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DE1104375B - Einrichtung zum Steuern der Fluegelsteigung von Verstellpropellern - Google Patents

Einrichtung zum Steuern der Fluegelsteigung von Verstellpropellern

Info

Publication number
DE1104375B
DE1104375B DEL27651A DEL0027651A DE1104375B DE 1104375 B DE1104375 B DE 1104375B DE L27651 A DEL27651 A DE L27651A DE L0027651 A DEL0027651 A DE L0027651A DE 1104375 B DE1104375 B DE 1104375B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propeller
pitch
engine
control
actuator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27651A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Ingo Andrae
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL27651A priority Critical patent/DE1104375B/de
Publication of DE1104375B publication Critical patent/DE1104375B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/10Propeller-blade pitch changing characterised by having pitch control conjoint with propulsion plant control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Steuern der Flügelsteigung von Verstellpropellern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern der Flügelsteigung von Verstellpropellern bei Schiffs- oder Flugzeugantrieben, wobei die Steuerung selbsttätig und in Abhängigkeit von einer oder von mehreren vorzugebenden Kenngrößen erfolgen soll.
  • Es sind bereits Steuereinrichtungen bekannt, die eine Abhängigkeit zwischen der Propellerbelastung und der Steuerung der Antriebsmaschine aufweisen. Jedoch ist bei diesen Steuereinrichtungen kein einwandfreier Überlastschutz in einem unterhalb der Nennleistung liegenden Arbeitsbereich möglich. Auch fehlen Möglichkeiten für eine weitere selbsttätige Regelung der Propellersteigung, wie etwa für das Fahren mit Übersteigung und herabgeminderter Drehzahl im Teillastgebiet bei ausgelasteter Kraftmaschine.
  • Des weiteren sind Steuereinrichtungen bekannt, die einen bestimmten Propellerschub als Richtgröße für die Steuerung zu Grunde legen. Jedoch arbeiten bekannte Regeleinrichtungen dieser Art auf rein mechanisch-hydraulischer Basis und außerdem haben sie den Nachteil, daß der Schub sich ständig mit den Nachstromverhältnissen ändert und somit ein unerwünschtes dauerndes Arbeiten der Regeleinrichtung eintritt, das dem Einsatz der vollen Leistung der Kraftmaschine hinderlich ist.
  • Die Erfindung hat den Zweck, unter Beibehaltung der Maximalleistung unerwünschte überbeanspruchungen der Kraftmaschine infolge Übersteuerung des Verstellpropellers selbsttätig zu verhindern und zu vermeiden, daß durch zu- plötzlich eingesteuerte Krafterhöhungen und durch eine daraus resultierende zu starke Drehzahl- und Leistungsverminderung die Betriebsfähigkeit der gesamten Anlage beeinrächtigt oder sogar in Frage gestellt wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zur Erzeugung des Sollwertes der der Steuerung des Verstellpropellers dienenden elektrischen Stellgröße nicht nur eine einem jeweiligen Fahrkommando zugeordnete elektrische Steuergröße in an sich bekannter Weise verwendet wird, sondern daß der Steuerkreis außerdem zusätzliche, steuerbare Schaltelemente, beispielsweise Widerstände, Brückenschaltungen, Drehtransformatoren u. ä., enthält, deren Eingangswerte von einer oder von mehreren Kenngrößen des Betriebszustandes der Kraftmaschine, beispielsweise von der Belastung, der Energieaufnahme, der Drehzahl oder der Kennlinie, die die günstigste Propellersteigung für eine maximale Leistung der Kraftmaschine bei dem Betrieb mit Drehzahlen unterhalb der Nenndrehzahl der Kraftmaschine darstellt, abhängig sind, wobei die elektrischen Ausgangswerte der steuerbaren Schaltelemente mit der einem jeweiligen Fahrkommando zugeordneten elektrischen Steuergröße zusammengefaßt werden und als resultierender Sollwert zur Steuerung des Verstellpropellers dienen.
  • Hat die Steuereinrichtung eine über eine Wegsteuerung kommandierte Propeller-Verstelleinrichtung, dann kann sie in einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung eine durch vorn lastabhängig gesteuerten Stellglied der Kraftmaschine betätigte Schalteinrichtung haben, die zusätzliche, im Steuerkreis der Wegsteuerung liegende steuerbare Schaltelemente bei Überlastung der Kraftmaschine so schaltet, daß das Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung die Steigung des Verstellpropellers vermindert.
