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DE2202968A1 - Warenautomat - Google Patents

Warenautomat

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Publication number
DE2202968A1
DE2202968A1 DE19722202968 DE2202968A DE2202968A1 DE 2202968 A1 DE2202968 A1 DE 2202968A1 DE 19722202968 DE19722202968 DE 19722202968 DE 2202968 A DE2202968 A DE 2202968A DE 2202968 A1 DE2202968 A1 DE 2202968A1
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DE
Germany
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vending machine
magazine
hangers
locking device
machine according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19722202968
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English (en)
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DE2202968B2 (de
DE2202968C3 (de
Inventor
Toyohide Imamura
Norimichi Nagatani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOKUSAI KEISO CO Ltd
Original Assignee
KOKUSAI KEISO CO Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOKUSAI KEISO CO Ltd filed Critical KOKUSAI KEISO CO Ltd
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Publication of DE2202968B2 publication Critical patent/DE2202968B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2202968C3 publication Critical patent/DE2202968C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/64Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are individually suspended from stationary supports

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

1 A - 327
Kokuaai Keiso Co., Ltd., Tokyo, Japan
Warenautomat
Die Erfindung betrifft einen Warenautomaten mit mindestens einem Warenmagazin, mit einer Sperreinrichtung und mit einer Ausgabestation.
Im herkömmlichen Warenautomaten sind z.B. die zu verkaufenden Gegenstände aiigestapelt und sie werden ausgegeben, in dem jeweils der unterste Artikel in dem Stapel mit einem Schieber, welcher nach Einwurf der richtigen Münze betätigt wird, herausgeschoben. Ferner sind Warenautomaten bekannt, bei denen Reihen von Artikeln, welche verkauft werden sollen, quer oder horizontal im Abstand voneinander angeordnet sind und sich mit einer Neigung vertikal erstrecken. Ferner sind Verkaufsautomaten mit Magazinsäulen in dem Automatenechrank bekannt. Die Artikel in Jeder Reihe werden durch eine Sperreinrichtung an einer Vorwärtsbewegung gehindert. Wenn die Sperreinrichtung freigegeben wird, so wird ein Artikel an den Käufer abgegeben und der jeweils vorderete Artikel in einer Reihe gleitet entlang der geneigten Führungsbahn unter dem Einfluß der Schwerkraft und fällt in eine gemeinsame Ausgaberutsche, welohe zu einer Ausgabestation führt. Derartige Stapelautomaten oder
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Schaohtautomaten umfassen in dem Automatenschrank in vertikaler Richtung gestapelte Artikel und einen Schieber, welcher durch ein Solenoid oder dgl. betä tigt werden kann und an der hinteren Kante des untersten Artikels in dem Stapel angreift und diesen heraus und zu einer öffnung stößt, durch welche die Artikel sukzessive ausgegeben werden. Derartige Verkaufsautomaten eignen sich zum Verkaufen von Artikeln, welche relativ dick sind und eine ebene Stapelfläche aufweisen, wie z.B. für Zigarettenpackungen.
Andererseits sind Warenautomaten bekannt, bei denen Artikel duroh Herabgleiten oder Herabrollen auf einer schiefen Führungsbahn ausgegeben werden. Diese Automaten eignen sich im allgemeinen zum Verkauf von rollfähigen Artikeln, wie z.B. Dosen oder Flaschen. Im allgemeinen umfassen diese Maschinen eine Vielzahl vertikal ausgerichteter sinusförmiger oder serpentinenartiger Führungsbahnen zur Führung von Dosenreihen oder dgl. Diese Führungsbahnen sind nebeneinander in dem Automatenschrank untergebracht. Am Ausgabeseitigen Ende der Führungsbahnen befinden sich Sperreinrichtungen zur jeweiligen Freigabe des vordersten Artikels einer Reihe, welche die übrigen Artikel daran hindern, vorzurollen.
