DE1121250B - UEberzugsmittel und Einbrennlacke, insbesondere Konservendosenlacke - Google Patents
UEberzugsmittel und Einbrennlacke, insbesondere KonservendosenlackeInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
E 17854 IVc/22 h
ANMELDETAG: 30. JUNI 1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 4. J A N U A R 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 4. J A N U A R 1962
Die Herstellung von trocknenden Ölen durch Polymerisation konjugierter Diolefine, wie z. B.
Butadien, Isopren, Piperylen usw., oder Mischpolymerisation dieser Diolefine mit aromatischen Vinylverbindungen,
wie z. B. Styrol, oder aromatische Alkylverbindungen, z. B. Toluol, Äthylbenzol usw.,
ist bekannt. Diese Verfahren lassen sich in Anwesenheit von Katalysatoren, wie z. B. Natrium, durchführen.
Für die Mischpolymerisation der Diolefine mit aromatischen Vinylverbindungen können auch
Peroxydkatalysatoren verwendet werden. Auf diese Weise werden Öle hergestellt, die bei Lösung in der
gleichen Menge eines Kohlenwasserstofflösungsmittels, z. B. Ligroin, im allgemeinen bei 250C eine Viskosität
zwischen etwa 0,1 und 20 Poise oder bei Abwesenheit eines Verdünnungsmittels zwischen etwa 400 und
20000 Poise aufweisen.
Die auf diese Weise erzielten Öle eignen sich besonders zur Herstellung von Schutzüberzügen; sie können
in Form von farblosen Firnissen oder Lacken entweder an der Luft oder durch Erwärmen getrocknet
werden. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß die Überzüge, insbesondere die wärmegetrockneten Filme,
die Neigung haben, besonders an der Oberfläche zu trocknen. Beim Auftragen des Lacks in dickeren
Schichten auf Metall trocknet die Oberfläche beim Härten und schließt die unteren Teile der Schicht ab,
so daß dort Oxydation und Härtung verzögert werden. Dabei entsteht eine nicht mehr klebende Oberfläche
über einer weichen Unterschicht. Durch das Vorhandensein dieses weichen Teils erleidet der Film
ohne wesentliche Kraftanwendung Beschädigungen und Abreibungen.
Die öle eignen sich ebenso dazu, Konservendosen von innen zu überziehen. Die Erfahrung hat jedoch
gezeigt, daß diese öle die Oberfläche von Metallen, wie z. B. Weißblech oder zur Dosenherstellung geeigneten
Stahl, nicht richtig benetzen. Die Filme finden gewöhnlich in Dicken von 0,0635 bis 0,0762 mm Verwendung
und werden durch Trocknen vor dem Verformen der Dose gehärtet. Die Erfahrung zeigt, daß
sich dabei Vertiefungen bilden und viele Fehlstellen in den Filmen auftreten. Die Filme können außerdem
Haarrisse oder gewöhnliche Risse bekommen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn bestimmte Sorten
von Weißblech verwendet werden.
Es wurde nun gefunden, daß diese Polymeröle beim Trocknen der Filme bei erhöhten Temperaturen in
Gegenwart von Alkylestern oder bestimmten Metallalkoholaten Produkte ergeben, die hart sind und
chemischen Angriffen gut widerstehen. Diese Eigenschaften sind insbesondere dann von großem Wert,
Überzugsmittel und Einbrennlacke, insbesondere Konservendosenlacke
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company, Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil und A. Hoeppener, Rechtsanwälte, Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 30. Juni 1958 (Nr. 745 263)
Joseph F. Nelson, Westfield, N. J. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
wenn die Polymeren zum Überziehen von Gegenständen Verwendung finden, die einem Abrieb oder
dem Bespritzen durch Chemikalien ausgesetzt sind. Es wurde außerdem gefunden, daß häufig gute
Ergebnisse dann erzielt werden, wenn das Polymere funktioneile Gruppen mit einem aktiven Wasserstoffatom
enthält und die Dicke der auf den Gegenstand aufgetragenen Schicht zwischen 0,0635 und 2,54 mm
liegt.
