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DE1120867B - Geraet zur Regelung der Belichtungszeit - Google Patents

Geraet zur Regelung der Belichtungszeit

Info

Publication number
DE1120867B
DE1120867B DEG32835A DEG0032835A DE1120867B DE 1120867 B DE1120867 B DE 1120867B DE G32835 A DEG32835 A DE G32835A DE G0032835 A DEG0032835 A DE G0032835A DE 1120867 B DE1120867 B DE 1120867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release
exposure time
shutter
plunger
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32835A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Rentschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG32835A priority Critical patent/DE1120867B/de
Publication of DE1120867B publication Critical patent/DE1120867B/de
Priority to GB27968/62A priority patent/GB968940A/en
Priority to US213359A priority patent/US3187653A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • G03B15/0452Electrical ignition means connected to the shutter
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Gerät zur Regelung der Belichtungszeit Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Regelung der Belichtungszeit bei photographischen Kameras, welche eine Drahtauslöseranschlußvorrichtung, eine mit dem Verschlußablauf synchronisierte Blitzlichtkontakteinrichtung sowie eine Einrichtung zur Durchführung von B-Aufnahmen besitzen.
  • Es ist eine Vielzahl von photographischen Kameras bekannt, bei denen der zur Verfügung stehende Belichtungszeiteinstellbereich nur solche Belichtungszeiten umfaßt, welche zur Erzielung verwacklungsfreier Aufnahmen aus der Hand geeignet sind. Andere, an sich bekannte Kameras besitzen einen Belichtungszeiteinstellberich, dessen Grenzwert in der Größenordnung von 1 Sekunde liegt. In der Aufnahmepraxis gibt es aber immer wieder Fälle, in denen das Vorhandensein von längeren, selbsttätig ablaufenden Belichtungszeiten wünschenswert ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur Regelung der Belichtungszeit zu schaffen, mittels dessen zusätzlich zu den bei einer Kamera bereits zur Verfügung stehenden Momentbelichtungszeiten noch weitere, selbsttätig ablaufende Belichtungszeiten erzielbar sind. Das Gerät selbst soll einen unverwickelten Aufbau, eine sichere Arbeitsweise sowie eine einfache Bedienungsweise besitzen und soll ferner so ausgebildet sein, daß es bei Kameras jeder Art, welche eine Drahtauslöseranschlußvorrichtung, eine mit dem Verschlußablauf synchronisierte Blitzlichtkontakteinrichtung und eine Einrichtung zur Durchführung von B-Aufnahmen besitzen, ohne Einschränkung anwendbar ist.
  • Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Gerät eine zur Verbindung mit dem Drahtauslöseranschluß der Kamera dienende Anschlußvorrichtung sowie ein mit einer Antriebsvorrichtung versehenes Auslösewerk besitzt, das in Abhängigkeit von der Betätigung eines am Gerät angeordneten Auslösers auslösbar ist und bei seinem Ablauf einen in der Drahtauslöseranschlußvorrichtung bewegbaren Stößel betätigt, der die Auslösung des Verschlusses herbeiführt, hierbei die eingeschaltete B-Einrichtung zur Wirkung freigibt und in Auslösestellung mittels einer Sperrvorrichtung festhaltbar ist, und daß ein eine Antriebsvorrichtung besitzendes und auf verschiedene Ablaufzeiten einstellbares Zeitlaufwerk angeordnet ist, das in gespannter Stellung mittels einer Sperre festhaltbar ist, zu deren Betätigung ein Elektromagnet dient, in dessen Stromkreis die Blitzlichtkontakteinrichtung des Verschlusses angeordnet ist, und der durch Schließen der Kontakteinrichtung erregbar ist, und daß eine weitere, vom Zeitlaufwerk gesteuerte Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher nach einem voreinstellbaren Ablaufweg des Zeitlaufwerks die den Auslösestößel festhaltende Sperrvorrichtung lösbar ist, und daß der Auslösestößel nach seiner Freigabe unter Wirkung einer Feder in eine Ausgangslage zurückkehrt und dabei die den Verschlußantriebsmechanismus in einer der Offenstellung des Verschlusses entsprechenden Lage festhaltende B-Einrichtung außer Wirkung setzt.
