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DE1124281B - Warenmagazin fuer Selbstverkaeufer - Google Patents

Warenmagazin fuer Selbstverkaeufer

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Publication number
DE1124281B
DE1124281B DESCH21403A DESC021403A DE1124281B DE 1124281 B DE1124281 B DE 1124281B DE SCH21403 A DESCH21403 A DE SCH21403A DE SC021403 A DESC021403 A DE SC021403A DE 1124281 B DE1124281 B DE 1124281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
plates
self
cans
circular arc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH21403A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1761697U (de
Inventor
Joseph B Donnelly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schenley Industries Inc
Original Assignee
Schenley Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schenley Industries Inc filed Critical Schenley Industries Inc
Priority to DESCH21403A priority Critical patent/DE1124281B/de
Publication of DE1124281B publication Critical patent/DE1124281B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/34Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which the magazines are of zig-zag form

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

  • Warenmagazin für Selbstverkäufer Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Selbstverkäufern für in Dosen verpackte Waren, beispielsweise Bier, und bezieht sich im besonderen auf die Ausbildung der Führungsbahn für die Dosen.
  • Bekannt sind bei Selbstverkäufern zickzackförmig verlaufende Führungsbahnen für liegende zylinderförmige Warenpackungen, bei denen die Ware durch zusätzliche Flansche der Führungsbahnen geführt werden oder durch Drähte, die verschweißt werden müssen.
  • Die Erfindung bezweckt eine einfache und billige Herstellung und Montage der Warenführungen und erreicht diese dadurch, daß die senkrechten Seitenwände des Warenmagazins, deren Abstände nur geringfügig größer sind als die Länge der zylinderförmigen Warenpackungen, aus mehreren gleichartigen, waagerecht zusammenstoßenden, rechteckigen Platten bestehen, daß die Führungsbahnen, auf denen die zylinderförmigen Warenpackungen mit ihren beiden Enden aufliegen bzw. abrollen, durch aus dem Material der Platten herausgedrückte Stege gebildet sind, und daß jede Platte die benachbarte Platte mit einem Auge überlappt, durch das beide Platten verbindende Bolzen geführt sind.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch den Selbstverkäufer, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1. Die Linie 1-1 der Fig. 2 zeigt die Lage des Schnittes der Fig. 1, Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch die Warenausgabe und ihre Einzelteile, und zwar bei der Ausgabe einer Dose, Fig. =1 in vergrößertem Maßstab den Mechanismus der Warenausgabe unmittelbar nach der in Fig. 3 gezeigten Stellung, Fig. 5 das Schaltscherna des Selbstverkäufers, Fig. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 1.
  • Der dargestellte Selbstverkäufer ist für die Ausgabe von mit Getränken, beispielsweise Bier, gefüllten Dosen bestimmt. Solche Selbstverkäufer werden durch eine Kühleinrichtung auf niedrige Temperatur gehalten. Der dargestellte Selbstverkäufer ist aber auch für andere Waren brauchbar.
  • Der Selbstverkäufer hat einen Isolierteil 21 mit oberliegenden Kühlschlangen 22, die an einen außerhalb des isolierten Teils angeordneten Kompressor 23 angeschlossen sind. Durch die Kühlschlangen 22 wird eint Umlauf gekühlter Luft bewirkt, und durch nicht dargestellte Thermostate wird im Innenraum eine derjenigen Ware entsprechende Temperatur aufrechterhalten. Der Selbstverkäufer hat zwei Einwurfschlitze 24 für Geldstücke, und jeder Einwurfschlitz bedient ein Paar Führungsbahnen 26 für die Dosen. lach Einwurf eines Geldstückes in einen der Schlitze 24 wird also eine Dose 2() aus einer der beiden Führungsbahnen ausgegeben, die von dem entsprechenden Geldschlitz bedient werden. Wenn der Vorrat einer Führungsbahn ausgegeben ist, erfolgt die Ausgabe aus der anderen Führungsbahn. Wenn alle Führungsbahnen leer sind, leuchtet eine Lampe 27 (Fig. 5) auf, die dies anzeigt, und ein trotzdem eingeworfenes Geldstück wird zurückgegeben.
