand-operated valves or for combined motor and hand operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Wahlweise von Hand oder durch einen Elektromotor betätigbarerVentilantrieb Zusatz zum Patent 1110 974 Durch das Hauptpatent 1110 974 ist ein wahlweise von Hand oder durch einen Elektromotor betätigbarer Ventilantrieb geschützt, bei dem eine Kupplungsmuffe, welche in Normalstellung die Motorwelle mit der die Ventilspindel antreibende Welle verbindet, mittels einer von außen verstellbaren Gabel gegen Federwirkung in die den Handantrieb einkuppelnde Stellung verschiebbar und in dieser Stellung durch eine Sperre in Form eines drehbar an der Gabel gelagerten Hebels gehalten ist, der bei auf »Handantrieb« eingestellter Kupplungsmuffe unter Federwirkung eine zur Achse der Kupplungsrauffe paraUele Stellung einnimmt und sich mit seinem freien Ende auf einem mit der Motorwelle verbundenen Flansch ab.stützt, wobei die Kupplungsmuffe mit Klauen versehen ist.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, bei der eine größere Freiheit hinsichtlich der Anordnung von Antriebsmotor und Handantrieb zueinander erzielt werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe wird in, Weiterbildung des Vorschlages nach dem Hauptpatent vorgeschlagen, daß die Kupplungsmuffe an beiden Stirnseiten mit Klauen versehen und zwischen zwei koaxial auf der die Verrtilspindel antreibenden Welle angeordneten, auf dieser Welle drehbar gelagerten und mit entsprechend ausgebildeten stimseitigen Klauen ausgestatteten Kupplungsteilen verschiebbar ist, von denen der eine Kupplungsteil ständig mit dem Handantrieb und der andere Kupplungsteil ständig mit dem Antriebsmotor in Verbindung steht.
  • Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die verschiedenen Bauteile des Ventilantriebes außerordentlich gedrängt angeordnet werden können, ohne daß auf die sonstigen Vorteile, vor allem auf die besondere Ausbildung der Sperre für die Kupplungsmuffe, verzichtet zu werden braucht. Da der bewegliche, die erwähnte Sperre bildende Hebel nach wie vor an der Kupplungsmuffe schwenkbar befestigt ist und auf der einen Seite, der Kupplungsmuffe ein ständig rrüt dem Antriebsmotor in Verbindung stehender Kupplungsteil angeordnet ist, auf den sich der die Sperre bildende Hebel abstützen kann, erfolgt die Abschaltung des Handantriebs beim Einschalten des Antriebsmotors ebenso schnell und sicher wie bei dem Ventilantrieb nach dem Hauptpatent.
  • Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich ferner dadurch, daß'der Handantrieb bei entsprechender Umschaltung der Kupplungsmuffe auf die Ventilspindel wirK ohne daß der Kraftfluß über die axialverschiebbare Schneckenwelle geht. Das bedeutet, daß beispielsweise beim Schließen des Ventils von Hand der Bedienungsmann genau fühlt, wann das Verschlußstück auf seinem Sitz angelangt ist und erst unmittelbar vor dem Ende des Schließvorganges der Widerstand beim Drehen des Handrades plötzlich ansteigt.
  • Dadurch, daß die axialbewegliche Welle, die die Endausschaltung für den Elektromotor zu betätigen hat, umgangen wird, ergibt sich zusätzlich der Vorteil, daß dann, wenn bei Betätigung des Ventilantriebes von Hand in der Ventilspindel ein besonders großer Widerstand auftritt, ohne daß das Ventil ganz geschlossen ist, wenn beispielsweise Rost oder Vertinreinigungen die Beweglichkeit des Verschlußstücks behindern, die sonst zwangläufig erfolgende axiale Bewegung der Schneckenwelle unterbleibt und keine Umschaltung an den nachgeordneten elektrischen Schaltern vorgenommen wird, die sonst das Anlaufen des Elektromotors bei dessen späterer Betätigung verhindern oder erschweren. Die Anbringung von Klauen an beiden Stirnseiten der Kupplungsmuffe gewährleistet, daß bei jeder Muffenstellung ein sicherer Eingriff der einander zugeordneten Kupplungshälften eintritt, während beim in axWer Richtung erfolgenden Ineinanderschieben von Stirnrädern häufig beim Umschalten zwei Zähne der Räder aufeinanderstoßen und der richtige Zahneingriff erst dann erfolgt, wenn eine der beiden Kupplungshälften um em* Stück gedreht wird.
