-
TECHNISCHES GEBIET
-
Die
Erfindung betrifft im Allgemeinen Zusammensetzungen, die sich zur
Verwendung als Schmiermittel, insbesondere zu Verwendung als Gleitbahn-Schmiermittel,
eignen.
-
STAND DER TECHNIK
-
Eine
Gleitbahn ist eine mechanische Führung, die einer Werkzeugmaschine
eine Spurfläche verleihen soll, die unabhängig
vom Ausmaß der Bewegung unter Belastung stabil ist (d.
h. minimale Biegung) und eine beständige Oberflächenbeschaffenheit
für konstante Reibungskräfte aufweist. Maschinenbauer
haben diese Design-Ziele erfüllt, indem sie Gleitbahnen
in verschiedenen Konfigurationen (horizontal, vertikal, gewinkelt) konstruierten
und sie aus mehreren verschiedenen Materialien herstellten (Eisen,
Stahl oder Kunststoff). Werkzeugmaschinen müssen oft Gegenstände
mit sehr feinen Toleranzen herstellen, beispielsweise ist die Toleranz bei
der Herstellung einer Nockenwelle nur etwa 1 Mikron. Zu diesem Zweck
muss die Werkzeugmaschine genau positioniert werden. Gleitbahn-Schmiermittel
werden zum Schmieren der Oberfläche verwendet, auf der die
Werkzeugmaschine befestigt wird, damit die erforderliche Positionierung
erleichtert wird. Dadurch wird die Leistung der Gleitbahn maximiert.
-
In
typischen Anwendungen, wie Hydraulik-Außenmontagen, können
Werkzeugmaschinen mit verschmutztem Wasser in Kontakt kommen, was
die Maschinenleistung beeinträchtigen kann. Bei Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzungen
wird eine gute Wassertrennung ernstlich benötigt. Im Stand
der Technik werden gewöhnlich demulgierende Additive (oder
Demulgatoren), wie Copolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid eingesetzt,
so dass die Demulgierbarkeit eines Schmiermittels verbessert wird.
In einigen Gleitbahn-Schmiermitteln im Stand der Technik sind die
Demulgatoren eher nicht vollständig löslich, was
zu störenden Präzipitaten führt, die
die Werkzeugmaschinen zusetzen können.
-
In
einer Reihe von Patentveröffentlichungen und Anmeldungen,
d. h.
US 2006/0289337 ,
US2006/0201851 ,
US2006/0016721 ,
US2006/0016724 ,
US2006/0076267 ,
US2006/020185 ,
US2006/013210 ,
US2005/0241990 ,
US2005/0077208 ,
US2005/0139513 ,
US2005/0139514 ,
US2005/0133409 ,
US2005/0133407 ,
US2005/0261147 ,
US2005/0261146 ,
US2005/0261145 ,
US2004/0159582 ,
US7018525 ,
US7083713 , US Anmeldung mit den laufenden
Nr. 11/400570, 11/535165 und 11/613936, die hiermit durch Bezugnahme
aufgenommen sind, wird ein alternatives Kohlenwasserstoff-Produkt,
beispielsweise ein Fischer-Tropsch-Basisöl, aus einem Verfahren
erzeugt, in dem die Beschickung eine wachsartige Beschickung ist,
die aus einer Fischer-Tropsch-Synthese gewonnen wird. Das Verfahren
umfasst einen vollständigen oder partiellen Hydroisomerisations-Entwachsungsschritt,
wobei ein Doppelfunktionskatalysator oder ein Katalysator, der Paraffine
selektiv isomerisieren kann, verwendet wird. Die Hydroisomerisationsentwachsung
wird erzielt, indem die wachsartige Beschickung in einer Isomerisationszone
mit einem Hydroisomerisationskatalysator unter Hydroisomerisationsbedingungen
zusammengebracht wird.
-
Die
Fischer-Tropsch-Syntheseprodukte können durch gut bekannte
Verfahren erhalten werden, wie beispielsweise die kommerzielle SASOL
® Fischer-Tropsch-Schlammphasen-Technologie,
das kommerzielle SHELL
® Mitteldestillatsynthese(SMDS)-Verfahren,
oder durch das nicht-kommerzielle EXXON
® Advanced Gas
Umwandlungsverfahren (AGC-21). Einzelheiten dieser und anderer Verfahren
sind beispielsweise beschrieben in
EP-A-776959 ,
EP-A-668342 ;
U.S.
Patent Nr. 4,943,672 ,
5,059,299 ,
5,733,839 , und RE39073 ; und
US Patentveröffentlichung
Nr. 2005/0227866 ,
WO-A-9934917 ,
WO-A-9920720 und
WO-A-05107935 .
Das Fischer-Tropsch-Syntheseprodukt umfasst gewöhnlich
Kohlenwasserstoffe mit 1 bis 100, oder sogar mehr als 100 Kohlenstoffatomen,
und umfasst gewöhnlich Paraffine, Olefine und oxygenierte
Produkte. Fischer Tropsch ist ein praktikables Verfahren, mit dem
man saubere alternative Kohlenwasserstoffprodukte erzeugt.
-
Es
besteht Bedarf an einer neuen Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
mit hervorragender Demulgierbarkeit, die alternative Kohlenwasserstoff-Produkte
enthält.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
In
einem Aspekt betrifft die Erfindung eine Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung,
umfassend: a) ein Basisöl, das mindestens ein isomerisiertes
Basisöl mit fortlaufenden Anzahlen von Kohlenstoffatomen
und weniger als 10 Gewichtsprozent napthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M
umfasst, b) 0,001 bis 10 Gewichtsprozent von mindestens einem Additiv,
ausgewählt aus einem Additivpaket, einem Oxidationsinhibitor,
einem Hochdruckmittel, einem Reibungsmodifikator, einem Adhäsionsadditiv,
einem Verschleißhemmer, einem Metallpassivator, einem Antischaummittel,
einem Demulgator und deren Gemischen; wobei die Schmiermittel-Zusammensetzung
eine so große Menge isomerisiertes Basisöl enthält,
dass sich die Zusammensetzung in weniger als 60 min von Wasser trennt,
wie es gemäß ASTM D-1401-2002 gemessen
wird. In einer Ausführungsform ist diese hinreichende Menge
95 bis 99,999 Gewichtsprozent.
-
In
einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Demulgieren
eines Gleitbahn-Schmiermittels, wobei das Verfahren umfasst das
Zugeben zu einem Basisöl, das gewöhnlich zur Herstellung
des Gleitbahn-Schmiermittels verwendet wird, eine so große
Menge isomerisiertes Basisöl, dass sich das Schmiermittel
in weniger als 60 min von Wasser trennt, wie es gemäß ASTM
D-1401-2002 gemessen wird, wobei das isomerisierte Basisöl
fortlaufende Zahlen von Kohlenstoffatomen und weniger als 10 Gewichtsprozent
naphthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M enthält
und wobei das typische Basisöl ein Mineralöl,
ein Oligomer eines Alphaolefins, ein Ester, ein synthetisches Kohlenwasserstofföl
und Gemische davon ist.
-
In
einem weiteren Aspekt wird ein weiteres Verfahren zum Demulgieren
eines Gleitbahn-Schmiermittels bereitgestellt, wobei das Verfahren
umfasst das Herstellen eines Basisöls, das eine so große
Menge eines isomerisierten Basisöls umfasst, dass sich
das Schmiermittel in weniger als 60 min von Wasser trennt, wie es gemäß ASTM
D-1401-2002 gemessen wird, wobei das isomerisierte Basisöl
fortlaufende Anzahlen Kohlenstoffatome und weniger als 10 Gewichtsprozent
naphthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M aufweist.
-
GENAUE BESCHREIBUNG
-
Die
folgenden Begriffe werden in der Beschreibung verwendet und haben
wenn nicht anders angegeben die folgenden Bedeutungen.
-
Verbesserte
Demulgierbarkeit (Demulgierungsleistung) steht für die
Fähigkeit eines Öls, sich von Wasser zu trennen.
Der bewährte Test zur Bewertung der Fähigkeit
eines Industrieöls, sich von Wasser zu trennen, ist ASTM
D 1401. In diesem Test werden 40 ml Öl mit 40
ml Wasser bei 54°C gemischt, und die Zeit, die die restultierende
Emulsion benötigt, um auf 3 ml oder weniger zu reduzieren
(was als vollständige Trennung angesehen wird) wird aufgezeichnet.
Erfolgt keine vollständige Trennung, wird das Volumen von Öl,
Wasser und vorhandener Emulsion aufgezeichnet.
-
Wie
hier verwendet kann ”Gleitbahn” austauschbar verwendet
werden mit ”Gleitbahn” oder ”Gleit-Bahn”,
und ”Gleitbahn-Schmiermittel” kann austauschbar
verwendet werden mit ”Gleitbahn-Zusammensetzung” oder ”Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung”.
-
”Von
Fischer-Tropsch hergeleitet” bedeutet, dass das Produkt,
die Fraktion oder die Beschickung aus einer Stufe des Fischer-Tropsch-Verfahrens
stammt oder dort produziert wird. Wie hier verwendet kann ”Fischer-Tropsch
Basisöl” austauschbar mit ”FT Basisöl”, ”FTBO”, ”GTL
Basisöl” (GTL: gas-to-liquid), oder ”von Fischer-Tropsch
hergeleitetes Basisöl” verwendet werden.
-
Wie
hier verwendet steht, ”isomerisiertes Basisöl” für
ein Basisöl, das durch Isomerisation einer wachsartigen
Beschickung hergestellt wird.
