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DE1122615B - Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines ueber mit Hilfe einer Zaehlringschaltung gesteuerte Ventile gespeisten Drehstrommotors - Google Patents

Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines ueber mit Hilfe einer Zaehlringschaltung gesteuerte Ventile gespeisten Drehstrommotors

Info

Publication number
DE1122615B
DE1122615B DEF23331A DEF0023331A DE1122615B DE 1122615 B DE1122615 B DE 1122615B DE F23331 A DEF23331 A DE F23331A DE F0023331 A DEF0023331 A DE F0023331A DE 1122615 B DE1122615 B DE 1122615B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holes
ring circuit
speed control
phase motor
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF23331A
Other languages
English (en)
Inventor
John Albert Formby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Formby and Co Ltd
Original Assignee
John Formby and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Formby and Co Ltd filed Critical John Formby and Co Ltd
Priority to DEF23331A priority Critical patent/DE1122615B/de
Publication of DE1122615B publication Critical patent/DE1122615B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/02Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the kind of motor
    • H02P25/022Synchronous motors
    • H02P25/024Synchronous motors controlled by supply frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Optical Transform (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines über mit Hilfe einer Zählringschaltung gesteuerte Ventile gespeisten Drehstrommotors Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines über mit Hilfe einer Zählringschaltung gesteuerte Ventile gespeisten Drehstrommotors.
  • Es sind zwar schon photoelektrische Impulsgeber mit Lichtblenden für Steuerzwecke vorgeschlagen worden. Auch Zählringschaltungen sind an sich bekannt. Ihre Ausführung, Anordnung und Anwendung erfolgte jedoch bisher so, daß sie nicht ohne weiteres für den der Anmeldung zugrunde liegenden Zweck verwendbar waren, zumal sie umständliche zusätzliche mechanische Schaltkontakt-Einrichtungen erforderten, die häufig Anlaß zu Störungen oder ungenauem Arbeiten gaben.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung einer vollelektrischen Drehzahlsteuerung ohne irgendwelche mechanischen Schaltkontakte. Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Einrichtung zur Drehzahlsteuerung der vorerwähnten Art erfindungsgemäß die Zählringschaltung von den Impulsen einer Photozelle gesteuert wird, auf die durch eine mit Löchern versehene Blende in Abhängigkeit von deren Geschwindigkeit und dem gegenseitigen Abstand der Löcher intermittierend Lichtblitze einer Glühlampe treffen. Dabei sind die Abstände der Löcher zur Erzielung einer periodisch ungleichförmigen Winkelgeschwindigkeit des Motors voneinander ungleichförmig entfernt angeordnet.
  • Als Blende kann eine mit konstanter Winkelgeschwindigkeit rotierende Lochscheibe oder ein mit konstanter Geschwindigkeit bewegtes, perforiertes Band verwendet werden.
  • Es ist bemerkenswert, daß kein mechanisches Verbindungsglied zwischen der angetriebenen Welle und der treibenden Welle vorgesehen ist, so daß die Erfindung in Zusammenhang mit empfindlichen Antriebsmechanismen verwendet werden kann, die selbst keine wesentliche Arbeit verrichten können.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines in der schematischen Zeichnung als Schaltbild dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Die beschriebene Ausführungsform gemäß der Erfindung ist insbesondere so gebaut, daß eine mit gleichbleibender Drehzahl umlaufende Scheibe eine angetriebene Welle veranlaßt, sich aus dem Stillstand zu beschleunigen, bis eine gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit erreicht ist, diese gleichbleibende Winkelgeschwindigkeit während einer gewissen Zeitspanne beizubehalten und sich dann wieder, zwangläufig gesteuert, zu verlangsamen, bis endlich innerhalb einer festgesetzten Zeitspanne der Stillstand erreicht ist, wobei der gesamte Bewegungszyklus der angetriebenen Welle genau mit der die Scheibe tragenden Antriebswelle abgestimmt ist.
