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DE1124481B - Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeure- und ª‡-Alkylacrylsaeureestern durch Alkoholabspaltung aus ª‡- oder ª‰-Alkoxymonocarbonsaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeure- und ª‡-Alkylacrylsaeureestern durch Alkoholabspaltung aus ª‡- oder ª‰-Alkoxymonocarbonsaeureestern

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Publication number
DE1124481B
DE1124481B DEW23437A DEW0023437A DE1124481B DE 1124481 B DE1124481 B DE 1124481B DE W23437 A DEW23437 A DE W23437A DE W0023437 A DEW0023437 A DE W0023437A DE 1124481 B DE1124481 B DE 1124481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acrylic acid
acid esters
alcohol
catalyst
alkoxymonocarboxylic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW23437A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Eduard Enk
Dr Fritz Knoerr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wacker Chemie AG
Original Assignee
Wacker Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wacker Chemie AG filed Critical Wacker Chemie AG
Priority to DEW23437A priority Critical patent/DE1124481B/de
Publication of DE1124481B publication Critical patent/DE1124481B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/30Preparation of carboxylic acid esters by modifying the acid moiety of the ester, such modification not being an introduction of an ester group
    • C07C67/317Preparation of carboxylic acid esters by modifying the acid moiety of the ester, such modification not being an introduction of an ester group by splitting-off hydrogen or functional groups; by hydrogenolysis of functional groups
    • C07C67/327Preparation of carboxylic acid esters by modifying the acid moiety of the ester, such modification not being an introduction of an ester group by splitting-off hydrogen or functional groups; by hydrogenolysis of functional groups by elimination of functional groups containing oxygen only in singly bound form

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure- und a-Alkylacrylsäureestern durch Alkoholabspaltung aus a- - oder ,B-Alkoxymonocarbonsäureestern Es ist bekannt, daß man Acrylsäureester erhält, indem man ß-Alkoxypropionsäureester in flüssigem oder gasförmigem Zustand mit wasserentziehenden Mitteln, wie Schwefelsäure, behandelt (vgl. die deutsche Patentschrift 573 724). Dabei werden durch Reduktionsreaktionen flüchtige saure organische Schwefelverbindungen gebildet, welche die Haltbarkeit des gebildeten Acrylsäureesters herabsetzen. Außerdem schwanken die Ausbeuten durch Polymerisationsverluste und betragen 68,5 bis 80°/o im Falle des Acrylsäuremethylesters.
  • In der USA.-Patentschrift 2 393 737 wird die Darstellung von o;,ß-ungesättigten Estern durch Alkoholabspaltung aus ß-alkoxysubstituierten Propionsäure-bzw. Isobuttersäureestern in flüssigem Zustand in Gegenwart von alkalischen Katalysatoren, nämlich Alkalimetallalkoholaten, beschrieben. Zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit und Erzielung besserer Ausbeuten hat man vorgeschlagen, das als Katalysator verwendete Natriummethylat in Methanol zu lösen und in die erhitzte Lösung den ß-Methoxyisobuttersäuremethylester in dem Maße einzutropfen, wie der gebildete Methacrylsäuremethylester abdestilliert. Auf diese Weise werden Ausbeuten bis zu 92,5 O/o, bezogen auf umgesetzten ß-Methoxyisobuttersäuremethylester, erhalten. Die Abtrennung des großen Methanolüberschusses vom Methacrylsäuremethylester durch extraktive oder azeotrope Destillation ist jedoch mit großen Kosten verbunden.
  • Der Nachteil dieses Verfahrens liegt vor allem darin, daß der Katalysator nach kurzer Zeit, Versuche des Erfinders ergaben 12 Stunden, verkrustet. Demgenüber zeigen die Katalysatoren der Erfindung teilweise nach 50 Stunden, wieder andere nach 100 Stunden, noch kein Nachlassen ihrer katalytischen Wirkung. Außerdem haben Versuche ergeben, daß ohne Zugabe von Alkohol zu dem Reaktionsgemisch aus ß-Alkoxycarbonsäureester und Alkalimetallalkoholat keine nennenswerte Spaltung der ß-Alkoxycarbonsäureester eintritt.