-
Wie
hier verwendet, umfasst eine ”wachsartige Beschickung” mindestens
40 Gewichtsprozent n-Paraffine. In einer Ausführungsform
umfasst die wachsartige Beschickung mehr als 50 Gewichtsprozent
n-Paraffine. In einer weiteren Ausführungsform umfasst
sie mehr als 75 Gewichtsprozent n-Paraffine. In einer Ausführungsform
hat die wachsartige Beschickung auch sehr niedrige Mengen Stickstoff
und Schwefel, beispielsweise weniger als insgesamt 25 ppm Stickstoff
und Schwefel zusammen oder in anderen Ausführungsformen
weniger als 20 ppm. Beispiele für wachsartige Beschickungen
umfassen Paraffingatsche, entölte Paraffingatsche, raffinierte
Nachlauföle, Wachs-Schmiermittelraffinate, n-Paraffin-Wachse,
NAO-Wachse, Wachse, hergestellt in Chemiefabrikverfahren, Wachse,
die von entöltem Petroleum hergeleitet sind, mikrokristalline
Wachse, Fischer-Tropsch-Wachse, und Gemische davon. In einer Ausführungsform
haben die wachsartigen Beschickungen einen Pourpunkt größer
50°C. In einer anderen Ausführungsform ist er
größer 60°C.
-
”Kinematische
Viskosität” ist eine Messung des Strömungswiderstandes
eines Fluids unter Schwerkraft in mm2/s,
bestimmt durch ASTM D445-06.
-
”Viskositätsindex” (VI)
ist eine empirische, einheitslose Zahl, die die Auswirkung der Temperaturänderung
auf die kinematische Viskosität des Öls angibt.
Je höher der VI eines Öls ist, desto niedriger
ist sein Bestreben, die Viskosität mit der Temperatur zu ändern.
Der Viskositätsindex wird gemäß ASTM
D 2270-04 gemessen.
-
Der
Simulator für die apparente Kaltstartviskosität
(CCS VIS) ist eine Messung in Millipascalsekunden, mPa·s,
womit die viskosimetrischen Eigenschaften von Schmiermittelbasisölen
unter niedriger Temperatur und hoher Scherung gemessen werden. CCS
VIS wird mittels ASTM 0 5293-04 bestimmt.
-
Die
Siedebereichsverteilung von Basisöl in Gewichtsprozent
wird durch simulierte Destillation (SIMDIS) gemäß ASTM
D 6352-04, ”Boiling Range Distribution of Petroleum
Distillates in Boiling Range from 174 to 700°C by Gas Chromatography” bestimmt.
-
”Noack-Flüchtigkeit” ist
definiert als diejenige Masse Öl, ausgedrückt
in Gewichtsprozent, die verloren geht, wenn das Öl bei
250°C mit einem dadurch strömenden konstanten
Luftstrom für 60 min erwärmt wird, was gemäß ASTM
D5800-05, Verfahren B gemessen wird.
-
Mit
der Brookfield-Viskosität wird die interne Fluid-Reibung
eines Schmiermittels bei Kaltstartbetrieb bestimmt, die mittels ASTM
D 2983-04 gemessen werden kann.
-
”Pourpunkt” ist
eine Temperaturmessung, bei der eine Basisöl-Probe unter
bestimmten sorgfältig gesteuerten Bedingungen zu fließen
beginnt, was gemäß ASTM D 5950-02 bestimmt
werden kann.
-
”Selbstentzündungstemperatur” ist
diejenige Temperatur, bei der sich ein Fluid spontan bei Kontakt
mit Luft selbst entzündet, was gemäß ASTM
659-78 bestimmt werden kann.
-
”Ln” steht
für den natürlichen Logarithmus zur Basis ”e.”
-
”Traktionskoeffizient” ist
ein Indikator für intrinsische Schmiermitteleigenschaften,
ausgedrückt als das dimensionslose Verhältnis
der Reibungskraft F und der Normalkraft N, wobei die Reibung die
mechanische Kraft ist, die sich einer Bewegung widersetzt, oder
eine Bewegung zwischen gleitenden oder rollenden Oberflächen
behindert. Der Traktionskoeffizient lässt sich mit einem
MTM Traktions-Messsystem von PCS Instruments, Ltd. messen, das mit
einer polierten Kugel mit 19 mm Durchmesser (SAE AISI 52100 Stahl)
konfiguriert ist, die bei 220 angewinkelt ist, zu einer polierten
flachen Scheibe mit 46 mm Durchmesser (SAE AISI 52100 Stahl)
messen. Stahlkugel und Scheibe werden unabhängig mit 3
m/s mittlerer Rollgeschwindigkeit, 40% Gleit-Rollverhältnis
und 20 Newton Last gemessen. Das Rollverhältnis ist definiert
als die Differenz der Gleitgeschwindigkeit zwischen Kugel und Scheibe,
dividiert durch die mittlere Geschwindigkeit von Kugel und Scheibe,
d. h. Rollverhältnis = (Geschw.1 – Geschw.2)/((Geschw.1
+ Geschw.2) – /2).
-
”Fortlaufende
Anzahlen Kohlenstoffatome”, wie es hier verwendet wird,
bedeutet, dass das Basisöl Kohlenwasserstoff-Moleküle
enthält, deren Anzahl Kohlenstoffatome über einen
Bereich verteilt ist, der auch jede Zahl von Kohlenstoffatom-Anzahlen
zwischen den angegebenen Grenzen aufweist. Das Basisöl
kann beispielsweise Kohlenwasserstoff-Moleküle im Bereich
von C22 bis C36 oder C30 bis C60 mit jeder Anzahl Kohlenstoffatome
dazwischen aufweisen. Die Kohlenwasserstoff-Moleküle des
Basisöls unterscheiden sich voneinander durch die fortlaufenden
Anzahlen Kohlenstoffatome, da die wachsartige Beschickung ebenfalls
fortlaufende Anzahlen Kohlenstoffatome aufweist. In der Fischer-Tropsch-Kohlenwasserstoff-Synthesereaktion
ist die Quelle für Kohlenstoffatome beispielsweise CO,
und die Kohlenwasserstoff-Moleküle werden jeweils ein Kohlenstoffatom
nach dem anderen aufgebaut. Von Rohöl hergeleitete wachsartige
Beschickungen haben fortlaufende Anzahlen Kohlenstoffatome. Im Gegensatz
zu einem Öl auf Polyalphaolefin(”PAO”)-Basis,
haben die Moleküle eines isomerisierten Basisöls
eine linearere Struktur und umfassen ein relativ langes Gerüst
mit kurzen Verzweigungen. Die klassische Lehrbuchbeschreibung eines
PAO ist ein sternenförmiges Molekül, und insbesondere
Tridecan ist als drei Decanmoleküle dargestellt, die an
einem Zentralpunkt miteinander verbunden sind. Ein sternenförmiges
Molekül ist zwar theoretisch, aber trotzdem haben die PAO-Moleküle
weniger und längere Verzweigungen als die Kohlenwasserstoff-Moleküle,
die das hier offenbarte Basisöl ausmachen.
-
”Moleküle
mit Cycloparaffin-Funktionalität” steht für
jedes Molekül, das eine monocyclische oder kondensierte
multizyklische gesättigte Kohlenwasserstoff-Gruppe ist
oder als einen oder mehrere Substituenten enthält.
-
”Moleküle
mit Monocycloparaffin-Funktionalität” steht für
jedes Molekül, das eine monocyclische gesättigte
Kohlenwasserstoff-Gruppe mit 3 bis 7 Ring-Kohlenstoffatomen ist
oder für ein Molekül, das mit einer einzelnen
monocyclischen gesättigten Kohlenwasserstoff-Gruppe mit
3 bis 7 Ring-Kohlenstoffatomen substituiert ist.
-
”Moleküle
mit Multicycloparaffin-Funktionalität” steht für
jedes Molekül, das eine kondensierte multicyclische gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit zwei oder mehreren kondensierten
Ringen ist, jedes Molekül, das mit einem oder mehreren
kondensierten multicyclischen gesättigten Kohlenwasserstoff-Ringgruppen
von zwei oder mehreren kondensierten Ringen kondensiert ist, oder
jedes Molekül, das mit mehr als einer monocyklischen gesättigten
Kohlenwasserstoff-Gruppe mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen substituiert
ist.
-
Moleküle
mit Cycloparaffin-Funktionalität, Moleküle mit
Monocycloparaffin-Funktionalität und Moleküle mit
Multicycloparaffin-Funktionalität sind beschrieben als
Gewichtsprozent und werden bestimmt durch eine Kombination von Feld-Ionisations-Massenspektroskopie
(FIMS), HPLC-UV für Aromaten, und Protonen-NMR für
Olefine, was weiter vollständig hier beschrieben ist.
-
Oxidator
BN misst die Reaktion eines Schmieröls in einer simulierten
Anwendung. Hohe Werte oder lange Zeiten zur Adsorption von einem
Liter Sauerstoff zeigen eine gute Stabilität. Oxidator
BN kann gemessen werden mit einer Sauerstoffabsorptionsvorrichtung
nach Dornte (
R. W. Dornte "Oxidation of White Oils," Industrial
und Engineering Chemistry, Vol. 28, Seite 26, 1936), unter
1 Atmosphäre reinem Sauerstoff bei 340°F, die Zeit
zur Absorption von 1000 ml O
2 durch 100
g Öl ist beschrieben. In dem Oxidator BN-Test wird 0,8
ml Katalysator pro 100 g Öl verwendet. Der Katalysator
ist ein Gemisch aus löslichen Metallnaphthenaten, das die Durchschnittsmetallanalyse
von gebrauchtem Motorgehäuseöl simuliert. Das
Additivpaket ist 80 Millimol Zinkbispolypropylenphenyldithiophosphat
pro 100 g Öl.
-
Molekulare
Charakterisierungen lassen sich durchführen mit Verfahren
des Standes der Technik, einschließlich Feldionisations-Massen-Spektroskopie
(FIMS) und n-d-M Analyse (ASTM D 3238-95 (2005
erneut zugelassen)). In FIMS wird das Basisöl charakterisiert
als Alkane und Moleküle mit unterschiedlichen Zahlen Ungesättigtheiten.
