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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft allgemein Zusammensetzungen für die
Metallbearbeitung, die ein besseres Antinebelverhalten, eine geringe
Neigung zur Schaumbildung sowie ein hervorragendes Luftabscheideverhalten aufweisen.
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STAND DER TECHNIK
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Bei
gewerbliche Metallschneideverfahren wie dem Schneiden von Siliciumwafern
in der Halbleiterindustrie werden Arbeits- bzw. Metallbearbeitungsfluide
zur Unterstützung und Verbesserung der Schneidvorgänge
eingesetzt. Metallbearbeitungsfluide gibt es als Schneidöle,
Walzöle, Ziehöle, Pressöle, Schmiedeöle, Schleifbearbeitungsöle
für Aluminiumscheiben, Schleiföle für
Siliciumwafer und Kühlmittel. Bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung,
die ein rasches Fluidaufbringen und eine rasche Rezirkulation erfordern,
wird gelegentlich Schaum und Luft mitgerissen, was zu unerwünschten
Ergebnissen führt. Die Schaumbildung ist ungewünscht,
als sie die Kühlung an der Kontaktzone zwischen Werkstück
und Werkzeug oder zwischen Chip und Werkzeug beeinträchtigt
und Probleme beim Transport des Behälters und der Kontrolle
aufwirft. Es wurden verschiedene Verfahren oder Strategien vorgeschlagen,
mit denen die Schaumbildung eliminiert oder gemindert werden kann,
wie unter Anderem die Zugabe von ein oder mehreren Antischaummitteln
bei der Herstellung des Produkts oder wenn das Fluid in Gebrauch
ist. Die Verwendung ein oder mehrerer gewisser Antischaummittel
wie Schauminhibitoren auf Siliciumbasis führt aber zu Rückständen
auf den bearbeiteten Teilen und erschwert die nachfolgende Lackierung
der Teile. Einige Antischaummittel verschlechtern zudem das Luftabscheideverhalten
des Metallbearbeitungsfluids.
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Das
Luftabscheideverhalten eines Fluids kann auch wichtig für
die Arbeitsleistung sein, insbesondere bei Hochgeschwindigkeitsverfahren.
In einigen Fällen kann die Verwendung eines Fluids mit
einem schlechten Luftabscheideverhalten zu Problemen wegen der mitgerissenen
Luft und der Hohlraumbildung bei den Werkteilen führen.
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Neben
der Schaumbildung und Luftabscheidung ist ein weiteres allgemeines
Anwendungsproblem, das beim Einsatz von Metallbearbeitungsfluiden
auftritt, die Bildung eines Nebels oder Dunsts. Während
des Schneidvorgangs wird eine geringe Menge Schneidöl als
mikrogroße Tröpfchen in die umgebende Luft geschleudert,
was man als Nebel bezeichnet. Arbeiter in der Nähe sind
dem Nebel ausgesetzt und es kann ein Teil des Nebels in deren Lungen
gelangen, sofern sie keine Atemschutzvorrichtung tragen. Im Stand
der Technik sind Metallschneidefluide zwar essentiell für
die Bearbeitung, jedoch werden sie derzeit immer stärker
untersucht, da die Arbeiter möglicherweise Gefahrstoffen
ausgesetzt sind.
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Im
Stand der Technik wird mit verschiedenen Additiven versucht, die
Bildung von Nebel herabzusetzen, wobei unter Anderem geringe Mengen
von mindestens einer der folgenden Substanzen eingesetzt werden:
Polyisobuten, Poly-n-buten und deren Gemische mit einem viskositätsgemittelten
Molekulargewicht von 0,3 bis 10 Millionen. Ramsan-Gummi, hydrophobe
und hydrophile Monomere, Styrol oder hydrophobe Kohlenwasserstoff-substituierte
Styrolmonomere und hydrophile Monomere gehören unter Anderem
zu den Additiven, die zur Verminderung der Nebelbildung vorgeschlagen
werden. Einige Metallschneidefluide im Stand der Technik führen
wegen der verschiedenen Additive bei der Entsorgung zu Umweltproblemen.
Es besteht allgemein ein Bedarf für sichere und umweltfreundlichere
Metallbearbeitungsfluid.
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Die
jüngsten Reformierungsverfahren haben eine neue Ölklasse
hervorgebracht, beispielsweise Fischer-Tropsch-Basisöl
(FTBO), wobei das Öl, die Fraktion oder die Beschickung
aus einer Stufe des Fischer-Tropsch-Verfahrens ist oder dort produziert
wird. Die Beschickung für ein Fischer-Tropsch-Verfahren kann
aus einer Vielzahl von Kohlenwasserstoffquellen stammen, beispielsweise
aus Biomasse, Naturgas, Kohle, Schieferöl, Rohöl,
Gemeindeabfällen, Derivaten von diesen und Kombinationen
davon. Ein im Fischer-Tropsch-Verfahren gewonnenes Rohprodukt kann
zu Produkten raffiniert werden wie Dieselöl, Naphtha, Wachs
und andere Flüssigpetroleum- oder Spezialprodukte. Die
Patentveröffentlichungen und -Anmeldungen US 2006/0289337,
US2006/0201851, US2006/0016721, US2006/-0016724, US2006/0076267, US2006/020185,
US2006/013210, US2005/0241990, US2005/0077208, US2005/0139513, US2005/0139514,
US2005/0133409, US2005/-0133407, US2005/0261147, US2005/0261146, US2005/0261145,
US2004/0159582, US7018525, US7083713, US SN11/400570, 11/535165
und 11/613936 werden hiermit eingeführt. Sie offenbaren
ein isomerisiertes Basisöl aus einem Verfahren, in dem
die Beschickung eine wachshaltige Beschickung aus einer Fischer-Tropsch-Synthese
ist. Das Verfahren umfasst eine vollständige oder partielle
Entwachsung durch Hydroisomerisierung mit einem bifunktionellen
Katalysator bzw. einem Katalysator, der Paraffine selektiv isomerisieren
kann. Die Entwachsung durch Hydroisomerisierung erfolgt durch Zusammenbringen
der wachshaltigen Beschickung mit einem Hydroisomerisierungskatalysator
in einer Isomerisierungszone unter Hydroisomerisierungsbedingungen.
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Es
besteht Bedarf an einem besseren Metallbearbeitungsfluid mit geringer
Neigung zur Nebel- und Schaumbildung sowie hervorragendem Luftabscheideverhalten
gegenüber Zusammensetzungen des Standes der Technik. Es
besteht zudem ein Bedarf an einem umweltfreundlichen Metallbearbeitungsfluid.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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In
einer Ausführungsform wird ein Metallbearbeitungsfluid
bereitgestellt, umfassend ein Schmiermittelbasisöl mit
fortlaufender Zahl von Kohlenstoffatomen und weniger als 10 Gewichtsprozent
naphthenischem Kohlenstoff gemäß n-d-M; und 0,10
bis 10 Gewichtsprozent von mindestens einem Additiv, ausgewählt
aus der Gruppe Metallbearbeitungsfluid-Additivpackungen; Metalldesaktivatoren;
Korrosionsschutzmittel; Mikrobizide; Antikorrosionsmittel; Extremdruckmittel;
Reibungshemmer; Rostschutzmittel; polymere Substanzen; Brandschutzmittel;
Bakterizide; Antiseptika; Antioxidantien; Chelatbildner wie Edetinsäuresalze,
und dergleichen; pH-Wert-Regulatoren; Verschleißhemmer;
und deren Gemische; und wobei das Metallbearbeitungsfluid weniger
als 0,6 min Luftabscheidung nach ASTM D 3427-03 bei
50°C besitzt und weniger als 50 ml Sequenz II-Schaumbildungsneigung
nach ASTM D 892-03.
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Ein
weiterer Aspekt betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Schaumbildungs-
und des Luftabscheideverhaltens eines Metallbearbeitungsfluids,
wobei das Verfahren umfasst: Mischen einer Zusammensetzung, die
ein Schmiermittelbasisöl mit fortlaufender Zahl von Kohlenstoffatomen
und weniger als 10 Gewichtsprozent naphthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M
umfasst; und 0,10 bis 10 Gewichtsprozent von mindestens einem Additiv,
ausgewählt aus der Gruppe Metallbearbeitungsfluid-Additivpackungen;
Metalldesaktivatoren; Korrosionsschutzmittel; Mikrobizide; Antikorrosionsmittel;
Extremdruckmittel; Reibungshemmer; Rostschutzmittel; polymere Substanzen;
Brandschutzmittel: Bakterizide; Antiseptika; Antioxidantien; Chelatbildner
wie Edetinsäuresalze; und dergleichen; pH-Wert-Regulatoren;
Verschleißhemmer; und deren Gemische.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 bis 3 Kurven
der Nebelbildungsraten in den Beispiele 7 bis 13 in einem Aerosol-Nebelbildungstest.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG
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Folgende
Ausdrücke werden in der Beschreibung verwendet und haben,
wenn nicht anders angegeben, die folgenden Bedeutungen.
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Der
Begriff ”Metallbearbeitungsfluid”, wie er hier
verwendet wird, kann austauschbar verwendet werden mit den Begriffen ”Metallbearbeitungs-Zusammensetzung”, ”Metallentfernungsfluid”, ”Schneidefluid”,
Verarbeitungsfluid”, und steht für eine Zusammensetzung,
die bei industriellen Metallschneide-, Metallformungs-, Metallschleifvorgängen
oder in der Halbleiterindustrie verwendet werden kann, wobei die
Form des fertigen Gegenstandes, beispielsweise Silicium-Wafer oder
Maschinenteil, mit oder ohne allmähliche Entfernung von Metall
oder Silicium erhalten werden kann. Metallbearbeitungsfluide werden
neben anderen Funktionen zum Kühlen und Schmieren verwendet.
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”Aus
dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammend” bedeutet, dass
das Produkt, die Fraktion oder die Beschickung aus einer Stufe des
Fischer-Tropsch-Verfahrens stammt oder dort hergestellt wird. Wie
hier verwendet, kann ”Fischer-Tropsch-Basisöl” austauschbar
verwendet werden mit ”FT Basisöl”, ”FTBO”, ”GTL
Basisöl” (GTL: gas-to-liquid), oder ”aus
dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammendes Basisöl”.
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Wie
hier verwendet steht ”isomerisiertes Basisöl für
ein Basisöl, das durch Isomerisation einer wachsartigen
Beschickung erhalten wird.
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Wie
hier verwendet umfasst eine ”wachsartige Beschickung” mindestens
40 Gewichtsprozent n-Paraffine. Bei einer Ausführungsform
umfasst die wachsartige Beschickung mehr als 50 Gewichtsprozent
n-Paraffine. Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst
die wachsartige Beschickung mehr als 75 Gewichtsprozent n-Paraffine.
