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DE1284329B - Einrichtung zur selbsttaetigen Gleichlaufueberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente, beispielsweise Anzeigewalzen, einer Fernanzeigeanlage - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Gleichlaufueberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente, beispielsweise Anzeigewalzen, einer Fernanzeigeanlage

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Publication number
DE1284329B
DE1284329B DES103258A DES0103258A DE1284329B DE 1284329 B DE1284329 B DE 1284329B DE S103258 A DES103258 A DE S103258A DE S0103258 A DES0103258 A DE S0103258A DE 1284329 B DE1284329 B DE 1284329B
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DE
Germany
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contacts
motors
control
relay
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES103258A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Solari SpA
Original Assignee
Solari SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Solari SpA filed Critical Solari SpA
Publication of DE1284329B publication Critical patent/DE1284329B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
    • G09F11/10Electrical control therefor
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/125Control of position or direction using feedback using discrete position sensor
    • G05D3/127Control of position or direction using feedback using discrete position sensor with electrical contact
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/02Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being secured to rotating members, e.g. drums, spindles
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente, beispielsweise Anzeigewalzen, einer Fernanzeigeanlage mit mehreren Anzeigewalzen, die synchron durch ihnen einzeln zugeordnete, gruppenweise parallelgeschaltete und durch Impuls mit abwechselnd entgegengesetzter Stromrichtung betätigbare Schrittschaltungsmotoren, deren Rotoren mechanisch mit je einem Gleichlaufüberwachungsorgan, beispielsweise einem Umschaltekontakt, verbunden sind, weiterschaltbar sind, und mit Wählern zur Vorausbestimmung der durch eine Impulsfolge zu betätigenden Motoren mindestens einer Gruppe von Anzeigewalzen.
  • Bei den bisher bekannten Fernanzeigeanlagen (britische Patentschriften 846 987 und 873 773) werden die Anzeigeanlagen von Einrichtungen gesteuert und kontrolliert, wobei jeweils immer nur eine einzige Fernanzeigeanlage an die Steuer- und Kontrolleinrichtung geschaltet ist, da der Anbau weiterer Anlagen eine Vielzahl von Leitungen, Kontrollgeräten usw. bedingen würde und somit unwirtschaftlich wäre. Bei den bekannten Fernanzeigeanlagen wird ferner nur die tatsächliche Stellung der Anlage während ihres Betriebes mittels der Steuer- und Kontrolleinrichtung ermittelt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, Fernanzeigeanlagen mit einer Einrichtung zu versehen, die eine sichere Gleichlaufüberwachung beliebig vieler Anzeigeanlagen ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Umschaltekontakt eines jeden Motors entsprechend der Stromrichtung des jeweiligen Betätigungsimpulses durch vom Motor betätigte Steuerglieder in eine seiner beiden Schaltstellungen einstellbar ist, daß die Umschaltekontakte einer jeden Gruppe von Motoren in ein aus Leitungen und Steuerrelais gebildeten Schaltkreis eingebaut sind, in dem in Abhängigkeit von der jeweiligen Schaltstellung dieser Kontakte Steuerorgane, wie Steuerrelais, zuschaltbar sind, durch welche die Motoren der Gruppe bei übereinstimmender Schaltstellung alle Kontakte mit umgekehrter Stromrichtung und bei nicht übereinstimmender Schaltstellung der Kontakte mit gleicher Stromrichtung wie beim letzten, von den Motoren der Gruppe ausgeführten Schaltschritt an einer Stromquelle anschließbar sind, und daß eine verzögert ansprechende Alarmvorrichtung bei ungleicher Schaltstellung der Kontakte ein Signal auslöst.
  • Bei Fernanzeigeanlagen sind bekanntlich mehrere untereinander gleiche und voneinander entfernt angeordnete Informationstafeln vorhanden, welche je aus mehreren Fernanzeigeeinrichtungen bestehen, deren Anzeigeelemente eine vollständige Information liefern. Beispielsweise sei angenommen, eine vollständige Informationstafel bestehe aus vier, in einem gemeinsamen Gehäuse nebeneinanderliegend angeordneten Fernanzeigeeinrichtungen, deren Anzeigeelemente je aus einer Fächerwalze bestehen. Die Fächer der ersten Fernanzeigeeinrichtung mögen beispielsweise den Bestimmungsort eines Zuges, jene der zweiten Fernanzeigeeinrichtung den Abfahrtsbahnsteig eines Zuges, jene der dritten Anzeigeeinrichtung die Abfahrtsstunde und schließlich jene der vierten Anzeigeeinrichtung die Abfahrtsminuten des betreffenden Zuges anzeigen. In einem Bahnhof sind gewöhnlich mehrere untereinander gleiche Informationstafeln vorgesehen, die alle zur selben Zeit die gleiche Information liefern sollen. So kann z. B. eine Tafel in der Bahnhofshalle, eine andere in der Abfahrtshalle der Züge, eine weitere auf dem betreffenden Bahnsteig und andere noch in Wartesälen usw. angeordnet sein.
  • Wenn von der Steuerzentrale der Fernanzeigeanlage die Steuerbefehle gegeben werden, um auf den Tafeln eine bestimmte vollständige Information zusammenzustellen, ist es erforderlich, daß die Information auf allen Informationstafeln gleichzeitig und mit der größten Genauigkeit wiedergegeben wird. Es muß also verhindert werden, daß beispielsweise - um beidem oben angedeuteten Beispiel zu bleiben - eine Informationstafel in der Bahnhofshalle ankündigt, ein Zug nach einer gewissen Stadt fahre von einem bestimmten Bahnsteig ab, während gleichzeitig die Informationstafel an dem betreffenden Bahnsteig ankündigt, von diesem Bahnsteig fahre ein Zug nach einer anderen Stadt ab.
  • Eine solche Fehlanzeige kann dadurch zustande kommen, daß ein oder mehrere Schrittschaltmotoren der Fernanzeigeanlage einen der polarisierten Steuerimpulse nicht mitmachen. Es könnte z. B. ein Motor gestört oder zeitweise durch einen Fremdkörper oder einen anderen Mangel daran gehindert sein, den Vorwärtsschritt auszuführen.