  • Ein weiterer Mangel dieses Verfahrens besteht darin, daß dessen Katalysator nicht oder nur sehr umständlich wiederzubeleben ist. Im Gegensatz dazu können die Katalysatoren nach dem Verfahren der Erfindung durch Abbrennen mit sauerstoffhaltigen Gasen bei erhöhter Temperatur leicht wiederbelebt werden, ohne daß deswegen der Katalysator aus dem Reaktionsgefäß entfernt werden muß.
  • Zur Erhöhung der Umsatzgeschwindigkeit wurde ferner die alkalische Spaltung von ß-alkoxysubstituierten Estern im Gaszustand zu os,ß-ungesättigten Estern nach dem Verfahren der USA.-Patentschrift 2 457 225 durchgeführt, wobei Alkali- und Erdalkaliverbindungen als Katalysatoren verwendet werden.
  • Die Spaltprodukte sind im wesentlichen frei von Säure, jedoch tritt bei den hohen Spalttemperaturen bereits ein beträchtlicher thermischer Abbau des gebildeten Esters ein, was sich in einer starken Gelbbraunfärbung des Spaltproduktes und der alsbaldigen Abscheidung von Kohle auf dem Katalysator und in einer damit verbundenen Wirkungsverminderung äußert.
  • Nach dem Verfahren der britischen Patentschrift 584607 werden zur Spaltung von a-Alkoxyisobuttersäureestern wasserentziehende Mittel, z. B. Phosphorpentoxyd, aktives Aluminiumoxyd oder wasserfreie Oxalsäure verwendet. Bei der Verwendung von Phosphorpentoxyd wird das abgespaltene Methanol nahezu restlos zerstört. Außerdem geht dadurch Phosphorpentoxyd in Phosphorsäure über, welche stark korrodierend auf die Gefäßwände wirkt. Auch ist das Arbeiten mit Phosphorpentoxyd gefährlich. Nicht übersehen werden darf ferner die Tatsache, daß bei diesem Verfahren große Katalysatorenmengen eingesetzt werden müssen.
  • Das Verfahren der USA.-Patentschrift 2 571 212 ist auf die Herstellung von ungesättigten Monocarbonsäureestern beschränkt, welche in ß-Stellung eine Alkoxygruppe enthalten. Die ß,ß-dialkoxysubstituierten Carbonsäureester enthalten eine acetalartige Atomgruppe, im Gegensatz zu der ätherartigen Gruppe des Verfahrens der Erfindung. Außerdem sind acetalartige Atomgruppen im Gegensatz zu Äthern bekanntlich leicht spaltbar.
  • Nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 729 342 werden zwar saure Katalysatoren verwendet.
  • Dadurch werden als beste Ausbeute nur 84,8 0/o Acrylsäuremethylester erhalten.
  • Ähnlich liegen die Verhältnisse bei dem Verfahren der deutschen Patentschrift 847 443, bei welchem die Ausbeuten an ungesättigten Estern zwischen 60,6 und 670/o betragen.
  • Nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 885 542 wird lediglich Acrylsäuremethylester hergestellt, während nach dem Verfahren der Erfindung sowohl die homologen Ester der Acrylsäure wie auch die der o;-alkylsubstituierten Acrylsäuren gewonnen werden können.
  • Es wurde gefunden, daß man Acrylsäure- und a-Alkylacrylsäureester, welche in ß-Stellung keine Alkoxygruppe tragen, durch Alkoholabspaltung aus a- oder ß-Alkoxymonocarbonsäureestern in Gegenwart sauer wirkender Katalysatoren dadurch herstellt, daß man aus dampfförmigen - oder fl-Alkoxymonocarbonsäureestern bei einer Temperatur von 200 bis 400"C, besonders 270 bis 3500 C, Alkohol abspaltet in Gegenwart von Katalysatoren, die aus Kieselsäure und aus entweder 0,1 bis 1001o der Oxyde der Metalle der IV. oder V. Nebengruppe des Periodensystems oder 0,4 °/0 Titandioxyd, 14,7 01o Aluminiumoxyd, 2,7 0/o Ferrioxyd, 0,7 0/o Calciumoxyd und 15,4 0/o chemisch gebundenem Wasser bestehen.