  • Zwei Ausführungsbeispiele -der Erfindung werden an Hand von Zeichnungen nähei erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Vorderangicht emes ersten Ausführungsbeispiels, Fig.2 einen Schnitt längs der LinieA-A nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie B-B nach Fig. 1, Fig. 4 eine Seitenansicht des oberen Teils der Ventilspindel mit einem Drucklager und einem Kupplungsteil, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie C-C der Fig. 4, Fig. 6 emien Teilschnitt längs der Linie D-D nach Fig. 4, Fig. 7 die Vorderansicht eines anderen Ausführungsbeispiels, -Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie E-E nach Fig. 7, Fig. 9- einen Schnitt längs der Linie F-F nach Fig. 7, Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie G-G nach Fig. 7 und Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie H-H nach Fig. 7.
  • Wie die Fig. 1 bis 6 zeigen, besteht der Ventilantrieb aus einem Gehäuse 1 und einem Elektromotor 2 mit umkehrbarer Drehrichtung, dessen Antriebswehe 3 durch das Gehäuse 1 hindurchgeht. Die Welle 3 ist mit einer Schnecke 4 versehen, die mit einem Schneckenrad 5 im Eingriff steht, das seinerseits auf einer Ventilspindel 6 angeordnet ist. Die Motorwelle 3 ist in Kugellagern 7, 8 gelagert, die in einander gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses 1 angeordnet sind. Ferner ist die Welle 3 noch in einem offenen Lager 9 an dem außenliegenden Ende des Motors 2 gelagert. Die Welle 3 geht durch das vom Motor 2 entfernte Lager 8 hindurch und trägt auf beiden Seiten des Lagers 8 eine Anzahl von Federscheiben 10, die normalerweise die Welle 3 an Bewegungen in axialer Richtung hindern, aber dennoch eine Längsbewegung unter der Wirkung der beim öffnen und Schließen des Ventils auftretenden Gegendrehkraft zulassen. Die Axialbewegung der Welle 3 in Abhängigkeit von dieser Gegendrehkraft wird dazu verwendet, einen Endschalter zu betätigen-, der den Motor 2 abschaltet. Dieser Vorgang wird mit Hilfe eines Schwenkhebels 11 durchgeführt, der auf einer Welle 12 im elektrischen Steuerkasten 13 angeordnet ist. Eine am Hebelll angeordnete Rolle 14 greift in einen ringförmigen Rücksprung 15 einer auf der Welle 3 befestigten Hülse 16 ein.
  • Das Schneckenrad-5 ist auf einer Hülse 17 befestigt, die die senkrecht verlaufende Ventilspindel 6 umgibt. Die Ventilspindel 6 geht durch das Gehäuse 1 1 hindurch und ist in einem Drucklager 18 im Unterteil des Gehäuses 1 gelagert. Das Schneckenrad 5 liegt zwischen einer Schulter 19 ün Gehäuse 1 und einem Druckring 20. Eine Antriebsmutter 21 ist im Inneren der Hülse, 17 befestigt und steht mit der Ventilspindel 6 im Gewindeeingriff. Ein Handrad 22 ist am oberen Ende der Hülse 17 in der Weise angeordnet, daß e"s sich mit seiner Nabe in einer Öffnung im Gehäusel drehen kann.