  • Ein Problem, welches sich hier ergibt, besteht darin, zu verhindern, daß auf mehreren Informationstafeln, die gleichlautende Informationen liefern sollen, in einem gewissen Augenblick nicht völlig übereinstimmende Informationen erscheinen. Da die Bewegungssteuerung allen Fernanzeigeeinrichtungen einer Tafel und allen Fernanzeigeeinrichtungen mehrerer Tafeln gleichzeitig übermittelt wird, muß die Drehbewegung aller Motoren der Fernanzeigeeinrichtungen sofort unterbrochen werden, wenn ein oder mehrere Motoren infolge des Verlustes eines Impulses einen Schaltschritt nicht mitgemacht haben, wobei es jedoch möglich ist, dem bzw. den Motoren, die in einer nicht gewünschten Stellung stehengeblieben sind, Impulse gleicher Polarität wie jene des verlorenen Impulses zuzusenden, so daß nur dieser bzw. diese Motoren zur Weiterbewegung angeregt werden. Sobald dann dieser oder diese Motoren einen Vorwärtsschritt ausgeführt und sich somit mit den Motoren der anderen Fernanzeigeeinrichtung in Gleichstellung gebracht haben, wird der normale Betrieb wieder aufgenommen.
  • Ferner ist eine Alarmvorrichtung vorgesehen, welche geeignet ist, in der Steuerzentrale das Auftreten einer Störung an einer der Fernanzeigeeinrichtungen zu melden, wenn der bzw. die erwähnten Motoren, welche einen Impuls nicht mitbekamen, nach einer gewissen Anzahl von Zusatzimpulsen nicht weitergeschaltet werden konnten.
  • Auch soll es ermöglicht werden, alle Fernanzeigeeinrichtungen der Anlage selbsttätig in die Nullstellung zurückzuführen, wenn einer der Motoren, die einen Impuls nicht mitbekamen, nach einer bestimmten Anzahl von Zusatzimpulsen gleicher Polarität nicht weitergeschaltet werden konnte.
  • Die mittels der Einrichtung nach der Erfindung erzielten Vorteile sind sehr zahlreich. Stellt man sich vor, daß die Fernanzeigeanlage auch die Steuerelemente der Fernanzeigeeinrichtungen umfaßt, wobei die Steuerelemente ebenfalls aus Wählern bestehen, die durch polarisierte Motoren betätigbar sind, dann wird durch die Erfindung in erster Linie eine Einrichtung verwirklicht, bei der die Einstellung der Fernanzeigeeinrichtung Schritt für Schritt überwacht wird und bei der das Außertrittkommen eines beliebigen der zu überwachenden Motoren der Fernanzeigeeinrichtungen gegenüber den anderen Motoren festgestellt und sofort völlig selbsttätig korrigiert wird. Sollte die Korrektur nicht stattfinden können, dann wird der Zustand des mangelnden Synchronismus der Steuerzentrale gemeldet.
  • Die Einrichtung gestattet es also, eine beliebig große Anzahl von Fernanzeigeeinrichtungen einzustellen und alle jene Einstellfehler zu vermeiden, die sich aus dem mangelnden Weiterdrehen eines oder mehrerer Motoren infolge des Nichtmitbekommens eines der die Schrittschaltmotoren betätigenden Steuerimpulse ergeben, wobei technisch sichere und billige Mittel verwendet werden, ohne daß die Anzahl der Verbindungsleitungen von der Steuerzentrale zu den Fernanzeigeeinrichtungen wesentlich vergrößert wird.
  • Ein weiterer Vorteil besteht schließlich darin, daß, wenn der Einstellfehler eines oder mehrerer Motoren, die einen Steuerimpuls nicht mitbekamen, nicht behoben werden kann, weil der bzw. die Motoren gestört sind, die erfindungsgemäße Einrichtung selbsttätig sämtliche Fernanzeigeeinrichtungen, ausgenommen natürlich jener, die nicht mehr bewegt werden konnten und die dann leicht ermittel- und reparierbar sind, in ihre Ausgangs-(Null-)Stellung zurückführt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in einer beispielsweisen Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt schematisch in Vorderansicht eine aus mehreren Fernanzeigeeinrichtungen bestehende vollständige Informationstafel; F i g. 2 und 3 veranschaulichen eine Fernanzeigeeinrichtung mit den wesentlichen Bestandteilen in Seitenansicht und in Draufsicht; F i g. 4 zeigt ein vereinfachtes Schaltschema der Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung für mehrere Fernanzeigeeinrichtungen und Steuerelemente; F i g. 5 ist ein Diagramm der von einem Impulsgenerator ausgesandten Impulse zur Steuerung der Einrichtung; F i g. 6 ist ein Blockschema der Alarmvorrichtung, welche die selbsttätige Rückführung in die Ausgangsstellung vorbereitet; F i g. 7 ist das Schaltbild des Verzögerungsstromkreises der Alarmvorrichtung; F i g. 8 und 9 zeigen ein Steuerelement der Fernanzeigeeinrichtungen in zwei Seitenansichten, und F i g. 10 zeigt eine beispielsweise Ausführung des Impulsgenerators zur Erzeugung von Impulsen nach Fig.5.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Informationstafel besteht aus mehreren Fächerwalzenfernanzeigeeinrichtungen 1, 2, 3, die nebeneinanderliegend in einem gemeinsamen Gehäuse 4 untergebracht sind. Die Fächer der Fernanzeigeeinrichtung 1 geben beispielsweise Auskunft über den Bestimmungsort eines Zuges, jene der Anzeigeeinrichtung 2 über den Abfahrtbahnsteig des Zuges und jene der Anzeigeeinrichtung 3 über die Abfahrtzeit.
  • Eine der untereinander völlig gleichen und nur durch die Aufschrift der Fächer unterschiedlichen Anzeigeeinrichtungen ist in den F i g. 2 und 3 dargestellt. Die Einrichtung besteht aus einem oberen und einem unteren Statorblechpaket 5 bzw. 6, einer Spule 7 mit Kern 8, einem Rotor 9 mit Klinkenrad 10 und Zahnritzel 11, das mittels eines Zwischenzahnrades 12 die Drehbewegung auf ein Zahnrad 13 überträgt, welches auf der Welle 14 einer Fächerwalze 15 befestigt ist. Weitere Bestandteile der Fernanzeigeeinrichtung, die ebenfalls in den F i g. 2 und 3 sichtbar sind, werden nachfolgend näher beschrieben.
  • Im Schaltschema der F i g. 4 sind die Anzeigeelemente und die Steuerwähler derselben in strichliert gezeichneten Rechtecken angedeutet.
  • Um bei dem bereits erläuterten Anwendungsbeispiel zu bleiben, sei angenommen, die in den Rechtecken 16 und 17 angedeuteten Anzeigeelemente, zusammen mit anderen, zwischen ihnen liegenden und der Einfachheit halber nicht dargestellten Anzeigeelementen, gehören ein und derselben vollständigen Informationstafel an, wobei z. B. das Element 16 den Bestimmungsort des Zuges und das Element 17 die Minuten der Abfahrtzeit zur Anzeige bringt. Die in den Rechtecken 16' und 17' angedeuteten Anzeigeelemente mögen einer anderen, völlig gleichen Informationstafel angehören, welche von der ersten entfernt angeordnet ist. Die Rechtecke 18 und 19 deuten Steuerwähler an, die in der Steuerzentrale angeordnet sind und deren Aufgabe nachfolgend erläutert wird. Der Steuerwähler 18 ist mit den Anzeigeelementen 1.6 und 16' parallel geschaltet, die im vorliegenden Beispiel den Bestimmungsort des Zuges anzeigen, und der Steuerwähler 19 ist mit den Anzeigeelementen 17 und 17' parallel geschaltet, die die Minuten der Abfahrtzeit zur Anzeige bringen.