Andere Maschinen dieser Art umfassen eine Vielzahl von Plattformen oder Fächern, welche vertikal im Schrank untergebracht sind und zu einer Ausgaberutsche hingeneigt sind, welche zur Ausgabestation führt. Auch diese Maschinen umfassen eine Sperreinrichtung, welche die vorderste Dose oder Flasche oder dgl. freizugeben vermag und die übrigen Dosen oder Flaschen einer Reihe an einem Vorwärterollen zu hindern vermag.
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Die für solche Warenautomaten verwendeten Sperreinrichtungen umfassen gewöhnlich einen Rotor, welcher ein Sperrelement und ein Freigabeelement aufweist, wobei der Rotor periodisch aus dem verriegelten Zustand freigegeben wird, wobei die Steuerung mit Hilfe eines Solenoids, eines Solenoidschalters und eines Begrenzungsschalters erfolgt. Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Plattform, auf welcher der vorderste Artikel ruht, mit einem durch ein Solenoid betätigten Schieber verschwenkbar zu machen, wobei das Solenoid den Schieber zurückzieht und somit die platte nach unten verschwenkt, sodaß die vorderste Dose in die Ausgaberutsche hineinfällt.
Verkaufsautomaten der genannten Art sind für Dosen, Flaschen oder für relativ feste Schachteln einigermaßen geeignet. Sie eignen sich jedoch nicht für nicht rollfähige Artikel oder für Artikel, welche nicht in einem Stapelmagazin untergebracht und mit einem Kolben oder Stempel herausgedrückt werden können, wie z.B. für Socken, Strümpfe, Textilwaren oder dgl.
Es sind bereits Warenautomaten für flexible oder nicht rollfähige Artikel vorgeschlagen worden, bei denen die zu verkaufenden Artikel in helixförmigen Säulen gelagert sind und durch eine gesteuerte Drehbewegung der Säulen|ausgegeben werdene Andere Maschinen sind vorgeschlagen worden, bei denen Einrichtungen zum Zurückhalten der zu verkaufenden Artikel an endlosen Bändern vorgesehen sind, welche eine schrittweise Bewegung erfahren. Dabei werden die Artikel unter der Schwerkraft über eine Ausgaberutsche dem Kunden zugeführt. Derartige herkömmliche Geräte sind jedoch zu kompliziert oder aufwendig.
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Somit ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Warenautomaten mit mindestens einem Warenmagazin, mit einer Sperreinrichtung und mit einer Ausgabestation zu schaffen, welcher einen einfachen Aufbau hat und mit großer Betriebssicherheit arbeitet und welcher sich für verschiedenste Artikel von beliebiger Gestalt, Größe und Art eignet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Warenmagazin als Hängermagazin ausgebildet ist, mit an Hängern befestigten Waren, wobei die Hänger einen Kopf, einen Stiel und einen Haken aufweisen und wobei Jeweils eine Vielzahl von Hängern in einem Magazin sitzen, welches ein Führungsschienenbaute il zur Aufnahme der Hängerköpfe" aufweist, sowie eine sich in Längsrichtung über die volle Länge des Magazins erstreckende Öffnung, durch welche sich die Stiele der Hänger hindurcherstrecken und daß die Sperreinrichtung am unteren Ende des Magazins vorgesehen ist.
