DE112009001968T5 - Variable Ventilsteuerungseinrichtung - Google Patents
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Abstract
Description
- Technisches Gebiet
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine variable Ventilsteuerungseinrichtung zum Verändern des Öffnungs- und Schließ-Zeitablaufs von Einlassventilen oder Auslassventilen eines Motors.
- Technischer Hintergrund
- Variable Ventilsteuerungseinrichtungen werden benutzt, um den Öffnungs- und Schließ-Zeitablauf von Einlassventilen und/oder Auslassventilen eines Automotors gemäß den Betriebsbedingungen des Automobils zu verändern. Viele dieser Vorrichtungen sind hydraulisch und eingerichtet, die Winkelposition einer Nockenwelle zum Ansteuern der Ventile bezüglich des Umlaufs des Motors zu verändern. Hydraulische variable Ventilsteuerungseinrichtungen weisen ein Problem auf, dass der hydraulische Druck dazu tendiert, ungenügend zu sein oder das Ansprechen auf die Steuerung des hydraulischen Drucks dazu tendiert, niedrig zu sein, wenn die Umgebungstemperatur niedrig ist, oder unmittelbar nach dem Start des Motors. Daher werden elektrische variable Ventilsteuerungseinrichtungen vorgeschlagen, in denen ein Elektromotor als Betätigungselement benutzt wird.
- Eine solche elektrische variable Ventilsteuerungseinrichtung ist in den
24(a) und24(b) gezeigt, die eine Nockenwelle51 zum Ansteuern von Motorventilen enthält, einen Zahnkranz52 , durch den die Drehung des Motors auf die Nockenwelle51 übertragen wird, wobei die Nockenwelle51 und der Zahnkranz52 koaxial zueinander und drehbar bezüglich einander angeordnet sind, einen Elektromotor53 mit einer koaxial zu der Nockenwelle51 angeordneten Abtriebswelle54 und ein Reduziergetriebe55 und einen Verbindungsmechanismus56 , durch welche die Drehung der Abtriebswelle54 des Elektromotors53 auf die Nockenwelle51 übertragen werden kann, wodurch der Öffnungs- und Schließ-Zeitablauf der Ventile geändert werden kann, indem die Winkelposition der Nockenwelle51 bezüglich des Zahnkranzes52 geändert wird (siehe z. B. Patentschrift 1). - Das Reduziergetriebe
55 enthält ein Innenzahnrad57 , das drehbar durch einen exzentrischen Wellenbereich54a der Abtriebswelle54 des Elektromotors53 über ein Lager getragen ist, und ein Außenzahnrad59 , das an einem Gehäuse58 vorgesehen ist, das einstückig mit dem Zahnkranz52 ist, wobei ein Teil der Zähne des Innenzahnrads57 und das Außenzahnrad59 ineinander greifen. Daher dreht sich, wenn sich die Abtriebswelle54 bezüglich des Zahnkranzes52 dreht, das Innenzahnrad57 um den exzentrischen Wellenbereich54a . Die Drehung des Innenzahnrads57 wird auf eine Führungsplatte60 übertragen, und die Drehung der Führungsplatte60 wird auf eine Nockenplatte51a übertragen, die sich übereinstimmend mit der Nockenwelle51 über einen Verbindungsmechanismus56 dreht, der die Arme56a und56b umfasst, wodurch die Nockenwelle51 bezüglich des Zahnkranzes52 gedreht wird. - Dokumente zum Stand der Technik
- Patentschriften
-
- Patentschrift 1:
Japanische Patentveröffentlichung 2008-57349A - Zusammenfassung der Erfindung
- Aufgabe der Erfindung
- Die in der Patentschrift 1 offenbarte elektrische variable Ventilsteuerungseinrichtung kann nicht kompakt konstruiert werden, weil der Mechanismus zum Übertragen der Drehung des Elektromotors auf die Nockenwelle das Reduziergetriebe und den Verbindungsmechanismus umfasst und daher kompliziert aufgebaut ist.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine variable Ventilsteuerungseinrichtung zu schaffen, bei der die Drehung des Elektromotors auf die Nockenwelle nur über das Reduziergetriebe übertragen werden kann.
- Mittel zum Erfüllen der Aufgabe
- Um diese Aufgabe zu erfüllen, schafft die vorliegende Erfindung eine variable Ventilsteuerungseinrichtung, umfassend eine Nockenwelle zum Ansteuern mindestens eines aus einem Einlassventil und einem Auslassventil eines Motors, einen Zahnkranz, durch den die Drehung des Motors auf die Nockenwelle übertragen wird, wobei die Nockenwelle und der Zahnkranz koaxial zueinander und drehbar bezüglich einander angeordnet sind, einen Elektromotor mit einer koaxial zu der Nockenwelle angeordneten Abtriebswelle, und ein Reduziergetriebe, durch das die Drehung der Abtriebswelle des Elektromotors auf die Nockenwelle übertragen werden kann, wodurch der Öffnungs- und Schließ-Zeitablauf des Ventils geändert werden kann, indem die Winkelposition der Nockenwelle bezüglich des Zahnkranzes geändert wird, wobei das Reduziergetriebe umfasst: einen exzentrischen Wellenbereich, der an der Abtriebswelle des Elektromotors vorgesehen ist und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, ein mit einer Vielzahl von Nockenbuckeln ausgebildetes Innenzahnrad, die umlaufend in gleichen Abständen angeordnet sind und in eine radial innere Fläche eines zylindrischen Bereichs eines Gehäuses eingearbeitet sind, das einstückig so mit dem Zahnkranz gekoppelt ist, dass es dem exzentrischen Wellenbereich gegenüber steht, eine Vielzahl von Rollen, die in rollendem Kontakt mit dem Innenzahnrad und einer radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs gehalten werden, die dem Innenzahnrad gegenüber steht, und eine koaxial zu der Nockenwelle angeordnete Zwischenwelle mit einem mit Fächern ausgebildeten ringförmigen Käfigteil, wobei die Rollen in den jeweiligen Fächern gehalten werden, wobei die jeweiligen Fächer an allen oder einem Teil der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil vorgesehen sind, wobei die Anzahl der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil um eins größer oder kleiner ist als die Anzahl der Nockenbuckel, wobei die Form jedes Nockenbuckels für eine Teilung mit der radial äußeren Hüllkurve der Ortskurve der entsprechenden, in den Fächern gehaltenen Rollen übereinstimmt, wenn die Abtriebswelle des Elektromotor gedreht wird, wodurch der Umlauf der Rollen um die Abtriebswelle des Elektromotors auf die Nockenwelle über die Zwischenwelle übertragen wird.
