[go: up one dir, main page]

DE1095321B - Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet - Google Patents

Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet

Info

Publication number
DE1095321B
DE1095321B DES64224A DES0064224A DE1095321B DE 1095321 B DE1095321 B DE 1095321B DE S64224 A DES64224 A DE S64224A DE S0064224 A DES0064224 A DE S0064224A DE 1095321 B DE1095321 B DE 1095321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
circuit arrangement
voltages
zener diode
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64224A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Werner Haase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64224A priority Critical patent/DE1095321B/de
Priority to CH830860A priority patent/CH384735A/de
Priority to BE593485A priority patent/BE593485A/fr
Publication of DE1095321B publication Critical patent/DE1095321B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/02Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude by means of diodes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/06DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection
    • H04L25/061DC level restoring means; Bias distortion correction ; Decision circuits providing symbol by symbol detection providing hard decisions only; arrangements for tracking or suppressing unwanted low frequency components, e.g. removal of DC offset

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polarität Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von sinusförmigen Wechselspannungen oder von Impulsen unterschiedlicher Polarität. Unter Impulsen sind auch Strom- oder Spannungsschritte wechselnder Polarität, z. B. Telegrafiezeichen usw., zu verstehen.
  • Es ist bekannt, einen Amplitudenbegrenzer für die genannten Zwecke unter Verwendung von zwei nichtlinearen Schaltgliedern aufzubauen, die entweder gegeneinander oder aber auch entgegengesetzt parallel geschaltet sind. Für den Aufbau eines symmetrischen Amplitudenbegrenzers muß hierbei gefordert werden, daß die nichtlinearen Glieder möglichst gleiche Kennlinien besitzen, da sonst die Amplituden je nach Polarität verschieden begrenzt werden.
  • In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine bekannte Begrenzerschaltung wiedergegeben. Die am Eingang E auftretende Wechselspannung soll für beide Polaritäten am Ausgang A auf einen genau definierten Amplitudenwert begrenzt werden. Hierzu sind die beiden Zenerdioden Z, die in entgegengesetzter Polung in Reihe geschaltet sind, hinter dem Begrenzerwiderstand B im Querzweig zwischen den Punkten a und b angeordnet. Die Eigenschaft der Zenerdiode besteht bekanntlich darin, daß sie auch von einer bestimmten in Sperrichtung angelegten Spannung an durchlässig wird. Die Sperrichtung einer Zenerdiode entspricht bei der gewählten Hintereinanderschaltung gleichzeitig der Durchlaßrichtung der anderen Zenerdiode. Somit fließt beim Auftreten einer Spannung, die größer ist als die Sperrspannung einer der Zenerdioden, ein Strom über die Zenerdioden Z und ruft an dem Widerstand B einen Spannungsabfall hervor. Da für alle Spannungen, die die Zenerspannung einer der Zenerdioden Z übersteigen, die beiden Zenerdioden praktisch einen Kurzschluß darstellen, wird die zwischen den Punkten a, b auftretende Spannung auf diesen Wert begrenzt.
  • Aus den Erläuterungen ergibt sich, daß für die eine Polarität der angelegten Spannung die eine der Zenerdioden maßgebend ist, während für die andere Polarität die Zenerspannung der anderen Diode entscheidend ist. Sofern also die beiden Dioden unterschiedliche Zenerkennlinien besitzen, wird die angelegte Spannung je nach der angelegten Polarität auf verschiedene Werte begrenzt. Praktisch können aber an die Kennlinien der Zenerdioden keine hohen Anforderungen gestellt werden, so daß auch an die Symmetrie der Begrenzung bei einer derartigen Schaltung keine großen Anforderungen gestellt werden können.
  • Die Schwierigkeiten der Symmetrie ergeben sich auch bei anderen bekannten Schaltungen, bei denen zwei nichtlineare Glieder verwendet werden müssen.
  • Mit der Schaltungsanordnung nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß bei Schaltungsanordnungen zur symmetrischen Spannungsbegrenzung ein einziges Spannungsbegrenzerglied über eine Doppelweggleichrichterschaltung derart angeschaltet ist, daß dieses einzige Spannungsbegrenzerglied unabhängig von der Polarität der an die Anordnung angelegten Spannung in der gewünschten Richtung wirksam wird.
  • Auch bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist die Verwendung einer Zenerdiode besonders vorteilhaft. Einzelheiten der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sowie deren Vorteile werden an Hand von drei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im folgenden erläutert.
  • Die Fig. 2 zeigt die Grundschaltung der neuen Schaltungsanordnung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt wiederum die über den Widerstand B zu begrenzende Wechselspannung am Eingang E. Als Vergleichsspannung dient die Zenerspannung der Zenerdiode Z. Diese ist gemäß der Erfindung über den aus den Gleichrichtern Grl bis Gr4 bestehenden Brückengleichrichter angeschaltet. Wie diese Figur ohne weiteres erkennen läßt, wird die Symmetrie der Begrenzung in diesem Fall nur noch durch die Streuungen der Durchlaßkennlinien der Gleichrichter Gyl bis Gr4 bestimmt. Diese Streuungen in den Durchlaßkennlinien lassen sich aber bekanntlich auch ohne besondere Aussortierung der Gleichrichter erheblich geringer halten als die Streuungen der Zenerkennlinien im Sperrbereich.
