DE1300008C2 - Photographischer verschluss mit zwei nacheinander ablaufenden verschlussgliedern - Google Patents
Photographischer verschluss mit zwei nacheinander ablaufenden verschlussgliedernInfo
- Publication number
- DE1300008C2 DE1300008C2 DE1964I0034933 DEI0034933A DE1300008C2 DE 1300008 C2 DE1300008 C2 DE 1300008C2 DE 1964I0034933 DE1964I0034933 DE 1964I0034933 DE I0034933 A DEI0034933 A DE I0034933A DE 1300008 C2 DE1300008 C2 DE 1300008C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- opening
- lamella
- release
- shutter
- exposure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 64
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 17
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 5
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 4
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 3
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 3
- 239000011162 core material Substances 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 2
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- FRLJSGOEGLARCA-UHFFFAOYSA-N cadmium sulfide Chemical compound [S-2].[Cd+2] FRLJSGOEGLARCA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052980 cadmium sulfide Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000012512 characterization method Methods 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 229920001296 polysiloxane Polymers 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen photographischen Verschluß mit zwei nacheinander ablaufenden Verschlußgliedern,
von denen das erste bei seinem Ablauf die Freigabe und das zweite bei seinem Ablauf das
Schließen der Verschlußöffnung bewirkt, und mit einer durch einen ersten Steuerschalter durch Anlegen an
eine eingebaute Spannungsquelle in Bereitschaftsstellung überführbaren Belichtungssteuerschaltung bzw.
Belichtungsregelschaltung, deren Zeitgeberfunktion durch einen zweiten Steuerschalter ausgelöst wird und
bei der ein Relais, mit einer von dem Stromfluß durch einen Photowiderstand abhängigen Verzögerung zur
Freigabe des zweiten Verschlußgliedes abfällt, bei dem ein zum Auslösen des Verschlusses bewegter Teil
bewirkt, daß der zweite Steuerschalter etwa gleichzeitig &>
mit der Freigabe des Ablaufs des ersten Verschlußgliedes betätigt wird.
Bei dem Verschluß gemäß der älteren deutschen Patentanmeldung 12 60 970 wird der zum Auslösen des
Verschlusses bewegte Teil von einer Klinke gebildet, die die Lamelle freigibt, wobei der zweite Steuerschalter
von zwei Festkontakten gebildet wird, die mit einer an der das erste Verschlußglied bildenden Öffnungslamelle
angeordneten Kontaktbrücke derart zusammenwirken, daß etwa gleichzeitig mit dem Beginn der Öffnungsbewegung
der Öffnungslamelle dieser zweite Steuerschalter geöffnet wird. Hierbei ist der Schaltzeitpunkt
des zweiten Schalters nicht exakt definiert und hängt unter anderem von der die Klinke unmittelbar
betätigenden Auslösebewegung und der Spannung der Öffnungsfeder der Öffnungslamelle sowie von den
Kontaktfedern selbst ab.
Bei einem weiteren photographischen Verschluß dieser Gattung, der in der DT-AS 11 03 748 beschrieben
ist, betätigt ein als Folge der Auslösung des Verschlusses bewegter Sektorenantriebsring mit einem an ihm
festgelegten Stift den zweiten Steuerschalter unmittelbar dadurch, daß dieser Stift eine Schräge des Schalters
verläßt, wodurch dieser unter Federwirkung kurzgeschlossen wird. Auch bei diesem bekannten Verschluß
erfolgt eine Schalterbetätigung unmittelbar durch den Ablauf des Verschlußgliedes des hier als Zentralverschluß
ausgebildeten Verschlusses.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen photographischen Verschluß mit einer Auslösevorrichtung
zu schaffen, bei dem die Auslösung des ersten Verschlußgliedes und die Betätigung des das Zeitglied
steuernde Schalters in einfacher und zwangsläufiger Weise mit einer reproduzierbaren Genauigkeit erfolgt.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem photographischen Verschluß der eingangs genannten
Bauart dadurch gelöst, daß ein Auslöseschlitten vorgesehen ist, der unter der Wirkung einer Feder nach
dem Auslösen in Bewegung versetzt wird und dabei das als Öffnungslamelle ausgebildete erste Verschlußglied
freigibt, daß diese Öffnungslamelle durch ein Verzögerungsglied zunächst noch in Schließstellung gehalten
wird, bis das Verzögerungsglied seinerseits durch den Auslöseschlitten so verschwenkt wird, daß es die
Öffnungslamelle endgültig freigibt, und daß das Verzögerungsglied die Öffnungslamelle freigibt und den
Steuerschalter öffnet, der das Zeitglied der elektromechanischen Steuerschaltung in Tätigkeit setzt.
