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DE1128261B - Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern mittels eines zahnradfoermigen Honrades, bei der Werkzeug und Werkstueck radial aneinandergedrueckt werden - Google Patents

Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern mittels eines zahnradfoermigen Honrades, bei der Werkzeug und Werkstueck radial aneinandergedrueckt werden

Info

Publication number
DE1128261B
DE1128261B DEN15128A DEN0015128A DE1128261B DE 1128261 B DE1128261 B DE 1128261B DE N15128 A DEN15128 A DE N15128A DE N0015128 A DEN0015128 A DE N0015128A DE 1128261 B DE1128261 B DE 1128261B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
wheel
gear
wheels
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN15128A
Other languages
English (en)
Inventor
David Wright Daniel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nachi Machining Technology Co
Original Assignee
National Broach and Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by National Broach and Machine Co filed Critical National Broach and Machine Co
Publication of DE1128261B publication Critical patent/DE1128261B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/05Honing gear teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Honen von Zahnrädern mittels eines zahnradförmigen Honrades, bei der Werkzeug und Werkstück radial aneinandergedrückt werden Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fertigbearbeiten, insbesondere von gehärteten Zahnrädern, bei der das fertigzubearbeitende Zahnrad und ein die Form eines Zahnrades aufweisendes Honrad od. dgl. mit sich schräg kreuzenden Achsen drehbar gelagert sind und die Lagerung eines der Räder in radialer Richtung zum anderen Rad hin mittels einer eine bestimmte Anpreßkraft ausübenden Einrichtung beweglich ist.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zum Schleifen, Läppen, Preßglätten oder Honen von Zahnrädern bekannt, bei der drei Werkzeugräder in gleichen Winkelabständen verteilt um das zu bearbeitende Zahnrad herum auf Gleitführungen radial zum zu bearbeitenden Zahnrad verschiebbar angeordnet sind und wobei die Verzahnungen der Werkzeugräder und des zu bearbeitenden Zahnrades hydraulisch oder pneumatisch radial ineinandergedrückt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Vorrichtung so auszubilden, daß sie zur schnellen und wirksamen Beseitigung von bei Zahnrädern nach der Wärmebehandlung auftretenden Exzentrizitätsfehlern geeignet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der eine bestimmte Anpreßkraft zwischen den Rädern ausübenden Einrichtung eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes zwischen Werkstück und Werkzeug in Richtung ihrer radialen Bewegung voneinander zugeordnet ist.
  • Die Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes gemäß der Erfindung kann in der verschiedensten Art ausgeführt sein. Ist die Einrichtung zum Aufrechterhalten des für den Honvorgang erforderlichen Anpreßdruckes zwischen den Zahnflanken des Zahnrades und des Honrades eine hydraulische Hubeinrichtung, so kann die Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes aus einer in, die Zuleitung zu dieser hydraulischen Hubeinrichtung ein-P a fügten Drosselstelle bestehen. Da für den: normalen Honvorgang, bei dem das Zahnrad keine Exzentrizitäten aufweist, entsprechend dem sehr geringen Materialabrieb nur eine sehr langsame Zustellbewegung zwischen den Rädern erforderlich ist, reicht der Zufluß einer entsprechend geringen Menge Flüssigkeit pro Zeiteinheit zu der hydraulischen Hubeinrichtung aus, um den Sollwert des Anpreßdruckes aufrechtzuerhalten.
  • Die Einfügung einer entsprechend bemessenen Drosselöffnung in die Zuleitung zur Hubeinrichtung beeinträchtigt daher einerseits die mit sehr geringer Geschwindigkeit erfolgende Zustellbewegung zwischen den Rädern nicht, setzt aber andererseits den durch eine Exzentrizität des zu honenden Zahnrades bewirkten, im Rhythmus der Drehzahl des Zahnrades erfolgenden, sehr schnellen Hin- und Herbewegungen einen Widerstand entgegen, da ein entsprechend schnelles Aus- und Einströmen der Flüssigkeit aus der Hubeinrichtung heraus bzw. in diese hinein durch die zwischengeschaltete Drosselstelle verhindert wird.