  • Als Metalloxyde der IV. und V. Nebengruppe des Periodensystems sind brauchbar die Oxyde von Titan, Zirkon, Thorium und Tantal.
  • Es werden also Katalysatoren verwendet, die kaum Nebenreaktionen bewirken. Außerdem werden höhere Umsätze bzw. höhere Ausbeuten an Acryl- und o;-Alkylacrylsäureestern erzielt.
  • Die Alkoholabspaltung erfolgt aus den dampfförmigen Ausgangsstoffen in einem fortlaufenden oder unterbrochenen Verfahren. Die verdampften Ausgangsstoffe werden bei Normaldruck oder Unterdruck, zweckmäßig in inerter Atmosphäre, z. B. in Gegenwart von Stickstoff, durch ein mit dem Katalysator gefülltes, erhitztes Rohr geführt. Das Erhitzen des Rohres kann elektrisch oder durch ein erhitztes Gas erfolgen, das durch einen Ventilator um das Rohr geführt wird, wodurch örtliche Überhitzungen vermieden werden.
  • Die Dämpfe werden nach der Alkoholabspaltung und erfolgtem Verflüssigen in einer auf etwa 0°C gekühlten Vorlage aufgefangen. Der entstandene ungesättigte Monocarbonsäureester wird vom nicht umgesetzten Ausgangsester und den Nebenprodukten durch einfache oder azeotrope Destillation abgetrennt. Das Reaktionsgemisch kann aber auch durch extraktive Destillation, gegebenenfalls unter Zusatz von Polymerisationsverzögerern, z. B. Stickoxyden, in bekannter Weise in seine Bestandteile zerlegt werden.
  • Die Abspaltung des Alkohols aus den Ätherestern ist bei der Durchführung des Verfahrens von der Reaktionstemperatur und der vorhandenen Katalysatormenge abhängig. Die Belastung des Katalysators je Zeiteinheit kann innerhalb weiter Grenzen schwanken und den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden.
  • Beispiel 1 Die Herstellung des Katalysators erfolgt in bekannter Weise durch Mischen der Lösungen der Chloride des Titans bzw. Tantals in niedrigmolekularen Alkoholen, z. B. in Methyl- oder Äthylalkohol, mit einer zur Fällung der Kieselsäure ausreichenden Menge wäßriger Säure, wie Salzsäure. Anschließend wird eine wäßrige Alkalisilikatlösung in diese Mischung eingetragen und der mit Wasser gewaschene Katalysator bei 110"C, zweckmäßig in wasserdampfhaltiger Atmosphäre getrocknet und anschließend bei etwa 350"C calciniert.
  • ß-Methoxypropionsäuremethylester wird bei einer Temperatur von 270"C in Dampfform über einen Katalysator geleitet, welcher aus 99 °/0 Kieselsäure und 10/o feinstverteiltem Titandioxyd besteht. Die Durchsatzgeschwindigkeit beträgt 0,37 g ßMethoxypropionsäuremethylester je Kubikzentimeter Katalysator je Stunde. Der Umsatz beträgt 75,9°/0, bezogen auf den eingesetzten ß-Methoxypropionsäuremethylester, bei einer Ausbeute an Acrylsäuremethylester von 95,5 O/o.
  • Außerdem werden 72,2 °/o abgespaltenes Methanol, bezogen auf den umgesetzten ß-Methoxypropionsäuremethylester, erhalten. Der Anteil derAcrylsäure an dem insgesamt entstandenen Reaktionsgemisch aus Acrylsäure und Acrylsäuremethylester beträgt 2,4 O/o. Das rohe entstandene Reaktionsgemisch ist völlig farblos.