Durch das Verzögerungsglied wird erreicht, daß der Verschluß nicht unmittelbar bei Betätigung des
Auslösers abläuft, was zeitliche Schaltunterschiede im Hinblick auf unterschiedliche Betätigungsgeschwindigkeiten
ergeben könnte, und es wird statt dessen für die Auslösung ein Zwischenglied in Gestalt eines Schlittens
benutzt, der unabhängig von der Art und Weise der Auslösebetätigung seinerseits unter der Wirkung einer
Feder ablaufend das Verzögerungsglied mit immer gleichbleibender Kraft und Geschwindigkeit betätigt, so
daß dieses Verzögerungsglied immer die einmal eingestellte zeitliche Folge von Schalteröffnung und
Lamellenfreigabe einhält. Diese zeitliche Differenz kann dabei auf einfache Weise justiert werden, indem
bestimmte Ablaufstrecken räumlich relativ zueinander festgelegt werden. Diese durch räumliche Justierung
erhaltene Zeitjustierung bleibt dann mit hoher Genauigkeit erhalten. Ferner wird dadurch auf einfache Weise
die Möglichkeit geschaffen, zur Erreichung einer sehr kurzen Verschlußoffenzeit den Schalter mit einem
gewissen zeitlichen Vorsprung vor Ablauf der Öffnungslamelle zu öffnen, so daß die Ansprechzeit des durch die
Belichtungsregeleinrichtung gesteuerten Haltemagneten nicht mehr störend ins Gewicht fällt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Verschluß in der Weise ausgebildet, daß das
Verzögerungsglied als Klinke ausgebildet ist und daß die Bewegungsübertragung von dem ablaufenden
13 OO
Schütten auf die Klinke durch eine an dieser angebrachten Schrägfläche erfolgt, gegen die ein
Nocken des Schlittens anläuft Durch den Schlitten wird die Klinke bei jeder Verschlußauslösung mit gleicher
Geschwindigkeit verschwenkt, so daß die zeitliche Aufeinanderfolge der Schalterbetätigung und der
Verklinkungsfreigabe immer dem einmal eingestellten Wert entspricht. Durch entsprechende Ausbildung der
Nockenfläche, an der der Nocken des Schlittens abläuft, kann jeder gewünschte Bewegungsverlauf der Klinkenbewegung
erreicht werden, d. h, es kann insbesondere
die Klinke mit einer optimalen Beschleunigung verschwenki werden, die ebenfalls zur Aufrechterhaltung
der einmal eingestellten Schaltfolge beiträgt.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser
zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen
photographischen Verschlusses in Spannstellung,
F i g- 2 eine Ansicht des in F i g. 1 dargestellten Verschlusses in Beiichtungsstellung,
F i g- 3 eine den F i g. 1 und 2 entsprechende Ansicht
des Vorschlusses nach Ablauf sämtlicher Verschlußglieder, zS
Fig.4 eine Triggerschaltung, die die zeitliche
Aufeinanderfolge des Ablaufs der Verschlußglieder bestimmt,
Fig.5 ein gedehntes Zeitdiagramm, welches die
Folge der Ereignisse erkennen läßt, die während des Verschlußablaufs eintreten.
Das Kameragehäuse 20 weist eine BelichtL.ngsöffnung 24 auf, durch welche das von einer zu
photographierenden Szene herrührende Licht auf den in der Zeichnung nicht dargestellten Film treten kann,
um diesen in einem Ausmaß zu belichten, das von der Wirkungsweise der Belichtungsregeleinrichtung abhängt,
die einen Verschluß auf Verschlußsteuerorgane aufweist. Der Verschluß besteht aus zwei ebenen
lichtundurchlässigen Lamellen 28 und 36, die in getrennten Schienenführungen 42 unabhängig voneinander
trans'iatorisch bewegbar sind, und zwar senkrecht zur optischen Achse der Kamera, die durch den
Mittelpunkt der öffnung 24 definiert wird. Wenn die Lamelle 28 die Endstellung erreicht hat (diese wird als
Schließstellung bezeichnet), liegt, wie aus F i g. 1 ersichtlich, die Vorderkante 30 unter der öffnung, und
der feste Abschnitt der Lamelle sperrt die Öffnung vollständig ab. Wenn sich demgegenüber diese Lamelle
in der anderen Endstellung befindet (diese wird als Öffnungsstellung bezeichnet), dann ist gemäß F i g. 2
eine öffnung 34 in der Lamelle genau auf die Öffnung 24
ausgerichtet. Wenn die Lamelle 36 ihre in F i g. 1 dargestellte Endstellung (Öffnungsstellung) einnimmt,
gibt die Vorderkante 38 die öffnung 24 frei. Wenn jedoch die Lamelle die Endstellung gemäß Fig.3
erreicht hat (Schließstellung), liegt die Hinterkante 40 vor der öffnung, und der feste Abschnitt der Lamelle
sperrt die öffnung völlig ab. Zwischen den beiden Endstellungen beider Lamellen liegt eine Zwischenstellung,
bei welcher nur ein Teil der öffnung abgedeckt ist. Aus konventionellen Gründen soll angenommen werden,
daß die Zwischenstellung, in welcher die Lamelle 28 (diese wird als Öffnungslamelle bezeichnet) auf ihrem
Wege von der Schließstellung in die Öffnungsstellung die Belichtungsöffnung zur Hälfte freigibt, jene Stellung
ist (diese wird als Freigabestellung bezeichnet), bei welcher die Belichtung eingeleitet wird. Die Zwischenstellung,
bei welcher die Lamelle 36 (diese wird als Schließlamelle bezeichnet) die öffnung zur Hälfte
abdeckt, wenn sie sich von der öffnungs- in die Schließstellung bewegt (diese Stellung soll als
Absperrstellung bezeichnet werden), ist jene Stellung, in
der die Belichtung beendet wird.
