DE69505103T2 - Filtervorrichtung - Google Patents
FiltervorrichtungInfo
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- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
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- Filters And Equalizers (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Filteranordnungen zur Verwendung mit Telefonleitungen.
- Solche Filtervorrichtungen werden bei asymmetrischen digitalen Teilnehmerleitungen (ADSL) benötigt. Dadurch kann ein Breitband-Digitaldienst mit Raten von typischerweise 1,5 bis 6 Mbit/s über lokale Schleifenleitungen bereitgestellt werden; diese hohe Übertragungsrate ist jedoch nur in eine Richtung vorgesehen (Übertragung zum Kunden).
- Um die Attraktivität dieser Technologie zu erhalten, ist es wichtig, daß ADSL auf herkömmliche Telefondienste multiplexiert wird. Dieses Multiplexen wird durch Frequenzteilung erreicht, indem Frequenzweichen verwendet werden, die als ADSL/POTS-Trennungsfilter bekannt sind. Ähnliche Filter werden bei lokalen Austauschpunkten und am Leitungsende beim Kunden benötigt. Prinzipiell können gleiche Filter verwendet werden, bei den Austauschpunkten sind die Anforderungen jedoch geringfügig niedriger, so daß bei einer optimierten Ausführung geringfügig andere Filter verwendet werden. Die vorliegende Druckschrift konzentriert sich auf das Filter am Leitungsende beim Kunden, das den höchsten Anforderungen unterliegt; es ergeben sich jedoch die gleichen Probleme bei beiden Filtern.
- Zwei besondere Aspekte bei Telefonübertragungssystemen sind besonders wichtig. Einer davon ist die Erzeugung von Einzelimpulsen aufgrund von Aktivitäten wie das An- und Ausschalten des Galbelumschalters, Hauptanschlußanwahl, Anrufwiederholung und Rufabschaltung. Das schlimmste davon ist die Rufabschaltung, die Einzelspannungsspitze von einigen 100 V erzeugen kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Impedanzgleichgewicht.
- In Großbritannien (wie in den meisten anderen Teilen der Welt) werden nicht-resistive frequenzabhängige Impedanzen verwendet. Die existierende Netzwerkinfrastruktur der Telefonzugänge besteht weitgehend aus Twistet-pair-Kupferkabeln mit Polyethylenisolierung, die vom lokalen Austauschpunkt bis zum Haus des Kunden laufen. die charakteristische Impedanz Z&sub0; solcher Übertragungsleitungen ist gegeben durch
- Za = (R + jωL)/(G + jωC)
- wobei R, L, G und C der serielle Widerstand, die Induktivität, der Nebenschluß und die Kapazität pro Längeneinheit der Leitung sind, o ist die Kreisfrequenz und j² = -1.
- Polyethylen ist ein derart guter Isolator, daß G auf Null gesetzt werden kann, während L (typischerweise bei 600 mH/km) bei Telefonfrequenzen von 4 kHz ebenso vernachlässigbar ist. Somit kann Z&sub0; angenähert werden zu:
- Z&sub0; R/j ωC = (1 - j) r/jωC
- Typische Werte für R und C sind 170 Ω/km und 50 nF/km, so daß bei 1 kHz Z&sub0; ungefähr 520 - j520 Ohm ist.
- Beim Netzzugang besteht die Telefonübertragung aus zwei Kabeln und verläuft in zwei Richtungen, wobei die Signale, die in die zwei Richtungen laufen, durch Brücken im Telefon und im Austauschpunkt getrennt werden. Diese Situation ist schematisch in Fig. 1 gezeigt. In einer Telefonvorrichtung 1 ist ein Mikrophon 2 über einen Verstärker 3 und über eine Impedanz 4 (ZC Ohm) an einen Symmetrietransformator 5 angekoppelt und somit an die Twisted-pair-Übertragungsleitung 6. Die Impedanz 4 und die Leitungsimpedanz bilden einen Arm der Brücke, der andere Arm wird durch weitere Impedanzen 7 und 8 ZC und Zs&sub0; gebildet. Ein Differenzenverstärker 9 wird über die Brückenschaltung angeschlossen und speist eine Ohrmuschel 10. Beim Austauschpunkt weist die Brücke Impedanzen 14, 17, 18, einen Symmetrietransformator 15 und Verstärker 13, 19 auf, wobei die Eingangsimpedanz Zt und die Impedanz am unteren Arm der Brücke Zb ist.
