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Fungicide Mittel Es ist bereits bekannt, daß organische Zinnverbindungen
der allgemeinen Formel
worin R1, R2 und R3 organische Gruppen darstellen welche mittels Kohlenstoff am
Zinn gebunden sind, und X eine anorganische oder organische Gruppe darstellt, welche
nicht mittels Kohlenstoff am Zinn gebunden ist, zur Bekämpfung von Mikroorganismen,
wie Fungi, Bakterien, Protozoen, geeignet sind (deutsche Patentschrift 950970).
Es ist ferner bekannt, daß sich gewisse Derivate, die der obigen Formel entsprechen,
unter Schonung der Nutzpflanzen zur Bekämpfung phytopathogener Pilze eignen (britische
Patentschrift 797073).
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Unter diesen Verbindungen hat sich das Triphenylzinnacetat als besonders
vorteilhaft gezeigt. Die aber oft beobachtete, zum Teil spezifische Empfindlichkeit
gewisser Pflanzenarten gegenüber sonst nur in geringem Grade phytotoxischen organischen
Zinnverbindungen macht es erforderlich, alle Präparate auf ihre Verträglichkeit
mit einer sehr großen Anzahl von Pflanzenarten zu prüfen. Eine eventuelle Empfindlichkeit
führt dann. zur Beschränkung der Anwendungsempfehlung in der Praxis.
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Es sind ferner aus der deutschen Auslegeschrift 1058 302 und der französischen
Patentschrift 1153 507 fungicide Mittel bekannt, die Dithiocarbamate von
Organozinnverbindungen als Wirkstoff enthalten.
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Es wurde nun gefunden, daß man die Anwendungsbreite der obengenannten
fungiciden Triphenylzinn.-verbindungen, insbesondere des Triphenylzinnacetats, erheblich
erweitern kann, wenn die Wirkstoffe mit der ebenfalls als fungicid bekannten Äthylen-bis-dithiocarbaminsäure
in Form ihres Zink-, Mangan- oder Eisensalzes kombiniert werden.
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Hierbei wird ein bemerkenswerter potenzierter f ungicider Effekt und
eine Senkung der Phytotoxizität erzielt. In manchen Fällen wird auch ein Mehrertrag
durch die Anwendung erzielt. Dies läßt sich aus den unten aufgeführten Gewächshaus-
und Freilandversuchen, die zum Teil auch als Beregnungs- und Dauerversuch durchgeführt
worden sind, ersehen. Das Mischungsverhältnis betrug dabei z. B. 1 Teil Triphenylzinnacetat
zu 8 bis 14 Teilen Mangan bzw. Zinkäthylen-bis-dithiocarbamat. Selbstverständlich
beziehen sich alle Angaben bei den Vergleichsunter-Buchungen der Kombinationen auf
die gleiche Wirkstoffmenge der Organozinnverbindung je Hektar.
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Diese Effekte gestatten es, das Anwendungsgebiet der Organozinnverbindungen
auch auf Kulturpflanzen zu erweitern, die bisher ohne Schädigung nicht behandelt
werden durften, wie z: B. Weinreben, Zierpflanzen, Obstbäume.
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Beispiel 1 In Töpfen gezogene Weinpflanzen der peronosporaanfälligen
Sorte Müller-Thurgau wurden mit einem Kombinationspräparat, das 5 Teile Triphenylzinnacetat,
60 Teile Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat
und 35 Teile Inertmaterial, bestehend aus Kaolin, Zellpech und Netzmittel, enthält,
in vierfacher Wiederholung und in fallender Konzentrationsreihe behandelt. Die zur
Anwendung gekommenen Wirkstoffmengen je Liter Spritzbrühmenge sind aus Tabelle 1
zu ersehen.
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Nach dem Antrocknen des Spritzbelages wurden die Pflanzen anschließend
mit einer Sporangiensuspension von Peronospora infiziert. Nach einer Inkubationszeit
von 7 Tagen wurde in der Feuchtekammer der Befall zum Ausbruch gebracht und die
Befallsstärke mit Peronospora in Prozent an Hand von unbehandelten, aber infizierten
Kontrollpflanzen beurteilt.
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Die Ergebnisse sind aus Tabelle 1 zu ersehen und zeigen, daß die Kombinationen
von Triphenylzinnacetat mit den Carbaminsäurederivaten den jeweiligen Einzelkomponenten
bei gleicher Wirkstoffmenge weit überlegen sind und einen potenzierten Effekt ausüben.