Ein derartiger Warenautomat eignet sich für die verschiedensten Arten von Artikeln, wie z.Bo für Bücher, Magazine, Socken, Strümpfe, Postkarten, Textilmaterialien, Bonbons, Nahrungsmittel, Schallplatten, Spielwaren oder dgl. Es ist ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß Hänger verwendet werden, um die Waren zu halten und freizugeben. Erfindungsgemäß können abgepackte Materialien oder andere Waren automatisch verkauft werden, wenn der zu verkaufende Artikel oder das abgepackte Material mit einem Hänger versehen ist oder mit einem Loch, in welches der Haken eines Hängers eingeführt werden kann. Die Qualität der zu verkaufenden Ware wird beim Hängen nicht beeinträchtigt. Der erfindungsgemäße Warenautomat hat eine große Kapazität und eignet sich für die Lagerung einer Vielzahl von Artikeln in dem Automatengehäuse. Ferner bedarf es zum Betrieb des Automaten einer sehr geringen elektrischen Energie. Die Hänger können in den Magazinen herabgleiten oder herabrollen.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Warenautomaten;
Figur 2 eine Seitenansicht des Warenautomaten gemäß Figur 1 im Schnitt;
Figur 3 eine schematische Darstellung einer Reihe von Arbeitsphasen des erfindungsgemäßen Warenautomaten ;
Figur 4A einen Längsschnitt des Warenmagazins außer Betrieb;
Figur 4B einen Längsschnitt de's Warenmagazins im Betrieb;
Figur 5 vergrößerte perspektivische Darstellungen der Bauteile des Warenmagazins;
Figur 6 einen Längsschnitt einer abgewandelten Ausführungsform des Warenmagazins des erfindungsgemäßen Warenautomaten im Betrieb und
Figur 7 einen Hänger zum Aufhängen der Ware.
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder sich entsprechende Bauteile. Die Figur 1 zeigt ein kubisches Gehäuse oder einen kubischen Schrank des erfindungegemäßen Verkaufsautomaten. Die Frontfläche 1 des Sohrankgehäuses umfaßt eine Vielzahl von Sichtfenstern 18 für die Ansicht der zu verkaufenden Artikel. Die Siohtfenster oder Schaufenster sind nebeneinander und vertikal mit Abstand voneinander angeordnet. Im Inneren des Gehäuses befinden sich Hängermagazine
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jeweils gegenüber den Schaufenstern der Frontfläche. Wie weiter unten im einzelnen erläutert» Unter jedem der 3chtfenater befindet eich ein Druckknopf 19' und ein Anzeigelämpchen 19. Mit Hilfe des Druckknopfes 19' wird eine beliebige horizontale oder vertikale Reihe von Artikeln ausgewählt, aus denen der Käufer einen Artikel zu kaufen wünscht. Die Anzeigelampe 19 leuchtet auf, wenn alle Artikel einer bestimmten Reihe freigegeben wurden, wodurch angezeigt wird, daß der Vorrat ausverkauft ist. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet einen Schlitz, in welchen die erforderliche Münze oder Wertmarke für den Kauf des Artikels gegeben werden muß. Wenn ein Kunde die Münze oder die Wertmarke in den Schlitz 20 steckt und den Druckknopf 19* betätigt, so wird der Artikel von einem Hängermagazin freigegeben und gelangt in die Ausgabestation 11. Der für den erfind ungsgemttßeη Warenautomaten erforderliche elektrische Stromkreis 1st herkömmlicher Natur und dem Fachmann bekannt. Daher wird er im folgenden nicht im einzelnen erläutert.