- Die Leitung 6 für das Telefon 1 muß eine Impedanz Zs&sub0; haben, damit die Brücke im Telefon abgeglichen ist, wodurch verhindert wird, daß der Anwender seine eigene Stimme hört ("Rückhören"). Bei einer kurzen Leitung muß Zt gleich groß wie Zs&sub0; sein, um den Abgleich zu erzielen. Ebenso müssen ZC und Zs&sub0; zum Abgleich beim Austauschpunkt gleich sein.
- Bei längeren Leitungen bleibt die durch die Leitung dargestellte Impedanz nur unverändert, wenn Zt = Zc = Z&sub0; ist und somit beide Brücken unabhängig von der idealen Leitungslänge abgeglichen bleiben, wobei idealerweise Zc = Zs&sub0; = Zt = Zb = Z&sub0; ist.
- Aus verschiedenen Gründen (historisch bedingt, sowie aufgrund eines Kompromisses über eine Vielzahl von möglichen Kabelpaartypen und wegen der einfachen Handhabung einer resistiven Referenzimpedanz) benutzen, wenn überhaupt, nur wenige Operatoren eine solche Netzwerkstrategie. Manchmal sind Zc und Zt resistiv (600, 900 oder sogar 1200 Ohm) und Zb, Zs&sub0; werden durch einen Kompromiß gewählt. In Großbritannien sind alle vier Impedanzen unterschiedlich, frequenzabhängig und können durch einfache RC-Netzwerke angenähert werden. Ein guter Kompromiß zwischen den vier Impedanzen, die auf der Basis von ADSL/POTS-Trennungsfilteranordnungen arbeiten, ist in Fig. 2 dargestellt, wobei diese Ausführungsform Zm genannt wird.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine Telekommunikationsstation wie beansprucht mit einem Leitungsanschluß bereit, der an eine Übertragungsleitung mit einer charakteristischen frequenzabhängigen Impedanz angeschlossen ist;
- und ein Hochpaßfilter, das zwischen dem Leitungsanschluß und Mitteln zur Übertragung und/oder Empfang von Signalen in einem oberen Frequenzband angeordnet ist;
- und ein Tiefpaßfilter, das zwischen dem Leitungsanschluß und einer Telefonvorrichtung zur Kommunikation in einem niedrigen Frequenzband angeordnet ist,
- wobei die Tiefpaßfilteranordnung ein passives Filter und eine Impedanzumwandlungsanordnung mit zwei Anschlüssen an das Filter und die Übertragungsleitung enthält,
- wobei jede Impedanzumwandlungsanordnung eine leitende Verbindung zwischen den Anschlüssen aufweist, die im wesentlichen für Gleichspannung und für Komponenten durchlässig ist, die eine vorbestimmte Amplitude übersteigen, und einen angeschlossenen Verstärker enthält, der Signale von der leitenden Verbindung empfängt und an die leitende Verbindung eine frequenzabhängige Funktion der empfangenden Signale ausgibt.