  • Kieselsäure allein zeigt bei einer Spalttemperatur von 270"C keine Spaltwirkung. Bei einer Temperatur von 300°C erzielt man unter sonst gleichen Reaktionsbedingungen einen Umsatz von 90,9 °/0 und eine Ausbeute an Acrylsäuremethylester von 91,30/,, bezogen auf den umgesetzten ß-Methoxypropionsäuremethylester.
  • Die angegebenen Umsätze und Ausbeuten sind nach einer Benutzungszeit des Katalysators von etwa 120 Stunden unverändert.
  • Wird nach dem Beispiel 2 der USA.-Patentschrift 2 457 225 ein durch Tränken von Kieselsäuregel mit 10°/Oiger wäßriger Boraxlösung hergestellter Katalysator verwendet, so werden unter den vorstehenden Bedingungen keine meßbaren Umsätze und Ausbeuten erzielt.
  • Die Aufarbeitung des entstandenen Reaktionsgemisches erfolgt in bekannter Weise. Durch fraktionierte Destillation bei einem Vakuum von 270 mm Quecksilbersäule erhält man zuerst ein azeotropes Gemisch aus 540/o Methanol und 46°/o Acrylsäuremethylester, welches das gesamte aus dem ß-Methoxypropionsäuremethylester abgespaltene Methanol und einen Teil des entstandenen Acrylsäuremethylesters enthält. Die weitere Trennung von methanolfreiem Acrylsäuremethylester und ßMethoxypropionsäuremethylester durch gewöhnliche Destillation ist ohne weiteres möglich, da beide miteinander kein azeotropes Gemisch bilden.
  • Das erhaltene azeotrope Gemisch aus 46°/o Acrylsäuremethylester und 54°/0 Methanol wird folgendermaßen getrennt.
  • Einer3 m langenDestillationskolonne aus V2A-Stahl von 6 cm Innendurchmesser mit Mantelheizung und Maschendrahtnetzfüllung wird im unteren Drittel das obige azeotrope Gemisch in Dampfform mit einer Geschwindigkeit von 200 Teilen je Stunde zugeführt.
  • Die Mantelheizung wird auf etwa 44°C eingestellt und die Destillationsblase auf etwa 6S"C erhitzt. Im oberen Teil der Kolonne werden stündlich 1200 Teile auf etwa 44°C erhitztes Wasser zugeführt. Der Druck am Kolonnenkopf beträgt 250 mm Quecksilbersäule.
  • Am Kopf der Kolonne geht bei 44"C ein azeotropes Gemisch aus 92,8 0/o Acrylsäuremethylester und 7,2 0/o Wasser über, welches sich beim Abkühlen in zwei Schichten trennt. Die untere, wäßrige Schicht wird auf den Kopf der Kolonne zurückgeleitet. Die obere Schicht wird abgezogen und besteht aus Acrylsäuremethylester mit weniger als 0,5 0/o Methanol.
  • In einer zweiten Kolonne, in die kontinuierlich das Sumpfprodukt der ersten Kolonne geleitet wird, wird bei erhöhter Temperatur das Methanol abdestilliert.
  • Die Wiederbelebung des Katalysators erfolgt durch Oxydation der kohlenstoffhaltigen Abscheidungen, indem man ein vorerhitztes sauerstoffhaltiges Gas, welches aus Luft und einem inerten Gas, wie Stickstoff, besteht, bei einer Temperatur von 550"C mit dem Katalysator in Berührung bringt. Der auf diese Weise wiederbelebte Katalysator zeigt in seiner Wirksamkeit keine Unterschiede gegenüber einem frisch hergestellten Katalysator. Nach fünfmaliger Wiederbelebung werden die erzielten Ergebnisse unverändert wieder erhalten.
  • Beispiel 2 Der Katalysator wird wie im Beispiel 1 hergestellt.