Bei einer Ausführungsform enthält die wachsartige
Beschickung auch sehr niedrige Mengen Stickstoff und Schwefel, beispielsweise
weniger als insgesamt 25 ppm Stickstoff und Schwefel zusammen, oder
in anderen Ausführungsformen weniger als 20 ppm. Beispiele
für wachsartige Beschickungen umfassen Paraffingatsche,
entölte Paraffingatsche, raffinierte Nachlauföle,
Wachs-Schmiermittel raffinate, n-Paraffin-Wachse, NAO-Wachse, Wachse,
hergestellt in Chemiefabrikverfahren, Wachse, die von entöltem
Petroleum hergeleitet sind, mikrokristalline Wachse, Fischer-Tropsch-Wachse,
und Gemische davon. In einer Ausführungsform haben die
wachsartigen Beschickungen einen Gießpunkt größer
50°C. In einer anderen Ausführungsform ist er
größer 60°C.
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”Kinematische
Viskosität” ist eine Messung des Strömungswiderstandes
eines Fluids unter Schwerkraft in mm2/s,
bestimmt durch ASTM D445-06.
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”Viskositätsindex” (VI)
ist eine empirische, einheitslose Zahl, die die Auswirkung der Temperaturänderung
auf die kinematische Viskosität des Öls angibt.
Je höher der VI eines Öls ist, desto niedriger
ist sein Bestreben, die Viskosität mit der Temperatur zu ändern.
Der Viskositätsindex wird gemäß ASTM
D 2270-04 gemessen.
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Der
Simulator für die apparente Kaltstartviskosität
(CCS VIS) ist eine Messung in Millipascalsekunden, mPa·s,
womit die viskosimetrischen Eigenschaften von Schmiermittelbasisölen
unter niedriger Temperatur und hoher Scherung gemessen werden. CCS
VIS wird mittels ASTM D 5293-04 bestimmt.
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Die
Siedebereichsverteilung von Basisöl in Gewichtsprozent
wird durch simulierte Destillation (SIMDIS) gemäß ASTM
D 6352-04, "Boiling Range Distribution
of Petroleum Distillates in Boiling Range from 174 to 700°C
by Gas Chromatography" bestimmt.
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”Noack-Flüchtigkeit” ist
definiert als diejenige Masse Öl, ausgedrückt
in Gewichtsprozent, die verloren geht, wenn das Öl bei
250°C mit einem dadurch strömenden konstanten
Luftstrom für 60 min erwärmt wird, was gemäß ASTM
D5800-05, Verfahren B gemessen wird.
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Mit
der Brookfieldt-Viskosität wird die interne Fluidreibung
eines Schmiermittels bei Kaltstartbetrieb bestimmt, die mittels ASTM
D 2983-04 gemessen werden kann.
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”Gießpunkt” ist
eine Temperaturmessung, bei der eine Basisöl-Probe unter
bestimmten sorgfältig gesteuerten Bedingungen zu fließen
beginnt, was gemäß ASTM D 5950-02 bestimmt
werden kann.
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”Selbstentzündungstemperatur” ist
diejenige Temperatur, bei der sich ein Fluid spontan bei Kontakt
mit Luft selbst entzündet, was gemäß ASTM
659-78 bestimmt werden kann.
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”Ln” steht
für den natürlichen Logarithmus zur Basis ”e.”
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”Traktionskoeffizient” ist
ein Indikator für intrinsische Schmiermitteleigenschaften,
ausgedrückt als das dimensionslose Verhältnis
der Reibungskraft F und der Normalkraft N, wobei die Reibung die
mechanische Kraft ist, die sich einer Bewegung widersetzt, oder
eine Bewegung zwischen gleitenden oder rollenden Oberflächen
behindert. Der Traktionskoeffizient lässt sich mit einem
MTM Traktions-Messsystem von PCS Instruments, Ltd. messen, das mit
einer polierten Kugel mit 19 mm Durchmesser (SAE AISI 52100 Stahl)
konfiguriert ist, die bei 220 angewinkelt ist, zu einer polierten
flachen Scheibe mit 46 mm Durchmesser (SAE AISI 52100 Stahl)
messen. Stahlkugel und Scheibe werden unabhängig mit 3
m/s mittlerer Rollgeschwindigkeit, 40% Gleit-Rollverhältnis
und 20 Newton Last gemessen. Das Rollverhältnis ist definiert
als die Differenz der Gleitgeschwindigkeit zwischen Kugel und Scheibe,
dividiert durch die mittlere Geschwindigkeit von Kugel und Scheibe,
d. h. Rollverhältnis = (Geschw.1 – Geschw.2)/((Geschw.1
+ Geschw.2) – /2).
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”Fortlaufende
Anzahlen Kohlenstoffatome”, wie es hier verwendet wird,
bedeutet, dass das Basisöl Kohlenwasserstoff-Moleküle
enthält, deren Anzahl Kohlenstoffatome über einen
Bereich verteilt ist, der auch jede Zahl von Kohlenstoffatom-Anzahlen
zwischen den angegebenen Grenzen aufweist. Das Basisöl
kann beispielsweise Kohlenwasserstoff-Moleküle im Bereich
von C22 bis C36 oder C30 bis C60 mit jeder Anzahl Kohlenstoffatome
dazwischen aufweisen. Die Kohlenwasserstoff-Moleküle des
Basisöls unterscheiden sich voneinander durch die fortlaufenden
Anzahlen Kohlenstoffatome, da die wachsartige Beschickung ebenfalls
fortlaufende Anzahlen Kohlenstoffatome aufweist. In der Fischer-Tropsch-Kohlenwasserstoff-Synthesereaktion
ist die Quelle für Kohlenstoffatome beispielsweise CO,
und die Kohlenwasserstoff-Moleküle werden jeweils ein Kohlenstoffatom
nach dem anderen aufgebaut. Von Rohöl hergeleitete wachsartige
Beschickungen haben fortlaufende Anzahlen Kohlenstoffatome. Im Gegensatz
zu einem Öl auf Polyalphaolefin (”PAO”)-Basis,
haben die Moleküle eines isomerisierten Basisöls
eine linearere Struktur und umfassen ein relativ langes Gerüst
mit kurzen Verzweigungen. Die klassische Lehrbuchbeschreibung eines
PAO ist ein sternenförmiges Molekül, und insbesondere
Tridecan ist als drei Decanmoleküle dargestellt, die an
einem Zentralpunkt miteinander verbunden sind. Ein sternenförmiges
Molekül ist zwar theoretisch, aber trotzdem haben die PAO-Moleküle
weniger und längere Verzweigungen als die Kohlenwasserstoff-Moleküle,
die das hier offenbarte Basisöl ausmachen.
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”Moleküle
mit Cycloparaffin-Funktionalität” steht für
jedes Molekül, das eine monocyclische oder kondensierte
multizyklische gesättigte Kohlenwasserstoff-Gruppe ist
oder als einen oder mehrere Substituenten enthält.
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”Moleküle
mit Monocycloparaffin-Funktionalität” steht für
jedes Molekül, das eine monocyclische gesättigte
Kohlenwasserstoff-Gruppe mit 3 bis 7 Ring-Kohlenstoffatomen ist
oder für ein Molekül, das mit einer einzelnen
monocyclischen gesättigten Kohlenwasserstoff-Gruppe mit
3 bis 7 Ring-Kohlenstoffatomen substituiert ist.
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”Moleküle
mit Multicycloparaffin-Funktionalität” steht für
jedes Molekül, das eine kondensierte multicyclische gesättigte
Kohlenwasserstoff-Ringgruppe mit zwei oder mehreren kondensierten
Ringen ist, jedes Molekül, das mit einem oder mehreren
kondensierten multicyclischen gesättigten Kohlenwasserstoff-Ringgruppen
von zwei oder mehreren kondensierten Ringen kondensiert ist, oder
jedes Molekül, das mit mehr als einer monocyklischen gesättigten
Kohlenwasserstoff-Gruppe mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen substituiert
ist.
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Moleküle
mit Cycloparaffin-Funktionalität, Moleküle mit
Monocycloparaffin-Funktionalität und Moleküle mit
Multicycloparaffin-Funktionalität sind beschrieben als
Gewichtsprozent und werden bestimmt durch eine Kombination von Feldionisations-Massenspektroskopie
(FIMS), HPLC-UV für Aromaten, und Protonen-NMR für
Olefine, was weiter vollständig hier beschrieben ist.
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Oxidator
BN misst die Reaktion eines Schmieröls in einer simulierten
Anwendung. Hohe Werte oder lange Zeiten zur Adsorption von einem
Liter Sauerstoff zeigen eine gute Stabilität. Oxidator
BN kann gemessen werden mit einer Sauerstoffabsorptionsvorrichtung
nach Dornte (
R. W. Dornte "Oxidation of White Oils," Industrial
und Engineering Chemistry, Vol. 28, Seite 26, 1936), unter
1 Atmosphäre reinem Sauerstoff bei 340°F, die Zeit
zur Absorption von 1000 ml O
2 durch 100
g Öl ist beschrieben. In dem Oxidator BN-Test wird 0,8
ml Katalysator pro 100 g Öl verwendet. Der Katalysator
ist ein Gemisch aus löslichen Metallnaphthenaten, das die Durchschnittsmetallanalyse
von gebrauchtem Motorgehäuseöl simuliert. Die
Additiv-Packung ist 80 mMol Zinkbispolypropylenphenyldithiophosphat
pro 100 g Öl.
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Molekulare
Charakterisierungen lassen sich durchführen mit Verfahren
des Standes der Technik, einschließlich Feldionisations-Massen-Spektroskopie
(FIMS) und n-d-M Analyse (ASTM D 3238-95 (2005
erneut zugelassen)). In FIMS wird das Basisöl charakterisiert
als Alkane und Moleküle mit unterschiedlichen Zahlen Ungesättigtheiten.
Die Moleküle mit verschiedenen Anzahlen Ungesättigtheiten
umfassen beispielsweise Cycloparaffine, Olefine und Aromaten. Sind
Aromaten in signifikanter Menge zugegen, lassen sie sich als 4-Ungesättigtheiten
identifizieren. Sind Olefine in signifikanten Mengen zugegen, lassen
sie sich als 1-Ungesättigtheiten identifizieren. Die Summe
von 1-Ungesättigtheiten, 2-Ungesättigtheiten,
3-Ungesät tigtheiten, 4-Ungesättigtheiten, 5-Ungesättigtheiten
und 6-Ungesättigtheiten aus der FIMS-Analyse abzüglich
der Gewichtsprozent Olefine gemäß Protonen-NMR
und abzüglich der Gewichtsprozent Aromaten gemäß HPLC-UV
ergibt die Gesamt-Gewichtsprozent der Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität.
Wurde der Aromatengehalt nicht gemessen, war er wahrscheinlich kleiner
als 0,1 Gewichtsprozent und wurde nicht in die Berechnung auf die
Gesamt-Gewichtsprozent der Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität
aufgenommen. Die Gesamt-Gewichtsprozent der Moleküle mit
Cycloparaffin-Funktionalität ist die Summe der Gewichtsprozent
an Molekülen mit Monocycloparaffin-Funktionalität
und der Gewichtsprozent der Moleküle mit Multicycloparaffin-Funktionalität.