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Während die Wirkstoffmenge, z. B. von 4,8 mg Zink- bzw. Manganäthylen-bis-dithiocarbamat,
allein für sich angewendet, eine Befallsstärke von 1000/,
ergibt,
d. h. daß der Befall genauso stark ist wie bei der unbehandelten Kontrolle, ergibt
die gleiche Wirkstoffmenge in Kombination mit 0,4 mg Triphenylzinnacetat noch völlige
Befallsfreiheit und Triphenylzinnacetat allein für sich mit 0,4 mg Wirkstoff je
Liter schon eine Befallsstärke von 27 °/o. Dieser Befall ergibt sich bei Anwendung
der Kombination erst in einer um fast 20fach niedrigeren Anwendungskonzentration,
nämlich bei 0,025 mg Triphenylzinnacetat, kombiniert mit 0,3 mg Zink- bzw. Manganäthylen-bis-dithiocarbamat.
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Beispiel 2 In Töpfen gezogene Weinpflanzen der Sorte Müller-Thurgau
wurden wie im Beispiel 1 mit verschiedenen Konzentrationen einer Kombination von
5,0 Teilen Triphenylzinnacetat, 60 Teilen Mangan- bzw. Zinkäthylen-bis-dithiocarbamat
und 35 Teilen Inertmaterial (Kaolin, Zellpech und Netzschwefel) in verschiedenen
Konzentrationen und vierfacher Wiederholung behandelt. Die zur Anwendung gekommenen
Konzentrationen sind aus Tabelle 2 zu ersehen.
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Im Gegensatz zu dem im Beispiel 1 genannten Versuch wurden die Pflanzen
erst 3 Wochen nach der Behandlung mit einer Sporangiensuspension von Peronospora
infiziert und die Krankheit nach einer Inkubationszeit von 7 Tagen unter optimalen
Infektionsbedingungen zum Ausbruch gebracht. Die Befallsstärke in den einzelnen
Anwendungskonzentrationen wurde ausgezählt und der Befall in Prozent zu unbehandelten,
aber infizierten Kontrollpflanzen ausgedrückt. Das Versuchsergebnis ist aus Tabelle
2 zu ersehen.
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Es zeigt, daß auch unter erschwerten Prüfbedingungen die Kombination
von Triphenylzinnacetat mit Mangan- bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat eine weitaus
bessere Wirkung ausübt als jede der Einzelkomponenten für sich.
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Beispiel 3 In Töpfen gezogene Weinpflanzen der Sorte Müller-Thurgau
wurden wie im Beispiel 1 und 2 mit verschiedenen Konzentrationen einer Kombination,
bestehend aus 5 Teilen Triphenylzinnacetat, 60 Teilen Zink- bzw. Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat
und 35 Teilen Inertmaterial (vgl. Beispiel 2), behandelt.
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In diesem Fall wurden jedoch nach Antrocknen des Spritzbelages die
Weinpflanzen 30 Minuten lang künstlich beregnet, so daß ein großer Teil des Wirkstof
belages abgewaschen werden mußte. Anschließend wurden die Pflanzen mit einer Sporangiensuspension
von Peronospora infiziert; nach einer Inkubationszeit von 7 Tagen wurde die Krankheit
zum Ausbruch gebracht.
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Das Ergebnis der Befallsauszählung ist in Tabelle 3 wiedergegeben.
Die Zahlen bedeuten: Peronospora-Befallsstärke in Prozent zu unbehandelten, aber
infizierten Kontrollpflanzen.
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Wie sich aus den Tabellen ergibt, besitzt die Kombination von Triphenylzinnacetat
mit Mangan- bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat nahezu eine zehnmal stärkere Wirksamkeit
als jede der Einzelkomponenten für sich allein.
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Beispiel 4 Zuckerrüben wurden in befallsarmer Lage dreimal im Abstand
von etwa 14 Tagen mit einer Wirkstof kombination aus Triphenylzinnacetat und Mangan-bzw.
Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat behandelt. Je Hektar wurden dabei 80 g Triphenylzinnacetat
kombiniert mit 1120g Mangan- bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat gespritzt. Als
Vergleich wurden die Einzelkomponenten in handelsüblichen Aufwandmengen und in den
in der Kombination vorliegenden Mengen für sich gespritzt.