  • Wenn die hohe Seite eines exzentrischen Zahnrades mit dem Honrad kämmt, sind die Räder bestrebt, sich voneinander wegzubewegen. Durch diese Bewegung wird der Druck in der Hubeinrichtung erhöht, da ein Druckausgleich über die Drosselöffnung so schnell nicht erfolgen kann. Mit dem Druck in der Hubeinrichtung wird der Anpreßdruck zwischen den Zahnflanken der Räder ebenfalls erhöht.
  • Als Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes kann aber z. B. auch eine mechanische Bremsvorrichtung dienen, die einer Relativbewegung einer der Lagerungen der Räder zum anderen Rad hin einen im wesentlichen konstanten Reibungswiderstand entgegensetzt. Diese Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes kann, falls die Einrichtung zum Aufrechterhalten einer bestimmten Anpreßkraft zwischen den Rädern eine hydraulische Hubeinrichtung ist, z. B. an der Kolbenstange dieser Hubeinrichtung angreifen. In diesem Fall muß von der Kraft der Hubeinrichtung zunächst der Reibungswiderstand der Bremsvorrichtung überwunden werden, bevor sie eine Anpreßkraft auf die Räder ausüben kann, so daß die die Räder ineinanderdrückende Anpreßkraft gleich der Differenz aus der Kraft der Hubeinrichtung minus der durch die Bremsvorrichtung verbrauchten Kraft.ist. Bei einer Bewegung der Räder entgegen der Anpreßkräft muß dagegen aber die volle Kraft der Hubeinrichtung und zusätzlich der Reibungswiderstand der Bremsvorrichtung überwunden werden, so daß bei einer Auseinanderbewegung der Räder die Summe aus der Kraft der Hubeinrichtung und der durch die Bremsvorrichtung verbrauchten Kraft überwunden werden muß.
  • Die praktische Verwirklichung der Lehre des Hauptanspruches ist jedoch auf die hier beispielsweise angeführten Ausführungsformen der Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes nicht beschränkt.
  • Vorzugsweise wird für den Fall, daß die Vorrichtung zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes in einer in die Zuleitung zur hydraulischen Hubeinrichtung eingefügten Drosselstelle besteht, eine zusätzliche ungedrosselte Verbindung zwischen der Druckquelle und dem Hubzylinder vorgesehen, die durch ein Ventil absperrbar ist. Eine derartige durch ein Ventil absperrbare, ungedrosselte Verbindung zwischen Druckquelle und Hubzylinder bietet den Vorteil, daß nach dem Einspannen von Werkstück- und Werkzeugrad die Verzahnungen beider Räder schnell in Eingriff gebracht werden können. Sobald die Verzahnungen der Räder fest miteinander im Eingriff stehen, steigt der Druck in der Hubeinrichtung an, wie mittels eines vorgesehenen Druckmessers leicht festgestellt werden kann. Beim eigentlichen Bearbeitungsvorgang wird die zusätzliche ungedrosselte Zuleitung dann abgesperrt.
  • Erfindungsgemäß ist eines der beiden Räder auf einem Träger gelagert, der um eine feste, im Abstand von der Drehachse dieses Rades angeordnete Schwenkachse schwenkbar ist, wobei die Einrichtung zum Aufrechterhalten einer vorbestimmten Anpreßkraft zwischen den Rädern an der von der festen Schwenkachse abgewandten Seite des Rades an dem schwenkbaren Träger des Rades angreift. Eine derartige Lagerung eines der beiden Räder auf einem hebelartig um eine feste Schwenkachse schwenkbaren Träger bietet gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß bei der Bewegung der radial zum anderen Rad hin bewegbaren Radunterstützung keine gleitende, sondern nur rollende Reibung auftritt und daher bei radialen Bewegungen während des Bearbeitungsvorganges eine Haftreibung nicht überwunden werden muß. Weiter bietet diese Ausbildung der Lagerung den Vorteil, daß die Räder nicht mit der Kraft der Hubeinrichtung, sondern mit einer gemäß dem Hebelgesetz vergrößerten Kraft ineinandergedrückt werden, wobei die Vergrößerung der Kraft von dem Verhältnis der Abstände zwischen der festen Schwenkachse des Trägers und dem Angriffspunkt der Hubeinrichtung sowie der Schwenkachse und der Drehachse des auf dem Träger gelagerten Rades abhängt. Gleichzeitig wird der Weg des Kolbens der Hubeinrichtung und damit auch deren Nachstellempfindlichkeit diesem Verhältnis entsprechend vergrößert.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann als Druckmittel auch Preßluft verwendet werden, deren Druck über eine Balgmembran od. dgl.. auf die Druckflüssigkeit für die Betätigung des Hubzylinders übertragen wird. Eine derartige Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vielfach vorteilhaft, da Preßluft in Werkstätten normalerweise vorhanden ist.
