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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Lagervorrichtung für ein Rad
eines Fahrzeugs zum Stützen eines
angetriebenen Rades eines Fahrzeugs wie zum Beispiel eines Automobils
drehbar relativ zu seiner Aufhängungsvorrichtung
und insbesondere eine Lagervorrichtung für ein Rad eines Fahrzeugs,
das dafür
ausgelegt ist, sein Gewicht und seine Größe zu verringern sowie eine
Verschiebung eines inneren Rings zu unterdrücken, der auf ein Nabenrad
gepresst wurde, bevor ein Gleichlaufgelenk an der Lagervorrichtung
angebracht wird.
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Beschreibung des Standes
der Technik
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Es
gibt zwei Arten einer Lagervorrichtung eines Fahrzeugs, und zwar
für ein
antreibendes Rad und für
ein angetriebenes Rad. Insbesondere ist es bei der Lagervorrichtung
eines Fahrzeugs zum drehbaren Stützen
eines Rades relativ zu einer Aufhängungsvorrichtung erforderlich,
sie nicht nur zu geringen Kosten herzustellen, sondern auch mit
geringem Gewicht und geringer Größe, um den
Kraftstoffverbrauch zu senken. Ein repräsentatives Beispiel der Lagervorrichtung
für ein
antreibendes Rad eines Fahrzeugs des Standes der Technik ist in 4 gezeigt.
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4 veranschaulicht
eine Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs des Typs der dritten Generation, umfassend
ein inneres Element 53, das ein Nabenrad 51 und
einen inneren Ring 52 enthält, ein äußeres Element 54,
das auf das innere Element 53 gepresst ist, und doppelreihige
Rollelemente 55 und 55, die zwischen dem äußeren und
dem inneren Element 54 und 53 angeordnet sind.
An dem Nabenrad 51 ist an einem Ende integral ein Radmontageflansch 56 ausgebildet,
an dem ein (nicht gezeigtes) Rad eines Fahrzeugs montiert wird,
und es hat eine innere Lauffläche 51a an
seiner Außenumfangsfläche, einen
zylindrischen Abschnitt 51b, der sich axial von der inneren
Lauffläche 51a erstreckt,
und eine Kerbverzahnung 51c an der Innenumfangsfläche des
Nabenrades 51. Nabenbolzen 56a zum Befestigen
des Rades sind in einem gleichmäßigen Abstand
entlang des Umfangs des Radmontageflansches 56 angeordnet.
Der innere Ring 52, an dessen Außenfläche eine innere Lauffläche 52a ausgebildet
ist, ist auf den zylindrischen Abschnitt 51b des Nabenrades 51 gepresst.
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An
dem äußeren Element 54 ist
integral ein Karosseriemontageflansch 54b ausgebildet,
und es hat doppelreihige äußere Laufflächen 54a und 54a an
seiner Innenumfangsfläche.
Doppelreihige Rollelemente 55 und 55 sind frei
rollfähig
zwischen den doppelreihigen äußeren Laufflächen 54a und 54a und
den ihnen gegenüberliegenden
inneren Laufflächen 51a und 52a angeordnet.
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Ein äußeres Gelenkelement 58,
das ein Gleichlaufgelenk 57 bildet, ist integral mit einem Schaftabschnitt 60,
der sich axial von dem Schulterabschnitt 59 des äußeren Gelenkelements 58 erstreckt,
einer Kerbverzahnung 60a an seiner Außenumfangsfläche zur
Eingriffnahme der Kerbverzahnung 51c des Nabenrades 51 und
einem Außengewinde 60b an
seinem Spitzenende ausgebildet. Das äußere Gelenkelement 58 wird
in das Nabenrad 51 eingesetzt, bis sein Schulterabschnitt 59 gegen
den inneren Ring 52 stößt, und
dann werden das äußere Gelenkelement 58 und
das Nabenrad 51 durch Festziehen einer Mutter 61 an
dem Außengewinde 60b lösbar vereint.
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In
einer solchen Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs wird das Lager in der Regel auf einen negativen
Spalt eingestellt, um die Steifigkeit der Lagervorrichtung und die
Langlebigkeit des Lagerabschnitts zu erhöhen. In diesem Fall wird die
Lagervorbelastung dadurch gesteuert, dass man das Anzugsmoment der
Mutter 61 auf einen vorgegebenen Wert einstellt. Da jedoch
der innere Ring 52 an dem Nabenrad 51 durch einfaches
Aufpressen montiert ist, kann es geschehen, dass der innere Ring 52 auf
dem Nabenrad 51 durch äußere Kräfte axial
verschoben wird, wie zum Beispiel durch Vibrationen oder Drehung
während
des Transports und/oder einer Montageoperation, bevor die Lagervorrichtung
mit dem Gleichlaufgelenk verbunden wird. Dadurch geht die anfänglich eingestellte
Vorbelastung verloren, und dementsprechend kommt es zu einem Rattern
in dem Lager.
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Wenn
der innere Ring 52 verschoben wird und das Lager zu rattern
beginnt, so wird eine Lippe 63a einer innenseitigen Dichtung 63 von
der Gleitfläche
(Außenumfangsfläche des
inneren Rings 52) weggeschleudert, wie in 5(b) gezeigt.
Wenn unter solchen Bedingungen die Mutter 61 mit einem
vorgegebenen Anzugsmoment während
der Montage des Gleichlaufgelenks festgezogen wird, so würde – auch wenn
der innere Ring 52 in seine Ausgangsposition zurückgeschoben
wird – die
Lippe 63a überdreht
oder zwischen der inneren Lauffläche 52a und dem
Rollelement 55 eingeklemmt und so beschädigt oder abgetrennt werden
(5(c)). Dies würde die Dichtungsfähigkeit
der Lippe 63a extrem verringern, die Lebensdauer des Lagers
verkürzen,
weil Schmutzwasser in das Lager eindringt, und ein Festfressen des
Lagers verursachen, weil Schmierfett aus dem Lager ausfließt.
