DE1459329C - Vorrichtung zum Regeln der Wasser zugabe bei der Betonaufbereitung - Google Patents
Vorrichtung zum Regeln der Wasser zugabe bei der BetonaufbereitungInfo
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Description
von Beton, bei der es auf eine genau dosierte Wasserzugabe ankommt, nicht ausreichend. Dabei vermindert
sich die Genauigkeit noch dadurch weiter, daß das Meßinstrument gegebenenfalls stärken Erschütterungen
ausgesetzt ist, was zu einer Nullpunktverschiebung oder sogar zum Zerstören des Meßinstruments
führen kann. Außerdem kann auch eine ungünstige Lage des Meßinstruments die Meßgenauigkeit
beeinträchtigen. Schließlich gestaltet sich der Aufbau der eigentlichen Regelschaltung verhältnismäßig
kompliziert, da die Schaltkontakte des Instruments nur mit niedrigen Strömen belastet werden
dürfen.
Aus der deutschen Patentschrift 933 418 ist darüber hinaus eine Schaltung zur Widerstandsmessung
bekannt, bei welcher ein Magnetverstärker Verwendung findet. Diese Schaltung benötigt zwei gleich aufgebaute
symmetrische Brückenschaltungen, was zur Folge hat, daß zum Messen des Widerstands drei
Meßelektroden sowie ein Differentialverstärker erforderlich sind. Zu der Erschwernis des Schaltungsaufbaus,
der für jede Brückenschaltung und den Verstärker einen eigenen, galvanisch isolierten Speisestromkreis
erfordert, kommt noch hinzu, daß für eine Regeleinrichtung mit unterschiedlichem Wassergehalt
dievRegelwiderstände der einzelnen Brücken gemeinsam so verstellt werden müssen, daß sich die Widerstandswerte
völlig gleichmäßig ändern, was ebenfalls nur mit einem außerordentlich großen Aufwand zu
realisieren wäre.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, unter Beseitigung der großen Empfindlichkeit der bekannten Geräte
eine Vorrichtung zum Regeln der Wasserzugabe bei der Aufbereitung von Beton od. dgl. zu schaffen,
die sich durch ein Höchstmaß an Betriebssicherheit, aber auch durch einen besonders einfachen Aufbau
auszeichnet und ausschließlich Schalt- und Leiterelemente verwendet, die je für sich und in ihrem
Zusammenwirken miteinander auf die besonderen Betriebsbedingungen abgestellt sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß in der Diagonale der Brückenschaltung die
Steuerwicklung eines Transduktors liegt, dessen Wechselstromwicklung an die nach Gleichrichtung
auch zur Speisung der Brückenschaltung dienende Wechselspannungsquelle angeschlossen ist.
Die Brückenschaltung ist mit Widerständen versehen, die dem Abgleich dienen. Ein Widerstand ist
regelbar und liegt im gleichen Zweig mit den Meßelektroden. Der Transduktor wirkt als Verstärker,
und zwar in der Weise, daß die mit einem Eisenkern versehene Drosselspule nur so lange einen induktiven
Widerstand besitzt, solange der Eisenkern ungesättigt ist. Der Transduktor wirkt somit über seine
Steuerwicklung induktiv auf eine das Wasserventil beeinflussende Schaltung ein.
Im grundsätzlichen Unterschied zu der vorbekannten Schaltung, die mit Spannungsvergleich
arbeitet, bedient sich die Erfindung also einer widerstandsvergleichenden Brückenschaltung, die den
Transduktor nur mit Bruchteilen eines Milliwatt versorgen muß, wodurch die erforderliche Leistung um
Größenordnungen geringer ist als bei der vorbekannten Schaltung.
Auf diese Weise wird nicht nur die Genauigkeit der Anzeige erheblich gesteigert, sondern es werden
auch bessere sowie gleichmäßigere Mischergebnisse erzielt. Desgleichen ist keinerlei empfindlicher Relais
oder ein sonstiges störanfälliges Element erforderlich, was die Robustheit und Betriebssicherheit der Vorrichtung
gemäß der Erfindung bedeutend erhöht.