Gemäß Figur 2 ist eine Vielzahl von Hängermagazinen vorgesehen, welche allgemein durch das Bezugszeichen 3 bezeichnet sind. Diese Hängermagazine sind in dem Schrank nebeneinander und mit Abstand untereinander angeordnet. Das Magazin ist jeweils nach unten geneigt und die Magazinenden sind somit nach unten versetzt, wie in der Zeichnung dargestellt. Die Magazine sind jeweils so angeordnet, daß sie zu der Rückwandung des Schrankgehäuses hin abfallen. Ein Magazin 3 umfaßt eine Reihe von Hängern, welche die zu verkaufenden Artikel 16 tragen. Diese Hänger werden unter dem Einfluß der Schwerkraft zu dem Freigabeende des Magazins gedrückt. Die zu verkaufenden Artikel 16 hängen über einer gekrümmten Ausgaberutsohe 12, welche jeden freigegebenen Artikel zur Ausgabestation 11 führt. An einem mittleren Punkt der Auegaberutsche 12 kann ein Schalter vorgesehen sein, welcher duroh den freigegebenen Artikel betätigt wird und ein Solenoid eohaltet. Es können natürlich auoh andere Arten von Sohaltern bei dem erfindungsgemäßen Warenautomaten
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verwendet werden, und die Lage des Schalters ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Lage beschränkt. Unterhalb der Ausgaberutsche 12 befindet sich in dem Schrank eine Kammer 15 zur Aufnahme der gebrauchten Hänger, welche vom Hängermagazin freigegeben werden und nachfolgend vom Artikel gelöst werden und durch eine öffnung 14 fallen. Das Bezugszeichen 17 bezeichnet eine Sicherungsplatte gegen Diebe.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 3, 4, 5 und 6 soll der Aufbau der Hängermagazine und deren Arbeitsweise im folgenden beschrieben werden. Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Reihe von Arbeitsphasen eines Hängermagazins zur Freigabe des vordersten Hängers 2 einer Reihe von Hängern. Das Hängermagazin besteht im wesentlichen aus einem Führungechienenbauteil 6 für die Hänger 2. Diese Hänger werden durch die Schwerkraft vorwärtsbewegt. Ferner ist eine Sperreinrichtung vorgesehen, welche die Hänger aus dem Magazin entläßt und die restliche Hängerreihe 2 gegen die Vorwärtsbewegung hält, nachdem der vorderste Hänger freigegeben wurde. Die Sperreinrichtung 4 für die Hänger 2 kann in horizontaler Richtung zum Führungsschienenbauteil 6 hin- und herbewegbar sein. Dies geschieht mittels eines Solenoiis oder mittels eines Nockenmechanismus. Es muß hier jedoch betont werden, daß die Sperreinrichtung für die Hänger nicht nur durch eine hin- und hergehende Bewegung betätigt werden kann, sondern auch durch andere Einrichtungen, Wie z.B. durch ein Sternrad oder dgl.
Gemäß einer der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, welche in den Figuren 4 und 5 dargestellt ist, besteht das Führungsschienenbauteil 6 aus einem langgestreckten, kanalartigen Bauteil mit einer Längsöffnung 9 über die volle Länge der Untereeite dee FUhrungsschienenbauteils gemäß Figur 5C. Das Führungs-
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Schienenbauteil 6 ist fest in eine langgestreckte Hülle 5 eingesteckt, welche eine Längsöffnung 8 ähnlich der Längsöffnung 9 über die volle Länge der Unterseite aufweist. Dieses Bauteil weist in beiden Seitenwänden einen Schlitz 21 auf und an seiner Frontseite einen sich nach unten erstreckenden starren Flansch 22. Das Führungsschienenbauteil 6 ist über den Schlitzen befestigt. Zwischen einer Kante des Führungsschienenbauteils und dem Flansch 22 verbleibt ein Zwischenraum, durch welchen die Hänger fallen können, nachdem der jeweils vorderste Hänger freigegeben wurde und wenn die Sperreinrichtung zurückgezogen ist. Die Sperreinrichtung 4 ist derart vorgesehen, daß sie entlang dem Hüllenbauteil 5 hin- und herbewegt werden kann. Die Bodenwandung der Sperreinrichtung 4 umfaßt obere Stufen 23 und untere Stufen 24 und eine langgestreckte Öffnung 7 in der Mitte dieser Stufen. Die oberen Stufen können in den Schlitzen 21 hin- und herbewegt werden, während die unteren Stufen 24 entlang der Außenwandüng des Hüllenbauteils 5 bewegbar sind. Die Oberseite der Sperreinrichtung 4 ist nach unten geboden und bildet einen Arm 25, welcher die Bewegung des vordersten Hängers in der Hängerreihe steuert. Gemäß Figur 4 ist oberhalb des Führungsschienenbauteils 6 ein Solenoid 27 befestigt, welches eine Stange 28 aufweist, welche verschwenkbar mit einem Gelenk 26 verbunden ist, das seinerseits an der Wandung der Sperreinrichtung 4 angelenkt ist. Die Stange 28 ist mittels einer Zugfeder 29 nach hinten vorgespannt. Diese Feder 29 ist in geeigneter Weise am Führungsschienenbauteil 6 verankert.