  • Die Erzielung zusätzlicher, selbsttätig ablaufender Belichtungszeiten ist somit darauf zurückgeführt, daß mittels des Geräts die Einrichtung zur Durchführung von B-Aufnahmen und die mit dem Verschlußablauf synchronisierte Blitzlichtkontakteinrichtung derart steuerbar sind, daß der durch die B-Einrichtung in Offenstellung festgehaltene Kameraverschluß nach einer bestimmten, voreinstellbaren Zeitdauer zum weiteren Ablauf freigegeben wird und in seine Gescblossenstellung zurückkehrt. Da die genannten Einrichtungen Bestandteile der Kamera bzw. des Kameraverschlusses bilden und in diese fest eingebaut sind, brauchen im Gerät selbst nur Steuervorrichtungen untergebracht zu werden, welche im wesentlichen aus einem Auslösewerk und aus einem einstellbaren Zeitlaufwerk bestehen. Da solche Werke nur einen geringen Raumbedarf für sich beanspruchen, kann der Aufbau des Gesamtgeräts gleichfalls sehr raumgedrängt gehalten ,sein. Die dadurch erreichten kleinen äußeren Abmessungen sind für ein Zusatzgerät, welches im allgemeinen getrennt von der Kamera mitgeführt wird, von besonderer Bedeutung. Ein weiterer Vorteil des Gerätes besteht darin, daß seine Verwendung keinerlei besondere Bedingungen hinsichtlich der Ausgestaltung der B-Einrichtung, der Blitzkontakteinrichtung oder sonstiger Einrichtungen der Kamera stellt. Hierdurch ist erreicht, daß das Gerät bei jeder Kamera der eingangs bezeichneten Art Anwendung finden kann. Für die Durchführung von Aufnahmen mit Hilfe des Gerätes sind hierbei keine umständlichen Vorbereitungen notwendig; vielmehr ist es lediglich erforderlich, das Gerät mit dem Drahtauslöseranschluß und mit der Blitzlichtkontakteinrichtung der Kamera zu verbinden. Die Durchführung dieser wenigen Handgriffe nimmt nur eine geringe Zeit in Anspruch, so daß eine schnelle Aufnahmebereitschaft der Kamera gewährleistet ist. Ferner ist zu erwähnen, daß der Zusammenbau und die Justierung des Gerätes völlig unabhängig von der Kamera erfolgen können. Am Gerät sind vor dessen Gebrauch lediglich die gewünschte Belichtungszeit unter Berücksichtigung der diese beeinflussenden Kamerakonstanten einzustellen. Eine solche Konstante bildet beispielsweise der Zeitpunkt des Kontaktschlusses der Blitzlicht-Synchronisationseinrichtung, der je nach der Art der verwendeten Synchronisation entweder vor bzw. innerhalb der Öffnungszeit des Verschlusses (M- und F-Synchronisation) oder innerhalb der Offenzeit desselben (X-Synchronisation) liegt.
  • Der die Auslösung des Zeitlaufwerks bewirkende Elektromagnet kann mit Vorteil im Entladekreis einer Batterie-Kondensator-Schaltung angeordnet sein. Dies erbringt den Vorteil, daß der an den Elektromagnet abgegebene Strom stets eine konstante, vom Ladezustand der Batterie unabhängige Spannung besitzt, wodurch eine sichere Wirkungsweise des Elektromagnets und damit des gesamten Geräts gewährleistet ist.
  • Im Ladekreis des Kondensators kann hierbei ein Trennschalter angeordnet sein, der in Abhängigkeit vom Herstellen der Funktionsbereitschaft des Geräts geschlossen wird. Hierdurch ist ein unnötiger Kapazitätsverlust der Batterie vermieden.
  • Weiterhin läßt sich ein unverwickelter und übersichtlicher Aufbau des Zeitlaufwerks im Hinblick auf die Erzielung verschiedener Belichtungszeiten dadurch erreichen, daß eine mit dem Zeitlaufwerk in Antriebsverbindung stehende Steuerkurve angeordnet ist, welche beim Ablauf des Zeitlaufwerks durch einen Teil der Betätigungseinrichtung für die den Auslösestößel in gespannter Stellung festhaltende Sperrvorrichtung abtastbar ist und welche die Betätigungseinrichtung zwecks Lösens der Sperrvorrichtung an einem vorbestimmten Punkt des Ablaufwegs des Zeitlaufwerks zur Wirkung bringt, und daß eine Stellvorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher die Steuerkurve gegenüber dem sie abtastenden Teil der Betätigungseinrichtung in verschiedene relative Lagen einstellbar ist.
