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DE1129542B - Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste

Info

Publication number
DE1129542B
DE1129542B DEST17582A DEST017582A DE1129542B DE 1129542 B DE1129542 B DE 1129542B DE ST17582 A DEST17582 A DE ST17582A DE ST017582 A DEST017582 A DE ST017582A DE 1129542 B DE1129542 B DE 1129542B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
call
speech
circuit arrangement
filter
microphone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17582A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hanowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST17582A priority Critical patent/DE1129542B/de
Priority to BE613769A priority patent/BE613769R/fr
Priority to CH289062A priority patent/CH391791A/de
Publication of DE1129542B publication Critical patent/DE1129542B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste, bei dem das Mikrophon als Anrufempfänger dient.
  • Es ist bereits eine Anordnung dieser Art vorgeschlagen worden, bei der die tiefen Frequenzen des Sprachbandes abgeschnitten und die Rufsignale mit unterhalb dieses eingeengten Sprachbandes liegender Frequenz über einen selektiven Anrufverstärker dem Mikrophon zugeführt werden. Der selektive Anrufverstärker besteht dabei aus einem einfachen Resonanzkreis und einem nachgeschalteten, zweistufigen Transistorverstärker. Es hat sich gezeigt, daß diese Anordnung gewisse Nachteile besitzt. Erstens muß die Konstanz der Ruffrequenz gewährleistet sein, da die Bandbreite des selektiven Anrufverstärkers sehr schmal ist. Diese Konstanz ist ohne größeren Aufwand dann nicht zu erreichen, wenn weitgreifende Bedingungen an den Handfernsprecher gestellt werden. So können beispielsweise ein erhöhter Bereich der Temperatur-, Batteriespannungs-und Luftfeuchteschwankungen sowie die Verwendung unterschiedlicher Kabel und Kabellängen vorgeschrieben sein. Die von diesen Einflüssen abhängige Frequenzverwerfung des Rufsignals kann ein solches Maß erreichen, daß das Rufsignal nur schwach oder überhaupt nicht hörbar wird. Zweitens reichen die Dämpfung der Sprachwechselspannungen im Bereich tiefer Frequenzen - die bei der Anordnung durch RC-Glieder im Sprechverstärker bewirkt wird -, die Flankensteilheit der Dämpfungskennlinie und die Dämpfung der Sprachwechselspannungen durch den Resonanzkreis des selektiven Anrufverstärkers beiderseits seines Durchlaßbereiches nicht aus, um beim Hören die Sprachwechselspannungen vom Mikrophon fernzuhalten. Die unerwünschte Abstrahlung von Sprachfrequenzen durch das Mikrophon kann die Verständlichkeit des Gesprächs beeinträchtigen. Drittens ist, da der genannte Resonanzkreis sowohl als Teil des selektiven Anrufverstärkers als auch als frequenzbestimmender Teil des Rufgenerators schaltbar ist, mit Abgleichschwierigkeiten zu rechnen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung für einen Handfernsprecher zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Anordung ohne einen wesentlichen Mehraufwand vermeidet. Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung erreicht dies dadurch, daß die Rufwechselspannung dem Mikrophon über ein Filter mit Tiefpaßverhalten zugeleitet wird und dem Fernhörer ein die Rufwechselspannung sperrendes Filter mit Hochpaßverhalten vorgeschaltet ist und daß beide Filter bei der Umschaltung von Hören auf Sprechen zu einem Hochpaßfilter mit erhöhter Dämpfung im Sperrbereich kombiniert werden.
  • An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung eines Handfernsprechers ist für Ortsbatteriebetrieb vorgesehen. Die Anschlußklemme La ist über eine Drossel Dr, einen Kondensator C 5 und die Ruheseite des Umschaltekontaktes RT2 einer Ruftaste mit der Anschlußklemme Lb verbunden. Parallel zum Kondensator C 5 liegt der Eingangskreis eines mit einem Transistor T3 ausgerüsteten Anrufverstärkers. Dabei ist der Verbindungspunkt zwischen Drossel Dr und Kondensator C 5 über einen Ruhekontakt ST 2 einer Sprechtaste mit der Basis und der diesem Verbindungspunkt abgewandte Belag des Kondensators C5, der gleichzeitig an den positiven Pol der Batterie B führt, über die Ruheseite eines Umschaltekontaktes ST1 der Sprechtaste und über einen Gleichrichter G mit dem Emitter des Transistors T3 verbunden. Zwischen seiner Basis und dem dem Emitter abgewandten Anschluß des Gleichrichters befindet sich ein Widerstand W5. Der Kollektor des Transistors T3 ist einerseits über ein elektromagnetisches oder elektrodynamisches Mikrophon M, welches auch als Anrufempfänger dient, an den negativen Pol der Batterie B und andererseits über den Kondensator C 4 an den Eingang eines zweistufigen Sprechverstärkers angeschlossen. Die mit den Transistoren T1, T2 ausgestatteten Stufen des Sprechverstärkers sind durch den Kondensator C 3 gekoppelt und mit Hilfe des Umschaltekontaktes St 1 der Sprechtaste an den positiven Pol der Batterie B betriebsbereit schaltbar.
