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DE1121965B - Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern - Google Patents

Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern

Info

Publication number
DE1121965B
DE1121965B DEL31578A DEL0031578A DE1121965B DE 1121965 B DE1121965 B DE 1121965B DE L31578 A DEL31578 A DE L31578A DE L0031578 A DEL0031578 A DE L0031578A DE 1121965 B DE1121965 B DE 1121965B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pitch
function generator
propeller
controlling
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31578A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Torolf Blydt-Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL31578A priority Critical patent/DE1121965B/de
Priority to NL244657A priority patent/NL244657A/xx
Publication of DE1121965B publication Critical patent/DE1121965B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/10Propeller-blade pitch changing characterised by having pitch control conjoint with propulsion plant control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels
    • B63H21/213Levers or the like for controlling the engine or the transmission, e.g. single hand control levers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/22Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing
    • B63H23/24Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing electric
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels
    • B63H2021/216Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels using electric control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern Verstellbare Schiffspropeller, die stets mit gleichbleibender Wellendrehzahl betrieben werden, haben bei geringer Belastung einen schlechten Wirkungsgrad. Außerdem wird durch einen mit Nenndrehzahl und sehr kleiner Steigung betriebenen Verstellpropeller die Anströmung des Ruders abgeschirmt, wodurch das Schiff sich schlecht manövrieren läßt.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, muß außer der Propellersteigung auch die Propellerdrehzahl verändert werden, und zwar so, daß möglichst immer im Bereich des jeweils optimal erreichbaren Wirkungsgrades gefahren wird. Dies kann etwa dadurch geschehen, daß ein auf der Brücke vorhandener Steigungseinsteller und ein Drehzahleinsteller nach einem Kurvenblatt oder einer Fahrtabelle von Hand eingestellt werden.
  • Es sind auch schon mechanische Kombinatoren (Kamewa-Kombinator) bekannt, die von vornherein die Propellerdrehzahl mit der Propellersteigung kombinieren. Dem Kombinator wird eine optimale Kennlinie unterlegt, wobei auch Möglichkeiten vorgesehen sind, die Tendenz dieser Kennlinie zu verändern.
  • Dieser vorbekannte Kombinator ist eine pneumatische Steuereinrichtung, bei der das Steuerorgan mechanisch unmittelbar auf Funktionsgeber wirkt, die über die ebenfalls unmittelbare Betätigung von Druckreduzierventilen in den Steuer-Luftleitungen einen der Einstellung des Steuerorgans zugeordneten Druck herstellen. Dieser Druck wirkt dann auf die Verstellorgane zur Einstellung der Steigung und der Drehzahl des Verstellpropellers.
  • Pneumatische Systeme dieser Art unterliegen auf Schiffen klimabedingten, stark wechselnden Druck-, Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüssen. Bei ihrer Verwendung für räumlich ausgedehnte Steueranlagen entstehen besondere Probleme hinsichtlich der günstigen Leitungsverlegung und der Überwindung von Funktionsträgheiten. Außerdem entsprechen den Sollwerteinstellungen nicht immer eindeutige Werte für die sich einstellende Steigung und Drehzahl, da Ventilundichtigkeiten, sich ändernde Federkräfte der Reglerfedern, schwankende Reibungskräfte an den steuernden Teilen u. dgl. den Druck in den Luftleitungen und die Einstellung der Regelventile und Servomotoren unkontrollierbar beeinflussen.
  • Die Erfindung hat den Zweck, eine Steuereinrichtung für Verstellpropeller zu schaffen, die es erlaubt, unabhängig von Klimaschwankungen und räumlicher Ausdehnung der Anlage im Rahmen der Änderungsmöglichkeiten der Drehzahl der antreibenden Kraftmaschine die gewünschten optimalen Werte von Steigung und Drehzahl für jeden Fahrt- bzw. Propulsionszustand leicht einzustellen und stets sicher zu erreichen.
  • Unter »Fahrzustand« wird derjenige Bewegungszustand des Schiffes verstanden, indem es sich gerade befindet (Istwert) oder der mit Hilfe der Steuereinrichtung erreicht werden soll (Sollwert). Der Fahrzustand des Schiffes ist gegeben durch die Propellersteigung und -drehzahl.