  • Die Anzeigeelemente und die Steuerwähler sind je mit einem Schrittschaltmotor 20 versehen, durch den sie unter der Wirkung von polarisierten Impulsen weitergeschaltet werden. Jeder Motor 20 ist mit einem Gleichlaufüberwachungsorgan, welches aus einem Kontakt 21 gebildet sein kann, versehen, das abwechselnd bei jedem aufeinanderfolgenden Schritt des Motors einen zweier Zustände annimmt, welche jeder bei stillstehendem Motor für den Impuls kennzeichnend sind, der als letzter den Motor betätigte. Die Betätigung, d. h. der Zustandswechsel der Kontakte 21 kann beispielsweise mittels Nocken erfolgen, die der Einfachheit halber nicht dargestellt sind.
  • In der Steuerzentrale befindet sich außer den Steuerwählern ein Impulsgenerator 22, der aus einer bistabilen Kippschaltung, einem Verstärkerstadium und aus zwei Relais bestehen kann, wie dies beispielsweise im Schaltschema der F i g. 10 veranschaulicht ist.
  • Die bistabile Kippschaltung wird durch die beiden Transistoren Ti und T2 verwirklicht, das Verstärkerstadium durch einen Transistor T3, welcher ein Relais A periodisch erregt, das seinerseits mittels eines Kontaktes a1 ein sowohl im Anzug als auch im Abfall durch einen Kondensator Cl und einen Widerstand R verzögertes Relais B steuert.
  • Die Kippschaltung wird durch Schließen eines Kontaktes 23 a in Betrieb gesetzt und liefert gewöhnliche Rechteckimpulse in an sich völlig bekannter Weise.
  • In jeder Halbperiode, in der der Transistor T2 nichtleitend ist, befindet sich der Transistor T3 in leitendem Zustand und erregt das Relais A, welches mittels des Kontaktes a1 das Relais B erregt, das jedoch, wie gesagt, verzögert anspricht und auch verzögert abfällt. Das Relais A besitzt einen weiteren Umschaltekontakt a2, der durch einen gleichzeitig mit dem Kontakt 23 a schließbaren Kontakt 23 b an Masse gelegt werden kann und über eine Kaskade, gebildet durch zwei UmschaItekontakte bi und b2 des Relais B, an ..die drei Ausgänge E, F und G des Impulsgenerators eine Folge unpolarisierter Impulse- anlegt, wie sie in F i g. 5 dargestellt ist. Im Diagramm der F i g. 5 sind die langen Impulse 36 nur deswegen unterhalb der Mittellinie dargestellt, um erkenntlich zu machen, daß sie an einem anderen Ausgang als die langen Impulse 44 abgegeben werden. Es ist jedoch festzuhalten, daß sämtliche dargestellten Impulse 33, 36, 42 und 44 die gleiche Polarität besitzen, wobei die kurzen Impulse 33 und 42 an den Ausgang F, die langen Impulse 36 an den Ausgang G und die langen Impulse 44 an den Ausgang E angelegt werden.
  • Beim Schließen der Kontakte 23a und 23b wird das Relais A erregt. Dem Umschaltekontakt a2 des noch nicht angesprochenen Relais B wird ein kurzer Impuls 33 am Ausgang F geliefert, der so lange dauert, als das Relais B anzugverzögert ist. Sobald das Relais B anspricht, werden seine Kontakte bi und b2 umgelegt, und über die Kontakte a2 und b2 wird ein langer Impuls 36 am Ausgang G geliefert. Wenn das Relais A sodann zufolge der Steuerung seitens der Kippschaltung abfällt, werden seine Kontakte ai und a2 in die in F i g. 10 dargestellte Lage zurückgelegt, während das abfallverzögerte Relais B noch eine kurze Zeit erregt bleibt. Über die Kontakte a2 und bi wird somit wieder ein kurzer Impuls 42 am Ausgang F geliefert. Fällt sodann auch das Relais B ab, dann wird über die Kontakte a2 und bi (in der in F i g. 10 gezeigten Lage) ein langer Impuls 44 am Ausgang E geliefert. Bei der darauffolgenden neuerlichen Erregung des Relais A wiederholt sich das Arbeitsspiel der Kontakte der Relais A und B.
  • Die kurzen Kontrollimpulse 33 und 42 erregen ein an den Ausgang F angeschlossenes Überwachungsrelais CS, dessen Umschaltekontakte csi und cs2 somit umgelegt werden. Die langen Steuerimpulse 36, welche im unteren Teil des Diagramms der F i g. 5 und jene 44, welche im oberen Teil des Diagramms dargestellt sind, erregen je ein Relais 11 bzw. 12, das an den Ausgang G bzw. E angeschlossen ist, wobei jeweils die entsprechenden Kontakte 111, 112 usw. bzw. l21, 1,2 usw. betätigt werden.
  • In der Steuerzentrale der Anlage sind die Relais P und D mit den Kontakten pi, p2 USW. und d1, d2 usw., ferner Relais T1 . - T" mit den Kontakten t11, t12 usw. . . . tn 1, t"" usw. vorgesehen, wobei die Anzahl n der letzteren Relais der Anzahl der in einer vollstän= digen Informationstafel vorhandenen Anzeigeelemente entspricht. Der Einfachheit halber sind die Relais T, ... T" als einzeln durch. Kontakte x ... n erregbar dargestellt.
  • Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Schaltelementen sind aus dem Schaltschema der F i g. 4 ersichtlich. Insbesondere ist die Leitung 24 zu einer Stromquelle (negativer Pol) und der positive Pol (Masse) 25 derselben dargestellt. Die Kontakte al, und a14 oberhalb der Relais P und D gehören zu dem in F i g. 6 dargestellten Relais AL.
  • Im Ruhezustand der Fernanzeigeanlage, in dem kein Teil der Anlage unter Strom steht bzw. erregt i ist, liegen alle Kontakte in der mit voller Linie gezeichneten Lage. Insbesondere ist ersichtlich, daß sämtliche Gleichlaufüberwachungskontakte 21 die Leitungen 26. über Leitungen 27 und Leitungen 29, 30 und 31 an eine gemeinsame Leitung 28, die GIeichlaufüberwachungsleitung genannt wird, anlegen.
