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DE1272685B - Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern

Info

Publication number
DE1272685B
DE1272685B DEN19059A DEN0019059A DE1272685B DE 1272685 B DE1272685 B DE 1272685B DE N19059 A DEN19059 A DE N19059A DE N0019059 A DEN0019059 A DE N0019059A DE 1272685 B DE1272685 B DE 1272685B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure medium
gear
honing
wheel
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19059A
Other languages
English (en)
Inventor
David Wright Daniel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lear Siegler Inc
Original Assignee
Lear Siegler Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lear Siegler Inc filed Critical Lear Siegler Inc
Publication of DE1272685B publication Critical patent/DE1272685B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/05Honing gear teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Honen von Zahnrädern Mit dem Hauptpatent ist eine Vorrichtung zum Honen von gehärteten Zahnrädern, insbesondere zur Beseitigung von Exzentrizitätsfehlern, unter Schutz gestellt, bei der das honende Zahnrad und ein die Form eines Zahnrades aufweisendes Honrad mit sich schräg kreuzenden Achsen drehbar gelagert sind und ein Antrieb für eines der im Eingriff befindlichen Räder vorgesehen ist und die Lagerung eines der Räder in radialer Richtung zum anderen Rad hin mittels einer eine bestimmte Anpreßkraft ausübenden druckmittelbetätigten Einrichtung beweglich ist und eine neben der Anpreßkraft wirksame Hemmung für Bewegungen des beweglichen Zahnradlagers oder eines sich mitbewegenden Bauteils entgegen der Vorschubrichtung vorgesehen ist.
  • In weiterer Verbesserung der Erfindung des Hauptpatents ist bei der Erfindung die Vorrichtung zum Erzeugen der Hemmung ein in die Druckmittelzuleitung zum Hubzylinder eingefügtes, sich bei Druckmittelzufluß zum Hubzylinder öffnendes und bei Druckmittelabfluß aus dem Hubzylinder schließendes Rückschlagventil. Die Hemmung für Bewegungen entgegen der Vorschubrichtung wird bei geschlossenem Rückschlagventil durch das elastische Nachgeben des Druckmittels oder der Druckmittelleitungen und der übrigen Bauteile erhalten.
  • Wenn die Exzentrizitäten der zu bearbeitenden Zahnräder vergleichsweise groß sind oder die Nachgiebigkeit der Druckmittelleitungen und Bauelemente der Maschine verhältnismäßig klein ist, insbesondere wenn der Druckmittelzylinder hydraulisch betrieben wird, kann die Vorrichtung einen das Rückschlagventil überbrückenden Drosselkanal mit geringem Durchlaßquerschnitt aufweisen, um zu verhindern, daß der Druck in dem Druckmittelzylinder auf einen unzulässig hohen Wert ansteigt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g.1 ist eine Seitenansicht einer Zahnradfertig- . bearbeitungsmaschine entsprechend dem Hauptpatent; F i g. 2 zeigt einen Rohrleitungsplan; F i g. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem innenverzahnten Werkzeugrad bzw. Zahnrad; F i g. 4 ist ein in einem größeren Maßstab gezeichneter schematischer Schnitt durch den Druckmittelzylinder mit Reibungsbremse; F i g. 5 zeigt einen Schnitt durch ein Stück der Rohrleitung mit dem erfindungsgemäßen Rückschlagventil. Die in F i g. 1 dargestellte Zahnradhonmaschine hat einen insgesamt mit 10 bezeichneten Rahmenaufbau, der einen Fuß 12, einen Ständer 14, ein vorspringendes Oberteil 16, eine senkrecht verstellbare Konsole 18, einen auf der Konsole angeordneten Schlitten 20 und einen schwenkbar gelagerten Arbeitstisch 22 umfaßt: Die Senkrechtverstellung der Konsole 18 ermöglicht die Aufnahme von Zahnrädern verschiedener Größe und eine Grobeinstellung der Vorrichtung. Für die Höhenverstellung der Konsole ist eine Spindel 24 vorgesehen, die mittels einer Betätigungsspindel 26 gedreht werden kann, auf deren vierkantig ausgebildetem Ende ein Handrad aufsteckbar ist. Der Schlitten 20 ist auf an der Oberseite der Konsole 18 vorgesehenen Führungen in einer waagerechten Ebene senkrecht zur Zeichenebene hin- und herbewegbar.