  • Erreicht wird der Zweck gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß für die Einstellung von Propellersteigung und -drehzahl je ein mit dem Steuerorgan verbundener elektrischer Regler verwendet wird und daß an jeden elektrischen Regler ein Funktionsgeber angeschlossen ist, der entweder die vom Steuerorgan gegebenen Sollwerte oder die vom Verstellpropeller gegebenen Istwerte nach einer vorgegebenen Funktion in Soll- bzw. Istvergleichswerte für den Regler umsetzt. Dabei kann in besonderen Ausgestaltungen der Erfindung jeder Funktionsgeber entweder an den Ausgang des Istwertgliedes oder des Sollwertgliedes des ihm zugeordneten Reglers angeschlossen sein.
  • Als Funktionsgeber können in einer weiteren Ausbildung der Erfindung mechanische Funktionsgeber angeordnet sein, die an je einen elektrischen Regler wie z. B. an eine Drehtransformator- oder Potentiometeranordnung oder an ein induktives Drehfeldgebersystem angeschlossen sind.
  • Besonders vorteilhaft geschieht die Sollwertumwandlung und die Kombination der beiden Sollwerte elektrisch. Es ergeben sich dabei, wie später im einzelnen noch erläutert wird, übersichtliche Schaltungen und auf einfache Art weitgehende Variationsmöglichkeiten. Da die Sollwerte für die Propellersteigung und -drehzahl sowieso als elektrische Größen in die beiden Regler eingespeist werden, werden ohnehin vorhandene Zwischengrößen durch die Modulation gemäß der Erfindung erfaßt.
  • Wird bei der Umwandlung und Kombination statt vom Sollwert des Fahrzustandwertes von seinem Istwert ausgegangen, dann bestehen dabei grundsätzlich die gleichen Einstellmöglichkeiten. Die Modulation wird immer dann zweckmäßig am Istwert vorgenommen, wenn die Folgesteuerung auf verschiedene Sollwertgeber geschaltet werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt in den Fig. 2, 5, 7 und 9 verschiedene Ausführungsbeispiele des Funktionsgebers des Erfindungsgegenstandes oder seiner Teile und in den Fig. 1, 3, 4, 6 und 8 zugehörige Diagramme der den Beispielen zugrunde gelegten gewünschten Abhängigkeiten der Propellersteigung und -drehzahl vom Einstellwinkel des Fahrhebels (Steuerorgan).
  • Fig.2 zeigt zwischen dem Steuerorgan und den Sollwerteinstellern der beiden Regler je einen mechanischen Funktionsgeber, und zwar einen Funktionsgeber F 1 für die Propellersteigung und einen Funktionsgeber F2 für die Propellerdrehzahl. Der Fahrhebel 1 sitzt auf der Welle 2 und bewegt das Zahnrad 3. Dieses kämmt mit dem Zahnrad 4, das auf der Welle 5 sitzt. Ebenfalls auf der Welle 5 ist der Hebel 6 mit dem Mitnehmer 7 befestigt. Frei beweglich auf der Welle 5 ist die Hohlwelle 8 montiert mit dem Hebel 9, dem Mitnehmer 10, dem Anschlaghebel 11 und dem Zahnrad 12. Das Zahnrad 12 kämmt mit dem Zahnrad 13, das auf der Welle 14 mit dem Drehtransformator 15 gekuppelt ist. Der Drehtransformator 15 gibt den elektrischen Sollwert für den Nachlaufregelkreis der Propellersteigungsverstellung.