- Impedanzanpassungsschaltungen an sich sind bekannt; beispielsweise beschreibt US- Patent 3 828 281 eine impedanzsimulierende Schaltung für Übertragungsleitungen, in denen die Leitungsspannung erfaßt wird, und einen Stromgenerator steuert, um Strom von den Leitungen zu entnehmen, während der Leitungsstrom erfaßt wird und einen Spannungsgenerator steuert, damit (über Transformatoren) serielle Spannungen in die Leitungen eingespeist werden. Die Strom- und Span nungsgeneratoren können miteinander verbunden sein, um jeweils die erfaßten Ströme und Spannungen zu empfangen, so daß ein Impedanzanpassungsnetzwerk gebildet wird.
- In einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Impedanzumwandlungsvorrichtung einen Verstärker auf, der die Spannung an dem ersten Eingang empfängt, und einen Transformator, der den Ausgang des Verstärkers so zwischen die Anschlüsse koppelt, daß die Spannung am zweiten Anschluß eine vorbestimmte Funktion des ersten Anschlusses ist, wobei der Strom bei beiden Anschlüssen gleich ist.
- Einige erfindungsgemäße Ausführungsformen werden nun beispielhaft mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 3 eine schematische Zeichnung einer erfindungsgemäßen Telekommunikationsstation,
- Fig. 4 ein Schaltungsdiagramm einer möglichen Form der erfindungsgemäßen Filteranordnung;
- Fig. 5 ein Schaltdiagramm eines Prototypfilters, auf dem die Ausführung von Fig. 6 basiert;
- Fig. 6 ein Schaltdiagramm einer zweiten Ausführungsform der Telekommunikationsstation; und
- Fig. 7 ein Schaltdiagramm eines Strom-GIC, alternativ zu dem in Fig. 4 gezeigten Spannungs-GIC.
- Fig. 3 zeigt die Grundstruktur der Trennungsfilter bei den Grundstücken der Kunden. Eine Twisted-pair-Leitung 100 von dem (nicht gezeigten) lokalen Austauschpunkt ist an einen Leitungsendpunkt 101 angeschlossen. Zwei Filter sind parallel zu diesem Punkt angeschlossen, erstens ein Tiefpaßfilter 102, das über einen Telefonanschluß 103 an ein übliches Telefon 104 angeschlossen ist und zweitens ein Hochpaßfilter 105, das an einen ADSL-Anschluß 106 und somit an eine ADSL-Ausrüstung 107 angeschlossen ist.
- Die beiden Filter weisen nicht überlappende Bandpässe auf, so daß auf dem Weg vom Telefon 104 zur ADSL-Ausrüstung 107 transiente Energie vom Telefon bei allen Frequenzen von Gleichspannung bis zum Bereich von 1 MHz abgeschwächt wird. Ideal ist jedes Filter in seinem Bandpaß fast verlustlos mit einem hohen Sperrgrad (typischerweise 100 dB oder mehr) im Sperrbereich. Da sie parallel angeschlossen sind, müssen die Filter einen hohen Widerstand (offene Schaltung) in den Sperrbereichsfrequenzen aufweisen. (Eine alternative Konfiguration ist eine serielle Verbindung, die einen geringen Widerstand im Sperrbereich benötigt.)
- Das Tiefpaßfilter benötigt einen Gleichspannungsbandpaß bis ungefähr 4 kHz und ist dabei 2 bestimmten Anforderungen unterworfen. Erstens muß es für das Klingeln und für die Leitungsenergie von der Leitung 100 zum Telefon 104 durchlässig sein. Wie vorher diskutiert, muß es Hochspannungsimpulse ohne Schwierigkeit bewältigen. (Ebenso sollte es keinen Einfluß auf den Betrieb von konventionellen Leitungssystemen haben, was geringe Verluste und eine geringe Kapazität bedeutet.) Zweitens sollten die Filterimpedanzcharakteristiken so beschaffen sein, daß die Brückenabgleichung von (unabgeänderten) Telefonen und Vermittlungsausrüstungen unberührt ist. Idealerweise bedeutet dies, daß die charakteristische Impedanz die gleiche wie bei Leitung 100 ist, d. h. Zm.