  • Die Erfindung wird an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig.1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Fertigbearbeiten von Zahnrädern, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Leitungen für das hydraulische Druckmittel, Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung der Hubeinrichtung zum Aufrechterhalten einer radialen Anpreßkraft zwischen den Rädern, Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Anordnung zum kombinierten Zuführen von Luftdruck und hydraulischem Druck.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besitzt einen in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten Rahmenaufbau, der einen Fuß 12, einen Ständer 14, ein vorspringendes Oberteil 16, eine senkrecht verstellbare Konsole 18, einen auf der Konsole angeordneten Schlitten 20 und einen schwenkbar gelagerten Arbeitstisch 22 umfaßt. Die Senkrechtverstellung der Konsole 18 ermöglicht die Aufnahme von Zahnrädern verschiedener Größe und eine Grobeinstellung der Vorrichtung. Für die Höhenverstellung der Konsole ist eine Spindel 24 vorgesehen, die mittels einer Betätigungsspinde126 gedreht werden kann, auf deren vierkantig ausgebildetem Ende ein Handrad aufsteckbar ist. Der Schlitten 20 ist auf an der Oberseite der Konsole 18 vorgesehenen Führungen so gelagert, daß er in einer waagerechten Ebene senkrecht zur Zeichnungsebene hin- und herbewegbar ist.
  • Auf dem Schlitten 20 ist ein Träger 22 um zwei Lagerzapfen 28 schwenkbar gelagert, wobei diese Lagerzapfen waagerecht verlaufen und oberhalb der Trägerebene angeordnet sind, damit sie der durch die Achse des fertigzubearbeitenden Zahnrades verlaufenden waagerechten Ebene etwas näher gelegen sind. Auf dem schwenkbaren Träger 22 ist eine Drehvorrichtung zur Aufnahme des Werkstückes angeordnet, die einen (nicht bezeichneten) Spindelstock und den Reitstock 30 umfaßt. Das zu bearbeitende Zahnrad ist mit G bezeichnet. Während des Honvorganges befindet sich das Zahnrad G mit einem Werkzeug Tim Eingriff. Die Achsen des Zahnrades G und des Werkzeuges T, die in Fig.1 parallel verlaufend dargestellt sind, sind in der Praxis windschief angeordnet und kreuzen sich gewöhnlich unter einem Winkel von 3 bis 30°, in einigen Fällen auch über einen größeren Winkel. Zur Aufnahme des Werkzeuges T ist ein im Winkel einstellbarer Kopf 32 vorgesehen., der zur Veränderung des Einstellwinkels zwischen den Achsen von Zahnrad und Werkzeug um eine senkrechte Achse verstellt werden kann. Ein (nicht dargestellter) Motor ist mit der Spindel 34 des Werkzeuges T verbunden, um das Werkzeug in Drehbewegungen zu versetzen.
  • Zur Erzielung der relativen Hin- und Herbewegung zwischen dem Schlitten 20 und der Konsole 18 sind normalerweise hier (nicht dargestellte) Vorschubmittel vorgesehen.
  • Der schwenkbare Träger 22 ist so angeordnet, daß er sich im wesentlichen frei um die durch seine Lagerzapfen 28 verlaufende Schwenkachse bewegen kann; wobei durch eine begrenzte Schwenkbewegung aus der in der Zeichnung dargestellten Lage eine im wesentlichen senkrechte Bewegung des Zahnrades G hervorgerufen wird. Wenn sich das Zahnrad G und das Werkzeug T fest im Eingriff befinden, verursacht ein zusätzliches, auf den Träger 22 nach oben aufgebrachtes Drehmoment eine zwischen Zahnrad und Werkzeugrad wirksam werdende radiale Kraft.