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Es
ist eine Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs entwickelt worden, die eine Lösung für die Problematik
des Verhinderns eines Verschiebens des inneren Rings bietet, wie
in 6 gezeigt. Gemäß dieser
Lagervorrichtung von 6 kann die axiale Verschiebung
eines inneren Rings 62 oder sein Abheben von einem Nabenrad 51' durch einen verstemmten
Abschnitt 51d verhindert werden, der durch plastisches
Verformen eines Endes eines zylindrischen Abschnitts 51b des
Nabenrades 51' ausgebildet
wird. Diese Konstruktionsform nennt man einen "selbsthaltenden Typ", und sie hat die Eigenschaft, das den
Verlust der Vorbelastung für
lange Zeit verhindern kann. Strukturelemente der Lagervorrichtung
von 6, die die gleichen sind wie bei der Lagervorrichtung
von 4, sind mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet,
und auf eine wiederholte Beschreibung solcher Elemente wird verzichtet.
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Außerdem ist
in der Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs von 6 eine ringförmige Ausnehmung 62a in
der innenseitigen Endfläche
des inneren Rings 62 ausgebildet, in der der verstemmte Abschnitt 51d aufgenommen
ist, und das gehärtete hervorstehende
Ende des inneren Rings 62 stößt gegen einen Schulterabschnitt 59 eines äußeren Gelenkelements 58.
Da der nicht-gehärtete verstemmte Abschnitt 51d nicht
gegen den Schulterabschnitt 59 des äußeren Gelenkelements 58 stößt, ist
es dementsprechend möglich,
ein Verschleißen
des verstemmten Abschnitts 51d zu verhindern (siehe die
japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 164803/1997).
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Offenbarung der Erfindung
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Durch die Erfindung zu
lösende
Probleme
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Jedoch
ist es bei einer solchen Lagervorrichtung für ein Rad eines Fahrzeugs von 6 schwierig,
den verstemmten Abschnitt 51d durch plastisches Verformen
(Schwenkverstemmen) des Endes des zylindrischen Abschnitts 51b radial
nach außen auszubilden,
weil sich das hervorstehende Ende der ringförmigen Ausnehmung 62a des
inneren Rings 62 und ein (nicht gezeigtes) Verstellwerkzeug
gegenseitig behindern. Weil es außerdem unmöglich ist, das radial äußere Ende
des verstemmten Abschnitts 51d durch das Verstemmwerkzeug
zu halten, muss der Verstemmvorgang in der Weise ausgeführt werden, dass
das Ende des zylindrischen Abschnitts 51b des Nabenrades 51' nur in der
axialen Richtung plastisch verformt wird. Dementsprechend wird eine
Region des zylindrischen Abschnitts 51b nahe dem verstemmten
Abschnitt 51d ebenfalls radial nach außen verformt. Somit wird der
innere Ring 62 ebenfalls radial nach außen aufgeweitet, und dies verursacht eine
große
Umfangsspannung in dem inneren Ring 62.
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Die
Entstehung der großen
Umfangsspannung in dem inneren Ring 62 übt einen extrem negativen Einfluss
auf die Festigkeit und Langlebigkeit des inneren Rings 62 aus.
Zur Behebung dieses Problems kann in Betracht gezogen werden, den
Betrag der plastischen Verformung eines Abschnitts des inneren Rings 62 zu
verringern, an dem der zylindrische Abschnitt 51b des Nabenrades 51' während des
Schwenkverstemmvorgangs befestigt wird. Es ist jedoch erforderlich,
genauestens auf die Dispersion der Härte des Grundwerkstoffs des
Nabenrades 51' oder
die Dispersion der gehärteten
Schichten in ihren axialen Richtungen am Ende des zylindrischen Abschnitts 51b,
der durch Hochfrequenzinduktionshärtung gehärtet wird, zu achten. Dies
erhöht
die Fertigungskosten für
die Lagervorrichtung, weshalb eine häufig gewählte Art und Weise der Verringerung
der Umfangsspannung, die in dem inneren Ring hervorgerufen wird,
darin besteht, die Dicke des inneren Rings 62 zu erhöhen.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lagervorrichtung
für ein
Rad eines Fahrzeugs bereitzustellen, die ihr Gewicht und ihre Größe verringern
kann sowie eine Verschiebung eines inneren Rings unterdrücken kann,
der auf ein Nabenrad gepresst wird, bevor ein Gleichlaufgelenk an der
Lagervorrichtung angebracht wird.
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Um
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu erfüllen, wird gemäß Anspruch
1 der vorliegenden Erfindung eine Lagervorrichtung für ein Rad
eines Fahrzeugs bereitgestellt, die Folgendes umfasst: ein äußeres Element,
an dessen Innenumfangsfläche doppelreihige äußere Laufflächen ausgebildet
sind; ein inneres Element, das ein Nabenrad und einen inneren Ring
enthält,
wobei an einem Ende des Nabenrades ein Radmontageflansch integral
ausgebildet ist und sich ein zylindrischer Abschnitt axial von dem Radmontageflansch
erstreckt und wobei eine Kerbverzahnung an der Innenumfangsfläche des
zylindrischen Abschnitts ausgebildet ist und wobei eine von inneren
Laufflächen
an der Außenumfangsfläche des zylindrischen
Abschnitts ausgebildet ist, wobei der innere Ring auf den zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades gepresst ist und die äußere von inneren Laufflächen auf
ihm ausgebildet ist, wobei die doppelreihige innere Laufbahn gegenüber den
doppelreihigen äußeren Laufflächen angeordnet
ist; doppelreihige Rollelemente, die frei rollfähig zwischen der äußeren und
der inneren Lauffläche
des äußeren bzw. inneren
Elements mittels Käfigen
angeordnet sind, wobei ein äußeres Gelenkelement
ein Gleichlaufgelenk bildet, das integral mit einem Schulterabschnitt, der
dafür konfiguriert
ist, an der Endfläche
des inneren Rings anzuliegen, und einem Schaftabschnitt ausgebildet
ist, der sich axial von dem Schulterabschnitt erstreckt und dafür konfiguriert
ist, in das Nabenrad mittels eines zwischen ihnen befindlichen Kerbverzahnungseingriffs
eingesetzt zu werden, wobei das Nabenrad und das äußere Gelenkelement abnehmbar
miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet: dass ein ringförmiger Vorsprung
an der Außenumfangsfläche an einem
innenseitigen Ende des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades ausgebildet
ist, dass eine ringförmige
Ausnehmung an der Innenumfangsfläche
an dem innenseitigen Ende des inneren Rings ausgebildet ist, wobei
die ringförmige
Ausnehmung dem ringförmigen
Vorsprung entspricht und eine Differenz in der Höhe aufweist, die geringfügig größer ist
als die des ringförmigen
Vorsprungs, und dass der innere Ring auf den zylindrischen Abschnitt
des Nabenrades gepresst ist, wobei die Ausnehmung durch den Vorsprung
in Eingriff genommen wird, wobei eine außenseitige Endfläche des
inneren Rings gegen einen Schulterabschnitt an dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades stößt, und
wobei die innenseitige Endfläche
des inneren Rings in Richtung der Innenseite von der innenseitigen
Endfläche
des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades hervorsteht.