Ein weiterer Vorteil dieser Vorrichtung liegt darin, daß das Betriebsverhalten des Transduktors eine erhebliche
Zeitkonstante, d. h. eine hohe Trägheit gegenüber Änderungen des Steuerstroms, aufweist.
Damit wird aber zugleich eine weitere Voraussetzung erfüllt, die bei Vorrichtungen zum Regeln der
ίο Wasserzugabe verlangt wird, nämlich die Bildung
einer zeitlichen Mittelwertfunktion der Steuerspannung im Hinblick auf die starken Schwankungen des
spezifischen Widerstandes des zu messenden Mischguts, die durch den Mischvorgang als solchen bedingt
sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in den Wechselstrompfad des Transduktors ein in einer
Gleichrichterbrücke angeordnetes Schaltschütz zum Betätigen des Wasserventils eingeschaltet.
Zwar ist es denkbar, den Transduktor unmittelbar zum Betätigen des Wasserventils heranzuziehen, doch
bringt die Verwendung eines Schaltschützes bedeutende bedienungstechnische Vorteile mit sich.
Besonders zweckmäßig ist eine Schaltung, wonach das Schaltschütz einen Schalter aufweist, der in Abhängigkeit
von dem in der Steuerwicklung des Transduktors fließenden Strom bei zu trockenem Mischgut
geschlossen und bei zu feuchtem Mischgut geöffnet ist. Es liegt weiter im Rahmen der Erfindung, die
Schaltung so zu treffen, daß der dem Schaltschütz zugeordnete Schalter in der Speiseleitung eines weiteren
Schalters zur Wasserventilbetätigung zugeordneten Schützes liegt.
So kann der Wasserzusatz zum Mischgut von Hand betätigt werden. Dieser Vorgang hat allerdings nur
dann ein Öffnen des Wasserventils zur Folge, wenn zugleich das dem Transduktor zugeordnete Schaltschütz
die ihm zugeordneten Schalter schließt, was nur dann der Fall ist, wenn das Mischgut noch nicht
den vorbestimmten Feuchtigkeitsgrad angenommen hat. Auf diese Weise ist eine Fehlbetätigung insbesondere
dann ausgeschlossen, wenn beispielsweise durch Neubeschickung der Mischtrommel der Widerstand
zwischen den Elektroden ansteigt und das dem Schalter vorgeschaltete, vom Transduktor betätigte
Schaltschütz anspricht und den ihm zugeordneten Schalter in der Speiseleitung schließt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein auf die gewünschte Trockenmischzeit einstellbares
Zeitwerk vorgesehen, das parallel zu einem die Wasserzufuhr betätigenden Schalter angeordnet ist.
Dieses Zeitwerk kann gegebenenfalls den Schalter automatisch schließen, so daß die Wasserzugabe zur
Mischtrommel mit Sicherheit erst nach einem vorbestimmten Zeitraum erfolgt.
Nachfolgend ist eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung an Hand der
Zeichnung erläutert. Hierbei zeigt
F i g. 1 ein Schaltschema der Regelungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 2 zwei Einzelheiten des Schaltschemas nach F i g. 1 und
F i g. 3 das Betriebsverhalten des Transduktors bei langsamer Änderung der Steuerspannung.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind zwei Meßelektroden
vorgesehen, deren mit 1 bezeichnete in Form einer Sonde in das in der Mischtrommel 2 befindliche
Mischgut 3 hineinragt. Die Mischtrommel 2 bildet zugleich die zweite Meßelektrode, die gemeinsam
mit der Sonde 1 in eine insgesamt mit 4 bezeichnete Brückenschaltung eingeschaltet ist. In dem gleichen
Zweig der Brückenschaltung 4 befindet sich der regelbare Widerstand S. Im anderen Zweig der
Brückenschaltung 4 sind hingegen zum Abgleich zwei Widerstände 6 und 7 vorgesehen. Ist die
Brücke 4 an eine Gleichstromquelle angeschlossen, wie in F i g. 1 durch +, — angedeutet, und ist der
Widerstand 6 gleich dem Widerstand 7, so folgt für den Abgleich der Brücke 4, d. h. für den Zustand,
in dem zwischen den Punkten 8 und 9 keine Spannung herrscht, daß der Widerstand 5 demjenigen des
Mischguts 3 innerhalb der Mischtrommel 2 entspricht. Übersteigt dieser Widerstand des Mischguts 3
den Widerstand 5 bei abnehmendem Mischgut-Widerstand, so sinkt auch die Brückenausgangsspannung
zwischen den Punkten 8 und 9 zunächst bis zum Wert 0, wenn nämlich der Widerstand des
Mischguts 3 dem Widerstand 5 entspricht. Bei weiterem allmählichem Absinken des Widerstands im
Mischgut 3 steigt die Brückenausgangsspannung zwischen den Punkten 8 und 9 mit umgekehrter Polarität
wieder an.