  • Ist die Wegsteuerung als Brückenschaltung ausgebildet, dann können gemäß einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung zusätzliche Widerstände oder Potentiometer in den Brückenzweigen angeordnet sein.
  • Bei einer Steuereinrichtung nach der Erfindung mit einer kommandierten Wegsteuerung in wechselstromgespeisterBrückenschaltung für diePropeller-Verstelleinrichtung kann die in der Brücke in Form einer Wechselspannung entstehende Stellgröße für das Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung über die Brückendiagonale zwischen Geber und Empfänger auf eine Wechselspannungsteilerschaltung übertragen werden, an deren Gleichrichtern das Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung angeschlossen ist.
  • Innerhalb der Wechselspannungsleiterschaltungkann gemäß der Erfindung der Sollwert der Stellgröße für das Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung als Summe der Spannung dreier in Reihe geschalteter Drehtransformatoren bestimmt werden, von denen jeweils einer von dem lastabhängig gesteuerten Stellglied der Kraftmaschine (Füllungsregler), dem Kommandogeber (Fahrhebel) und dem Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung (Stellmotor) eingestellt wird, wobei die Spannung des von dem Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung eingestellten Drehtransformators den Spannungen der übrigen Transformatoren entgegengerichtet ist. Gegebenenfalls kann vorteilhaft noch ein weiterer, mit den vorgenannten drei Drehtransformatoren in Reihe geschalteter Drehtransformator angeordnet werden, der von einer die Drehzahl der Kraftmaschine messenden (Tachometer) oder bestimmenden (Füllungsregler) Einrichtung eingestellt wird.
  • Im folgenden soll die Erfindung an verschiedenen Ausführungsbeispielen für einen aus einem Dieselmotor mit Füllungsregler und einem Verstellpropeller bestehenden Schiffsantrieb erläutert werden, da gerade für Schiffe die ununterbrochene Einsatzbereitschaft der vollen Leistung der Kraftmaschine schon aus Sicherheitsgründen gefordert werden muß.
  • Wird hier beispielsweise durch zu rasches Umsteuern die Steigung der Propellerflügel überzogen, dann wird dadurch der Dieselmotor überlastet. Drehzahl und Leistung sinken oder werden unter Umständen sogar zu Null, und die gerade bei harten Manövern besonders dringend benötigte maximale Leistung steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 ein Antriebsaggregat mit einer Weg-Fernsteuerung in Gleichstrombrückenschaltung, Fig.2 das Schaltschema eines Antriebsaggregates mit einer Weg-Fernsteuerung in Wechselstrombrückenschaltung, Fig. 3 das Schaltschema einer Anordnung zur Ermittlung der Stellgröße für die Steuereinrichtung des Servomotors der Arbeitsmaschine.
  • In Fig.l verstellt der handbetätigte Fahrhebel 1 des Steuerstandes den Schleifer des Geberpotentiometers 2, der über richtungsempfindliche Relais 3 mit dem Schleifer des Empfängerpotentiometers 5 verbunden ist. Der Schleifer zu 5 ändert zufolge der verwendeten Brückenanordnung stets seine Lage, wenn die Lage des Schleifers zu 2 geändert wird, und beeinflußt dabei durch seine Verbindung mit dem Stellglied 4 die Flügelsteigung des Verstellpropellers.
  • In den Zweigen der Brückenanordnung liegen die einander gleichen Widerstände 9 und 10, die mit den Kontakten der durch das Stellglied 4 betätigten Nokkenschalter 11 und 12 und den dazu in Reihe geschalteten, durch den Füllungsregler 6 des Dieselmotors 13 betätigten Kontakten 7 und 8 verbunden sind. Die Nockenschalter 11, 12 werden durch das Stellglied 4 so verstellt, daß der eine Nockenschalter bei Vorwärts-und der andere Nockenschalter bei Rückwärtsfahrt eingeschaltet ist.
  • Wird der Dieselmotor 13 überlastet, dann schließt der Füllungsregler 6 die Kontakte 7 und B. Dadurch wird, je nach der Stellung des Fahrhebels 1 auf »Voraus« oder »Zurück«, einer der Widerstände 9 oder 10 kurzgeschlossen und damit die Brücke in einer solchen Weise verstimmt, daß sich der Schleifer zu 5 nach seiner Nullage hin in eine neue Ausgleichsstellung dreht, die nun nicht mehr wie zuvor konform mit der Stellung des Fahrhebels 1 ist.