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Gemäß der Lagervorrichtung
für ein
Rad eines Fahrzeugs nach Anspruch 1 ist – da der ringförmige Vorsprung
an der Außenumfangsfläche an einem
innenseitigen Ende des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades ausgebildet
ist – eine
ringförmige Ausnehmung
an der Innenumfangsfläche
an dem innenseitigen Ende des inneren Rings ausgebildet, wobei die
ringförmige
Ausnehmung dem ringförmigen Vorsprung
entspricht und eine Differenz in der Höhe aufweist, die geringfügig größer ist
als die des ringförmigen
Vorsprungs, und der innere Ring auf den zylindrischen Abschnitt
des Nabenrades gepresst ist, wobei die Ausnehmung durch den Vorsprung
in Eingriff genommen wird, wobei eine außenseitige Endfläche des
inneren Rings gegen einen Schulterabschnitt an dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades stößt, und
wobei die innenseitige Endfläche
des inneren Rings in Richtung der Innenseite von der innenseitigen
Endfläche
des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades hervorsteht, wobei die
Verschiebung des inneren Rings, die während des Transports der Lagervorrichtung
oder der Montage der Lagervorrichtung an dem Gleichlaufgelenk hervorgerufen werden würde, durch
den ringförmigen
Vorsprung des Nabenrades verhindert werden kann, wodurch das Einklemmen
der innenseitigen Dichtung zwischen der inneren Lauffläche und
dem Rollelement ebenfalls verhindert werden kann. Da außerdem der
geringfügig
verschobene innere Ring axial bewegt werden kann, wenn er durch
die Mutter befestigt wird, nachdem das Gleichlaufgelenk an der Lagervorrichtung montiert
wurde und die außenseitige
Endfläche
gegen den Schulterabschnitt des Nabenrades stößt, kann die vorgegebene anfängliche
Vorbelastung des Lagers beibehalten werden. Da des Weiteren die
innenseitige Endfläche
des inneren Rings von der innenseitigen Endfläche des zylindrischen Abschnitts des
Nabenrades in Richtung der Innenseite hervorragt, kann eine ausreichend
große
Stoßfläche zwischen
dem inneren Ring und dem Schulterabschnitt des äußeren Gelenkelements erhalten
werden, und ihr Verschleiß und
die Geräuschentwicklung
werden ebenfalls verringert, weil der Lagerdruck zwischen ihnen
verringert wird. Dementsprechend ist es gemäß der vorliegenden Erfindung
möglich,
eine Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs von leichtem Gewicht und geringer Größe bereitzustellen,
die das Herunterrutschen des inneren Rings von dem Nabenrad und
das Entstehen einer großen
Umfangsspannung in dem inneren Ring verhindern kann.
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Es
ist bevorzugt, dass, wie in Anspruch 2 der vorliegenden Erfindung
definiert, das Nabenrad aus Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt
besteht, der 0,40 bis 0,80 Gewichts-% Kohlenstoff enthält, dass die
eine der inneren Laufflächen
direkt auf seiner Außenumfangsfläche ausgebildet
ist, dass der Bereich, der von der inneren Lauffläche zu dem
zylindrischen Abschnitt reicht, durch Hochfrequenzinduktionshärtung auf
eine Oberflächenhärte von
58 bis 64 HRC gehärtet
ist, dass der innere Ring aus kohlenstoffreichem Chromlagerstahl
besteht und durch Tauchabschreckung auf eine Oberflächenhärte von
58 bis 64 HRC durchgehärtet
ist, und dass der ringförmige
Vorsprung und die ringförmige
Ausnehmung durch ein spanabhebendes Verfahren hergestellt sind.
Diese Merkmale machen es möglich,
die Maßhaltigkeit
des ringförmigen
Vorsprungs und der ringförmigen
Ausnehmung problemlos innerhalb eines vorgegebenen Bereichs zu halten
und das Entstehen einer plastischen Verformung in dem inneren Ring
durch das Aufpressen zu verhindern.
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Es
ist bevorzugt, dass, wie in Anspruch 3 der vorliegenden Erfindung
definiert, der innere Ring mit einer Negativdifferenz von 10 bis
50 μm auf
den zylindrischen Abschnitt des Nabenrades gepresst wird, und dass
der ringförmige
Vorsprung mit einer Differenz in der Höhe von 60 bis 120 μm in seinem
Durchmesser relativ zur Außenumfangsfläche des
zylindrischen Abschnitts des Nabenrades ausgebildet wird. Diese
Merkmale machen es möglich,
dass der innere Ring über
den ringförmigen
Vorsprung gelangen und mit einer elastischen Verformung auf den
zylindrischen Abschnitt des Nabenrades gepresst werden kann, ohne
darin eine übermäßige Spannung
zu erzeugen, und nach seiner Montage an dem zylindrischen Abschnitt
des Nabenrades mittels einer Eingriffnahme des Vorsprungs und der
Ausnehmung axial fixiert werden kann.
