DE1121907B - Zahnflankenschabemaschine - Google Patents
ZahnflankenschabemaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F19/00—Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
- B23F19/06—Shaving the faces of gear teeth
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/02—Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
- B23F23/04—Loading or unloading arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Zahnflankenschabemaschine Gegenstand der Erfindung ist eine Zahnflankenschabemaschine zum Fertigbearbeiten vorgeschnittener Stirn- und Schraubenräder durch ein rad- oder zahnstangenförmiges Schabewerkzeug, bei der die Werkstückachse über der Werkzeugachse angeordnet ist.
- Es sind Schabemaschinen bekannt, bei denen die Werkstückachse über der Werkzeugachse angeordnet ist und dem Werkstück die für den Schabeprozeß erforderlichen Längsbewegungen erteilt werden. Diese üblichen Ausführungsarten der Schabemaschinen gleichen in ihrer Bauform den herkömmlichen Konsolfräsmaschinen, bei denen ein Teil des Maschinenständers freitragend über das darunter liegende Konsol überbaut. An der Unterseite des freitragenden Teiles des Ständers hängt an einem Schieber eine Schwenkplatte, auf der sich die Pinolen für die Werkstückaufnahme befinden. Die erforderlichen Bewegungen für das Schaben werden dabei zum großen Teil in das Werkstück gelegt.
- Es sind weiterhin Schabemaschinen bekannt, bei denen die Werkstückspindel zwischen zwei Werkzeugspindeln angeordnet ist, die sich unterhalb und oberhalb der Werkstückspindel befinden. Das Werkstück wird dabei auf höhenverstellbaren Konsolen, die am Maschinenständer einseitig geführt sind, in einem schwenkbaren Werkzeugträger aufgenommen.
- Soll an diesen Maschinen mit einer Magazinbeschickung gearbeitet werden, so sind alle Teile für das Magazin selbst sowie auch dessen Steuerorgane unmittelbar an einer am Maschinengestell hängend angeordneten schwenkbaren Platte als Werkstückträger oder an den höhenbeweglichen Konsolen angebracht.
- Die Werkstücke rollen in einer Beschickungsrinne von vorn in die Maschine, werden in Arbeitsstellung gebracht und können nach vorn durch eine weitere Rinne aus der Maschine gelangen.
- Für eine durchgehende Fließfertigung ist bei den bekannten Maschinen der Ständer nach hinten durchbrochen, so daß z. B. mittels Kettenförderer das Werkstück in Arbeitsstellung und wieder aus dem Arbeitsbereich gebracht werden kann. Die Elemente, die das Werkstück in Arbeitsstellung festhalten, also zur Ladeeinrichtung gehören, sowie deren Steuerorgane, Schaltelemente und Zuleitungen, müssen, da sich das Werkstück hin- und herbewegt, an schwenkbaren Werkstückträgem angeordnet werden oder befinden sich zum Teil im Ständer der Maschine.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Zahnflankenschabemaschine zu schaffen, die bei einem geringen Platzbedarf, insbesondere einer geringen Bauhöhe von mehreren Seiten, insbesondere von oben, vorn und hinten, leicht zugänglich ist, eine starre, unfallsichere Bauform besitzt, deren Arbeitsbereich erweiterungsfähig ist, die vollautomatisch arbeiten und für die Fließfertigung Anwendung finden kann, bei der es also möglich ist, die erforderlichen Elemente für die Ladeeinrichtungen und deren Steuerorgane einfach auszubilden und in der Maschine unterzubringen.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß sich zwischen zwei Ständern, die auf einer Grundplatte fest angeordnet sind, ein höhenverstellbares Konsol befindet, das nach beiden Seiten an den Ständern geführt wird, das Konsol einen schwenkbaren Werkzeugträger aufnimmt, welches den Schaberadkopf mit dem Schabewerkzeug trägt und in den beiden Ständern sich axial bewegliche Pinolen zur Aufnahme eines Werkstückdornes befinden, durch die eine über der Werkzeugachse liegende Werkstückachse gebildet wird.
- Zwischen den beiden Ständern ist eine den Arbeitsraum der Maschine abdeckende Verkleidung mit einer Fensterklappe zur Beobachtung des Arbeitsprozesses angeordnet.
- Zur automatischen Fließfertigung können beide Ständer durch eine Traverse verbunden werden, auf der die Ladeeinrichtung und die für den automatischen Arbeitsablauf erforderlichen Steuerelemente angebracht sind. Die Steuerleitungen befinden sich ebenfalls innerhalb der Maschine. Durch Einfügen von Zwischenstücken zwischen die Grundplatte und den Ständer oder durch Verwendung erhöhter Ständer ist leicht eine Vergrößerung des Arbeitsbereiches möglich.