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Die
Molekulargewichte werden gemäß ASTM D2503-92 (2002
erneut zugelassen) bestimmt. Das Verfahren verwendet die thermoelektrische
Messung des Dampfdrucks (VPO). Bei unzureichendem Probenvolumen
lässt sich ein alternatives Verfahren von ASTM
D2502-04 verwenden; und wenn dieses verwendet wurde, ist
dies angegeben.
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Die
Dichte wird gemäß ASTM D4052-96 (2002
erneut zugelassen) bestimmt. Die Probe wird in ein oszillierendes
Probenrohr eingelassen, und die Änderung der Oszillationsfrequenz,
die durch die Veränderung der Masse des Rohrs verursacht
wird, wird zusammen mit den Kalibrierungsdaten zur Bestimmung der
Dichte der Probe verwendet.
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Die
Gewichtsprozent Olefine können bestimmt werden durch Protonen-NMR
gemäß den hier angegebenen Schritten. In den meisten
Tests sind die Olefine herkömmliche Olefine, d. h. ein
verteiltes Gemisch aus solchen Olefin-Typen, bei denen Wasserstoffatome
an die Kohlenstoffatome der Doppelbindung gebunden sind, wie: alpha-Vinyliden,
cis, trans, und tri-substituiert, mit einem nachweisbaren Allyl-
zu Olefin-Integral-Verhältnis zwischen 1 und 2,5. Steigt
dieses Verhältnis über 3, zeigt es einen höheren
Prozentsatz an vorhandenen tri- oder tetra-substituierten Olefinen
an, so dass andere Annahmen auf dem Gebiet der Analyse vorgenommen
werden können, um die Anzahl der Doppelbindungen in der
Probe zu berechnen. Die Schritte sind wie folgt: A) Herstellen einer
Lösung von 5–10% Test-Kohlenwasserstoff in Deuterochloroform.
B) Aufnehmen eines normalen Protonenspektrums von mindestens 12
ppm Spektralbreite und genaues Verzeichnen der Achse der chemischen
Verschiebung (ppm), wobei das Gerät einen so großen
gain range besitzt, dass ein Signal erhalten wird, ohne dass der
Empfänger/ADC überlastet wird, beispielsweise
wenn ein 30°-Impuls angelegt wird, hat das Gerät
einen dynamischen Mindest-Signaldigitalisierungsbereich von 65000.
In einer Ausführungsform hat das Gerät einen dynamischen
Bereich von mindestens 260000. C) Messen der Integralintensi täten
zwischen: 6,0–4,5 ppm (Olefin); 2,2–1,9 ppm (Allyl);
und 1,9–0,5 ppm (gesättigt). D) Verwenden des
Molekulargewichts der Testsubstanz, bestimmt gemäß ASTM
D 2503-92 (2002 erneut zugelassen), Berechnen: 1. der mittleren
Molekülformel der gesättigten Kohlenwasserstoffe;
2. der mittleren Molekülformel der Olefine; 3. der Gesamt-Integralintensität
(= Summe sämtlicher Integralintensitäten); 4.
der Integralintensität je Proben-Wasserstoff (= Gesamtintegral/Anzahl
der Wasserstoffatome in der Formel); 5. der Anzahl der Olefin-Wasserstoffatome
(= Olefinintegral/Integral je Wasserstoff); 6. der Anzahl der Doppelbindungen
(= Olefin-Wasserstoff × Wasserstoffe in der Olefin-Formel/2);
und 7. der Gewichtsprozent Olefine durch Protonen-NMR = 100 × Anzahl
der Doppelbindungen × Anzahl der Wasserstoffatome in einem üblichen
Olefin-Molekül, dividiert durch die Anzahl der Wasserstoffatome
in einem üblichen Testsubstanzmolekül. In diesem
Test arbeiten die Gewichtsprozent Olefine gemäß Protonen-NMR
Berechnungsverfahren D besonders gut, wenn das Ergebnis der % Olefine
niedrig ist, d. h. kleiner als 15 Gewichtsprozent.
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Die
Gewichtsprozent Aromaten in einer Ausführungsform kann
durch HPLC-UV gemessen werden. In einer Ausführungsform
wird der Test durchgeführt mit einem Hewlett Packard 1050
Series Quaternary Gradient-Hochleistungsflüssigkeitschromatographie(HPLC)-System,
gekoppelt mit einem HP 1050 Dioden-Array UV-Vis Detektor, der an
eine HP Chem-Station angeschlossen ist. Die Identifikation der einzelnen
Aromatenklassen in dem hochgesättigten Basisöl
kann auf der Basis des UV-Spektralmusters und der Elutionszeit vorgenommen
werden. Die Aminosäule, die für diese Analyse
verwendet wird, unterscheidet aromatische Moleküle vorwiegend
auf der Basis ihrer Ringzahl (oder Doppelbindungs-Zahl). Somit eluieren
die Moleküle mit einem Einzelring-Aromaten zuerst, gefolgt
von den polycyclischen Aromaten, und zwar in der Reihenfolge der steigenden
Anzahl Doppelbindungen pro Molekül. Für Aromaten
mit ähnlichem Doppelbindungs-Charakter eluieren solche,
die nur eine Alkylsubstitution am Ring aufweisen, früher
als solche mit einer naphthenischen Substitution. Eine eindeutige
Identifikation der verschiedenen aromatischen Basisöl-Kohlenwasserstoffe
aus ihren UV-Absorptionsspektren kann bewerkstelligt werden, wobei
man erkennt, dass ihre maximalen Elektronenübergänge
alle nach Rot verschoben sind, im Vergleich zu den reinen Modell-Verbindungs-Analoga,
und zwar in einem Ausmaß, das von der Menge der Alkyl-
oder Naphthen-Substitution am Ringsystem abhängt. Die Quantifizierung
der eluierenden aromatischen Verbindungen kann durch Integrieren
von Chromatogrammen vorgenommen werden, die aus Wellenlängen
erstellt werden, die für jede generelle Klasse von Verbindungen über
das geeignete Retentionszeitfenster für diesen Aromaten
optimiert werden. Die Grenzen des Retentionszeitfenster für
jede Aromatenklasse kann bestimmt werden, indem die einzelnen Absorptionsspektren der
eluierenden Verbindungen zu verschiedenen Zeiten manuell bewertet
werden und sie auf der Basis ihrer qualitativen Ähnlichkeit
zu Modellverbindungs-Absorptionsspektren der geeigneten Aromatenklasse
zugeordnet werden.
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HPLC-UV
Kalibrierung. In einer Ausführungsform kann HPLC-UV zur
Identifikation von Klassen von aromatischen Verbindungen sogar bei
sehr niedrigen Mengen verwendet werden, beispielsweise absorbieren Multiring-Aromaten
gewöhnlich 10 bis 200 mal stärker als Einzelring-Aromaten.
Die Alkylsubstitution beeinträchtigt die Absorption um
20%. Die Integrationsgrenzen für die gemeinsam eluierenden
1-Ring und 2-Ring Aromaten bei 272 nm können durch das
Perpendicular Drop-Verfahren erstellt werden. Wellenlängenabhängige
Reaktionsfaktoren für jede allgemeine Aromatenklasse können
zuerst bestimmt werden durch Erstellen von Plots nach dem Beer'schen
Gesetz aus reinen Modell-Verbindungs-Gemischen, auf der Basis der
nächsten Spektral-Peak-Absorptionen zu den substituierten
Aromaten-Analoga. Gewichtsprozent-Konzentrationen von Aromaten können
berechnet werden, indem man annimmt, dass das mittlere Molekulargewicht
für jede Aromatenklasse ungefähr gleich dem mittleren
Molekulargewicht für die ganze Ölprobe ist.
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NMR-Analyse.
In einer Ausführungsform können die Gewichtsprozente
sämtlicher Moleküle mit mindestens einer aromatischen
Funktion in dem gereinigten monoaromatischen Standard durch Langzeit-Kohlenstoff-13
NMR-Analyse bestätigt werden. Die NMR-Ergebnisse können
aus den % aromatischem Kohlenstoff zu den % aromatischen Molekülen
(die mit HPLC-UV und D 2007 übereinstimmen müssen)
hergeleitet werden, und zwar vor dem Hintergrund, dass 95–99%
der Aromaten in hochgesättigten Basisölen Einzelringaromaten
sind. In einem weiteren Test zur genauen Messung niedriger Mengen
sämtlicher Moleküle mit mindestens einer Aromatenfunktion
durch NMR kann das Standard D 5292-99 (2004 erneut
zugelassene)-Verfahren derart modifiziert werden, dass eine Kohlenstoff-Mindestempfindlichkeit
von 500:1 (gemäß ASTM Standardpraxis E 386) mit
einem 15-Std. dauernden Lauf auf einem 400–500 MHz NMR
mit einer 10–12 mm Nalorac-Sonde erhalten wird. Acorn PC
Integrations-Software kann zur Definition der Form der Basislinie
und einheitlichen Integration verwendet werden.
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Das
Ausmaß der Verzweigung betrifft die Anzahl von Alkylverzweigungen
in Kohlenwasserstoffen. Die Verzweigung und die Verzweigungsposition
kann mittels Kohlenstoff-13 (13C) NMR gemäß dem
folgenden Neunstufenverfahren bestimmt werden: 1) Identifizieren
der CH-Verzweigungszentren und CH3 Verzweigungsterminationspunkte
mit der DEPT Impuls-Sequenz (Doddrell, D. T.; D. T. Pegg;
M. R. Bendall, Journal of Magnetic Resonance 1982, 48, 323ff).
2) Verifizieren des Fehlens von Kohlenstoffatomen, die mehrfache
Verzweigungen initialisieren (quaternäre Kohlenstoffatome),
mit der APT Impulssequenz (Patt, S. L.; J. N. Shoolery, Journal
of Magnetic Resonance 1982, 46, 535ff.). 3) Zuordnen der
verschiedenen Verzweigungs-Kohlenstoff-Resonanzen zu spezifischen
Verzweigungspositionen und Längen mittels tabellarisierter
und berechneter Werte des Standes der Technik (Lindeman,
L. P., Journal of Qualitative Analytical Chemistry 43, 1971 1245ff; Netzel,
D. A., et al., Fuel, 60, 1981, 307ff). 4) Schätzen
der relativen Verzweigungsdichte an verschiedenen Kohlenstoffpositionen
durch Vergleich der integrierten Intensität des spezifischen
Kohlenstoffs der Methyl-/Alkyl-Gruppe mit der Intensität
eines einzelnen Kohlenstoffatoms (gleich des/der Gesamtintegrals/Anzahl
der Kohlenstoffatome pro Molekül in dem Gemisch). Für
die 2-Methyl-Verzweigung wo sowohl das terminale als auch das Verzweigungs-Methyl
an der gleichen Resonanzposition vorkommen, wird die Intensität
durch 2 dividiert, bevor die Verzweigungsdichte abgeschätzt
wird. Wird die 4-Methyl-Verzweigungsfraktion berechnet und tabellarisiert,
wird ihr Beitrag zu den 4 + Methylen subtrahiert, so dass eine doppelte
Zählung umgangen wird, 5) Berechnen der mittleren Kohlenstoffzahl.