  • Bei Verstellung des Fahrhebels 1 in Richtung »Voraus« wird über die Welle 2 und das Zahnrad 3 das Zahnrad 4 und damit die Welle 5 proportional verstellt. Damit verstellt sich auch der Hebel 6 mit dem Mitnehmer7. Der Mitnehmer7 ist mit dem Mitnehmer 10 über die U-förmig abgewinkelten Enden der auf der Welle 5 frei drehbaren, gewendelten Feder 16 elastisch gekoppelt. Es bewegt sich also auch die Welle 8 mit gleichem Winkel wie die Welle 5 und damit über die Zahnradübertragung 12, 13 auch der Drehtransformator 15. Ist die Welle 5 so weit verdreht, daß der Anschlag 11 an den Anschlag 17 oder 18 anläuft, so wird bei weiterer Verstellung des Fahrhebels 1 zwar die Welle 5 proportional mitgedreht, die Hohlwelle 8 und damit die Welle 14 jedoch beharren in ihrer Stellung, und die Feder wird gespannt. Damit ergibt sich das in Fig. 3 gezeigte Umwandlungsverhalten für die Propellersteigung, nach dem bis A die Steigung s proportional mit dem Einstellwinkel a des Fahrhebels zunimmt und dann bis B konstant bleibt. Zur Festlegung des Beginns des Bereiches konstanter Steigung werden die Anschläge 17 und 18 von außen her mechanisch eingestellt. Ebenfalls auf der Welle 5 sitzt der Hebel 19 mit dem Mitnehmer 20 sowie der Hebel 21 mit dem Mitnehmer 22. Frei beweglich auf der Welle 5 ist die Hohlwelle 23 mit den Mitnehmerhebeln 24 und 25 sowie dem Anschlaghebel 26 und dem Zahnrad 27. Das Zahnrad 27 kämmt mit dem Zahnrad 28, das über die Welle 29 den Drehtransformator 30 verstellt. Die Hohlwelle 23 wird über die Feder 31 mit ihrem Anschlaghebel 26 an dem Anschlag 32 gehalten.
  • Bei Verstellung des Fahrhebels 1 in Richtung auf »Voraus« bleibt die Hohlwelle 23 und damit die Welle 29 mit dem Drehtransformator 30 so lange in Ruhe, bis der Mitnehmer 20 gegen den Nfitnehmerhebel 24 schlägt und nun die Welle 23 proportional der Verstellung des Hebels 1 verstellt. Bei Verstellung des Fahrhebels 1 in Richtung auf »Zurück« bleibt die Welle 23 so lange in Ruhe, bis der Hebel 21 den Mitnehmer 22 gegen den Mitnehmerhebel 25 schlägt und nun die Welle 33 proportional der Fahrhebelbewegung verstellt. Über das Umkehrgetriebe 34 wird diese Bewegung auf die Welle 23 übertragen, die sie über das Zahnradpaar 27 und 28 an den Drehtransformator 30 weitergibt. Damit entsteht eine Sollwertumwandlung für die Drehzahl entsprechend Fig. 1, wonach die Drehzahl n mit wachsendem Einstellwinkel a des Fahrhebels bis A konstant bleibt und dann proportional mit dem Einstellwinkel a ansteigt, um bei B die Nenndrehzahl zu erreichen.
  • Zur Einstellung des Proportionalbereicheinsatzes werden die Mitnehmerhebe119 und 21 gegeneinander verstellt. Zur Einstellung der konstanten Drehzahl zwischen O und A (Fig. 1) wird der Anschlag 32 verstellt.
  • Um den Steigungsabfall zwischen B und C (Fig.3) im Überlastgebiet zu bewirken, wird elektrisch in Reihe zum Drehtransformator 15 ein weiterer, hier nicht gezeichneter Drehtransformator geschaltet.
  • Die mechanische Sollwertumwandlung kann auch auf mannigfaltige andere Weise erreicht werden, z. B. durch Stößel mit Rückholfedem, durch Kurvenscheiben u. dgl.
  • Wird zur Übertragung der Fahrzustandswerte vom Kommandostand zur Steuereinrichtung eine elektrische Folgesteuerung benutzt, dann können deren elektrische Größen direkt zur Sollwertmodulation verwendet werden. Um die durch die Diagramme nach Fig. 1 und 3 gegebenen Abhängigkeiten zu -verwirklichen, wird der Sollwertgeber des Steuerorgans (Drehtransformator, Potentiometer od. dgl.) mit dem Sollwertempfänger der Regler gekuppelt. Die abgegebene Spannung ist dann bei entsprechend gewählten maximalen Verdrehwinkeln proportional dem Verstellwinkel des Steuerorgans. Damit ist der Proportionalbereich von vornherein erfaßt. Die Propellersteigung kann durch Spannungsregelung am Primärteil des Gebers eingestellt werden. Um die Einstellbereiche, innerhalb denen die Istwerte konstant bleiben sollen, festzulegen, wird für die Propellersteigung eine Begrenzerschaltung und für die Propellerdrehzahl eine Schwellwertsohaltung verwendet.
  • Als Begrenzerschaltung könnte zwar schon die bekannte Spannungs-Konstanthaltungs-Schaltung mit Pentode, Triode und Glimmröhre verwendet werden, doch ist diese Schaltung sehr aufwendig und hat einen schlechten Wirkungsgrad.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Begrenzerschaltung verwirklicht einen trapezförmigen Spannungsverlauf, abhängig vom Einstellwinkel des Steuerorgans; wie ihn das Diagramm nach Fig. 4 zeigt.