  • Die Führungsbahnen in dem Selbstverkäufer werden von parallelen senkrechten Wänden 28' gebildet; die sich von vorn nach hinten erstrecken und auf einem isolierten Bodenteil abstützte. Die Wände haben einen gegenseitigen Abstand; der etwas größer ist als die Höhe der Dosen 20. Die Dosen 20 werden liegend eingeführt. Jede Wand 28 ist aas einer Mehrzahl von Platten 29 zusammengesetzt, die mit waagerechten aufeinandertiegen und, wie weiter unten beschrieben, miteinander verbunden werden. Jede der dünnen leichten Platt= 29 bildet an jeder Seite eine sich von vorn nach hinten erstrekkende Führungsfrächs 31, die sich von der vorderen Ecke 32 um einen Winkei von ungefähr 7° geneigt nach hinten erstreckt (33). Die Führungsbahn ist dann hinten um einen Winkel von ungefähr 166° herumgebogen und verläuft wieder hack vom unten, und zwar wieder um einen Winkel von etwa 7° geneigt, nach der vorderen unteren Ecke 34, wo sie dann mit in den nächsten weiter unten gelegenen Teil der Führungsbahn einmündet. Solche zickzackförmig verlaufenden Führungsbahnen sind an sich bekannt.
  • Die Warenführungen werden von aus dem Material herausgedrückten Stegen 36, 37 der Platten gebildet, wobei der Steg 36 eine senkrechte Abstützung der herabrollenden Dosen ist, die dann nach Umbiegung der Führungsbahn, wenn die Dosen nach vorn rollen, über den Dosen liegt. Der andere Steg 37 verläuft beim Rollen der Dosen nach rückwärts über den Dosen und bildet beim Vorwärtsrollen der Dosen deren senkrechte Abstützungen. Die Stege 36; 37 haben in den Umbiegungen einen Krümmungsrädius, der etwas größer ist als der Dosendurchmesser, wie bei 38, 39 in den Zeichnungen gezeigt. Mit 41 und 42 sind die Mittelpunkte dieser Krümmungsradien bezeichnet. Der gegenseitige Abstand der Stege 36, 37 ist etwas größer als der Durchmesesr der Dosen 20. Die unteren Teile der Stege 36, 37 bilden beim Herabrollen der Dosen eine Abstützung für deren Enden, während die über den Dosen liegenden Teile der Stege ein Herausheben der Dosen oder ein Verklemmen des Selbstverkäufers verhindern.
  • Die Stege halten also die Dosen in dem Führungsweg. Da die Platten 29 einen Abstand haben, der nur wenig größer ist als die Länge der Dosen 20, können diese nicht seitwärts abrutschen, sofern sie ordnungsgemäß in die Führungsbahnen eingelegt wurden. Die Platten 29 haben Durchbrechungen 43, so daß die kalte Luft auch durch die Raumteile zirkulieren kann, die nicht zu den Führungsbahnen gehören.
  • Die Verbindung der einzelnen Plätten 29 erfolgt durch von diesen gebildeten Augen 46, die sich von den oberen Kanten nach oben erstrecken und die nächste Platte 29 überlappen. Diese Augen sind seitwärts abgeknickt, so daß sie den darüberliegenden Teil überlappen, wie aus Fig. 6 ersichtlich. Durch die Augen 46 sind die Bolzen 47 gesteckt, die die übereinanderliegenden Platten zusammenhalten. Die Bolzen halten gleichzeitig die Wände in richtigem Abstand. Die Bolzen 47 liegen in Hülsen 48 und haben flache Enden, so daß die einzelnen Teile in richtiger Lage gehalten werden. Dies kann zusätzlich noch durch Bolzen 49 und Hülsen 48 unterstützt werden.
  • Oben in dem Selbstverkäufer ist eine Öffnung 56 vorgesehen, durch die die Dosen 20 eingelegt werden. Dies erfolgt so, daß die Dosen waagerecht liegen und daß ihre Endbördelungen auf den Stegen 36, 37 liegen. Wenn eine Dose ausgegeben ist, rollen die anderen nach.