  • Ausgehend vom Ruhezustand der Fernanzeigeanlage sei nun angenommen, daß auf jeder einer Mehrzahl von Informationstafeln eine bestimmte Information zur Anzeige gebracht werden soll. Diese Information möge die Anzeige des Bestimmungsortes und der Minuten der Abfahrtzeit eines Zuges umfassen, d. h., die Anzeigeelemente 16,16' und 17,_ 17' müssen aus ihrer Ruhelage weitergeschaltet werden.
  • Zunächst werden die Kontakte x und n geschlossen und damit die Relais T, und T" erregt.
  • Die Kontakte t11, t12 und t" 1, t" 2 werden folglich in die mit strichlierter Linie gezeichnete Lage umgelegt, wodurch die Leitung 28 über die Leitungen 29, 30 und 31, die Kontakte 21, die Leitungen 27 und 26 sowie die Kontakte t11 und t", an Masse 25 gelegt wird.
  • Gleichzeitig mit dem Schließen der Kontakte x und n werden auch die Kontakte 23 a und 23 b geschlossen, wodurch der Impulsgenerator 22 in Betrieb gesetzt wird und die in F i g. 5 dargestellte Impulsfolge aussendet, welche zur Steuerung der polarisierten Motoren, zur Gleichlaufüberwachung aller Motoren und zum Anhalten der Fernanzeigeeinrichtungen in einer vorgewählten Stellung dienen.
  • Wie aus dem Diagramm der F i g. 5 hervorgeht, gibt der Impulsgenerator 22 an einen getrennten Ausgang F einen kurzen Kontrollimpuls 33 bzw: 42 vor jedem langen Steuerimpuls 36 bzw. 44 ab: die Steuerimpulse werden seitens der Relais 11 und 12 wiederholt und über die Kontakte der Relais P, D und T den Motoren 20 zugeleitet. Die Kontrollimpulse betätigen das Relais CS, welches mit seinen Kontakten csi und cs2 die Relais P und D an die Gleichlaufüberwachungsleitungen 28 und 32 anlegen. Die Erregung der Relais CS und somit der Verbindung der Relais P und D mit den Leitungen 28 und 32 erfolgt vor jeder Erregung der Relais 1i und I2, d. h. bevor die Motoren jeden Schaltimpuls erhalten.
  • Beim Einschalten des Impulsgenerators 22 liefert er zuerst über den Ausgang F einen Kontrollimpuls 33 (F i g. 5), der das Relais CS erregt, so daß dessen beide Kontakte cs1 und cs2 in die strichlierte Lage umgelegt werden.
  • Die Relais P und D werden somit an die Leitungen 28 und 32 angelegt, doch nur das Relais P, wird erregt, da sich sämtliche Fernanzeigeeinrichtungen und die Steuerwähler in der Ruhe-, d. h. Nullage befinden und daher nur die Leitung 28 über die Kontakte 21 an Masse liegt, wie sich aus dem Schaltschema der F i g. 4 ohne weiteres ergibt. .
  • Das Ansprechen der Relais P hat.iur Folge, daß seine Kontakte pi . . . p5 umgelegt werden.
  • Nach dem Ende des Impulses 33 fällt das Relais CS ab, und seine Kontakte csi und cs2 kehren in ihre Ruhelage zurück. Das Relais P bleibt jedoch über den Kontakt cs1, seinen eigenen Haltekontakt p1, die Leitungen 34 und 35 an Masse 25 und hält sich daher selbst.
  • Das Relais D bleibt hingegen unerregt, da sich sein Haltekontakt d. in Ruhelage befindet.
  • Nach dem Impuls 33 sendet der Impulsgenerator 22 über den Ausgang G den ersten Steuerimpuls 36 aus, der auf das Relais 11 wirkt, dessen Kontakte iii ... 114 umgelegt werden. Auf diese Weise wird über die Kontakte d3 und d4 in Ruhelage, die Kontakte ii, und i14 in Arbeitsstellung und die Leitungen 37 Masse 25 an eine Seite der Motoren 20 angelegt, die auf der anderen Seite über die Kontakte ill und ii3, t12 und t" , und die Leitungen 38 mit der zur Stromquelle führenden Leitung 24 verbunden sind. Die Motoren 20 erhalten somit den ersten Steuerimpuls und werden um den ersten Schritt weitergeschaltet, so daß die überwachungskontakte 21. von den Leitungen 29, 30 und 31 auf die Leitungen 39, 40 und 41 umschalten, welche mit der Leitung 32 verbunden sind, die nun an Masse liegt, während die Masse von der Überwachungsleitung 28 weggenommen ist. Das Relais P wird jedoch über seinen Haltekreis: Masse 25 - Leitungen 35 und 34 - Kontakte p1 und cs, weitergehalten.
  • Nach dem Steuerimpuls 36 sendet der Impulsgenerator 22 einen Kontrollimpuls 42 aus, der wieder das Relais CS erregt, dessen Kontakte csi und cs., die Relais P und D wieder an die Überwachungsleitungen 28 und 32 anlegen. Da die Leitung 28 nicht an Masse liegt, fällt das Relais P ab, und alle seine Kontakte kehren in die Ruhelage zurück. Dadurch wird der Stromkreis für das Relais D geschlossen, das über die Kontakte cs" und p2 und die Leitung 32 über die Kontakte 21. an Masse angelegt wird. Das Relais D spricht an und hält sich nach Beendigung des Impulses 42 über die Kontakte cs, und d, und die Leitungen 43 und 34 weiter.
  • Anschließend sendet der Impulsgenerator 22 über den Ausgang E einen Steuerimpuls 44 aus, der das Relais 12 erregt, dessen Kontakte umgelegt werden. Auf diese Weise werden die Leitungen 38 über die Kontakte til und t", und die Kontakte iZ2 und 1,4 sowie die Kontakte p3 und p4 an Masse gelegt, während die Leitungen 37 über die Kontakte i,1 und i23 und die Leitung 24 mit der Stromquelle verbunden sind. Die Motoren 20 erhalten einen Steuerimpuls entgegengesetzter Polarität als der vorhergehende und werden daher um einen Schritt weitergeschaltet. Wenn angenommen wird, daß die Motoren eine volle Umdrehung in zehn Schritten durchführen, dann werden sie bei jedem Schaltschritt um 36° weitergedreht.
  • Der neue Schaltschritt der Motoren bringt die Überwachungskontakte 21 in ihre Ausgangslage zurück, so daß die Leitung 28 wieder an Masse gelegt und von der Leitung 32 die Masse weggenommen wird.
  • Die Schaltung befindet sich somit wieder im Ausgangszustand, und das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt sich, wobei die Relais P und D abwechselnd erregt und abgeworfen werden, je nachdem, ob der Schritt, den die Fernanzeigeeinrichtungen ausführen sollen, ein »gerader« oder »ungerader« ist, d. h. ob beim Impuls, welcher die Motoren 20 weiterschaltet, Masse an der rechten bzw. an der linken Leitung (im Schaltschema der F i g. 4) der Motoren liegt.