  • Die von einem nicht gezeichneten Drehtransformator als Sollwertgeber kommende; dem WÜikel a proportionale Eingangsspannung P1 wird" für den Bereich 0-A durch den übersättigbaren'Transfermator TI auf den Ausgangskreis übertmgen. Der Transformator T1 hat bei A einen ausgeprägten Sättigungsknick, so daß von A an die Ausgangspannung konstant bleibt.
  • Die Eingangsspannung P1 wirkt auch noch auf den zweiten, unteren Stromkreis, der durch vorgespannte Dioden bis zu der dem Winkelwert B entsprechenden Spannung gesperrt ist. Bei Überschreiten dieser Spannung wird die Differenz zwischen P1 und Diodenvorspannung über die Transformatoren T, und T3 mit umgekehrter Phase als Spannung P, in den Ausgangskreis übertragen. Aus der hier erfolgenden Subtraktion der Ausgangsspannung des Transformators T3 von der Ausgangsspannung des Transformators T1 resultiert die Spannung P für den Bereich B-C. Bei negativem Winkel ergibt sich mit umgekehrter Phase die gleiche Kennlinie.
  • Eine andere Begrenzerschaltung mit einer Zener-Diode als Vergleichspannung und einem Leistungstransistor als veränderlichem Widerstand für einen Propellersteigungsverlauf nach Fig. 6 zeigt die Fig. 7. Durch den Spannungsteiler R1 R., wird der Ansprechpunkt der Begrenzung und damit die Größe der Propellersteigung im konstanten Bereich A-B eingestellt. Steigt die Eingangsspannung über den Begrenzungspunkt beim Winkelwert A, dann öffnet sich die Diode Z, die Basis des Transistors T erhält positives Potential, und es fließt durch die Basis ein Steuerstrom, der den Transistor T öffnet. Die Strecke Emitter-Kollektor ist niederohmig; durch den Transistor fließt ein Strom. Damit ist eine Zunahme des Stromes durch R,, erreicht.
  • Die Schaltung ist so ausgelegt, daß nach überschreiten des Schwellwertes und damit Öffnen des Transistors der Strom über R,, derart ansteigt, daß der Spannungsabfall über R,, die Spannungserhöhung an Ui ausgleicht und somit U_, konstant bleibt.
  • Schließlich kann zum Begrenzen der Propellersteigung ein von der Eingangsspannung des Funktionsgebers beeinflußtes, von einem bestimmten Fahrzustandswert an auf konstante Propellersteigung schaltendes Relais verwendet werden.
  • Die Darstellung des bei der Drehzahlsteuerung in Frage kommenden Kennlinienverhaltens nach Fig. 1, bei dem die Drehzahl im Bereich 0-A konstant bleibt und dann proportional ansteigt, wird beispielsweise durch die Schaltung nach Fig. 9 erreicht, die eine Eingangsspannung nach Fig.8, links, in eine Ausgangsspannung nach Fig.8, rechts, umwandelt.
  • In Fig. 9 ist an die Eingangsspannung der übersättigbare Transformator T1 geschaltet und ferner der Transformator T, der als Umkehrstufe auf den Transformator T3 arbeitet. Am Ausgang der Transformatoren T1 und T.3 werden die als Funktion vom Verdrehwinkel des Steuerorgans ansteigenden, gegenphasigen Spannungen addiert. Der konstante Wert der Gleichspannung im Ausgangsstromkreis ist von der Gleichstromquelle G, vorgegeben.