Die mittlere Kohlenstoffzahl wird bestimmt durch Dividieren des
Molekulargewichts der Probe durch 14 (dem Formelgewicht von CH2). 6) Die Anzahl der Verzweigungen pro Molekül
ist die Summe der in Schritt 4 ermittelten Summe der Verzweigungen.
7) Die Anzahl der Alkylverzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome wird
berechnet aus der Anzahl der Verzweigungen pro Molekül
(Schritt 6) × 100/mittlere Kohlenstoffzahl. 8) Abschätzen
der Verzweigungszahl (BI) durch 1H NMR Analyse,
welche veranschaulicht wird als Prozentsatz des Methyl-Wasserstoffs
(Bereich der chemischen Verschiebung 0,6–1,05 ppm) vom
Gesamt-Wasserstoff, wie es durch NMR in der flüssigen Kohlenwasserstoff-Zusammensetzung
abgeschätzt wird. 9) Abschätzen der Verzweigungs-Nachbarschaft
(BP) durch 13C NMR, welches veranschaulicht
wird als Prozentsatz wiederkehrender Methylen-Kohlenstoffatome – die
sich 4 oder mehr Kohlenstoffatome von der Endgruppe oder einer Verzweigung
entfernt befinden (veranschaulicht durch ein NMR-Signal bei 29,9
ppm) von den Gesamt-Kohlenstoffatomen, wie es durch NMR in der flüssigen
Kohlenwasserstoff-Zusammensetzung bestimmt wird. Die Messungen können
mit jedwedem Fourier-Transformations-NMR-Spektrometer erfolgen,
das beispielsweise einen Magnet mit 7,0 T oder mehr aufweist. Nach
der Verifikation durch Massen-Spektrometrie-, UV- oder einer NMR-Untersuchung,
dass aromatische Kohlenstoffatome fehlen, kann die Spektralbreite
für die 13C NMR Studien auf den
Bereich des gesättigten Kohlenstoffs, 0–80 ppm
vs. TMS (Tetramethylsilan) eingeschränkt werden. Lösungen
von 25–50 Gewichtsprozent in Chloroform-d1 werden durch
30°-Impulse angeregt, gefolgt von einer 1,3 Sekunden (sec.)
dauernden Aufnahmezeit. Zur Minimierung nicht-einheitlicher Intensitätsdaten
wird die Breitband-Protonen-Umkehrgat ter-Entkopplung während
einer 6 sec. Verzögerung vor dem Anregungsimpuls und während
der Aufnahme verwendet. Die Proben werden mit 0,03 bis 0,05 M Cr(acac)3 (tris(acetylacetonato)-chrom(III)) als
Entspannungsmittel dotiert, so dass auf jeden Fall vollständige
Intensitäten beobachtet werden. Die DEPT- und APT-Sequenzen
können nach Beschreibungen in der Literatur mit geringfügigen
Abwandlungen durchgeführt werden, die in den Varian- oder
Bruker-Handbüchern beschrieben sind. DEPT ist Distortionless
Enhancement by Polarization Transfer (Verformungslose Steigerung
durch Polarisationstransfer). Die DEPT 45-Sequenz ergibt ein Signal
sämtlicher Kohlenstoffatome, die an Protonen gebunden sind.
DEPT 90 zeigt nur CH-Kohlenstoffatome. DEPT 135 zeigt CH und CH3 aufsteigend und CH2 180° phasenverschoben
(absteigend). APT ist der Test auf gebundene Protonen, der im Stand
der Technik bekannt ist. Dieser ermöglicht, dass man sämtliche
Kohlenstoffatome sehen kann, jedoch bei aufsteigendem CH und CH3 sind quaternäre Kohlenstoffatome
und CH2 absteigend. Die Verzweigungseigenschaften
der Probe können durch 13C NMR
bestimmt werden, wenn man in den Berechnungen annimmt, dass die
ganze Probe isoparaffinisch ist. Der Gehalt an Ungesättigtheiten
kann durch Feldionisationsmassenspektroskopie (FIMS) gemessen werden.
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In
einer Ausführungsform umfasst das Metallbearbeitungsfluid
eine Anzahl an Komponenten, beispielsweise wahlfreie Komponenten
in einer Basisöl-Matrix.
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Basisöl-Matrixkomponente:
In einer Ausführungsform umfasst das Basisöl oder
die Gemische davon, die die Matrix bilden, mindestes ein isomerisiertes
Basisöl, wobei das Produkt selbst, seine Fraktion oder
Beschickung aus einer Stufe durch Isomerisation einer wachsartigen
Beschickung aus einem Fischer-Tropsch-Verfahren (”aus dem
Fischer-Tropsch-Verfahren stammende Basisöle”)
stammt oder in dieser produziert wird. In einer weiteren Ausführungsform
umfasst das Basisöl mindestens ein isomerisiertes Basisöl, das
aus einer im Wesentlichen paraffinischen Wachsbeschickung (”wachsartigen
Beschickung”) hergestellt wird. In einer dritten Ausführungsform
besteht das Basisöl im Wesentlichen aus mindestens einem
isomerisierten Basisöl.
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Aus
dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammende Basisöle sind in
einer Reihe von Patentveröffentlichungen offenbart, wie
beispielsweise
U.S. Pat. Nr.
6080301 ,
6090989 und
6165949 , und US Patentveröffentlichung
Nr.
US2004/0079678A1 ,
US20050133409 ,
US20060289337 . Das Fischer-Tropsch-Verfahren
ist eine katalysierte chemische Reaktion, in der Kohlenmonoxid und
Wasserstoff in flüssige Kohlenwasserstoffe verschiedener
Formen umgewandelt werden, einschließlich eines leichten
Produktes und eines wachsartigen Reaktionsproduktes, die jeweils
im Wesentlichen paraffinisch sind.
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
aufeinanderfolgende Anzahlen von Kohlenstoffatomen und weniger als
10 Gewichtsprozent naphthenischen Kohlenstoff gemäß n-d-M.
In einer weiteren Ausführungsform hat das aus einer wachsartigen
Beschickung hergestellte isomerisierte Basisöl eine kinematische
Viskosität bei 100°C zwischen 1,5 und 3,5 mm2/s.
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In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
durch ein Verfahren hergestellt, bei dem die Hydroisomerisierungsentwachsung
bei solchen Bedingungen durchgeführt wird, dass ein Basisöl
folgendes aufweist: a) Gewichtsprozent sämtlicher Moleküle
mit mindestens einer aromatischen Funktionalität kleiner 0,30;
b) Gewichtsprozent sämtlicher Moleküle mit mindestens
einer Cycloparaffinfunktionalität größer
10; c) ein Verhältnis der Gewichtsprozent an Molekülen
mit Monocycloparaffin-Funktionalität zu den Gewichtsprozent
der Moleküle mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 20 und d) einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C.) + 80.
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In
einer weiteren Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
aus einem Verfahren hergestellt, in dem das stark paraffinische
Wachs mit einem formselektiven Molekularsieb mit mittlerer Porengröße,
der eine Edelmetallhydrierungskomponente aufweist, und unter Bedingungen
von 600–750°F (315–399°C) hydroisomerisiert
wird. In dem Verfahren werden die Hydroisomerisierungsbedingungen
derart kontrolliert, dass in der Wachsbeschickung die Umwandlung
der Verbindungen, die über 700°F (371°C)
sieden, zu Verbindungen, die unter 700°F (371°C)
sieden, zwischen 10 Gewichtsprozent und 50 Gewichtsprozent gehalten
wird. Ein erhaltenes isomerisiertes Basisöl hat zwischen
1,0 und 3,5 mm2/s kinematische Viskosität
bei 100°C und weniger als 50 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit.
Das Basisöl umfasst mehr als 3 Gewichtsprozent Moleküle
mit Cycloparaffinfunktionalität und weniger als 0,30 Gewichtsprozent
Aromaten.
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
eine Noack-Flüchtigkeit, die niedriger ist als der Betrag,
der sich aus folgender Gleichung ergibt: 1000 × (kinematische
Viskosität bei 100°C)–2,7.
In einer weiteren Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl eine Noack-Flüchtigkeit, die niedriger
ist als der Betrag, der sich aus folgender Gleichung ergibt: 900 × (kinematische
Viskosität bei 100°C1)–2,8.
In einer dritten Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl eine kinematische Viskosität bei 100°C
von > 1,808 mm2/s und a Noack-Flüchtigkeit, die
niedriger ist als der Betrag, der sich aus folgender Gleichung ergibt: 1,286
+ 20 (kv100)–1,5 + 551,8 e–kv100 wobei kv100 die kinematische
Viskosität bei 100°C ist. In einer vierten Ausführungsform
hat das isomerisierte Basisöl weniger als 4,0 mm2/s kinematische Viskosität bei
100°C, und zwischen 0 und 100 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit.
In einer fünften Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl zwischen 1,5 und 4,0 mm2/s
kinematische Viskosität und eine Noack-Flüchtigkeit,
die kleiner ist als die Noack Flüchtigkeit, die durch die
folgende Gleichung berechnet wird: 160 – 40(kinematische
Viskosität bei 100°C).
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
eine kinematische Viskosität bei 100°C im Bereich
von 2,4 und 3,8 mm2/s und eine Noack-Flüchtigkeit,
die kleiner ist als der Betrag, der durch folgende Gleichung definiert
wird: 900 × (kinematische Viskosität bei 100°C.)–2,8 – 15). Für
kinematische Viskositäten im Bereich von 2,4 und 3,8 mm2/s liefert die Gleichung: 900 × (Kinematische
Viskosität bei 100°C)–2,8 – 15)
eine niedrigere Noack-Flüchtigkeit als die Gleichung: 160–40
(kinematische Viskosität bei 100°C.)
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In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
aus einem Verfahren hergestellt, in dem das hochparaffine Wachs
unter solchen Bedingungen hydroisomerisiert wird, dass das Basisöl
eine kinematische Viskosität bei 100°C von 3,6
bis 4,2 mm2/s, einen Viskositätsindex
größer 130, weniger als 12 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit,
und einen Gießpunkt kleiner –9°C hat.
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
eine Selbstentzündungstemperatur (AIT), die größer
ist als die AIT, die durch die folgende Gleichung definiert ist:
AIT in °C = 1,6 × (kinematische Viskosität bei
40°C, in mm2/s) + 300. In einer
zweiten Ausführungsform hat das Basisöl eine AIT
größer 329°C und einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C, in mm2/s) + 100.
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
einen relativ niedrigen Traktionskoeffizient, sein Traktionskoeffizient
ist spezifisch kleiner als diejenige Menge, die durch die folgende
Gleichung berechnet wird: Traktionskoeffizient = 0,009 × Ln
(kinematische Viskosität in mm2/s) – 0,001,
wobei die kinematische Viskosität in der Gleichung die
kinematische Viskosität während der Traktionskoeffizient-Messung
ist und die zwischen 2 und 50 mm2/s liegt.
In einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
einen Traktionskoeffizient kleiner 0,023 (oder kleiner 0,021) wenn
er bei einer kinematischen Viskosität von 15 mm2/s und einem Gleit-Roll-Verhältnis
von 40% gemessen wird. In einer weiteren Ausführungsform
hat das isomerisierte Basisöl einen Traktionskoeffizient
kleiner 0,017, wenn es bei einer kinematischen Viskosität
von 15 mm2/s und einem Gleit-Roll-Verhältnis
von 40% gemessen wird. In einer weiteren Ausführungsform
hat das isomerisierte Basisöl einen Viskositätsindex
größer 150 und einen Traktionskoeffizient kleiner
0,015, wenn es bei einer kinematischen Viskosität von 15
mm2/s und einem Gleit-Roll-Verhältnis
von 40% gemessen wird.
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In
einigen Ausführungsformen zeigt das isomerisierte Basisöl
mit niedrigen Traktionskoeffizienten auch eine höhere kinematische
Viskosität und höhere Siedepunkte. In einer Ausführungsform
hat das Basisöl einen Traktionskoeffizient kleiner 0,015,
und einen 50 Gewichtsprozent-Siedepunkt größer
565°C (1050°F). In einer weiteren Ausführungsform
hat das Basisöl einen Traktionskoeffizient kleiner 0,011
und einen 50 Gewichtsprozent-Siedepunkt gemäß ASTM
D 6352-04 größer 582°C (1080°F).
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In
einigen Ausführungsformen zeigt das isomerisierte Basisöl
mit niedrigen Traktionskoeffizienten auch einzigartige Verzweigungseigenschaften
gemäß NMR, wie einen Verzweigungsindex kleiner
gleich 23,4, eine Verzweigungsnachbarschaft größer
gleich 22,0, und einen Freier-Kohlenstoffindex zwischen 9 und 30.
In einer Ausführungsform hat das Basisöl mindestens
4 Gewichtsprozent naphthenischen Kohlenstoff, in einer weiteren
Ausführungsform mindestens 5 Gewichtsprozent naphthenischen
Kohlenstoff gemäß n-d-M Analyse nach ASTM
D 3238-95 (2005 erneut zugelassen).
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In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
in einem Verfahren hergestellt, wobei das Zwischenölisomerat
paraffinische Kohlenwasserstoff-Komponenten umfasst, und wobei das
Ausmaß der Verzweigung kleiner als 7 Alkylverzweigungen
pro 100 Kohlenstoffatome ist und wobei das Basisöl paraffinische
Kohlenwasserstoff-Komponenten umfasst, bei denen das Ausmaß der
Verzweigung kleiner als 8 Alkylverzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome
ist und weniger als 20 Gewichtsprozent an der 2-Position vorliegen.
In einer Ausführungsform hat das FT Basisöl einen
Gießpunkt kleiner –8°C; mindestens 3,2
mm2/s kinematische Viskosität bei
100°C; und einen Viskositätsindex, der größer
ist als der Viskositätsindex, der durch die folgende Gleichung
berechnet wird: –22 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C.) + 132.
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In
einer Ausführungsform umfasst das Basisöl mehr
als 10 Gewichtsprozent und weniger als 70 Gewichtsprozent Gesamtmoleküle
mit Cycloparaffin-Funktionalität und ein Verhältnis
der Gewichtsprozent Moleküle mit Monocycloparaffin-Funktionalität
zu den Gewichtsprozent der Moleküle mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 15.
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
ein mittleres Molekulargewicht zwischen 600 und 1100, und einen
durchschnittlichen Grad an Verzweigung in den Molekülen
zwischen 6,5 und 10 Alkylverzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome.
In einer weiteren Ausführungsform hat das isomerisierte
Basisöl eine kinematische Viskosität zwischen
etwa 8 und etwa 25 mm2/s und einen durchschnittlichen
Grad an Verzweigung in den Molekülen zwischen 6,5 und 10
Alkylverzweigungen pro 100 Kohlenstoffatome.
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In
einer Ausführungsform wird das isomerisierte Basisöl
aus einem Verfahren erhalten, in dem das hochparaffine Wachs bei
einem Wasserstoff-Beschickungs-Verhältnis von 712,4 bis
3562 Liter H2/Liter Öl hydroisomerisiert
wird, damit das Basisöl eine Gesamt-Gewichtsprozent von
Molekülen mit Cycloparaffin-Funktionalität größer
10, und ein Verhältnis der Gewichtsprozent Moleküle
mit Monocycloparaffin-Funktionalität zu den Gewichtsprozent
Molekülen mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 15 erhält. In einer weiteren Ausführungsform
hat das Basisöl einen Viskositätsindex, der größer
ist als der Betrag, der durch die folgende Gleichung definiert ist:
28 × Ln (kinematische Viskosität bei 100°C.)
+ 95. In einer dritten Ausführungsform umfasst das Basisöl
weniger als 0,30 Gewichtsprozent Aromaten; mehr als 10 Gewichtsprozent
Moleküle mit Cycloparaffin-Funktionalität; ein
Verhältnis der Gewichtsprozent Moleküle mit Monocycloparaffin-Funktionalität
zu den Gewichtsprozent Molekülen mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 20; und einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität
bei 100°C) + 110. In einer vierten Ausführungsform
hat das Basisöl zudem eine kinematische Viskosität
bei 100°C größer 6 mm2/s.
In einer fünften Ausführungsform hat das Basisöl
weniger als 0,05 Gewichtsprozent Aromaten und einen Viskositätsindex
größer 28 × Ln (kinematische Viskosität bei
100°C) + 95. In einer sechsten Ausführungsform
hat das Basisöl weniger als 0,30 Gewichtsprozent Aromaten,
Gewichtsprozent Moleküle mit einer Cycloparaffin-Funktionalität
größer als die kinematische Viskosität bei
100°C, in mm2/s, multipliziert
mit 3, und ein Verhältnis der Moleküle mit Monocycloparaffin-Funktionalität zu
Molekülen mit Multicycloparaffin-Funktionalität
größer 15.
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In
einer Ausführungsform enthält das isomerisierte
Basisöl zwischen 2 und 10% naphthenischen Kohlenstoff,
gemessen gemäß n-d-M. In einer Ausführungsform
hat das Basisöl 1,5–3,0 mm2/s
kinematische Viskosität bei 100°C und 2–3%
naphthenischen Kohlenstoff. In einer weiteren Ausführungsform
1,8–3,5 mm2/s kinematische Viskosität bei 100°C
und 2,5–4% naphthenischen Kohlenstoff. In einer dritten
Ausführungsform 3–6 mm2/s
kinematische Viskosität bei 100°C und 2,7–5%
naphthenischen Kohlenstoff. In einer vierten Ausführungsform
10–30 mm2/s kinematische Viskosität
von bei 100°C und mehr als 5,2% naphthenischen Kohlenstoff.
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In
einer Ausführungsform hat das isomerisierte Basisöl
ein mittleres Molekulargewicht größer 475; einen
Viskositätsindex größer 140, und weniger
als 10 Gewichtsprozent Olefine. Das Basisöl verbessert
die Luftabscheidungs- und die niedrigen Schaumbildungseigenschaften
des Gemischs, wenn es in das Metallbearbeitungsfluid eingefügt
wird.
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In
einer Ausführungsform ist das isomerisierte Basisöl
ein FT Basisöl mit 2 mm2/s bis
6 mm2/s kinematischer Viskosität
bei 100°C; 7 mm2/s bis 20 mm2/s kinematischer Viskosität bei
40°C; CCS Viskosität kleiner 2300 mPa·s
bei –35°C; Gießpunkt im Bereich von –20
und –40°C; Molekulargewicht von 300–500;
Dichte im Bereich von 0,800 bis 0,820; paraffinischen Kohlenstoff
im Bereich von 93–97%; naphthenischen Kohlenstoff im Bereich
von 3–7%; Oxidator BN von 30 bis 60 Std; und 8 bis 20 Gewichtsprozent
Noack-Flüchtigkeit, gemessen nach ASTM D5800-05 Verfahren
B.
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In
einer weiteren Ausführungsform für Antinebelleistung
ist das isomerisierte Basisöl ein FT-Basisöl mit Viskosität
im ”light” Bereich und 2 mm2/s
bis 3 mm2/s kinematischer Viskosität
bei 100°C; 7 mm2/s bis 25 mm2/s kinematischer Viskosität bei
40°C; einem Viskositätsindex von 120–150;
einem Gießpunkt im Bereich von –20 und –50°C;
einem Molekulargewicht von 300–500; einer Dichte im Bereich
von 0,800 bis 0,820; paraffinischem Kohlenstoff im Bereich von 92–97%;
naphthenischem Kohlenstoff im Bereich von 3–7%; Oxidator
BN von 30 bis 60 Std.; und 8 bis 60 Gewichtsprozent Noack-Flüchtigkeit,
gemessen nach ASTM D5800-05 Verfahren B. In einer
weiteren Ausführungsform ist das isomerisierte Basisöl
ein FT-Basisöl mit einer Viskosität im ”medium” Bereich,
5 mm2/s bis 7 mm2/s
kinematischer Viskosität bei 100°C; 25 mm2/s bis 50 mm2/s
kinematischer Viskosität bei 40°C; einem Viskositätsindex
von 140–160; einem Gießpunkt im Bereich von –15
und –25°C; Molekulargewicht von 450–550;
einer Dichte im Bereich von 0,820 bis 0,830; paraffinischem Kohlenstoff
im Bereich von 90–95%. In einer dritten Ausführungsform
umfasst das Basisöl ein Gemisch aus FT Basisölen
mit Viskositäten im ”light” und ”medium” Bereich.
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In
einer Ausführungsform setzt das Metallbearbeitungsfluid
mindestens eines der vorstehend beschriebenen isomerisierten Basisöle
ein. In einer weiteren Ausführungsform besteht die Zusammensetzung
im Wesentlichen aus einem Fischer-Tropsch-Basisöl. In einer
weiteren Ausführungsform setzt das Metallbearbeitungsfluid
mindestens ein isomerisiertes Basisöl als Basisölmatrix
und gegebenenfalls 5 bis 95 Gewichtsprozent von mindestens einem
weiteren Öltyp ein, beispielsweise Schmiermittelbasisöle,
ausgewählt aus Schmiermittelbasisölen der Gruppe
I, II, III, IV, und V, wie definiert in den API Interchange-Guidelines,
und Gemische davon. In einer vierten Ausführungsform setzt
das Metallbearbeitungsfluid ein isomerisiertes Basisöl und
5 bis 20 Gewichtsprozent von mindestens einem weiteren Öltyp
ein. Beispiele umfassen je nach der Anwendung herkömmlich
verwendete Mineralöle, synthetische Kohlenwasserstoff-Öle
oder Syntheseesteröle oder Gemische davon. Mineralschmieröl-Basismaterialien
können beispielsweise beliebige herkömmlich raffinierte
Ausgangsmaterialien sein, die von paraffinischen, naphthenischen
und gemischten Basisrohstoffen hergeleitet sind. Synthetische Schmieröle,
die sich verwenden lassen, umfassen Ester von Glycolen und komplexe
Ester. Andere Synthetiköle, die sich verwenden lassen,
umfassen synthetische Kohlenwasserstoffe, wie Polyalphaolefine;
Alkylbenzole, beispielsweise Alkylat-Nachlauffraktionen aus der
Alkylierung von Benzol mit Tetrapropylen, oder die Copolymere von
Ethylen und Propylen; Silikonöle, beispielsweise Ethylphenylpolysiloxane,
Methylpolysiloxane, usw., Polyglycolöle, beispielsweise
solche, die erhalten werden durch Kondensation von Butylalkohol
mit Propylenoxid; usw. Andere geeignete Synthetiköle umfassen
die Polyphenylether, beispielsweise solche mit 3 bis 7 Etherbindungen
und 4 bis 8 Phenylgruppen. Andere geeignete Synthetiköle
umfassen Polyisobutene und alkylierte Aromaten, wie alkylierte Naphthalene.