Fig. 1 zeigt die Lage der Einzelelemente vor einleitung der Belichtung. Ein schwenkbar auf dem
Auslöseschlitten 68 gelagerter und durch eine Feder 70 vorgespannter Vorsprang 60 lagen nachgiebig gegen
einen erweiteren Abschnitt 62 eines Stiftes 63, der an der Öffnungslamelle 28 fixiert ist und hält die
Schließlamelle 36 in Schließstellung. Die Öffnungslamelle wird in ihrer Schließstellung gehalten, weil der
Klinkenabschnitt 92 der Klinke 90, die schwenkbar bei % im Gehäuse 20 gelagert ist, lösbar mit einem Lappen
94 des Auslöseschlittens 68 in Verbindung steht, wobei eine translatorische Bewegung des Teils gegenüber dem
Gehäuse durch das Zusammenwirken zwischen Stift 72. der am Gehäuse fixiert ist und dem Schlitz 74 in dem
Auslöseschlitten 68 und dem Stift 76, der auf dem Auslöseschliuen 68 befestigt ist, und dem Gehäuseschlitz
78 zustande kommt Die Lamelle 28 hält die Schließlamelle 36 in der Öffnungsstellung, weil die
Hinterkante 32 der Lamelle 28 gegen Stifte 114 und 116
stößt, die starr auf der Lamelle 36 befestigt sind.
Bei Betätigung des in der Zeichnung nicht dargestellten Verschlußauslösers werden durch das Element
100 die Schaltkontakte 142,144 geschlossen, die in weiter unten beschriebener Weise die Verschlußsteuereinrichtung
in Tätigkeit setzen, unmittelbar bevor der Hinterteil 102 des Elements 90 betätigt wird. Das
letztere dient zur Drehung des Elements 90 um den Stift 96, damit der Abschnitt 92 von dem Lappen 94 auf dem
Auslöseschlitten 68 freikommt Der Schlitten 68 bewegt sich unter dem Einfluß der Torsionsfeder 86 gemäß
F i g. 1 nach links, wobei die Torsionsfeder den Spannhebel 80 um den Zapfen 84 gemäß F i g. 1
entgegen dem Uhrzeigersinn drückt, wodurch bewirkt wird, daß der geschlitzte Endabschnitt mit dem Stift 76
des Auslöseelements zusammenwirkt, um auf dieses die erwünschte Bewegung zu übertragen. Die Torsionsfeder
44, von der ein Ende im Gehäuse in einer Kerbe 52 eines Anschlags 48 verankert ist und das andere gegen
einen Stift 46 lagert der an der Öffnungslamelle 28 befestigt ist, drückt die letztere in die Öffnungsstellung
wenn der Auslöseschlitten 68 sich nach links zu bewegen beginnt. Das Zusammenwirken der Hinterkante 32 der
Öffnungslamelle mit den Stiften 114 und 116 auf der Schließlamelle dient dazu, die letztere in der unverriegelten
Stellung vor Einleitung der Belichtung zu halten, und es ist daher klar, daß die Bewegung der
Öffnungslamelle nach links bewirkt, daß die gegen den auf der Schließlamelle befestigten Stift 56 anliegende
Torsionsfeder 54 bestrebt ist, die Schließlameile gleichzeitig mit der Öffnungslamelle in Schließstellung
zu bewegen.
Die Verschlußregeleinrichtung ist jedoch durch Schließen der Kontakte 142, 144 in Tätigkeit gesetzt
worden und hält die Schließlamelle 36 auslösbar während eines Zeitintervalls in der Öffnungsstellung,
nachdem die Öffnungslamelle ausgelöst wurde, wobei dieses Zeitintervall ausreicht, um eine ordnungsgemäße
Belichtung durchzuführen. Daher wird nur die Öffnungslamelle gemäß der Betätigung des Verschlußauslösers
freigegeben.
Nach anfänglicher Bewegung der Öffnungslamelle aus der Schließstellung wirkt ein im Durchmesser
13 OO
verkleinerter Abschnitt 64 des Stiftes 63 der Öffnungslamelle mit einem Klinkenabschnitt 104 eines Zeitverzögerungselements
106 zusammen, das bei 108 am Gehäuse schwenkbar gelagert ist und eine weitere Bewegung der Öffnungslamelle verhindert, bis der Stift
76 des Auslöseschlittens mit der Nockenoberfläche 112 des Zeitverzögerungselements zusammenwirkt und das
letztere um den Zapfen 108 gegen die Wirkung der Torsionsfeder 110 dreht. Die Drehung des Zeitverzögerungselements
hat eine doppelte Funktion. Einmal wird die Öffnungslamelle zwecks Einleitung der Belichtung
ausgelöst, und der Ansatz 156 des Elements 106 öffnet die Schaltkontakte 150, 152. Diese letztere Funktion
dient zur Aktivierung der Zeitverzögerungsschaltung, die einen Bestandteil der Belichtungsregeleinrichtung
bildet und tatsächlich die Belichtungszeit bestimmt. Die Belichtung wird eingeleitet, wenn die Öffnungslamelle
28 die Entriegelungsstellung erreicht hat. Sowohl die Öffnungslamelle 28 als auch der Auslöseschlitten 68
bewegen sich unter dem Einfluß der Federn 44 bzw. 86 nach links. Nach einer vorbestimmten Zeit, während der
die beiden Lamellen die in Fig.2 dargestellte Stellung
einnehmen, wird die Schließlamelle 36 durch die Verschlußregeleinrichtung freigegeben, und unter dem
Einfluß der Feder 54 bewegt sie sich nach links und beendet damit die Belichtung, wenn sie ihre Abdeckstellung
erreicht. Nach Beendigung der Belichtung nehmen die beiden Lamellen die in Fig.3 dargestellte Stellung
ein.