  • Unten an jedem Führungsbahnpaar befindet sich ein Leerschalter 57, 58, beispielsweise ein Mikroschalter. Das Gewicht der auf den nachgiebigen Fingern 59 ruhenden Dosen schließt diese Schalter 57, 58; solange sich eine Dose in der Führungsbahn befindet. Wenn alle Dosen ausgegeben sind, bewegt sich der Finger 59 nach oben und unterbricht den elektrischen Kontakt. Ein weiterer Schalter 61 am unteren Ende jeder Führungsbahn wird durch einen Finger 62 durch das Gewicht der Dosen geschlossen gehalten. Wenn alle Dosen ausgegeben sind, öffnet der Finger 62 den Schalter 61, und dies bewirkt das Aufleuchten einer Lampe 27 außerhalb des Selbstverkäufers. Dadurch wird also das Verkaufspersonal auf das Nachfüllen des Automaten aufmerksam gemacht, bzw. ein Käufer ersieht daraus, daß die zu dem entsprechenden Geldeinwurf 24 gehörenden Führungsbahnen leer sind.
  • Der Ausgabemechanismus ist in den Fig: 3 und 4 gezeigt. Am unteren Ende jeder Führungsbahn sind zwei senkrecht bewegbare Bolzen 66, 67 vorgesehen. In der oberen Stellung erstreckt sich jeder dieser Bolzen in die Führungsbahn, und zwar so weit; daß er die Dosen am Nachrollen verhindert. Die Bolzen 66, 67 gleiten in Büchsen 68; die durch den Teil 21 des Selbstverkäufers geführt sind. Die oberen Enden des Bolzens 66, 67 sind zugespitzt und konisch, so däß sie sich wirksam an die unterste der runden Dosen anlegen.
  • Die unteren Enden dieser Bolzen sind gelenkig an den äußeren Enden eines T-förmigen Hebels 71 angeschlossen, dessen oberer Teil 72 etwa waagerecht verläuft. Das eine Ende dieses oberen Teils 72 ist mittels einer Schlitzführung mit dem Bolzen 66 verbunden und das andere Ende ebenso mit dem Bolzen 67. Der T-förmige Hebel 71 ist um einen Festpunkt des Selbstverkäufers mittels eines Gelenkbolzens 73 schwenkbar gelagert, der ungefähr durch die Mitte des waagerechten Teils 72 verläuft. Der untere Teil des T-förmigen Hebels 71 ist mittels einer Schlitzführung an einem waagerecht bewegbaren Solenoidarm 76 angeschlossen. Eine Feder 77 hält den Hebel 71 normalerweise in der in Fig. 4 gezeigten Lage, so daß also der Bolzen 66 sich gegen die unterste Dose der Führungsbahn anlegt. Wenn ein Käufer ein Geldstück in den Schlitz 24 eingeworfen hat, wird der Solenoid 78 unter Strom gesetzt und zieht den Arm 76 zurück, wodurch der T-förmige Hebel in die in Fig. 3 gezeigte Lage kommt. Der Bolzen 66 wird also heruntergezogen, so daß die unterste Dose herausrollen kann. Gleichzeitig wird der Bolzen 67 nach oben bewegt, so daß die anderen Dosen nicht nachrollen können. Das Zurückziehen des Solenoids 78 erfolgt nur so kurze Zeit, daß das Geldstück durch den Münzschalter 79 fallen kann. Gleich danach bewegt die Feder 77 den T-förmigen Hebel 71 wieder in die in Fig. 4 gezeigte Lage, wodurch der Bolzen 67 zurückgezogen wird und die Dosen um eine Dosenlänge vorrollen können. Die letzte Dose legt sich also dann wieder gegen den Bolzen 66, bis ein neuer Geldeinwurf erfolgt. In der Nähe des unteren Endes der Führungsbahn ist eine isolierte Fallklappe 81 vorgesehen, die auf Schwenkarmen 82 geführt ist und ein Gegengewicht 83 besitzt, so daß sie normalerweise den isolierten Boden des Selbstverkäufers abschließt. Hierdurch ist ein Entweichen der kühlen Luft verhindert. Wenn das Gewicht einer Dose auf der Fallklappe 81 ruht; wird das Gegengewicht 83 überwunden, und die Klappe schwingt nach unten in die in Fig: 3 gezeigte Lage: Die ausgegebene Dose rollt also in den Ausgaberaum 84, wo sie der Käufer mit der Hand herausnehmen kann.