  • Das Kupplungsteil besteht aus einer Muffe 23, die über Nuten mit der Hülse 17 in Verbindung steht und an ihrem oberen Ende mit Klauen 24 ausgestattet ist die in entsprechende Klauen 25 an der Nabe 26 des Handrades 22 eingreifen. Die Kupplungsrauffe 23 wird durch eine Druckfeder 27 in Richtung zum Schneckenrad 5 gedrückt. Die Feder 27 umgibt die Hülse 17. Der Flansch 28 am unteren Ende der Kupplungsmuffe weist zwei einander gegenüberliegende Ausnelunungen 29 auf, von denen jeder etwa um ein Sechstel des Umfangs reicht. Zwei einander gegenüberliegende Stifte 30, die nach oben vom Schneckenrad 5 vorstehen, greifen in di e Ausnehmungen 29 ein. Das Schneckenrad 5 ist drehbar auf der Hülse 17, wobei die Anordnung in der Weise getroffen ist, daß in der Kraftübertragung ein toter Gang vorhanden ist, durch welchen ein Stoß auf die Ventilspindel 6 übertragen wird. Dieser Stoß sorgt dafür, daß sich das Ventil auch dann bewegt, wenn es fest geschlossen ist oder festsitzt. Wenn der Antrieb an einem Steuerventil angeordnet ist, ist die Totegangverbindung im Antrieb unerwünscht. In diesem Fall werden das Schneckenrad und die Kupplungsmuffe mit Klauen ausgestattet, die ohne toten Gang miteinander in Eingriff treten.
  • Die Kupplungsmuffe 23 kann zwischen dem Schneckenrad 5 und dem Handrad 22 mit Hilfe einer schwenkbaren Gabel 31 verschoben werden, die von einem Handhebel 32 aus betätigt wird. Die Arme der Gabel 31 greifen in Ringnuten 33 in der Kupplungsrauffe 23 ein. Ein Arm der Gabel 31 ist mit einer Querstange 34 versehen, an deren unterem Ende eine schwenkbare Sperrklinke 35 angeordnet ist. Das obere Ende der Sperrklinke, 35 und das obere Ende der Querstange 34 sind durch eine. Spannfeder 36 so verbunden, daß dann, wenn die Kupplungsmuffe 23 mit dem Handrad 22 im Eingriff steht, die Sperrklinke 35 durch die Feder 36 in senkrechter Stellung und mit ihrein unteren Ende, in Berührung mit der Oberseite des Schneckenrades 5 gehalten wird. Die Sperrklinke 35 ist mit einer Schulter 37 versehen, die an dem Druckring 20 des Schneckenrades 5 anliegt.
  • Wenn der Motor 2 eingeschaltet wird, während die Sperrklinke 35 in Betriebsstellung ist und die Kupplungsrauffe 23 im Eingriff mit dem Handrad 22 hält, bewirkt das Schneckenrad 5 eine Drehung der SperrkEnke 35 um ihren Drehpunkt, und zwar in einem solchen Maß, daß dir, Druckfeder 27 die Kupplungsmuffe 23 in Eingriff mit dem Schneckenrad 5 bringL Die Berührung der Schulter 37 an der Sperrklinke 35 mit dem Druckring 20 hebt die Sperrklinke 35 von der Oberffäche des Schneckenrades 5 während der Bewegung der Kupplungsmuffe 23 ab, so daß ein Verschleiß der Sperrklinke 35 auf Grund der Berührung mit dem sich drehenden Schneckenrad 5 vermieden wird.