Nach Vollendung der Belichtung können die beiden Lamellen in ihre Spannstellung, die sie vor der
Belichtung einnehmen, übergeführt werden, indem manuell der Spannhebel 80 im Uhrzeigersinn gemäß
F i g. 1 bis 3 gedreht wird. Dadurch werden sowohl die Schließlamelle als auch die Öffnungslamelle nach rechts
bewegt, bis der Klinkenabschnitt 92 des Elements 90 wiederum von dem Lappen 94 des Elements 68
festgehalten wird, und die Kamera ist nunmehr für die nächste Belichtung betriebsbereit
Die vorstehend erwähnte Verschlußregeleinrichtung weist eine Verschlußbetätigungs- und eine Belichtungszeit-Verzögerungseinrichtung
auf. Die letztere weist eine spannungsabhängige Triggerschaltung und eine Verzögerungsschaltung auf. Die Verschlußbetätigungseinrichtung
besteht aus einem Elektromagneten 120, der mit einem U-förmig gestalteten Kern magnetisierbaren
Materials ausgestattet ist und mittels Schrauben 122 am Gehäuse befestigt ist Die Magnetspule 124 des
Elektromagneten 120 ist auf einen Schenkel gewickelt, und der Halter 117,118 ist bei 114 an der Schließlamelle
36 befestigt Die freien Enden der parallel zueinander angeordneten Schenkel des Kerns definieren getrennte,
flache Oberflächen die in einer Ebene im wesentlichen normal zur Ebene der Schließlamelle liegen. Diese
Oberflächen sind im Querschnitt relativ zu dem Halter 117, 118 derart gestaltet, daß die Berührung im
wesentlichen längs einer Geraden stattfindet Wenn der Halter 117, 118 mit den Oberflächen der Polstücke in
Berührung kommt, wird ein Magnetkreis mit einem bestimmten magnetischen Widerstand definiert, so daß
eine vorgewählte magnetomotorische Kraft (Strom der Spule des Elektromagneten) dem Magnetkreis aufgeprägt
wird, die ausreicht, eine anziehende Kraft zwischen dem Polstück und dem Halter 117, 118
aufrechtzuerhalten, die ausreicht, die entgegenwirkenden Kräfte, welche durch die Vorspannwirkung der
Feder 54 und 86 auf die Schließlamelle ausgeübt werden, zu überwinden, wobei diese durch Anziehung bewirkte
Kraft außerdem ausreicht, um die dynamischen Belastungen aufzunehmen, die z. B. durch Stoßwirkung,
auftreten.
Die Verschlußsteuereinrichtung weist außerdem einen Verschlußverzögerungsmechanismus auf, dessen
Zweck darin besteht, einen Erregungsstrom der Spule des Elektromagneten 120 zuzuführen. Wenn die
Kamera tragbar gestaltet sein soll und demgemäß durch eine Batterie betätigt werden muß, ist es wesentlich, die
Strombelastung der Batterie zu vermindern. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache wird eine vorzeitige
Freigabe der Schließlamelle 36 verhindert, und eine genaue Steuerung der Zeit, während der die Schließlamelle
in Öffnungsstellung gehalten wird, wird dadurch erlangt, daß die Magnetspule schlagartig kurz vor
Freigabe der Öffnungslamelle erregt wird, und ferner dadurch, daß die Schließlamelle von dem Elektromagneten
zu dem geeigneten Zeitpunkt schlagartig freigegeben wird.
Der Elektromagnet muß erregt werden, bevor die Öffnungslamelle sich aus der Schließstellung herauszubewegen
beginnt, weil diese Lamelle über die Stifte 114 und 116 bewirkt, daß der Halter 117,118 anfänglich
in Berührung mit dem Polstück gebracht wird. Wenn sich der Halter einmal auch nur um einen geringen
Betrag von dem Polstück entfernt hat, wird der magnetische Widerstand des Magnetkreises so hoch,
daß der in der Magnetspule fließende Strom nicht in der Lage ist, eine Anzugskraft zu erzeugen, die die Kraft der
Feder 54 überwindet, so daß die Schließlamelle in Schließstellung übergeführt wird.