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Es
ist bevorzugt, dass, wie in Anspruch 4 der vorliegenden Erfindung
definiert, der Schaftabschnitt des äußeren Gelenkelements in die
Innenumfangsfläche
des Nabenrades mit einem vorgegebenen radialen Spalt dazwischen
eingesetzt wird. Dadurch wird es möglich, das Nabenrad durch den
Schaftabschnitt mittels einer zylindrischen Eingriffnahme zwischen
beiden zu stützen
und somit die Steifigkeit des Nabenrades zu erhöhen.
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Es
ist bevorzugt, dass, wie in Anspruch 5 der vorliegenden Erfindung
definiert, ein axialer Spalt zwischen dem ringförmigen Vorsprung und der ringförmigen Ausnehmung
in einem Zustand, wo die außenseitige
Endfläche
des inneren Rings gegen den Schulterabschnitt an dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades stößt, kleiner
eingestellt wird als ein Betrag des Vorsprungs der innenseitigen
Endfläche des
inneren Rings, die von der innenseitigen Endfläche des zylindrischen Abschnitts
des Nabenrades hervorsteht. Gemäß diesem
Merkmal kann – da
der geringfügig
verschobene innere Ring axial bewegt werden kann, wenn er durch
die Mutter befestigt wird, nachdem das Gleichlaufgelenk an der Lagervorrichtung
montiert wurde und die außenseitige
Endfläche gegen
den Schulterabschnitt des Nabenrades stößt – die vorgegebene anfängliche
Vorbelastung des Lagers beibehalten werden.
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Auswirkungen der Erfindung
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Die
Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs der vorliegenden Erfindung umfasst: ein äußeres Element,
an dessen Innenumfangsfläche
doppelreihige äußere Laufflächen ausgebildet
sind; ein inneres Element, das ein Nabenrad und einen inneren Ring
enthält,
wobei an einem Ende des Nabenrades ein Radmontageflansch integral
ausgebildet ist und sich ein zylindrischer Abschnitt axial von dem
Radmontageflansch erstreckt und wobei eine Kerbverzahnung an der
Innenumfangsfläche
des zylindrischen Abschnitts ausgebildet ist und wobei eine der inneren
Laufflächen
an der Außenumfangsfläche des zylindrischen
Abschnitts ausgebildet ist, wobei der innere Ring auf den zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades gepresst ist und die äußere von inneren Laufflächen auf
ihm ausgebildet ist, wobei die doppelreihige innere Laufbahn gegenüber den
doppelreihigen äußeren Laufflächen angeordnet
ist; doppelreihige Rollelemente, die frei rollfähig zwischen der äußeren und
der inneren Lauffläche
des äußeren bzw. inneren
Elements mittels Käfigen
angeordnet sind, wobei ein äußeres Gelenkelement
ein Gleichlaufgelenk bildet, das integral mit einem Schulterabschnitt, der
dafür konfiguriert
ist, an der Endfläche
des inneren Rings anzuliegen, und einem Schaftabschnitt ausgebildet
ist, der sich axial von dem Schulterabschnitt erstreckt und dafür konfiguriert
ist, in das Nabenrad mittels eines zwischen ihnen befindlichen Kerbverzahnungseingriffs
eingesetzt zu werden, wobei das Nabenrad und das äußere Gelenkelement abnehmbar
miteinander verbunden sind, und dadurch gekennzeichnet ist: dass
ein ringförmiger
Vorsprung an der Außenumfangsfläche an einem
innenseitigen Ende des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades ausgebildet
ist, dass eine ringförmige
Ausnehmung an der Innenumfangsfläche
an dem innenseitigen Ende des inneren Rings ausgebildet ist, wobei
die ringförmige
Ausnehmung dem ringförmigen Vorsprung
entspricht und eine Differenz in der Höhe aufweist, die geringfügig größer ist
als die des ringförmigen
Vorsprungs, und dass der innere Ring auf den zylindrischen Abschnitt
des Nabenrades gepresst ist, wobei die Ausnehmung durch den Vorsprung
in Eingriff genommen wird, wobei eine außenseitige Endfläche des
inneren Rings gegen einen Schulterabschnitt an dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades stößt, und
wobei die innenseitige Endfläche
des inneren Rings in Richtung der Innenseite von der innenseitigen
Endfläche
des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades hervorsteht. In der
vorliegenden Erfindung ist – da
der ringförmige
Vorsprung an der Außenumfangsfläche an einem
innenseitigen Ende des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades ausgebildet
ist – eine
ringförmige
Ausnehmung an der Innenumfangsfläche
an dem innenseitigen Ende des inneren Rings ausgebildet, wobei die
ringförmige
Ausnehmung dem ringförmigen
Vorsprung entspricht und eine Differenz in der Höhe aufweist, die geringfügig größer ist
als die des ringförmigen
Vorsprungs, und der innere Ring auf den zylindrischen Abschnitt des
Nabenrades gepresst ist, wobei die Ausnehmung durch den Vorsprung
in Eingriff genommen wird, wobei eine außenseitige Endfläche des
inneren Rings gegen einen Schulterabschnitt an dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades stößt, und
wobei die innenseitige Endfläche
des inneren Rings in Richtung der Innenseite von der innenseitigen
Endfläche des
zylindrischen Abschnitts des Nabenrades hervorsteht, wobei die Verschiebung
des inneren Rings, die während
des Transports der Lagervorrichtung oder der Montage der Lagervorrichtung
an dem Gleichlaufgelenk hervorgerufen werden würde, durch den ringförmigen Vorsprung
des Nabenrades gestoppt werden kann, und somit kann das Einklemmen der
innenseitigen Dichtung zwischen der inneren Lauffläche und
dem Rollelement ebenfalls verhindert werden. Da außerdem der
geringfügig
verschobene innere Ring axial bewegt werden kann, wenn er durch
die Mutter befestigt wird, nachdem das Gleichlaufgelenk an der Lagervorrichtung
montiert wurde und die außenseitige
Endfläche
gegen den Schulterabschnitt des Nabenrades stößt, kann die vorgegebene anfängliche
Vorbelastung des Lagers beibehalten werden. Da des Weiteren die
innenseitige Endfläche
des inneren Rings von der innenseitigen Endfläche des zylindrischen Abschnitts
des Nabenrades in Richtung der Innenseite hervorragt, kann eine
ausreichend große
Stoßfläche zwischen
dem inneren Ring und dem Schulterabschnitt des äußeren Gelenkelements erhalten
werden, und ihr Verschleiß und
die Geräuschentwicklung
werden ebenfalls verringert, weil der Lagerdruck dazwischen verringert
wird. Dementsprechend ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
eine Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs von leichtem Gewicht und geringer Größe bereitzustellen,
die das Herunterrutschen des inneren Rings von dem Nabenrad und
das Entstehen einer großen
Umfangsspannung in dem inneren Ring verhindern kann.