- Bei der Anordnung, in der das Reduziergetriebe zum Übertragen der Drehung der Abtriebswelle des Elektromotors auf die Nockenwelle umfasst: einen exzentrischen Wellenbereich, der an der Abtriebswelle des Elektromotors vorgesehen ist und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, ein mit einer Vielzahl von Nockenbuckeln ausgebildetes Innenzahnrad, die umlaufend in gleichen Abständen angeordnet sind und in eine radial innere Fläche eines zylindrischen Bereichs eines Gehäuses eingearbeitet sind, das einstückig so mit dem Zahnkranz gekoppelt ist, dass es dem exzentrischen Wellenbereich gegenüber steht, eine Vielzahl von Rollen, die in rollendem Kontakt mit dem Innenzahnrad und einer radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs gehalten werden, die dem Innenzahnrad gegenüber steht, und eine koaxial zu der Nockenwelle angeordnete Zwischenwelle mit einem mit Fächern ausgebildeten ringförmigen Käfigteil, wobei die Rollen in den jeweiligen Fächern gehalten werden, wobei die jeweiligen Fächer an allen oder einem Teil der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil vorgesehen sind, wobei die Anzahl der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil um eins größer oder kleiner ist als die Anzahl der Nockenbuckel, wobei die Form jedes Nockenbuckels für eine Teilung mit der radial äußeren Hüllkurve der Ortskurve der entsprechenden, in den Fächern gehaltenen Rollen übereinstimmt, wenn die Abtriebswelle des Elektromotor gedreht wird, wodurch der Umlauf der Rollen um die Abtriebswelle des Elektromotors über die Zwischenwelle auf die Nockenwelle übertragen wird, kann die Drehung des Elektromotors auf die Nockenwelle nur über das Reduziergetriebe übertragen werden.
- Vorzugsweise weist der exzentrische Wellenbereich der Abtriebswelle des Elektromotors einen Auswuchtbereich zum Einstellen des Gewichtsausgleichs des exzentrischen Wellenbereichs um die Abtriebswelle herum auf. Mit dieser Anordnung ist es möglich, eine ungleiche Drehung des exzentrischen Wellenbereichs aufgrund von Unwucht um die Achse der Abtriebswelle zu reduzieren und dadurch eine Vibration des Reduziergetriebes zu verhindern.
- Der Auswuchtbereich kann ein Durchgangsloch sein, das sich axial durch die exzentrische Seite des exzentrischen Wellenbereichs erstreckt.
- Wenn ein Wälzlager um den exzentrischen Wellenbereich montiert ist, wobei die Rollen in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des Außenrings des Wälzlagers stehen, kann der Auswuchtbereich ein an dem radial äußeren Bereich an der exzentrischen Seite des exzentrischen Wellenbereichs ausgebildeter Ausschnitt sein.
- Der Ausschnitt kann durch eine ebene Fläche definiert sein, die sich entlang einer Sehne des Kreises erstreckt, der den exzentrischen Wellenbereich beschreibt.
- Alternativ kann der Ausschnitt ein konkaver Ausschnitt sein.
- Vorzugsweise ist der Auswuchtbereich gleichförmig im Querschnittsmaß über die gesamte axiale Länge des exzentrischen Wellenbereichs, sodass der Auswuchtbereich durch Pressen oder Schmieden einfach ausgebildet werden kann.
- Vorzugsweise weist jede Rolle Balligkeiten an beiden Enden ihres Rumpfes auf, um Kantenbelastungen an den Rollen sowie Festfressen und Verschleiß der Rollen zu reduzieren, wenn die Rollen in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs und dem Innenzahnrad stehen, wodurch eine hohe Übertragungseffizienz erhalten und eine lange Lebensdauer sichergestellt wird.
- Eine Vielzahl von winzigen Vertiefungen kann zumindest auf der Oberfläche des Rumpfes jeder Rolle in unregelmäßiger Weise ausgebildet sein, sodass die Oberfläche des Rumpfes eine SK-Zahl als Oberflächenrauheitsparameter von –1,6 oder weniger aufweist. Bei dieser Gestaltung bildet sich ein ausreichender Ölfilm auf der Oberfläche jeder Rolle aus, die in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs und dem Innenzahnrad steht, was Festfressen und Verschleiß der Rollkontaktflächen der Rollen verhindert.
- Wie in den
23(a) bis23(c) gezeigt, ist die SK-Zahl als Oberflächenrauheitsparameter ein Wert, der die Beziehung der Amplitudenverteilungskurve der Oberflächenrauheit zur Mittelwertlinie der Oberflächenrauheit angibt, und ist durch die Gleichung (1) definiert: wobei:
x die Rauheitshöhen angibt; x0 die mittlere Rauheitshöhe ist; P(x) die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion der Rauheitsamplitude ist; und σ der quadratische Mittelwert der Rauheit ist. - Wie in
23(a) gezeigt, ist, wenn die Anzahl der Spitzen bezüglich der Mittelwertlinie der Oberflächenrauheit größer ist, die SK-Zahl größer als Null; wenn die Anzahl von Spitzen und Tälern gleich ist, wie in23(b) gezeigt, ist die SK-Zahl gleich Null; und wenn die Anzahl von Tälern größer ist, wie in23(c) gezeigt, ist die SK-Zahl kleiner als Null. Durch Einstellen des Parameters SK-Zahl auf –1,6 oder weniger, was kleiner als Null ist, ist es daher möglich, einen ausreichenden Ölfilm auf den Rollkontaktflächen der Rollen auszubilden. - Vorzugsweise werden die Rollen einer primären Härtung unterworfen, bei der die Rollen einer Carbonitrierungsbehandlung unterworfen und dann auf eine niedrigere Temperatur als der Umwandlungspunkt A1 abgekühlt, und die Rollen werden dann einer sekundären Härtung unterworfen, bei der die Rollen bei einer niedrigeren Temperatur als die Temperatur der primären Härtung gehärtet werden. Durch diese Wärmebehandlung wird die Größe der austenitischen Kristallkörner der Rollen reduziert, was die Rollermüdungsfestigkeit der Rollen erhöht. Dies ermöglicht es, kürzere Rollen zu verwenden und damit die Größe der gesamten Vorrichtung weiter zu reduzieren und auch die Übertragungseffizienz durch Reduzieren des Reibungsdrehmoments zu verbessern.
- Um Festfressen und Verschleiß auf den Rollflächen der Rollen zuverlässiger zu verhindern, werden die Rollen vorzugsweise durch Fett oder Öl mit Hochdruckeigenschaften geschmiert.
- Durch Ausbilden einer Schicht mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten zumindest auf den Innenflächen der Fächer ist es möglich, Drehmomentverlust aufgrund von Reibungskontakt der Rollen mit den Innenflächen der Fächer zu reduzieren. Die Schicht mit niedrigem Reibungskoeffizienten kann eine Phosphatschicht oder eine Kunstharzschicht sein.
- In einer Anordnung weist die Abtriebswelle des Elektromotors einen zylindrischen Bereich auf, ist der exzentrische Wellenbereich am radial äußeren Bereich des zylindrischen Bereichs der Abtriebswelle vorgesehen, ist die Nockenwelle in den zylindrischen Bereich der Abtriebswelle eingefügt, und ist ein Lager, das die Abtriebswelle trägt, zwischen der radial äußeren Fläche der Nockenwelle und dem zylindrischen Bereich der Abtriebswelle montiert. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die axiale Gesamtlänge der Abtriebswelle des Elektromotors und der Nockenwelle zu reduzieren und dadurch die axiale Länge der gesamten Vorrichtung zu reduzieren.
- Wenn die radial äußere Fläche des am radial äußeren Bereich des zylindrischen Bereichs der Abtriebswelle vorgesehenen exzentrischen Wellenbereichs durch die radial äußere Fläche des Außenrings eines um den exzentrischen Wellenbereich montierten Wälzlagers definiert ist, liegt die axiale Mitte eines die Abtriebswelle tragenden Lagers vorzugsweise innerhalb der Breite des um den exzentrischen Wellenbereich montierten Wälzlagers.