Zu den Butadien-(1,3)-Polymeren, die sich für die Verwendung gemäß der Erfindung eignen, zählen
Polymere von Butadien-(1,3), Mischpolymere von Butadien-(1,3) mit Styrol, in denen Butadien-(1,3)
den Hauptanteil, vorzugsweise mindestens 75 Gewichtsprozent, ausmacht, sowie Polymere und Mischpolymere
von Butadien-(1,3), die durch einen kleinen Anteil an Maleinsäure, Fumarsäure, Thioglycolsäure,
Thiosalicylsäure, Mercaptophthalsäure, Itaconsäure, Mesaconsäure, Citraconsäure, Acrylsäure und deren
Ester und Anhydride modifiziert wurden, wobei dieser Anteil gewöhnlich etwa 2 Gewichtsprozent nicht übersteigen
und in keinem Falle die Menge überschreiten sollte, die eine Gelierung des Produktes verursacht.
Die Modifizierung mittels eines Säureanhydrids kann entweder als Nachbehandlung des bereits gebildeten
Polymeren oder während der Polymerisation des Butadiens durchgeführt werden. In einigen Fällen
können die Butadienpolymere eine Menge von z. B. über 2 und bis 10% Malein- oder Citraconsäure-
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3 4
anhydrid enthalten. In diesen Fällen sind weitere Aluminate von aliphatischen Alkoholen mit 4 bis
Mengen des nicht modifizierten Butadienpolymeren 20 Kohlenstoffatomen oder ihre Gemische geeignet,
zuzusetzen, so daß die gesamte Menge des Säure- Das Polymere wird entweder in seiner üblichen
anhydride 2 Gewichtsprozent des Polymeren und vor- oder modifizierten Form mit einem Alkylester oder
zugsweise 1 % nicht überschreitet. 5 Metallalkoholat gemischt und bei einer erhöhten
Unter den Polymeren von Butadien-(1,3) werden Temperatur, vorzugsweise zwischen etwa 120 und
die öligen flüssigen Polymere mit einem Molekular- 2000C, während einer Zeit von einigen Minuten bis
gewicht zwischen etwa 1000 und etwa 10000 bevor- zu mehreren Stunden, z. B. 5 Minuten bis 2 Stunden,
zugt. Befriedigende Überzüge lassen sich ebenso gut im allgemeinen unter Normaldruck, gehärtet. Das
aus Butadienpolymeren mit einem Molekulargewicht io Gemisch aus Polymeröl und Ester oder Alkoholat
zwischen 700 und 20000 herstellen. Bei Verwendung kann im Block oder auf einen Gegenstand aufgetragen,
von Polymeren mit höherem Molekulargewicht bei gehärtet und getrocknet werden. Im letztgenannten
dem erfindungsgemäßen Verfahren ist der Gehalt Falle kann man das Gemisch bei einer Temperatur
der so entstandenen Überzugszusammensetzung an zwischen etwa 10 und 40° C mit einem Beutel, einem
nicht flüchtigen Bestandteilen bei den normalerweise 15 Spritzgerät oder irgendeiner üblichen Vorrichtung,
verwendeten Viskositäten gewöhnlch sehr gering, die vorzugsweise einen Film von etwa 0,0635 bis
insbesondere dann, wenn eine einzige Schicht aufge- 0,762 mm Dicke erzeugt, auftragen und anschließend
tragen werden soll, die eine genügende Dicke zur bei etwa 140 bis 210°C bis zur Erreichung der geGewährleistung
eines angemessenen Schutzes aufweist. wünschten Härte trocknen. Die bevorzugten Filme
Falls erwünscht, können vor der Mischung mit den ao haben eine Sward-Härte von etwa 30 bis 50.