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Der Befall durch Cercospora war bei »unbehandelt« so gering, daß er
keinen wesentlichen Einfluß auf den Ertrag ausüben konnte, wie auch aus dem Ernteergebnis
der Tabelle 4 zu erkennen ist. Die Tabelle zeigt, daß die Wirkstoffkombination Triphenylzinnacetat
und Mangan- bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat einen ausgezeichneten stimulierenden
Effekt ausübt, der sich durch die erheblichen Mehrerträge an Erntegut ausdrückt,
die auch erheblich über den Erträgen der Parzellen liegen, wo die Einzelkomponenten
in der normalen handelsüblichen Aufwandmenge ausgebracht worden sind, Die signifikanten
Ertragsunterschiede sind aus Tabelle 4 abzulesen.
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Beispiel 5 Selleriepflanzen wurden sechsmal im Abstand von etwa 14Tagen
mit einer Wirkstoffkombination von Bis-(triphenylzinn)-oxyd mit Mangan- bzw. Zink-äthylenbis
- dithiocarbamat behandelt. Je Hektar wurden dabei 140g Bis-(triphenylzinn)-oxyd
bzw. 1120g
Mangan- bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat aufgewandt. Vergleichsweise
wurden die Wirkstoffeinzelkomponenten der Kombination für sich allein a) in der
handelsüblichen Aufwandmenge, b) in der niedrigen Menge, wie sie in der Kombination
vorliegt, gespritzt.
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Der Befall durch die Blattfleckenkrankheit war gering, da bewußt der
Versuch in eine befallsschwache Lage gelegt wurde. Der Ertrag wurde demzufolge durch
den Krankheitsbefall nur unwesentlich beeinflußt, wie man aus dem Ernteergebnis
in Tabelle 5 ersehen kann.
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Nur die mit der Wirkstoffkombination Bis-(triphenylzinn)-oxyd und
Mangan- bzw. Zink-äthylen-bisdithiocarbamat behandelten Parzellen fallen im Ernteergebnis
durch besonders hohen Mehrertrag auf, der noch größer ist als bei der handelsüblichen
Aufwandmenge der Einzelkomponenten, wie aus Tabelle 5 zu ersehen ist.
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Beispiel 6 Kartoffeln der Sorte »Bona« wurden viermal im Abstand von
14 Tagen mit einer Wirkstoffkombination von Triphenylzinnacetat mit Mangan-äthylen-bisdithiocarbamat
bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat behandelt, und zwar wurden hierbei je Hektar
40 g Triphenylzinnacetat und 1120 g Zink- bzw. Manganäthylen-bis-dithiocarbamat
ausgebracht. Vergleichsweise wurden auch die Einzelkomponenten -jede für sich -a)
in der handelsüblichen Aufwandmenge, b) in den in der Kombination vorgesehenen Aufwandmengen
gespritzt. Das Ernteergebnis in Tabelle 6 zeigt wiederum eindeutig die signifikante
Stimulationswirkung der Kombination von Triphenylzinnacetat mit Mangan-bzw. Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat.
Der Knollenertrag der Parzellen, die mit der Kombination gespritzt wurden, liegt
erheblich höher als der der Einzelkomponenten
und ist auch größer
als das Ernteergebnis der Parzellen, die mit den handelsüblichen Aufwandmengen für
sich gespritzt wurden, wie aus Tabelle 6 zu erkennen ist.
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Beispiel 7 Bekanntlich werden junge Reben durch organische Zinnverbindungen,
z. B. Triphenylzinnacetat, schon in sehr geringen Aufwandmengen von 100 g Wirkstoff
je Hektar und weniger ungewöhnlich stark geschädigt, indem die Blätter und jungen
Triebspitzen durch den Wirkstoff verätzt werden.
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In der Kombination von Triphenylzinnacetat mit Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat
tritt keine Schädigung - selbst an jungen Weinpflanzen - ein, auch wenn, bezogen
auf Triphenylzinnacetat, eine mehrfache Überdosierung stattfindet, wie Tabelle 7
zeigt.
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Der Wein wurde in dem Versuch mit steigenden Konzentrationen von 100
bis 300 g Wirkstoff Triphenylzinnacetat behandelt, wobei eine Mischung verwendet
wurde, die aus 62,4 Teilen Manganäthylen-bis-dithiocarbamat, 4,4 Teilen Triphenylzinnacetat
und 20 Teilen Zellpech, 13 Teilen Kieselkreide und 0,2 Teilen Netzmittel als inerte
Trägerstoffe bestand. Diese Kombination wurde gespritzt, ohne daß Schäden am Wein
durch die hohe Überdosierung auftraten.