  • Die Sekundärspannungen der Transformatoren T1 und T.3 sind, solange der Transformator Ti nicht gesättigt ist, gleich groß und ergeben deshalb zusammen die Spannung Null. Hat der Transformator T1 eine Sättigungsspannung erreicht, dann wird bei weitersteigender Eingangsspannung die durch den bei dieser Spannung nicht gesättigten Transformator T3 übertragene Spannung wirksam. Es tritt dann unabhängig von der Phasenlage, also bei positivem und bei negativem Verdrehungswinkel des Steuerorgans, eine Erhöhung der Ausgangsgleichspannung ein.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern, bei der Drehzahl und Steigung durch ein gemeinsames Steuerorgan (Fahrhebel) gleichzeitig so eingestellt werden, daß im Rahmen der Anderungsmöglichkeitender Drehzahl der antreibenden Kraftmaschine für jeden Fahr- bzw. Propulsionszustand die wirtschaftlich günstigste Kraftmaschinendrehzahl erreicht wird, dadurch gekennzeich-net, daß für die Einstellung von Propellersteigung und -drehzahl je ein mit dem Steuerorgan verbundener elektrischer Regler v; rwendet wird und daß an jeden elektrischen Regler ein Funktionsgeber angeschlossen ist, der entweder die vom Steuerorgan gegebenen Sollwerte oder die vom Verstellpropeller gegebenen Istwerte nach einer vorgegebenen Funktion in Soll- bzw. Istvergleichswerte für den Regler umsetzt.
  2. 2. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Funktionsgeber an den Ausgang des Istwertgliedes des ihm zugeordneten Reglers angeschlossen ist.
  3. 3. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Funktionsgeber an den Ausgang des Sollwertgliedes des ihm zugeordneten Reglers angeschlossen ist.
  4. 4. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch mechanische Funktionsgeber (F1, F_), die an je einen elektrischen Regler (15, 30), wie z. B. an eine Drehtransformator- oder eine Potentiometeranordnung oder ein induktives Drehfeldgebersystem, angeschlossen sind.
  5. 5. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Funktionsgeber aus Modulationsschaltungsanordnungen (Fig.5, 7, 9) besteht, deren Eingangsspannung die vom Fahrzustandswert abhängige Steuerspannung eines vom Steuerorgan verstellbaren Drehtransformators od. dgl. ist.
  6. 6. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein proportional wirkendes Getriebe zwischen Steuerorgan und Drehtransformator sowie eine daran angeschlossene Begrenzerschaltung (Fig. 5, 7) zur Darstellung einer konstanten Einstellgröße für die Propellersteigung und eine ebenfalls an den Drehtransformator angeschlossene Schwellwertschaltung (Fig. 9) zur Darstellung einer konstanten Einstellgröße für die Drehzahl des Verstellpropellers über vorgegebene Einstellwinkel oder -strecken des Steuerorgans.
  7. 7. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen einer trapezförmigen Kurve des Propellersteigungsverlaufes an die Eingangsspannung des Funktionsgebers ein übersättigbarer Transformator (T1) sowie ein gleichstromgespannter Gleichrichter (G) mit Phasenumkehrstufe (T,) und nachgeschaltetem Transformator (T3) angeschlossen ist, wobei die Transformatoren (T1, T3) sekundärseitig in Reihe geschaltet sind (Figl. 5). B.
  8. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß, zum Erreichen der Propellersteigungsbegrenzung von einem bestimmten Fahrzustandswert an am Funktionsgeber zwischen die Anschlu$klemmen zum Propellersteigungsregler (R1, R2) ein Transistor (T) geschaltet ist, der über eine Zener-Diode (Z) und Widerstände von der Eingangsspannung gespeist wird (Fig. 7).
  9. 9. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellern nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch ein von der Eingangsspannung des Funktionsgebers beeinfluBtes, von einem bestimmten Fahrzustandswert an auf konstante Propellersteigung schaltendes Relais.
  10. 10. Einrichtung zum Steuern von Verstellpropellem nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen eines erst bei einem bestimmten Fahrzustandswert ansteigenden Drehzahlverlaufes an die Eingangsspannung des Funktionsgebers ein übersättigbarer Transformator (T1) sowie eine Phasenumkehrstufe (T2) mit nachgeschaltetem Transformator (T3) angeschlossen ist, wobei ausgangsseitig die Sekundärwicklungen der beiden Transformatoren (T1, T3) in Reihe mit einer Gleichstromquelle (G,) und einem Gleichrichter (G,) geschaltet sind (Fig. 9). In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Schiff und Hafen«, Heft 6/1956, S. 493 und 494.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232041B (de) * 1962-12-20 1967-01-05 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Verfahren zum selbsttaetigen Verstellen der Fluegelsteigung des Verstellpropellers von durch eine Kolbenbrennkraftmaschine angetriebenen Schiffen
DE1277064B (de) * 1964-03-17 1968-09-05 Grenobloise Etude Appl Verfahren zur Ausnutzung des bestmoeglichen Wirkungsgrades eines Wasserstrahlschiffsantriebes

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