Metallalkoholaten oder den Alkylestern funktionelle Es sind Überzugsmassen bekannt, die natürlich
Gruppen, die aktive Wasserstoffatome enthalten, in trocknende öle enthalten und außerdem Polyester-
das Polymeröl eingeführt werden. Dies erreicht man harze und Formaldehyd-Kondensationsprodukte sowie
durch Oxydation mit einem sauerstoffhaltigen Gas Alkylaluminate enthalten können. Die beanspruchten
oder einer Persäure oder durch Umsetzung mit einer as Überzugsmittel mit einem Gehalt an synthetischen
sauerstoffhaltigen Verbindung, wie z. B. Maleinsäure- trocknenden ölen aus Kohlenwasserstoffpolymeren
anhydrid, oder mit einer Säure, wie z. B. Thioglycol- weisen ausgezeichnete Benetzungseigenschaften auf,
säure usw. außerdem lassen sie sich in Form kontinuierlicher
Zum Beispiel kann man das Polymeröl etwa 1 bis Filme auftragen, d. h. ohne daß die Überzüge Unter-
2 Stunden in Gegenwart eines Cobalt-, Blei-, Eisen- 30 brechungen aufweisen. Die bekannte Verbesserung der
oder Mangankatalysators bei 20 bis 1500C, je nach Gelierungseigenschaften von Nitrocellulose durch
der Viskosität in Ab- oder Anwesenheit eines inerten Tributylphosphat ließ keine Schlüsse auf die Anwend-
Lösungsmittels, mit Luft oder Sauerstoff durchblasen. barkeit dieses Alkylphosphats im Rahmen der vor-
Die auf diese Weise behandelten Polymeröle enthalten hegenden Erfindung zu.
im allgemeinen etwa 5 bis 20 Gewichtsprozent gebun- 35 Die Vorteile der Erfindung werden an Hand der
denen Sauerstoff. Ein anderes Verfahren zur Einführung folgenden Beispiele erläutert:
von funktionellen Gruppen besteht darin, daß man
das Polymeröl mit einer ungesättigten organischen
von funktionellen Gruppen besteht darin, daß man
das Polymeröl mit einer ungesättigten organischen
Verbindung mit einer Carboxylgruppe oder mit deren Ein trocknendes öl aus Butadien—Styrol wurde aus
Anhydrid oder Ester, ζ. B. Maleinsäure, Fumarsäure, 40 der folgenden Beschickung in an sich bekannter,
Thioglycolsäure, Thiosalicylsäure, Mercaptophthal- Wer nicht beanspruchter Weise hergestellt:
säure, Itaconsäure, Mesaconsäure, Citraconsäure, Teile
Acrylsäure, ihren Anhydriden oder Estern umsetzt. Butadien-(1,3) 80
Diese Verbindungen können in jeder Menge bis zum Styrol 20
Einsetzen der Gelierung zugesetzt werden, wobei 45 Varsol1 200
Mengen zwischen 0,01 und 15% brauchbar sind. Die Dioxan 40
Umsetzung erfolgt dadurch, daß man die Reaktions- Isopropanol 0,2
teilnehmer etwa eine Stunde auf etwa 50 bis 250° C Natrium2 1,5
erhitzt. Außerdem kann man, falls erwünscht, das * Rohbenzin;
Polymeröl bei einer Temperatur zwischen etwa 20 und 50 Flammpunkt 4?,6°C; Siedebereich 150 bis 200°C;
50° C mit einer Persäur? z. B. Peressigsäure, epoxi- ^ΑΙ^ίΑΠ'Γ <*"■-»* *""
dieren. » Zu einer Teilchengröße von 10 bis 50 Mikron mittels eines
Zu den Alkylestern und Metallalkoholaten, die sich Eppenbach-Homogenisiermischers dispergiert.
