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DE1125489B - Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstaerkern - Google Patents

Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstaerkern

Info

Publication number
DE1125489B
DE1125489B DES69921A DES0069921A DE1125489B DE 1125489 B DE1125489 B DE 1125489B DE S69921 A DES69921 A DE S69921A DE S0069921 A DES0069921 A DE S0069921A DE 1125489 B DE1125489 B DE 1125489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
burden
current
working group
voltage threshold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES69921A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Otto Lehmann
Dipl-Ing Alfons Bernauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES69921A priority Critical patent/DE1125489B/de
Publication of DE1125489B publication Critical patent/DE1125489B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/02Magnetic amplifiers current-controlled, i.e. the load current flowing in both directions through a main coil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstärkern Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Magnetverstärkern mit Gleichstromausgang in Gegentaktschaltung oder mit in der Bürde überlagertem Kompensationsstrom die Schaltung im Arbeitskreis, insbesondere von Ausgangsstufen mehrstufiger magnetischer Leistungsverstärker, so zu verbessern, daß die Verstärkerkennlinien sich über einen größeren Bereich aussteuern lassen. Die Verstärkerstufen werden überwiegend in der sogenannten Selbstsättigungsschaltung (Schaltung mit innerer Rückkopplung nach Geyger) ausgeführt. Hierbei zeigt sich jedoch, daß die Kennlinie sich bei einer Umkehr der Richtung der Steuerspannung wider Erwarten nur wenig in das negative Gebiet hinein aussteuern läßt. Die Verstärkerstufe verhält sich dabei so, als ob sich ein Störstrom ausbilden würde, der der Aussteuerung einen Widerstand entgegensetzt. Wenn der Verstärker in negativer Richtung ausgesteuert wird, bildet sich nämlich über die Bürde ein Kreisstrom aus, der über die Arbeitswicklungen fließt und ein Anwachsen des Arbeitsstromes verhindert.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß sich bei den obengenannten Magnetverstärkern derAussteuerungsbereich überraschenderweise sehr viel weiter in das negative Gebiet verschieben läßt, wenn gemäß der Erfindung in den die Bürde speisenden Mittelzweig des Arbeitskreises ein für den Bürdenstrom eine Spannungsschwelle bildendes Element z. B. eine Fremdspannungsquelle, Zenerdiode od. dgl., eingeschaltet ist.
  • Bei einem anders aufgebauten nicht richtungsabhängigen magnetischen Verstärker, bei dem also keine Gegentakt- und keine Kompensationsschaltung angewendet sind, ist es bekannt, in Reihe mit jeder Arbeitswicklung eine Zenerdiode einzuschalten, deren Durchlaßrichtung zu der des im gleichen Zweig liegenden Selbstsättigungsgleichrichters entgegengesetzt ist. Diese Maßnahme dient jedoch einem anderen Zweck, nämlich das dynamische Verhalten des Verstärkers zu verbessern. Wird dieser Verstärker plötzlich abwärts gesteuert, so wird in dem Kreis der Arbeitswicklungen ein Stromstoß induziert, der mit einer bestimmten Zeitkonstanten wieder abklingt. Dieser Stromstoß vergrößert die Zeitkonstante des Verstärkers und wird verhindert, wenn in Reihe mit jeder Arbeitswicklung eine Zenerdiode eingeschaltet ist.
  • Die neuen Schaltungen für richtungsabhängige Magnetverstärker in Gegentakt- oder Kompensationsschaltung, mit denen sich ein wesentlich größerer Aussteuerungsbereich erzielen läßt, sollen im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt hierbei eine Verstärkerstufe, bei der in der Bürde ein Kompensationsstrom überlagert wird, aus Fig. 2 sind die Kennlinien zu ersehen, die mit und ohne Anwendung der Erfindung erreicht werden. Die Fig. 3 bis 5 geben Beispiele für den Aufbau von Elementen, die sich gemäß der Erfindung zur Erzeugung einer Spannungsschwelle eignen. An Hand der Kennlinien der Fig. 6 wird das Verhalten von Gegentaktstufen näher erläutert. Eine solche Stufe, bei der die Schaltung gemäß der Erfindung angewendet ist, wird in Fig. 7 dargestellt.
  • In Fig. 1 wird in vereinfachter Darstellung die Ausgangsstufe eines Magnetverstärkers mit den Steuerwicklungen 1 und 2 und den Arbeitswicklungen 3, 4, dem Netztransformator 5 und den Selbstsättigungsgleichrichtern 6, 7 gezeigt, in deren Mittelzweig die Bürde R" liegt. Dem Bürdenwiderstand R" wird in nicht näher erläuterter, je- doch bekannter Weise über den Widerstand 8 ein Kompensationsstrom überlagert. Mit dieser bekannten Schaltung wird nach Fig. 2 die Kennlinie 1 erhalten, die den Verlauf des Bürdenstromes im Verstärkerausgang in Abhängigkeit vom Steuerstrom zeigt. Wenn der Steuerstrom seine Richtung umkehrt, erreicht der Ausgangsstrom trotzdem nicht den Wert Null, sondern steigt gewöhnlich wieder an, wenn der Steuerstrom sehr große negative Werte annimmt. Auch wenn der Kompensationsstrom verhältnismäßig groß gewählt wird, läßt sich allenfalls die Kennlinie nach 11 erhalten, bei der auch nach Umkehrung des Steuerstromes der Ausgangsstrom gerade den Wert Null oder sehr geringe negative Werte erreicht. Wird dagegen gemäß der Erfindung zwischen die C, Punkte A und B in Reihe mit der Bürde ein Element eingeschaltet, das eine Spannungsschwelle besitzt, z. B. eine galvanische Batterie, die mit ihrem positiven Pol am Punkt A und ihrem negativen Pol am Punkt B liegt, so ergibt sich überraschenderweise eine Kennlinie nach 111 in Fig. 2, die sehr weit ins negative Gebiet herunterreicht, wenn sich der Steuerstrom umkehrt. Der negative Bereich nimmt dabei Werte etwa um 1011/o des im positiven Gebiet liegenden Aussteuerbereiches an. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß die Steuerkennlinie mit einem verhältnismäßig steilen Winkel durch den Wert Null des Ausgangsstromes verläuft.