- Die charakteristische Impedanz eines Filter ist der Wert der Lastimpedanz für das Filter, der die Frequenzabhängigkeit der Impedanz minimiert, wenn der Filterausgang betrachtet wird. Für ein wellenfreies (d. h. verlustloses) Filter bedeutet dies, daß die charakteristische Impedanz so definiert wird wie die Lastimpedanz, die den gleichen Wert der Impedanz ergibt, wenn der Filtereingang betrachtet wird (wie bei einer Übertragungsleitung).
- Diese zwei Anforderungen stehen sich gegenseitig im Wege. Die ersten Anforderung ist mit aktiven Filtern schwierig zu erfüllen, da Gleichspannungen durchgelassen werden müssen und da große Spannungen anliegen, wie der Klingelstrom und die Energieversorgung. Man will diese Signale aufgrund der hohen anliegenden Spannungen nicht mit Operationsverstärkerschaltungen verarbeiten. Ebenso muß die dielektrische Isolation zwischen den Kabelpaaren und jedem Kabel und der Erde aus Sicherheitsgründen erhalten bleiben, weiterhin müssen Probleme mit der Netzwerktestausstattung minimiert werden, die sonst einen Fehler in der Leitung melden könnten. Weiterhin muß eine sehr gute Linearität der Schaltung erhalten bleiben, da Verzerrungen, insbesondere des ADSL- Signals, die Systemleistung sehr beeinträchtigen würden.
- Die zweite Anforderung kann mit passiven Filtern nicht erfüllt werden, da diese eine reale (resistive) charakteristische Impedanz haben, während die charakteristische Impedanz der Übertragungsleitung 100, wie vorher in der Einführung angesprochen, stark frequenzabhängig ist.
- Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filteranordnung. Sie weist ein passives Filter 200 auf, hier ein einfaches PI-Filter mit einer Induktivität 201 und Kapazitäten 202, 203, obwohl (wie nachfolgend gezeigt) ein Filter höherer Ordnung benötigt werde würde, um das oben angesprochene Sperrniveau zu erreichen. Das passive Filter arbeitet für große Signale mit der gewünschten Wirksamkeit, es erfüllt aber die Impedanzanforderungen nicht. Jedoch sind der Eingang und der Ausgang des Filters 200 jeweils innerhalb eines Rücken-zu-Rücken-Paars von generalisierten Impedanzkovertern (GIC) 300, 400 angeschlossen. (Die Ausdrücke "Eingang" und "Ausgang" werden hier zur Vereinfachung verwendet, jedoch läßt die Filteranordnung Signale in beiden Richtungen passieren.)
- Der GIC ist eine Vorrichtung mit zwei Anschlüssen, die die Impedanz zwischen dem Filter und der daran angeschlossenen externen Schaltung transformiert. Sie verhält sich vielmehr wie ein Transformator, aber anstelle einer Multiplikation der Impedanz, mit einem realen Faktor verändert sie sie durch jede gewünschte Übertragungsfunktion h(s).
- Es gibt mehrere verschiedene Ausführungen von GICs; der Spannungs-GIC verändert insbesondere die Spannung zwischen den beiden Anschlüssen, während der Ström unverändert bleibt, während beim Strom GIC das Gegenteil der Fall ist. Der GIC 300 von Fig. 4 ist ein Spannungs-GIC mit unkonventionellem Aufbau, in dem ein invertierender Verstärker mit großer Verstärkung 301 (über einen gleichspannungsblockierenden), Kondensator 302 und einem Widerstand (Wert R) 303 die Spannung am rechtshändigen Anschluß empfängt. Der Verstärker mit einem negativen Kupplungsweg der Impedanz R · (h(s) -1) und die Ausgabe sind über einen Transformator 304 zwischen dem linken und dem rechten Anschluß angeschlossen.