Das plötzliche Löslassen der Schließlamelle von dem Elektromagneten kann dadurch bewirkt werden, daß
plötzlich der den Elektromagenten speisende Strom vermindert wird. Wenn dieser Strom plötzlich vermindert
wird, wird infolge der Induktivität des Elektromagneten und der verteilten Kapazität eine Spannung
induziert, die den Kondensator 126 auflädt, der im Nebenschluß zu dem Elektromagneten liegt und
verhindert daß der Transistor Q2 beschädigt wird. Der
Strom in der Spule des Elektromagneten fällt jedoch schnell auf einen Punkt, bei dem die magnetische
Induktion so weit vermindert ist, daß die Anziehungskraft
der Polstücke auf den Halter gleich der Federkraft ist, die die Trennung bewirkt An diesem Punkt setzt die
Bewegung des Halters 117, 118 ein, wenn die Schließlamelle durch die Federvorspannung in die
Ablaufstellung übergeht Die Zeit zwischen dem Augenblick, in dem der Strom in Q2 rapid vermindert
wird, und dem Augenblick, in dem die Schließlamelle freigegeben wird, ist außerordentlich klein im Vergleich
zu den üblichen Belichtungsintervallen und beträgt nur einen Bruchteil einer Millisekunde. Unter diesen
Umständen kann davon ausgegangen werden, daß die Verminderung der Leitfähigkeit von Q1 und die
Bewegung der Schließlamelle im wesentlichen zur gleichen Zeit einsetzen.
Um das vorstehend erwähnte Ziel, nämlich eine rapide Schaltung des Stromeingangs der Spule des
Elektromagneten und einen niedrigen Energieverbrauch zu erreichen, weist die Belichtungszeit-Verzögerungseinrichtung
die Form einer transistorierten, zweistufigen, modifizierten Triggerschaltung des
Schmitt-Typs auf (Fig.4), die auf die Ausgangsspannung einer Zeitverzögeningsschaltung anspricht und die
Betätigung der Verschlußorgane steuert Die spannungsabhängige Triggerschaltung weist eine normalerweise
nichtleitende Stufe auf, die einen Transistor Q1
13 OO 008
aufweist, welcher vorzugsweise von der Silikon-Bauart mit niedrigem Reststrom ist und eine Basis 1286, einen
Kollektor 128c und einen Emitter 128e aufweist. Der Kollektor 128c des Transistors Qi ist mit der Klemme
130 der Belichtungszeit-Verzögerungseinrichtung über einen Widerstand 132 für eine veränderbare Vorspannung
verbunden; der Emitter 128e des Transistors Qi ist
mit der Klemme 134 der Belichtungszeit-Verzögerungseinrichtung über einen veränderbaren
Widerstand 136 angeschaltet. Die normalen /eise leitfähige Stufe der Triggerschaltung weist einen
Transistor Q> auf, dessen Basis mit 1386, dessen Kollektor mit 138c und dessen Emitter mit 138c
bezeichnet ist. Der Kollektor 138e ist mit der Klemme 130 über den Elektromagneten 124 derart verbunden,
daß der letztere erregt ist, wenn der Transistor Qi
leitfähig ist. Die Basis 138f> des Transistors Q2 ist mit
dem Kollektor 128c des Transistors Q1 verbunden, und
der Emitter 138e des Transistors Qi ist über den veränderbaren Widerstand 136 mit der Klemme 134
verbunden. Bei dieser Anordnung ist ein gemeinsamer Emitterwiderstand vorgesehen, und die Einstellung des
Widerstandes 136 dient dem Zweck, die Spannung einzustellen, bei welcher die Schaltung erfolgt. Im
vorstehenden wurden die beiden Stufen der Schaltung als »normalerweise nichtleitend« bzw. »normalerweise
leitend« bezeichnet, es ist jedoch klar, daß diese Charakterisierung nur anwendbar ist, wenn eine
Spannungsquelle an den Klemmen 130 und 134 liegt.
Um die Spannungsquelle 140 in Gestalt einer Batterie
mit dem Potential £ό, die zwischen den Klemmen 130
und 134 über dem normalerweise offenen Schalter Si liegt, in der Weise anzuordnen, daß der Stromverbrauch
der Batterie so gering als möglich gehalten wird, werden die Kontakte 142, 144, durch das Element 100
geschlossen, wenn letzteres zwecks Freigabe der Klinke 90 durch den Auslöseschlitten manuell niedergedrückt
wird. Die Folge der Vorgänge, die als Ergebnis des Niederdrückens des Elements 100 auftreten, werden im
folgenden unter Bezugnahme auf das Diagramm gemäß F i g. 5 beschrieben. Beim Beginn des Abwärtsdrückens
des Elements 100 wird der Schalter S\ geschlossen, bevor die der Klinke 90 erteilte Drehung eine Freigabe
des Schlittens bewirkt hat Da die menschliche Reaktionzeit bei Betätigung des Elements, nämlich die
Zeit zum Niederdrücken des Elements und zu dessen Freigabe, und die Massenträgheit des Elements bei der
Rückführung in die Normalstellung wesentlich langer dauert als die längste Durchschnittsbelichtung unter
normalen Schnappschußbedingungen einer hellen Szene, bleiben die Kontakte des Schalters Si wenigstens so
lange in der Öffnungsstellung, wie es die richtige Belichtungszeit erfordert.