- Die erfindungsgemäße neuartige Bauform der Zahnflankenschabemaschine bringt entscheidende Vorteile mit sich, die sich günstig auf die Automatisierung und Fließfertigung auswirken. So ist z. B. ein einfaches Anbringen der Ladeeinrichtung und der sie steuernden Elemente möglich und durch die starre Anordnung der Werkstückachse eine einfache Gestaltung der letztgenannten Elemente gegeben.
- Durch die starre Bauform der Maschine können die Schabeergebnisse und die Oberflächengüte positiv beeinflußt und die Maschine nach außen unfallsicher abgeschlossen werden. Außerdem lassen sich größere Werkstücke mittels Hebezeugen von oben in die Maschine einbringen, und der Arbeitsvorgang ist durch die gute Zugänglichkeit und niedrige Bauform der Maschine gut zu verfolgen.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Vorderansicht der Maschine ohne Abdeckung des Arbeitsraumes, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A -B, Abb. 3 eine Vorderansicht mit erhöhtem Ständer, Abb. 4 eine perspektivische Außenansicht der Maschine.
- Auf einer Grundplatte 1 sind zwei Ständer 2 und 2' fest angeordnet, zwischen denen sich ein höhenverstellbares Konsol 3 befindet, das an beiden Seiten der Ständer geführt wird. Auf dem Konsol3 ist eine schwenkbare Platte 5 befestigt, die einen schwenkbaren Schaberadkopf 4 trägt. Im Schaberadkopf 4 wird das Schaberad 6 aufgenommen. Über dem Schaberad 6 befindet sich das Werkstück 7, welches durch zwei in den Ständern 2 und 2' angeordnete Pinolen 8 gespannt wird. Die Pinolen 8 sind hin- und herbeweglich sowie festklemmbar in den Ständern 2, 2' gelagert.
- Die Ständer 2, 2' können durch die Zwischenstücke 9 höher gesetzt werden, oder es finden für größere Werkstückdurchmesser gleich höhere Ständer Anwendung.
- Für eine Fließfertigung ist auf einer zwischen den beiden Ständern 2, 2' angebrachten Traverse 12 eine Ladeeinrichtung 11 angebracht, der z. B. über eine Rollbahn 10 die Werkstücke 7 zugeführt werden.
- Die Anschlüsse 13 für die elektrische Steuerung und die Anschlüsse 14 für pneumatische oder hydraulische Kraftströme sind innerhalb der Maschine untergebracht. Zwischen den beiden Ständern 2, 2' ist eine Verkleidung 15 mit einer durchsichtigen, nach hinten schwenkbaren Klappe 16 angeordnet, die die Maschine nach außen vollständig abschließt.
- Die erfindungsgemäße Bauform der Maschine ist nicht auf Schabemaschinen beschränkt, sondern kann auch für weitere Zahnradfeinbearbeitungsmaschinen, insbesondere für Läppmaschinen, Anwendung finden, da dort ähnliche Verhältnisse vorliegen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Zahnflankenschabemaschine zum Fertigbearbeiten vorgeschnittener Stirn- und Schraubenräder durch ein rad- oder zahnstangenförmiges Schabewerkzeug, bei der die Werkstückachse über der Werkzeugachse angeordnet ist und das Werkzeug seine Aufnahme in einem schwenkbaren Werkzeugträger auf einem höhenverstellbaren Konsol findet, gekennzeichnet durch zwei auf einer Grundplatte (1) fest angeordnete Ständer (2; 2'), zwischen denen das höhenverstellbare Konsol mit dem schwenkbaren Werkzeugträger an den beiden Ständern (2; 2') geführt ist und sich in den beiden Ständern in bekannter Weise axial bewegliche Pinolen zur Aufnahme eines Werkstückdornes befinden.
- 2. Zahnflankenschabemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Ständern (2; 2') eine den Arbeitsraum der Maschine abdeckende Verkleidung (15) mit einer Fensterklappe (16) angeordnet ist.
- 3. Zahnflankenschabemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer (2; 2') durch Zwischenstücke (9) mit der Grundplatte (1) verbunden sind.
- 4. Zahnflankenschabemaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die beiden Ständer (2; 2') verbindende Traverse (12) als Träger einer Ladeeinrichtung (11). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 692 410; USA.-Patentschriften Nr. 2 270 421, 2 270 831; »Engineering«, 1953, S. 313; »Technique Moderne«, 1950, S. 142.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (2)
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| DEV15804A DE1131071B (de) | 1959-01-21 | 1959-01-21 | Zahnflankenschabemaschine mit Antriebsmotor am Werkzeugtraeger |
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Publications (1)
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| DE1121907B true DE1121907B (de) | 1962-01-11 |
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Family Applications (2)
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| DEV15804A Pending DE1131071B (de) | 1959-01-21 | 1959-01-21 | Zahnflankenschabemaschine mit Antriebsmotor am Werkzeugtraeger |
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Families Citing this family (1)
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Citations (3)
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1959
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Patent Citations (3)
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Also Published As
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