für die Reaktion mit dem ursprünglichen Polymeröl Die Polymerisation dieser Beschickung wurde bei oder mit dem Polymerenöl nach seiner Reaktion mit 55 50°C in einem 2-1-Autoklav durchgeführt, der mit einer Säure, einem Anhydrid oder Ester oder nach der einem mechanischen Rührwerk ausgestattet war. Oxydation nach dem oben beschriebenen Verfahren Innerhalb 4,5 Stunden wurde vollkommene Umwandeignen, gehören Triamylborat, Trioctylborat, Tri- lung erzielt. Der Katalysator wurde zerstört und aus butylphosphat und Aluminiumisopropylat. Zur Erzie- dem erhaltenen Rohprodukt entfernt, und das Produkt lung einer Verbesserung der Eigenschaften des Über- 60 wurde auf 50% nicht flüchtige Bestandteile gebracht, zuges ist es notwendig, diese Verbindungen in einer Das Produkt hatte eine Viskosität von 1,5 Poise bei Menge von mindestens 1 %, bezogen auf das Gewicht 50% mcht flüchtigem Material, und der nicht flüchtige des Butadienpolymeren, zu verwenden. Werden diese Anteil hatte ein durchschnittliches Molekulargewicht Zusätze in Mengen von mehr als 10% verwendet, so von etwa 3000.
treten keine bedeutenden Verbesserungen auf, obwohl 65
für die Reaktion mit dem ursprünglichen Polymeröl Die Polymerisation dieser Beschickung wurde bei oder mit dem Polymerenöl nach seiner Reaktion mit 55 50°C in einem 2-1-Autoklav durchgeführt, der mit einer Säure, einem Anhydrid oder Ester oder nach der einem mechanischen Rührwerk ausgestattet war. Oxydation nach dem oben beschriebenen Verfahren Innerhalb 4,5 Stunden wurde vollkommene Umwandeignen, gehören Triamylborat, Trioctylborat, Tri- lung erzielt. Der Katalysator wurde zerstört und aus butylphosphat und Aluminiumisopropylat. Zur Erzie- dem erhaltenen Rohprodukt entfernt, und das Produkt lung einer Verbesserung der Eigenschaften des Über- 60 wurde auf 50% nicht flüchtige Bestandteile gebracht, zuges ist es notwendig, diese Verbindungen in einer Das Produkt hatte eine Viskosität von 1,5 Poise bei Menge von mindestens 1 %, bezogen auf das Gewicht 50% mcht flüchtigem Material, und der nicht flüchtige des Butadienpolymeren, zu verwenden. Werden diese Anteil hatte ein durchschnittliches Molekulargewicht Zusätze in Mengen von mehr als 10% verwendet, so von etwa 3000.
treten keine bedeutenden Verbesserungen auf, obwohl 65
es möglich ist, sie in Mengen von sogar 15% zu ver- "
wenden. Eine Konzentration von etwa 1 bis 6 % wird Das öl von I wurde einer Nachbehandlung unterbevorzugt. Im allgemeinen sind die Borate oder zogen, die darin bestand, daß man das öl in Gegenwart
von 1,0% Maleinsäureanhydrid 2 Stunden auf 1750C
erhitzte. Das erhaltene öl wurde sodann auf dünne Stahlplatten gegossen, so daß Überzüge von 0,419 mm
entstanden, die 30 Minuten bei 165 0C getrocknet
wurden. Das Öl trocknete ziemlich langsam und wies eine Sward-Härte von 5-8 (Glas = 100) auf.
10 g des Polymeröls (59% nicht flüchtiges Material) von II, das 1 % Maleinsäureanhydrid enthält und bei
50 % nicht flüchtigen Bestandteilen eine Viskosität von 3 Poise aufweist, wurden mit 0,1 g (1 %) Triamylborat
gemischt. Das Gemisch wurde gerührt und wurde leicht trüb. Eine Viskositätsänderung ließ sich nicht feststellen.
Es entstand kein Gel, und es zeigte sich auch keine unerwünschte Heterogenität. Filme dieses Gemisches
wurden auf Weißblechplatten hergestellt und 30 Minuten bei 150 und 165°C getrocknet. Nach dem
Trocknen wurde die Sward-Rocker-Härte der Filme mit folgenden Ergebnissen gemessen:
Film
Härtungstemperatur
1500C
1500C
1650C
165° C
1500C
1650C
165° C
Sward-Härte
(Glas—100%)
(Glas—100%)
2
18
18
öl + Ma* + Ester ...