  • Aus den bisherigen Ausführungen geht klar hervor, daß beim Stillstand der Motoren 20 der Zustand der Überwachungskontakte 21, d. h. der Umstand, ob sie die Leitungen 26 mit der Leitung 28 oder 32 verbinden, für den Impuls kennzeichnend ist, der als letzter die Motoren betätigte. Ferner geht aus den Ausführungen hervor, daß die Motoren der Steuerwähler und der Fernanzeigeeinrichtungen im Betrieb alle gleichzeitig und in Synchronismus weitergeschaltet werden. Wenn ein oder mehrere Motoren der Steuerwähler oder der Fernanzeigeeinrichtungen aus einem beliebigen Grund einen Steuerimpuls nicht mitbekommen, d. h. wenn der entsprechende Motor nicht regulär den Schaltschritt zusammen mit den anderen Motoren ausführt und in der vorher eingenommenen Stellung stehenbleibt und daher nicht mehr die Gleichstellung aller bewegten Organe vorhanden ist, dann ergibt sich, daß beide überwachungsleitungen 28 und 32 an Masse gelegt werden.
  • Es sei angenommen, daß durch den zuletzt erläuterten Steuerimpuls 44 alle Motoren mit Ausnahme eines einzigen regulär um einen Schritt weitergeschaltet wurden. Beispielsweise habe der Motor 20 des Anzeigeelementes 16 den Masseimpuls über die Leitung 38 nicht mitbekommen und wurde nicht weitergeschaltet. Dies könnte aus verschiedenen Gründen eingetreten sein, die hier nicht einzeln behandelt zu werden brauchen. Beispielsweise sei angenommen, daß ein Staubkorn den Betätigungsmechanismus des Motors blockiert hat.
  • Während die überwachungskontakte 21 jener Motoren 20 der Steuerwähler und Fernanzeigeeinrichtungen, die regulär weitergeschaltet wurden, in ihre in F i g. 4 mit vollen Linien gezeichnete Lage umgelegt wurden und die Leitungen 26 mit der Überwachungsleitung 28 verbinden, blieb der Kontakt 21 des stehengebliebenen Motors in seiner strichliert eingezeichneten Lage und verbindet die entsprechende Leitung 26 mit der Leitung 32.
  • Wenn nun der Impulsgenerator 22 den nächsten Kontrollimpuls 33 aussendet und das Relais CS erregt, kann das sich über seinen Haltestromkreis haltende Relais D nicht abgeworfen werden, da ihm auch über den in die strichlierte Lage umgelegten Kontakt Cs2 Masse zugeführt wird (über die Leitung 32). Gleichzeitig ist das RelaisP verhindert, anzusprechen, da der umgelegte Kontakt di die Masse von der Leitung 28 nicht an seine Wicklung anlegt. Wenn dann der Impulsgenerator 22 den nächsten Steuerimpuls 36 aussendet, wird das Relais 11 erregt, und die Motoren erhalten nicht über die Leitungen 37 Masse, da auch beim Schließen der Kontakte 42 und i14 die Kontakte d3 und d4 stets umgelegt sind. Die Motoren, welche vorher durch einen Masseimpuls über die Leitungen 38 weitergeschaltet wurden und sich jetzt durch einen Masseimpuls über die Leitungen 37 weiterbewegen könnten, bleiben somit stehen.
  • Nach dem Steuerimpuls 36 sendet der Impulsgenerator einen neuen Kontrollimpuls 42 aus, der, analog wie der vorherige Kontrollimpuls 33, das Relais D erregt und das Relais P abgefallen läßt. Der folgende Steuerimpuls 44 erregt das Relais 12, dessen Kontakte i22 und 44 den Speisestromkreis der Motoren vervollständigen, so daß die Leitungen 38 über die Kontakte ti, und t" 2, die Kontakte i22 und i24 und die Kontakte p3 und p4 an Masse 25 gelegt werden, während die Leitungen 37 über die Kontakte i,21 und i23 und die Leitung 24 mit der negativen Stromquelle verbunden werden.
  • Die Motoren, die vorher weitergeschaltet wurden, bleiben jetzt stehen, da die Masse an der Leitung 38 liegt, d. h. die Polarität des Impulses die gleiche ist wie jene des Impulses, der die vorherige Weiterschaltung bewirkte.
  • Der Motor des Anzeigeelementes 16, der - wie angenommen wurde - einen Schritt nicht mitmachte, erhält nun einen Impuls der gleichen Polarität wie jene des Impulses, den er nicht mitbekam, und wird angeregt, sich mit den Motoren der anderen Anzeigeelemente und Steuerwähler in Gleichstellung zu setzen.
  • vVie ersichtlich, erfolgt diese Korrektur vollkommen selbsttätig.
  • Der nächste Kontrollimpuls 33 erregt das Relais CS, und das Relais D kann abfallen, da die Leitung 32 nicht mehr au Masse liegt, während das Relais P erregt wird und somit gestattet, daß ein weiterer positiver Impuls an die Leitungen 37 angelegt wird.
  • Nun befinden sich die bewegten Organe wieder alle in Gleichstellung, und die Einrichtung steuert weiterhin das schrittweise Fortschalten aller Motoren in der beschriebenen Weise.
  • Beim erläuterten Beispiel wurde angenommen, daß ein einziger zusätzlicher Korrekturimpuls ausreicht, um alle Fernanzeigeeinrichtungen und Steuerzähler wieder in Gleichstellung zu bringen. Es versteht sich aber, daß für den Fall, daß der Zustand des mangelnden Synchronismus nach dem ersten Korrekturimpuls bestehenbleibt, die Einrichtung weiterhin das Anlegen von Impulsen stets gleicher Polarität an die Motoren gestattet (Masse an die Leitungen 37 oder 38 je nach dem Zustand des Stromkreises), bis beim Aussenden eines Kontrollimpulses die Relais P und D die Rückkehr in die Gleichstellung feststellen.