Die Moleküle mit verschiedenen Anzahlen Ungesättigtheiten
umfassen beispielsweise Cycloparaffine, Olefine und Aromaten. Sind
Aromaten in signifikanter Menge zugegen, lassen sie sich als 4-Ungesättigtheiten
identifizieren. Sind Olefine in signifikanten Mengen zugegen, lassen
sie sich als 1-Ungesättigtheiten identifizieren. Die Summe
von 1-Ungesättigtheiten, 2-Ungesättigtheiten,
3-Ungesättigtheiten, 4-Ungesättigtheiten, 5-Ungesättigtheiten
und 6-Ungesättigtheiten aus der FIMS-Analyse abzüglich
der Gewichtsprozent Olefine gemäß Protonen-NMR
und abzüglich der Gewichtsprozent Aromaten gemäß HPLC-UV
ergibt die Gesamt-Gewichtsprozent der Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität.
Wurde der Aromatengehalt nicht gemessen, war er wahrscheinlich kleiner
als 0,1 Gewichtsprozent und wurde nicht in die Berechnung auf die
Gesamt-Gewichtsprozent der Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität
aufgenommen. Die Gesamt-Gewichtsprozent der Moleküle mit
Cycloparaffin-Funktionalität ist die Summe der Gewichtsprozent
an Molekülen mit Monocycloparaffin-Funktionalität
und der Gewichtsprozent der Moleküle mit Multicycloparaffin-Funktionalität.
-
Die
Molekulargewichte werden gemäß ASTM D2503-92 (2002
erneut zugelassen) bestimmt. Das Verfahren verwendet die thermoelektrische
Messung des Dampfdrucks (VPO). Bei unzureichendem Probenvolumen
lässt sich ein alternatives Verfahren von ASTM
D2502-04 verwenden; und wenn dieses verwendet wurde, ist
dies angegeben.
-
Die
Dichte wird gemäß ASTM D4052-96 (2002
erneut zugelassen) bestimmt. Die Probe wird in ein oszillierendes
Probenrohr eingelassen, und die Änderung der Oszillationsfrequenz,
die durch die Veränderung der Masse des Rohrs verursacht
wird, wird zusammen mit den Kalibrierungsdaten zur Bestimmung der
Dichte der Probe verwendet.
-
Die
Gewichtsprozent Olefine können bestimmt werden durch Protonen-NMR
gemäß den hier angegebenen Schritten. In den meisten
Tests sind die Olefine herkömmliche Olefine, d. h. ein
verteiltes Gemisch aus solchen Olefin-Typen, bei denen Wasserstoffatome
an die Kohlenstoffatome der Doppelbindung gebunden sind, wie: alpha,
Vinyliden, cis, trans, und tri-substituiert, mit einem nachweisbaren
Allyl- zu Olefin-Integral-Verhältnis zwischen 1 und 2,5.
Steigt dieses Verhältnis über 3, zeigt es einen
höheren Prozentsatz an vorhandenen tri- oder tetra-substituierten
Olefinen an, so dass andere Annahmen auf dem Gebiet der Analyse
vorgenommen werden können, um die Anzahl der Doppelbindungen
in der Probe zu berechnen. Die Schritte sind wie folgt: A) Herstellen
einer Lösung von 5–10% Test-Kohlenwasserstoff
in Deuterochloroform. B) Aufnehmen eines normalen Protonenspektrums
von mindestens 12 ppm Spektralbreite und genaues Verzeichnen der
Achse der chemischen Verschiebung (ppm), wobei das Gerät
einen so großen gain range besitzt, dass ein Signal erhalten
wird, ohne dass der Empfänger/ADC überlastet wird,
beispielsweise wenn ein 30°-Impuls angelegt wird, hat das
Gerät einen dynamischen Mindest-Signaldigitalisierungsbereich
von 65000. In einer Ausführungsform hat das Gerät
einen dynamischen Bereich von mindestens 260000. C) Messen der Integralintensitäten
zwischen: 6,0–4,5 ppm (Olefin); 2,2–1,9 ppm (Allyl);
und 1,9–0,5 ppm (gesättigt). D) Verwenden des
Molekulargewichts der Testsubstanz, bestimmt gemäß ASTM
D 2503-92 (2002 erneut zugelassen), Berechnen: 1. der mittleren
Molekülformel der gesättigten Kohlenwasserstoffe;
2. der mittleren Molekülformel der Olefine; 3. der Gesamt-Integralintensität
(= Summe sämtlicher Integralintensitäten); 4.
der Integralintensität je Proben-Wasserstoff (= Gesamtintegral/Anzahl
der Wasserstoffatome in der Formel); 5. der Anzahl der Olefin-Wasserstoffatome
(= Olefinintegral/Integral je Wasserstoff); 6. der Anzahl der Doppelbindungen
(= Olefin-Wasserstoff × Wasserstoffe in der Olefin-Formel/2);
und 7. der Gewichtsprozent Olefine durch Protonen-NMR = 100 × Anzahl
der Doppelbindungen × Anzahl der Wasserstoffatome in einem üblichen
Olefin-Molekül, dividiert durch die Anzahl der Wasserstoffatome
in einem üblichen Testsubstanzmolekül. In diesem
Test arbeiten die Gewichtsprozent Olefine gemäß Protonen-NMR
Berechnungsverfahren D besonders gut, wenn das Ergebnis der % Olefine
niedrig ist, d. h. kleiner als 15 Gewichtsprozent.
-
Die
Gewichtsprozent Aromaten in einer Ausführungsform kann
durch HPLC-UV gemessen werden. In einer Ausführungsform
wird der Test durchgeführt mit einem Hewlett Packard 1050
Series Quaternary Gradient-Hochleistungsflüssigkeitschromatographie(HPLC)-System,
gekoppelt mit einem HP 1050 Dioden-Array UV-Vis Detektor, der an
eine HP Chem-Station angeschlossen ist. Die Identifikation der einzelnen
Aromatenklassen in dem hochgesättigten Basisöl
kann auf der Basis des UV-Spektralmusters und der Elutionszeit vorgenommen
werden. Die Aminosäule, die für diese Analyse
verwendet wird, unterscheidet aromatische Moleküle vorwiegend
auf der Basis ihrer Ringzahl (oder Doppelbindungs-Zahl). Somit eluieren
die Moleküle mit einem Einzelring-Aromaten zuerst, gefolgt
von den polycyclischen Aromaten, und zwar in der Reihenfolge der steigenden
Anzahl Doppelbindungen pro Molekül. Für Aromaten
mit ähnlichem Doppelbindungs-Charakter eluieren solche,
die nur eine Alkylsubstitution am Ring aufweisen, früher
als solche mit einer naphthenischen Substitution. Eine eindeutige
Identifikation der verschiedenen aromatischen Basisöl-Kohlenwasserstoffe
aus ihren UV-Absorptionsspektren kann bewerkstelligt werden, wobei
man erkennt, dass ihre maximalen Elektronenübergänge
alle nach Rot verschoben sind, im Vergleich zu den reinen Modell-Verbindungs-Analoga,
und zwar in einem Ausmaß, das von der Menge der Alkyl-
oder Naphthen-Substitution am Ringsystem abhängt. Die Quantifizierung
der eluierenden aromatischen Verbindungen kann durch Integrieren
von Chromatogrammen vorgenommen werden, die aus Wellenlängen
erstellt werden, die für jede generelle Klasse von Verbindungen über
das geeignete Retentionszeitfenster für diesen Aromaten
optimiert werden. Die Grenzen des Retentionszeitfenster für
jede Aromatenklasse kann bestimmt werden, indem die einzelnen Absorptionsspektren der
eluierenden Verbindungen zu verschiedenen Zeiten manuell bewertet
werden und sie auf der Basis ihrer qualitativen Ähnlichkeit
zu Modellverbindungs-Absorptionsspektren der geeigneten Aromatenklasse
zugeordnet werden.
-
HPLC-UV
Kalibrierung. In einer Ausführungsform kann HPLC-UV zur
Identifikation von Klassen von aromatischen Verbindungen sogar bei
sehr niedrigen Mengen verwendet werden, beispielsweise absorbieren Multiring-Aromaten
gewöhnlich 10 bis 200 mal stärker als Einzelring-Aromaten.
Die Alkylsubstitution beeinträchtigt die Absorption um
20%. Die Integrationsgrenzen für die gemeinsam eluierenden
1-Ring und 2-Ring Aromaten bei 272 nm können durch das
Perpendicular Drop-Verfahren erstellt werden. Wellenlängenabhängige
Reaktionsfaktoren für jede allgemeine Aromatenklasse können
zuerst bestimmt werden durch Erstellen von Plots nach dem Beer'schen
Gesetz aus reinen Modell-Verbindungs-Gemischen, auf der Basis der
nächsten Spektral-Peak-Absorptionen zu den substituierten
Aromaten-Analoga. Gewichtsprozent-Konzentrationen von Aromaten können
berechnet werden, indem man annimmt, dass das mittlere Molekulargewicht
für jede Aromatenklasse ungefähr gleich dem mittleren
Molekulargewicht für die ganze Ölprobe ist.
-
NMR-Analyse.
In einer Ausführungsform können die Gewichtsprozente
sämtlicher Moleküle mit mindestens einer aromatischen
Funktion in dem gereinigten monoaromatischen Standard durch Langzeit-Kohlenstoff-13
NMR-Analyse bestätigt werden. Die NMR-Ergebnisse können
aus den % aromatischem Kohlenstoff zu den % aromatischen Molekülen
(die mit HPLC-UV und D 2007 übereinstimmen müssen)
hergeleitet werden, und zwar vor dem Hintergrund, dass 95–99%
der Aromaten in hochgesättigten Basisölen Einzelringaromaten
sind. In einem weiteren Test zur genauen Messung niedriger Mengen
sämtlicher Moleküle mit mindestens einer Aromatenfunktion
durch NMR kann das Standard D 5292-99 (2004 erneut
zugelassene)-Verfahren derart modifiziert werden, dass eine Kohlenstoff-Mindestempfindlichkeit
von 500:1 (gemäß ASTM Standardpraxis E
386) mit einem 15-Std. dauernden Lauf auf einem 400–500
MHz NMR mit einer 10–12 mm Nalorac-Sonde erhalten wird.