  • Damit bedarf es zur Erzielung verschiedener Belichtungszeiten lediglich einer auf einfache Weise herbeiführbaren Relativverstellung einer mit dem Zeitlaufwerk in Antriebsverbindung stehenden Steuerkurve bezüglich des mit ihr zusammenarbeitenden Teils der Betätigungseinrichtung. Dem Zeitlaufwerk selbst bleibt bei jeder Einstellung der Steuerkurve stets der gleiche Ablaufweg zugeordnet.
  • Die Berücksichtigung der bereits erwähnten Kamerakonstanten bei der Einstellung der Belichtungszeit läßt sich auf unverwickelte, keinen wesentlichen zusätzlichen Aufwand beanspruchende Art dadurch erreichen, daß zur Einstellung der Steuerkurve eine Belichtungszeitskala und eine damit zusammenarbeitende Korrekturskala gegeneinander verstellbar angeordnet sind und daß wahlweise mindestens eine dieser Skalen oder eine mit der einen dieser Skalen zusammenarbeitende Einstellmarke an der Steuerkurve bzw. an einem mit dieser fest verbundenen Träger angeordnet ist.
  • Weiterhin läßt sich eine schnelle und bequeme Bedienungsweise des Geräts dadurch erreichen, daß das Auslösewerk, das Zeitlaufwerk sowie gegebenenfalls die Betätigungsvorrichtung für die den Auslösestößel festhaltende Sperre mittels einer von Hand betätigbaren Vorrichtung gemeinsam in Spannstellung bewegbar sind.
  • Ein sich durch Unverwickeltheit und übersichtlichkeit auszeichnender Aufbau des Auslösewerks und der mit diesem zusammenarbeitenden Teile ist dadurch erreichbar, daß das Auslösewerk und der durch dieses bewegbare Auslösestößel an einem Träger angeordnet sind, welcher zwecks Herstellens der Funktionsbereitschaft des Geräts von einerAusgangslage gegen Federwirkung in eine Spannlage bewegbar ist, in welcher er mittels der dem Auslösestößel zugeordneten Sperrvorrichtung festhaltbar ist, und daß nach erfolgtem Lösen der Sperrvorrichtung der Träger unter Wirkung der Federkraft in seine Ausgangslage zurückkehrt, welcher eine unwirksame Stellung des Auslösestößels zugeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
  • Fig. 1 zeigt in schematischer, auseinandergezogener Darstellung ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Gerät zur Regelung der Belichtungszeit und dessen Kamera. Das Gerät befindet sich in gespannter Verbindung mit der Blitzlichtkontakteinrichtung einer Stellung.
  • Fig. 2 zeigt schematisch, in einer Draufsicht von vorn, eine photographische Kamera mit Objektivverschluß, einer vom Verschluß gesteuerten Blitzlichtkontakteinrichtung, einer Einrichtung zur Durchführung von B-Aufnahmen sowie einer Drahtauslöser-Anschlußvorrichtung, mit welcher das Belichtungszeitregelungsgerät verbunden ist. Die Frontplatte des Verschlusses ist zwecks Sicht in den Verschlußinnenraum entfernt. Der in gestrichelten Linien dargestellte Belichtungszeiteinsteller des Verschlusses befindet sich in Stellung »B«.
  • Fig.3 zeigt in einer Draufsicht von oben eine Einstellvorrichtung des Geräts.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt A -B durch die Einstellvorrichtung gemäß Fig. 3.
  • In Fig. 2 ist mit 1 das Gehäuse einer photographischen Kamera bezeichnet. An der Oberseite desselben sind in an sich bekannter Weise Betätigungsknöpfe 2 und 3 für den Transport bzw. die Rückspulung des Films angeordnet. Weiterhin befindet sich an der Oberseite des Gehäuses 1 ein Aufsteckschuh 4, welcher zur Befestigung von Zusatzgeräten, beispielsweise Blitzlichtgeräten oder Entfernungsmessern, dient.