  • Zusätzlich zu dem durch die Hülse 16 auf der Welle 3 betätigten, bei einem bestimmten Drehmoment ansprechenden Schalter können noch Endschalter angebracht werden, die dann betätigt werden, wenn das Ventil die volle öffnungs- bzw. Schließstell:ung erreicht. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, arbeitet ein auf der Kupplungsmuffe 23 angeordnetes Zahnrad 38 mit der allgemein mit 39 bezeichneten Zahnradanordnung in der Weise zusammen, daß die in dem elektrischen Schaltkasten 13 angeordneten Schalter betätigt wer-den. Nach dem Ausführungsbeispiel, wie es in den Fig. 7 bis 11 dargestellt ist, sind die Welle 40 eines Elektromotors 41 und eine Schneckenwelle 42 parallel zueinander angeordnet und gehen durch das Gehäuse 43 in einen Getriebekasten 44, der an dem Gehäuse 43 befestigt ist. Die Schneckenwelle 42 steht im Eingriff mit einem Schneckenrad 45, das mit der Ventilspindel 46 verbunden ist. Ein Paket von Federscheiben 47 ist auf beiden Seiten der Schnecke 48 auf der Schneckenwelle 42 angeordnet. Ferner sind Schalter vorgesehen, die bei Erreichen eines bestimmten Drehmoments in ähnlicher Weise wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel betätigt werden. Ein Zahnrad 49, das auf dem Ende der Motorwelle 40 aufgekeilt ist, kämmt mit einem auf der Schneckenwelle 42 drehbaren Zahnrad 50. Auf der Welle 51 des Handrades ist im Getriebekasten 44 ein Zahnrad 52 aufgekeilt, das mit einem Zahnrad 53 im Eingriff steht, welches auf der Schneckenwelle 42 drehbar ist. Die auf der Schneckenwelle 42 angeordneten Zahnräder 50 und 53 sind durch einen genuteten Teil 54 der Schneckenwelle 42 voneinander getrennt.
  • Das Kupplungsteil besteht aus einer Muffe 55, die undrehbar, aber verschiebbar auf dem genuteten Teil 54 der Schneckenwelle 42 angeordnet ist. Die Kupplungsmuffe 55 ist auf jeder Seite mit einer Anzahl von Klauen 56 ausgestattet, die abwechselnd mit entsprechenden Klauen 57 oder 58 in den frei auf der Schneckenwelle 42 drehbaren Rädern 50 eingreifen. Die Kupplungsmuffe 55 wird mit Hilfe einer schwenkbaren Gabel 59 betätigt, die durch einen Handhebel 60 bewegt wird. An jedem Arm der Gabel 59 ist ein Zapfen 61 angeordnet, der in eine Ringnut 62 der Kupplungsmuffe 55 eingreift. Die Gabel 59 wird durch eine Feder 63 in Richtung des Zahnrades 50 auf der Schneckenwelle 42 gedrückt, d. h. zum Eingriff mit dem Zahnrad 50, das mit dem Zahnrad 49 auf der Motorwelle 40 im Eingriff steht. Eine schwenkbar befestigte Sperrklinke 64 ist an einem dieser an der Gabel 59 angeordneten Zapfen 61 gehalten und wird durch eine schwache Feder 65 in eine Lage gebracht, in der sie parallel zur Schneckenwelle 42 liegt, wenn die Kupplungsmuffe 55 an das Handrad angekuppelt ist, wobei das Ende der Sperrklinke 64 an einer ringförmigen Platte 66 anliegt, die an dem Zahnrad 50 befestigt ist. Die schwenkbar angeordnete Sperrklinke64 arbeitet in ähnlicher Weise wie die nach dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel. An der im Getriebekasten 44 befestigten Führungsplatte 67 liegt ein Zapfen 68, der von der Sperrklinke 64 vorsteht, an und hebt die Sperrklinke 64 von dem Zahnrad 50 ab, wenn die Sperrklinke 64 sich in Ruhestellung befindet.
  • Das Schneckenrad 45 ist auf einer Hülse 69 angeordnet. Die mittels Nuten erzeugte Verbindung ist in ähnlicher Weise wie bei dem zuerst erläuterten Ausführungsbeispiel mit einer Totegangverbindung ausgestattet. Wenn das erfindungsgemäße Ventil als Steuerventil verwendet wird, entfällt diese Totegangverbindung. Zwei im Abstand zueinander angeordnete Kragen 70 sind mit der Hülse 69 verschweißt. Zwischen den Kragen 70 und den einander gegenüberliegenden Schultern 72 und 73 ist ein einfaches Kugel- oder Rollenlager 71 in das Gehäuse 43 und einen am Gehäuse befestigten Deckel 74 eingebaut. Eine in der Hülse 69 befestigte Antriebsmutter 75 arbeitet mit der mit Gewinde versehenen Ventilspindel 46 zusammen.