Zwischen die Punkte 8 und 9 der Brücke 4 ist die Steuerwicklung eines insgesamt mit 10 bezeichneten
Transduktors geschaltet, dessen Einzelheiten nicht wiedergegeben sind, da solche Transduktor-Schaltungen
an sich bereits bekannt sind.
Die Punkte 8 und 9 stellen die Klemmen der Steuerwicklung des Transduktors 10 dar, während
die Punkte 11 und 12 die Klemmen des von der gleichstromerregten Steuerwicklung beeinflußten
Wechselstrompfads des Transduktors 10 bezeichnen.
Das Betriebsverhalten des Transduktors 10 bei vorzugsweise langsamer Änderung der Steuerspannung
geht aus der schematisierten Kennlinie nach F i g. 3 hervor, wobei die Ordinate den Wechselstrom
im Wechselstrompfad zwischen den Punkten 11, 12 und die Abszisse die Steuerspannung Us an der Steuerwicklung
des Transduktors 10 bezeichnet.
Es ist ersichtlich, daß bei negativer Steuerspannung Us der Wechselstrompfad zwischen den Punkten
11, 12 annähernd konstant geöffnet bleibt. Nach einem sehr eng begrenzten Übergang um den Bereich
des Nullpunktes der Steuerspannung Us ergibt sich
für positive Werte der Steuerspannung Us eine fast
völlige Drosselung.
Dem Transduktor 10 ist ein innerhalb einer Gleichrichterbrücke 13 liegendes Schaltschütz 14 zugeordnet,
dessen zugehöriger Schalter 15 durch entsprechende Polung der Steuerwicklung des Transduktors
10 bei trockenem Mischgut 3 geschlossen und bei nassem Mischgut 3 geöffnet wird.
Der Ansprechstrom des Schaltschützes 14 ist in F i g. 3 mit Z1, der Abfallstrom mit z2 bezeichnet.
Der Schalter 15 liegt in der Speiseleitung 16 eines weiteren Schützes 17, das über einen Schalter 18 ein
Wasserventil 19 von an sich bekannter Bauart betätigt. Der Haltekontakt 20 des Schützes 17 ist parallel zu
einem handbetätigten oder aber gegebenenfalls zu einem in Verbindung mit einem Zeitwerk automatisch
betriebenen Schalter 21 geschaltet.
Da der Transduktor 10 mit einer Gleichspannung einen induktiven Widerstand steuert, ist an sich sowohl
eine Gleichstromquelle als auch eine Wechselstromquelle notwendig. Da jedoch bei der in der
Zeichnung wiedergegebenen Schaltung zwischen dem Gleichstromkreis und dem Wechselstromkreis keinerlei
galvanische Verbindung besteht, können die Wechselstromkreise aus einem gemeinsamen, nicht
dargestellten Transformator gespeist werden, der über einen Gleichrichter auch die Gleichstromkreise
versorgt. Ein Sieben oder Glätten des Gleichstroms ist nicht erforderlich, da dies durch den Transduktor
10 unmittelbar erfolgt.
Für die Funktion der Vorrichtung gemäß der Erfindung ergibt sich folgendes Zusammenwirken der
einzelnen Schaltelemente:
Zum Einleiten der Wasserzugabe nach abgelaufener Trockenmischzeit wird der Schalter 21 betätigt.