- Mit der Anordnung, bei der die Zwischenwelle einen zylindrischen Bereich aufweist, die Abtriebswelle des Elektromotors in den zylindrischen Bereich der Zwischenwelle eingefügt ist und ein die Abtriebswelle tragendes Lager zwischen der radial äußeren Fläche der Abtriebswelle und dem zylindrischen Bereich der Zwischenwelle montiert ist, ist es möglich, die axiale Gesamtlänge der Abtriebswelle des Elektromotors und der Nockenwelle zu reduzieren und dadurch die axiale Länge der gesamten Vorrichtung zu reduzieren.
- Wenn ein die Zwischenwelle tragendes Lager auf der radial äußeren Fläche des zylindrischen Bereichs der Zwischenwelle montiert ist, liegt die axiale Mitte des die Abtriebswelle tragenden Lagers vorzugsweise innerhalb der Breite des auf der radial äußeren Fläche des zylindrischen Bereichs der Zwischenwelle montierten Lagers.
- Mit einer Anordnung, bei der die radial äußere Fläche des exzentrischen Wellenbereichs, mit der die Rollen in rollendem Kontakt stehen, durch eine radial äußere Fläche eines Außenrings eines um den exzentrischen Wellenbereich montierten Wälzlagers definiert ist, ist es möglich, den Schlupf zwischen den Rollen und der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs zu reduzieren.
- Mit einer Anordnung, bei der das um den exzentrischen Wellenbereich montierte Rollenlager ein Rollenlager ohne Käfig ist, ist es möglich, eine größere Anzahl von Rollen zu verwenden und dadurch die Belastungsfähigkeit zu erhöhen.
- Mit einer Anordnung, bei der das Rollenlager einen durch einen radial äußeren Bereich des exzentrischen Wellenbereichs definierten Innenring aufweist, ist es möglich, die Anzahl von Teilen zu reduzieren.
- Durch Ausbilden von Balligkeiten an beiden Enden der Rollen des Rollenlagers ist es möglich, Kantenbelastungen zu verhindern.
- Indem die Laufbahnen des Rollenlagers einer Induktionshärtung unterworfen werden, ist es möglich, die Verschleißfestigkeit zu verbessern.
- Mit einer Anordnung, in welcher der exzentrische Wellenbereich einen exzentrischen Ring umfasst, der um die Abtriebswelle montiert ist, kann der exzentrische Wellenbereich einfach an der Abtriebswelle vorgesehen sein.
- Mit einer Anordnung, in welcher der ringförmige Käfigteil ein sich axial erstreckender kammförmiger Bereich mit einem axial offenen Ende ist und zwischen benachbarten axialen Kammzähnen, die den kammförmigen Bereich bilden und Öffnungen an den distalen Enden der Kammzähne aufweisen, definierte Zwischenräume als die Fächer zum Halten der jeweiligen Rollen dienen, ist es möglich, die Länge des Käfigteils zu reduzieren und dadurch die axiale Länge der gesamten Vorrichtung weiter zu reduzieren. Ebenfalls können mit dieser Anordnung, da die Rollen axial in die jeweiligen Fächer des Käfigteils eingesetzt werden können, die Rollen leicht in den Fächern montiert werden.
- Durch Ausbilden von Fasen an beiden Seitenkanten der Öffnung jedes zwischen den benachbarten Kammzähnen definierten Faches können die Rollen leichter in den Fächern montiert werden.
- Durch Ausbilden von Hohlkehlen an den Ecken der Fächer an ihren proximalen Enden ist es möglich, die Festigkeit des kammförmigen Käfigteils zu erhöhen.
- Mit einer Anordnung, in welcher der zylindrische Bereich des Gehäuses an seinem einen Ende einen sich radial nach innen erstreckenden Flansch aufweist, der axial den Öffnungen der Fächer gegenübersteht, verhindert dieser Flansch, dass sich die Rollen axial von den jeweiligen Fächern trennen.
- Der Käfigteil der Zwischenwelle kann aus einem Kunstharzmaterial bestehen, um Schäden an den Rollen aufgrund von gleitendem Kontakt mit den Flächen der Fächer des Käfigteils zu verhindern.
- Die Zwischenwelle mit dem Käfigteil kann durch Pressen eines Metallblechs ausgebildet werden, sodass die Zwischenwelle bei niedrigen Kosten gefertigt werden kann.
- Vorzugsweise besteht ein Zwischenraum zwischen einem Scheitel jedes Nockenbuckels und der entsprechenden Rolle, während sich die Rolle in Rollkontakt mit der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs befindet, um zu verhindern, dass übermäßiger Druck auf die Rollen wirkt, wenn die Rollen an den Scheiteln der Nockenbuckel des Innenzahnrads vorbeigehen.
- Der Scheitel jedes Nockenbuckels kann ausgeschnitten sein und dadurch den Zwischenraum zwischen dem Scheitel und der Rolle definieren. Auf diese Weise kann der Zwischenraum einfach ausgebildet sein. Auch ist es durch Ausbilden solcher Ausschnitte möglich, die Form eines Werkzeugs, wie etwa einer Räumnadel zum Ausbilden der Nockenbuckel am Innenzahnrad oder eines Formwerkzeugs zum Ausbilden des Nockenbuckels durch Pressen oder Schmieden, zu vereinfachen. Solche Ausschnitte dienen auch dazu, die Lebensdauer des Werkzeugs zu verlängern, wenn die Nockenbuckel durch Pressen ausgebildet werden.
- Der Scheitel jedes Nockenbuckels kann zu einer ebenen Fläche ausgeschnitten sein.
- Alternativ kann der Scheitel jedes Nockenbuckels zu einer radial konvexen oder radial konkaven gebogenen Fläche ausgeschnitten sein.
- Der Teilbereich des Scheitels jedes Nockenbuckels, der einen Abstand von der Rolle aufweist, kann mit einem stoßabsorbierenden Material beschichtet sein, um Stöße und Schwingungen zu absorbieren, wenn die Rollen mit den Nockenbuckeln kollidieren.
- Das Innenzahnrad kann ein von dem zylindrischen Bereich des Gehäuses getrenntes Element sein und fest in die radial innere Fläche des zylindrischen Bereichs des Gehäuses eingepasst sein. Mit dieser Anordnung kann das Innenzahnrad leicht ausgebildet werden.
- Die Nockenbuckel des Innenzahnrads können durch Räumen, Pressen oder Gesenkschmieden ausgebildet werden.
- Indem die Nockenbuckel des Innenzahnrads einer Induktionshärtung unterworfen werden, ist es möglich, die Festigkeit und Verschleißfestigkeit der Nockenbuckel zu erhöhen.
- Mit der Anordnung, bei welcher der Käfigteil der Zwischenwelle elastische Elemente trägt, welche die Rollen in den jeweiligen Fächern von beiden Umfangsseiten her vorspannen, ist es möglich, die Rollen zuverlässig in den jeweiligen Fächern zu halten und dadurch ihr Verhalten zu stabilisieren.
- Vorzugsweise sind die elastischen Elemente jeweils in einer der am Umfang gegenüberstehenden Seitenflächen der jeweiligen Fächer des Käfigteils aufgenommen.