Acorn PC Integrations-Software kann zur Definition der Form der
Basislinie und einheitlichen Integration verwendet werden.
-
Das
Ausmaß der Verzweigung betrifft die Anzahl von Alkylverzweigungen
in Kohlenwasserstoffen. Die Verzweigung und die Verzweigungsposition
kann mittels Kohlenstoff-13 (13C) NMR gemäß dem
folgenden Neunstufenverfahren bestimmt werden: 1) Identifizieren
der CH-Verzweigungszentren und CH3 Verzweigungsterminationspunkte
mit der DEPT Impuls-Sequenz (Doddrell, D. T.; D. T. Pegg;
M. R. Bendall, Journal of Magnetic Resonance 1982, 48, 323ff).
2) Verifizieren des Fehlens von Kohlenstoffatomen, die mehrfache
Verzweigungen initialisieren (quaternäre Kohlenstoffatome),
mit der APT Impulssequenz (Patt, S. L.; J. N. Shoolery, Journal
of Magnetic Resonance 1982, 46, 535ff.). 3) Zuordnen der
verschiedenen Verzweigungs-Kohlenstoff-Resonanzen zu spezifischen
Verzweigungspositionen und Längen mittels tabellarisierter
und berechneter Werte des Standes der Technik (Lindeman,
L. P., Journal of Qualitative Analytical Chemistry 43, 1971 1245fF; Netzel,
D. A., et al., Fuel, 60, 1981, 307ff). 4) Schätzen
der relativen Verzweigungsdichte an verschiedenen Kohlenstoffpositionen
durch Vergleich der integrierten Intensität des spezifischen
Kohlenstoffs der Methyl-/Alkyl-Gruppe mit der Intensität
eines einzelnen Kohlenstoffatoms (gleich des/der Gesamtintegrals/Anzahl der Kohlenstoffatome
pro Molekül in dem Gemisch). Für die 2-Methyl-Verzweigung
wo sowohl das terminale als auch das Verzweigungs-Methyl an der
gleichen Resonanzposition vorkommen, wird die Intensität
durch 2 dividiert, bevor die Verzweigungsdichte abgeschätzt
wird. Wird die 4-Methyl-Verzweigungsfraktion berechnet und tabellarisiert,
wird ihr Beitrag zu den 4 + Methylen subtrahiert, so dass eine doppelte
Zählung umgangen wird, 5) Berechnen der mittleren Kohlenstoffzahl.
Die mittlere Kohlenstoffzahl wird bestimmt durch Dividieren des
Molekulargewichts der Probe durch 14 (dem Formelgewicht von CH2). 6) Die Anzahl der Verzweigungen pro Molekül
ist die Summe der in Schritt 4 ermittelten Summe der Verzweigungen.
7) Die Anzahl der Alkyl-Verzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome wird
berechnet aus der Anzahl der Verzweigungen pro Molekül
(Schritt 6) × 100/mittlere Kohlenstoffzahl. 8) Abschätzen
der Verzweigungszahl (BI) durch 1H NMR Analyse,
welche veranschaulicht wird als Prozentsatz des Methyl-Wasserstoffs
(Bereich der chemischen Verschiebung 0,6–1,05 ppm) vom
Gesamt-Wasserstoff, wie es durch NMR in der flüssigen Kohlenwasserstoff-Zusammensetzung
abgeschätzt wird. 9) Abschätzen der Verzweigungs-Nachbarschaft
(BP) durch 13C NMR, welches veranschaulicht
wird als Prozentsatz wiederkehrender Methylen-Kohlenstoffatome – die
sich 4 oder mehr Kohlenstoffatome von der Endgruppe oder einer Verzweigung
entfernt befinden (veranschaulicht durch ein NMR-Signal bei 29,9
ppm) von den Gesamt-Kohlenstoffatomen, wie es durch NMR in der flüssigen
Kohlenwasserstoff-Zusammensetzung bestimmt wird. Die Messungen können
mit jedwedem Fourier-Transformations-NMR-Spektrometer erfolgen,
das beispielsweise einen Magnet mit 7,0 T oder mehr aufweist. Nach
der Verifikation durch Massen-Spektrometrie-, UV- oder einer NMR-Untersuchung,
dass aromatische Kohlenstoffatome fehlen, kann die Spektralbreite
für die 13C NMR Studien auf den
Bereich des gesättigten Kohlenstoffs, 0–80 ppm
vs. TMS (Tetramethylsilan) eingeschränkt werden. Lösungen
von 25–50 Gewichtsprozent in Chloroform-d1 werden durch
30°-Impulse angeregt, gefolgt von einer 1,3 Sekunden (sec.)
dauernden Aufnahmezeit. Zur Minimierung nichteinheitlicher Intensitätsdaten
wird die Breitband-Protonen-Umkehrgatter-Entkopplung während
einer 6 sec. Verzögerung vor dem Anregungsimpuls und während
der Aufnahme verwendet. Die Proben werden mit 0,03 bis 0,05 M Cr
(acac)3 (tris(acetylacetonato)-chrom (III))
als Entspannungsmittel dotiert, so dass auf jeden Fall vollständige
Intensitäten beobachtet werden. Die DEPT- und APT-Sequenzen
können nach Beschreibungen in der Literatur mit geringfügigen
Abwandlungen durchgeführt werden, die in den Varian- oder
Bruker-Handbüchern beschrieben sind. DEPT ist Distortionless
Enhancement by Polarization Transfer (Verformungslose Steigerung durch
Polarisationstransfer). Die DEPT 45-Sequenz ergibt ein Signal sämtlicher Kohlenstoffatome,
die an Protonen gebunden sind. DEPT 90 zeigt nur CH-Kohlenstoffatome.
DEPT 135 zeigt CH und CH3 aufsteigend und
CH2 180° phasenverschoben (absteigend).
APT ist der Test auf gebundene Protonen, der im Stand der Technik
bekannt ist. Dieser ermöglicht, dass man sämtliche
Kohlenstoffatome sehen kann, jedoch bei aufsteigendem CH und CH3 sind quaternäre Kohlenstoffatome
und CH2 absteigend. Die Verzweigungseigenschaften
der Probe können durch 13C NMR
bestimmt werden, wenn man in den Berechnungen annimmt, dass die
ganze Probe isoparaffinisch ist. Der Gehalt an Ungesättigtheiten
kann durch Feldionisationsmassenspektroskopie (FIMS) gemessen werden.
-
In
einer Ausführungsform umfasst die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
mit hervorragender Demulgierbarkeit eine Anzahl an Komponenten,
beispielsweise wahlfreie Komponenten in einer Basisöl-Matrix
oder Basisöl-Gemischen.
-
Basisöl-Matrixkomponente:
In einer Ausführungsform umfasst das Basisöl oder
das Gemisch der Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung mindestes
ein isomerisiertes Basisöl, wobei das Produkt selbst, seine
Fraktion oder Beschickung aus einer Stufe durch Isomerisation einer
wachsartigen Beschickung aus einem Fischer-Tropsch-Verfahren (”aus
dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammende Basisöle”)
stammt oder in dieser produziert wird. In einer weiteren Ausführungsform
umfasst das Basisöl mindestens ein isomerisiertes Basisöl,
das aus einer im Wesentlichen paraffinischen Wachsbeschickung (”wachsartigen
Beschickung”) hergestellt wird.
-
Aus
dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammende Basisöle sind in
einer Reihe von Patentveröffentlichungen offenbart, wie
beispielsweise
U.S. Pat. Nr.
6080301 ,
6090989 und
6165949 , und US Patentveröffentlichung
Nr.
US2004/0079678A1 ,
US20050133409 ,
US20060289337 . Das Fischer-Tropsch-Verfahren
ist eine katalysierte chemische Reaktion, in der Kohlenmonoxid und
Wasserstoff in flüssige Kohlenwasserstoffe verschiedener
Formen umgewandelt werden, einschließlich eines leichten
Reaktionsproduktes und eines wachsartigen Reaktionsproduktes, die
jeweils im Wesentlichen paraffinisch sind.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
aufeinanderfolgende Anzahlen von Kohlenstoffatomen und weniger als
10 Gewichtsprozent naphthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M.
In einer weiteren Ausführungsform hat das aus einer wachsartigen
Beschickung hergestellte isomerisierte Basisöl eine kinematische
Viskosität bei 100°C zwischen 1,5 und 3,5 mm2/s.
-
In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
durch ein Verfahren hergestellt, bei dem die Hydroisomerisations-Entwachsung
bei solchen Bedingungen durchgeführt wird, dass ein Basisöl
folgendes aufweist: a) Gewichtsprozent sämtlicher Moleküle
mit mindestens einer aromatischen Funktionalität kleiner 0,30;
b) Gewichtsprozent sämtlicher Moleküle mit mindestens
einer Cycloparaffinfunktionalität größer
10; c) ein Verhältnis der Gewichtsprozent an Molekülen
mit Monocycloparaffin-Funktionalität zu den Gewichtsprozent
der Moleküle mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 20 und d) einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C.) + 80.
-
In
einer weiteren Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
aus einem Verfahren hergestellt, in dem das stark paraffinische
Wachs mit einem formselektiven Molekularsieb mit mittlerer Porengröße,
der eine Edelmetallhydrierungskomponente aufweist, und unter Bedingungen
von 600–750°F (315–399°C) hydroisomerisiert
wird. in dem Verfahren werden die Hydroisomerisationsbedingungen
derart kontrolliert, dass in der Wachsbeschickung die Umwandlung
der Verbindungen, die über 700°F (371°C)
sieden, zu Verbindungen, die unter 700°F (371°C)
sieden, zwischen 10 Gewichtsprozent und 50 Gewichtsprozent gehalten
wird. Ein erhaltenes isomerisiertes Basisöl hat zwischen
1,0 und 3,5 mm2/s kinematische Viskosität
bei 100°C und weniger als 50 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit.