  • Mit der in Fig. 3 gezeigten, in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 38 bezeichneten Hubeinrichtung ist eine kontrollierte Aufwärtsbewegung des schwenkbaren Trägers 22 möglich. Diese Hubeinrichtung ist mit dem Träger 22 fest- verbunden und umfaßt einen an seiner Unterseite offenen Zylinder 40, in dem sich ein Kolben 42 in senkrechter Richtung bewegt. Das unter;. Ende des Kolbens 42 umfaßt ein kugelförmig ausgebildetes Teilstück 44, das mit einer mit der Oberfläche an dem Schlitten 20 starr befestigten Stützplatte 36 in Berührung steht. Der mittlere Teil 48 des Kolbens 42 weist -einen verringerten Querschnitt auf. Auf diesen Kolbenteil wirkt eine einen Reibungswiderstand ausübende Bremsvorrichtung 50 ein, die durch einen Druckkolben 52 angedrückt wird, der seinerseits mit einem in einem Zylinder 56 waagerecht verschiebbaren, :durch Druckmittel betätigbaren Kolben 54 verbunden ist.
  • In Fig. 2 ist der Kreislauf des für die Betätigung der Hubeinrichtung vorgesehenen Druckmittels schematisch dargestellt. In dieser Figur wird als Druckmittel für die Bewegung des schwenkbaren Trägers 22 das bei der Fertigbearbeitung des Zahnrades verwendete Kühlmittel benutzt. Es ist ein Sammelbehälter 60 vorgesehen, aus dem das Kühlmittel durch eine Kühlmittelpumpe 62 abgesaugt und durch eine Leitung 66 einem Dreiwegeventil 64 zugeführt wird. über das Dreiwegeventil kann das Druckmittel durch eine Leitung 68 und ein einstellbares Nadelventil 75 zu der großen Durchgangsöffnung 72 der Hubeinrichtung 38 geleitet werden. Die Leitung 66 ist ferner durch eine Leitung 74 und ein einstellbares Nadelventil 76 mit der Drosselöffnung 78 der Hubeinrichtung verbunden. Der Druck des der Hubeinrichtung zugeführten Druckmittels wird durch ein Druckregelventil 80 geregelt. Ein weiteres Druckregelventil 82 steuert den ' Druck des durch die Leitung 84 dem Kühlmittelventil 86 zugeführten Strömungsmittels.
  • Die Inbetriebnahme erfolgt, indem das Dreiwegeventil 64 so eingestellt wird, daß das Druckmittel dem Zylinder 40 zugeführt wird, wobei durch das Nadelventil 76 und die in den Zylinder führende Drosselöffnung 78 eine kleinere Menge Druckmittel fließt. Die insgesamt verhältnismäßig starke Zuführung von Druckmittel bewirkt auf diese Weise eine Aufwärtsbewegung des Trägers 22, wie in Fig. 1 dargestellt. Der zur Aufwärtsbewegung des Tisches erforderliche Druck läßt sich an einem Druckmesser 88 ablesen. Wenn der Träger 22 so weit nach oben geschwenkt ist, daß sich die Zähne von Zahnrad und Werkzeugrad fest im Eingriff befinden, steigt der Druck an, und der Unterschied zwischen dem abgelesenen Druck und dem zur Aufwärtsbewegung des Trägers erforderlichen Druck bestimmt die gesamte zwischen den Zähnen von Zahnrad und Werkzeug wirksam werdende Radialkraft. Diese kann durch Einstellen des Druckregelventils 80 ohne Schwierigkeiten verändert werden.
  • Gleichzeitig wird bei spielfreiem Eingriff der beiden Räder während des Fertigbearbeitungsvorganges die Leitung 68 durch Betätigung des Ventils 64 geschlossen, so daß Druckmittel nur durch das Ventil 76 in den Zylinder 40 gelangen bzw. aus diesem abfließen kann.
  • In der erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Ineinandergreifen von einem außenverzahnten Zahnrad mit einem außenverzahnten Werkzeug dargestellt; es ist aber möglich, daß entweder das Zahnrad oder das Werkzeugrad auch als innenverzahntes Zahnrad ausgebildet sein kann, wobei im entsprechenden Fall der zwischen Zahnrad und Werkzeug wirksam werdende Druck dadurch ermittelt werden kann, daß man den bei der Bearbeitung auftretenden Druck von dem zur Aufwärtsbewegung der beweglich angeordneten Lagerungen erforderlichen Druck abzieht. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein innenverzahntes Zahnrad auf dem Träger 22 aufgespannt wäre und das Werkzeug an dessen Innenseite mit den oberen Zähnen im Eingriff wäre.
