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DE1128349B - Geraet zur selbsttaetigen Steuerung der Wasserbeschickung fuer Betonmischer od. dgl. - Google Patents

Geraet zur selbsttaetigen Steuerung der Wasserbeschickung fuer Betonmischer od. dgl.

Info

Publication number
DE1128349B
DE1128349B DEM39210A DEM0039210A DE1128349B DE 1128349 B DE1128349 B DE 1128349B DE M39210 A DEM39210 A DE M39210A DE M0039210 A DEM0039210 A DE M0039210A DE 1128349 B DE1128349 B DE 1128349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
voltage
rectifier
concrete
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM39210A
Other languages
English (en)
Inventor
Miloslav Masek
Dr Jaroslav Duben
Zdenek Belik
Jiri Bechyne
Ladislav Franc
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAROSLAV DUBEN DR
MILOSLAV MASEK
Original Assignee
JAROSLAV DUBEN DR
MILOSLAV MASEK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAROSLAV DUBEN DR, MILOSLAV MASEK filed Critical JAROSLAV DUBEN DR
Publication of DE1128349B publication Critical patent/DE1128349B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/02Controlling the operation of the mixing
    • B28C7/022Controlling the operation of the mixing by measuring the consistency or composition of the mixture, e.g. with supply of a missing component
    • B28C7/024Controlling the operation of the mixing by measuring the consistency or composition of the mixture, e.g. with supply of a missing component by measuring properties of the mixture, e.g. moisture, electrical resistivity, density

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Gerät zur selbsttätigen Steuerung der Wasserbeschickung für Betonmischer od. dgl. Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Beschikkungsvorrichtung für Wasser zur Bereitung von Beton od. dgl., bei der während des Mischens und der Wasserzufuhr der Wassergehalt der Betonmischung durch Messen ihres Ohmschen Widerstandes gegenüber Wechselstrom unter Verwendung einer Sonde laufend festgestellt und die Wasserbeschickung bei Erreichen eines bestimmten, zuvor an Hand einer Musterbetonmischung ermittelten Ohmschen Widerstandes unterbrochen wird.
  • Bei bekannten Vorrichtungen wird das Wasser in den Betonmischer in der Regel mittels eines Meßbehälters oder einer selbsttätigen Wasserwaage beigefügt. Bei diesen Anordnungen wird die ursprüngliche Feuchtigkeit der einzelnen Bestandteile der Mischung nicht berücksichtigt. Zum Beispiel ändert sich beim Lagern von Sand auf freiem Platz der Wassergehalt des Sandes in weitem Bereich. Außerdem sind für verschiedene Arbeitsstellen verschieden feuchte Mischungen erforderlich. Die zuzuteilende Wassermenge wird dann in der Regel nur geschätzt. Dabei muß der Bedienende während der ganzen Zeit der Wasserzufuhr bei der Maschine bleiben.
  • Man hat deshalb Einrichtungen zur selbsttätigen Dosierung des Wassers bei der Betonbereitung geschaffen, die die Tatsache, daß sich der Ohmsche Widerstand einer Betonmischung mit ihrem Wassergehalt ändert, zur Steuerung eines elektromagnetisch betätigten Ventils für den Zulauf des Wassers zum Mischbottich auswerten. Zu diesem Zweck verwendet man in den Mischbottisch eingetauchte Sonden, die in einem ein Zeigerinstrument enthaltenden Stromkreis liegen, welches eine dem Ohmschen Widerstand zwischen den Elektroden proportionale Anzeige liefert. Das Zeigerinstrument ist mit einer längs seiner Skala verschiebbaren Kontaktvorrichtung versehen, die vom Zeiger betätigt wird, sobald dieser die Stellung erreicht hat, die derjenigen der Kontaktvorrichtung entspricht. Letztere schließt dann einen Stromkreis für das Absperrorgan des Zulaufventils, so daß der Wasserzulauf unterbrochen wird. Die Einstellung der Kontaktvorrichtung auf der Skala erfolgt in Übereinstimmung mit einem Zeigerausschlag, der bei der Messung einer Mustermischung als Sollwert erzielt worden ist.
  • Eine bekannte Abwandlung dieser Steuerung verwendet an Stelle der Kontaktvorrichtung am Zeigerinstrument ein Solenoid für die hydraulische Betätigung eines den Wasserzulauf zum Mischbottich steuernden Membranventils. Der Kern des Solenoids, dessen Spule im Meßkreis liegt, sperrt bei Annäherung an den Sollwert einen Nebenweg, durch den das Wasser aus der Kammer über der Membran entweichen kann, zunehmend ab. Sobald der Sollwert erreicht ist, ist dieser Nebenweg völlig geschlossen und die Membran voll belastet, so daß das Zulaufventil abgesperrt ist.