  • Zwischen den Anschlußklemmen La, Lb für die Sprechleitung liegt weiterhin eine Reihenschaltung aus einem Kondensator C 2, einem Widerstand W 3, einem Widerstand W 2, einem Kondensator C 1 und einem Nachbildwiderstand W 1, die einen Teil einer Gabelschaltung darstellt. Parallel zu den Widerständen W 3, W 2 ist ein Fernhörer F geschaltet, während an den Verbindungspunkt dieser Widerstände der Kollektor des in der zweiten Stufe des Sprechverstärkers angeordneten Transistors T 1 angeschlossen ist. Der Kollektor des Transistors T1 erhält über einen Widerstand W 4 negatives Potential von der Batterie B.
  • Zur Erzeugung des Rufsignals dient eine elektronische Rufeinrichtung, ein einen Transistor T4 und einen Übertrager Ü enthaltender und in bekannter Weise wirkender Tongenerator, der gleichstromseitig durch einen Arbeitskontakt RT 1 der Ruftaste einschaltbar ist. Die mit einem Kondensator C 6 abgestimmte Ausgangswicklung des überiragers Ü" ist mit ihrem einen Anschluß an die Anschlußklemme La geführt und mit ihrem anderen Anschluß durch den Umschaltekontakt RT2 der Ruftaste an die Anschlußklemme Lb anschaltbar.
  • Die Frequenz der durch den Generator erzeugten Wechselspannung wurde bei einer Ausführung des Handfernsprechers gemäß der Erfindung auf 350 Hz festgelegt. Ein mit dieser Frequenz ankommender Ruf gelangt auf die Reihenschaltung aus Drossel Dr und Kondensator C5, die in bezug auf den angeschlossenen Anrufverstärker T3 ein Filter mit Tiefpaßverhalten darstellt. Das Filter ist so bemessen, daß Wechselspannungen mit Frequenzen unterhalb etwa 400 Hz praktisch ungedämpft, oberhalb etwa 800 Hz jedoch stark gedämpf dem Transistor T3 zugeführt werden. Das ankommende Rufsignal kann das Filter damit ungehindert passieren und steuert während seiner negativen Halbwelle den Transistor T 3 aus; der infolge einer entsprechend großen Amplitude der Rufwechselspannung als Schalter arbeitet. Durch die Arbeitsweise als Schalter wird erreicht, daß das Mikrophon nicht nur die Grundwelle, sondern auch die Oberwellen der Ruffrequenz, vorwiegend die weitaus gehörstärkere zweite und vierte Oberwelle (1050 Hz, 1750 Hz) abstrahlt. Dadurch, daß die Basis des Transistors T3 im Ruhezustand keine Vorspannung erhält, kann auch kein ständiger Kollektorstrom fließen, der die Batterie unnütz belastet. Der temperaturabhängige Kollektorreststrom wird durch den dabei auftretenden Spannungsabfall am Gleichrichter G auf ein vernachlässigbares Maß reduziert.
  • Das von der Gegenstelle ausgesandte Rufsignal, dessen Amplitude etwa in der gleichen Größenordnung wie die der zu übertragenden Sprechspannung liegt, gelangt auch auf die aus den Elementen W 1 ... W4, Cl, C 2 bestehende Gabelschaltung.- Diese ist gleichzeitig als Filter mit Hochpaßverhalten ausgebildet und derart bemessen, daß Spannungen mit Frequenzen unterhalb etwa 800 Hz stark gedämpft werden, so daß das Rufsignal am Fernhörer F nur schwach zur Wirkung kommt und damit beim Anliegen des Fernhörers am Ohr nicht zu Gehörschädigungen führen kann.
  • Bei der Betätigung der Sprechtaste wird durch den Umschaltekontakt ST 1 die Betriebsspannung vom Anrufverstärker auf den Sprechverstärker geschaltet und gleichzeitig durch den Ruhekontakt ST 2 das Filter Dr, C 5 von der Belastung abgetrennt. Die verstärkten Sprechspannungen werden am Kollektor des Transistors T 1 abgegriffen. Ein Teil des Sprechstromes fließt über den Widerstand W2, den Kondensator C 1 und den Nachbildwiderstand W l, ein anderer, etwa gleich großer Teil des Sprechstromes über den Widerstand W 3 und den Kondensator C 2 zur Gegenstelle. Die an den Widerständen W2, W3 abfallenden Spannungen sind entgegengesetzt gerichtet, so daß der Fernhörer F nicht erregt wird. Die Dämpfung der zur Gegenstelle übertragenen Sprechspannung im Bereich unterhalb einer Frequenz von etwa 800 Hz wird dadurch unterstützt, daß jetzt das Filter Dr, C 5 als reiner Saugkreis wirkt, dessen Resonanzfrequenz auf etwa 500 Hz liegt. Man erhält somit ein Hochpaßfilter, dessen Dämpfungskennlinie eine große Flankensteilheit aufweist. Es ist zweckmäßig, zusätzlich den Frequenzgang des Sprechverstärkers durch entsprechende Bemessung der Kondensatoren C4, C 3 in solcher Weise zu beeinflussen, daß die Sprechspannungen mit Frequenzen unterhalb von etwa 800 Hz gedämpft werden.