Eine Betrachtung der Stufe des Transistors Qi der
Schaltung lehrt, daß die Basis 138f> den Eingang dieser
Stufe darstellt, daß der Kollektor 138c den Ausgang bildet und daß der Emitter 138e dem Eingang und
Ausgang gemeinsam ist Der zwischen die Eingangselektrode 1386 und die Klemme 130 geschaltete
Widerstand 132 dient als Basiswiderstand, um bei geschlossenem Schalter S\ eine feste Basisstromvorspannung
zu liefern, die bewirkt daß der Transistor Qi augenblicklich mit dem Schließen von Sx leitend wird.
Die Einstellung des variablen Widerstandes 132 bestimmt den Schaltpunkt, bei welchem der Transistor
Qi derart leitfähig wird, daß der durch die Spule des
Elektromagneten 124 fließende Strom eingestellt werden kann, um die erforderliche magnetomotorische
Kraft in dem Magnetkreis des Elektromagenten 120 zu erzeugen, die eine zufällige Freigabe der Schließlamelle
26 verhindert, wenn die Öffnungslamelle sich bei Einleitung der Belichtung in die Freigabestellung
bewegt. Der Stromfluß durch die Widerstände 132 und 136 bei leitfähigem Transistor Qi bewirkt, daß an der
Kollektor- und Emitterelektrode von Qi die Vorspannung einen ersten Wert aufweist, der von der Größe der
entsprechenden Ströme und den Widerstandswerten
ίο abhängt.
Bis sich die Öffnungslamelle aus ihrer Schließstellung hcrausbewegt, sind die Kontakte 150 und 152 des
Schalters 52 geschlossen. Die Verbindung 141 liegt auf
einem anfänglichen Spannungswert, nämlich dem Erdpotential, wenn der Schalter S\ geschlossen wird.
Wenn die Spannung an dem Verbindungspunkt 141 ihren Anfangswert hat und die Spannungen am
Kollektor und Emitter des Transistors Qi ihre ersten Werte der Vorspannung infolge der Leitfähigkeit von
Q2 aufweisen, sind Kollektor- und Emitterverbindungen
des Transistors Qi umgekehrt vorgespannt, so daß der
Transistor Qi abgeschaltet ist. Aus diesem Grund kann man sagen, daß die Vorspannung von Qi in erster Linie
durch die Spannung an dem Verbindungspunkt 141 bestimmt wird.
Inzwischen erhöht sich der durch die Elektromagnetspule
fließende Strom schnell bis zu seinem Maximalwert und erzeugt die maximale Rückhaltkraft
auf die Schließlamelle kurz nachdem Si geschlossen wurde und kurz bevor der Abschnitt 92 von dem Lappen
94 freigegeben wurde, der die Bewegung des Schlittens zuläßt. Wie bereits erwähnt bewirkt die anfängliche
Bewegung der Öffnungslamelle eine Öffnung der Kontakte des Schalters S2, wodurch eine Spannung an
die Zeitverzögerungsstufe angelegt wird, die diese aktiviert Die Zeitverzögerungsstufe weist einen Kondensator
Ο in Reihe mit einem Photowiderstand 139, z. B. eine Kadmiumsulfidzelle auf, die dem Licht der zu
photographierenden Szene ausgesetzt wird und deren Widerstand sich umgekehrt proportional zu der
Helligkeit des Aufnahmeobjekts ändert. Diese Schaltung liegt zwischen den Klemmen 130 und 134 des
Belichtungszeitgebergeräts und bildet eine übliche Integratorstufe, deren Eingangsklemme 130 ist und
deren Ausgangsklemme 141 die Verbindung zwischen dem Kondensator und dem Photowiderstand bildet Die
Klemme 141 ist mit der Basis 1286 des Transistors Qi
verbunden, und diese Elektrode bildet die Eingangselektrode jener Stufe.
Durch Öffnung des Schalters S2 wird die Zeitverzögerungsschaltung
aktiviert d. h, die letztere erzeugt an dem Verbindungspunkt 141 eine Spannung mit einem
Anfangswert (in diesem Fall ist es das Erdpotential), welcher bewirkt daß der Transistor Qi umgekehrt
vorgespannt wird, so daß er sich in der nichtleitenden Stellung befindet wobei sich die Spannung dann mit der
Zeit ändert und einen vorgewählten Wert, der als Triggerspannung bezeichnet wird, erreicht durch
welche der Transistor Qi in einem Zeitintervall in der
anderen Richtung vorgespannt wird, die als Triggerauslösezeiit
bezeichnet wird.
Wenn die Spannung an dem Verbindungspunkt 141 die Triggerspannung erreicht wird die Emitter-Basis-Verbindung
von Qt in Durchgangsrichtung vorgespannt.