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Beste art der Ausführung der
Erfindung
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Die
beste Art der Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist eine Lagervorrichtung für ein Rad eines
Fahrzeugs, die Folgendes umfasst: ein äußeres Element, an dessen Innenumfangsfläche doppelreihige äußere Laufflächen ausgebildet
sind; ein inneres Element, das ein Nabenrad und einen inneren Ring
enthält,
wobei an einem Ende des Nabenrades ein Radmontageflansch integral
ausgebildet ist und sich ein zylindrischer Abschnitt axial von dem
Radmontageflansch erstreckt und wobei eine Kerbverzahnung an der
Innenumfangsfläche
des zylindrischen Abschnitts ausgebildet ist und wobei eine der inneren
Laufflächen
an der Außenumfangsfläche des zylindrischen
Abschnitts ausgebildet ist, wobei der innere Ring auf den zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades gepresst ist und die äußere von inneren Laufflächen auf
ihm ausgebildet ist, wobei die doppelreihige innere Laufbahn gegenüber den
doppelreihigen äußeren Laufflächen angeordnet
ist; doppelreihige Rollelemente, die frei rollfähig zwischen der äußeren und
der inneren Lauffläche
des äußeren bzw. inneren
Elements mittels Käfigen
angeordnet sind, wobei ein äußeres Gelenkelement
ein Gleichlaufgelenk bildet, das integral mit einem Schulterabschnitt, der
dafür konfiguriert
ist, an der Endfläche
des inneren Rings anzuliegen, und einem Schaftabschnitt ausgebildet
ist, der sich axial von dem Schulterabschnitt erstreckt und dafür konfiguriert
ist, in das Nabenrad mittels eines zwischen ihnen befindlichen Kerbverzahnungseingriffs
eingesetzt zu werden, wobei das Nabenrad und das äußere Gelenkelement abnehmbar
miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet: dass ein ringförmiger Vorsprung
an der Außenumfangsfläche an einem
innenseitigen Ende des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades ausgebildet
ist, dass eine ringförmige
Ausnehmung an der Innenumfangsfläche
an dem innenseitigen Ende des inneren Rings ausgebildet ist, wobei
die ringförmige
Ausnehmung dem ringförmigen
Vorsprung entspricht und eine Differenz in der Höhe aufweist, die geringfügig größer ist
als die des ringförmigen
Vorsprungs, und dass der innere Ring auf den zylindrischen Abschnitt
des Nabenrades gepresst ist, wobei die Ausnehmung durch den Vorsprung
in Eingriff genommen wird, wobei eine außenseitige Endfläche des
inneren Rings gegen einen Schulterabschnitt an dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades stößt, und
wobei die innenseitige Endfläche
des inneren Rings in Richtung der Innenseite von der innenseitigen
Endfläche
des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades hervorsteht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Weitere
Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der anschließenden Beschreibung
und den angehängten
Ansprüchen hervor,
die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen zu verstehen
sind, in denen Folgendes dargestellt ist:
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1 ist
eine Längsschnittansicht
einer Ausführungsform
der Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
der Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs von 1.
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3(a) ist eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
eines Nabenrades der vorliegenden Erfindung, und 3(b) ist
eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
eines inneren Rings der vorliegenden Erfindung.
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4 ist
eine Längsschnittansicht
einer Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs des Standes der Technik.
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5 ist
eine erläuternde
Ansicht, die ein Problem in der Lagervorrichtung für ein Rad
eines Fahrzeugs des Standes der Technik zeigt, wobei 5(a) einen Anfangszustand zeigt, in dem
der innere Ring gegen den Schulterabschnitt des Nabenrades stößt, 5(b) einen Zustand zeigt, in dem der innere
Ring axial verschoben wurde, und 5(c) einen
Zustand zeigt, in dem der innere Ring wieder in seine Ausgangsposition
zurückgeschoben
wurde.
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6 ist
eine Längsschnittansicht
einer Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs eines anderen Standes der Technik.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird im Weiteren anhand der begleitenden
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine Längsschnittansicht
einer Ausführungsform
der Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs der vorliegenden Erfindung; 2 ist
eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
der Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs von 1; 3(a) ist eine teilweise vergrößerte Schnittansicht eines
Nabenrades der vorliegenden Erfindung, und 3(b) ist
eine teilweise vergrößerte Schnittansicht eines
inneren Rings der vorliegenden Erfindung. In der folgenden Beschreibung
bezeichnet ein Begriff "außenseitig" im Zusammenhang
mit der Vorrichtung eine Seite, die außerhalb der Fahrzeugkörper liegt, und
ein Begriff "innenseitig" im Zusammenhang
mit der Vorrichtung bezeichnet eine Seite, die sich innerhalb der
Karosserie befindet, wenn die Lagervorrichtung an dem Fahrzeugkörper montiert
ist.
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Die
Lagervorrichtung für
ein Rad eines Fahrzeugs ist von der sogenannten "dritten Generation", die für eine Antriebsradseite verwendet
wird, und sie umfasst ein inneres Element 1, ein äußeres Element 10 und
mehrere Rollelemente (Kugeln) 6 und 6, die rollfähig zwischen
dem äußeren und
dem inneren Element 1 und 10 angeordnet sind.
Das innere Element 1 enthält ein Nabenrad 2 und
einen inneren Ring 3, der auf das Nabenrad 2 gepresst
ist.