  • Der an der Vorderseite des Kameragehäuses 1 angeordnete Objektivverschluß besitzt ein Verschlußgehäuse 450, in welchem in an sich bekannter Weise eine Verschlußgrundplatte 5 angeordnet ist. An der Rückseite der Platte 5 befindet sich ein Verschlußblätterring 6, der zum Antrieb von Verschlußblättern 7 dient. Letztere sind am Ring 6 um Stifte 8 gelagert und außerdem in Schlitzen 7a an ortsfesten Stiften 9 geführt. Der Antrieb des Verschlußblätterrings 6 erfolgt über eine Klinke 10, die an der unter der Wirkung einer Antriebsfeder 11 stehenden Antriebsscheibe 12 angelenkt ist. Mit ihrem Maul umfaßt die Klinke 10 einen am Verschlußblätterring befestigten Stift 13. In ihrer gespannten Stellung wird die Antriebsscheibe 12 durch einen Hebel 14 gehalten, der durch einen Auslösehebel 15 betätigbar ist. Die Teile 12, 14 und 15 sind an der Grundplatte 5 um Achsen 16 bzw. 17 bzw. 18 gelagert. Der Auslösehebel 15 steht über einen in senkrechter Richtung gegen die Wirkung einer Feder 20 bewegbaren Auslösestößel 21 mit einer an der Kameraoberseite angeordneten Auslösetaste 19 in Verbindung, welche in an .sich bekannter Weise mit einem Drahtauslöseranschlußgewinde 19 a versehen ist.
  • Für den Anschluß von Blitzlichtgeräten besitzt der Verschluß einen Kontaktnippel 22, mit dessen isoliertem Stift 23 eine Kontaktfeder 24 in an sich bekannter Weise zusammenarbeitet. Zum Betätigen der Kontaktfeder, die einen an 22 anzuschließenden Zündstromkreis im Augenblick des völligen Freigebens der Verschlußöffnung schließt, dient ein mit dem Stift 13 in Verbindung stehender Hebel 25, der an der Verschlußgrundplatte um eine Achse 26 gelagert ist.
  • Weiterhin besitzt der Verschluß eine Einrichtung zur Durchführung von B-Aufnahmen. Diese umfaßt einen Sperrhebel 27, welcher an der Verschlußgrundplatte 5 um eine Achse 28 gelagert und durch eine Feder an einen Stift 29 des Auslösehebels 15 angelegt ist. Unter Wirkung dieser Feder kann der Hebel 27 der Auslösebewegung des Hebels 15 nachfolgen, wobei ein Lappen 27a des Hebels 27 in den Bewegungsweg eines Vorsprungs 12a der Antriebsscheibe 12 gelangt, so daß letztere in einer der Offenstellung der Verschlußblätter 7 entsprechenden Lage festgehalten wird. Das Lösen dieser Festhaltung zwecks Schließens der Verschlußblätter erfolgt in Abhängigkeit vom Loslassen des Auslösehebels 15 bzw. der Auslösetaste 19, bei welchem der Sperrhebel 27 wieder in die dargestellte Ausgangslage zurückgestellt wird.
  • Das Einschalten der B-Einrichtung geschieht in an sich bekannter Weise mittels eines in Fig. 2 in gestrichelten Linien angedeuteten Belichtungszeiteinstellrings 29. Der Ring besitzt eine Steuernut 29 a, in welche ein abgebogener Lappen 27 b des Hebels 27 eingreift. Ist der Ring 29 auf die Marke »B« einer Belichtungszeitskala 30 eingestellt, so befindet sich ; der Lappen 27b im erweiterten Teil der Steuernut 29 a, welche bei einer Betätigung des Verschlußauslösehebels 15 ein Ausschwingen des Sperrhebels 27 in Sperrstellung gestattet. Bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellrings 29 auf eine Moment- ; belichtungszeit befindet ,sich der Lappen 27 b dagegen im engen Teil der Steuernut 29a, welche ein Verschwenken des Hebels 27 in Sperrstellung verhindert.
  • Das Gerät zur Erzielung zusätzlicher, selbsttätig gesteuerter Belichtungszeiten besitzt ein Gehäuse 31, i das in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Am Boden des Gehäuses ist ein drehbares, mit einem Gewinde 32a und einer Griffrändelung 32b versehenes Drahtauslöseranschlußstück 32 an sich bekannter Art angeordnet, mittels dessen das Gerät in der in Fig. 2 t gezeigten Weise im Drahtauslöseranschlußgewinde 19a der Auslösetaste 19 befestigbar ist. Ebenso könnte das Gerät auch im Aufsteckschuh 4 der Kamera angebracht sein, wobei die Verbindung über ein auf die Gewinde 19 a und 32 a aufschraubbares Drahtauslö.serzwischenstück hergestellt würde.
