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DE1016135B - Hilfskraftlenkvorrichtung mit Spindel- oder Schneckengetriebe fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hilfskraftlenkvorrichtung mit Spindel- oder Schneckengetriebe fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1016135B
DE1016135B DEA25382A DEA0025382A DE1016135B DE 1016135 B DE1016135 B DE 1016135B DE A25382 A DEA25382 A DE A25382A DE A0025382 A DEA0025382 A DE A0025382A DE 1016135 B DE1016135 B DE 1016135B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
power steering
screw
sliding plates
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA25382A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Assmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA25382A priority Critical patent/DE1016135B/de
Publication of DE1016135B publication Critical patent/DE1016135B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • B62D5/10Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle characterised by type of power unit
    • B62D5/14Rotary motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Description

  • Hilfskraftlenkvorrichtung mit Spindel- oder Schneckengetriebe für Kraftfahrzeuge Hilfskraftlenkungen sollen die zum Lenken erforderliche menschliche Arbeitsleistung unter Voranstellung der Lenksicherheit weitgehend durch maschinelle Hilfe ersetzen. Diese ermöglicht neben der Kräfteverminderung auch eine Herabsetzung der mechanischen Lenkübersetzung und damit, besonders an schweren Fahrzeugen, eine bessere Reaktionsbereitschaft der Lenkung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Lenkungen mit Spindel- oder Schneckengetriebe und mit vorzugsweise hydraulischer Lenkhilfe, bei welchen die zur Auslösung der Hilfskräfte dienende Steuer- oder Schalteinrichtung zwischen Lenkschraube und Lenkrad liegt, also unmittelbar durch letzteres beeinflußt wird.
  • An den bekannten Hilfskraftlenkungen der bezeichneten Bauweise wird die gewünschte Lenkübersetzung durch eine mehr oder minder steilgängige Lenkschraube erreicht. Das hat zur Folge, daß die Lenkhilfe nicht nur vom beabsichtigten Lenkvorgang in Anspruch genommen wird, sondern ständig auch von unkontrollierbaren fahrbahnseitigen Kräften und Bewegungen. Diese lösen rückwirkend gegensteuernde Hilfskräfte aus. Aus der zwangläufig vorangehenden Bewegung des Steuermechanismus ergibt sich, daß die automatisch ausgelöste Reaktion nicht unmittelbar vorhanden ist, sondern dem auslösenden fahrbahnseitigen Impuls mit mehr oder weniger Verspätung nacheilt und Gegenstoßwirkungen verursacht. Es sind daher empfindliche Steuerteile nötig, welche auf kleinste Bewegungsimpulse reagieren, plötzliche Druckspitzen aber nicht vermeiden können. Zwar werden, solange das Hilfskraftsystem intakt ist, Stöße und Prellschläge vom Lenkrad ferngehalten, doch bilden dauernd beanspruchte, empfindliche Teile und unzeitige Reaktionen eine stete Gefahr, der man nur mit Überdimensionierung der Anlage begegnen kann. Falls die Lenkhilfe versagt, ist das Lenkrad vor Stößen ungeschützt, um so spürbarer, je kleiner die mechanische Lenkübersetzung gewählt wurde.
  • Nur mit unbedingt betriebssicherer Lenkhilfe ist die kompromißlose Nutzung ihrer Vorzüge möglich. Daher ist es Ziel der Erfindung, durch Vermeidung überflüssiger und schädlicher Lenkhilfeleistung und damit verbundener Beanspruchungen die Störanfälligkeit zu verringern. Hierzu sind verschiedene, gleichzeitig zur Wirkung kommende Maßnahmen erforderlich.
  • Gegenüber den bekannten Konstruktionen erscheint es einfacher und sicherer, Fahrbahnstöße auf direktem Wege durch ein stabiles, selbsthemmendes oder annähernd selbsthemmendes Lenkgetriebe unschädlich zu machen, als mit hydraulischen Gegenkräften abzufangen, welche erst über den Umweg der Steuermechanik aufgebaut werden müssen.
  • Selbsthemmung ist aber nur dann mit Vorteil anwendbar, wenn gleichzeitig die Lenkhilfe kraftseitig, d. h. an der Lenkschraube drehend, zur Wirkung kommt. Lastseitig, d. h. axial auf die Lenkschraube gerichtete Hilfskräfte würden im Falle der Selbsthemmung einen kraftverzehrenden Reibungsdruck erzeugen und die Lenkhilfe zum Teil aufheben. Dagegen entsteht bei kraftseitiger Lenkhilfe kein zusätzlicher Reibungsverlust, sie ist -vom Wirkungsgrad der Schraube unabhängig.