Das Basisöl umfasst mehr als 3 Gewichtsprozent Moleküle
mit Cycloparaffinfunktionalität und weniger als 0,30 Gewichtsprozent
Aromaten.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
eine Noack-Flüchtigkeit, die niedriger ist als der Betrag,
der sich aus folgender Gleichung ergibt: 1000 × (kinematische
Viskosität bei 100°C)–2,7.
In einer weiteren Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl eine Noack-Flüchtigkeit, die niedriger
ist als der Betrag, der sich aus folgender Gleichung ergibt: 900 × (kinematische
Viskosität bei 100°C)–2,8.
In einer dritten Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl eine kinematische Viskosität bei 100°C
von > 1,808 mm2/s und eine Noack-Flüchtigkeit,
die niedriger ist als der Betrag, der sich aus folgender Gleichung
ergibt: 1,286 + 20 (kv100)–1,5 +
551,8 e–kv100, wobei kv100 die
kinematische Viskosität bei 100°C ist. In einer
vierten Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
weniger als 4,0 mm2/s kinematische Viskosität
bei 100°C, und zwischen 0 und 100 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit.
In einer fünften Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl zwischen 1,5 und 4,0 mm2/s
kinematische Viskosität und eine Noack-Flüchtigkeit,
die kleiner ist als die Noack-Flüchtigkeit, die durch die
folgende Gleichung berechnet wird: 160 – 40 (kinematische
Viskosität bei 100°C).
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
eine kinematische Viskosität bei 100°C im Bereich
von 2,4 und 3,8 mm2/s und eine Noack-Flüchtigkeit,
die kleiner ist als der Betrag, der durch folgende Gleichung definiert
wird: 900 × (kinematische Viskosität bei 100°C)–2,8 – 15). Für
kinematische Viskositäten im Bereich von 2,4 und 3,8 mm2/s liefert die Gleichung: 900 × (kinematische
Viskosität bei 100°C)–2,8 – 15)
eine niedrigere Noack-Flüchtigkeit als die Gleichung: 160 – 40
(kinematische Viskosität bei 100°C.)
-
In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
aus einem Verfahren hergestellt, in dem das hochparaffine Wachs
unter solchen Bedingungen hydroisomerisiert wird, dass das Basisöl
eine kinematische Viskosität bei 100°C von 3,6
bis 4,2 mm2/s, einen Viskositätsindex
größer 130, weniger als 12 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit,
und einen Pourpunkt kleiner –9°C hat.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
einen Anilinpunkt größer 200°F und ist
kleiner gleich eine Menge, definiert durch die Gleichung: 36 × Ln
(kinematische Viskosität bei 100°C, in mm2/s) + 200.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
eine Selbstentzündungstemperatur (AIT), die größer
ist als die AIT, die durch die folgende Gleichung definiert ist:
AIT in °C = 1,6 × (kinematische Viskosität bei
40°C, in mm2/s) + 300. In einer
zweiten Ausführungsform hat das Basisöl eine AIT
größer 329°C und einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C, in mm2/s) + 100.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
einen relativ niedrigen Traktionskoeffizient, sein Traktionskoeffizient
ist spezifisch kleiner als diejenige Menge, die durch die folgende
Gleichung berechnet wird: Traktionskoeffizient = 0,009 × Ln
(kinematische Viskosität in mm2/s) – 0,001,
wobei die kinematische Viskosität in der Gleichung die
kinematische Viskosität während der Traktionskoeffizient-Messung
ist und die zwischen 2 und 50 mm2/s liegt.
In einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
einen Traktionskoeffizient kleiner 0,023 (oder kleiner 0,021), wenn
er bei einer kinematischen Viskosität von 15 mm2/s und einem Gleit-Roll-Verhältnis
von 40% gemessen wird. In einer weiteren Ausführungsform
hat das isomerisierte Basisöl einen Traktionskoeffizient
kleiner 0,017, wenn er bei einer kinematischen Viskosität
von 15 mm2/s und einem Gleit-Roll-Verhältnis
von 40% gemessen wird. In einer weiteren Ausführungsform
hat das isomerisierte Basisöl einen Viskositätsindex
größer 150 und einen Traktionskoeffizient kleiner
0,015, wenn er bei einer kinematischen Viskosität von 15
mm2/s und einem Gleit-Roll-Verhältnis
von 40% gemessen wird.
-
In
einigen Ausführungsformen zeigt das isomerisierte Basisöl
mit niedrigen Traktionskoeffizienten auch eine höhere kinematische
Viskosität und höhere Siedepunkte. In einer Ausführungsform
hat das Basisöl einen Traktionskoeffizient kleiner 0,015,
und einen 50 Gewichtsprozent-Siedepunkt größer
565°C (1050°F). In einer weiteren Ausführungsform
hat das Basisöl einen Traktionskoeffizient kleiner 0,011
und einen 50 Gewichtsprozent-Siedepunkt gemäß ASTM
D 6352-04 größer 582°C (1080°F).
-
In
einigen Ausführungsformen zeigt das isomerisierte Basisöl
mit niedrigen Traktionskoeffizienten auch einzigartige Verzweigungseigenschaften
gemäß NMR, wie einen Verzweigungsindex kleiner
gleich 23,4, eine Verzweigungsnachbarschaft größer
gleich 22,0, und einen Freier-Kohlenstoffindex zwischen 9 und 30.
In einer Ausführungsform hat das Basisöl mindestens
4 Gewichtsprozent naphthenischen Kohlenstoff, in einer weiteren
Ausführungsform mindestens 5 Gewichtsprozent naphthenischen
Kohlenstoff gemäß n-d-M Analyse nach ASTM
D 3238-95 (2005 erneut zugelassen).
-
In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
in einem Verfahren hergestellt, wobei das Zwischenölisomerat
paraffinische Kohlenwasserstoff-Komponenten umfasst, und wobei das
Ausmaß der Verzweigung kleiner als 7 Alkyl-Verzweigungen
pro 100 Kohlenstoffatome ist und wobei das Basisöl paraffinische
Kohlenwasserstoff-Komponenten umfasst, bei denen das Ausmaß der
Verzweigung kleiner als 8 Alkyl-Verzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome
ist und weniger als 20 Gewichtsprozent an der 2-Position vorliegen.
In einer Ausführungsform hat das FT Basisöl einen
Pourpunkt kleiner –8°C; mindestens 3,2 mm2/s kinematische Viskosität bei
100°C; und einen Viskositätsindex, der größer
ist als der Viskositätsindex, der durch die folgende Gleichung
berechnet wird: –22 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C.) + 132.
-
In
einer Ausführungsform umfasst das Basisöl mehr
als 10 Gewichtsprozent und weniger als 70 Gewichtsprozent Gesamtmoleküle
mit Cycloparaffin-Funktionalität und ein Verhältnis
der Gewichtsprozent Moleküle mit Monocycloparaffin-Funktionalität
zu den Gewichtsprozent der Moleküle mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 15.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
ein mittleres Molekulargewicht zwischen 600 und 1100, und einen
durchschnittlichen Grad an Verzweigung in den Molekülen
zwischen 6,5 und 10 Alkyl-Verzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome.
In einer weiteren Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl eine kinematische Viskosität zwischen
etwa 8 und etwa 25 mm2/s und einen durchschnittlichen
Grad an Verzweigung in den Molekülen zwischen 6,5 und 10
Alkyl-Verzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome.
-
In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
aus einem Verfahren erhalten, in dem das hochparaffine Wachs bei
einem Wasserstoff-Beschickungs-Verhältnis von 712,4 bis
3562 Liter H2/Liter Öl hydroisomerisiert
wird, damit das Basisöl mehr als insgesamt 10 Gewichtsprozent
Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität, und
ein Verhältnis der Gewichtsprozent Moleküle mit
Monocycloparaffin-Funktionalität zu den Gewichtsprozent
Molekülen mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 15 erhält. In einer weiteren Ausführungsform
hat das Basisöl einen Viskositätsindex, der größer
ist als der Betrag, der durch die folgende Gleichung definiert ist:
28 × Ln (kinematische Viskosität bei 100°C)
+ 95. In einer dritten Ausführungsform umfasst das Basisöl
weniger als 0,30 Gewichtsprozent Aromaten; mehr als 10 Gewichtsprozent
Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität; ein
Verhältnis der Gewichtsprozent Moleküle mit Monocycloparaffin-Funktionalität
zu den Gewichtsprozent Molekülen mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 20; und einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C) + 110. In einer vierten Ausführungsform
hat das Basisöl zudem eine kinematische Viskosität
bei 100°C größer 6 mm2/s.
In einer fünften Ausführungsform hat das Basisöl
weniger als 0,05 Gewichtsprozent Aromaten und einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität bei
100°C) + 95. In einer sechsten Ausführungsform
hat das Basisöl weniger als 0,30 Gewichtsprozent Aromaten,
Gewichtsprozent Moleküle mit einer Cycloparaffin-Funktionalität
größer als die kinematische Viskosität bei
100°C, in mm2/s, multipliziert
mit 3, und ein Verhältnis der Moleküle mit Monocycloparaffin-Funktionalität zu
Molekülen mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 15.
-
In
einer Ausführungsform enthält das isomerisierte
Basisöl zwischen 2 und 10% naphthenischen Kohlenstoff,
gemessen gemäß n-d-M. In einer Ausführungsform
hat das Basisöl 1,5–3,0 mm2/s
kinematische Viskosität bei 100°C und 2–3%
naphthenischen Kohlenstoff. In einer weiteren Ausführungsform
1,8–3,5 mm2/s kinematische Viskosität
bei 100°C und 2,5–4% naphthenischen Kohlenstoff.
In einer dritten Ausführungsform 3–6 mm2/s kinematische Viskosität bei
100°C und 2,7–5% naphthenischen Kohlenstoff. In
einer vierten Ausführungsform 10–30 mm2/s kinematische Viskosität von
bei 100°C und mehr als 5,2% naphthenischen Kohlenstoff.
-
In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
ein mittleres Molekulargewicht größer 475; einen
Viskositätsindex größer 140, und weniger
als 10 Gewichtsprozent Olefine. Das Basisöl verbessert
die Luftabscheidungs- und die niedrigen Schaumbildungseigenschaften
des Gemischs, wenn es in die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
eingefügt wird.