  • Um zu verhindern, daß die Anlage durch eine bleibende Störung einer Fernanzeigeeinrichtung blockiert wird, ist die Einrichtung nach der Erfindung mit einem Zeitschalter ausgestattet, der - wie nachfolgend erläutert wird - die Aussendung einer beschränkten Anzahl von Korrekturimpulsen zuläßt. Wenn am Ende der Reihe von Korrekturimpulsen der Zustand des mangelnden Synchronismus bestehenbleibt, dann setzt die Einrichtung ein Alarmsystem in Betrieb, welches der Bedienungsperson der Anlage die Störung meldet und selbsttätig alle im Augenblick des Auftretens der Störung von der Einstelloperation betroffenen Steuerwähler und Fernanzeigeeinrichtungen in ihre Nullstellung zurückführt: Um dies zu erläutern ist es zweckmäßig, zunächst kurz darzulegen, in welcher Weise bei den verschiedenen Informationstafeln. das Anhalten aller die gleiche Anzeige vermittelnden Fernanzeigeeinrichtungen, d. h. zum Beispiel das Anhalten der den Bestimmungsort oder den Abfahrtsbahnsteig des Zuges od. dgl. anzeigenden Fernanzeigeeinrichtungen, gemäß einer Ausführungsform erfolgen kann, sobald die Reihe der entsprechenden Fernanzeigeeinrichtungen die gewünschte- Stellung erreicht hat, natürlich für den Fall, daß die Anlage störungsfrei funktioniert hat.
  • Zu diesem Zweck wird vor allem auf die F i g. 8 und 9 Bezug genommen, welche einen Steuerwähler darstellen. Dieser ist, von der in F i g. 8 gezeigten Seite aus gesehen, ganz ähnlich der in F i g. 2 dargestellten Fernanzeigeeinrichtung aufgebaut und unterscheidet sich von dieser nur dadurch, daß die Fächerwalze fehlt. Gleiche Teile sind in den entsprechenden Figuren mit denselben Bezugsziffern bezeichnet. Von der anderen Seite gesehen, erscheint der Steuerwähler wie in F i g. 9 dargestellt und trägt auf der Welle 45 des Rotors oder auf einer von diesem über ein übersetzungsgetriebe angetriebenen Welle eine Scheibe 46, deren Fläche mit einer leitenden Metallschicht überzogen ist, in der sich nichtleitende isolierte Sektoren 47 befinden. Der Einfachheit der Darstellung halber wurde, wie bereits erwähnt, angenommen, daß der Rotor eine volle Umdrehung in zehn Schritten von je 36° ausführt. Ferner wird angenommen, daß die Fächerwalze jeder Fernanzeigeeinrichtung zehn Fächer aufweist und daß die Scheibe 46 unmittelbar auf der Rotorwelle 45 des Steuerwählers sitzt und zehn isolierte Sektoren 47 (entsprechend der Anzahl der Fächer einer jeden Fernanzeigeeinrichtung) trägt, die in der in F i g. 9 ersichtlichen Anordnung verteilt sind.
  • Mit der Scheibe 46 stehen elf, längs eines Radius der Scheibe liegende Schleifkontakte 48 in Berührung, die in einem derartigen gegenseitigen Abstand angeordnet sind, daß jeder nur mit einem Sektor 47 während der Drehung der Scheibe 46 in Berührung kommen kann. Nur der der Achse der Welle 45 am nächsten liegende Schleifkontakt steht dauernd mit der leitenden Oberfläche der Scheibe 46 in Berührung. Die Kontakte 48 werden je von einem Stab 49 getragen, welche Stäbe an ihren äußeren Enden mit ortsfesten, im Halbkreis um einen beweglichen Kontakt 50 angeordneten Kontakt elektrisch verbunden sind, wobei der bewegliche Kontakt 50 an Masse 25 liegt. Der achsennächste Schleifkontakt 48 ist dauernd mit einer Leitung 51 verbunden.
  • Eine Scheibe mit zugehörigen Schleifkontakten, wie soeben beschrieben, befindet sich in jedem Steuerwähler der Anlage. Jede Leitung 51 ist mit einer Seite der Wicklung eines der Relais T"... T" verbunden, und der Kontakt 50 tritt an die Stelle der im Schaltschema der F i g. 4 schematisch angegebenen Kontakte x ... n.
  • Es sei nun beispielsweise die Scheibe 46 des Steuerwählers betrachtet, der mit den Fernanzeigeeinrichtungen parallel geschaltet ist, die dazu bestimmt sind, an den verschiedenen Informationstafeln. den Bestimmungsort des Zuges anzuzeigen. In der Steuerzentrale der Anlage möge die Bedienungsperson im Augenblick der Inbetriebnahme der Einrichtung den Kontakt 50 beispielsweise auf den fünften festen Kontakt, beginnend von dem in F i g. 9 dargestellten äußersten Kontakt, einstellen, wodurch der fünfte Schleifkontakt 48 an Masse gelegt wird. Damit wird der Stromkreis über die Scheibe 46 und die Leitung 51 für das Relais T1 geschlossen, das anspricht und seine Kontakte t11 und t12 umlegt, wie bereits beschrieben wurde. Wenn nun im Laufe der schrittweisen Fortschaltung des Motors des Steuerwählers unter den über den Kontakt 50 geerdeten fünften Schleifkontakt der entsprechende isolierte Sektor 47 zu liegen kommt, wird der Erregerstromkreis für das Relais T1 unterbrochen, das Relais fällt ab und legt seine Kontakte t11 und t12 um. Dies hat zur Folge, daß der Steuerwähler 18 und alle Fernanzeigeeinrichtungen 16, 16', welche dazu bestimmt sind, auf den verschiedenen Informationstafeln den Bestimmungsort des Zuges anzuzeigen, angehalten werden und letztere gerade die gewünschte Anzeige des Bestimmungsortes vermitteln.
  • Eine analoge Wirkungsweise ergibt sich für alle anderen Steuerwähler und verschiedenen Fernanzeigeeinrichtungen, die unter der Kontrolle eines eigenen Relais T eine bestimmte Information liefern sollen.
  • Die Fächerwalze einer jeden Fernanzeigeeinrichtung kann, wie angenommen zehn Fächer besitzen, aber sie kann auch mehr als zehn Fächer aufweisen, in welchem Fall die übersetzung von der Motorwelle zur Welle der Fächerwalze entsprechend bemessen sein muß.
  • Um auf die erläuterte Störungsüberwachung zurückzukommen, sei nun angenommen, daß die Störung eines von der im Gange befindlichen Einstelloperationen betroffenen Motors länger als die vorgesehene Zeitspanne anhält, was - wie dargelegt - zur Folge hat, daß eines der Relais P und D dauernd erregt bleibt. In diesem Fall kommt die in F i g. 6 gezeigte Verzögerungsschaltung 52 zur Wirkung, welche derart aufgebaut ist, daß sie ein Relais AL zum Ansprechen bringt, wenn die an ihren Eingang über die beiden, in Reihe geschalteten Ruhekontakte p., und d5 der Relais P und D angelegte Masse eine vorbestimmte Zeit lang weggenommen wird, d. h. wenn eines der Relais P bzw. D länger als diese vorbestimmte Zeit erregt bleibt. Die bei Durchführung der normalen Weiterschaltungen der Motoren auftretenden, verhältnismäßig kurzzeitigen abwechselnden Erregungen der Relais P und D reichen hingegen nicht aus, um das Alarmrelais AL über die Verzögerungsschaltung 52 (welche in an sich bekannter Weise ausgebildet ist) zum Ansprechen zu bringen. Auch die Zeit, welche eines der Relais P bzw. D erregt bleibt, um in der beschriebenen Weise mittels einer vorbestimmten Anzahl von Korrekturimpulsen ein durch eine vorübergehende Störung bzw. Behinderung bedingtes Außertrittkommen eines oder mehrerer Motoren zu beheben und zu korrigieren, ist nicht ausreichend, um das Relais AL zum Ansprechen zu bringen. Wenn jedoch die besagte Zeit überschritten wurde und das Relais AL erregt wurde, dann werden alle seine Kontakte umgelegt.