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Weitere
Komponenten: Das Metallbearbeitungsfluid in einer Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine reduzierte Nebelbildung,
niedrigere Schaumbildungsneigung und bessere Luftabscheideeigenschaften
im Vergleich zu Zusammensetzungen des Standes der Technik aufweist.
Je nach den Anwendungen, beispielsweise Blankölen (Reinölen)
oder löslichen Ölen, kann das Metallbearbeitungsfluid
geeignete Additive, die im Stand der Technik die Eigenschaften der
Zusammensetzung bekanntlich verbessern, in Mengen im Bereich von
0,10 to 40 Gewichtsprozent verwenden. Diese Additive umfassen Metalldesaktivatoren;
Korrosionsschutzmittel; Mikrobizide; Antikorrosionsmittel; Emulgatoren;
Kopplungsmittel; Extremdruckmittel; Reibungshemmer; Rostschutzmittel;
polymere Substanzen; Brandschutzmittel: Bakterizide; Antiseptika; Antioxidantien;
Chelatbildner, wie Edetinsäuresalze; und dergleichen; pH-Wert-Regulatoren;
Verschleißhemmer, wie verschleißhemmende Aktiv-Schwefel-Additiv-Packungen
und dergleichen; eine Metallbearbeitungsfluid-Additivpackung, die
mindestens eine der vorstehend genannten Additive enthält.
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In
verschiedenen Ausführungsformen braucht man im Stand der
Technik einem Metallbearbeitungsfluid weder Antinebel-Additive (Nebelbekämpfungsmittel
oder Antinebelmittel) noch Schaumbildungshemmer hinzuzufügen,
das im Wesentlichen aus der Basisölmatrix besteht, umfassend
das isomerisierte Basisöl und mindestens ein anderes Additiv
als ein Antinebelmittel/Schaumbildungshemmer. In ande ren Ausführungsformen
und je nach den Endgebrauchsanwendungen können gegebenenfalls
kleine Mengen Additive, wie Antinebelmittel in einer Menge im Bereich
von 0,05 bis 5,0 Volumenprozent in einer Ausführungsform
und weniger als 1 Gewichtsprozent in anderen Ausführungsformen
zugegeben werden. Nicht-einschränkende Beispiele umfassen
Ramsangummi, hydrophobe und hydrophile Monomere, Styrol oder Kohlenwasserstoff-substituierte hydrophobe
Styrolmonomere und hydrophile Monomere, öllösliche
organische Polymere, deren Molekulargewicht (Viskositäts-gemitteltes
Molekulargewicht) von etwa 0,3 bis über 4 Millionen reicht,
wie Isobutylen, Styrol, Alkylmethacrylat, Ethylen, Propylen, n-Butylenvinylacetat,
usw. In einer Ausführungsform wird Polymethylmethacrylat
oder Polyethylen, propylen, butylen oder isobutylen) im Molekulargewichtsbereich
von 1 bis 3 Millionen verwendet.
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In
einigen Ausführungsformen und für bestimmte Anwendungen
kann im Stand der Technik auch eine geringe Menge Schaumbildungshemmer
zu der Zusammensetzung in einer Menge von 0,05 bis 15,0 Gewichtsprozent
zugegeben werden. Nicht-einschränkende Beispiele umfassen
Polydimethylsiloxane, die oft einen Trimethylsilylterminus aufweisen,
Alkylpolymethacrylate, Polymethylsiloxane, eine N-Acylaminosäure
mit einer langkettigen Acylgruppe und/oder ein Salz davon, eine
N-Alkylaminosäure mit einer langkettigen Alkygruppe und/oder
ein Salz davon, das zusammen verwendet wird mit einem Alkylalkylenoxid
und/oder einem Acylalkylenoxid, Acetylendiolen und ethoxylierten
Acetylendiolen, Silikonen, hydrophoben Materialien (beispielsweise
Silica), Fettamiden, Fettsäuren, Fettsäureestern,
und/oder organischen Polymeren, modifizierten Siloxanen, Polyglycolen,
veresterten oder modifizierten Polyglycolen, Polyacrylaten, Fettsäuren,
Fettsäureestern, Fettalkoholen, Fettalkoholestern, Oxoalkoholen,
Fluor-Oberflächenmitteln, Wachsen, wie Ethylenbistereamidwachs,
Polyethylenwachs, Polypropylenwachs, Ethylenbisstereamidwachs, und
Paraffinwachs, Ureum. Die Schaumbildungsbekämpfungsmittel
können mit geeigneten Dispersionsmitteln und Emulgatoren
verwendet werden. Weitere aktive Schaumbildungsbekämpfungsmittel
sind beschrieben in
"Foam Control Agents",
von Henry T. Kerner (Noyes Data Corporation, 1976), Seite 125–162.
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In
verschiedenen Ausführungsformen umfasst das Metallbearbeitungsfluid
zudem Anti-Reibungsmittel, wie überbasische Sulfonate,
sulfurierte Olefine, chlorierte Paraffine und Olefine, sulfurierte
Esterolefine, Polyglycole mit Aminterminus und Natriumdioctylphosphat-Salze.
In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zusammensetzung
zudem Korrosionsschutzmittel, wie unter Anderem Carbonsäure/Borsäure-Diaminsalze,
Carbonsäureamin-Salze, Alkanolamine, Alkanolaminborate
und dergleichen.
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In
verschiedenen Ausführungsformen umfasst das Metallbearbeitungsfluid
zudem öllösliche Metalldesaktivatoren in einer
Menge von 0,01 bis 0,5 Volumenprozent (auf der Basis des Volumens
des fertigen Öls). Nichteinschränkende Beispiele
umfassen Triazole oder Thiadiazole, spezifisch Aryltriazole, wie
Benzotriazol und Tolyltriazol, Alkylderivate dieser Triazole und
Benzothiadiazole wie R(C6H3)N2S wobei R H oder C1-
bis C10-Alkyl ist. Geeignete Materialien
sind erhältlich von Ciba Geigy unter den Handelsnamen Irgamet
und Reomet oder von der Vanderbilt Chemical Corporation unter dem
Handelsnamen Vanlube.
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In
einer Ausführungsform, beispielsweise wenn die Zusammensetzung
den doppelten Zweck als Schneidfluid und Maschinenschmieröl
erfüllt, kann eine kleine Menge von mindestens einem Antioxidationsmittel
im Bereich von 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent zugegeben werden. Nicht-einschränkende
Beispiele umfassen Antioxidantien des Amin- oder Phenoltyps oder
Gemische davon, beispielsweise butyliertes Hydroxytoluol (BHT),
Bis-2,6-di-t-butylphenol-Derivate, schwefelhaltige gehinderte Phenole
und schwefelhaltige gehindertes Eisphenol.
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In
einer Ausführungsform umfasst das Metallbearbeitungsfluid
zudem 0,1 bis 20 Gewichtsprozent von mindestens einem Extremdruckmittel.
Nichteinschränkende Beispiele für Extremdruckmittel
umfassen Zinkdithiophosphat, Molybdänoxysulfiddithiophosphat,
Molybdänoxysulfidthithiocarbamat, Molybdänamin-Verbindungen,
sulfurierte Öle und Fette, sulfurierte Fettsäuren,
sulfurierte Ester, sulfurierte Olefine, Dihydrocarbylpolysulfide,
Thiocarbamate, Thioterpene, Dialkylthiodipropionate und dergleichen.
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Neben
den vorstehenden Additiven können verschiedene andere herkömmliche
Additive zugegeben werden, und zwar in dem Maße, dass sie
die Effekte des Metallbearbeitungsfluids nicht hemmen. Beispiele umfassen
Fettsäuren und deren Salze; mehrwertige Alkohole wie, Propylenglycol,
Glycerin, Butylenglycerol, und dergleichen; oberflächenaktive
Mittel, wie anionische oberflächenaktive Mittel, amphotere
oberflächenaktive Mittel, nichtionische oberflächenaktive
Mittel, und dergleichen; und Bornitrid, das in einem Dispersionsmittel,
wie einem oberflächenaktiven Mittel dispergiert ist.
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Herstellungsverfahren:
Die wahlfreien Additive, die zur Formulierung der Metallbearbeitungsfluid-Zusammensetzung
verwendet werden, können einzeln oder in verschiedenen
Subkombinationen in die Basisölmatrix gemischt werden.
In einer Ausführungsform werden alle Komponenten gleichzeitig
mit einem Additivkonzentrat gemischt (d. h. Additive und ein Verdünnungsmittel,
wie ein Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel). Die Verwendung
eines Additivkonzentrats profitiert von der gegensei tigen Kompatibilität,
die durch die Kombination der Inhaltsstoffe erzielt wird, wenn es
sich in der Form eines Additivkonzentrats befindet.
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In
einer weiteren Ausführungsform wird das Metallbearbeitungsfluid
zur Verwendung als Blanköl-Schneidfluid hergestellt durch
Mischen der Basisölmatrix mit den wahlfreien Additiven
und/oder Additivpackung(en) bei einer geeigneten Temperatur, wie
etwa 60°C, bis zur Homogenität. In einer weiteren
Ausführungsform können die Emulgatoren zu dem
Metallbearbeitungsfluid gegeben werden, so dass man eine Öl-in-Wasser-Emulsion
erhält.
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Eigenschaften:
In einer Ausführungsform ist die Metallbearbeitungsfluid-Zusammensetzung
dadurch gekennzeichnet, dass sie verringerte Nebelbildung, niedrige
Schaumbildungsneigung und hervorragende Luftabscheideeigenschaften
aufweist. Die Schaumbildungsneigung des Metallbearbeitungsfluids
kann mit dem ASTM D892-95 Schaumtest gemessen werden.
In einer Ausführungsform zeigt das Metallbearbeitungsfluid bei
Bewertung mit dem ASTM D892-06 Verfahren weniger
als 50 ml Schaumhöhe bei der Sequenz II Schaumbildungsneigung.
in einer weiteren Ausführungsform zeigt das Metallbearbeitungsfluid
weniger als 40 ml Sequenz II Schaumhöhe. In einer dritten
Ausführungsform zeigt es weniger als 30 ml Sequenz II Schaumhöhe. In
einer fünften Ausführungsform ist die Sequenz
II Schaumhöhe kleiner als 20 ml. In einer sechsten Ausführungsform
lässt sich keine Schaumhöhe messen (0 ml).