öl + Ma*
öl + Ma* + Ester ...
öl + Ma*
* Maleinsäureanhydrid.
ίο Aus den obigen Daten geht hervor, daß die Sward-Härte
des Öls durch die Reaktion mit dem Alkylester und Metallalkoholat um das Drei- bis Vierfache gegenüber
dem ursprünglichen, mit Maleinsäureanhydrid behandelten öl gesteigert wird.
Das (mit Maleinsäureanhydrid behandelte) Polymeröl
von II wurde mit verschiedenen Mengen anderer Metallsäure-Ester wie im Beispiel 1 gemischt, und die
getrockneten Filme wurden auf ihre Härte untersucht.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Die Wirkung von Alkylestern auf die Härte von getrockneten Polymerölfilmen
| Zugesetzter Ester | 1,0 | Brenn- | Zeit | Temperatur | Härte | Sward | Kontroll | Sward | 7o Malein | |
| Probe | 1,0 | 30 Minuten | 165° C | 8 | 4 | säureanhydrid | ||||
| Trioctylborat | 5,0 | 30 Minuten | 165° C | Dicke | 14 | Dicke | 8 | im Polymeröl | ||
| 1 | Triamylborat | 5,0 | 30 Minuten | 165° C | 0,508 mm | 14 | 0,508 | 8 | 1,0 | |
| 2 | Triamylborat | 2,0 | 60 Minuten | 165° C | 0,432 mm | 26 | 0,432 | 18 | 3,0 | |
| 3 | Triamylborat | 1,0 | 30 Minuten | 150°C | 0,508 mm | 4 | 0,508 | 0 | 0,2 | |
| 4 | Triamylborat | 30 Minuten | 1500C | 0,508 mm | 4 | 0,508 | 0 | 1,0 | ||
| 5 | Tributylphosphat | 0,483 mm | 0,483 | 1,0 | ||||||
| 6 | 0,559 mm | 0,483 | 1,0 | |||||||
* Die gleichen Bewertungen wurden ohne Esterzusatz vorgenommen.
Beispiel 3 bei 2040C gehärtet. Nach dem Härten wurden die
Verschiedene Mengen von Aluminiumtriisopropylat Filme auf Fehlstellen untersucht und nach der
und Aluminiumamylat wurden den Ölen von I und II folgenden Skala bewertet: 0 = keine Fehlstellen;
zugesetzt; dünne Filme zwischen 0,0635 und 0,0762mm 40 1 = wenige; 2 bis 3 = einige; 4 = ernstliche Fehlstellen
wurden auf Weißblech aufgetragen und 10 Minuten Es wurden folgende Daten erzielt:
Zusatz von Aluminiumalkoholaten zu Polymeröl
| Verwendetes Polymeröl | Öl A | °/o Zusätze, bezogen auf die Polymerenfeststoffe |
Bewertung der Vertiefungen |
| 60°/0 nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | Keine — Blindversuch | 4 |
| 60°/0 nicht flüchtige Bestandteile | Öl A | Keine — Blindversuch | 3 |
| 60% nicht flüchtige Bestandteile | Öl A | 6 Al-Isopropylat + 5 2-Äthyl-hexanol | 0 |
| 50 % nicht flüchtige Bestandteile | Öl A | 6 Al Isopropylat + 5 Isooctylalkohol | 0 |
| 50 °/o nicht flüchtige Bestandteile | Öl A | 6 Al-Isopropylat + 5 n-Amylalkohol | 0 |
| 50°/0 nicht flüchtige Bestandteile | Öl A | 3 Al-Isopropylat + 5 Isooctylalkohol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 3 Al-Isopropylat + 2 2-Äthyl-hexanol | 0 |
| 60% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 2 Al-Isopropylat | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 2 Al-Isopropylat | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 1 Al-Isopropylat + 5n-Butanol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 1 Al-Isopropylat + 20 Isopropanol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 1 Al-Amylat + 20 Isopropanol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl A/50 Öl B | 2 Al-Amylat + 20 Isopropanol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile 50 | Öl A/25 öl B | 4 Al-Isopropylat + 5 Isooctylalkohol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile 75 | Öl A/25 öl B | 6 Al-Isopropylat + 10 Isooctylalkohol | 0 |
| 60% nicht flüchtige Bestandteile 75 | Öl B | 6 Al-Isopropylat + 5 Isooctylalkohol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl B | 1 Al-Isopropylat + 5n-Butanol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | Öl A | 1 Al-Isopropylat + 2-Methanol | 0 |
| 50% nicht flüchtige Bestandteile | 5 2-Äthyl-hexanol | 4 | |
Anmerkung:
Die 0,0635 bis 0,0762 mm starken Filme wurden 10 Minuten bei 204° C gehärtet.