  • Soweit während des Fertigbeärbeitungsvorganges Druckmittel durch das Nadelventil 76 und die verhältnismäßig kleine Drosselöffnung 78 fließen kann, kann sich der Träger 22 aufwärts bewegen, wenn bei der Bearbeitung Material von den Zähnen des Zahnrades abgenommen wird. Zufriedenstellende Ergebnisse wurden erzielt bei einer Einstellung des Nadelventils 76 auf eine Durchfiußmenge von etwa 0,05 ccm Öl pro Sekunde und des Nadelventils 70 auf etwa 2,05 ccm pro Sekunde. Die durch die Drosselöffnung 78 und das Nadelventil 76 gegebene Beschränkung der Durchflußmenge trägt zur Stabilisierung des Trägers bei; denn bei einer Bewegung des Trägers wird Öl durch diese kleinen Durchlässe gepreßt, und der Widerstand, den diese dem Durchfluß entgegensetzen, bewirkt die Vermeidung schneller Bewegungen und Schwingungen. Andererseits ist die Ölmenge, die durch die Drosselöffnung fließt, groß genug, um ein Nachfolgen des Trägers 22 bei einer bei der Bearbeitung erfolgenden Materialabnahme an den Zähnen des Zahnrades zu gewährleisten.
  • In manchen Fällen kann die Verwendung des dem Werkzeug zugeführten Kühlmittels zur Erzeugung des für die Bewegung des Trägers 22 erforderlichen Drukkes unerwünscht sein. In diesem Fall kann die in Fig.4 schematisch dargestellte Vorrichtung Verwendung finden. Einem Behälter 90 wird durch ein Rückschlagventi192 Öl zugeführt, das durch eine Leitung 94 und durch Kanäle, die den Öffnungen 72 und 78 entsprechen und mit einstellbaren Ventilen, die den Nadelventilen 70 und 76 entsprechen, versehen sind, in das Innere des Zylinders 40 geleitet wird-. Die Leitung 94 kann dabei der Leitung 66 entsprechen, wobei ein Rücklauf des Druckmittels durch das Rückschlagventil92 erfolgen kann. Zur Erzeugung des für die Betätigung der Hubeinrichtung erforderlichen Druckes ist in dem Behälter 90 eine Balgmembran 96 angeordnet, in die durch eine Leitung 98 Preßluft geleitet wird. Der wirksame Öldruck ist auf diese Weise durch Regelung des Luftdruckes einstellbar.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung kann auch in zufriedenstellender Weise betrieben werden, wenn Preßluft direkt in das Innere des Zylinders 40 geleitet wird. Hierbei wurde festgestellt, daß kein unerwünschtes Vibrieren des Trägers 22 auftritt, was offensichtlich darauf zurückzuführen ist, daß der Träger 22 zwar nur einen kleinen Teil der Masse des aus dem gesamten Schlitten 20 und der Konsole 18 bestehenden Aufbaues aufweist, seine Masse aber trotzdem so groß ist, daß sie einer schnellen Bewegung desselben entgegenwirkt. Wenn demzufolge ein exzentrisches Zahnrad im Eingriff mit dem Werkzeug in Drehbewegung versetzt wird, bewirkt der Luftdruck offensichtlich, daß der Träger 22 in einer Lage gehalten wird, in der der vorstehende Teil des exzentrischen Zahnrades mit dem Werkzeug in Berührung steht, bis er bearbeitet wird und die Exzentrizität beseitigt ist, wonach der Bearbeitungsvorgang gleichmäßig weiterläuft. Das Volumen des Zylinders 40 oberhalb des Kolbens 42 soll vorzugsweise möglichst klein gehalten werden. Wo die direkte Zuführung von Preßluft in die Hubeinrichtung 38 zweckmäßig ist, kann in bestimmten Fällen auch eine Feder zum Ausgleich des Gewichtes der mit dem Träger beweglichen Teile verwendet werden.