  • Da die Abmessungen der Lenkschraube zugunsten eines geringen Antriebsmomentes nach Möglichkeit klein zu halten sind, wird angesichts ihrer größeren Drehzahl bei Selbsthemmung die Herabminderung der Lenkradumdrehungen durch ein Räderpaar erzielt. Das ist ohne weiteres durchführbar, weil die Aufgabe des Lenkrades weniger darin besteht, wie an einer manuellen Lenkung Lenkarbeit zu leisten, als vielmehr den Steuermechanismus zwecks Einleitung der Lenkhilfe zu betätigen. Die vorgeschaltete Räderübersetzung ist gleichzeitig ein notwendiger Bestandteil der Steuereinrichtung, bedeutet also für die Lenkung keinen Mehraufwand.
  • Das selbsthemmende Getriebe hält naturgemäß auch diejenigen lastseitigen Kräfte vom Lenkrad fern, welche üblicherweise den selbsttätigen Rücklauf in. die Geradeausfahrstellung veranlassen. Diese Kräfte lassen sich jedoch durch die Lenkhilfe ersetzen, indem diese von Rückstellfedern in Tätigkeit gesetzt wird. Letztere stützen sich .gegen die drehbare Lenkspindel und feste Lenksäule ab, werden während des Lenkeinschlages gespannt und führen das losgelassene Lenkrad wieder in seine Mittellage zurück, bei auftretendem Drehwiderstand gleichzeitig die Lenkhilfe auslösend, welche ihrerseits den Rücklauf, auch gegen erheblichen Widerstand, erzwingt.
  • Die Federn haben also eine lediglich steuernde, keine Lenkarbeit leistende Wirkung, erzeugen aber durch ihre zunehmende Spannung ein natürliches Lenkgefühl.
  • In Verbindung mit einem selbsthemmenden Getriebe läßt sich auch die Begrenzung der Lenkendstellungen in die obere Lenksäule verlegen, um nach erfolgtem Anschlag die nutzlose Erzeugung einer Hilfskraft zu verhindern.
  • Eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung des Erfindungszieles ist die einwandfreie Funktion des kraftseitigen Lenkhilfemotors. Als solcher geeignet erscheint grundsätzlich ein mittels Druckflüssigkeit zu betreibender Flügelzellenmotor mit in seiner umlaufenden Nabe radial verschiebbaren Gleitplatten (Flügeln). Er muß jedoch den besonders gearteten Verhältnissen des Lenkbetriebes angepaßt werden.
  • Die mit relativ geringer. doch unstetig wechselnder Geschwindigkeit und unter veränderlichen Belastungen hin und her drehende Lenkschraube bedingt eine Abdichtung der umlaufenden Gleitplatten, welche weder von deren Bewegungszustand, augenblicklicher Belastung noch zufälliger Stellung beeinträchtigt wird. Sie muß also bei jeder Drehzahl und Druckhöhe, Dreh-und Druckrichtung wirksam sein. Erfüllt wird diese Bedingung dadurch, daß die Räume ober- und unterhalb der Gleitplatten mittels gleichartiger-Ventilkanäle verbunden werden. Diese lassen den Arbeitsdruck zwar unter die Gleitplatten treten, aber nicht wieder entweichen, so daß der radial auf die äußeren Stirnflächen gerichtete Flüssigkeitsdruck stets unschädlich bleibt. Die spielfreie Anlage der Gleitplatten an der äußeren Gehäuselaufbahn wird in bekannter Weise durch Federn gesichert.
  • Um auch bei etwaigem Versagen eines Ventils ein Ausweichen der Gleitplatten nach innen zu verhindern, werden dieselben mit ihrer Unterseite auf Ringen, gleichmittig zur Gehäusebohrung, zusätzlich geführt, wobei sie sich auf Federn .abstützen, deren Spannung während des Umlaufes unveränderlich ist.
  • Die Zeichnungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Es ist Abb. 1 ein Längsschnitt durch die Lenkvorrichtung, Abb. 2 der Schnitt A-B in Abb. 1, Abb. 3 der Lenkhilfemotor mit dem gleichen Schnitt A-B in vergrößertem Maßstab.