  • Auch der Aufwand für diese Schaltungsanordnung ist nicht größer, da für den Brückengleichrichter einfache Gleichrichter verwendet werden können, während als Zenerdioden mit Rücksicht auf die im Begrenzer umgesetzte Leistung im allgemeinen kostspielige Leistungszenerdioden zu verwenden sind. Wie schon erwähnt, kann bei einer derartigen Schaltungsausführung jedes spannungsbegrenzende Schaltelement vorgesehen werden. So ist es beispielsweise bei Begrenzungen für höhere Spannungen denkbar, an dieser Stelle einen Glimmstabilisator vorzusehen. Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann dann gleichzeitig die Hilfsspannung für die Zündelektrode eines derartigen Glimmstabilisators über weitere Gleichrichter von der zu begrenzenden Spannung entnommen werden.
  • Eine Schaltungsausführung hierzu zeigt die Fig. 3. Bei dieser Schaltungsausführung ist als spannungsbegrenzendes Glied die Glimmstabilisatorröhre St vorgesehen, die ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Zenerdiode über die Brückengleichrichter Grl bis Gr4 angeschlossen ist. In dem Stromkreis zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A sind die Widerstände B vorgesehen. Die der Zündelektrode C über den Widerstand W zuzuführende Spannung wird von der Speisespannung über die Gleichrichter Gr5 bzw. Gr6 entnommen.
  • Die an Hand der Fig. 2 und 3 erläuterten Schaltungsausführungen können zur Begrenzung von Wechselstromimpulsen, z. B. von Telegrafiezeichen, verwendet werden, also für Spannungen, bei denen Rechteckwechsel mit unterschiedlicher oder auch gleicher Breite der einzelnen Schritte aufeinanderfolgen. Sollen jedoch reine Wechselspannungen entsprechend begrenzt werden, so kann die Schaltungsanordnung nach der Erfindung mit Hilfe von zwei Gleichrichtern und einer Mittelpunktschaltung ersetzt werden. Ein Ausführungsbeispiel hierzu zeigt die Fig. 4, in der die Zenerdiode Z an den gemeinsamen Punkt der entgegengesetzt in Reihe geschalteten Gleichrichter Gr7 und Gr8 sowie an den Mittelabgriff des Übertragers U sekundärseitig angeschlossen ist.
  • Die Anwendung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann beispielsweise an Stelle der Zenerdiode in Fig. 2 oder 4 bzw. des Glimmstabilisators in Fig. 3 ein anderes nichtlineares Glied eingesetzt werden. Hierdurch wird es möglich, die gesamte Schaltung zur nullpunktsymmetrischen Verzerrung von Wechsel-oder Gleichspannungen zu verwenden. Derartige Vierpole könnten in logarithmischen Verstärkern, als Funktionsgeneratoren mit nullsymmetrischer Kennlinie, in Analogierechengeräten oder in Dynamikdehnern und -pressern, d. h. in Kompandern, verwendet werden, wobei nur wenige geradzahlige Oberwellen erzeugt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Wechselspannungen und von Impulsen unterschiedlicher Polarität, z. B. Telegrafiezeichen, mit Hilfe eines nichtlinearen Gliedes, z. B. einer Zenerdiode, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges nichtlineares Glied über eine Doppelweggleichrichterschaltung derart angeschaltet ist, daß dieses Glied unabhängig von der Polarität der an die Anordnung angelegten Spannung in der gewünschten Richtung wirksam wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als spannungsbegrenzendes Glied eine Zenerdiode (Z) vorgesehen ist, die über vier zu einer Brücke zusammengeschaltete Gleichrichter (Grl ... Gr4) als Querzweig so angeschaltet ist, daß die Zenerdiode die Brückengleichrichterschaltung belastet (Fig.2).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als spannungsbegrenzendes Glied ein Glimmstabilisator (St) vorgesehen ist, dessen Hilfsspannung für die Zündelektrode über Gleichrichter (Gr5, Gr6) von der zu begrenzenden Spannung abgezweigt wird (Fig. 3).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung von reinen, sinusförmigen Wechselspannungen ein spannungsbegrenzendes Glied, vorzugsweise in Form einer Zenerdiode (Z), zwischen dem Mittelabgriff der Sekundärwicklung eines Übertragers (tJ) und dem Zwischenpunkt zweier in Reihe gegeneinandergeschalteter Dioden (Gr7, Gr8) angeschlossen ist, die an der Sekundärwicklung des Übertragers liegen (Fig. 4).
DES64224A 1959-07-31 1959-07-31 Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet Pending DE1095321B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES64224A DE1095321B (de) 1959-07-31 1959-07-31 Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet
CH830860A CH384735A (de) 1959-07-31 1960-07-20 Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polarität
BE593485A BE593485A (fr) 1959-07-31 1960-07-27 Installation pour la limitation symétrique de tensions alternatives.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES64224A DE1095321B (de) 1959-07-31 1959-07-31 Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095321B true DE1095321B (de) 1960-12-22