  • ß-Methoxyisobuttersäuremethylester wird in Dampfform mit einer Geschwindigkeit von 1,0 g ß-Methoxyisobuttersäuremethylester je Kubikzentimeter Katalysator je Stunde über einen Katalysator geleitet, welcher aus 99,8 0/o Kieselsäure und 0,2 feinstverteiltem Tantaloxyd besteht. Die Reaktionstemperatur beträgt 300"C. Der Umsatz beträgt, bezogen auf eingesetzten ß-Methoxyisobuttersäuremethylester, 82,0 °/o bei einer Ausbeute an Methacrylsäuremethylester von 94,0 0/o' wobei 74,7 0in Methanol entstehen, bezogen auf umgesetzten fi-Methoxyisobuttersäuremethylester.
  • Das rohe, entstandene Reaktionsgemisch ist fast farblos. Bei 350"C beträgt der Umsatz 89,40/o und die Ausbeute an Methacrylsäuremethylester 90,70/,, bezogen auf umgesetzten ß-Methoxyisobuttersäuremethylester.
  • Beispiel 3 a-Methoxyisobuttersäuremethylester wird in Dampfform bei einer Temperatur von 260"C mit einer Geschwindigkeit von 0,7 g -Methoxyisobuttersäuremethylester je Kubikzentimeter Katalysator je Stunde über einen Katalysator geleitet, welcher aus 990/, Kieselsäure und 1 0in Titandioxyd besteht. Der Umsatz beträgt 81 °/o, bezogen auf den eingesetzten -Methoxyisobuttersäuremethylester. Die Ausbeute an Methacrylsäuremethylester ist 950/o' bezogen auf den umgesetzten cc-Methoxyisobuttersäuremethylester.
  • Beispiel 4 ß-Methoxypropionsäuremethylester wird in Dampfform bei einer Temperatur von 300"C mit einer Geschwindigkeit von 0,37 g ß-Methoxypropionsäuremethylester je Kubikzentimeter Katalysator je Stunde über einen Katalysator von der Art des Montmorillonits geleitet, der aus 66,1 0/o Kieselsäure, 14,7 0/o Aluminiumoxyd, 2,7 0/o Ferrioxyd, 0,7 0/o Calciumoxyd, 0,4% Titandioxyd und 15,4% Wasser besteht. Der Umsatz beträgt 81,5°/o, bezogen auf eingesetzten ß-Methoxypropionsäuremethylester. Die Ausbeute an Acrylsäuremethylester ist 90,7 0/o und an Methanol 72,0°/o, bezogen auf umgesetzten ß-Methoxypropionsäuremethylester. Das erhaltene Rohester ist völlig farblos. Der Anteil der Acrylsäure an der entstandenen Menge Acrylsäure und Acrylsäuremethylester beträgt 4,l20/o.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-und o;-Alkylacrylsäureestern, welche in ß-Stellung keine Alkoxygruppe tragen, durch Alkoholabspaltung aus os- oder ß-Alkoxymonocarbonsäureestern in Gegenwart sauer wirkender Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man aus dampfförmigen oc- oder ß-Alkoxymonocarbonsäureestern bei einer Temperatur von 200 bis 400° C, besonders 270 bis 350"C, Alkohol abspaltet in Gegenwart von Katalysatoren, die aus Kieselsäure und aus entweder 0,1 bis 100/o Oxyden der Metalle der IV. oder V. Nebengruppe des Periodensystems oder 0,4 0/o Titandioxyd, 14,7 °/o Aluminiumoxyd, 2,7 0/o Ferrioxyd, 0,7 0/o Calciumoxyd und 15,4 0/o chemisch gebundenem Wasser bestehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkoholabspaltung in Gegenwart eines Katalysators durchführt, der aus Kieselsäuregel und Oxyden des Titans, Zirkons, Thoriums oder Tantals besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 729 342, 847 443, 885 542; USA.-Patentschriften Nr. 2 341 663, 2 393 737, 2457225,2571212, 2816921; britische Patentschrift Nr. 584 607.
DEW23437A 1958-06-03 1958-06-03 Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeure- und ª‡-Alkylacrylsaeureestern durch Alkoholabspaltung aus ª‡- oder ª‰-Alkoxymonocarbonsaeureestern Pending DE1124481B (de)

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