  • Auf dem Schlitten 20 ist ein Träger 22 um zwei Lagerzapfen 28 schwenkbar gelagert, wobei diese Lagerzapfen waagerecht verlaufen und oberhalb der Trägerebene angeordnet sind, damit sie der durch die Achse des fertigzubearbeitenden Zahnrades verlaufenden waagerechten Ebene etwas näher gelegen sind. Auf dem schwenkbaren Träger 22 ist eine Drehvorrichtung zur Aufnahme des Werkstückes angeordnet, die einen (nicht dargestellten) Spindelstock und den Reitstock 30 umfaßt. Das zu bearbeitende Zahnrad ist mit G bezeichnet.
  • Während des Honvorganges befindet sich das Zahnrad G mit einem Werkzeug T im Eingriff. Die Achsen des Zahnrades G und des Werkzeuges T, die in F i g. 1 parallel verlaufend dargestellt sind, sind in der Praxis windschief angeordnet und kreuzen sich gewöhnlich unter einem Winkel von 3 bis 30°, in Sonderfällen auch über einen größeren Winkel. Zur Aufnahme des Werkzeuges T ist ein im Winkel einstellbarer Kopf 32 vorgesehen, der zur Veränderung des Einstellwinkels zwischen den Achsen von Zahnrad und Werkzeug um eine senkrechte Achse verstellt werden kann. Ein (nicht dargestellter) Motor ist mit der Spindel 34 des Werkzeuges T verbunden, um das Werkzeug in Drehbewegung zu versetzen.
  • Zur Erzielung der relativen Bewegung zwischen dem Schlitten 20 und der Konsole 18 sind normalerweise (hier nicht dargestellte) Vorschubmittel vorgesehen.
  • Der schwenkbare Träger 22 ist so angeordnet, daß er sich im wesentlichen frei um die durch seine Lagerzapfen 28 verlaufende Schwenkachse bewegen kann, wobei durch eine begrenzte Schwenkbewegung aus der in der Zeichnung dargestellten Lage eine im wesentlichen senkrechte Bewegung des Zahnrades G hervorgerufen wird. Wenn sich das Zahnrad G und das Werkzeug T fest im Eingriff befinden, verursacht ein zusätzliches, auf den Träger 22 nach oben aufgebrachtes Drehmoment eine zwischen Zahnrad und Werkzeugrad wirksam werdende radiale Kraft.
  • In F i g. 3 ist angedeutet, daß die gleiche Anordnung selbstverständlich auch zum Honen von Innenzahnrädern verwendet werden kann. Dabei steht ein innenverzahntes Honrad oder ein zu bearbeitendes Zahnrad 104 im Eingriff mit einem außenverzahnten Zahnrad 106 bzw.108.
  • Mit der in F i g. 4 gezeigten, in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 38 bezeichneten Hubeinrichtung ist eine kontrollierte Aufwärtsbewegung des schwenkbaren Trägers 22 möglich. Diese Hubeinrichtung ist mit dem Träger 22 fest verbunden und umfaßt einen an seiner Unterseite offenen Zylinder 40, in dem sich ein Kolben 42 in senkrechter Richtung bewegt. Das untere Ende des Kolbens 42 umfaßt ein kugelförmig ausgebildetes Teilstück 44, das mit einer mit der Oberfläche an dem Schlitten 20 starr befestigten Stützplatte 36 in Berührung steht. Der mittlere Teil 48 des Kolbens 42 weist einen verringerten Querschnitt auf. Auf diesen Kolbenteil wirkt eine einen Reibungswiderstand ausübende Bremsvorrichtung 50 ein, die durch einen Druckkolben 52 angedrückt wird, der seinerseits mit einem in einem Zylinder 56 waagerecht verschiebbaren, durch Druckmittel betätigbaren Kolben 54 verbunden ist.
  • In F i g. 2 ist der Kreislauf des für die Betätigung der Hubeinrichtung vorgesehenen Druckmittels schematisch dargestellt. In dieser Figur wird als Druckmittel für die Bewegung des schwenkbaren Trägers 22 das bei der Fertigbearbeitung des Zahnrades verwendete Kühlmittel benutzt. Es ist ein Sammelbehälter 60 vorgesehen, aus dem das Kühlmittel durch eine Kühlmittelpumpe 62 abgesaugt und durch eine Leitung 66 einem Dreiwegeventil 64 zugeführt wird. über das Dreiwegeventil kann das Druckmittel durch eine Leitung 68 und ein einstellbares Nadelventil 70 zu der großen Durchgangsöffnung 72 der Hubeinrichtung 38 geleitet werden. Die Leitung 66 ist über eine Leitung 74 in noch zu beschreibender Weise mit der Drosselöffnung 78 der Hubeinrichtung verbunden. Der Druck des der Hubeinrichtung zugeführten Druckmittels wird durch ein Druckregelventil 80 geregelt. Ein weiteres Druckregelventi182 steuert den Druck des durch die Leitung 84 dem Kühlmittelventil 86 zugeführten Strömungsmittels.