Das so aufgebaute Hängermagazin ist in den Figuren 4 dargestellt. Gemäß Figur 4 kommt der vorderste Hänger 2 der Hängerreihe auf der Bodenwandung des Bauteils 5 zu liegen, wenn das Solenoid abgeschaltet wird. Hier wird der Hänger durch den Arm 25, durch die Kanten des Flansches 22 und durch das Führungsschienenbauteil 6 gemäß Figur 4A in Position gehalten.
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Wenn eine geeignete Münze eingeworfen wird und ein bestimmter Knopf gedrückt wird, so wird das Solenoid 27 betätigt und bewegt den Arm 28 derart, daß die Sperreinrichtung 4 vorwärtsbewegt wird. Sodann fällt der vorderste Hänger der Hängerreihe durch eine öffnung, welche sich dabei zwischen dem Arm 25 und dem Hüllbauteil 5 öffnet, so daß der Hänger über die Ausgaberutsche 12 zur Ausgabestation 11 geführt wird. Gleichzeitig bewegen sich die Stufen 23 in den Schlitten 21 vorwärts und erstrecken sich unterhalb des unteren Bereichs des nach unten stehenden Arms 22. Auf diese Weise wird der nachfolgende Hänger in der Hängerreihe daran gehindert aus dem Magazin herauszufallen, wie aus Figur 4B ersichtlich. Wenn der freigegebene Artikel die Ausgaberutsche 12 hinabgleitet, so wird der Schalter 13 betätigt, welcher das Solenoid umschaltet. Hierdurch wird die Sperreinrichtung 4- durch die Zugfeder 29 in ihre rückwärtige Position zurückgezogen. Sodann ist das Magazin für die Freigabe des nachfolgenden Hängers bereit.
Der erfindungsgemäß verwendete Hänger umfaßt einen Kopf 2, welcher die Form einer Kugel haben kann, sowie einen Stiel 10, welcher von dem Kopf nach unten herabhängt und an seinem unteren Ende einen Haken trägt. Figur 7 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Hängers gemäß Figur 4, welcher einen Kopf 2· aufweist, sowie einen Stiel 10' und einen Haken 30. Der Haken 30 dieses Hängers ist kurz unterhalb der Mitte des Stiels 10' in der Art eines Zweiges angesetzt und erstreckt sich im spitzen Winkel zum Stiel 10'* Unter der Wurzel des Hakens 30 erstreckt sich eine Verlängerung 31 des Stiels 10'. Die Hänger werden in das Magazin eingeschoben, indem man die Köpfe der Hänger in die Führungsbahnen schiebt, sodaß die Stiele in die öffnungen 7t 8 und 9 eingeführt werden. Wenn die Hänger vom Magazin freigegeben werden, so werden sie automatisch vom Artikel gelöst und sammeln sich in der Kammer 15 an. Der Hänger gemäß Figur 7 ist bevorzugt, da er sich aufgrund der Verlängerung 31 und des geraden Hakens 30 leicht vom Artikel löst.