- Wenn man vom linken Anschluß des GIC 300 die Impedanz betrachtet, ist sie h(s)-mal die Impedanz, die an der linken Seite des Filters 200 vorliegt. Wenn somit (beispielsweise) das Filter 200 eine charakteristische Impedanz Z&sub0; = 320 Ω aufweist und an die Referenzimpedanz Zm angepaßt ist, dann muß h(s) so gewählt werden, daß Zm = 320 h(s) ist. Daraus folgt h(s) -1 = (Zm -320)/320. Bei Betrachtung von Fig. 2 wird gezeigt, daß Zm -320 gerade eine parallele RC-Schaltung ist und somit die Rückkopplungsimpedanz in Fig. 4 ebenso ein Widerstand 305 und ein Kondensator 306 ist. Der GIC 400 entspricht dem GIC 300. Dies ist jedoch nicht immer von Bedeutung; in einer Situation, in der das Telefon nicht gut an die Übertragungsleitung angepaßt ist, kann der Abgleich verbessert werden, indem vorsätzlich verschiedene GICs genommen werden, so daß der GIC 300 eine gute Anpassung zwischen dem Telefon und dem Filter und der GIC 400 eine gute Anpassung zwischen dem Filter und der Leitung liefern.
- Durch diesen besonderen Aufbau des GICs mit dem Transformator 304 und dem Sperrkondensator 302 bleiben die Gleichspannungskomponenten davon unberührt. Insbesondere können die Leitungsspannung und der Klingelstrom ungehindert passieren. Große transiente Signale fließen durch und bewirken eine Sättigung des Verstärkers (der Eingang und/oder Ausgang des Verstärkers können, falls notwendig, mit Klemmdioden ausgestattet sein).
- In einer anderen Ausführungsform würde ein Strom GIC einen Stromtransformator verwenden, um den Leitungsstrom zu erfassen, und ein Verstärker (mit der gewünschten Übertragungsfunktion) hätte einen Stromausgang (d. h. hohe Impedanz), um einen entsprechenden Strom in die Leitung einzuspeisen oder von der Leitung abzuziehen.
- Aus Übersichtlichkeit ist die Filteranordunung in Fig. 4 geerdet, jedoch kann auch ein abgeglichenes Filter gebildet werden, wie nachfolgend kurz beschrieben wird. In bezug auf Fig. 5 ist ein nicht abgeglichenes passives Filter siebter Ordnung zu sehen. Es ist ein modifiziertes elliptisches Filter mit nur zwei Paaren von Transmissionsnullen. Es weist die Induktivitäten L4, L5 (mit Kondensatoren C5, C7) L8 und Parallelkondensatoren C4, C6, C8 und C11 auf. Die Induktivität L8 weist keinen parallelen Kondensator auf, um das Laden des Hochpaßfilters in den Sperrbereich des Tiefpaßfilters zu verhindern.
- Fig. 6 zeigt eine abgeglichene praktische Ausführungsform. Die Leitungen 100 und der Leitungsanschluß 101 sind wiederum gezeigt, ebenso wie der Telefonanschluß 103, das Hochpaßfilter 105 und der ADSL-Anschluß 106. Es bleibt festzuhalten, daß eine gemeinsame Filterdrossel T2 und angeschlossene Widerstände RIA, RIB zwischen dem Telefonanschluß 103 und dem Tiefpaßfilter 102 und eine zweite gemeinsame Filterdrossel T6 mit Widerständen R3A, R3B bei der Filterung keine Rolle spielen (der Phasenabgleich dieser Wicklung unterscheidet sich von dem der übrigen Transformatoren innerhalb des Tiefpaßfilters 102).
- Die Kondensatoren C4, C6 und C8 von Fig. 5 wurden durch mittig angezapfte serielle Paare C4A, C4B etc. ersetzt; ähnlich wurden C5 und C7 durch Paare CSA, CSB, C7A und C7B ersetzt. Die Funktionen der Induktivitäten L4, L5 werden von den im Gleichgewicht angeordneten Transformatoren 14, T5 erfüllt.