  • Der Kontakt al, löst in der Steuerzentrale eine Alarmeinrichtung aus, beispielsweise ein Lämpchen 53 (F i g. 6) oder ein akustisches Signal od. dgl., welches der Bedienungsperson das Vorliegen einer Störung in der Anlage meldet. Gleichzeitig werden durch die Kontakte als und a14 (F i g. 4) im vorliegenden Beispielsfall unmittelbar beide Relais P und D abgeworfen. Auf diese Weise wird erreicht, daß durch die folgende abwechselnde Erregung der Relais Il und 1, durch die vom Impulsgenerator ausgesandten Steuerimpulse 36 und 44 alle Motoren mit Ausnahme des gestörten schrittweisen weitergeschaltet werden. Ferner werden seitens des Alarmrelais AL auf beliebige, nicht näher erläuterte und dargestellte, seitens eines Fachmannes ohne weiteres durchführbare Weise die Kontakte 50 sämtlicher Steuerwähler derart eingestellt, daß sie Masse an jenen Schleifkontakt 48 anlegen, welcher der Nullstellung der entsprechenden Motoren und Fernanzeigeeinrichtungen entspricht, so daß die schrittweise Weiterschaltung aller Motoren bis zum Anhalten in der Nullstellung durchgeführt wird.
  • Der Bedienungsperson, welcher das Vorhandensein der Störung in der Anlage durch das Alarmsignal gemeldet wurde, fällt es daher nicht schwer, die gestörte Fernanzeigeeinrichtung, welche nicht in die Nullstellung zurückgeführt werden konnte, aufzufinden und für die Reparatur zu sorgen.
  • Die Verzögerungs- oder Zeitschaltung 52 kann auf verschiedene Art unter Heranziehung bekannter Schaltungen ausgeführt werden. Eine beispielsweise Ausführungsform der Schaltung ist in F i g. 7 dargestellt.
  • Diese Schaltung stellt einen zweistufigen Unterbrecher mit je einem Transistor T4 bzw. T5 dar, wobei der Transistor T5 im leitenden Zustand das Relais AL zum Ansprechen bringt, welches sich dann durch einen Haltekontakt all selbsttätig weiterhält. Normalerweise sind die beiden Transistoren T4 und T, nichtleitend, da ihre Emitter in bezug auf den über die Kontakte d5 und p. polarisierten Eingang negativ polarisiert sind. Der Kondensator C2 ist auf eine Spannung aufgeladen, die der Eingangsspannung entspricht.
  • Wenn die Relais P und D normal kurzzeitig erregt werden, dann wird der Kondensator C 2 niemals unter den Wert der Sperrspannung des ersten Transistors T4 entladen.
  • Dauert jedoch die Erregung eines der Relais P bzw. D länger (so daß der Kontakt p5 oder d5 geöffnet bleibt), dann wird die Sperrung des Transistors T4 aufgehoben, der seinerseits die Sperrung des Transistors T5 aufhebt, so daß dieser in den leitenden Zustand übergeführt wird und das Alarmrelais AL zum Ansprechen bringt.
  • In F i g. 4 sind die Überwachungskontakte 21 als Umschaltekontakte dargestellt, die durch von den zugehörigen Motoren 20 betätigte nicht gezeigte Steuernocken von der einen in die andere Lage umgelegt werden.
  • In der Praxis können diese Kontakte 21 vorteilhafterweise durch Schleifkontakte ersetzt werden, welche das Weiterschalten der Motoren der Fernanzeigeeinrichtungen und Steuerwähler gestatten, wie dies in den F i g. 2 und 8 gezeigt ist.
  • Gegenüber den durch Steuernocken betätigten Umschaltekontakten weist die letztere Ausführung den Vorteil auf, daß die Betriebssicherheit erhöht ist und die Anschaffungskosten erheblich niedriger sind.
  • Auf jedem Klinkenrad 10 ist eine gedruckte Schaltung 54 aus einer leitenden Metallschicht sektorweise verteilt angebracht (im Fall des dargestellten Motors mit zehn Schaltschritten sind zehn Sektoren vorhanden), wobei abwechselnd ein Sektor gegen den Umfang und der folgende Sektor gegen die Mitte des Rades verschoben ist. Auf der leitenden gedruckten Schaltung liegen drei Kontaktfedern 55 auf, von denen die mittlere mit einer Leitung 27 (entsprechend der Bezeichnung in F i g. 4), die äußere mit einer Leitung 29 und die innere mit einer Leitung 39 verbunden ist. Wenn sich der äußere Schleifkontakt auf einem nach außen verschobenen Sektor der gedruckten Schaltung befindet, sind die Leitungen 27 und 29 miteinander verbunden, und wenn sich der innere Schleifkontakt auf einem nach innen verschobenen Sektor befindet, verbindet er die Leitung 39 mit der Leitung 27. Der mittlere Schleifkontakt steht immer mit der leitenden Schicht der gedruckten Schaltung in Berührung. In der in den F i g. 2 und 8 dargestellten Lage des Klinkenrades 10 steht der Motor still.
  • Weitere Stillstandlagen sind durch die Striche 56 angedeutet, welche nur der Verständlichkeit halber eingezeichnet wurden, sonst aber keine Bedeutung besitzen.