Die 0,0635 bis 0,0762 mm starken Filme wurden 10 Minuten bei 204° C gehärtet.
A = Öl von I; B = Öl von II.
Ein Gemisch aus 3 Teilen Äthylhexanol und 3 Teilen des gemischten Aluminiumalkoholats mit einem Teil
Isopropylalkohol und zwei Teilen 2-Äthyl-hexanol wurden dem öl von II zugesetzt; ein Film von
0,0762 mm Dicke wurde hergestellt und durch lOminutiges Trocknen bei 204°C gehärtet. In dem
gehärteten Film zeigten sich keine Vertiefungen.
Aus den obigen Beispielen ist leicht ersichtlich, daß die Gemische aus Polymeröl oder daraus hergestellten
Lacken und Alkylestern, z. B. Boraten oder Phosphaten,
Überzugszusammensetzungen liefern, die unter Erzielung stark verbesserter Härten trocknen. Die
Beispiele 3 und 4 zeigen, daß die Aluminiumalkoholate Unregelmäßigkeiten der Filme wirksam verhüten.
Claims (1)
1. Überzugsmittel und Einbrennlacke, insbe- ao sondere Konservendosenlacke, enthaltend 100 Gewichtsteile
eines Polymeröls, das hergestellt ist aus
25 bis 100 Gewichtsteilen eines acyclischen konjugierten Diolefins mit 4 bis 6 Kohlenstoffatomen
und 0 bis etwa 75 Gewichtsteilen eines vinylaromatischen Kohlenwasserstoffs sowie 1 bis
15 Gewichtsteilen eines Alkylborats, Alkylphosphats oder Alkylaluminats.
2. Überzugsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Triamylborat verwendet.
3. Überzugsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Trioctylborat verwendet.
4. Überzugsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man Tributylphosphat verwendet.
5. Überzugsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man Isopropylaluminat verwendet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 836 981;
schweizerische Patentschrift Nr. 303 289;
Guamm, Die Lösungsmittel und Weichmachungsmittel, 1950, S. 407.
Deutsche Patentschrift Nr. 836 981;
schweizerische Patentschrift Nr. 303 289;
Guamm, Die Lösungsmittel und Weichmachungsmittel, 1950, S. 407.
1 109 758/524 12.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US745263A US3272642A (en) | 1958-06-30 | 1958-06-30 | Coating process and compositions containing metal alcoholates and alkyl esters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1121250B true DE1121250B (de) | 1962-01-04 |
Family
ID=24995950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE17854A Pending DE1121250B (de) | 1958-06-30 | 1959-06-30 | UEberzugsmittel und Einbrennlacke, insbesondere Konservendosenlacke |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3272642A (de) |
| DE (1) | DE1121250B (de) |
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- 1959-06-30 DE DEE17854A patent/DE1121250B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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|---|---|
| US3272642A (en) | 1966-09-13 |
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