- Die elastischen Elemente können Schraubenfedern sein.
- Vorteile der Erfindung
- Bei der variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Drehung des Elektromotors auf die Nockenwelle nur über das Reduziergetriebe übertragen werden, da das Reduziergetriebe zum Übertragen der Drehung der Abtriebswelle des Elektromotors auf die Nockenwelle umfasst: einen exzentrischen Wellenbereich, der an der Abtriebswelle des Elektromotors vorgesehen ist und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, ein mit einer Vielzahl von Nockenbuckeln ausgebildetes Innenzahnrad, die umlaufend in gleichen Abständen angeordnet sind und in eine radial innere Fläche eines zylindrischen Bereichs eines Gehäuses eingearbeitet sind, das einstückig so mit dem Zahnkranz gekoppelt ist, dass es dem exzentrischen Wellenbereich gegenüber steht, eine Vielzahl von Rollen, die in rollendem Kontakt mit dem Innenzahnrad und einer radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs gehalten werden, die dem Innenzahnrad gegenüber steht, und eine koaxial zu der Nockenwelle angeordnete Zwischenwelle mit einem mit Fächern ausgebildeten ringförmigen Käfigteil, wobei die Rollen in den jeweiligen Fächern gehalten werden, wobei die jeweiligen Fächer an allen oder einem Teil der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil vorgesehen sind, wobei die Anzahl der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil um eins größer oder kleiner ist als die Anzahl der Nockenbuckel, wobei die Form jedes Nockenbuckels für eine Teilung mit der radial äußeren Hüllkurve der Ortskurve der entsprechenden, in den Fächern gehaltenen Rollen übereinstimmt, wenn die Abtriebswelle des Elektromotors gedreht wird, wodurch der Umlaut der Rollen um die Abtriebswelle des Elektromotors über die Zwischenwelle auf die Nockenwelle übertragen wird. Daher weist die gesamte Vorrichtung eine kompakte Größe auf.
- Kurze Beschreibung der Zeichnung
-
1 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. -
2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von1 . -
3(a) ist eine Vorderansicht einer Rolle von1 ; und3(b) ist eine vergrößerte Abwicklung der Fläche des Rumpfes der Rolle von3(a) . -
4 zeigt die Wärmebehandlungsschritte der Rolle der3(a) und3(b) . -
5 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. -
6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI von5 . -
7 ist eine Schnittansicht einer Abwandlung des Ausschnitts von6 . -
8 ist eine Schnittansicht eines Reduziergetriebes einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform. -
9 ist eine vergrößerte teilweise Schnittansicht eines Bereichs von8 . -
10(a) bzw.10(b) sind Schnittansichten von Abwandlungen des Ausschnitts am Nockenbuckel von9 . -
11(a) ist eine vergrößerte teilweise Schnittansicht von8 ; und11(b) ist eine Ansicht entlang der Linie XIb-XIb von11(a) . -
12 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. -
13 ist eine perspektivische Ansicht einer Zwischenwelle mit einem Käfigteil von12 . -
14 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. -
15 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform. -
16 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer siebenten Ausführungsform. -
17 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XVII-XVII von16 . -
18 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer achten Ausführungsform. -
19 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XIX-XIX von18 . -
20 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer neunten Ausführungsform. -
21(a) bzw.21(b) sind vertikale Schnittansichten von Abwandlungen von20 . -
22 ist eine vertikale Schnittansicht einer variablen Ventilsteuerungseinrichtung gemäß einer zehnten Ausführungsform. - Die
23(a) bis23(c) zeigen die Definition eines SK-Wertes als Oberflächenrauheitsparameter. -
24(a) ist eine vertikale Schnittansicht einer herkömmlichen variablen Ventilsteuerungseinrichtung; und24(b) ist eine Schnittansicht entlang der Linie XXIVb-XXIVb von24(a) . - Ausführungsweise der Erfindung
- Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Die
1 bis4 zeigen die erste Ausführungsform. Wie in1 gezeigt, enthält die variable Ventilsteuerungseinrichtung eine Nockenwelle1 zum Ansteuern von Einlassventilen (nicht gezeigt) eines Motors und einen Zahnkranz2 , durch den die Drehung des Motors auf die Nockenwelle1 übertragen wird. Der Zahnkranz2 ist koaxial zu der Nockenwelle1 und ist bezüglich dieser drehbar. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung enthält weiter einen Elektromotor3 mit einer koaxial zu der Nockenwelle51 angeordneten Abtriebswelle4 und ein Reduziergetriebe5 . Die Drehung der Abtriebswelle4 des Elektromotors3 wird über das Reduziergetriebe5 auf die Nockenwelle1 übertragen, um die Winkelposition der Nockenwelle1 bezüglich des Zahnkranzes2 zu verändern, wodurch der Öffnungs- und Schließ-Zeitablauf der Einlassventile geändert wird. - Wie in den
1 und2 gezeigt, enthält das Reduziergetriebe5 einen exzentrischen Wellenbereich4a , der an der Abtriebswelle4 des Elektromotors3 vorgesehen ist und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, ein Wälzlager6 in Form eines fest um den exzentrischen Wellenbereich4a montierten Kugellagers, ein an dem Zahnkranz2 befestigtes Gehäuse7 mit einem zylindrischen Bereich7a , und ein getrenntes Innenzahnrad8 mit einer Vielzahl von Nockenbuckeln8a , das so in die radial innere Fläche des zylindrischen Bereichs7a des Gehäuses7 fest eingepasst ist, dass es zur radial äußeren Fläche des Außenrings6a des Wälzlagers6 weist. Eine Vielzahl von Rollen9 steht in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des Außenrings6a und wird in jeweiligen Fächern10a gehalten, die in einem ringförmigen Käfigteil10b einer Zwischenwelle10 ausgebildet sind, die koaxial zu der Nockenwelle1 ist. Die Zwischenwelle10 ist über Keilverzahnungen mit der Nockenwelle1 gekoppelt. Später ist beschrieben, wie die Drehung der Abtriebswelle4 des Elektromotors3 über die Zwischenwelle10 auf die Nockenwelle1 übertragen wird. - Auf der exzentrischen Seite des exzentrischen Wellenbereichs
4a ist ein Durchgangsloch4b als Auswuchtbereich zum Einstellen des Gewichtsausgleichs des exzentrischen Wellenbereichs4a um die Achse der Abtriebswelle4 herum ausgebildet. Das Durchgangsloch4b ist sowohl im exzentrischen Wellenbereich4a als auch in der Abtriebswelle4 ausgebildet und weist über seine gesamte axiale Länge ein gleichmäßiges Querschnittsmaß auf. Die Abtriebswelle4 des Elektromotors3 wird durch das Gehäuse7 über ein Kugellager12 getragen. Die Zwischenwelle10 wird am Gehäuse7 über ein Kugellager13 und einen zylindrischen Vorsprung des Innenzahnrads8 getragen. - Die Nockenbuckel