  • Diese bekannten Einrichtungen haben verschiedene Mängel. Der Widerstandswert des Gemisches schwankt während des Mischvorganges beträchtlich. Außerdem sind die Änderungen des Widerstandes zwischen den einzelnen Feuchtigkeitsgraden verhältnismäßig klein, so daß für benachbarte, aber notwendigerweise noch zu unterscheidende Feuchtigkeitsgehalte die Änderung des Zeigerausschlages zu gering ist und daher wegen der erforderlichen Toleranzen in der Schaltvorrichtung eine vorzeitige Abschaltung des Wasserzulaufes erfolgen kann, ebenso wie bei zufälliger Zusammenballung stark befeuchteten Materials um die Sonden herum.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Steuerung des Wasserzulaufes wesentlich genauer mit Hilfe eines Spannungsvergleiches ausgeführt werden kann, bei dem die Spannung, die mit derjenigen des Meßkreises verglichen wird, einen fest eingestellten Wert hat, der möglichst weit unterhalb des dem geringsten Feuchtigkeitsgehalt entsprechenden Wertes liegt, der von der Einrichtung noch ausgewertet werden soll. Hierbei kann zwischen dem Meßkreis und dem Vergleichskreis ein Kompensationskreis vorgesehen werden, in welchem ein genügend scharf definiertes Kriterium für die Absperrung des Wasserzulaufes in Form einer Umkehrung der Stromrichtung gewonnen wird. Ein solches Kriterium ist durch ein polarisiertes Relais auswertbar. Der Spannungsvergleich bietet die Möglichkeit, auf elektrischer Grundlage ein Ansprechen der Einrichtung auf verschiedene Feuchtigkeitsgehalte zu erreichen, indem man die Spannung des Meßkreises durch einen veränderbaren Widerstand so einregelt, daß die Stromumkehr entweder früher, d. h. bei geringeren, oder später, d. h. bei höheren Feuchtigkeitsgraden eintritt. Diese Einregelung war bisher nur unter Zuhilfenahme mechanisch wirkender Mittel möglich, bei denen Ungenauigkeiten unvermeidbar sind.
  • In Auswertung dieser Erkenntnis ist das nach dem Prinzip der Messung des Ohmschen Widerstandes arbeitende Gerät zur selbsttätigen Steuerung der Wasserbeschickung für Betonmischer od. dgl. der eingangs genannten Art erfindungsgemäß so ausgebildet, daß von einem parallel an das Wechselstromnetz zum Speisen des Antriebsmotors für den Mischtrog angeschlossenen Spannungsstabilisator einmal ein einen Trockengleichrichter enthaltender Stromkreis mit gleichbleibender Vergleichsspannung ausgeht und zum anderen ein zweiter, gleichfalls einen Trockengleichrichter enthaltender Stromkreis, in dem die Spannung ungefähr doppelt so hoch gehalten wird wie im ersten Stromkreis und in dem zum Gleichrichter der Mischtrog sowie die mit ihm in Reihe geschaltete, in den Troginhalt eintauchende Sonde parallel geschaltet sind, daß die beiden Gleichrichter in einem dritten, ein polarisiertes Relais enthaltenden Stromkreis hintereinander zusammengeschlossen sind und daß der Anker dieses Relais einseitig so eingestellt ist, daß er über einen weiteren Relaissatz ein elektrisches Ventil in der Wasserzufuhr zum Mischer schließt, wenn in dem vom Spannungsstabilisator ausgehenden, den Mischtrog mit der mit ihm in Reihe geschalteten Sonde in Parallelschaltung zum Gleichrichter enthaltenden Stromkreis bei diesem Gleichrichter die Spannung wegen des großen durch den Trog und die Sonde gehenden Stromanteiles unter die Vergleichsspannung im zweiten, vom Spannungsstabilisator ausgehenden Stromkreis gefallen ist.