  • Durch den Schleifer zu 5 wird gleichzeitig das Stellglied 4 so bewegt, daß die Flügelsteigung des Propellers entsprechend abnimmt. Bei geeigneter Wahl der Einstellung der Widerstände 9 und 10 wird eine Propellerflügelstellung erreicht, die eine unerwünschte Überlastung des Dieselmotors ausschließt.
  • In Fig. 2 ist eine Brückenschaltung wie in Fig. 1 dargestellt, die aber über die Leitungen R und O mit Wechselstrom gespeist wird. In den Brückenzweigen -zwischen dem Geberpotentiometer 36 und dem Empfängerpotentiometer 35 liegen die zusätzlichen Potentiometer 9 und 10, die wie in Fig. 1 mit Hilfe der Nockenschalter 11, 12 und der Kontakte 7, 8 kurzgeschlossen werden können.
  • Die zwischen dem Geberpotentiometer 36 und dem Empfängerpotentiometer 35 auftretende Wechselspannung wird auf eine Wechselspannungsteilerschaltung übertragen, die über einander gleiche, symmetrisch angeordnete Transformatoren 33 und 34 aus den Leitungen R und O eine konstante Wechselspannung erhält. An die beiden symmetrisch angeordneten Gleichrichter der Wechselspannungsteilerschaltung ist auf deren Gleichstromseite die Steuereinrichtung 16 für das Stellglied des Verstellpropellers angeschlossen. Die Steuereinrichtung 16 besteht im wesentlichen aus den elektrisch gleichen, gegeneinandergeschalteten Steuerelementen eines Tauchspulenreglers, des Erregerfeldes des Generators eines Leonardaggregates, aus richtungsempfindlichen Relais od. dgl. Die Potentiometer 33 und 34 dienen zum Justieren der Wechselspannungsteilerschaltung.
  • In der Mittellage der Potentiometer 35, 36, die der »Stop«-Stellung des Fahrhebels entspricht, ist die Steuerspannung zwischen ihnen und die resultierende Spannung in der Steuereinrichtung 16 aus aus der Fig.2 ohne weiteres erkennbaren Symmetriegründen Null.
  • Wird der Schleifer zu 36 verstellt und damit auch der Schleifer zu 35 aus der Mittellage ausgelenkt, dann entsteht eine Wechselspannung, die sich mit den beiden Wechselspannungen untereinander gleicher Größe und Richtung der Sekundärwicklungen der Transformatoren 31 und 32 in der einen Spannungsteilerhälfte additiv und in der anderen Spannungsteilerhälfte subtraktiv zusammengesetzt. Dadurch entstehen an den Ausgängen der beiden Gleichrichter voneinander verschiedene Gleichspannungen, die zu einer Spannungsdifferenz zwischen den beiden gegeneinandergeschalteten Steuerelementen der Steuereinrichtung 16 führen. Je nachdem, welche der Gleichspannungen an den Gleichrichtern größer ist, was von der Auslenkriehtung der Potentiometer 35, 36 abhängt, fließt der Ausgleichsstrom in der Steuereinrichtung in der einen oder in der anderen Richtung, wodurch auch das Stellglied der Steuereinrichtung in der einen oder der anderen Richtung verstellt wird. Auch hier ist, wie bei der Einrichtung nach Fig. 1 die Schaltung so eingerichtet, daß das selbsttätig bei Überlast bewirkte Kurzschließen der Potentiometer 11 oder 12 stets eine Bewegung des Stellgliedes nach seiner Nullage hin zur Folge hat.
  • Außer dem Potentiometerpaar 11, 12 lassen sich auch noch weitere Potentiometerpaare eingliedern, wie dies in der Zeichnung durch das gestrichelte Potentiometerpaar 37, 38 angedeutet ist, die dann in Abhängigkeit von anderen Größen, z. B. der Drehzahl der Kraftmaschine, kurzgeschlossen werden.
  • Außerdem ist es auch möglich, statt der fest eingestellten Potentiometer kontinuierlich veränderliche, von den einzelnen Einflußgrößen gesteuerte Potentiometer, bei vorliegender Schaltung in der Form der gestrichelten Darstellung, zu verwenden.