8a des Innenzahnrads8 werden durch Räumen ausgebildet und werden einer Induktionshärtung unterworfen. Aber die Nockenbuckel8a können durch Pressen oder Gesenkschmieden ausgebildet werden. Es gibt29 der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Nockenbuckel8a . Es gibt15 der Fächer10a , wovon jedes an jedem zweiten der30 umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil10b vorgesehen ist. Daher ist die Anzahl der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem Käfigteil10b um eins größer als die Anzahl der Nockenbuckel8a . Die Form jedes Nockenbuckels8a für eine Teilung stimmt mit der radial äußeren Hüllkurve der Ortskurve der entsprechenden, in den Fächern10a gehaltenen Rollen9 überein, wenn die Abtriebswelle4 gedreht wird. - Wie in
3(a) gezeigt, weist jede Rolle9 Balligkeiten9a an beiden Enden des Rumpfes auf. Die Balligkeiten9a verhindern Kantenbelastungen an der Rolle9 , wenn die Rolle9 in rollenden Kontakt mit der radial äußeren Fläche des Außenrings6a und dem Innenzahnrad8 gebracht wird. Eine Balligkeit9a kann über die gesamte Länge des Rumpfes vorgesehen sein. - Wie in
3(b) gezeigt, die eine vergrößerte Ansicht ist, sind unzählige winzige Vertiefungen9b auf der Oberfläche des Rumpfes jeder Rolle in zufälliger Weise ausgebildet, sodass die SK-Zahl, die ein Oberflächenrauheitsparameter ist, der Oberfläche –1,6 oder weniger beträgt. Die Rollen9 sind durch Öl mit Hochdruckeigenschaften geschmiert. Daher bildet sich ein ausreichender Ölfilm auf den rollenden Flächen der Rollen9 , die in rollenden Kontakt mit der radial äußeren Fläche des Außenrings6a und dem Innenzahnrad8 gebracht werden, und verhindert daher Fressen und Abnutzung der rollenden Flächen der Rollen9 . - Die Rollen
9 bestehen aus kohlenstoffreichem Chrom-Lagerstahl SUJ2. Wie in4 gezeigt, werden die Rollen9 einer primären Härtung unterworfen, bei der die Rollen einer Carbonitrierungsbehandlung bei der Temperatur T1 unterworfen und dann auf eine niedrigere Temperatur als der Umwandlungspunkt A1 abgekühlt werden; die Rollen werden dann einer sekundären Härtung unterworfen, bei der die Rollen in Öl bei der Temperatur T2 gehärtet werden, die niedriger als T1 ist, und schließlich werden die Rollen getempert. Die Größe der austenitischen Kristallkörner der mikroskopischen Struktur wird so weiter reduziert. - Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist der Käfigteil
10b auf seiner Oberfläche einschließlich der Innenflächen der Fächer10a , in denen die Rollen9 gehalten sind, mit einer Schicht mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten beschichtet, die eine Phosphatschicht ist. - Nun wird beschrieben, wie das Reduziergetriebe
5 die Drehzahl reduziert. Wenn sich die Abtriebswelle4 im Uhrzeigersinn dreht, wie durch den Pfeil in2 gezeigt, drehen sich die engsten und breitesten Bereiche A und B des ringförmigen Raums zwischen der radial äußeren Fläche des exzentrischen Außenrings6a und dem Innenzahnrad8 ebenfalls im Uhrzeigersinn, während sie voneinander um einen Winkel von 180° getrennt gehalten werden. So verkleinert sich, wenn sich die Abtriebswelle4 dreht, jeder Bereich auf der rechten Seite des ringförmigen Raums allmählich, während sich jeder Bereich auf der linken Seite des ringförmigen Raums allmählich vergrößert. Folglich bewegen sich die Rollen9 in der rechten Hälfte des ringförmigen Raums nach unten in2 und gleichzeitig radial nach außen, während sich die Rollen in der linken Hälfte des ringförmigen Raums nach oben in2 und gleichzeitig radial nach innen bewegen. Dies bringt den Käfigteil10b der Zwischenwelle10 , der die Rollen9 hält, dazu, in derselben Richtung wie die Abtriebswelle4 gedreht zu werden, d. h. im Uhrzeigersinn. - In dieser Ausführungsform laufen die jeweiligen Rollen
9 , da die Anzahl N der oben erwähnten umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte um eins größer ist als die Anzahl der Nockenbuckel8a , wenn sich die Abtriebswelle4 einmal dreht, im Uhrzeigersinn um die Achse der Welle4 um eine Strecke gleich der Teilung zwischen beliebigen benachbarten Nockenbuckeln8a . Daher ist das Untersetzungsverhältnis zwischen der Abtriebswelle4 und der Zwischenwelle gleich N. Wenn diese Zahl N um eins kleiner ist als die Anzahl der Nockenbuckel8a , laufen die jeweiligen Rollen9 um die Welle Im Gegenuhrzeigersinn um, sodass sich die Zwischenwelle10 in der entgegengesetzten Richtung zu der Richtung dreht, in die sich die Abtriebswelle4 dreht. - Die
5 und6 zeigen die zweite Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist im Grunde denselben Aufbau auf wie die erste Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass der Auswuchtbereich zum Einstellen des Gewichtsausgleichs des exzentrischen Wellenbereichs um die Achse der Abtriebswelle4 ein Ausschnitt4c ist, der an der exzentrischen Seite des exzentrischen Wellenbereichs4a ausgebildet ist und durch eine flache Fläche definiert ist, die sich entlang einer Sehne des Kreises erstreckt, der den exzentrischen Wellenbereich4a definiert. Der Ausschnitt4c weist ein gleichförmiges Querschnittsmaß über seiner gesamten Länge in der axialen Richtung des exzentrischen Wellenbereichs4a auf. Sonst ist diese Ausführungsform im Aufbau identisch mit der ersten Ausführungsform. -
7 zeigt einen anderen Ausschnitt4c als Auswuchtbereich. Dieser Ausschnitt4c ist ein konkaver, im radial äußeren Bereich an der exzentrischen Seite des exzentrischen Wellenbereichs4a ausgebildeter Ausschnitt. Dieser Ausschnitt4c weist ebenfalls ein gleichförmiges Querschnittsmaß über seiner gesamten Länge in der axialen Richtung des exzentrischen Wellenbereichs4a auf. - Die
8 bis11 zeigen die dritte Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist im Grunde ebenfalls denselben Aufbau auf wie die erste Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass sich, wie in9 gezeigt, die eine vergrößerte Ansicht ist, jeder Nockenbuckel8a einen flachen Scheitel aufweist, sodass, wenn die Rollen9 an den Scheiteln der jeweiligen Nockenbuckel8a vorbeilaufen, während sie durch die jeweiligen Fächer10a gehalten werden und in Rollkontakt mit dem Außenring6a des Wälzlagers6 gehalten werden, Lücken5 dazwischen bilden. Dies verhindert übermäßigen Druck, wenn die Rollen9 an den Scheiteln der jeweiligen Nockenbuckel8a vorbeilaufen. Der flache Scheitel jedes Nockenbuckels8a ist mit einem stoßabsorbierenden Material14 beschichtet, um Stöße und Schwingungen zu absorbieren, wenn die Rollen9 mit den Nockenbuckeln kollidieren. Das stoßabsorbierende Material14 kann aus Urethanharz oder synthetischem Gummi bestehen. - Die
10(a) und10(b) zeigen verschiedene Ausschnittformen des Scheitels jedes Nockenbuckels8a .10(a) zeigt einen Scheitel in der Form einer bogenförmigen, radial nach außen konkaven Vertiefung.10(b) zeigt einen Scheitel in der Form eines bogenförmigen, radial nach innen konvexen Vorsprungs. - In der dritten Ausführungsform sind, wie in den
11(a) und11(b) gezeigt, die vergrößerte Ansichten sind, jeweils Vertiefungen15 in den am Umfang gegenüberliegenden inneren Seitenflächen jedes Fachs10a des Käfigteils10 der Zwischenwelle10 ausgebildet. Schraubenfedern16 als elastische Elemente sind in den jeweiligen Vertiefungen15 aufgenommen und spannen die Rolle9 von beiden Umfangsrichtungen her vor. Die Federn16 halten die Rollen9 zuverlässig in den jeweiligen Fächern10a und stabilisieren dadurch ihr Verhalten. - Da sich die Vertiefungen