  • Eine solche Anordnung hat gegenüber den oben geschilderten bekannten Einrichtungen noch zusätzliche Vorzüge. Durch Speisung des Meßkreises mit Wechselstrom wird die Polarisation der Sonde ausgeschaltet, die bei der bisher üblichen Verwendung von Gleichstrom die Genauigkeit des Meßergebnisses und die Empfindlichkeit der Einregelung ungünstig beeinflußte. Außerdem werden empfindliche Bestandteile von kurzer Lebensdauer, z. B. Elektronenröhren, nicht benötigt. Die Steuerung der Einrichtung kann mittels Druckknöpfe ausgeführt werden und stellt keine erhöhten Anforderungen an die Bedienungsperson, so daß hierzu ungelernte Arbeitskräfte verwendet werden können. Zweckmäßig wird im Meßkreis eine stabförmige Metallsonde verwendet, die bis auf den in die Betonmischung eintauchenden Teil dicht von einem Isolierbelag umgeben ist. Gegenüber den bisher üblichen Doppelelektroden hat eine solche Sonde den Vorzug, daß einer Verschmutzung und einer Änderung des Isolationswiderstandes vorgebeugt ist.
  • Damit das polarisierte Relais nicht ansprechen kann, wenn die in umgekehrter Stromrichtung erfolgenden Stromstöße nur von kurzer Dauer sind, ist es zweckmäßig, zwecks Verzögerung einen Kondensator zu seiner Wicklung parallel zu schalten.
  • In den Zeichnungen ist schematisch ein Gerät nach der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 1 eine Zusammenstellung der einzelnen Elemente und Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild für den Wasserbeschickungskreis vorstellt.
  • Das selbsttätige Beschickungsgerät ist in einem staubdichten Kasten 1 aus Leichtmetallguß angeordnet und an einer Wand oder unmittelbar an dem Betonmischer im Bereich des Bedienenden befestigt. Am Kasten sind außen zwei farbige Signallampen 11 und 12, ein Druckschalter 13 zum Öffnen der Wasserzufuhr und ein Drehknopf 14 zum Einstellen des erforderlichen Feuchtigkeitsgehaltes der Mischung vorgesehen. Der Zeiger des Drehknopfes 14 kann entweder auf eine bestimmte Stelle einer Skala 15 oder gegenüber einem Zeichen eingestellt werden, das der Bedienende auf der Skala 15 selbst aufzeichnet. Falls Betonmischungen für verschiedene Arbeitsstellen erzeugt werden, kann bei den betreffenden Zeichen die Arbeitsstelle angeführt werden. Das Beschickungsgerät wird aus einem Speisenetz parallel mit dem Antriebsmotor 5 des Betonmischers über ein Doppeladerkabel 16 aus dem Kasten des Hauptschalters 6 gespeist. Mittels eines weiteren Doppeladerkabels 18 ist das Beschickungsgerät mit einem elektromagnetischen Ventil 3 und mittels Kabel 17 mit einer Tauchsonde 2 verbunden. Außerdem ist der Kasten 1 des Beschickungsgerätes mittels eines Leiters 19 mit der Masse der Mischvorrichtung verbunden.
  • Die Vorrichtung enthält ferner das Ventil 3 zum Schließen der Wasserzufuhr, das in die Zufuhrleitung 7 eingeschaltet ist, und eine Brause 4, die oberhalb der die Betonmischung enthaltenden Trommel 8 vorgesehen ist.
  • Die Tauchsonde 2 wird durch eine Stahlstange gebildet. Sie ist teilweise von einem Gummischlauch 9 umgeben, um von ihren Haltern 10 elektrisch isoliert zu sein, die am Rahmen des Betonnnischers befestigt sind, so daß der Gummischlauch 9, der bis unterhalb der Oberfläche der Betonmischung reicht, stets die gleiche aktive Oberfläche des entblößten Sondenendes bestimmt.
  • Die Gestaltung der elektrischen Anlage ergibt sich aus der nachfolgenden Schilderung der Arbeitsweise der Vorrichtung: Zu Beginn des Arbeitszyklus ist die Trommel 8 für die Betonmischung leer, die Stahlsonde 2 hängt frei in der Luft, und der Widerstand des gemessenen Kreises ist theoretisch unendlich groß. An den Stellen 21, 22 zeigt sich fast die volle Spannung, z. B. 48 V, die an den Klemmen 24 eines magnetischen Stabilisators 26 entnommen und durch einen Trockengleichrichter 27 gleichgerichtet wird. An den Klemmen 21, 23 ist dagegen die Spannung 24 V, die aus den Klemmen 25 entnommen und durch den Trokkengleichrichter 28 gleichgerichtet wird. Der Strom fließt durch das polarisierte Relais 29 in Richtung von der Klemme 22 zur Klemme 23, und sein Anker 30 verbleibt in der Ruhelage.