  • In der Zeichnung trägt eine nicht gezeigte Antriebswelle, die mit einer gleichbleibenden Drehzahl umläuft, eine Scheibe mit einer Serie von Löchern 131, die auf einer konzentrisch zur Drehachse der Scheibe liegenden Linie mit Abständen voneinander angeordnet sind. Bei der dargestellten Ausführungsform sind zweiunddreißig Löcher vorgesehen, von denen sechsundzwanzig in einem gleich großen winkelmäßigen Abstand voneinander angeordnet sind, und drei an jedem Ende der im gleichen Abstand voneinander liegenden Gruppe einen ungleichmäßigen Abstand haben. Zwischen dem ersten und dem letzten Loch der Serie ist eine Lücke vorgesehen. Mit der Scheibe wirkt eine Lichtquelle 31 a und eine photoelektrische Zelle 31 zusammen. Es ist klar, daß beim Umlaufen der Scheibe mit einer gleichmäßigen Drehzahl von der photoelektrischen Zelle 31 drei Impulse erzeugt werden, die in geringer werdenden Zeitabständen auftreten, gefolgt von sechsundzwanzig Impulsen in gleichen Zeitabständen, worauf drei Impulse in größeren Abständen folgen und darauf eine Ruhepause eintritt.
  • Die photoelektrische Zelle 31 steht über eine Relaisröhre 34 mit den Eingangsklemmen einer Kaltkathoden-Zählröhre 35, die zwölf Kathoden 35a bis 351 besitzt, in Verbindung. Diese Kathoden sind mit Steuergittern von zwölf zugehörigen Thyratrons 36 a bis 361 mit Hilfe von Potentiometern 37 verbunden. Ein Ende eines jeden Potentiometers ist mit der zugehörigen Kathode der Zählröhre 35 verbunden, während die anderen Enden mit einem gemeinsamen Punkt negativer Vorspannungen verbunden sind. Die Anzapfung für die Verbindung mit dem Steuergitter des zugehörigen Thyratrons ist so gewählt, daß das Thyratron nicht übermäßig belastet ist.
  • Als Zählröhre 35 wird eine bekannte Zählröhre verwendet, wie sie in den letzten Jahren zum Zwecke des Zählens aufeinanderfolgender Impulse entwickelt wurde. Um die Anwendung dieser Röhre bei der Erfindung klar zu erläutern, ist darauf hinzuweisen, daß bei Einwirkung elektrischen Stromes auf eine solche Röhre eine Glimmentladung zwischen der Anode und nur einer Kathode entsteht, und bei einem weiteren Impuls diese Glimmentladung sich selbst von der ersten Kathode auf die nächste benachbarte Kathode in einer vorgeschriebenen Richtung überträgt.
  • Weiterhin setzt sich die Glimmentladung bei nachfolgenden Impulsen weiter in einer Richtung fort. Bei der vorstehenden Art der Anwendung dieser Zählröhre wird beispielsweise eine Folge von mindestens zwölf Impulsen auf die Zählröhre 35 gegeben, um die richtige Reihenfolge der Arbeitsvorgänge zu bewirken, bevor die Kraftzufuhr zu dem nachstehend beschriebenen Motor eingeschaltet wird. Danach verursacht jeder nachfolgende Impuls auf die Zählröhre, daß der Motor eine Teildrehung ausführt, wie nachstehend erklärt wird.
  • Die Anode eines jeden Thyratrons, die von einer Gleichspannung gespeist wird, ist über einen Kondensator 39 mit der Anode eines anderen Thyratrons des Satzes verbunden. So sind die Anoden folgender Thyratrons miteinander verbunden: 36a mit 36g, 36b mit 36 h, 36 c mit 36i, 36 d mit 36 j, 36 e mit 36 k, 361 mit 361, und die zusammengehörigen Paare arbeiten als gegenseitige Löschventile. Die Thyratrons 36a, 36 b, 36 e, 36 f, 36 i und 36 j haben in Kathodenzuleitungen die Arbeitsspulen der schnell schaltenden Relais 40, die im Nebenschluß zu Kondensatoren 40 a liegen. Die restlichen Kathoden sind direkt mit der Hochspannungs-Minusseite verbunden.