15 auch an der radial äußeren Seite öffnen, können die Schraubenfedern16 leicht in den jeweiligen Vertiefungen15 von radial außen her aufgenommen werden, wobei die Rollen9 in den jeweiligen Fächern10a gehalten sind. Bogenförmige Hohlkehlen15a sind an den radial inneren Ecken jeder Vertiefung15 ausgebildet, um eine Konzentration von Spannungen zu verhindern. Eine bogenförmige Fase15b ist entlang der Kante der Öffnung jeder Vertiefung15 ausgebildet, um Schäden an den Rollen9 zu vermeiden. - Die
12 und13 zeigen die vierte Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist ebenfalls im Grunde denselben Aufbau auf wie die erste Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass, wie in13 gezeigt, der Käfigteil10b der Zwischenwelle10 ein sich axial erstreckender kammartiger Bereich mit einem axial offenen Ende ist. Die zwischen den benachbarten axialen Kammzähnen definierten Zwischenräume mit Öffnungen an den distalen Enden der Kammzähne dienen als die Fächer10a zum Halten der jeweiligen Rollen9 . Fasen17 sind an beiden Seitenkanten der Öffnung jedes Fachs10a ausgebildet. Bogenförmige Hohlkehlen18 sind an den Ecken der Fächer10a an ihren proximalen Enden ausgebildet. Wie in12 gezeigt, weisen die Öffnungen der Fächer10 zur Innenfläche des Flansches7b des Gehäuses7 . Daher verhindert der Flansch7b , dass sich die Rollen9 axial von den jeweiligen Fächern10a trennen. -
14 zeigt die fünfte Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist im Grunde denselben Aufbau auf wie die vierte Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass der Käfigteil10b der Zwischenwelle10 durch Umspritzen mit Kunstharz ausgebildet ist. Sonst ist diese Ausführungsform im Aufbau identisch mit der vierten Ausführungsform. Daher weisen die Öffnungen der Fächer10 des kammförmigen Käfigteils10b zur Innenfläche des Flansches7b des Gehäuses7 . -
15 zeigt die sechste Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist ebenfalls im Grunde denselben Aufbau auf wie die vierte Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass die Zwischenwelle10 durch Pressen eines Stahlblechs ausgebildet ist. Sonst ist diese Ausführungsform im Aufbau identisch mit der vierten Ausführungsform. Daher weisen die Öffnungen der Fächer10a des kammförmigen Käfigteils10b zur Innenfläche des Flansches7b des Gehäuses7 . - Die
16 und17 zeigen die siebente Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist im Grunde denselben Aufbau auf wie die erste Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass das um den exzentrischen Wellenbereich4a eingepasste Wälzlager6 ein Rollenlager ohne Käfig mit seinen Rollen6b in einer voll aufgefüllten Anordnung ist und sein Innenring den radial äußeren Bereich des exzentrischen Wellenbereichs4a umfasst. Der Außenring6a des Wälzlagers6 weist Flansche an seinen beiden Enden zum Beschränken der axialen Bewegung der Rollen6b auf. Am radial äußeren Teil des exzentrischen Wellenbereichs4a als Innenring ist an seinem einen Ende ein Flansch ausgebildet, und ein Flanschring19 ist auf sein anderes Ende aufgepasst. Während keine vergrößerte Ansicht gezeigt ist, sind Balligkeiten an beiden Enden der Rollen6b vorgesehen, um Kantenbelastungen zu vermeiden. Induktionshärtung wird an der Laufbahn des Außenrings6a des Wälzlagers und der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs4a als Laufbahn des Innenrings durchgeführt. - Die
18 und19 zeigen die achte Ausführungsform. Die variable Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist im Grunde denselben Aufbau auf wie die siebente Ausführungsform und unterscheidet sich davon darin, dass der exzentrische Wellenbereich4a ein exzentrischer Ring20 ist, der um die Abtriebswelle4 aufgepasst ist, und dass der exzentrische Ring20 auch als Innenring des Wälzlagers6 dient, das ein Kugellager ist. Der exzentrische Ring20 als Innenring weist an einem Ende davon einen Flansch auf, und ein Flanschring19 , der exzentrisch zur Abtriebswelle4 ist, ist um den Ring20 an seinem anderen Ende aufgepasst. Sonst ist diese Ausführungsform im Aufbau identisch mit der siebenten Ausführungsform. Daher weist der Außenring6a Flansche an beiden Enden auf, und Induktionshärtung wird an der Laufbahn des Außenrings6a und der Laufbahn des Innenrings durchgeführt, welcher der exzentrische Ring20 ist. -
20 zeigt die neunte Ausführungsform. Bei dieser variablen Ventilsteuerungseinrichtung weist die Abtriebswelle4 einen zylindrischen Bereich als den exzentrischen Wellenbereich4a auf. Die Nockenwelle1 weist einen Vorsprung1a auf, der von ihrem distalen Endbereich herausragt, an dem Keilverzahnungen11 ausgebildet sind. Der Vorsprung1a ist in den exzentrischen Wellenbereich4a eingesetzt, welcher der zylindrische Bereich der Abtriebswelle4 ist. Ein Kugellager12 ist zwischen dem Vorsprung1a und der radial inneren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs4a zum Halten der Abtriebswelle4 angeordnet. Bei dieser Anordnung ist die gesamte axiale Länge der Vorrichtung kürzer. Die Zwischenwelle10 wird durch den zylindrischen Bereich7a des Gehäuses7 über ein Kugellager13 direkt getragen. Ein Wälzlager6 in Form eines Kugellagers ist an der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs4a fest aufgepasst. Rollen9 stehen in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des Außenrings6a des Lagers6 . Das Kugellager12 ist axial innerhalb der Breite des Wälzlagers6 positioniert. Sonst ist diese Ausführungsform im Aufbau identisch mit der ersten Ausführungsform. - Die
21(a) und21(b) zeigen Abwandlungen der neunten Ausführungsform. In der Anordnung von21(a) ist wie bei der siebenten Ausführungsform das Wälzlager ein Rollenlager ohne Käfig, und sein Innenring ist der radial äußere Bereich des exzentrischen Wellenbereichs4a . In der Anordnung von21(b) ist wie bei der achten Ausführungsform das Wälzlager6 ein Rollenlager ohne Käfig, und der exzentrische Wellenbereich4a ist der exzentrische Ring20 , der auch als der Innenring des Wälzlagers6 dient. -
22 zeigt die zehnte Ausführungsform. Bei der variablen Ventilsteuerungseinrichtung nach dieser Ausführungsform weist die Zwischenwelle10 einen zylindrischen Bereich10c auf. Der exzentrische Wellenbereich4a der Abtriebswelle4 weist einen Vorsprung4d auf, der von seinem distalen Ende herausragt und in den zylindrischen Bereich10c der Zwischenwelle10 eingesetzt ist. Ein Kugellager12 ist zwischen dem Vorsprung4d und der radial inneren Fläche des zylindrischen Bereichs10c der Zwischenwelle10 zum Halten der Abtriebswelle4 angeordnet. Bei dieser Anordnung ist die gesamte axiale Länge der Vorrichtung kürzer. Die Zwischenwelle10 wird durch den zylindrischen Bereich7a des Gehäuses7 über ein Kugellager13 direkt getragen. Ein Wälzlager6 in Form eines Kugellagers ist an der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs4a fest aufgepasst. Rollen9 stehen in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des Außenrings6a des Lagers6 . Das Kugellager12 ist axial innerhalb der Breite des Kugellagers13 positioniert. Sonst ist diese Ausführungsform im Aufbau identisch mit der ersten Ausführungsform. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Nockenwelle