  • Durch das auf diese Weise beschnittene Sprachfrequenzband wird eine Fehlerregung des Mikrophons der Gegenstelle durch tiefe Sprachfrequenzen weitgehend unterdrückt.
  • Bei Betätigung der Ruftaste wird der Rufgenerator eingeschaltet. Um den abgehenden Ruf - falls gewünscht - kontrollieren zu können, ist dies durch einen nicht dargestellten Widerstand erreichbar, der mit seinem einen Anschluß an die Anschlußklemme Lb und mit seinem anderen Anschluß an die Ruhefeder des Umschaltekontaktes RT2 zu schalten ist. Ein geringer Teil des Rufstromes gelangt dann über diesen Widerstand auf den Anrufverstärker. Es ist nicht erforderlich, die Frequenz des Rufgenerators sonderlich konstant zu halten. Die durch verschiedene Einflüsse hervorgerufene Abweichung von der Sollfrequenz ist in weiten Grenzen für die sichere Auswertung des Rufes unbedeutend.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech-und Ruftaste, bei dem das Mikrophon als Anrufempfänger dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Rufwechselspannung dem Mikrophon (M) über ein Filter (Dr, C 5) mit Tiefpaßverhalten zugeleitet wird und dem Fernhörer (F) ein die Rufwechselspannung sperrendes Filter (W1 ... W4, C1, C2) mit Hochpaßverhalten vorgeschaltet ist und daß beide Filter bei der Umschaltung von Hören auf Sprechen zu einem Hochpaßfilter mit erhöhter Dämpfung im Sperrbereich kombiniert werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter mit Hochpaßverhalten als Teil einer Gabel ausgebildet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mikrophon ein Sprechverstärker (T2, T3) zugeordnet ist, dessen Frequenzgang nach tiefen Frequenzen hin abfällt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Filter mit Tiefpaßverhalten und dem Mikrophon eine Transistorverstärkerstufe (T3) vorgesehen ist, die im C-Betrieb arbeitet.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Emitterleitung des in Emitterschaltung betriebenen Transistors (T3) ein Gleichrichter (G2) angeordnet ist.
DEST17582A 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste Pending DE1129542B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST17582A DE1129542B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste
BE613769A BE613769R (nl) 1961-03-15 1962-02-12 Schakeling voor een telefoonhandtoestel met ingebouwde transistorversterker
CH289062A CH391791A (de) 1961-03-15 1962-03-10 Schaltungsanordnung für Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST17582A DE1129542B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1129542B true DE1129542B (de) 1962-05-17

Family

ID=7457527

Family Applications (1)

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DEST17582A Pending DE1129542B (de) 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit elektronischer Rufeinrichtung und mit Sprech- und Ruftaste

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CH (1) CH391791A (de)
DE (1) DE1129542B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171018B (de) * 1962-07-21 1964-05-27 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit umschaltbarem Transistorverstaerker
DE1218010B (de) * 1963-06-11 1966-06-02 Gottfried Neumann Verfahren zur zentralen Funktionspruefung von Wechsel-, Gegen- und Lautsprechanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171018B (de) * 1962-07-21 1964-05-27 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Handfernsprecher mit umschaltbarem Transistorverstaerker
DE1218010B (de) * 1963-06-11 1966-06-02 Gottfried Neumann Verfahren zur zentralen Funktionspruefung von Wechsel-, Gegen- und Lautsprechanlagen

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BE613769R (nl) 1962-08-13
CH391791A (de) 1965-05-15

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