- Wie vorher gibt es zwei allgemeine Impedanzkonverter, der erste 300' empfängt abgeglichene Signale C4A, C4B über gleichspannungssperrende Kondensatoren C2A, C2B. Ein Signal wird durch einen Verstärker IC1 mit Widerständen RSA, R6, und die beiden, über RSB, R7 summierten Signale, in den Eingang eines zweiten Verstärkers IC2 invertiert, dessen negativer Kopplungsweg h(s) -1 durch C3, R8 und R9 bereitgestellt wird. Der Transformator 304 wird durch den Trans formator T3 mit drei Wicklungen dargestellt, deren Phasen wie gezeigt sind. Der GIC 400' entspricht dem GIC 300'.
- Die Induktivität L8 ist durch zwei Transformatoren T8 und T9 dargestellt, ersterer mit zwei parallelen Widerständen R4A, R4B außerhalb der GICs. Dieser könnte zwischen den GICs als einzelner Transformator ohne Widerstand sein, wurde aber nach außen verlegt, um den Beitrag des Hochfrequenz-ADSL-Signals zu vermindern, das durch den GIC selbst empfangen wurde. T8, T9, R4A und R4B stellen eine passend transformierte Version der benötigten Induktivität dar. Der Kondensator C11 wird durch serielle Kondensatoren C11A, C11B ersetzt (wobei der Transformator C10 des Hochpaßfilters einen Kurzschluß bei Telefonfrequenzen darstellt). Dieser Kondensator ist ebenso außerhalb des GICs. Genau genommen sollte C11 ebenso einer Transformation unterliegen, dies wird jedoch aus zwei Gründen nicht gemacht. C11 ist ebenso Anteil des Hochpaßfilters und kann somit ohne Seiteneffekte nicht transformiert werden, das Hauptproblem liegt aber darin, daß die direkte Transformation eines Kondensators einen frequenzabhängigen negativen Widerstand (FDNR) benötigt, der ohne weitere aktive Elemente nicht realisierbar ist. Da dieser ebenso dem ADSL-Signal ausgesetzt werden würde und Linearitäts- und Rauschprobleme ergeben würde, wird es nicht gemacht.
- Widerstände R2A, R2B (obwohl nicht Teil des Prototypfilters von Fig. 5) sind eingeschlossen, um die parallele Resonanz von T4 und C5 zu dämpfen. Diese Dämpfung stellt die Aktivität des aktiven Filters im Sperrbereich sicher, wenn das Filter ungünstig abgeschlossen wird (mit Kurzschlüssen und offenen Schaltungen).
- Andere Quellen für Verluste in den Bändern sind die Widerstände der Wicklungen, womit die richtige Transformation des Kondensators C11 nicht möglich ist.
- Das Hochpaßfilter 105 teilt die Kondensatoren C11A, C11B und hat ebenso einen Symmetrietransformator T10, der ebenso die erste Parallelinduktivität des Hochpaßfilters bildet, der zusätzlich weitere serielle Kondensatoren C12, C13 und parallele Induktivitäten L10, L20 aufweist.
- Fig. 7 zeigt einen Strom GIC; hier wird der Strom 11 am rechtshändigen Anschluß durch einen Stromstransformator 501 erfaßt. Dieser wird durch einen Verstärker 502 mit einem Rückkopplungswiderstand 503 des Widerstandes R und einer komplexen Lastimpedanz 504 der Impedanz R/(h(s) -1) in einen (h(s) -1) so hohen Strom umgewandelt. Der sich ergebende Strom 11(h(s) -1) wird in den linkshändigen Anschluß eingespeist, indem die Spannungsversorgung des Verstärkers 502 an einen Gleichspannungssperrkondensator 505 angekoppelt wird, so daß der Gesamtstrom vom linkshändigen Anschluß i&sub1; h(s) ist. Die Spannungsversorgung des Verstärkers wird über eine Drossel 506 mit Spannung bzw. Leistung versorgt.