  • Die Übertragung der Lenkbewegungen erfolgt in üblicher Weise kraftschlüssig vom Lenkrad über die Lenkspindel a mit Gelenk b und vorgeschalteten Kegelrädern c und d, welch ersteres zugleich der Lenkhilfesteuerung dient, sowie Schnecke (Lenkschraube) e und Schneckenrad f auf den Lenkstockhebel g. Die Hilfskraft wird von einer motorisch angetriebenen - nicht gezeichneten - Pumpe erzeugt und über eine Lenkventilsteuerung auf den Lenkhilfemotor k übertragen. Dessen Antriebsnabe q sitzt drehfest auf der Schneckenwelle und läuft in einem Gehäuse um, dessen Mittelachse gegen die der Schneckenwelle parallel versetzt ist. Die in radialen Schlitzen der Antriebsnabe verschiebbaren Gleitplatten r sind auf losen Ringen s zwangläufig und gleichachsig zur Gehäusebohrung geführt. Auf diese Ringe stützen sich auf Kugeln sitzende Federn w, welche in die Gleitplatten eingelassen sind und diese unter gleichbleibender Spannung an die gegenüberliegende Laufbahn des Gehäuses drücken. Die umlaufende Antriebsnabe q ist mit einigen Kanälen v versehen, in denen sich nach innen öffnende Rückschlagventile befinden. Bei Drehung der Nabe steht wenigstens einer dieser Kanäle im jeweiligen Raum y oder z des Arbeitsdruckes und läßt diesen in den Raum x unterhalb der Gleitplatten zwar eintreten, nicht aber gegen die rücksperrenden Ventile in den drucklosen Raum entweichen. Es erfolgt so in jeder beliebigen Stellung, Drehrichtung und Geschwindigkeit der Gleitplatten eine Druckentlastung derselben, während ihre spielfreie Anlage durch die Federspannung gewährleistet wird.
  • Die Ventilkanäle können, in derselben Weise wirkend, auch im feststehenden Gehäuse angebracht sein, der Raum unter den Gleitplatten auch aus Einzelräumen bestehen, falls auf die innere Ringführung mit der unveränderlichen Federspannung verzichtet wird. Ebenso kann diese Ringführung fest mit dem Gehäuse verbunden sein.
  • Die von den Lenkventilen kommende und bei t in das Motorinnere eindringende Druckflüssigkeit kann nur nach Lenkarbeit leistender, zwangläufiger Drehung der Schneckenwelle in die auf der Gegenseite befindliche drucklose Rückflußleitung bei u gelangen, um so die Lenkhilfe in Tätigkeit zu setzen. Der Rückfluß zur Pumpe erfolgt aus dem Innern des Lenkgetriebes bei p.
  • Unterhalb des Lenkrades, mit ihren freien Enden einerseits an der bewegten Lenkspindel, andererseits an der festen Lenksäule abgestützt, sind zwei je rechts oder links vorgespannte Federn m, n angebracht. Bei jedem Lenkeinschlag wird eine dieser Federn weiter gespannt und dreht die Lenkspindel, falls das Lenkrad freigegeben wird, in ihre Ausgangslage, die Geradeausfahrstellung, zurück. Dabei werden, wenn am Kegelrad d ein Drehwiderstand auftritt, durch das um o schwenkbar gelagerte Kegelrad c die Lenkventile betätigt und eine hydraulische Hilfskraft ausgelöst; welche ihrerseits nunmehr die Rücklaufbewegung erzwingt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hilfskraftlenkung mit Spindel- oder Schnekkengetriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere mit hydraulischer Lenkhilfe, bei welcher die zur Auslösung der Hilfskraft durch die Lenkbewegungen dienende Steuerung zwischen Lenkschraube und Lenkrad angeordnet ist, gekennzeichnet durch folgende, einzeln an sich bekannte Merkmale: a) eine vor der Lenkschraube die Drehzahl des Lenkrades mindernde Räderübersetzung; b) die Lenkschraube ist selbsthemmend oder annähernd selbsthemrnend: c) die Lenkhilfe wirkt kraftseitig, d. h. sie wirkt an der Lenkschraube; d) bei freigegebenem, eingeschlagenem Lenkrad wird die Lenkhilfe durch Federn ausgelöst, welche während des Lenkeinschlages gespannt worden sind.
  2. 2. Hilfskraftlenkung nach Anspruch 1, deren Lenkhilfe durch einen Flügelzellenmotor erfolgt, dessen Antriebsnabe mit radial verschiebbaren Gleitplatten (Flügeln) versehen ist und mit parallel versetzter Mittelachse in einem feststehenden Clehäuse umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte, jeweils den Raum ober- und unterhalb der Gleitplatten (r) verbindende, dem Druckausgleich dienende Bohrungen (v) in der umlaufenden Nabe mit Rückschlagventilen versehen sind, welche sich unter dem Arbeitsdruck nach innen öffnen.
  3. 3. Hilfskraftlenkung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitplatten mit ihrer Unterseite auf Ringen (s) geführt und durch Federn (w) mit gleichbleibender Spannung an die gegenüberliegende Gehäuselaufbahn gedrückt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 923 175, 937 690; französische Patentschrift Nr. 630555.
DEA25382A 1956-04-27 1956-04-27 Hilfskraftlenkvorrichtung mit Spindel- oder Schneckengetriebe fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1016135B (de)

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Cited By (9)

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