  • Jedes der Relais 40 hat einen einzigen beweglichen Kontakt 50, der nur eine von zwei Stellungen einnehmen kann, und zwar mit einem Widerstand 41 verbunden ist, wenn das Relais 40 unter Strom gesetzt ist, oder mit einem Widerstand 42 verbunden ist, wenn das Relais 40 stromlos ist. Die Widerstände 41 sind alle mit der positiven Motorstromzuleitung verbunden und die Widerstände 42 mit der negativen Motorstromzuleitung. Die beweglichen Kontakte 50, die zu jedem Paar des Thyratrons 36 a und 36 b, 36 e und 361, 36i und 36i gehören, sind miteinander verbunden, und jedes Paar ist mit einer der drei Spulen 43 a, 43 c und 43 i eines Drehstrommotors 43 verbunden.
  • Der Drehstrommotor 43 ist einer der bekannten Reluktanzmotoren, der drei in Sternschaltung verbundenen Statorwicklungen und einen Rotor mit Polansätzen wie bei einem Synchronmotor besitzt, der je nach Verteilung der Statorströme eine besondere Winkellage gegenüber diesen Statorströmen einnimmt. Wenn die Verteilung der Statorströme verändert wird, nimmt der Rotor eine neue Winkellage ein, die der neuen Verteilung entspricht. Durch Zuführen von Spannungen zu der Statorwicklung in einer Serie von z. B. zwölf Impulsen kann der Rotor veranlaßt werden, in einer entsprechenden Serie von zwölf Impulsen eine Umdrehung auszuführen. Ein solcher Reluktanzmotor ist für Synchron-Übertragungssysteme wohl bekannt, wo er im Zusammenhang mit einem Geber verwendet wird, der einen umlaufenden Bauteil hat und in der Lage ist, die notwendigen Spannungen den Statorwicklungen zuzuführen, um den Motor zu veranlassen, sich im wesentlichen synchron mit dem umlaufenden Teil des Gebers zu bewegen.
  • Um in einem solchen System irgendeine besondere Art von Bewegung bei dem Motor oder dem Empfänger hervorzurufen, ist es notwendig, die erforderliche Bewegungsart in dem sich drehenden Teil des Gebers zu verursachen. Im Gegensatz dazu ist dies bei der vorliegenden Erfindung nicht notwendig, denn sie beruht auf der Verwendung einer elektronischen Impulsquelle (die nicht von einem umlaufenden oder sich nicht gleichmäßig bewegenden Teil abhängen muß), um eine ungleichmäßige Bewegung in dem Motor hervorzurufen.
  • Jede Statorspule des Motors 43, die in bereits beschriebener Weise mit je zwei Relais so zusammenwirkt, ist leitend mit der positiven Speiseleitung verbunden oder ausgeschaltet oder mit der negativen Speiseleitung verbunden, je nachdem ob beide oder nur eine oder keine der dazugehörigen Gitter gesteuerten Gasentladungsröhren 36 leitet. Jede dieser Gasentlad'ungsröhren zündet in Hintereinanderfolge und wird nach sechs Stufen gelöscht, wenn die dazugehörige Gasentladungsröhre anspricht, während sie beim Ansprechen die Löschung der damit zusammenhängenden Gasentladungsröhre bewirkt.