  • Nach dem Einschütten der trockenen Bestandteile der Betonmischung in die Mischvorrichtung ist die Sonde 2 von einer Mischung umgeben, die am Anfang einen großen Widerstand aufweist, so daß zwischen der Sonde 2 und der Trommel 8 ein schwacher Strom zu fließen beginnt. Die Spannung an den Klemmen 21, 22 sinkt etwas, bleibt jedoch fortwährend höher als die Vergleichsspannung 24 V an den Klemmen 21, 23, so daß der Strom durch die Spule des polarisierten Relais 29 stets in der Richtung von der Klemme 22 zur Klemme 23 fließt und der Anker 30 in seiner Ruhelage bleibt.
  • Der Mischung wird dann fortlaufend Wasser beigefügt, so daß sich deren Ohmscher Widerstand verkleinert. Die Spannung an den Klemmen 21, 22 sinkt weiter, beim Erreichen von 24 V hört der elektrische Strom auf, durch das polarisierte Relais 29 zu fließen, das Relais bleibt jedoch wegen der einseitigen Einstellung des Ankers 30 weiter in seiner Ruhelage.
  • Bei weiterer Wasserzufuhr verkleinert sich der Ohmsche Widerstand der Mischung weiter, die Spannung an den Klemmen 21, 22 sinkt unter das Niveau der Vergleichsspannung 24 V, und durch die Spule des polarisierten Relais 29 beginnt ein Strom in umgekehrter Richtung zu fließen, das ist von der Klemme 23 zur Klemme 22. Sobald die Differenz beider Spannungen einen solchen Wert erreicht, daß durch den Kreis des Relais 29 ein Strom führt, der zum Umlegen des Ankers ausreichend ist, bringt dieses Relais durch den Anker 30 einen weiteren Relaissatz 31 in Tätigkeit, der das elektromagnetische Ventil 3 schließt.
  • Mittels des Knopfes 14 wird ein regelbarer Widerstand 20 eingestellt, der den Verlauf der Spannung an den Klemmen 21, 22 beeinflußt, wodurch das Umlegen des Ankers 30 des polarisierten Relais 29 früher oder später erzielt wird. Es ist so möglich, den betreffenden relativen Feuchtigkeitsgrad der Betonmischung beliebig zu wählen, bei welchem der Relaissatz 31 anspricht und so die Wasserzufuhr durch das Ventil 3 abschließt.
  • Während des Mischens sinkt der elektrische Widerstand der Mischung zwischen der Sonde 2 und der Trommel 8 nicht gleichmäßig, sondern wegen des periodischen Verdickens des Materials in der Nähe der Sonde und wegen der Ungleichförmigkeit der halbfeuchten Mischung unregelmäßig. Damit das polarisierte Relais 29 auf diese kurzzeitigen Widerstandsunterschiede nicht anspricht, ist es mit einer Zeitverzögerung mittels eines parallel geschalteten Kondensators 32 versehen. Der Anker 30 wird erst dann umgelegt, wenn der durchschnittliche Wert des Widerstandes der gemessenen Mischung während zweier Sekunden die kritische Höhe erreicht.
  • Das polarisierte Relais bleibt so lange angezogen, bis die Trommel 8 des Mischers entleert wird. Dann ändert sich die Polarität an den Klemmen 22, 23 sprunghaft, und es wird der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Der Anker 30 des polarisierten Relais 29 kehrt in die Ruhelage zurück. Die Vorrichtung ist für einen weiteren Zyklus bereit, was durch ein gedämpftes Licht der grünen Signallampe 11 angezeigt wird.
  • Beim Betrieb des Betonmischers wird zuerst der Netzschalter 6 eingeschaltet. Da die Vorrichtung keine Elektronenröhren enthält, entfällt die für die Heizung der Glühfäden erforderliche Zeit. Das gedämpfte Licht der grünen Signallampe 11 zeigt, daß die Vorrichtung betriebsbereit ist.
  • Der Bedienende entleert in die Trommel 8 des Betonmischers den Fülltrichter mit den vorbereiteten Bestandteilen der Mischung (Sand, Schotter, Zement) und drückt den Druckknopf 13 am Kasten 1 des Beschickers; dann kann er sich einer anderen Arbeit widmen, z. B. dem Abtransport des vorangehenden Anteiles der fertigen Betonmischung an die Arbeitsstelle oder der Vorbereitung einer weiteren Charge.
  • Durch Drücken des Druckknopfes 13 öffnet das elektromagnetische Ventil 3 die Wasserzufuhr durch die Brause 4 in die sich drehende Mischtrommel B. Das Wasser fließt so lange, bis der erwünschte Feuchtigkeitsgrad erreicht ist. Dann schließt sich die Wasserzufuhr selbsttätig, und der Bedienende wird z. B. durch ein Ertönen einer Sirene und durch Aufleuchten der roten Signallampe 12 darauf aufmerksam gemacht, daß die Wasserzufuhr abgestellt und die Mischung zum Abnehmen vorbereitet ist.