  • Zusätzlich zu den Schaltern ' welche bei Axialbewegung der Schneckenwelle 42 bei einem vorgegebenen Drehmoment betätigt werden, können auch Endschalter angebaut sein, die dann wirksam werden, wenn das Ventil volle öffnungs- oder Schließstellung erreicht. Wie in Fig. 9 gezeigt ist, treibt eine Schnecke 76 an der Antriebsmutter 75 ein Schneckenrad 77 auf der Welle 78 an, welche letztere in den elektrischen Schaltkasten 79 geht, wo sie die Endschalter auslöst.
  • Obwohl die Antriebsvorrichtungen bei beiden Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit einer auf- und abwärts bewegten Spindel beschrieben worden sind, kann die Erfindung selbstverständlich auch bei einem Ventil verwendet werden, bei dem die Spindel nicht diese Bewegung ausführt. In einem solchen Fall wird die Antriebsmutter durch eine Antriebsmuffe ersetzt, die mit Hilfe eines Keils oder mit Hilfe von Nuten an der Ventilspindel befestigt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wahlweise von Hand oder durch einen Elektromotor betätigbarer Ventilantrieb, bei dem eine Kupplungsmuffe, welche in Normalstellung die Motorwelle mit der die Ventilspindel antreibenden Welle verbindet, mittels einer von außen verstellbaren Gabel gegen Federwirkung, in die den Handantrieb einkuppelnde Stellung verschiebbar und in dieser Stellung durch eine Sperre in Form eines drehbar an der Gabel gelagerten Hebels, gehalten ist, der bei auf »Handantrieb« eingestellter Kupplungsmuffe unter Federwirkung eine zur Achse der Kupplungsmuffe parallele Stellung einnimmt und sich mit seinem freien Ende auf einem mit der Motorwelle verbundenen Flansch abstützt, wobei die Kupplungsmuffe mit Klauen versehen ist, nach Patent 1110 974, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmuffe (23, 55) an beiden Stimseiten mit Klauen (24, 29, 56) versehen und zwischen zwei k-oaxial auf der die Ventilspindel (6, 46) antreibenden Welle (17, 42) angeordneten, auf dieser Welle drehbar gelagerten und mit entsprechend ausgebildeten stimseitigen Klauen (25, 30, 57, 58) ausgestatteten Kupplungsteilen (26, 5, 50, 53) verschiebbar ist, von denen der eine Kupplungsteil (26, 53) ständig mit dem Handantrieb (22) und der andere Kupplungsteil (5, 50) ständig mit dem Antriebsmotor (2, 41) in Verbindung steht.
  2. 2. Ventilantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Antriebsmo-tor (2) verbundene Kupplungsteil ein Schnekkenrad (5) ist, in das eine an der Motorwelle (3) angeordnete Schnecke (4) eingreift (Fig. 2 und 3). 3. Ventilantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ventilspindel (6) antreibende Mutter (21) fest mit dem Schneckenrad (5) verbunden ist und ein mit dem Gewinde der Ventilspindel (6) im Eingriff stehendes Innengewinde trägt (Fig. 2). 4. Ventilantrieb, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Antriebsmotor (41) verbundene Kupplungsteil (50) ein Stimrad ist, in das ein entsprechendes, auf- der zur die Ventilspindel(46) antreibenden Welle (42) parallelen Motorwelle(40) sitzendes Stirnrad (49) eingreift (Fig. 9). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 588 459, 656 394; deutsche Auslegeschriften Nr. 1039 805, 1052 198; britische Patehtschrift Nr. 770 145; USA.-Patentschriften Nr. 2 634 623, 2 694 320, 2 703 991, 2 745 294; Druckschrift Siemens-Stellantrieb K 460-3.
DER28237A 1959-07-02 1960-06-30 Wahlweise von Hand oder durch einen Elektromotor betaetigbarer Ventilantrieb Pending DE1129790B (de)

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