  • Im Gehäuse 31 ist eine Trägerplatte 33 angeordnet. Diese ist in senkrechter Richtung gegen die Wirkung zweier sich am Gehäuseboden abstützender Federn 34 und 35 verschiebbar, wobei sie in Schlitzen 33 a an ortsfesten Schrauben 36 und 37 geführt ist. Im Bewegungsweg der Platte 33 sind zwei ortsfeste Anschläge 38 und 39 angeordnet, welche die Bewegung der Platte in Spannrichtung der Federn 34 und 35 begrenzen. In Spannstellung wird die Platte durch einen Sperrhebel 40 gehalten, welcher im Gehäuse 31 um eine Achse 41 gelagert ist und dessen Arm 40 a unter der Wirkung einer Feder 42 mit einer Ausnehmung 33 b der Platte im Eingriff steht.
  • Die Platte 33 dient als Träger eines Verschlußauslösewerks. Dieses ist in an sich bekannter Weise aufgebaut und umfaßt Zahnräder 43, 44, 45 und 46, welche an der Platte um Achsen 47, 48, 49 und 50 gelagert sind. Zum Antrieb des Werks dient eine Spiralfeder 51, die am Zahnrad 34 angreift. Das Spannen der Feder erfolgt mit Hilfe eines im Gehäuse 31 und an der Platte 33 geführten, ein Betätigungsgriffstück 52a besitzenden Schiebers 52, dessen Verzahnung 520 mit einem mit dem Zahnrad 33 fest verbundenen Zahnritzel 53 kämmt. Die Feder 51 ist hierbei schwächer als die die Platte 33 beeinflussenden Federn 34 und 35, so daß bei der Spannbewegung des Schiebers 52 zuerst das Auslösewerk und sodann die Platte 33 in die dargestellte Spannstellung gebracht werden. Zur Übertragung der Verschiebebewegung des Schiebers 52 auf die Platte 33 besitzt der Schieber einen Bund 52b, mittels dessen er nach erfolgtem Spannen des Auslösewerks zur Anlage an einer an der Platte befestigten, zur Führung des Schiebers dienenden Buchse 33 c gelangt.
  • Zum Festhalten des gespannten Auslösewerks dient ein an der Platte 33 um eine Achse 54 gelagerter Sperrhebel 55, der durch eine Feder 56 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Der eine Arm 55a dieses Hebels besitzt einen Vorsprung 55 b, an welchem in gespanntem Zustand des Werks ein am Zahnrad 43 befestigter Stift 57 anliegt. Mit seinem anderen Arm 55 c arbeitet der Hebel 55 dagegen mit einer von Hand betätigbaren Auslösetaste 58 zusammen, welche am Gehäuse 31 in einer Buchse 59 geführt ist und durch eine Feder 60 beeinflußt wird.
  • Mit dem Zahnrad 46 des Auslösewerks ist weiterhin eine Steuerkurve 61 fest verbunden, an deren Umfang ein in senkrechter Richtung gegen die Wirkung einer Feder 62 bewegbarer Auslösestößel anliegt. Letzterer ist an der Platte 33 und im Drahtauslöseranschlußteil 32 geführt und arbeitet mit seinem freien Ende mit dem in Fig.2 dargestellten Auslösestößel21 der Kamera zusammen.
  • Im gespannten Zustand des Werks nimmt der Auslösestößel die in Fig. 1 dargestellte, unwirksame Lage ein, in welcher er unter Wirkung seiner Feder 62 am tiefsten Punkt der Kurvenscheibe 61 anliegt. Wird das Werk nunmehr durch Betätigen der Auslösetaste 58 zum Ablauf freigegeben, so bewirkt die mit ablaufende Kurvenscheibe 61 ein Verschieben des Auslösestößels 63 gegen die Wirkung der Feder 62. Im Zuge dieser Bewegung wird über den Stößel 21 und den Auslösehebe115 die Auslösung des Verschlusses herbeigeführt, welcher bei Erreichen seiner Offenstellung mittels des B-Sperrhebels 27 in der bereits beschriebenen Weise festgehalten wird. Der Auslösestößel63 liegt im abgelaufenen Zustand des Werks am höchsten Punkt der Kurvenscheibe 61 an und hält dadurch dieAuslöseeinrichtung des Kameraverschlusses in niedergedrückter Stellung, welcher der Wirkstellung des B-Sperrhebels entspricht.
  • Zwecks Erzielung zusätzlicher, selbsttätig gesteuerter Belichtungszeiten wird die Zeitdauer der durch die B-Einrichtung bewirkten Festhaltung des Kameraverschlusses in Offenstellung durch ein mit einer Antriebsvorrichtung versehenes Zeitlaufwerk bestimmt, das nach einem voreinstellbaren Ablaufweg die Rückkehr des Auslösestößels 63 in seine Ausgangslage veranlaßt und damit die B-Einrichtung außer Wirkung setzt.