Hat in diesem Zeitpunkt das Gemisch 3, beispielsweise durch hohe Eigenfeuchtigkeit der Zuschlagsstoffe, einen genügenden Wasseranteil, so löst die
Betätigung des Schalters 21 keine weiteren Schaltvorgänge aus, denn der Schalter 15 in der Speiseleitung
16 zum Schalter 21 ist, wie in F i g. 2 dargestellt, geöffnet. Benötigt hingegen das Mischgut 3
noch Zusatzwasser, ist der Schalter 15 geschlossen, und durch Betätigung des Schalters 21 wird das zugeordnete
Schütz 17 erregt und durch den Haltekontakt 20 gehalten sowie über den Schalter 18 das
Elektroventil 19 geöffnet, so daß das Zusatzwasser in die Mischtrommel 2 gelangen kann. Dadurch verändert
sich der Widerstand zwischen den beiden Elektroden, der Sonde 1 und dem Mischbehälter 2,
gegenüber dem Widerstand 5, bis der Ausgleich erreicht oder überschritten wird. In diesem Zeitpunkt
wird der Wechselstrompfad zwischen den Punkten 11, 12 des Transduktors 10 gedrosselt, und das
Schaltschütz 14 fällt ab und öffnet den Schalter 15,
so daß das weitere Schütz 17 für den Schalter 18 stromlos wird. Nach Abfallen des Schützes 17
und Öffnen des Schalters 18 wird das Wasserventil 19 wieder geschlossen. Sollte in diesem Zustand das
Schaltschütz 14 nochmals ansprechen und den Schalter 15 schließen, wird jedoch das Wasserventil
19 nicht erneut geöffnet, wenn nicht wiederum der Schalter 21 von Hand oder automatisch betätigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Regeln der Wasserzugabe daß der spezifische Widerstand des Mischguts mit
bei der Aufbereitung von Beton od. dgl. im 5 zunehmendem Wassergehalt sinkt. Der Widerstand
Zwangsmischer durch Messung des spezifischen wird zwischen mit dem Mischgut in Verbindung
elektrischen Widerstands des Mischguts mit Hilfe stehenden Elektroden gemessen. Durch eine entsprewenigstens
einer in dieses eintauchenden Sonde chende Schaltung wird das Zusatzwasser dem Mischunter
Verwendung einer einen Vergleichswider- gut über ein Elektroventil zugeführt.
stand und die Meßelektroden aufweisenden Brük- io So ist ein Gerät zum selbsttätigen Steuern der Was-
kenschaltung, dadurch gekennzeichnet, serbeschickung für Betonmischer bekannt, bei dem
daß in der Diagonale (8, 9) der Brückenschaltung die Änderung der Wasserzugabe durch Spannungs-
(4) die Steuerwicklung eines Transduktors (10) vergleich zweier Stromkreise erreicht wird. Die zu
liegt, dessen Wechselstromwicklung an die nach diesem Zweck an einen Spannungsstabilisator ange-
Gleichrichtung auch zur Speisung der Brücken- 15 schlossenen beiden Stromkreise enthalten jeweils
schaltung (4) dienende Wechselspannungsquelle einen Gleichrichter. Der Mischtrog der Betonmisch-
angeschlossen ist. maschine und eine in diesen eintauchende Sonde
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- liegen im ersten Stromkreis, dessen in Abhängigkeit
kennzeichnet, daß in den Wechselstrompfad zwi- vom Wassergehalt des Mischguts schwankende Spanschen
den Punkten'(11, 12) des Transduktors 20 nung in einem dritten Stromkreis mit der von dem
(10) eine Gleichrichterbrücke (13) zur Versor- Spannungsstabilisator konstant aufrechterhaltenen
gung eines zum Betätigen des Wasserventils (19) Spannung des zweiten Stromkreises verglichen wird,
dienenden Schaltschützes (14) eingeschaltet ist. Dabei enthält der dritte Stromkreis ein polarisiertes ./"
^ 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Relais, das so eingestellt ist, daß bei genügendem
gekennzeichnet, daß das Schaltschütz (14) einen 25 Spannungsabfall zwischen erstem und zweitem
Schalter (15) aufweist, der in Abhängigkeit von Stromkreis ein elektrisches Ventil in der Wasserdem
in der Steuerwicklung des Transduktors (10) zufuhr zum Mischer betätigt wird,