-
In
einer Ausführungsform ist das isomerisierte Basisöl
ein Weißöl, wie es in
U.S. Patent Nr. 7,214,307 und US Patent-Veröffentlichung
US20060016724 offenbart
ist. In einer Ausführungsform ist das isomerisierte Basisöl
ein Weißöl mit einer kinematischen Viskosität
zwischen etwa 1,5 cSt und 36 mm
2/s bei 100°C,
einem Viskositätsindex größer als der
Betrag, der berechnet wird durch die Gleichung: Viskositätsindex
= 28 × Ln (kinematische Viskosität bei 100°C)
+ 95, zwischen 5 und weniger als 18 Gewichtsprozent Moleküle
mit Cycloparaffinfunktionalität, weniger als 1,2 Gewichtsprozent
Moleküle mit Multicycloparaffinfunktionalität,
einem Pourpunkt kleiner 0°C. und einer Saybolt-Farbe von
+20 oder mehr.
-
In
einer Ausführungsform setzt die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
ein Basisöl ein, das aus mindestens einem der vorstehend
beschriebenen isomerisierten Basisöle oder Gemischen davon
besteht. In einer weiteren Ausführungsform besteht die
Zusammensetzung im Wesentlichen aus einem Fischer-Tropsch-Basisöl.
In einer weiteren Ausführungsform setzt die Zusammensetzung
eine ausreichende Menge von mindestens einem isomerisierten Basisöl
und 5 bis 95 Gewichtsprozent von mindestens einem weiteren Öltyp
ein, beispielsweise Schmiermittelbasisöle, ausgewählt
aus Schmiermittelbasisölen der Gruppe I, II, III, IV, und
V, wobei das isomerisierte Basisöl in einer so großen
Menge zugegen ist, dass die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
noch die gewünschte Demulgierbarkeitsleistung aufweist,
beispielsweise eine Mindestzeit, dass die resultierende Emulsion
auf 3 ml oder weniger reduziert.
-
Beispiele
für Basisöle (andere als das isomerisierte Basisöl)
umfassen je nach der Anwendung herkömmlich verwendete Mineralöle,
synthetische Kohlenwasserstoff-Öle oder Syntheseesteröle
oder Gemische davon. Mineralschmieröl-Basismaterialien
können beliebige herkömmlich raffinierte Ausgangsmaterialien sein,
die von paraffinischen, naphthenischen und gemischten Basisrohstoffen
hergeleitet sind. Synthetische Schmieröle, die sich verwenden
lassen, umfassen Ester von Glycolen und komplexe Ester. Andere Synthetiköle,
die sich verwenden lassen, umfassen synthetische Kohlenwasserstoffe,
wie Polyalphaolefine; Alkylbenzole, beispielsweise Alkylat-Nachlauffraktionen
aus der Alkylierung von Benzol mit Tetrapropylen, oder die Copolymere
von Ethylen und Propylen; Silikonöle, beispielsweise Ethylphenylpolysiloxane,
Methylpolysiloxane, usw., Polyglycolöle, beispielsweise
solche, die durch Kondensation von Butylalkohol mit Propylenoxid
erhalten werden; usw. Andere geeignete Synthetiköle umfassen
die Polyphenylether, beispielsweise solche mit 3 bis 7 Etherbindungen
und 4 bis 8 Phenylgruppen. Andere geeignete Synthetiköle
umfassen Polyisobutene und alkylierte Aromaten, wie alkylierte Naphthalene.
-
In
einer weiteren Ausführungsform ist die Basisölmatrix
des Gleitbahn-Schmiermittels ein FT-Basisöl mit 3 mm2/s bis 5 mm2/s kinematischer
Viskosität bei 100°C; 10 mm2/s
bis 20 mm2/s kinematischer Viskosität bei
40°C; einem Viskositätsindex von 135–150;
CCS VIS im Bereich von 1500–3500 mPa·s bei –40°C, 1000–2000
mPa·s bei –35°C; einem Pourpunkt im Bereich
von –20 und –30°C; einem Molekulargewicht
von 400 – 500; einer Dichte im Bereich von 0,805 bis 0,820;
paraffinischem Kohlenstoff im Bereich von 94–97%; naphthenischem
Kohlenstoff im Bereich von 3–6%; Oxidator BN von 35 bis
50 Std.; einem Bromindex von 18 bis 28 und 10 bis 20 Gewichtsprozent
Noack-Flüchtigkeit, gemessen nach ASTM D5800-05 Verfahren
B.
-
Zusätzliche
wahlfreie Komponenten: Die erfindungsgemäße Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie eine hervorragende Demulgierbarkeit
aufweist und wenig Demulgiermittel (Demulgatoren) erfordert, sofern überhaupt.
in einigen Ausführungsformen und je nach den Endgebrauchsanwendungen
können jedoch kleine Mengen an Demulgatoren gegebenenfalls
im Bereich von 0,001 bis 10,0 Gewichtsprozent zugegeben werden.
In einer Ausführungsform wird weniger als 5 Gewichtsprozent von
mindestens einem Demulgator zugegeben. In einer weiteren Ausführungsform
ist die zugegebene Menge kleiner als 1 Gewichtsprozent. In einer
vierten Ausführungsform ist die vorhandene Menge Demulgator
kleiner als 0,5 Gewichtsprozent.
-
Nicht-einschränkende
Beispiele für Demulgatoren umfassen, sind aber nicht eingeschränkt
auf Polyoxyalkylenalkohole, oxyalkylierte Alkohole, Fettsäuren,
Fettamine, Glycole, Alkylphenol-Formaldehyd-Kondensationsverbindungen,
Alkylbenzolsulphonate, Polyethylenoxide, Polypropylenoxide, Salze
und Ester öllöslicher Säuren, oxyalkylierte
Trimethylolalkane, oxyalkylierte Alkylphenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukte,
Tetrapolyoxyalkylen-Derivate von Ethylendiamin, Gemische von Alkylarylsulfonaten,
Polyoxyalkylenglykolen, oxyalkylierten Glycolen, Ester oxyalkylierter
Glycole, oxyalkylierte Alkylphenolharze, und Polyoxyalkylenpolyole,
hergeleitet von Ethylenoxid, Propylenoxid, 1-2- und/oder 2-3 Butylenoxid
und Gemische davon.
-
In
einer Ausführungsform kann das Gleitbahn-Schmiermittel
andere Additive des Standes der Technik umfassen, beispielsweise
Hochdruckmittel, Adhäsions-(Klebe-)-Additive, Reibungsmodifikatoren,
Antioxidantien (Oxidationsinhibitoren), Anti verschleißmittel,
Metalpassivatoren, Antischaummittel, usw., in Mengen im Bereich
von 0,05 bis 10 Gewichtsprozent, so dass die Eigenschaften der Zusammensetzung
verbessert werden.
-
In
einer Ausführungsform wird ein Adhäsionsadditiv,
wie ein synthetisches Polymeradhäsionsadditiv mit einem
durchschnittlichen Molekulargewicht von mindestens 1000000 eingesetzt,
so dass die Schmiermittel-Zusammensetzung auf der Lagerfläche
bei Betrieb des Führungstisches gehalten wird. Ein Beispiel
ist ”ADDCO ADDTACTM”,
erhältlich von Gateway Additives, Spartanburg, S. C.
-
In
einigen Anwendungen und ohne Extremdruckmittel neigt ein Gleitbahn-Schmiermittelfilm
eher zum Reißen, wenn er unter hohen Drücken und/oder
hohen Temperaturen eingesetzt wird. In einer Ausführungsform
kann ein Extremdruckmittel in einer Menge von etwa 0,05 bis etwa
5 Gewichtsprozent zu der Schmiermittel-Zusammensetzung hinzugegeben
werden, damit ein zerstörender Kontakt zwischen Metallen
beim Schmieren beweglicher Oberflächen bei hohen Drücken
und/oder hohen Temperaturen umgangen wird. Beispiele für
Extremdruckmittel umfassen sulfurierte synthetische Verbindungen,
wie sulfuriertes Polyisobutylene, Thienylderivative, Trithione,
Disulfide, Trisulfide, Schwefelwasserstoffaddukte von Olefinen,
Dimethylbenzyltetrasulfid und Tetrasulfid-Derivate von C18-Kohlenwasserstoffen, C18-Fettsäuren,
und C18-Fettsäurealkyl- und -triglyceridester.
In einer Ausführungsform hat das Extremdruckmittel ein
Molekulargewicht von mindestens etwa 200 bis 500 g/mol und einen
Siedepunkt von mindestens etwa 300°C, so dass es gewährleistet
ist, dass es in der Schmiermittel Zusammensetzung bleibt und es
bei Gebrauch nicht verdampft. Ein Beispiel ist Di-tert.-dodecyltrisulfid.
-
In
einer Ausführungsform umfasst die Zusammensetzung zudem
mindestens einen Reibungsmodifikator in einer Menge von 0,1–3
Gewichtsprozent, so dass Reibung, Haftung und Rattern zwischen der
Lageroberfläche und der Führungstischoberfläche
umgangen wird. In einer Ausführungsform ist der Reibungsmodifikator
ein borierter Glycerinmonooleatester. In einer weiteren Ausführungsform
ist der Reibungsmodifikator ein polymerer synthetischer Ester mit
einem durchschnittlichen Molekulargewicht von mehr als mindestens
etwa 200000, beispielsweise Carbonsäureester; Ester von
Monocarbonsäuren und Glycerin; Ester von Dimersäuren
und einwertigen Alkoholen; Ester von Glycerin und Monocarbonfettsäuren;
Ester von Monocarbonfettsäuren und mehrwertigen Alkoholen;
und Ester von Dicarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen.
-
In
einer Ausführungsform enthält die Zusammensetzung
mindestens eines der vorstehend genannten Additive in einer Form
eines Additivpakets, das für Gleitbahn- Schmiermittel formuliert
wird. Beispiele sind Additivpakete von Elco Corporation, Cleveland,
OH.