  • In Fig. 3 ist die Einrichtung zum Bilden der Stellgröße für die Steuereinrichtung des Verstellpropellers als Wechselspannung sowie ihre Umwandlung in eine Gleichspannung entsprechender Größe und Richtung von der Einrichtung der Fig. 2 dadurch unterschieden, daß an die Stelle der wechselstromgespeisten Brückenschaltung hintereinandergeschaltete, wechselstromgespeiste Drehtransformatoren als Steuerglieder für die Wechselspannungsteilerschaltung treten.
  • Alle Drehtransformatoren 13, 14, 15, 30 werden über die Leitungen R und 0 mit Wechselstrom gespeist. Am Drehtransformator 13 wird durch den Fahrhebel auf der Brücke der kommandierte Sollwert eingestellt. Der Drehtransformator 14 wird durch das Stellglied der Steuereinrichtung des Verstellpropellers in eine der Flügelsteigung des Verstellpropellers entsprechende Stellung gebracht. Der Drehtransformator 15 erhält durch den Füllungsregler des Dieselmotors eine der Diesellast entsprechende Stellung. Der Drehtransformator 30 wird abhängig von der Drehzahl des Dieselmotors durch eine Tachometeranordnung oder ebenfalls durch den Füllungsregler beeinflußt.
  • Die Drehtransformatoren 13, 15 und 30 sind gegen den Drehtransformator 14 geschaltet und so ausgelegt, daß wenn der Fahrhebel auf »Stop« steht, die Summe ihrer Spannungen der Spannung des Drehtransformators 14 in gleicher Größe entgegenwirkt. Die Stellgröße für die Steuereinrichtung 16 des Verstellpropellers entspricht der zwischen den Drehtransformatoren 13, 15, 30 und dem Drehtransformtor 14 beim Verstellen des Fahrhebels auftretenden Spannungsdifferenz.
  • Wird mit dem Fahrhebel ein bestimmter Sollwert für die Antriebsleistung kommandiert, dann wird gleichzeitig der Drehtransformator 13 verstellt und damit das Spannungsgleichgewicht zwischen den Drehtransformatoren gestört. Die auftretende Differenzspannung bewirkt wie bei der Einrichtung nach Fig. 2 über die Steuereinrichtung 16 eine entsprechende Einstellung der Flügelsteigung des Verstellpropellers, die bei wiedereintretender Spannungsgleichheit erreicht ist.
  • Wird der Dieselmotor überlastet, dann wird der Drehtransformator 15 durch den Füllungsregler im Sinne einer Verringerung der Propellerflügelsteigung , verstellt. Sinkt der Leistungsbedarf wieder auf das zulässige Maß ab, dann geht die Flügelsteigung des Verstellpropellers in die ursprüngliche Stellung zurück.
  • Durch den von der Drehzahl des Dieselmotors beeinflußten Drehtransformator 30 kann erreicht werden, daß der Dieselmotor bei verringerter Drehzahl mit seiner dieser Drehzahl zugeordneten Leistung belastet wird. Bei einer um 30 % verringerten Drehzahl würde, ohne Steigungsänderung der Propellerflügel, der Dieselmotor nämlich nur noch etwa 35 % seiner Leistung abgeben können. Durch geeignete Verstellung der Propellerflügel kann jedoch der Dieselmotor die volle, dieser Drehzahl entsprechende Leistung entwickeln.
  • Die beschriebene Schaltung nach Fig. 3 ist, wie auf der Zeichnung durch einen gestrichelten Drehtransformator angedeutet, durch Berücksichtigung zusätzlicher Abhängigkeiten ausbaufähig. Dazu sei das folgende Beispiel angeführt: Bei Schiffen mit Verstellpropellern hat sich als unzweckmäßig erwiesen, den Dieselmotor ständig mit der vollen Drehzahl laufen zu lassen. Man betreibt deshalb den Dieselmotor längere Zeit statt mit voller Drehzahl bei kleiner Flügelsteigung mit herabgesetzter Drehzahl bei größerer Flügelsteigung.