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An
dem Nabenrad 2 ist am außenseitigen Ende ein Radmontageflansch 4 integral
ausgebildet, an dem ein (nicht gezeigtes) Rad eines Fahrzeugs montiert
wird. Nabenbolzen 5 zum Befestigen des Rades sind in gleichmäßigem Abstand
entlang des Umfangs des Radmontageflansches 4 angeordnet. Das
Nabenrad 2 hat eine innere Lauffläche 2a an seiner Außenumfangsfläche und
einen zylindrischen Abschnitt 2b, der sich axial von der
inneren Lauffläche 2a erstreckt,
und eine Kerbverzahnung (oder ein Keilprofil) ist an seiner Innenumfangsfläche ausgebildet.
Auf der Außenumfangsfläche des
inneren Rings 3 ist eine innere Lauffläche 3a ausgebildet,
und der innere Ring 3 ist mit einer vorgegebenen Negativdifferenz
auf den zylindrischen Abschnitt 2b des Nabenrades 2 gepresst.
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An
dem äußeren Element 10 ist
integral ein Karosseriemontageflansch 10b ausgebildet,
und es hat doppelreihige äußere Laufflächen 10a und 10a an
seiner Innenumfangsfläche.
Doppelreihige Rollelemente 6 und 6 sind frei rollfähig zwischen
den doppelreihigen äußeren Laufflächen 10a, 10a und
den ihnen gegenüberliegenden
inneren Laufflächen 2a, 3a angeordnet.
Dichtungsbauelemente 8 und 9 sind an beiden Enden
des äußeren Element 10 angeordnet,
um ein Austreten von Fett zu verhindern, das in der Lagervorrichtung
enthalten ist, und um ein Eindringen von Regenwasser oder Staub
von draußen
in die Lagervorrichtung zu verhindern.
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Das
Nabenrad 2 besteht aus Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt
wie zum Beispiel S53C, das Kohlenstoff in 0,40 bis 0,80 Gewichts-%
enthält.
Die innere Lauffläche 2a des
außenseitigen
Dichtungsanliegeabschnitt, an dem das außenseitige Dichtungsbauelement 8 anliegt,
und der sich axial erstreckende zylindrische Abschnitt 2b des
Nabenrades 2 sind mit einer gehärteten Schicht 11 (schraffiert
dargestellt) ausgebildet, die durch Hochfrequenzinduktionsabschreckung
auf eine Oberflächenhärte von
58 bis 64 HRC gehärtet
wurde. Das verbessert nicht nur das Reibungsminderungsverhalten
des Dichtungsanliegeabschnitts an der Basis des Radmontageflansches 4,
sondern verbessert auch die Langlebigkeit des Nabenrades 2,
indem eine ausreichende mechanische Festigkeit gegen die Drehbiegelast
verliehen wird, die auf den Radmontageflansch 4 wirkt.
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Der
innere Ring 3 hingegen besteht aus kohlenstoffreichem Chromlagerstahl,
wie zum Beispiel SUJ 2, und ist durch Abschrecken auf eine Härte von 58
bis 64 HRC durchgehärtet.
Das äußere Element 10 besteht
aus Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt, der 0,40 bis 0,80 Gewichts-%
Kohlenstoff enthält,
wie zum Beispiel S53C. Die doppelreihigen äußeren Laufflächen 10a und 10a sowie
die Innenumfangsfläche
an Enden, in die Dichtungsbauelemente 8 und 9 eingesetzt
werden, sind durch Hochfrequenzinduktionsabschrecken auf eine Oberflächenhärte von
54 bis 64 HRC gehärtet.
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Das
Gleichlaufgelenk 20 umfasst ein äußeres Gelenkelement 21,
einen (nicht gezeigten) Gelenkinnenring, einen Käfig und Drehmomentübertragungskugeln.
Das äußere Gelenkelement 21 umfasst
einen napfförmigen
Mündungsabschnitt 22,
einen Schulterabschnitt 23, der eine Basis des Mündungsabschnitts 22 bildet,
und einen Schaftabschnitt 24, der sich axial von dem Schulterabschnitt 23 erstreckt.
Alle diese Elemente sind integral als eine einstückige Einheit ausgebildet.
Auf der Außenumfangsfläche des
Schaftabschnitts 24 ist eine Kerbverzahnung (ein Keilprofil) 24a ausgebildet,
das mit der Kerbverzahnung 2c des Nabenrades 2 zusammenpasst,
und ein Außengewinde 24b ist
am Ende des Schaftabschnitts 24 ausgebildet.
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Die
Kerbverzahnung 24a ist mit einem Schraubenwinkel ausgebildet,
der in einem vorgegebenen Winkel relativ zu seiner Achse ausgebildet
ist. Der Schaftabschnitt 24 des äußeren Gelenkelements 21 wird
in das Nabenrad 2 eingeschoben, bis der Schulterabschnitt 23 gegen
die Endfläche
des inneren Rings 3 stößt, wobei
die schraubenförmige
Kerbverzahnung 24a des Schaftabschnitts 24 in
die gerade Kerbverzahnung 2c des Nabenrades gepresst wird.
Dementsprechend wird eine zweckmäßige Vorbelastung
an die Passungsabschnitte der Kerbverzahnungen 2c und 24a angelegt.
Eine Sicherungsmutter 26 wird an der äußeren Endfläche des Nabenrades 2 mit
einer Platte 25 mit einem vorgegebenen Anzugsmoment befestigt,
und somit sind das Nabenrad 2 und das äußere Gelenkelement 21 axial
lösbar miteinander
verbunden.
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Die
Basis des Schaftabschnitts 24 ist mit einem vorgegebenen
radialen Spalt in das Nabenrad 2 eingesetzt. Dementsprechend
wird das Nabenrad 2 an der Basis des Schaftabschnitts 24 mit
einem zylindrischen Kontakt dazwischen gestützt, wodurch die Steifigkeit
des Nabenrades 2 erhöht
werden kann. Das äußere Gelenkelement 21 besteht
aus Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt, der 0,40 bis 0,80 Gewichts-%
Kohlenstoff enthält,
und eine Region des äußeren Gelenkelements 21 von
der Schulter 23 bis zur Basis des Schaftes 24,
die (nicht gezeigte) Hebenuten enthält, die im Innenumfang des
Mündungsabschnitts 22 ausgebildet
sind, ist durch Frequenzinduktionshärtung auf eine Oberflächenhärte von
58 bis 64 HRC gehärtet.