- 1a
- Vorsprung
- 2
- Zahnkranz
- 3
- Elektromotor
- 4
- Abtriebswelle
- 4a
- Exzentrischer Wellenbereich
- 4b
- Durchgangsloch
- 4c
- Ausschnitt
- 4d
- Vorsprung
- 5
- Reduziergetriebe
- 6
- Wälzlager
- 6a
- Außenring
- 6b
- Rolle
- 7
- Gehäuse
- 7a
- Zylindrischer Bereich
- 7b
- Flansch
- 8
- Innenzahnrad
- 8a
- Nockenbuckel
- 9
- Rolle
- 9a
- Balligkeit
- 9b
- Vertiefung
- 10 Zwischenwelle
- 10a
- Fach
- 10b
- Käfigteil
- 10c
- Zylindrischer Bereich
- 11
- Keilverzahnung
- 12, 13
- Kugellager
- 14
- Stoßabsorbierendes Material
- 15
- Vertiefung
- 15a
- Hohlkehle
- 15b
- Fase
- 16
- Schraubenfeder
- 17
- Fase
- 18
- Hohlkehle
- 19
- Flanschring
- 20
- Exzentrischer Ring
- Zusammenfassung
- Es wird eine variable Ventilsteuerungseinrichtung geschaffen, bei der die Drehung eines Elektromotors auf eine Nockenwelle nur über ein Reduziergetriebe übertragen werden kann. Das Reduziergetriebe (
5 ), das gestaltet ist, die Drehung der Abtriebswelle (4 ) des Elektromotors (3 ) auf die Nockenwelle (1 ) zu übertragen, enthält: einen exzentrischen Wellenbereich (4a ), der an der Abtriebswelle (4 ) vorgesehen ist, ein Innenzahnrad (8 ), das an einem zylindrischen Bereich eines mit einem Zahnkranz (2 ) einstückigen Gehäuses (7 ) vorgesehen ist, eine Zwischenwelle (10 ) mit einem mit Fächern (10a ) ausgebildeten Käfigteil (10b ), und in den Fächern (10a ) gehaltenen und im rollendem Kontakt mit dem exzentrischen. Wellenbereich (4a ) und dem Innenzahnrad (8 ) gehaltenen Rollen (9 ). Die Fächer (10a ) sind an einem Teil von umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkten an dem Käfigteil (10 ) vorgesehen, wobei die Anzahl dieser Punkte um eins größer oder kleiner ist als die Anzahl von Nockenbuckeln (8a ) des Innenzahnrads (8 ). Daher laufen die Rollen (9 ), wenn die Abtriebswelle (4 ) einmal umläuft, um eine Strecke um die Achse der Abtriebswelle um, die gleich einer Teilung der Nockenbuckel (8a ) entlang der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs (4a ) ist, und der Umlauf der Rollen (9 ) wird über die Zwischenwelle (10 ) auf die Nockenwelle (1 ) übertragen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- JP 2008-57349 A [0005]
Claims (39)
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung, umfassend eine Nockenwelle zum Ansteuern mindestens eines aus einem Einlassventil und einem Auslassventil eines Motors, einen Zahnkranz, durch den die Drehung des Motors auf die Nockenwelle übertragen wird, wobei die Nockenwelle und der Zahnkranz koaxial zueinander und drehbar bezüglich einander angeordnet sind, einen Elektromotor mit einer koaxial zu der Nockenwelle angeordneten Abtriebswelle, und ein Reduziergetriebe, durch das die Drehung der Abtriebswelle des Elektromotors auf die Nockenwelle übertragen werden kann, wodurch der Öffnungs- und Schließ-Zeitablauf des Ventils geändert werden kann, indem die Winkelposition der Nockenwelle bezüglich des Zahnkranzes geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduziergetriebe umfasst: einen exzentrischen Wellenbereich, der an der Abtriebswelle des Elektromotors vorgesehen ist und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, ein mit einer Vielzahl von Nockenbuckeln ausgebildetes Innenzahnrad, die umlaufend in gleichen Abständen angeordnet sind und in eine radial innere Fläche eines zylindrischen Bereichs eines Gehäuses eingearbeitet sind, das einstückig so mit dem Zahnkranz gekoppelt ist, dass es dem exzentrischen Wellenbereich gegenüber steht, eine Vielzahl von Rollen, die in rollendem Kontakt mit dem Innenzahnrad und einer radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs gehalten werden, die dem Innenzahnrad gegenüber steht, und eine koaxial zu der Nockenwelle angeordnete Zwischenwelle mit einem mit Fächern ausgebildeten ringförmigen Käfigteil, wobei die Rollen in den jeweiligen Fächern gehalten werden, wobei die jeweiligen Fächer an allen oder einem Teil der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil vorgesehen sind, wobei die Anzahl der umlaufend mit gleichem Abstand angeordneten Punkte an dem ringförmigen Käfigteil um eins größer oder kleiner ist als die Anzahl der Nockenbuckel, wobei die Form jedes Nockenbuckels für eine Teilung mit der radial äußeren Hüllkurve der Ortskurve der entsprechenden, in den Fächern gehaltenen Rollen übereinstimmt, wenn die Abtriebswelle des Elektromotors gedreht wird, wodurch der Umlauf der Rollen um die Abtriebswelle des Elektromotors über die Zwischenwelle auf die Nockenwelle übertragen wird.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der exzentrische Wellenbereich der Abtriebswelle des Elektromotors einen Auswuchtbereich zum Einstellen des Gewichtsausgleichs des exzentrischen Wellenbereichs um die Abtriebswelle herum aufweist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 2, wobei der Auswuchtbereich ein Durchgangsloch ist, das sich axial durch eine exzentrische Seite des exzentrischen Wellenbereichs erstreckt.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 2, weiter umfassend ein um den exzentrischen Wellenbereich montiertes Wälzlager, wobei die Rollen in rollendem Kontakt mit einer radial äußeren Fläche eines Außenrings des Wälzlagers stehen, und wobei der Auswuchtbereich ein an einem radial äußeren Bereich an der exzentrischen Seite des exzentrischen Wellenbereichs ausgebildeter Ausschnitt ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 4, wobei der Ausschnitt durch eine ebene Fläche definiert ist, die sich entlang einer Sehne des Kreises erstreckt, der den exzentrischen Wellenbereich beschreibt.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 4, wobei der Ausschnitt ein konkaver Ausschnitt ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 2 bis 6, wobei der Auswuchtbereich ein gleichförmiges Querschnittsmaß über der gesamten axialen Länge des exzentrischen Wellenbereichs aufweist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 7, wobei jede Rolle Balligkeiten an beiden Enden ihres Rumpfes aufweist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 8, wobei eine Vielzahl von winzigen Vertiefungen zumindest auf der Oberfläche des Rumpfes jeder Rolle in unregelmäßiger Weise ausgebildet ist, sodass die Oberfläche des Rumpfes eine SK-Zahl als Oberflächenrauheitsparameter von –1,6 oder weniger aufweist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Rollen einer primären Härtung unterworfen werden, bei der die Rollen einer Carbonitrierungsbehandlung unterworfen und dann auf eine niedrigere Temperatur als der Umwandlungspunkt A1 abgekühlt werden, und die Rollen dann einer sekundären Härtung unterworfen werden, bei der die Rollen bei einer niedrigeren Temperatur als die Temperatur der primären Härtung gehärtet werden.