  • Am vorteilhaftesten hat es sich erwiesen, zur Erzeugung der Spannungsschwelle zwischen die Punkte A und B eine Zenerdiode einzuschalten. Eine solche Diode hat bei einem verhältnismäßig geringen Innenwiderstand in Durchlaßrichtung eine definierte Sperrspannung. Es genügt dabei, handelsübliche Dioden mit Zenerspannungen beispielsweise zwischen 5 und 10 Volt zu wählen. An Stelle der Zenerdiode können aber auch, wie bereits erwähnt, andere Spannungsquellen, beispielsweise nach Fig. 4 eine galvanische Spannungsquelle 10, verwendet werden. Auch eine netzgespeiste Gleichrichterbrücke in Graetzschaltung, in Fig. 5 mit 12 bezeichnet, läßt sich verwenden, die einen Widerstand Rq speist. Parallel zu diesem Widerstand liegt ein Kondensator 13. Der Gleichrichter 12 wird über einen nicht dargestellten Speisetransformator an die Netzwechselspannung angeschlossen. Die Endpunkte des Widerstandes R" sind an die Punkte A ... B der Schaltung nach Fig. 1 zu legen. Für die Dimensionierung des Widerstandes Ry ist zu beachten, daß dieser Widerstand klein gewählt werden muß im Vergleich zum Bürden%viderstandR".
  • In Fig. 6 sind die Kennlinien einer Gegentaktverstärkerstufe in Selbstsättigungsschaltung dargestellt. Die Kennlinien IV und V sind die der einzelnen Stufen, während mit VI die resultierende Kennlinie der Gegentaktstufe bezeichnet ist. Während sich die Kennlinien der einzelnen Stufen bis zu einer mit 10011fe bezeichneten Marke aussteuern lassen, erstreckt sich die resultierende Kennlinie VI über einen wesentlich kleineren Bereich. Auch dies rührt davon her, daß sich in der Schaltung bei der überlagerung der gegenläufigen Ströme Rückwirkungen einstellen, die den Aussteuerungsbereich stark einengen. Wird nun die Schaltung gemäß der Erfindung angewendet, so zeigt sich überraschenderweise, daß die Kennlinie sich wieder bis zur Marke 1001/9 in beiden Richtungen aussteuern läßt. Ein Beispiel für eine hierzu geeignete Schaltung zeigt Fig. 7. Die Gegentaktstufe ist in bekannter Weise aufgebaut und enthält vier Steuerwicklungen S, eine entsprechende Anzahl von Wicklungen V zur Einstellung der Vormagnetisierung und die vier im Gegentakt geschalteten Arbeitswicklungen Ab. Die Arbeitswicklungen arbeiten mit den Selbstsättigungsgleichrichtem 14 bis 17 zusammen. Der Mittelzweig der Gegentaktstufen speist den Bürdenwiderstand R", der andererseits an der Mittelanzapfung des Netztransformators liegt. Der Widerstand R" wird von einem Kondensator 18 überbrückt. In die beiden die Bürde speisenden Mittelzweige sind im Sinne der Erfindung die Zenerdioden 19 und 20 eingeschaltet. Es lassen sich auch die früher erwähnten Elemente zur Erzeugung einer Spannungsschwelle verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstärkern mit Gleichstromausgang in Gegentaktschaltung oder mit einem in der Bürde überlagerten Kompensationsstrom, dadurch gekennzeichnet, daß in den die Bürde speisenden Mittelzweig des Arbeitskreises ein für den Bürdenstrom eine Spannungsschwelle bildendes Element, z. B. eine Fremdspannungsquelle, Zenerdiode od. dgl., eingeschaltet ist.
  2. 2. Schaltung nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch eine mit einem Gleichrichter in Reihe geschaltete galvanische Spannungsquelle zur Bildung der Spannungsschwelle. 3. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen von einer Graetzgleichrichterschaltung gespeisten ohmschen Widerstand zur Bildung der Spannungsschwelle.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1077 714.
DES69921A 1960-08-16 1960-08-16 Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstaerkern Pending DE1125489B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES69921A DE1125489B (de) 1960-08-16 1960-08-16 Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstaerkern

Applications Claiming Priority (1)

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DES69921A DE1125489B (de) 1960-08-16 1960-08-16 Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstaerkern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1125489B true DE1125489B (de) 1962-03-15

Family

ID=7501337

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DES69921A Pending DE1125489B (de) 1960-08-16 1960-08-16 Schaltung im Arbeitskreis von Magnetverstaerkern

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DE (1) DE1125489B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254193B (de) * 1962-09-22 1967-11-16 Nihon Genshiryoku Kenkyu Sho Magnetischer Gegentaktverstaerker

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077714B (de) * 1959-05-20 1960-03-17 Licentia Gmbh Selbsterregter magnetischer Verstaerker, insbesondere mit Wechselstromausgang

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077714B (de) * 1959-05-20 1960-03-17 Licentia Gmbh Selbsterregter magnetischer Verstaerker, insbesondere mit Wechselstromausgang

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1254193B (de) * 1962-09-22 1967-11-16 Nihon Genshiryoku Kenkyu Sho Magnetischer Gegentaktverstaerker

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