  • Soweit stimmt die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Vorrichtung nach dem Hauptpatent überein. In der Leitung 74 ist nun statt eines Nadelventils, wie dies bei dem Hauptpatent der Fall ist, ein in F i g. 5 in seinen Einzelheiten dargestelltes Rückschlagventil124 angeordnet. In einem in die Rohrleitung 74 eingesetzten Gehäuse 120 ist ein Ventilsitz 122 ausgebildet, der durch einen Schließkörper 124 abgeschlossen werden kann. Eine Schraube 126 ist so angeordnet, daß sich der Schließkörper über eine sehr kurze Strecke von dem Ventilsitz 122 abheben kann und in geöffneter Stellung von der Schraube 126 in seiner Lage gehalten wird. Strömt das Druckmittel gemäß F i g. 5 von links nach rechts, so hebt sich der Schließkörper 124 von seinem Sitz ab, und das Ventil läßt einen größeren Druckmittelstrom durchtreten, um das Honrad und Werkstückrad tiefer in Eingriff zu bringen. Wenn sich infolge einer Exzentrizität die Strömungsrichtung des Druckmittels umkehrt, schließt der Schließkörper 124 schnell den Sitz 122 ab, so daß das Druckmittel nur noch durch den engen Kanal 128 strömen kann und sich hinter dem Kolben 42 ein Druck aufbaut, der das zu honende Zahnrad und das Werkzeugrad stärker als bisher zusammendrückt und dazu beiträgt, die Exzentrizität schnell zu beseitigen.
  • Wenn der Querschnitt des engen Kanals 128 sehr klein ist oder überhaupt kein solcher Kanal vorgesehen ist, wird ein Druckmittelfluß von rechts nach links vollkommen unterbunden. Der Anpreßdruck zwischen Zahnrad und Werkzeugrad steigt dann auf einen relativ hohen Wert an, der nur durch die Nachgiebigkeit bzw. die Elastizität der Bauelemente, insbesondere des Tisches 22 und der Werkstück- und Werkzeuglagerung, sowie durch die Zusammendrückbarkeit des Druckmittels begrenzt wird. Die dabei maximal entstehende Anpreßkraft zwischen Werkstück- und Werkzeugrad hängt von der Größe der Exzentrizität und der Umfangsgeschwindigkeit der Räder ab, bleibt insbesondere jedoch bei druckluftbetriebenen Hubzylindern und bei der Bearbeitung von relativ geringe Exzentrizitäten aufweisenden Zahnrädern in praktisch brauchbaren Grenzen.
  • Der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung mögliche erhöhte Anpreßdruck bewirkt im Vergleich zu der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ein schnelleres Abtragen des hohen Bereiches des exzentrischen Zahnrades und damit eine schnellere Beseitigung der Exzentrizität des Zahnrades.
  • Im übrigen ist das Arbeiten mit dieser Vorrichtung gleich wie mit der Vorrichtung nach dem Hauptpatent.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Honen von gehärteten Zahnrädern, insbesondere zur Beseitigung von Exzentrizitätsfehlern, bei der das zu honende Zahnrad und ein die Form eines Zahnrades aufweisendes Honrad mit sich schräg kreuzenden Achsen drehbar gelagert sind und ein Antrieb für eines der im Eingriff befindlichen Räder vorgesehen ist und die Lagerung eines der Räder in radialer Richtung zum anderen Rad hin mittels einer eine bestimmte Anpreßkraft ausübenden druckmittelbetätigten Einrichtung beweglich ist und eine neben der Anpreßkraft wirksame Hemmung für Bewegungen des beweglichen Zahnradlagers oder eines sich mitbewegenden Bauteils entgegen der Vorschubrichtung vorgesehen ist, nach Patent 1128261, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die Vorrichtung zum Erzeugen der Hemmung ein in die Druckmittelzuleitung zum Hubzylinder (38) eingefügtes, sich bei Druckmittelzufluß zum Hubzylinder (38) öffnendes und bei Druckmittelabfluß aus dem Hubzylinder (38) schließendes Rückschlagventil (122, 124) ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen das Rückschlagventil überbrückenden Drosselkanal (128) mit geringem Durchlaßquerschnitt.
DEN19059A 1957-05-27 1960-10-19 Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern Pending DE1272685B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1128261XA 1957-05-27 1957-05-27
US1272685XA 1960-09-06 1960-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1272685B true DE1272685B (de) 1968-07-11

Family

ID=32473949

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN19059A Pending DE1272685B (de) 1957-05-27 1960-10-19 Vorrichtung zum Honen von Zahnraedern

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DE (1) DE1272685B (de)

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