fließenden Strom bei zu trockenem Mischgut (
fließenden Strom bei zu trockenem Mischgut (
3) Die mit diesem Gerät verbundenen Nachteile sind
geschlossen und bei zu feuchtem Mischgut (3) vielfältiger Natur. So kann für das polarisierte Relais
geöffnet ist. 30 des dritten Stromkreises aus Leistungsgründen nur
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- ein sowohl elektrisch als auch mechanisch hochdurch
gekennzeichnet, daß der dem Schaltschütz empfindliches Relais, ein sogenanntes »Telegraphen-(14)
zugeordnete Schalter (15) in der Speise- relais«, verwendet werden. Ein solches Telegraphenleitung
(16) eines einem Schalter (21) zur Wasser- relais ist jedoch außerordentlich störanfällig gegenventilbetätigung
zugeordneten weiteren Schützes 35 über Erschütterungen und eignet sich daher schlecht
(17) liegt. zum Einsatz auf Baustellen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 Darüber hinaus ist der bei dem vorbekannten Gebis
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf die rät erforderliche Spannungsstabilisator nicht nur
gewünschte Trockenmischzeit einstellbares Zeit- teuer, sondern ebenfalls empfindlich gegenüber den
werk vorgesehen ist, welches parallel zu dem die 40 rauhen Betriebsbedingungen, wie sie auf Baustellen
Wasserzufuhr betätigenden Schalter (21) ange- vorherrschen.
ordnet ist. Weitere bekannte, auf dem erwähnten Prinzip
basierende Geräte arbeiten mit Röhren, Transistoren,
Relais, Zeigerinstrumenten und Kondensatoren, die
45 sämtlich eine thermische, klimatische oder mechanische Empfindlichkeit aufweisen. Dadurch sind sie
nicht den extrem harten Betriebsbedingungen, die bei
Vorrichtung zum Regeln der Wasserzugabe bei der der Verwendung bei Betonmischmaschinen durchweg
Aufbereitung von Beton od.dgl. im Zwangsmischer gegeben sind, gewachsen. Diese Betonmischmaschinen
durch Messung des spezifischen elektrischen Wider- 50 sind im allgemeinen nicht nur den jeweils herrschenstands
des Mischguts mit Hilfe wenigstens einer in den Witterungsbedingungen, sondern vielfach auch
dieses eintauchenden Sonde unter Verwendung einer Tropf- und/oder Spritzwasser ausgesetzt und untereinen
Vergleichswiderstand und die Meßelektroden liegen starken Vibrationen oder sonstigen Erschütaufweisenden
Brückenschaltung. terungen.
Bei der Bereitung von Beton- oder Mörtelgemi- 55 Aus der deutschen Patentschrift 940 071 ist eine
sehen kommt tier Bemessung der einzelnen zuzuset- Schaltung zum Messen des Feuchtigkeitsgehalts be-
zenden Komponenten — Zuschlagstoffe, Bindemittel, kannt, bei* der der spezifische Widerstand des zu
Wasser — deshalb eine entscheidende Bedeutung zu, messenden Gutes mit Hilfe einer einen Vergleichs-
weil hiervon die Qualität des Betons maßgeblich ab- widerstand und die Meßelektroden aufweisenden
hängt. Von besonderer Wichtigkeit ist dabei der Was- 60 Brückenschaltung gemessen wird, wobei die Brücken-
serzusatz, da insbesondere die Eigenfeuchtigkeit der schaltung ein Meßinstrument speist, dem ein Gleich-
Zuschlagstoffe ständig wechselt. richter vorgeschaltet ist.
Die Bemessung des zuzusetzenden Wassers nach Wenn ein Meßinstrument für Regelzwecke Ver-
dem Volumen oder Gewicht scheidet als zu ungenau wendung finden soll, so muß es mit Schaltkontakten
aus. Der Zusatz von Hand erfordert ein hohes Maß 65 versehen sein, was die Anzeige- bzw. Schaltgenauig-
an Erfahrung und Konzentration auf diese Aufgabe. keit jedoch sehr stark beeinträchtigt und lediglich
Diese Bedingungen sind jedoch praktisch nie zufrie- Genauigkeiten von etwa 5% gestattet. Eine derart
denstellend zu erfüllen. ungenaue Regelung ist jedoch bei der Herstellung
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