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Wie
in einer vergrößerten Ansicht
in 2 gezeigt, ist gemäß der vorliegenden Erfindung
ein ringförmiger
Vorsprung 12 an der Außenumfangsfläche des
zylindrischen Abschnitts 2b des Nabenrades 2 an
dessen Ende ausgebildet, und eine entsprechende ringförmige Ausnehmung 13 mit
einer geringfügig
größeren Differenz
in der Höhe
als die des Vorsprungs 12 ist an der Innenumfangsfläche des
inneren Rings 3 an dessen innenseitigem Ende ausgebildet.
Dementsprechend wird der innere Ring 3 mit einer vorgegebenen
Negativdifferenz von 10 bis 50 μm auf
den zylindrischen Abschnitt 2b – über den Vorsprung 12 hinweg – gepresst,
wobei der Vorsprung 12 elastisch verformt wird, bis die
kleinere Endfläche des
inneren Rings 3 gegen die Schulter 2d des Nabenrades 2 stößt. Somit
gelangt der Vorsprung 12 des Nabenrades 2 in Eingriff
mit der Ausnehmung 13 des inneren Rings 3, und
der innere Ring 3 wird auf dem Nabenrad 2 mit
einem axialen Spalt von 0 bis 100 μm befestigt. In diesem Fall
ist vorgesehen, dass die innenseitige Endfläche des inneren Rings 3 von der
Endfläche
des zylindrischen Abschnitts 2b des Nabenrades 2 hervorragt.
Das heißt,
es ist vorgesehen, dass der axiale Spalt zwischen der Ausnehmung 13 und
dem Vorsprung 12 kleiner ist als der Betrag des Vorsprungs
der innenseitigen Endfläche
des inneren Rings 3, der von der Endfläche des zylindrischen Abschnitts 2b des
Nabenrades 2 hervorsteht, nachdem die außenseitige
Endfläche
des inneren Rings 3 mit dem Schulterabschnitt 2d des
Nabenrades 2 in Berührung
gebracht wurde.
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Wie
in der vergrößerten Ansicht
von 3(a) gezeigt, wird der ringförmige Vorsprung 12 des
zylindrischen Abschnitts 2b des Nabenrades 2 durch Schleifen
dergestalt ausgebildet, dass er eine Differenz in der Höhe 2·H1 von
60 bis 120 μm
in seinem Durchmesser relativ zum äußeren Durchmesser des zylindrischen
Abschnitts 2b, auf dem der innere Ring 3 sitzt,
aufweist. Im Gegensatz dazu wird, wie in der vergrößerten Ansicht
von 3(b) gezeigt, die ringförmige Ausnehmung 13 des
inneren Rings 3 nach dem Härten durch Abschrecken mittels
Schleifen so ausgebildet, dass sie eine Differenz in der Höhe 2·H2 von
mindestens 120 μm
in ihrem Durchmesser relativ zu ihrem Innendurchmesser aufweist
(H1 ≤ H2).
Da die Differenz in der Höhe
2·H2
der Ausnehmung 13 so eingestellt ist, dass sie geringfügig größer ist
als die des Vorsprungs 12, ist es möglich, einen ausreichend großen Bereich
der Endfläche
des inneren Rings 3, d.h. eine Stoßfläche zwischen dem inneren Ring 3 und
dem Schulterabschnitt 23 des äußeren Gelenkelements 21,
zu erhalten, und somit ist es auch möglich, ihren Verschleiß und die Geräuschentwicklung
zu verringern, weil der Lagerdruck zwischen ihnen verringert wird.
Eine Distanz L1 von dem Schulterabschnitt 2d des Nabenrades 2 zu
dem Vorsprung 12 wird so eingestellt, dass sie so groß ist wie – oder geringfügig größer ist
als – eine
Distanz L2 von der kleineren Endfläche 3b des inneren
Rings 3 zu der Ausnehmung 13 (L1 ≥ L2).
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Da
der Vorsprung 12 und die Ausnehmung 13 durch Schleifen
ausgebildet werden, nachdem der zylindrische Abschnitt 2b des
Nabenrades 2 und der innere Ring 3 gehärtet wurden,
es ist in diesem Fall möglich,
ihre Abmessungen innerhalb vorgegebener Bereiche exakt zu bestimmen
und eine plastische Verformung des Vorsprungs 12 während des
Aufpressens des inneren Rings 3 zu verhindern. Der innere
Ring 3 kann über
den Vorsprung 12 dank dessen elastischer Verformung geschoben
werden, ohne dass eine große
Umfangsspannung in dem inneren Ring 3 auftritt, und kann
auf den zylindrischen Abschnitt 2b des Nabenrades 2 gepresst
werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der innere Ring 3 auf den zylindrischen
Abschnitt 2b des Nabenrades 2 gepresst werden,
wobei ein axial verschiebbarer geringfügiger Spalt zwischen ihnen
aufgrund der Eingriffnahme des Vorsprungs 12 und der Ausnehmung 13 des
inneren Rings 3 bleibt, nachdem der innere Ring 3 auf
den zylindrischen Abschnitt 2b des Nabenrades 2 gepresst
wurde. Somit kann verhindert werden, dass der innere Ring 3 axial verschoben
wird, und dementsprechend kann verhindert werden, dass die Lippe
der innenseitigen Dichtung 9 von ihrer Gleitfläche herunterrutscht
und in einen Raum zwischen der inneren Lauffläche 3a des inneren Rings 3 und
dem Rollelement 6 fällt,
bevor die Lagervorrichtung transportiert wird oder bevor die Lagervorrichtung
bei einem Automobilhersteller an dem Gleichlaufgelenk 20 montiert
wird. Da die Gleichlaufgelenk 20 durch Anziehen der Mutter 26 befestigt
wird, nachdem es an der Lagervorrichtung montiert wurde, kann der
geringfügig
verschobene innere Ring 3 in seine Ausgangsposition zurückgeschoben
werden, und somit kann die Vorbelastung des Lagers auf dem anfänglich eingestellten
Wert beibehalten werden. Ähnlich
der Lagervorrichtung vom Schwenkverstemmtyp wird keine große Umfangsspannung
in dem inneren Ring 3 hervorgerufen, und somit kann die
Langlebigkeit der Lagervorrichtung verbessert werden.