  • Der Selbstverkäufer kann auch einen Dosenöffner zur Verfügung halten und einen Behälter für leere Dosen.
  • Der Selbstverkäufer kann auch einen Dosenöffner gezeigt. Die beiden Leerschalter 57, 58 sind geschlossen, da sich in beiden Führungsbahnen wenigstens eine Dose befindet. Der Lampenschalter 61 ist offen, da sich in der zweiten Führungshahn noch eine Dose befindet. Das Relais 86 ist so eingestellt, daß nach Einwurf eines Geldstückes und Schließen des Münzenschalters 79 das Solenoid 78 unter Strom gesetzt wird und eine einzelne Dose ausgegeben werden kann, bis die erste Führungsbahn leer ist. Dann wird der Leerschalter 57 geöffnet und das Relais 86 in die entgegengesetzte Stellung gestellt. Dann wird das Solenoid 78 bei Einwurf eines Geldstückes wieder unter Strom gesetzt, bis alle Dosen der zweiten Führungsbahn ausgegeben sind. Der Leerschalter 78 öffnet sich dann, und der die Rückgabe der Geldstücke bewirkende Magnet 88 und das Relais 86 werden abgeschaltet, so daß nachfolgend eingeworfene Geldstücke wieder zurückgegeben werden. Gleichzeitig wird der Lampenschalter 61 geschlossen, so daß die Lampe 27 aufleuchtet.
  • Die Stromführungen für diese Funktionen sind aus Fig. 5 ersichtlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Warenmagazin für Selbstverkäufer mit einer zickzackförmig verlaufenden Führungsbahn für liegende zylinderförmige Warenpackungen, da-durch gekennzeichnet, daß die senkrechten Seitenwände (28) des Warenmagazins, deren Abstände nur geringfügig größer sind als die Länge der zylinderförmigen Warenpackungen (20), aus mehreren gleichartigen, waagerecht zusammenstoßenden, rechteckigen Platten (29) bestehen, daß die Führungsbahnen, auf denen die zylinderförmigen Warenpackungen (20) mit ihren beiden Enden aufliegen bzw. abrollen, durch aus dem Material der Platten (29) herausgedrückte Stege (36, 37) gebildet sind und daß jede Platte (29) die benachbarte Platte mit einem Auge (46) überlappt, durch das beide Platten verbindende Bolzen (47) geführt sind.
  2. 2. Warenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der aus dem Material der Platten (29) herausgedrückten Stege (36) an der Vorderseite des Selbstverkäufers kreisbogenförmig und in an sich bekannter Weise anschließend gerade schräg nach unten verläuft und an der folgenden Umbiegung der Führungsbahn spitzwinklig endet, dann in entgegengesetzter Richtung wieder gerade schräg nach unten verläuft und an der folgenden vorderen Umbiegung (39) wieder kreisbogenförmig ist, während der andere Steg (37) in der gleichen Reihenfolge zunächst gerade schräg nach unten, an der folgenden Umbiegung (33) kreisbogenförmig und dann entgegengesetzt wieder gerade schräg nach unten verläuft, wobei der Krümmungsradius der kreisbogenförmigen Teile der Stege etwas größer ist als der Durchmesser der geführten Ware.
  3. 3. Warenmagazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der die Wand einer Führungsbahn bildenden Teile (29) durch in Hülsen liegende Bolzen (47) erfolgt, wobei die Hülsen (48) die parallelen Wände (28) auf Abstand halten, und daß zusätzliche Bolzen (49) außerhalb der Führungsbahn liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 117 674; USA.-Patentschriften Nr. 1280 441, 2 252 493, 2 260 643, 2 315 515, 2 321642, 2 376 960, 2628875.
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