  • Durch das fortlaufende Besprengen der Mischung an geeigneter Stelle in der sich drehenden Trommel wird die Mischung gleichmäßiger befeuchtet als bei einmaligem Zugeben des Wassers.
  • Der wesentliche technische Effekt des erfindungsgemäßen Gerätes ist die selbsttätige Erzielung des erforderlichen Gefüges der Betonmischung und so die Ausschließung einer minderwertigen Qualität, welche entweder durch nicht richtigen Wassergehalt oder auch durch ungenügendes Mischen entsteht, falls das Wasser auf einmal beigefügt wird.
  • Ein weiterer Vorteil des Gerätes nach der Erfindung ist der geringe Arbeitsaufwand, da dem Bedienenden die Beaufsichtigung der Wasserzugabe abgenommen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gerät zur selbsttätigen Steuerung der Wasserbeschickung für Betonmischer od. dgl., bei welcher während des Mischens und der Wasserzufuhr der Wassergehalt der Betonmischung durch Messen ihres Ohmschen Widerstandes gegenüber Wechselstrom unter Verwendung einer Sonde laufend festgestellt und die Wasserbeschickung bei Erreichen eines bestimmten, zuvor an Hand einer Musterbetonmischung ermittelten Ohmsehen Widerstandes unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einem parallel an das Wechselstromnetz zum Speisen des Antriebsmotors (5) für den Mischtrog (8) angeschlossenen Spannungsstabilisator (26) einmal ein einen Trockengleichrichter (28) enthaltender Stromkreis mit gleichbleibender Vergleichsspannung ausgeht .und zum anderen ein zweiter, gleichfalls einen Trockengleichrichter (27) enthaltender Stromkreis, in dem die Spannung ungefähr doppelt so hoch gehalten wird wie im ersten Stromkreis und in dem zum Gleichrichter (27) der Mischtrog (8) sowie die mit ihm in Reihe geschaltete, in den Troginhalt eintauchende Sonde (2) parallelgeschaltet sind, daß die beiden Gleichrichter (27, 28) in einem dritten, ein polarisiertes Relais (29) enthaltenden Stromkreis hintereinander zusammengeschlossen sind, und daß der Anker (30) dieses Relais (29) einseitig so eingestellt ist, daß er über einen weiteren Relaissatz (31) ein elektrisches Ventil (3) in der Wasserzufuhr zum Mischer schließt, wenn in dem vom Spannungsstabilisator (26) ausgehenden, den Mischtrog (8) mit der mit ihm in Reihe geschalteten Sonde (2) in Parallelschaltung zum Gleichrichter (27) enthaltenden Stromkreis bei diesem Gleichrichter die Spannung wegen des großen, durch den Trog (8) und die Sande (2) gehenden Stromanteiles unter die Vergleichsspannung im zweiten, vom Spannungsstabilisator (26) ausgehenden Stromkreis gefallen ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmige Metallsonde (2) bis auf den in die Betonmischung eintauchenden Teil dicht von einem Isolierbelag (9) umgeben ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verzögerung des Ansprechens des polarisierten Relais (29) zu diesem ein Kondensator (32) parallelgeschaltet ist.
  4. 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vom Spannungsstabilisator(26) ausgehenden, den Trockengleichrichter (27) enthaltenden Stromkreis für höhere Spannung ein regulierbarer Widestand (20) eingeschaltet ist, der nach Maßgabe des bei der Musterbetonmischung festgestellten Ohmschen Widerstandes eingestellt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 647 429,899 618.
DEM39210A 1957-10-11 1958-10-08 Geraet zur selbsttaetigen Steuerung der Wasserbeschickung fuer Betonmischer od. dgl. Pending DE1128349B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232508B (de) * 1963-11-07 1967-01-12 Adolf Oplatek Dipl Ing Verfahren zum Aufbereiten von Betonmischungen
DE1784920B1 (de) * 1963-06-05 1971-02-11 Adolf Dipl.Ing. Oplatek Elektrode für eine Vorrichtung zum Messen des spezifischenelektrischen Widerstandes des Mischguts bei der Aufbereitung von Beton od.dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647429C (de) * 1935-12-18 1937-07-03 Lippke Paul Verfahren und Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Wassergehaltes von Getreide
DE899618C (de) * 1941-10-17 1953-12-14 Hans Lange Dr Ing Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der Wasserzugabe entsprechend der Eigenfeuchtigkeit der Zuschlagstoffe bei der Betonaufbereitung

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