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Es
können
noch weitere Mittel zum Montieren des inneren Rings 3 auf
dem Nabenrad 2 mit einer begrenzten axialen Verschiebung
des Rings in Betracht gezogen werden. Zum Beispiel können Mittel
in Betracht gezogen werden, mit denen mehrere Grate durch plastisches
Verformen des Außenendumfangs
des zylindrischen Abschnitts des Nabenrades, d. h. sogenannte Verkerbungen,
ausgebildet werden, um den inneren Ring zu befestigen, nachdem dieser
in seinen Sitz gepresst wurde, wobei eine Ausnehmung in dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades ausgebildet wird, oder Mittel, die den
inneren Ring, in dem eine ringförmige
Ausnehmung ausgebildet ist, den zylindrischen Abschnitt des Nabenrades,
in dem eine ringförmige
Nut ausgebildet ist, und einen Sprengring umfassen, der dafür konfiguriert
ist, in der ringförmigen
Ausnehmung und der ringförmigen
Nut aufgenommen zu werden, um den inneren Ring relativ zu dem zylindrischen
Abschnitt des Nabenrades axial zu befestigen.
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Bei
dem erstgenannten Mittel ist es schwierig, die Größe der Grate
gleichmäßig zu gestalten, und
somit wird befürchtet,
dass der innere Ring von dem zylindrischen Abschnitt des Nabenrades
herunterrutscht, wenn die Grate zu klein sind, und dass andererseits
die Grate einen negativen Einfluss auf den inneren Ring ausüben, wenn
die Grate zu groß sind. Andererseits
ist es bei dem letztgenannten Mittel schwierig, die Ausnehmung und
die Nut auszubilden und den inneren Ring und das Nabenrad mittels
des Sprengrings zu montieren, wodurch die Herstellungskosten für die Lagervorrichtung
steigen. Dementsprechend ist klar, dass die vorliegende Erfindung diesen
Mitteln in Festigkeit, Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Herstellungskosten überlegen
ist.
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Obgleich
in den Zeichnungen eine Lagervorrichtung vom Typ der sogenannten
dritten Generation gezeigt ist, bei der die innere Lauffläche 2a direkt auf
der Außenumfangsfläche des
Nabenrades ausgebildet ist, versteht es sich, dass die vorliegende
Erfindung nicht auf einen solchen Typ der dritten Generation beschränkt ist
und auch auf den Typ der ersten und der zweiten Generation angewendet
werden kann, bei denen ein Paar innerer Ringe auf den sich axial
erstreckenden zylindrischen Abschnitt des Nabenrades gepresst sind.
Und obgleich ein doppelreihiges Schrägkugellager mit Kugeln 6 und 6 als
Rollelemente gezeigt ist, kann an dessen Stelle zum Beispiel auch
ein doppelreihiges Kegelwälzlager
mit konischen Walzen als Rollelemente verwendet werden.
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Anwendbarkeit in der Industrie
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Die
vorliegende Erfindung auf die Lagervorrichtung für ein Rad eines Fahrzeugs der
ersten, zweiten und dritten Generation angewendet werden, wobei
der innere Ring auf den zylindrischen Abschnitt des Nabenrades gepresst
ist.
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Die
vorliegende Erfindung wurde anhand der bevorzugten Ausführungsform
beschrieben. Dem Durchschnittsfachmann fallen beim Studieren und Verstehen
der obigen detaillierten Beschreibung sicher Modifikationen und Änderungen
ein. Es ist beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung so ausgelegt
wird, dass sie alle derartigen Änderungen
und Modifikationen beinhaltet, insofern sie in den Geltungsbereich
der angehängten
Ansprüche
oder ihrer Äquivalente
fallen.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Lagervorrichtung für ein Rad
eines Fahrzeugs, die Folgendes umfasst: ein äußeres Element (10),
das mit doppelreihigen äußeren Laufflächen (10a, 10a)
an seiner Innenumfangsfläche
ausgebildet ist; ein inneres Element (1), das ein Nabenrad
(2) und einen inneren Ring (3) enthält; doppelreihige
Rollelemente (6, 6), die frei rollfähig zwischen
der äußeren und
der inneren Lauffläche
(10a, 10a; 2a, 3a) des äußeren bzw. des
inneren Elements (10 und 1) mit Käfigen (7)
angeordnet sind, und ein äußeres Gelenkelement
(21), das ein Gleichlaufgelenk (20) bildet, dadurch
gekennzeichnet: dass ein ringförmiger
Vorsprung (12) an der Außenumfangsfläche an einem
innenseitigen Ende des zylindrischen Abschnitts (2b) des
Nabenrades (2) ausgebildet ist, dass eine ringförmige Ausnehmung
(13) an der Innenumfangsfläche an dem innenseitigen Ende
des inneren Rings (3) ausgebildet ist, wobei die ringförmige Ausnehmung
(13) dem ringförmigen
Vorsprung (12) entspricht und eine Differenz in der Höhe aufweist,
die geringfügig
größer ist als
die des ringförmigen
Vorsprungs (12), und dass der innere Ring (3)
auf den zylindrischen Abschnitt (2b) des Nabenrades (2)
gepresst ist, wobei die Ausnehmung (13) durch den Vorsprung
(12) in Eingriff genommen wird, wobei eine außenseitige
Endfläche (3b)
des inneren Rings (3) gegen einen Schulterabschnitt (2d)
an dem zylindrischen Abschnitt (2b) des Nabenrades (2)
stößt, und
wobei die innenseitige Endfläche
des inneren Rings (3) in Richtung der Innenseite von der
innenseitigen Endfläche
des zylindrischen Abschnitts (2b) des Nabenrades (2)
hervorsteht.