-
Herstellungsverfahren:
Die Additive, die zur Formulierung der Zusammensetzungen verwendet
werden, können einzeln oder in verschiedenen Subkombinationen
in die Basisölmatrix gemischt werden. In einer Ausführungsform
werden alle Komponenten gleichzeitig mit einem Additivkonzentrat
gemischt (d. h. Additive und ein Verdünnungsmittel, wie
ein Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel). Die Verwendung eines
Additivkonzentrats profitiert von der gegenseitigen Kompatibilität,
die durch die Kombination der Inhaltsstoffe erzielt wird, wenn es
sich in der Form eines Additivkonzentrats befindet.
-
In
einer weiteren Ausführungsform wird die Zusammensetzung
hergestellt durch Mischen des Basisöls mit dem oder den
wahlfreien Additiven bei einer geeigneten Temperatur, beispielsweise
etwa 60°C, bis zur Homogenität.
-
Anwendungen:
In einer Ausführungsform wird die Zusammensetzung als Gleitbahn-Schmiermittel zum
Schmieren von Werkzeugmaschinenwegen, flachen Lagern, Gleitschienen
und Führungen verwendet, beispielsweise zum Schmieren der
beweglichen Führungsbahn einer Werkzeugmaschine. Ihre Hauptfunktionen
sind Abrieb- und Korrosionsschutz, sowie die Reduktion der statischen
und dynamischen Reibung zwischen Werkzeugmaschine und Basis. Sie
kann auf allen horizontalen und vertikalen Gleitbahnen verwendet werden,
wo ein hochwertiges demulgierendes Schmiermittel zum Gleitbahnschutz
und mit verlängerter Haltbarkeit verwendet werden soll.
-
In
einer Ausführungsform ist die Zusammensetzung besonders
geeignet zur Verwendung in Schneideverfahren, bei der Eliminierung
von Ruckeln und zum Schutz von Gleitbahnen vor Verschleiß und
Korrosion. In einer weiteren Ausführungsform wird die Zusammensetzung
in Anwendungen verwendet, die eine Kombination aus Gleitbahn- und
Hydraulikfluid-Leistung erfordern.
-
Eigenschaften:
Die erfindungsgemäße Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie hervorragende Demulgierbarkeit
aufweist, und wenig Demulgieradditiv benötigt, sofern überhaupt.
In einer Ausführungsform enthält die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
eine so große Menge isomerisiertes Basisöl, dass
die Zusammensetzung über die Zeit hervorragende Demulgierbarkeit
aufweist, dass die Trennung d. h. bis 3 ml oder weniger) in weniger
als 60 min beendet wird, wie es gemäß ASTM D-1401-2002 bei
54°C gemessen wird. In einer zweiten Ausführungsform
weist das erfindungsgemäße Gleitbahn-Schmiermittel
eine vollständige Trennung in weniger als 45 min bei 54°C auf.
In einer dritten Ausführungsform ist die Zeit zur Beendigung
der Trennung weniger als 30 min bei 54°C. In einer vierten
Ausführungsform ist die Zeit zur vollständigen
Trennung weniger als 15 min bei 54°C.
-
In
einer Ausführungsform enthält die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
eine so große Menge isomerisiertes Basisöl, dass
die Zusammensetzung mit der Zeit hervorragende Demulgierbarkeit
aufweist, so dass die Trennung (d. h. auf 3 ml oder weniger) in
weniger als 60 min beendet wird, wie es gemäß ASTM D-1401-2002 bei
82°C gemessen wird, und zwar für Öle
mit kinematischen Viskositäten bei 40°C größer
90 cSt. In einer zweiten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße
Gleitbahn-Schmiermittel eine vollständige Trennung in weniger
als 45 min bei 82°C für Öle mit kinematischen
Viskositäten bei 40°C größer
90 cSt. In einer dritten Ausführungsform dauert es bis
zur vollständigen Trennung weniger als 30 min bei 82°C
für Öle mit kinematischen Viskositäten
bei 40°C größer 90 cSt. In einer vierten
Ausführungsform dauert es bis zur vollständigen
Trennung weniger als 15 min bei 82°C für Öle
mit kinematischen Viskositäten bei 40°C größer
90 cSt.
-
In
einer Ausführungsform ist eine Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
mit einer Basisölmatrix, die im Wesentlichen aus einem
isomerisierte Basisöl besteht, wie einem von Fischer-Tropsch
hergeleiteten Basisöl aus einer wachsartigen Beschickung
dadurch gekennzeichnet, dass sie sehr wünschenswerte niedrige Schwefelspiegel
von weniger als 1 ppm aufweist, und so nicht zu Bakterienwachstum
und Geruchsbildung beiträgt.
-
In
einer Ausführungsform genügt die Zusammensetzung
Werkzeugmaschinen- und Pneumatikwerkzeug-Herstellern, einschließlich,
aber nicht eingeschränkt auf Cincinnati Milacron Spezifikationen
von P47, P50 und P53 für die Grade 68, 220 und 32.
-
In
einer Ausführungsform zeigt die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
mit einer Basisölmatrix, die im Wesentlichen aus einem
isomerisierten Basisöl besteht, wie einem von Fischer-Tropsch
hergeleiteten Basisöl, OECD 301 D Grade im Bereich von
schon an sich biologisch abbaubar von > 30% bis hin zu leicht biologisch abbaubar
von > 90%. In einer
Ausführungsform zeigt die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
mit einer Basisölmatrix, die eine kinematische Viskosität
bei 40°C von < 100
mm2/s (H) aufweist, eine biologische Abbaubarkeit
gemäß OECD 301D von etwa 30%. In einer zweiten
Ausführungsform zeigt die Zusammensetzung mit einer Basisölmatrix,
die eine kinematische Viskosität bei 40°C von < 40 mm2/s
(M) aufweist, eine biologische Abbaubarkeit gemäß OECD 301D
von etwa 40%. In einer dritten Ausführungsform zeigt die
Zusammensetzung mit einer Basisölmatrix, die eine kinematische
Viskosität bei 40°C von < 8 mm2/s (L) aufweist,
eine biologische Abbaubarkeit gemäß OECD 301D
von >= 40%. In einer
vierten Ausführungsform zeigt die Zusammensetzung mit einer
Basisölmatrix, die eine kinematische Viskosität
bei 40°C von < 11
mm2/s aufweist, eine biologische Abbaubarkeit
gemäß OECD 301D von etwa 80%. In einer fünften
Ausführungsform zeigt die Zusammensetzung mit einer Basisölmatrix,
die eine kinematische Viskosität bei 40°C von < 6 mm2/s aufweist,
eine biologische Abbaubarkeit gemäß OECD 301D
von > 93%.
-
In
einer Ausführungsform hat die Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
eine kinematische Viskosität bei 40°C im Bereich
von 10 bis 250 mm2/s, eine kinematische
Viskosität bei 100°C im Bereich von 6 bis 20 mm2/s, einen Viskositätsindex im Bereich
von 145 bis 160, einen COC Flashpunkt von mindestens 200°C, einen
Pourpunkt im Bereich von –5 bis –30°C.
-
BEISPIELE.
Die folgenden Beispiele werden als nicht einschränkende
Veranschaulichungen der erfindungsgemäßen Aspekte
gegeben. Wenn nicht anders angegeben sind die Komponenten in den
Beispielen wie folgt (und ausgedrückt in Gewichtsprozent
in Tabelle 1):
MGTL und HGTL sind FTBO Basisöle von
Chevron Corporation, San Ramon, CA. Die Eigenschaften der in den
Beispielen verwendeten FTBO Basisöle sind in der Tabelle
2 gezeigt.
ErgonTM Hygold 100 und ErgonTM 12000 Pale Oil sind stark hydrobehandelte
schwere naphthenische Destillate (Gruppe V) von Ergon Refining,
Inc.
CitgoTM 325N und CitgoTM 650N sind stark raffinierte Lösungsmittel-Neutralöle
von Citgo Petroleum Corporation, Tulsa, OK.
StarTM 6
und StarTM 12 sind Gruppe II Basisöle
von Shell Lubricants.
[086] SynFuidTM 8
cSt und SynFluidTM 40 cST sind Polyalphaolefin(PAO)-Öle
von Chevron Corp.
Additiv X ist ein inaktiver sulfurierter
Fettester und ein Extremdruck-Schmieradditiv, das von verschiedenen Quellen
kommerziell erhältlich.
-
Die
Daten in der Tabelle 1 setzten fest, dass Beispiel 5, das eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung
veranschaulicht, bessere Wassertrennleistung (gemessen gemäß
ASTM
D-1401-2002) im Vergleich zu Zusammensetzungen der Beispiele
1–4 aufweisen, die die Basisöle des Standes der
Technik aufweisen. Tabelle 1
| | Beispiel
1 Gruppe V | Beispiel
2 Gruppe 1 | Beispiel
3 Gruppe 2 | Beispiel
4 PAO | Beispiel
5 FTBO |
| Ergon
Hygold 100 | 55.59 | - | - | - | - |
| Ergon
L2000 Helles Öl | 39.41 | | - | - | - |
| Citgo
325N | - | 45.61 | - | - | - |
| Citgo
650N | - | 49.39 | | | - |
| Star
6 | - | - | 56.74 | - | - |
| Star
12 | - | - | 38.26 | - | - |
| Synfluid
8 cSt | - | - | - | 82.26 | - |
| SynFluid
40 cSt | - | - | - | 12.74 | - |
| MGTL | - | - | - | - | 46.76 |
| HGTL | - | | - | - | 48.24 |
| Additiv
X | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
| Total | 100 | 100 | 100 | 100 | 100 |
| Kin.