-
In
einer Ausführungsform zeigt das Metallbearbeitungsfluid
weniger als 100 ml Sequenz I Schaumbildungsneigung nach ASTM
D 892-03. In einer weiteren Ausführungsform hat
das Fluid weniger als 50 ml Sequenz I Schaumbildungsneigung. In
einer dritten Ausführungsform hat es weniger als 30 ml
Sequenz I Schaumbildungsneigung.
-
In
einer Ausführungsform hat das Metallbearbeitungsfluid eine
Anzahl von Minuten zu 3 ml Emulsion bei 54°C gemäß ASTM
D 1401-02 kleiner gleich 30. In einer weiteren Ausführungsform
hat das Fluid eine Anzahl von Minuten zu 3 ml Emulsion bei 82°C
nach ASTM D 1401-02 kleiner gleich 60.
-
Das
Luftabscheideverhalten können mit dem ASTM D 3427
(2003) Verfahren auf Gasblasentrennzeit von Petroleumöl
untersucht werden, wodurch man misst wie stark das Fluid mitgerissenes
Gas absondern kann. In einer Ausführungsform hat das Metallbearbeitungsfluid
weniger als 0,60 Minuten Luftabscheidezeit bei 50°C, wie
gemessen gemäß ASTM D 3427 (2003).
In einer zweiten Ausführungsform hat es weniger als ½ Minute
Luftabscheidezeit.
-
In
einer Ausführungsform weist das Metallbearbeitungsfluid
eine verringerte Nebelbildungseigenschaft auf und verleiht dem Fluid
Aerosol-Kontrolle oder Teilchen-Kontrolle, beispielsweise mit 5
bis 50% Nebelreduktion im Vergleich zu Metallbearbeitungsfluids
des Standes der Technik, die Basisöl der Gruppe I enthalten.
Nebelreduktionsexperimente können ähnlich wie
bei dem Aerosol(Nebel)Bildungstest, wie beschrieben in "Polymer
Additives as Mist Suppressants in Metal Cutting Fluids," von
Marano et al., Journal of the Society of Tribologists und Lubrication
Engineers, Oct. 1995, S. 25–35, gemessen werden.
In einer Ausführungsform hat das Metallbearbeitungsfluid
ohne jegliche Zugabe von Antinebeladditiven eine mittlere Nebelanreicherungsrate
kleiner 300 mg/mm3 in den ersten 30 sec
(nach dem Beginn) des Aerosol-Nebelbildungstests. In einer weiteren
Ausführungsform hat das Metallbearbeitungsfluid ohne jegliches
Nebeladditiv eine mittlere Nebelanreicherungsrate kleiner 250 mg/mm3 in den ersten 30 sec des Aerosol-Nebelbildungstests.
In einer dritten Ausführungsform ist die mittlere Nebelanreicherungsrate
kleiner 200 mg/mm3 in den ersten 30 sec
des Tests. In einer vierten Ausführungsform ist die mittlere
Nebelanreicherungsrate kleiner 150 mg/mm3 in
den ersten 60 sec des Tests.
-
In
einer Ausführungsform ist die Metallbearbeitungsfluid-Zusammensetzung
leicht biologisch abbaubar, wobei das Basisöl 30 bis 95%
OECD 301 D Level hat. In einer Ausführungsform hat das
Metallbearbeitungsfluid 10–14 mm2/s
kinematische Viskosität bei 40°C und >= 60% biologische Abbaubarkeit
nach OECD 301 D. In einer zweiten Ausführungsform hat die
Zusammensetzung eine kinematische Viskosität bei 40°C kleiner
10 mm2/s und >= 80% biologische Abbaubarkeit nach OECD
301 D. In einer dritten Ausführungsform hat die Zusammensetzung
eine kinematische Viskosität bei 40°C kleiner
8 mm2/s und >= 90% biologische Abbaubarkeit nach OECD
301 D. In einer fünften Ausführungsform hat das
Metallbearbeitungsfluid mindestens 30% biologische Abbaubarkeit,
wenn es nach OECD 301 D gemessen wird.
-
Metallbearbeitungsfluide
können dadurch charakterisiert werden, dass sie für
Extremdruckanwendungen geeignet oder ungeeignet sind. Ein Fluid,
das für Extremdruck als geeignet angesehen wird, verhindert, dass
sich gleitende Metalloberflächen unter Extremdruckbedingungen
festfressen. Das Festfressen von Metalloberflächen beruht
auf der Reibung zwischen gegenüberliegenden Unebenheiten.
Unebenheiten sind mikroskopische Vorsprünge auf Metalloberflächen,
die bei Metallbearbeitungsvorgängen entstehen. Eine Technik
zum Messen der Extremdruck-Eigenschaften eines Fluids ist das Messen
einer Lastkraft zwischen gleitenden Oberflächen, die mit
Hilfe eines Schmiermittels überwunden werden kann, ohne
dass es zum Festfressen der gleitenden Oberflächen kommt.
Eine solche Technik ist als Falex-Lasttest beschrieben, bei dem
es sich um einen ASTM Standardtest für Fluid Schmiermittel
(ASTM D-3233 (2003)) handelt. In einer Ausführungsform
ist das Metallbearbeitungsfluid dadurch gekennzeichnet, dass es
einen Falex-Referenzverschleiß von weniger als 10 Zähnen
aufweist. In einer weiteren Ausführungsform ist das Metallbearbeitungsfluid
dadurch gekennzeichnet, dass es eine Falex-Referenzlast von mehr
als 4500 Pfund-Kraft aufweist.
-
In
einer Ausführungsform ist das Metallbearbeitungsfluid dadurch
gekennzeichnet, dass es hervorragende Schmiereigenschaft, insbesondere
zum Schmieren von Oberflächen in Gleitkontakten, aufweist,
wie gemessen in einem Vierkugel-Abriebtest nach ASTM D4172-94(2004)e1.
In einer Ausführungsform hat das Metallbearbeitungsfluid
einen Vier-Kugel-Abrieb-Kerbdurchmesser von weniger als etwa 0,07
mm.
-
In
einigen Anwendungen und bei Verwendung von isomerisierten Basisölen
mit einer niedrigen kinematischen Viskosität ist das Metallbearbeitungsfluid
dadurch gekennzeichnet, dass es eine ruhige Flüssigkeitsströmung
für eine hervorragende Zirkulation in einer Pumpe aufweist.
Außerdem hat das Metallbearbeitungsfluid eine hervorragende,
so dass keine Reibungswärme zwischen einem Werkzeug und
einem Werkstück entstehen kann, und so die effektive Lebensdauer
des Werkzeugs erhöht werden kann.
-
Anwendungen:
In einer Ausführungsform wird das Metallbearbeitungsfluid
bei der Herstellung von Halbleitern, Betriebsausrüstung
und Autoteilen usw. verwendet, wobei die Form des fertigen Gegenstandes, beispielsweise
Siliciumwafer oder Maschinenteil, mit oder ohne anschließende
Entfernung von Metall oder Silicium erhalten wird. Nicht-einschränkende
Beispiele für diese Arbeitsgänge umfassen Schneiden,
Bohren (Drilling), Bohren (Boring), Ziehschleifen, Räumen,
Schleifen, Formen, Stanzen, Gießen, Schmieden, Walzen, Lochen,
Prägen, Ziehen, Pressformen, Entgraten, Mahlen, Auskehlen,
Gewindeschneiden, Anfasen, Räumen, Aufreiben, Honen, Lappen,
Richten und Ziehen.
-
In
einer Ausführungsform eines Metallbearbeitungsschrittes
wird das Metallbearbeitungsfluid auf die Kontaktzone zwischen Werkzeug
und Werkstück aufgebracht. Das Fluid kann durch eine Reihe
von Verfahren aufgebracht werden, wie unter Anderem Eintauchen der
Kontaktzone in dem Fluid, Sprühen des Fluids in die Kontaktzone,
Fluten der Kontaktzone mit Fluid, Pumpen eines Fluidstroms in die
Kontaktzone, periodisches Benetzen des Werkzeugs oder des Werkstücks
mit Schmierfluid, oder eine beliebige Maßnahme zum durchgehenden
oder zeitweiligen Aufbringen des Schmiermittels auf die Kontaktzone
zwischen Werkzeug und Werkstück.
-
BEISPIELE.
Wenn nicht anders angegeben, werden die Zusammensetzungen hergestellt
durch Mischen der Komponenten in den in den Beispielen/Tabellen
angegebenen Mengen. Die in den Beispielen verwendeten Komponenten
sind nachstehend aufgeführt.
-
EP-Mittel
ist ein kommerziell erhältlicher polymerisierter Ester,
10% Inaktivschwefel-Extremdruckmittel.
- HYNAPTM N100HTS
hydrobehandeltes, naphthenisches Öl (Gruppe V) stammt von
San Joaquin Refining Oil, Inc., Bakersfield, CA.
- AshlandTM 100SN Gruppe 1 Öl
stammt von Ashland Inc.
- ChevronTM 100R Gruppe 2 Öl,
ChevronTM 100R Gruppe 3 Öl, und
Chevron Synfluid 4 cSt PAO Öl stammen jeweils von Chevron
Corporation, San Ramon, CA.
-
Additiv
2 ist ein sulfurierter Pflanzenfettsäureester. Der Entschäumer
ist ein Acrylat-Oligomer-Antischaum/Entschäumer. Additiv
CAS ist ein im Handel erhältliches überbasisches
Calciumsulphonat PEP Metallbearbeitungsadditiv, das carbonisiertes
Alkylbenzolsulfonat enthält. Additiv SO ist ein sulfuriertes
Olefin.
-
Mineraldichtöl
(MSO) mit 3,39 mm2/sec Viskosität
bei 40°C und Basestock-Öle SN 100 (Dichte 0,864 und
Viskosität 20,6 mm2/sec bei 40°C),
SN 150 und SN 600 (API Gruppe I) sind von einer Reihe von Quellen kommerziell
erhältlich.
-
GTL
aus dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammende Basisöle GST0449,
FTBO L, FTBO XL, FTBO XXL, und FTBO M stammen von Chevron Corp.
Die Eigenschaften der aus dem Fischer-Tropsch-Verfahren stammenden
Basisöle, die in den Beispielen verwendet wurden, sind
in der Tabelle 3 gezeigt.
-
Anti-Nebelmittel
1 ist ein Methacrylat-Copolymer. Anti-Nebelmittel 2 ist ein kommerziell
erhältlicher hochmolekularer öllöslicher
Polymer-Klebrigmacher.
-
Beispiele
1–6: Eine Reihe von Metallbearbeitungsfluid-Zusammensetzungen
mit den in der Tabelle 1 aufgeführten Komponenten wurden
formuliert, und ihre Eigenschaften wurden mit verschiedenen Standard-Testverfahren
gemessen:
ASTM D 1401-02 für Wasser-Trennbarkeit
von Petroleumölen und Synthetik-Fluids;
ASTM D
3427 (2003) Standard-Testverfahren für Luftabscheideeigenschaften
von Petroleumölen; und
ASTM D892-95 Schaumstabilitätssequenztest.