  • Auf diese Weise ist jede Statorspule des Motors 43 mit der positiven Speiseleitung während fünf Schritten verbunden, erhält dann bei einem Schritt keinen Strom zugeführt, ist anschließend mit der negativen Speiseleitung während fünf Schritten verbunden, erhält dann während eines Schrittes wieder keinen Strom zugeführt und danach wiederholt sich der Zyklus wie vorstehend beschrieben. Der Zyklus von Stufen, der mit der ersten Statorspule 43 a zusammenhängt, wird in der zweiten Statorspule 43 b vier Stufen später, und in der dritten Statorspule 43 i acht Stufen später wiederholt. So bewegt sich der Drehstrommotor 43 im wesentlichen in der gleichen Weise, als ob er in der wohlbekannten Art und Weise mit Hilfe eines Gebers gesteuert worden wäre, wie er oben beschrieben ist. Er wird veranlaßt, sich im wesentlichen in übereinstimmung mit den gegebenen Impulsen zu bewegen, d. h. entsprechend der Vorbeibewegung der Löcher 131 der Scheibe an der photoelektrischen Zelle 31. In den Zeichnungen sind die Relaiskontakte für den Schritt 1 eingestellt.
  • Wird die Glimmfolge in der Zählröhre 35 in umgekehrter Richtung bewirkt, so kann die Drehrichtung des Motors umgekehrt werden. Dies kann mit Hilfe einer bekannten Steueranordnung bewirkt werden, so daß die Umkehrung der Drehrichtung des Motors 43 durch einfaches Schalten bewirkt werden kann.
  • In einer solchen Steueranordnung sind zwei Relaisröhren 34 mit der Zählröhre 35 gekoppelt, die eine Doppelimpulsröhre mit erster und zweiter Führung ist. Der Ausgang der ersten Führung der Relaisröhre ist über Kreuz mit dem zweiten Führungsausgang der anderen durch zwei Gleichrichter verbunden, die entgegengesetzt gepolt sind, wobei die Führung zur Verbindungsstelle der Gleichrichter geführt ist. Die andere Führung ist mit zwei weiteren Gleichrichtern verbunden, die in gleicher Art und Weise mit den Führungsspeisepunkten verbunden sind. Auf diese Weise hängt die Richtung der Glimmbewegung in einfacher Weise davon ab, welche von den beiden Eingangsrelaisröhren 34 gewählt wird, wobei die genannte Auswahl durch einfaches Schalten von Hand in vorstehend erwähnter Weise erfolgt.
  • Dabei ist jedoch die Bewegungsrichtung des Motors 43 nicht von der Drehrichtung der Scheibe abhängig.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines über mit Hilfe einer Zählringschaltung gesteuerte Ventile gespeisten Drehstrommotors, dadurch ge-kennzeichnet, daß die Zählringschaltung von den Impulsen einer Photozelle (31) gesteuert wird, auf die durch eine mit Löchern (131) versehene Blende in Abhängigkeit von deren Geschwindigkeit und dem gegenseitigen Abstand der Löcher intermittierend Lichtblitze einer Glühlampe (31a) treffen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Löcher (131) zur Erzielung einer periodisch ungleichförmigen Winkelgeschwindigkeit des Motors voneinander ungleichmäßig entfernt angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende mehrere Lochreihen (131) besitzt, wobei jede Lochreihe mit einer Glühlampe (31 a) und einer Photozelle (31) zusammenwirkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Blende eine mit konstanter Winkelgeschwindigkeit rotierende Lochscheibe (131) verwendet wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Blende ein mit konstanter Geschwindigkeit bewegtes perforiertes Band verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 702 083; deutsche Patentanmeldung N 9089 VIII b / 21 c (bekanntgemacht am 18. 10. 1956); österreichische Patentschrift Nr. 183 485.
DEF23331A 1956-04-27 1956-04-27 Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines ueber mit Hilfe einer Zaehlringschaltung gesteuerte Ventile gespeisten Drehstrommotors Pending DE1122615B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190550B (de) * 1962-05-16 1965-04-08 Johannes Perthen Einrichtung zur Drehzahl- und Drehwinkelsteuerung eines Mehrphasensynchronmotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE702083C (de) * 1936-10-07 1941-01-30 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur elektrischen Punkt- oder Punktnahtschweissung mit Hilfe von steuerbaren Entladungsstrecken
AT183485B (de) * 1952-12-04 1955-10-10 Philips Nv Speise- und Regelsystem für Induktionsmotoren

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