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Die gleiche Wirkstoffmenge an Triphenylzinnacetat, allein für sich
gespritzt, verursachte hingegen selbst in der niedrigsten Aufwandmenge von 100 g
Wirkstoff je Hektar schwere Schäden am Wein.
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Auch das Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat rief bei Wein in den beiden
obersten Dosierungen schwere Schäden hervor. Einzelheiten des Versuchsergebnisses
sind aus der Tabelle zu ersehen. Die Beurteilung des Schädigungsgrades wurde 10
Tage nach der Spritzung vorgenommen und nach dem üblichen Dosierungsschema in Wertzahlen
von 0 bis 5 beurteilt, wobei 0 = keine Schäden, 5 = Totalschaden bedeutet.
| Tabelle 1 |
| Normalversuch |
| Peronospora-Infektion nach Trocknen des Spritzbelages |
| Präparat Peronospora-Befallsstärke in Prozent bei Milligramm
je Wirkstoff im Liter Spritzbrühe |
| A, mg 25I 12,5 6,0i 3,0 ` 1,5 0,8, 0,4- 0,2 0,1I
0905- 0,025 0,012` 0,006 |
| B, mg 300 150 75 38 19 9,5 4,8 2,4 1,2 0,6 0,3 0,15i 0,075 |
| C, mg 300 1 150 75 I 38 19 ; 9,5 4,8 2,4 1,2 0,6
0,3 0,15I 0,075 |
| A+B, Befall, 0/0 0 0 0 0 0 0 0 1,2 2,6 12 26 46 73 |
| A + C, Befall, 0/0 0 : 0 0 0 0 ; 0 0 0,6 1,5 . 7,8 12,6 38
57 |
| A, Befall, 0/0 0 0,2 1 0,8 2,5 9,0 14 27 38 46 85 100 100 100 |
| B, Befall, 0/0 0 I 0 1,0 9,5 ; 30 76 100 1100 100 100 100 100
100 |
| I |
| C, Befall, 0/0 0 0,1 19 i 22 64 |
| l00 100 100 100 100 100 100 100 |
| 1' # |
| # |
| Kontrolle, Befall, 0/0 100 100 100 I |
| A = Triphenylzinnacetat. B = Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat.
C = Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat. |
| Tabelle 2 |
| Dauerversuch |
| Peronospora-Infektion 3 Wochen nach der Behandlung |
| Präparat Peronöspora-Befallsstärke in Prozent von Unbehandelt
bei Milligramm |
| Wirkstoffmenge im Liter Spritzbrühmenge |
| A, mg 25,0 12,5 6,0 3,0 1,5 0,75 0,38 0,19 0,1 0,05 |
| B, mg 300 150 75 38 19 9,5 4,8 2,4 1,2 ' 0,6 |
| C, mg 300 150 75 38 19 9,5 i 4,8 2,4 1,2 I 0,6 |
| A + B, Befall, 0/0 0 i 0 0 3,9 5,7 43 78 ' 95 100 I 100 |
| A + C, Befall, 0/0 0 0 0 1,8 5,5 31 40 85 98 100 |
| A, Befall, 0/0 1,6 7,7 12,0 54 98 100 100 ü 100 100 100 |
| B, Befall, 0/0 16 67 1 94 100 100 100
100 100 100 100 |
| C, Befall, 0/0 2,2 17 j 37 1 55 : 90 ; 100 100 100 100
l00 |
| Kontrolle, |
| Befall, 0/0 100 100 |
| A = Triphenylzinnacetat. B = Mangan-äthylen-bis-ditbiocarbamat.
C = Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat. |
| Tabelle 3 |
| Beregnungsversuch |
| Peronospora-Infektion erst nach Beregnung der gespritzten Pflanzen |
| Präparat I Peronospora-Befallsstärke in Prozent bei Milligramm
Wirkstoffmenge im Liter Spritzbrühe |
| 25 12,5 6,0 { 3,0 1,5 0,75 0,38 0,19 0,1 0,05 |
| A, mg |
| B, mg 300 150 75 38 19 9,5 4,8 2,4 1,2 0,6 |
| C, mg 300 150 75 38 19 9,5 4,8 2,4 1,2 0,6 |
| A+B, Befall, 0/0 0 0 0 1,4 23 36 54 90 100 100 |
| A+C, Befall, 0/0 0 0 0 0,8 11 28 46 76 95 100 |
| A, Befall, 0% 2,7 14 38 64 98 100 l00 100 100 100 |
| B, Befall, 0/0 9,5 49 89 100 100 l00 100 100 100 100 |
| C, Befall, 0/0 3,6 18 54 - 68 95 100 100 100 100 100 |
| Kontrolle, |
| Befall, 0/0 100 100 100 |
| A = Triphenylzinnacetat. B = Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat.
C = Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat |
| Tabelle 4 |
| Rüben- Blatt- Blatt- Cercosporabefall |
| Wirkstoffart Wirkstoffmenge Rübenertrag mehrertrag ertrag mehrertrag
in Wertzahlen |
| g/ha dz/ha dz/ha dz/ha dz/ha 0 bis 5*) |
| B ........... 2400 508 +25 438 +l7 0,5 |
| B . . . . . . . . . . . 1120 502 + 19 425 + 4 0,8 |
| C . . . . . . . . . . . 2400 490 + 7 427 + 6 0,8 |
| C . . . . . . . . . . . 1120 485 + 2 421 ± 0 1,0 |
| A ........... 360 680 + 197 596 + 175 0,1 |
| A . . . . . . . . . . . 80 488 + 5 492 +71 0,5 |
| 1120 695 +212 614 + 193 0,1 |
| A+B.....1- 80 |
| 1 |
| l120 1 674 + 19l 608 187 0,1 |
| A + C ..... 80 |
| Unbehandelt . 0 483 + 0 421 + 0 1,2 |
| *) 0 = kein Befall. A = Triphenylzinnacetat. |
| 5 = Totalbefall = Pflanzen bis auf Herzblatt abgestorben. B
= Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat. |
| C = Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat. |
| Tabelle 5 |
| Knollen- Blattertrag Blatt- Septoriabefall |
| Wirkstoffmenge Wirkstoffmenge Knollenertrag mehrertrag mehrertrag
in Wertzahlen |
| g/ha dz/ha dz/ha dz/ha dz/ha 0 bis 5*) |
| B ........... 2400 236 +24 227 + 19 0,8 |
| B ........... 1120 230 +18 220 +l2 0,6 |
| C ........... 2400 228 +l6 217 + 9 0,5 |
| C . . . . . . . . . . 1120 226 + 14 212 +4 0,4 |
| D ........... 360 345 + 133 305 +97 0 |
| D . . . . . . . . . . . 140 230 + 18 210 + 2 0,6 |
| 1120 375 +163 356 + 148 0,2 |
| B + D . . . . . -@ 140 |
| j 1120 350 + 138 306 +96 0,3 |
| C+D ..... 140 ) |
| Unbehandelt . - 212 + 0 208 + 0 1,1 |
| Bonitierungsschema: B = Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat. |
| *) 0 = Kein Befall. C = Zink-äthylen-bis-ditbiocarbamat. |
| 5 = Totalbefall. D = Bis-(triphenylzinn)-oyd. |
| Tabelle 6 |
| Wirkstoff Knollen- Mehrertrag |
| Wirkstoff menge ertrag |
| g/ha dz/ha dz/ha |
| B . . . . . . . . . . 1440 258 +30 |
| B . . . . . . . . . . 1120 230 +2 |
| C . . . . . . . . . 1440 240 +l2 |
| C . . . . . . . . . 1120 231 +3 |
| A . . . . . . . . . . 360 270 +42 |
| A .......... 40 228 + 0 |
| A -+- C ..... 1140 j 275 -f- 47 |
| A -+- C ..... 114 j 269 +41 |
| Unbehandelt - 228 + 0 |
| A = Triphenylzinnacetat. |
| B = Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat. |
| C = Zinkäthylen-bis-dithiocarbamat. |
| Tabelle 7 |
| Schädigungsgrad von Weinpflanzen bei einer |
| Wirkstoffaufwandmenge g/ha nach dem Augenschein |
| 14 Tage nach der Behandlung |
| Präparat 100 g |
| 150 g |
| 200 g |
| 250 g |
| 300 g |
| A . . . . . . . . . . . 1 bis 2 2 bis 3 3 3 bis 4 4 |
| A+B ...... 0 0 0 0 0 |
| 1400g 2100g 2800g 4200g 5600g |
| B 0 Obis1 2 2bis3 4 |
| 1400g 2100g 2800g 4200g 5600g |
| A-f-B ...... 0 0 0 0 0 |
| Bonitierungsschema: |
| 0 = Kein Schaden. |
| 5 = Totalschaden (abgestorben). |
| A = Triphenylzinnacetat. |
| B = Mangan-äthylen-bis-dithiocarbamat. |