  • Es kann wünschenswert sein, nachdem Zahnrad und Werkzeug mit kontrolliertem vorherbestimmtem Druck in Eingriff gebracht worden sind, den Träger festzustellen. In diesem Falle wird Druckmittel unter hohem Druck in den Zylinder 56 geleitet. Durch das Anpressen der Bremsvorrichtung 50 gegen die Oberfläche des Mittelstückes 48 des Kolbens der Hubeinrichtung kann. dabei jede Bewegung des Kolbens 42 nach oben oder unten wirksam verhindert werden. Der die Feststellung des Kolbens 42 bewirkende Druck in dem Zylinder 56 kann, wenn dies gewünscht wird, nach Beendigung jeder Quervorschubbewegung kurzzeitig aufgehoben werden, damit zwischen Zahnrad und Werkzeugrad ein kleiner Vorschub in radialer Richtung erfolgen kann. Auf diese Weise ist dafür Sorge getragen, daß der Achsabstand zwischen Zahnrad und Werkzeugrad beim Honen während jeder Quervorschubbewegung konstant bleibt, wobei dieser Achsabstand am Ende jeder Quervorschubbewegung durch Nachstellen in radialer Richtung unter einem vorherbestimmten Druck eingestellt wird.
  • Die bei Eingriffstellung tatsächlich wirksame Kraft zwischen den Zähnen des Zahnrades und des Werkzeugrades kann je nach den gegebenen Bedingungen und der gewünschten Bearbeitung sehr unterschiedlich gewählt werden. Im allgemeinen kann man sagen, daß diese Kraft nicht höher als insgesamt 30 kg gewählt werden sollte. Was die untere Grenze anbelangt, so kann die radiale Kraft bei sehr feiner Nacharbeit auf 0,5 kg oder weniger verringert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Honen von gehärteten Zahnrädern, insbesondere zur Beseitigung von Exzentrizitätsfehlern, bei der das zu honende Zahnrad und ein die Form eines Zahnrades aufweisendes Honrad mit sich schräg kreuzenden Achsen drehbar gelagert sind und ein Antrieb für eines der sich im Eingriff befindlichen Räder vorgesehen ist und die Lagerung eines der Räder in radialer Richtung zum anderen Rad hin mittels einer eine bestimmte Anpreßkraft ausübenden Einrichtung beweglich ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (76) zum Erzeugen eines Bewegungswiderstandes zwischen Werkstück und Werkzeug in Richtung ihrer radialen Bewegung voneinander.
  2. 2. Vorrichtung insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden Räder (G, T) auf einem Träger (22) gelagert ist, der um eine feste, im Abstand von der Drehachse dieses Rades angeordnete Schwenkachse (28) schwenkbar ist, und daß die Einrichtung (38) zum Aufrechterhalten einer vorbestimmten Anpreßkraft zwischen den Rädern an der von der festen Schwenkachse abgewandten Seite des Rades an dem schwenkbaren Träger (22) angreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Einrichtung, die eines der beiden Räder radial gegen das andere Rad drückt, aus einem flüssigkeits- oder druckluftbetriebenen Zylinder mit einem darin geführten Kolben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung für das Druckmittel mit dem Zylinder (38) während der Fertigbearbeitung eines Zahnrades (G) über eine Drosselöffnung (76, 78) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Druckmesser (88) an dem Zylinder (38).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine zusätzliche, durch Ventil (64) absperrbare, ungedrosselte Verbindung (72) zwischen Druckquelle (62) und Zylinder (38).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, gekennzeichnet durch Preßluft als Druckmittel, deren Druck über eine Balgmembran (96) od. dgl. auf die Druckflüssigkeit für die Betätigung des Zylinders (38) übertragen wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine durch Reibungsschluß wirkende Bremsvorrichtung oder Feststelleinrichtung (50), die an den dem einen Rad (G) eine radiale Vorschubbewegung erteilenden Teilen (48) angreift. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen druckmittelbetätigten Kolben (54) für den Antrieb der Bremsvorrichtung (50, 52). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 915174; USA.-Patentschriften Nr. 1749 704, 2105 896, 2 228 967, 2 28142.0, 2 307 637, 2 352 557.
DEN15128A 1957-05-27 1958-05-24 Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern mittels eines zahnradfoermigen Honrades, bei der Werkzeug und Werkstueck radial aneinandergedrueckt werden Pending DE1128261B (de)

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US1128261XA 1957-05-27 1957-05-27
US1140793XA 1957-07-11 1957-07-11
US1140794XA 1957-11-25 1957-11-25
US1272685XA 1960-09-06 1960-09-06

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DE (2) DE1128261B (de)

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DE1140793B (de) 1962-12-06

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