  • Es ist schließlich noch zu bemerken, daß die Einrichtung der leichteren Verständlichkeit und Klarheit halber als mit Hilfe von herkömmlichen Relais verwirklicht angenommen wurde, doch können dieselben selbstverständlich leicht unter Verwendung von Transistoren und Dioden durch elektronische, statische Einheiten ersetzt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente, beispielsweise Anzeigewalzen, einer Fernanzeigeanlage mit mehreren Anzeigewalzen, die synchron durch ihnen einzeln zugeordnete, gruppenweise parallelgeschaltete und durch Impulse mit abwechselnd entgegengesetzter Stromrichtung betätigbare Schrittschaltmotoren, deren Rotoren mechanisch mit je einem Gleichlaufüberwachungsorgan, beispielsweise einem Umschaltekontakt, verbunden sind, weiterschaltbar sind, und mit Wählern zur Vorausbestimmung der durch eine Impulsfolge zu betätigenden Motoren mindestens einer Gruppe von Anzeigewalzen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Umschaltekontakt (21) eines jeden Motors (20) entsprechend der Stromrichtung des jeweiligen Betätigungsimpulses durch vom Motor betätigte Steuerglieder (10, 54, 55) in eine seiner beiden Schaltstellungen einstellbar ist, daß die Umschaltkontakte einer jeden Gruppe von Motoren in einen aus Leitungen (27, 29, 28, 39, 32) und Steuerrelais (P, D) gebildeten Schaltkreis eingebaut sind, in dem in Abhängigkeit von der jeweiligen Schaltstellung dieser Kontakte Steuerorgane, wie Steuerrelais (P, D) zu- schaltbar sind, durch welche die Motoren (20) der Gruppe bei übereinstimmender Schaltstellung aller Kontakte (21) mit umgekehrter Stromrichtung und bei nicht übereinstimmender Schaltstellung der Kontakte mit gleicher Stromrichtung wie beim letzten, von den Motoren der Gruppe ausgeführten Schaltschritt an eine Stromquelle (24, 25) anschließbar sind, und daß eine verzögernd ansprechende Alarmvorrichtung (AL) bei ungleicher Schaltstellung der Kontakte (21) ein Signal auslöst.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswahl der Betätigung einer bestimmten Gruppe von Anzeigewalzen (15) Wählschalter (t11 . . . tn 1; t12 ... tn 2) dienen, die in den Betätigungsstromkreis (37, 38) der betreffenden Gruppe parallelgeschalteter Motoren (20) sowie in eine Anschlußleitung (26) zwischen den Kontakten (21) der Gruppe von Motoren und einem Pol (25) der Stromquelle eingeschaltet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Steuerrelais (P, D), die an einen Pol (24) der Stromquelle angeschlossen sind, über je eine den beiden Schaltstellungen der Kontakte (21) entsprechenden Schaltleitung (28 bzw. 32) an die Kontakte (21) anschließbar sind und daß Kontakte (p33 p4 . . . da, d4 ... ) dieser Steuerrelais (P, D) den Betätigungsstromkreis (37, 38) der Schrittschaltmotoren (20) zwecks deren Betätigung durch einen Impuls mit der einen oder anderen Stromrichtung vorbereiten.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch an einen Impulsgenerator (22) angeschlossene Impulsgeber (1, 12) deren Impulskontakte (i", i12 . . .; i21, i22 . . .) in den Betätigungsstromkreis (37, 38) der Schrittschaltmotoren (20) eingeschaltet sind und die abwechselnd mit der Vorbereitung des Betätigungsstromkreises durch Steuerimpulse (36 bzw. 44) des Impulsgenerators erregbar sind, so daß der Betätigungsstromkreis jeweils mit umgekehrter bzw. gleicher Stromrichtung wie beim letzten vorhergegangenen Impuls an die Stromquelle (24, 25) angeschlossen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarmvorrichtung (AL) Relais umfaßt, welche außer einem ein Alarmsignal auslösenden Kontakt (alt) weitere Kontakte (a13, a14) aufweisen, die bei einer in der Fernanzeigeanlage auftretenden Störung alle Anzeigewalzen (15), außer der gestörten Walze, in die Ausgangsstellung zurückführen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählschalter durch Kontakte (t11 - .. . tn 1; t12 . . . 4 2) von wahlweise erregbaren Gruppenwählrelais (T1 . . Tn) gebildet sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerrelais (P, D), deren Erregerwicklungen an den Pol (24) der Stromquelle angeschlossen sind, durch einen Umschaltekontakt (csi, cs.,) eines durch den Impulsgenerator (22) periodisch betätigbaren Prüfrelais (CS) abwechselnd über einen geschlossenen Trennkontakt (d1, p2) des jeweils unerregten anderen Steuerrelais (P bzw. D) oder über einen eigenen Selbsthaltekontakt (p1, d2) an den anderen Pol (25) anschließbar sind. B. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Impulsgeberrelais (11, 12) zwei gleichzeitig betätigte Gruppen von Schließkontakten (.i11, i12 . . .; i21, i22 . . .) aufweist, wobei je ein Schließkontakt (4i, i13 . . . bzw. i21, i23 ... ) der ersten Kontaktgruppe der Impulsgeberrelais in den zu einem Pol (24) geführten Verbindungsleitungen des Betätigungsstromkreises und je ein Schließkontakt (i22, i24 . . .; i123 i14) der zweiten Kontaktgruppe der Relais in den zum anderen Pol (25) der Stromquelle geführten Verbindungsleitungen des Betätigungsstromkreises angeordnet ist, so daß bei Übereinstimmung der Schaltstellung aller Kontakte (21) der Betätigungsstromkreis der Schrittschaltmotoren (20) über die abwechselnd geschlossenen Schließkontakte des ersten und zweiten Impulsgeberrelais (11, 12) und über die geschlossenen Trennkontakte (p33 P4 bzw. d33 d4) des jeweils unerregten Steuerrelais (P, D) jeweils mit umgekehrter Stromrichtung wie beim vorhergegangenen Schaltschritt an die Stromquelle (24, 25)-angeschlossen ist. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei von der Stellung der übrigen Umschaltekontakte (21) abweichender Schaltstellung mindestens eines Kontaktes (21), der Betätigungsstromkreis (37, 38) der Schrittschaltmotoren (20) bis zur Wiederherstellung einer übereinstimmenden Schaltstellung aller Kontakte (21) nur über die Schließkontakte desjenigen Impulsgeberrelais (I1 bzw. 12), das beim ausgebliebenen Schaltschritt erregt war, mit der gleichen Stromrichtung wie beim vorhergehenden Schaltschritt andie Stromquelle (24, 25) angeschlossen ist. 10. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gruppenwählerrelais (T1 ... Tn) mit einem Steuerwähler (18, 19) verbunden ist, der von einem Schrittschaltmotor synchron zu den Anzeigewalzen der betreffenden Gruppe weiterschaltbar ist, daß ferner durch den Steuerwähler (18, 19) eine bestimmte Anzeigestellung vorwählbar ist und daß die Schrittschaltmotoren nach Erreichen dieser vorgewählten Anzeigestellung abschalten. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltekontakt (21) eines jeden Schrittschaltmotors (20) aus einer mit dem Rotor fest verbundenen Scheibe (10) mit isolierender Oberfläche besteht, auf der eine gedruckte Schaltung (54) aufgebracht ist, die mit drei Schleifkontakten (55) zusammenwirkt, von denen einer bei jedem Schaltschritt des Motors abwechselnd über die gedruckte Schaltung mit dem einen oder anderen der beiden übrigen Schleifkontakte in leitende Verbindung bringbar ist.
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