  • Die hierbei zweckmäßige Flügelsteigung kann, bei gleichzeitiger Herbeiführung der maximalen Leistung des Dieselmotors in diesem Betriebszustand, unter Berücksichtigung der Kennlinien des Propellers und des Dieselmotors selbsttätig über einen weiteren Drehtransformator nachgesteuert werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuereinrichtung für die Flügelsteigung des oder der Verstellpropeller von Schiffs- oder Flugzeugantrieben, deren antreibende Kraftmaschine selbsttätig lastabhängig gesteuert ist und bei denen die Flügelsteigung des zugehörigen Propellers außer über Fahrkommandos (Fahrhebel) zusätzlich selbsttätig, abhängig von der Stellung des lastabhängig gesteuerten Stellgliedes der Kraftmaschine (Füllungsregler), beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Sollwertes der der Steuerung des Verstellpropellers dienenden elektrischen Stellgröße nicht nur eine einem jeweiligen Fahrkommando zugeordnete elektrische Steuergröße in an sich bekannter Weise verwendet wird, sondern daß der Steuerkreis außerdem zusätzliche, steuerbare Schaltelemente, beispielsweise Widerstände, Brückenschaltungen, Drehtransformatoren u. ä., enthält, deren Eingangswerte von einer oder von mehreren Kenngrößen des Betriebszustandes der Kraftmaschine, beispielsweise von der Belastung, der Energieaufnahme, der Drehzahl oder der Kennlinie, die die günstigste Propellersteigung für eine maximale Leistung der Kraftmaschine bei dem Betrieb mit Drehzahlen unterhalb der Nenndrehzahl der Kraftmaschine darstellt, abhängig sind, wobei die elektrischen Ausgangswerte der steuerbaren Schaltelemente mit der einem jeweiligen Fahrkommando zugeordneten elektrischen Steuergröße zusammengefaßt werden und als resultierender Sollwert zur Steuerung des Verstellpropellers dienen.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 mit einer über eine Wegsteuerung (1, 2, 3, 5) kommandierten Propeller-Verstelleinrichtung, gekennzeichnet durch eine vom lastabhängig gesteuerten Stellglied (6) der Kraftmaschine betätigte Schalteinrichtung (7, 8, 11, 12), die zusätzliche, im Steuerkreis der Wegsteuerung liegende steuerbare Schaltelemente (9, 10) bei Überlastung der Kraftmaschine so schaltet, daß das Stellglied (4) der Propeller-Verstelleinrichtung die Steigung des Verstellpropellers vermindert.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2 mit einer Wegsteuerung (1, 2, 3, 5) in Brückenschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Widerstände oder Potentiometer (9, 10) in den Brückenzweigen angeordnet sind.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 mit einer kommandierten Wegsteuerung in wechselstromgespeister Brückenschaltung für die Propeller-Verstelleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Brücke in Form einer Wechselspannung entstehende Stehgröße für das Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung über die Brückendiagonale zwischen Geber (36) und Empfänger (35) auf eine Wechselspannungsteilerschaltung (31, 32, 33, 34) übertragen wird, an deren Gleichrichtern das Stellglied (16) der Propeller-Verstelleinrichtung angeschlossen ist.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert der Stellgröße für das Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung als Summe der Spannungen dreier, innerhalb der Wechselspannungsteilerschaltung in Reihe geschalteter Drehtransformatoren (15, 13, 14) bestimmt wird, von denen jeweils einer von dem lastabhängig gesteuerten Stellglied der Kraftmaschine (Füllungsregler), dem Kommandogeber (Fahrhebel) und dem Stellglied der Propeller-Verstelleinrichtung (Stellmotor) eingestellt wird, wobei die Spannung des von dem Stellglied der Propeller-`'erstelleinrichtung eingestellten Drehtransformators (14) den Spannungen der übrigen Transformatoren (15, 13) entgegengerichtet ist.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen weiteren, mit den drei Drehtransformatoren (15, 13, 14) in Reihe geschalteten Drehtransformator (30), der von einer die Drehzahl der Kraftmaschine messenden (Tachometer) oder bestimmenden (Füllungsregler) Einrichtung eingestellt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 862 -113, 951338; französische Patentschrift Nr. 1070 612; schweizerische Patentschrift Nr. 217 669; USA.-Patentschrift Nr. 2 321381; Zeitschrift »Schiff und Hafen«, 1956, S.493. Aufsatz: »Einzelbedienung von Hauptmaschine und Verstellpropeller«.
DEL27651A 1957-05-15 1957-05-15 Einrichtung zum Steuern der Fluegelsteigung von Verstellpropellern Pending DE1104375B (de)

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