  • Das im Gehäuse 31 untergebrachte Zeitlaufwerk umfaßt im Ausführungsbeispiel Zahnräder 64 und 65, welche ortsfeste Lagerachsen 66 bzw. 67 besitzen und von denen das Zahnrad 64 mit einem mit dem Zahnrad 65 fest verbundenen Ritzel 68 kämmt. Darüber hinaus besitzt das Werk weitere Zahnräder und Zahnritzel sowie ein mit einem Hemmanker 69 zusammenarbeitendes Ankerrad, welche der Einfachheit halber durch eine strichpunktierte Linie angedeutet sind. Zum Antrieb des Werks dient eine am Zahnrad 64 angreifende Feder 70. Das Spannen dieser Feder geschieht gemeinsam mit dem Spannen der Trägerplatte 33 mittels eines an ihr ausgebildeten Fortsatzes 33 d, 33e, der im Gehäuse 31 eine Stift-Schlitz-Führung 33 f, 71, 72 besitzt. Das abgebogene Ende 33g des Fortsatzes arbeitet mit einer in Spannrichtung wirksamen Mitnehmerklinke 73 zusammen, welche auf der Achse 66 des Zahnrads 64 drehbar gelagert ist und durch eine Feder 74 in Anlage an einem am Zahnrad 64 befestigten Stift 75 zu halten gesucht wird.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt derart, daß bei der Spannbewegung der Trägerplatte 33 über die Teile 33 d, 33 e, 73 und 75 das Zeitlaufwerk gleichfalls in Spannstellung gebracht wird, während die Platte 33 bei ihrer Rückkehr in die Ausgangslage keinen Einfluß auf das Werk hat.
  • Zum Festhalten des Zeitlaufwerks in der in Fig. 1 dargestellten Spannlage dient ein im Gehäuse 31 um eine Achse 76 gelagerter Hebel 77. Der eine Arm 77a dieses Hebels besitzt einen Vorsprung 77b, an welchem in gespanntem Zustand des Werks ein an dessen Zahnrad 65 befestigter Stift 78 anliegt. Eine Feder 79 sucht den Hebel 77 in der dargestellten Sperrlage zu halten.
  • Zur Betätigung des Hebels 77 dient ein Elektromagnet 80, in dessen Stromkreis die bereits beschriebene Blitzlichtkontakteinrichtung 22, 23, 24 des Verschlusses angeordnet ist und der durch Schließen dieser Kontakteinrichtung erregbar ist. Der Anker dieses Magnets ist als Hebel 81 ausgebildet, der im Gehäuse 31 um eine Achse 82 gelagert ist und mit dem der Sperrhebel 77 im Eingriff steht. Bei abgeschaltetem Magnet 80 nimmt der Hebel 81 unter Wirkung einer an ihm angreifenden Feder 83 die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, welcher der Sperrstellung des Hebels 77 zugeordnet ist. Wird der Magnet 80 dagegen durch Schließen der Kontakteinrichtung 22, 23, 24 unter Strom gesetzt, so wird der Hebel 81 angezogen und dadurch der Sperrhebel 77 außer Eingriff mit dem Stift 78 des Zahnrades 65 gebracht. Das auf diese Weise zum Ablauf freigegebene Zeitlaufwerk steuert eine weiter unten näher beschriebene Betätigungseinrichtung, mittels welcher nach einem voreinstellbaren Ablaufweg des Zeitlaufwerks die die Trägerplatte 33 in gespannter Stellung festhaltende Sperre 40 lösbar ist.
  • Der Magnet selbst ist im Entladekreis eines von einer Batterie 85 gespeisten Kondensators 84 angeordnet. Im Entladekreis des Kondensators befindet sich dagegen ein Trennschalter 86, 87, der durch den Bund 52b des Spannschiebers in Offenstellung gehalten wird und sich beim Niederdrücken des Schiebers schließt.