Claims (7)
1. Telekommunikationsstation mit
einem Leitungsanschluß (101), der an eine
Übertragungsleitung (100) mit einer charakteristischen
frequenzabhängigen Impedanz angeschlossen ist und
einer Impedanzumwandlungsvorrichtung (400) mit zwei
Anschlüssen, wobei einer an den Leitungsanschluß
angeschlossen ist, mit einer leitenden Verbindung zwischen
den Anschlüssen, die im wesentlichen für Gleichspannung
und für Komponenten, die eine vorbestimmte Amplitude
übersteigen, durchlässig ist, und mit einem
angeschlossenen Verstärker, der Signale von der leitenden
Verbindung empfängt und an die leitende Verbindung eine
frequenzabhängige Funktion der empfangenen Signale
ausgibt,
gekennzeichnet durch
ein Hochpaßfilter (105), das zwischen dem
Leitungsanschluß (101) und Mitteln (107) zur Übertragung und/oder
für den Empfang von Signalen in einem oberen
Frequenzband angeordnet ist, und
ein Tiefpaßfilter (200), das zwischen dem anderen
Anschluß der Impedanzumwandlungsvorrichtung (400) und
einer Telefonvorrichtung (104) zur Kommunikation in einem
niedrigen Frequenzband angeordnet ist.
2. Telekommunikationsstation nach Anspruch 1, wobei die
Impedanzumwandlungsvorrichtung (400) eine
Übertragungs
funktion aufweist, bei der die charakteristische
Impedanz des Filters (200) ungefähr mit der
charakteristischen Impedanz der Übertragungsleitung (100)
übereinstimmt.
3. Telekommunikationsstation nach Anspruch 1 oder 2 mit
einer zweiten Impedanzumwandlungsvorrichtung (300), die
zwischen dem Filter (200) und der Telefonvorrichtung
(104) angeschlossen ist.
4. Telekommunikationsstation nach Anspruch 1, 2 oder 3,
wobei die Übertragungsleitung eine twisted-pair-Leitung
ist.
5. Telekommunikationsstation nach einem der Ansprüche 1
bis 4, wobei der Verstärker (301) derart angeschlossen
ist, daß die Spannung an einem ersten Eingang empfangen
wird und daß die frequenzabhängige Funktion dieser
Spannung an die Primärwicklung eines Transformators
(303) geliefert wird, wobei eine Sekundärwicklung des
Transformators so an den leitenden Abschnitt zwischen
den Anschlüssen angeschlossen ist, daß die Spannung am
zweiten Anschluß eine vorbestimmte Funktion des ersten
Anschlusses ist, wobei der Strom bei beiden Anschlüssen
gleich ist.
6. Telekommunikationsstation nach Anspruch 5 zum Anschluß
an eine ausgeglichene Leitung, wobei die ersten und
zweiten Anschlußpunkte des ersten Anschlusses durch
erste und zweite Transformatorsekundärwicklung an erste
und zweite Anschlußpunkte des zweiten Anschlusses
angeschlossen sind.
7. Telekommunikationsstation nach einem der Ansprüche 1
bis 4, wobei eine Primärwicklung eines Transformators
(501) an die leitende Verbindung zwischen den
Anschlüssen angeschlossen ist, um den Strom darin zu erfassen,
wobei der Verstärker (502) derart angeschlossen ist,
daß die Ausgabe des Transformators (501) empfangen wird
und in Abhängigkeit der frequenzabhängigen Funktion des
abgetasteten Stroms Strom von einem der Anschlüsse
abgezogen wird, oder ihm zugeführt wird, so daß der Strom
beim zweiten Anschluß eine vorbestimmte Funktion des
Stromes beim ersten Anschluß ist, wobei die Spannung
bei beiden Anschlüssen gleich ist.
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