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- 10 -
- ίο -
Figur 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Hängermagazins des erfindungsgemäßen Warenautomaten. Diese Ausführungsform ist mit der Ausführungsform gemäß Figuren 4 und 5 fast identisch, außer daß die Sperreinrichtung 4' innerhalb dem Führungssohienenbautail 6' vorgesehen ist und daß in der oberen Wandung des Führungsschienenbauteils 6' eine öffnung vorgesehen ist, um die Sperreinrichtung 41 mittels eines Hebels 26' bedienen zu können. Dieser Hebel 26' ist an der Sperreinrichtung befestigt und mit dem Arm des Solenoids 27' verbunden. Bei dieser Ausführungsform wird das Hängermagazin in gleicher Weise betätigt, wie bei der vorstehenden Ausführungsform und die mit einem Strich versehenen gleichen Bezugszeichen beziehen sich auf gleiche oder sich entsprechende Bauteile wie in den Figuren 4 und 5 ·
- Ansprüche -
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Warenautomat rait mindestens einem Warenmagazin, mit einer Sperreinrichtung und mit einer Ausgabestation, d a d u r ch gekennzeichnet , daß das V/arenmagazin als Hängermagazin (3) ausgebildet ist, mit an Hängern (2) befestigten Waren (16), wobei die Hänger (2) einen Kopf, einen Stiel (10,10·) und einen Haken (30) aufweisen und wobei jeweils eine Vielzahl von Hängern (2) in einem Magazin (3) sitzen, welches ein Führungsschienenbauteil (6,6' ) zur Aufnahme der Hängerköpfe aufweist, sowie eine sich in Längsrichtung über die volle Länge des Magazins (6,6·) erstreckende öffnung (9)f durch welche sich die Stiele (10,10') der Hänger hindurcherstreoken und daß die Sperreinrichtung (4,4') an einem Ende des Magazins (3) vorgesehen ist.
  2. 2.) Warenautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Magazin (3) zu der, der Ausgabestation (11) abgewandten Seite hin geneigt ist.
  3. 3.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (4,4*) in Längsrichtung zum Führungsschienenbauteil (6,6·) hin-und herbewegbar ist.
  4. 4.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Antriebseinrichtung (27,27') zur Betätigung der Sperreinrichtung (4,4')„
  5. 5.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennze ichnet dadurch, daß die Sperreinrichtung (4,4·) einen Arm (25,25') zur Steuerung der Bewegung des ersten
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    Hängers (2) aufweist, sowie eine horizontale Plattform (23, 23'), welche dem Arm (25,25') zugeordnet ist und zur Steuerung eines Spaltes, durch welchen die Hänger (2) einzeln in eine Vorstation für die Ausgabe gelangen, in der Führungsschieneneinrichtung (6,6') hin- und herbawegbar ist.
  6. 6.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Führungsschieneneinrichtung (6,6·) einen Flansch (22,22·) aufweist, welcher sich in den Bewegungsbereich der Hänger hinein erstreckt und mit Ausnahme des ersten Hängers (2) alle anderen Hänger (2) an einer Vorwärtsbewegung hindert.
  7. 7.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin ferner ein Hüllenbauteil (5,5') aufweist, welches teleskopartig über das Führungsschienenbauteil (6,6') geschoben ist und eine sich in Längsrichtung erstreckende öffnung (8) aufweist, durch welche sich die Stiele (1o,10') der Hänger (2) erstrecken, wobei das Hüllenbauteil (5,5' ) eine Vorstation für die Ausgabe bildet und wobei das Hüllenbauteil(5,5') einen Flansch oder einen Anschlag (22,22·) an einem Ende aufweist und in den Seitenwandungen Schlitze umfaßt, in welchen die Sperreinrichtung (4,4') hin- und herbewegbar ist.
  8. 8.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (27,27·) ein Solenoid ist.
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  9. 9.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bie 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (41 ) teleskopartig in die Führungsschieneneinrichtung (61 ) eingesetzt ist und daß die Führungsschieneneinrichtung (61) an deren Oberseite eine öffnung aufweist, durch welche sich eine an der Sperreinrichtung (41 ) befestigte Lasche (26·), welche der Betätigung der Sperreinrichtung (4' ) dient, erstreckt.
  10. 10.) Warenautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d urch gekennzeichnet, daß der Haken (30) des Hängers (21 ) einen spitzen Winkel zum Stiel (10*) bildet und daß sich der Stiel (10') des Hängers (2· ) über die Verbindungsstelle des Hakenbereichs (30) mit dem Stiel (10* ^ hinaus erstreckt.
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