  • Die erwähnte Betätigungseinrichtung für die die Trägerplatte 33 in Spannstellung festhaltende Sperre 40 umfaßt im Ausführungsbeispiel einen Hebe188, der im Gehäuse 31 um eine Achse 89 gelagert ist und durch eine Feder 90 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Der Hebel 88 besitzt eine eigene Spannvorrichtung, mittels welcher er gemeinsam mit der Platte 33 in die in Fig. 1 dargestellte Spannstellung bewegbar ist. Als Spannvorrichtung dient ein federnder Arm 33 h des Fortsatzes 33 d, 33 e, welcher mit einem am Hebel befestigten, eine Schrägfläche besitzenden Stift 91 zusammenarbeitet. In gespannter Stellung wird der Hebel 88 durch einen Hebel 93 gehalten, der im Gehäuse 31 um eine Achse 94 gelagert ist und den eine Feder 95 in Sperrstellung zu halten sucht. Die Betätigung des Sperrhebels 93 erfolgt beim Ablauf des Auslösewerks mittels dessen Steuerkurve 61. Zur Verbindung von Steuerkurve und Hebel dient ein in einer ortsfesten Führung 96 verschiebbarer Stift 97. Der Betätigungshebel 88 vollführt nach seiner Freigabe durch den Sperrhebel 93 eine kleine Bewegung im Uhrzeigersinn, wobei ein abgebogener Arm 88 a des Hebels auf eine mit dem Zeitlaufwerk in Antriebsverbindung stehende Sperrkurve 98 auftritt. Diese Bewegung hat noch keinen Einfuß auf den in Sperrstellung befindlichen, die Trägerplatte 33 in Spannstellung festhaltenden Sperrhebel 40.
  • Beim Ablauf des Zeitlaufwerks bewegt sich die Sperrkurve 98 entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch schließlich ein Abfallen des Betätigungshebels 88 von der Kurve eintritt. Bei diesem Abfallen führt der Sperhebel 88 unter Wirkung seiner Feder 90 eine Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn aus, wobei sein Stift 99 zur Anlage am Sperrhebel 40 gelangt und letzteren außer Eingriff mit der Ausnehmung 33 b der Trägerplatte 33 bringt. Mit der Freigabe der Platte 33 und damit des Auslösestößels 63 endet die Festhaltung der Auslöseeinrichtung des Kameraverschlusses, so daß nunmehr der Verschluß zur Schließbewegung freigegeben wird.
  • Die Sperrkurve 98 ist im Ausführungsbeispiel um die Achse 66 des Zahnrades 64 des Zeitlaufwerks gelagert und ist zwecks Erzielung von Belichtungszeiten verschiedener Größe gegenüber dem mit der Achse 66 fest verbundenen Zahnrad in verschiedene Relativstellungen einstellbar. Die Einstellvorrichtung für die Steuerkurve ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt und umfaßt unter anderem eine mit einer Griffrändelung 100 a versehene Stehscheibe 100 sowie eine weitere Stellscheibe 101. Die Scheibe 100 trägt eine Belichtungszeitenskala 102, mit der eine an der Scheibe 101 angeordnete Einstellmarke 103 zusammenarbeitet. Weiterhin ist der Scheibe 101 eine Strichskala 104 zugeordnet, zu deren Einstellung eine an der Achse 66 befindliche Einstellmarke 105 dient. Letztere Skala ist eine Korrekturskala, mittels welcher die Kamerakonstanten, beispielsweise die Art der bei der Kamera verwendeten Blitzlichtsynchronisation (M-, F- oder X-Synchronisation), berücksichtigbar sind.
  • Zur Verbindung der Stellscheibe 100 mit der Kurve 98 besitzt letztere einen Stift 106, welcher in eine an der Scheibe 100 ausgebildete Bohrung 100 b eingreift. Ferner ist die Scheibe 101 mit den Markierungen der Belichtungszeitenskala 102 zugeordneten Bohrungen 101 b versehen, mit denen ein Stift 107 der Stehscheibe 100 im Eingriff steht. Dieser Eingriff wird durch eine Feder 108 aufrechterhalten, die sich an der Unterseite der Stellscheibe 100 und an der Sperrkurve 98 abstützt. Zwecks Einstellung einer anderen Belichtungszeit ist die Verbindung 107, 101 b durch Niederdrücken der Stellscheibe 100 lösbar und sodann die Scheibe gemeinsam mit der Sperrkurve relativ zu der Stehscheibe 101 verdrehbar. Letztere ist mittels einer Madenschraube 109 mit der Achse 66 und damit mit dem Zahnrad 64 verbunden. Zwecks Einstellung eines anderen Wertes an der Korrekturskala 104 ist die Madenschraube 109 zu lösen und sodann die Scheibe 101 gemeinsam mit der Stellscheibe 100 und der Sperrkurve 98 relativ zum Zahnrad 64 zu verstellen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit bei photographischen