Nunmehr wirkt das Element 139 wie ein Basiswiderstand, dessen Wert von der Umgebungshelligkeit
abhängt und liefert eine Basisstromvorspannung, die bewirkt, daß der Transistor Qi den Kollektorstrom an
609621/367
Ιό UU UUÖ
der Ausgangselektrode führt, der durch den Widerstand 132 fließt und den Spannungsabfall darüber erhöht und
die Spannung an der Eingangselektrode des Transistors Qi vermindert. Hierdurch wird die Vorwärtsvorspannung
des Transistors Qi vermindert, was eine Abnahme
des Stromflusses durch den letzteren zur Folge hat und wodurch der Spannungsabfall über dem Vorspannungswiderstand 136 verursacht wird, wodurch die Vorwärtsvorspannung
an dem Transistor Q\ weiter erhöht wird. Diese positive Rückkopplung zwischen den beiden
Stufen der spannungsabhängigen Triggerschaltung bewirkt eine plötzliche Umschaltung der Leitfähigkeit
von Qi nach Q\, wenn in dem Transistor Q\ ein
genügend hoher Kollektorstrom verfügbar ist. Unter der Annahme, daß dies der Fall ist. schaffen die
verschiedenen Stromflüsse durch die Vorspannungswiderstände 132 und 1.36 nach erfolgter Umschaltung
Bedingungen für zweite Werte von Vorspannungen an den Elektroden 128c und 128e von Q1, so daß die
Leitfähigkeit von φ scharf und plötzlich vermindert wird und dadurch plötzlich den Elektromagneten 124
entregt, wodurch die Schließlamelle sofort freigegeben wird.
Sobald die Schließlamelle freigegeben ist, beginnt sie sich aus der Öffnungstellung herauszubewegen und
beendet die Eielichtung wie oben erwähnt, sobald sie sich in der Abdeckstellung befindet. Demgemäß
beendet der Verschluß die Belichtung gemäß der Abschaltung der Verschlußbetätigungsorgane. Unter
Bezugnahme auf Fig.5 kann gezeigt werden, daß der
Zeitabschnitt zwischen Einleitung des Zeitverzögerungsvorganges (Öffnung des Schalters S2) und
Beendigung des Zeitverzögerungsvorganges (die Triggerspannung ist erreicht) dem Zeitabschnitt gleich ist,
der zwischen Einleitung und Beendigung der Belichtung liegt, vorausgesetzt, daß die Massenträgheit der
Öffnungslamelle gleich ist derjenigen der Schließlamelle. Dann ist nämlich der Zeitabschnitt der gleiche,
selbst wenn die erwähnten Zeitabschnitte sich nicht exakt decken. Dabei wird angenommen, daß die
Verzögerungszeiten im wesentlichen die gleichen sinri. so daß die tatsächliche Belichtungszeit der durch den
ίο Triggerkreis bestimmten Zeit entspricht.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß der Zeitabschnitt zwischen der Freigabe der Öffnungslamelle und ihrer
anfänglichen Bewegung zwecks Öffnung des Schalters Si extrem klein gemacht werden kann, indem eine
genügend starke Feder zur Vorspannung der Lamelle benutzt wird. Ferner kann die Zeil zwischen Schließen
des Schalters S, und dem Erreichen der maximalen Rückhaltekraft auf die Schließlamelle durch verschiedene
Faktoren extrem klein gehalten werden. Demgemäß
kann festgestellt werden, daß sämtliche Vorgänge zwischen Schließen des Schalters Si und Öffnen des
Schalters Sj im wesentlichen gleichzeitig erfolgen, insbesondere weil der betreffende Zeitabschnitt nur
einen geringen Bruchteil der tatsächlichen Belichtung
darstellt. Es kann daher davon ausgegangen werden, daß die tatsächliche Belichtungszeit im wesentlichen mit
dem Zeitabschnitt übereinstimmt, in welchem der durch die Spule des Elektromagneten fließende Strom groß
genug ist. um die Schließlamelle in der Freigabestellung
zu halten, oder, in anderen Worten, die tatsächliche Belichtungszeit stimmt mit jener Zeit überein, in der die
Verschlußbetätigungseinrichtung erregt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Photographischer Verschluß mit zwei nacheinander ablaufenden Verschlußgliedern, von denen das
erste bei seinem Ablauf die Freigabe und das zweite bei seinem Ablauf das Schließen der Verschlußöffnung bewirkt, und mit einer durch einen ersten
Steuerschalter durch Anlegen an eine eingebauie Spannungsquelle in Bereitschaftsstellung überführbaren
BelichEungssteuerschaitung bzw. Belichtungsregelschaitung,
deren Zeitgeberfunktion durch einen zweiten Steuerschalter ausgelöst wird und bei der
ein Relais mit einer von dem Stromfijß durch einen Phoiowidersland abhängigen Verzögerung zur
Freigabe des zweiten Verschlußgliedes abfällt, bei dem ein zum Auslösen des Verschlusses bewegter
Teil bewirkt, daß der zweite Steuerschalter etwa gleichzeitig mit der Freigabt des Ablaur's des ersten
Verschlußgliedes betätigt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Auslöseschlitten (68) vorgesehen ist, der unter der Wirkung einer Feder (86) nach dem Auslösen in Bewegung versetzt wird
und dabei das als Öffnungslamelle (28) ausgebildete
erste Verschlußglied freigibt, daß diese Öffnungslamelle (28) durch ein Verzögerungsglied (106)
zunächst noch in Schließstellung gehalten wird, bis das Verzögerungsglied (106) seinerseits durch den