Family

ID=7497005

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES64224A Pending DE1095321B (de) 1959-07-31 1959-07-31 Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE593485A (de)
CH (1) CH384735A (de)
DE (1) DE1095321B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178471B (de) * 1961-10-06 1964-09-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Amplitudenbegrenzung kleiner Wechselspannungen
EP0487204A3 (en) * 1990-11-23 1992-10-14 Tai-Her Yang Variable voltage regulator

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178471B (de) * 1961-10-06 1964-09-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Amplitudenbegrenzung kleiner Wechselspannungen
EP0487204A3 (en) * 1990-11-23 1992-10-14 Tai-Her Yang Variable voltage regulator

Also Published As

Publication number Publication date
CH384735A (de) 1965-02-26
BE593485A (fr) 1960-11-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1086746B (de) Gegentakttransistorverstaerker fuer rechteckfoermige Wechselstroeme
DE1564329C3 (de) Schaltungsanordnung zur Erzeu gung elektrischer Impulse fur die Muskelreizung
DE2720942A1 (de) Frequenzwandler
DE102017104022A1 (de) Schaltung zur Generierung von Hochspannung
EP0212462A2 (de) Verstärkerschaltung für Elektromagnet- oder Servoventile
DE2146966C3 (de) Abgestimmte symmetrische Transistor-Verstärkerschaltung
DE1095321B (de) Schaltungsanordnung zur symmetrischen Spannungsbegrenzung von Spannungen wechselnder Polaritaet
DE2515266C3 (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer parabelförmigen Schwingung
EP0093933A1 (de) Impulsschweissgerät für die Schutzgasschweissung
DE2712680C2 (de) Mehrstufiger Transistorverstärker für Wechselspannungen
DE808719C (de) Pseudogegentaktschaltung
DE2516100C2 (de) Verstärkerschaltung
EP0083714B1 (de) Schaltverstärker
DE3875963T2 (de) Schneller analoger multiplizierer-absolutwertdetektor.
DE1006900B (de) Schaltungsanordnung zur Begrenzung von Wechselspannungen
DE2803011C2 (de) Anordnung zur Erzeugung von Zündimpulsen für steuerbare Stromrichterventile
DE690692C (de) pannungsstoesse grosser Leistung mit angenaeherter Rechteckform
DE1274200B (de) Frequenzteiler
DE1034216B (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer laengenmodulierten Impulsfolge
DE729296C (de) Schaltungsanordnung zur Regelung der Netzwechselspannung bei Messungen an Geraeten der Hochfrequenztechnik
DE872358C (de) Roehrenverstaerker, insbesondere fuer Regelzwecke
DE1102813B (de) Magnetisches Zaehlelement, das nach Empfang einer bestimmten Anzahl von Eingangsimpulsen ein Ausgangssignal liefert
DE1944080C3 (de) Schaltungsanordnung zur Umformung von, insbesondere sinusförmigen Wechselspannungen in Rechteckspannungen mit einem Tastverhältnis 1 zu 1
DE750595C (de) Elektronenvervielfacher, dessen Elektroden an den Anzapfungen eines von einer Spannungsquelle gespeisten Potentiometers liegen
DE2115454B1 (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des Ausgangspegels eines Modulators oder Verstärkers