Kameras, welche eine Drahtauslöseranschlußvorrichtung, eine mit dem Verschlußablauf synchronisierte Blitzlichtkontakteinrichtung sowie eine Einrichtung zur Durchführung von »B«-Aufnahmen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine zur Verbindung mit dem Drahtauslöseranschluß (19, 19 a) der Kamera dienende Anschlußvorrichtung (32) sowie ein mit einer Antriebsvorrichtung (51) versehenes Auslösewerk besitzt, das in Abhängigkeit von der Betätigung eines am Gerät angeordneten Auslösers (58) auslösbar ist und bei seinem Ablauf einen in der Drahtauslöseranschlußvorrichtung bewegbaren Stößel (63) betätigt, der die Auslösung des Verschlusses herbeiführt, hierbei die eingeschaltete B-Einrichtung (27, 27a) zur Wirkung freigibt und in Auslösestellung mittels einer Sperrvorrichtung (33b, 40) festhaltbar ist, und daß ein eine Antriebsvorrichtung (70) besitzendes und auf verschiedene Ablaufzeiten einstellbares Zeitlaufwerk angeordnet ist, das in gespannter Stellung mittels einer Sperre (77) festhaltbar ist, zu deren Betätigung ein Elektromagnet (80) dient, in dessen Stromkreis die Blitzlichtkontakteinrichtung (22, 23, 24) des Verschlusses angeordnet ist und der durch Schließen der Kontakteinrichtung erregbar ist, und daß eine weitere, vom Zeitlaufwerk gesteuerte Betätigungseinrichtung (88) vorgesehen ist, mittels welcher nach einem voreinstellbaren Ablaufweg des Zeitlaufwerks die den Auslösestößel festhaltende Sperrvorrichtung lösbar ist, und daß der Auslösestößel nach seiner Freigabe unter Wirkung einer Feder (62) in eine Ausgangslage zurückkehrt und dabei die den Verschlußantriebsmechanismus in einer der Offenstellung des Verschlusses entsprechenden Lage festhaltende B-Einrichtung außer Wirkung setzt.
  2. 2. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (80) im Entladekreis einer Batterie-Kondensator-Schaltung (84, 85) angeordnet ist.
  3. 3. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladekreis des Kondensators (84) ein Trennschalter (86, 87) angeordnet ist, der in Abhängigkeit vom Herstellen der Funktionsbereitschaft des Geräts geschlossen wird.
  4. 4. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Zeitlaufwerk in Antriebsverbindung stehende Steuerkurve (98) angeordnet ist, welche beim Ablauf des Zeitlaufwerks durch einen Teil (88a) der Betätigungseinrichtung (88) für die den Auslösestößel (62) in gespannter Stellung festhaltende Sperrvorrichtung (40) abtastbar ist und welche die Betätigungsvorrichtung zwecks Lösens der Sperrvorrichtung an einem vorbestimmten Punkt des Ablaufwegs des Zeitlaufwerks zur Wirkung bringt, und daß eine Stellvorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher die Steuerkurve gegenüber dem sie abtastenden Teil der Betätigungsvorrichtung in verschiedene Relativlagen einstellbar ist.
  5. 5. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Steuerkurve (98) eine Belichtungszeitskala (102) sowie eine Korrekturskala (104) gegeneinander verstellbar angeordnet sind und daß wahlweise mindestens eine dieser Skalen oder eine mit der einen dieser Skalen zusammenarbeitende Einstellmarke (103, 105) an der Steuerkurve bzw. an einem mit dieser fest verbundenen Träger (100) angeordnet ist.
  6. 6. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslösewerk, das Zeitlaufwerk sowie gegebenenfalls die Betätigungseinrichtung (88) für die den Auslösestößel (63) festhaltende Sperre (40) mittels einer von Hand betätigbaren Vorrichtung (33, 52) gemeinsam in Spannstellung bewegbar sind.
  7. 7. Gerät zur Regelung der Belichtungszeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslösewerk und der durch dieses bewegbare Auslösestößel (63) an einem Träger (33) angeordnet sind, welcher zwecks Herstellens der Funktionsbereitschaft des Geräts von einer Ausgangslage gegen Federwirkung in eine Sperrlage bewegbar ist, in welcher er mittels der dem Auslösestößel zugeordneten Sperrvorrichtung (40) festhaltbar ist, und daß nach erfolgtem Lösen der Sperrvorrichtung der Träger unter Wirkung der Federkraft in seine Ausgangslage zurückkehrt, welcher eine unwirksame Stellung des Auslösestößels zugeordnet ist.
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