Auslöseschlitlen (68) so verschwenkt wird, daß es die Öffnungslameile (28) endgültig freigibt, und daß das
Verzögerungsglied (106) die Öffnungslamelle (28) freigibt und den Steuerschalter (Sj) öffnet, der das
Zeitglied (139, Q) der elektromechanischen Steuerschaltung in Tätigkeit setzt
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ^5
zeichnet, daß das Verzögerungsglied als Klinke (106) ausgebildet ist und daß die Bewegungsübertragung
von dem ablaufenden Schlitten (68) auf die Klinke (106) durch eine an dieser angebrachten Schrägfläche
(112) erfolgt, gegen die ein Nocken (76) des Schlittens (68) anläuft.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US269114A US3241471A (en) | 1963-03-29 | 1963-03-29 | Shutter apparatus |
| US269002A US3191511A (en) | 1963-03-29 | 1963-03-29 | Photographic apparatus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1300008B DE1300008B (de) | 1969-07-24 |
| DE1300008C2 true DE1300008C2 (de) | 1976-05-20 |
Family
ID=26953444
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964I0034933 Expired DE1300008C2 (de) | 1963-03-29 | 1964-03-25 | Photographischer verschluss mit zwei nacheinander ablaufenden verschlussgliedern |
| DE1964I0025541 Pending DE1291991B (de) | 1963-03-29 | 1964-03-25 | Verschluss mit einem OEffnungsblatt und einem Schliessblatt fuer photographische Apparate |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964I0025541 Pending DE1291991B (de) | 1963-03-29 | 1964-03-25 | Verschluss mit einem OEffnungsblatt und einem Schliessblatt fuer photographische Apparate |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH424468A (de) |
| DE (2) | DE1300008C2 (de) |
| GB (2) | GB1056154A (de) |
| NL (1) | NL142242B (de) |
-
1964
- 1964-03-25 DE DE1964I0034933 patent/DE1300008C2/de not_active Expired
- 1964-03-25 DE DE1964I0025541 patent/DE1291991B/de active Pending
- 1964-03-26 GB GB3689866A patent/GB1056154A/en not_active Expired
- 1964-03-26 GB GB1286864A patent/GB1056153A/en not_active Expired
- 1964-03-26 NL NL6403285A patent/NL142242B/xx not_active IP Right Cessation
- 1964-03-26 CH CH400264A patent/CH424468A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1056154A (en) | 1967-01-25 |
| NL142242B (nl) | 1974-05-15 |
| DE1300008B (de) | 1969-07-24 |
| CH424468A (de) | 1966-11-15 |
| GB1056153A (en) | 1967-01-25 |
| DE1291991B (de) | 1969-04-03 |
| NL6403285A (de) | 1964-09-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1797634C3 (de) | Belichtungsregeleinrichtung | |
| DE1233714B (de) | Photographischer Kameraverschluss mit elektro-magnetisch betaetigtem Verschlussblattsystem | |
| DE1288424B (de) | Elektronische Belichtungssteuereinrichtung fuer photographische Apparate | |
| DE1291616B (de) | Photographische Kamera mit selbsttaetiger, lichtgesteuerter Blenden- und Zeiteinstellung | |
| DE1206304B (de) | Fotografische Kamera mit einem Zentralverschluss und einer Belichtungsregelvorrichtung | |
| DE1214534B (de) | Photographischer Verschluss mit elektronisch gesteuerter Zeitbildungseinrichtung | |
| DE2551925C2 (de) | Fotografische Belichtungssteuervorrichtung | |
| DE1300008C2 (de) | Photographischer verschluss mit zwei nacheinander ablaufenden verschlussgliedern | |
| DE1963086C3 (de) | Blendenregelvorrichtung für photographische Apparate | |
| DE3047577C2 (de) | Verschlußsteuereinrichtung | |
| DE1923687B1 (de) | Photographische Kamera mit einem gleichzeitig der Blendenbildung dienenden Verschlusssektorensystem | |
| DE1911508C3 (de) | Belichtungssteuervorrichtung für einen photographischen Apparat | |
| DE2333075B2 (de) | Elektronischer verschluss fuer eine photographische kamera | |
| DE2032013B2 (de) | Automatisch arbeitender Programmverschluß | |
| DE2005635B2 (de) | Elektronischer verschluss fuer eine photographische kamera | |
| DE1235733B (de) | Fotografische Kamera mit einem zwei nacheinander ablaufende Verschlussglieder umfassenden Verschluss | |
| DE1801885A1 (de) | Belichtungssteuervorrichtung fuer photographische Apparate | |
| DE1237891B (de) | Fotografische Kamera mit einer eine Stromquelle umfassenden Belichtungssteuervorrichtung | |
| DE1797483C2 (de) | Belichtungszeitsteuervorrichtung für photographische Apparate | |
| DE2427255C3 (de) | Steuervorrichtung für einen elektrischen Schlitzverschluß | |
| AT262049B (de) | Photographische Kamera mit selbsttätiger, lichtgesteuerter Blenden- und Zeiteinstellung | |
| DE1622207C3 (de) | Verschluß für eine photographische Kamera mit einer Bel'ichtungssteuervorrichtung | |
| AT222484B (de) | Photographische Kamera mit einer Belichtungsregelvorrichtung | |
| DE1801885C (de) | Belichtungssteuervorrichtung für photographische Apparate | |
| AT252727B (de) | Photographische Kamera mit einem Blendenverschluß |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C2 | Grant after previous publication (2nd publication) |