Visk. @ 40°C, cSt | 64.11 | 63.11 | 64.93 | 64.48 | 63.81 |
| Wassertrennbarkeit
@ 54°C Öl/Wasser/Emulsion, ml Zeit, min | 3/4/73
30 | 34/23/23
30 | 3/4/73
30 | 29/25/26
30 | 38/39/3
30 |
Tabelle 2
| Eigenschaften | MGTL | HGTL |
| Kinematische
Viskosität @ 40°C, cSt | 37.92 | 99.38 |
| Kinematische
Viskosität @ 100°C, cSt | 7.129 | 14.84 |
| Viskositätsindex | 153 | 156 |
| Kaltstartviskosität
@ –25 °C, cP | 2,200 | 13,152 |
| Pourpunkt, °C | –20 | –12 |
| n-d-m | | |
| Molekulargewicht,
g/mol (VPO) | 540 | 697 |
| Dichte,
g/ml | 0.8222 | 0.8317 |
| Brechungsindex | 1.459 | 1.4636 |
| Paraffinischer
Kohlenstoff, % | 95.47 | 93.44 |
| Naphthenischer
Kohlenstoff, % | 4.53 | 6.56 |
| Aromatischer
Kohlenstoff, % | 0.00 | 0.00 |
| Oxidator
BN, Std. | 42.07 | 35.27 |
| Schwefel,
ppm | < 2 | < 1 |
| Stickstoff,
pm | < 0.1 | < 0.1 |
| Noack,
Gew.-% | 2.49 | 1 |
| COC
Flash-Punkt, °C | 258 | 210 |
| SIMDIST
TBP (GEW.-%), F | | |
| TBP
@0.5 | 805 | 879 |
| TBP
@5 | 836 | 935 |
| TBP
@10 | 850 | 963 |
| TBP
@20 | 869 | 997 |
| TBP
@30 | 884 | 1021 |
| TBP
@40 | 897 | 1042 |
| TBP
@50 | 913 | 1060 |
| TBP
@60 | 930 | 1079 |
| TBP
@70 | 947 | 1099 |
| TBP
@80 | 973 | 1122 |
| TBP
@90 | 1004 | 1153 |
| TBP
@95 | 1033 | 1175 |
| TBP
@99.5 | 1078 | 1219 |
| FIMS | | |
| Gesättigte | 73.1 | 69.7 |
| 1-Ungesättigtheit | 26.5 | 29.6 |
| 2-Ungesättigtheit | 0,2 | 0.7 |
| 3-Ungesättigtheit | 0 | 0 |
| 4-Ungesättigtheit | 0 | 0 |
| 5-Ungesättigtheit | 0 | 0 |
| 6-Ungesättigtheit | 0.2 | 0 |
| %
Olefine gemäß Protonen-NMR | 1.38 | 2 |
-
Für
die Zwecke dieser Patentbeschreibung und der beigefügten
Ansprüche sollen, wenn nicht anders angegeben, sämtliche
Zahlen, die Mengen, Prozente oder Verhältnisse ausdrücken
sowie andere Zahlenwerte, die in der Beschreibung und in den Ansprüchen
verwendet werden, so verstanden werden, dass sie in allen Fällen
durch den Begriff ”etwa” modifiziert sind. Somit
sind wenn nicht anders angegeben die numerischen Parameter, die
der der folgenden Beschreibung und in den beigefügten Ansprüchen offenbart
sind, Annäherungen, die je nach den gewünschten
Eigenschaften, die man mit der vorliegenden Erfindung erzielen möchte, variieren
können, und/oder die Genauigkeit eines Gerätes
zum Messen des Wertes, so dass somit die Standardfehlerabweichung
für das Gerät oder Verfahren, das zur Bestimmung
des Werts verwendet wird, aufgenommen ist. Die Verwendung des Begriffs ”oder” in
den Patentansprüchen soll ”und/oder” bedeuten,
wenn es nicht ausdrücklich nur Alternativen bedeuten soll,
oder die Alternativen schließen sich gegenseitig aus, obgleich
die Offenbarung eine Definition unterstützt, die nur Alternativen
und ”und/oder” betrifft. Die Verwendung des Begriffs ”ein” oder ”eine” bedeutet
im Zusammenhang mit dem Begriff ”umfassend” in
den Ansprüchen und/oder in der Beschreibung ”ein”,
jedoch stimmt er ebenso mit der Bedeutung von ”ein oder
mehrere”, ”mindestens ein” und ”ein
oder mehr als ein” überein. Sämtliche
hier offenbarten Bereiche schließen darüber hinaus die
Endpunkte ein und sind unabhängig kombinierbar. Einzel-Elemente
sollen im Allgemeinen wenn nicht anders angegeben auch in der Mehrzahl
und umgekehrt zugegen sein, ohne dass die Allgemeingültigkeit
verloren geht. Wie es hier verwendet wird soll der Begriff ”umfassen” und
seine grammatikalischen Varianten nicht einschränkend sein,
so dass die Auflistung von Gegenständen andere ähnliche
Gegenstände, die anstelle der aufgeführten Gegenstände
oder zusätzlich zu diesen verwendet werden können,
nicht ausschließt.
-
Es
wird vorgeschlagen, dass jeder Aspekt der Erfindung, der im Zusammenhang
mit einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
diskutiert wird, in Bezug auf eine andere Ausführungsform
der Erfindung realisiert oder ausgeübt werden kann. Entsprechend
kann jede Zusammensetzung der Erfindung das Ergebnis sein oder kann
in jeder Methode oder jedem Verfahren der Erfindung verwendet werden.
Diese Patentschrift verwendet Beispiele, mit denen die Erfindung
offenbart wird, einschließlich der besten Art und Weise,
und auch damit jeder Fachmann die Erfindung durchführen
und verwenden kann. Der patentierbare Schutzbereich ist durch die
Ansprüche definiert und kann andere Beispiele beinhalten,
die dem Fachmann geläufig sind. Solche anderen Beispiele
sollen innerhalb des Schutzbereichs der Ansprüche liegen,
wenn sie Strukturelemente aufweisen, die sich nicht von dem genauen
Wortlaut der Ansprüche unterscheiden, oder wenn sie äquivalente Strukturelemente
mit unwesentlichen Unterschieden zu dem genauen Wortlaut der Patentansprüche
aufweisen.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Es
wird eine Gleitbahn-Schmiermittel-Zusammensetzung bereitgestellt.
Die Zusammensetzung umfasst eine so große Menge isomerisiertes
Basisöl mit fortlaufenden Anzahlen Kohlenstoffatomen und
hat weniger als 10 Gewichtsprozent naphthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M,
dass sich die Zusammensetzung in weniger als 60 min bei 54°C
von Wasser trennt, wie es gemäß ASTM D-1401-2002 gemessen
wird. In einer Ausführungsform enthält die Zusammensetzung
wenig demulgierende Additive, sofern überhaupt. In einer weiteren
Ausführungsform genügt die Zusammensetzung den
Werkzeugmaschinen- und Pneumatikwerkzeug-Herstellern, einschließlich,
aber nicht eingeschränkt auf Cincinnati Milacron Spezifikationen
von P47, P50 und P53 für die Grade 68, 220 und 32.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - US 2006/0289337 [0004]
- - US 2006/0201851 [0004]
- - US 2006/0016721 [0004]
- - US 2006/0016724 [0004]
- - US 2006/0076267 [0004]
- - US 2006/020185 [0004]
- - US 2006/013210 [0004]
- - US 2005/0241990 [0004]
- - US 2005/0077208 [0004]
- - US 2005/0139513 [0004]
- - US 2005/0139514 [0004]
- - US 2005/0133409 [0004]
- - US 2005/0133407 [0004]
- - US 2005/0261147 [0004]
- - US 2005/0261146 [0004]
- - US 2005/0261145 [0004]
- - US 2004/0159582 [0004]
- - US 7018525 [0004]
- - US 7083713 [0004]
- - EP 776959 A [0005]
- - EP 668342 A [0005]
- - US 4943672 [0005]
- - US 5059299 [0005]
- - US 5733839 [0005]
- - US 2005/0227866 [0005]
- - WO 9934917 A [0005]
- - WO 9920720 A [0005]
- - WO 05107935 A [0005]
- - US 6080301 [0042]
- - US 6090989 [0042]
- - US 6165949 [0042]
- - US 2004/0079678 A1 [0042]
- - US 20050133409 [0042]
- - US 20060289337 [0042]
- - US 7214307 [0060]
- - US 20060016724 [0060]
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - ASTM D-1401-2002 [0007]
- - ASTM D-1401-2002 [0008]
- - ASTM D-1401-2002 [0009]
- - ASTM D 1401 [0011]
- - ASTM D445-06. [0016]
- - ASTM D 2270-04 [0017]
- - ASTM 0 5293-04 [0018]
- - ASTM D 6352-04 [0019]
- - ASTM D5800-05 [0020]
- - ASTM D 2983-04 [0021]
- - ASTM D 5950-02 [0022]
- - ASTM 659-78 bestimmt [0023]
- - SAE AISI 52100 [0025]
- - SAE AISI 52100 [0025]
- - R. W. Dornte ”Oxidation of White Oils,” Industrial
und Engineering Chemistry, Vol. 28, Seite 26, 1936 [0031]
- - ASTM D 3238-95 [0032]
- - ASTM D2503-92 [0033]
- - ASTM D2502-04 [0033]
- - ASTM D4052-96 [0034]
- - ASTM D 2503-92 [0035]
- - Standard D 5292-99 [0038]
- - ASTM Standardpraxis E 386 [0038]
- - Doddrell, D. T.; D. T. Pegg; M. R. Bendall, Journal of Magnetic
Resonance 1982, 48, 323ff [0039]
- - Patt, S. L.; J. N. Shoolery, Journal of Magnetic Resonance
1982, 46, 535ff [0039]
- - Lindeman, L. P., Journal of Qualitative Analytical Chemistry
43, 1971 1245fF [0039]
- - Netzel, D. A., et al., Fuel, 60, 1981, 307ff [0039]
- - ASTM D 6352-04 [0052]
- - ASTM D 3238-95 [0053]
- - ASTM D5800-05 [0063]
- - ASTM D-1401-2002 [0075]
- - ASTM D-1401-2002 [0076]
- - ASTM D-1401-2002 [0082]
- - ASTM D-1401-2002 [0085]