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Rollen durch Schmierfett oder Öl mit Hochdruckeigenschaften geschmiert sind.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 11, wobei eine Schicht mit niedrigem Reibungskoeffizienten zumindest auf Innenflächen der Fächer ausgebildet ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Abtriebswelle des Elektromotors einen zylindrischen Bereich aufweist, wobei der exzentrische Wellenbereich an dem radial äußeren Bereich des zylindrischen Bereichs der Abtriebswelle vorgesehen ist, wobei die Nockenwelle in den zylindrischen Bereich der Abtriebswelle eingefügt ist, und wobei ein Lager, das die Abtriebswelle trägt, zwischen der radial äußeren Fläche der Nockenwelle und dem zylindrischen Bereich der Abtriebswelle montiert ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 13, wobei die radial äußere Fläche des exzentrischen Wellenbereichs durch eine radial äußere Fläche eines Außenrings eines um den exzentrischen Wellenbereich montierten Wälzlagers definiert ist, und wobei die axiale Mitte eines die Abtriebswelle tragenden Lagers innerhalb der Breite des um den exzentrischen Wellenbereich montierten Wälzlagers liegt.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Zwischenwelle einen zylindrischen Bereich aufweist, wobei die Abtriebswelle des Elektromotors in den zylindrischen Bereich der Zwischenwelle eingefügt ist, und wobei ein Lager, das die Abtriebswelle trägt, zwischen der radial äußeren Fläche der Abtriebswelle und dem zylindrischen Bereich der Zwischenwelle montiert ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 15, wobei ein Lager, das die Zwischenwelle trägt, auf der radial äußeren Fläche des zylindrischen Bereichs der Zwischenwelle montiert ist, und wobei die axiale Mitte des die Abtriebswelle tragenden Lagers innerhalb der Breite des auf der radial äußeren Fläche des zylindrischen Bereichs der Zwischenwelle montierten Lagers liegt.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 16, wobei die radial äußere Fläche des exzentrischen Wellenbereichs, mit dem die Rollen in rollendem Kontakt sind, durch eine radial äußere Fläche eines Außenrings eines um den exzentrischen Wellenbereich montierten Wälzlagers definiert ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 17, wobei das um den exzentrischen Wellenbereich montierte Wälzlager ein Rollenlager ohne Käfig ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 18, wobei das Rollenlager einen durch einen radial äußeren Bereich des exzentrischen Wellenbereichs definierten Innenring aufweist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei die Rollenlager Rollen aufweisen, die jeweils mit Balligkeiten an ihren beiden Enden ausgebildet sind.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 18 bis 20, wobei das Rollenlager Laufbahnen aufweist, die einer Induktionshärtung unterworfen werden.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 21, wobei der exzentrische Wellenbereich einen um die Abtriebswelle montierten exzentrischen Ring umfasst.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 22, wobei der ringförmige Käfigteil ein sich axial erstreckender kammartiger Bereich mit einem axial offenen Ende ist, und wobei zwischen benachbarten axialen Kammzähnen, die den kammartigen Bereich bilden und Öffnungen an den distalen Enden der Kammzähne aufweisen, definierte Zwischenräume als die Fächer zum Halten der jeweiligen Rollen dienen.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 23, wobei Fasen an beiden Seitenkanten der Öffnung jedes zwischen den benachbarten Kammzähnen definierten Faches ausgebildet sind.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach den Ansprüchen 23 oder 24, wobei Hohlkehlen an den Ecken der Fächer an ihren proximalen Enden ausgebildet sind.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 22 bis 25, wobei der zylindrische Bereich des Gehäuses an seinem einen Ende einen sich radial nach innen erstreckenden Flansch aufweist, der axial den Öffnungen der Fächer gegenübersteht und dadurch verhindert, dass sich die Rollen axial von den jeweiligen Fächern trennen.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 26, wobei der Käfigteil der Zwischenwelle aus einem Kunstharzmaterial besteht.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 26, wobei die Zwischenwelle mit dem Käfigteil durch Pressen eines Metallblechs ausgebildet ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 28, wobei ein Zwischenraum zwischen einem Scheitel jedes Nockenbuckels und der entsprechenden Rolle besteht, während sich die Rolle in rollendem Kontakt mit der radial äußeren Fläche des exzentrischen Wellenbereichs befindet.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 29, wobei der Scheitel jedes Nockenbuckels ausgeschnitten ist und dadurch den Zwischenraum zwischen dem Scheitel und der Rolle definiert.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 30, wobei der Scheitel jedes Nockenbuckels zu einer ebenen Fläche ausgeschnitten ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 30, wobei der Scheitel jedes Nockenbuckels zu einer radial konvexen oder radial konkaven gebogenen Fläche ausgeschnitten ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 29 bis 32, wobei der Teilbereich des Scheitels jedes Nockenbuckels, der einen Abstand von der Rolle aufweist, mit einem stoßabsorbierenden Material beschichtet ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 33, wobei das Innenzahnrad ein von dem zylindrischen Bereich des Gehäuses. getrenntes Element ist und fest in die radial innere Fläche des zylindrischen Bereichs des Gehäuses eingepasst ist.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 34, wobei die Nockenbuckel des Innenzahnrads durch Räumen, Pressen oder Gesenkschmieden ausgebildet werden.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 35, wobei die Nockenbuckel des Innenzahnrads einer Induktionshärtung unterworfen werden.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 36, wobei der Käfigteil der Zwischenwelle elastische Elemente trägt, welche die Rollen in den jeweiligen Fächern von beiden Umfangsseiten her vorspannen.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach Anspruch 37, wobei die elastischen Elemente jeweils in einer der umlaufend gegenüberstehenden Seitenflächen der jeweiligen Fächer des Käfigteils aufgenommen sind.
- Variable Ventilsteuerungseinrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 37 oder 38, wobei die elastischen Elemente Schraubenfedern sind.
Applications Claiming Priority (17)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2008-207833 | 2008-08-12 | ||
| JP2008207833 | 2008-08-12 | ||
| JP2008215547A JP5376288B2 (ja) | 2008-08-25 | 2008-08-25 | 可変バルブタイミング装置 |
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