Wie aus der Tabelle hervorgeht, zeigt das Beispiel, das das isomerisierte
Basisöl beinhaltet, eine niedrige Schaumbildungsneigung
(Schaumhöhe Null) und ein Luftabscheideverhalten, das vergleichbar
ist mit, wenn nicht gar besser ist, als beim Öl des Standes
der Technik (hinsichtlich der Testwiederholbarkeit von 1 min.). TABELLE 1
| Proben-ID | Beispiel
1 | Beispiel
2 | Beispiel
3 | Beispiel
4 | Beispiel
5 | Beispiel
6 |
| | Gruppe
V | Gruppe
1 | Gruppe
2 | Gruppe
3 | PAO | GTL
BST |
| | Gew.-% | Gew.-% | Gew.-% | Gew.-% | Gew.-% | Gew.-% |
| SJR
Hynap N100HTS – Gruppe V | 95 | - | - | - | - | - |
| Ashland
100 SN – Gruppe 1 | - | 95 | - | - | - | - |
| Chevron
100 R – Gruppe 2 | - | - | 95 | - | - | - |
| Chevron
UCBO 4R – Gruppe 3 | - | - | - | 95 | - | - |
| Chevron
Synfluid. 4 cSt – PAO | - | - | - | - | 95 | - |
| GTL
GST0449 isomerisiertes Basisöl | - | - | - | - | - | 95 |
| EP-Mittel | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
| | | | | | | |
| Kinem.
Viskosität @ 40°C, cSt | 19.91 | 20.51 | 20.70 | 18.30 | 17.78 | 18.80 |
| Luftabsch.
@ 50C, D3427. min | 0.72 | 0.88 | 0.5 | 0.42 | <0.42 | <0.42 |
| Schaumsequenz
I-III, D892 | | | | | | |
| Seq.
I, 24C, Neigung ml Schaum | 220 | 70 | 80 | 30 | 0 | 0 |
| Seq.
I, Stabilität, ml nach 10 min. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Seq.
II, 93.5C, Neigung, ml Schaum | 30 | 30 | 25 | 20 | 0 | 0 |
| Seq.
II, Stabilität, ml, nach 10 min. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Seq.
III, 24C, Neigung, ml Schaum | 140 | 100 | 80 | 40 | 0 | 0 |
| Seq.
III, Stabilität, ml, nach 10 min. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wassertrennbarkeit, D1401
@ 54C | | | | | | |
| o-w-e,
ml | 2/0/78 | 2/0/78 | 2/0/78 | 2/0/78 | 2/0/78 | 2/2/76 |
| Zeit,
min | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 |
| Wassertrennbarkeit, D1401
@ 82C | | | | | | |
| o-w-e,
ml | 6/0/74 | 6/0/74 | 5/0/75 | 9/0/71 | 7/0/73 | 6/0/74 |
| Zeit,
min | 60 | 60 | 60 | 60 | 80 | 60 |
-
Beispiele
7–13: Eine Reihe von Metallbearbeitungsfluid-Zusammensetzungen
mit den in der Tabelle 2 aufgeführten Komponenten wurde
formuliert, und ihre Eigenschaften wurden gemessen bzw. aufgezeichnet. Die
Beispiele 11–13 vergleichen die Zusammensetzungen jeweils
mit 0,25 Gewichtsprozent eines zugefügten Antinebelmittels
(bei dem es sich um einen hochmolekularen öllöslichen
Polymer-Klebrigmacher handelt).
-
Die
Proben wurden einem ähnlichen Aerosol(Nebel)-Bildungsexperiment
unterworfen, wie in "Polymer Additives as Mist
Suppressants in Metal Cutting Fluids," von Marano et al.
5 Journal of the Society of Tribologists und Lubrication Engineers,
Oct. 1995, S. 25–35 beschrieben. In dem Test wurde
grundsätzlich Metallbearbeitungsfluid (in 100 ml Probe)
durch ein Rohr (beispielsweise ID 0,0011 m) über eine Spritzenpumpe
bei konstanten Fließgeschwindigkeiten bis zu 0,0084 Liter/min
zu einer koaxialen Zerstäuberspitze geleitet. Pressluft
wurde durch den Ring zwischen den äußeren und
inneren Rohren (ID 0,0021 m bzw. OD 0,0013 m,) bei Fließgeschwindigkeiten
bis zu 35 Liter/min geleitet. Der von dem Zerstäuber erzeugte
Nebel wurde zu einem langen breiten Plexiglaskanal mit quadratischem
Querschnitt oder einer Kammer (beispielsweise einer 12'' mal 12''
mal 18'' Kammer) geleitet. Die als Funktion der Zeit erzeugte Menge
Nebel (als mg/mm3 über eine Zeitspanne
von 5 min) wurde von einem Datenlogger erfasst und aufgezeichnet.
In den Experimenten wurde ein tragbarer Echtzeit-Aerosolmonitor
DataRAM® [MIE Instruments Inc.,
Redford Mass.] als Datenlogger verwendet, um die entstandenen Mengen
an Nebel kontinuierlich zu quantifizieren. DataRAM ist ein nephelometrischer
Monitor, der zum Messen der in der Luft vorhandenen Teilchenkonzentration
verwendet wird, indem die Menge an Licht erfasst wird, die durch
die Ansammlung von Teilchen gestreut wird, die durch ein Probenvolumen
gelangen.
-
Ein
Großteil des Nebels wurde bei allen Proben zu Beginn des
Tests erzeugt. Nach dem Zerstäuben setzte sich der Nebel
am Boden des Behälters ab und zeigte dadurch einen Abfall
der Menge des aufgefangenen Nebels an.
-
Die
Messungen aus den Aerosol (Nebel) Bildungsexperimenten wurden in
den
1–
3 als Funktion
der Zeit aufgetragen. Die Ergebnisse zeigen, dass im Allgemeinen
die Metallbearbeitungsfluid-Zusammensetzungen, die aus dem Fischer-Tropsch-Verfahren
stammende Basisöle enthalten, erheblich weniger Nebel bilden,
als die Basisöle des Standes der Technik, und zwar mit
einer Reduktion der Nebelbildung von mindestens 10% und in einigen
Beispielen bis zu 75% oder mehr in den ersten 30 sec des Aerosol-Nebelbidlungstests.
Beispiel 10 mit dem isomerisierten Basisöl schneidet besser
ab (mit reduzierter Nebelbildung) als Beispiel 9 mit einem Mineral-Basisöl
der Gruppe I und sogar mit 2 Gewichtsprozent Antinebeladditiv. In
3 zeigen
sämtliche Beispiele (#11–13) bei Zugabe eines
hochmolekularen öllöslichen Polymer-Klebrigmachers als
leistungsfähiges (und teures) Antinebeladditiv vergleichbare
Leistung. TABELLE 2
| Komponenten Gew.-% | Bsp.
7 ZX12A | Bsp.
8 ZX12B | Bsp.9 ZX46A | Bsp.
10 ZX46B | Bsp.
11 ZK12A Anti-Nebel | Bsp.
12 ZX12B Anti-Nebel | Bsp.
13 ZX12C Anti-Nebel |
| SN
100 | 51.98 | - | | - | 51.98 | - | - |
| SN
150 | - | - | 70.98 | - | - | - | - |
| SN
600 | - | - | 15 | - | - | - | - |
| MSO | 36 | - | - | - | 36 | - | - |
| FTBO
M | - | - | - | 87.98 | - | - | - |
| FTBO
L | - | - | - | - | - | - | - |
| FTBO
XL | - | 16.21 | - | - | - | - | 16.21 |
| FTBO
XXL | - | 71.77 | - | - | - | 87.98 | 71.77 |
| Antinebelmittel
1 | - | - | 2 | - | - | - | - |
| Antinebelmittel
2 | - | - | - | - | 0.25 | 0.25 | 0.25 |
| CAS
Alkylbenzol | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 |
| sulfuriertes
Olefin | 2.5 | 2.5 | 2.5 | 2.5 | 2.5 | 2.5 | 2.5 |
| Additiv
2 | 5.5 | 5.5 | 5.5 | 5.5 | 5.5 | 5.5 | 5.5 |
| Entschäumer | 0.02 | 0.02 | 0.02 | 0.02 | 0.02 | 0.02 | 0.02 |
| Visk.
@ 40°C m2/sec | 10.4 | 9.89 | 48.12 | 45.19 | 10.7 | 9.61 | 9.89 |
| Dichte
@ 15°C | .8626 | .8264 | - | - | .8626 | .826 | .826 |
| Visk.
@ 100°C m2/sec | 2.84 | 2.8 | - | - | - | - | - |
| VI | 122 | 141 | - | - | - | - | - |
| Flashpunkt °C | 148 | 178 | - | - | - | - | - |
| Farbe | L3.5 | L3.5 | - | - | - | - | - |
Tabelle 3
| Eigenschaften | FTBO-XXL | FTBO-XL | FTBO-L | FTBO-M | GTL
BST |
| Kinem.
Viskosität @ 40°C, cSt | 7.658 | 11.16 | 17.07 | 34.13 | 17.74 |
| Kinem.
Viskosität 100 °C, cSt | 2.333 | 2.988 | 4.028 | 6.134 | 4.12 |
| Viskositätsindex | 124 | 125 | 139 | 156 | 138 |
| Kaltstartviskosität
@ –40°C, cP | | 1,525 | | | |
| Kaitstartviskosität
@ –35°C, cP | | 578 | 1,524 | 6048 | 1,596 |
| Kaltstartviskosität
@ –30 °C, cP | | 361 | 866 | 3200 | 941 |
| Pourpunkt, °C | –46 | –36 | –28 | –18 | –26 |
| n-d-m | | | | | |
| Molekulargewicht,
gm/mol (VPO) | 314 | 375 | 436 | 508 | 431 |
| Dichte,
gm/ml | 0.8026 | 0.8059 | 0.8122 | 0.824 | 0.8128 |
| Brechungsindex | 1.4485 | 1.4507 | 1.454 | 1.4596 | 1.4541 |
| Paraffin.
Kohlenstoff, % | 93.13 | 96.97 | 95.82 | 92.84 | 95.99 |
| Naphthen.
Kohlenstoff, % | 6.87 | 3.03 | 4.18 | 7.16 | 4.01 |
| Arom.
Kohlenstoff, % | 0.00 | 0.00 | 0.00 | 0 | 0 |
| Oxidator
BN, Std. | | 35.9 | 56.27 | 39.97 | 41.02 |
| ANTEK
SCHWEFEL | | <2 | <1 | <1 | <2 |
| NIEDR.
STICKSTOFF-SPIEGEL | | <0.1 | <1 | <0.1 | <0.1 |
| Noack,
Gew.-% | 60.69 | 26.8 | 10.72 | 3.15 | 10.22 |
| Saybolt
Farbe | +33.6 | | | | |
| Gesamt-Aromaten | | 0.00261 | 0 | 0.00082 | |
| COC
Flashpunkt, °C | 192 | 206 | 226 | 264 | 232 |
| SIMDIST
TBP(Gew.-%), F | | | | | |
| TBP
@ 0.5 | 583 | 679 | 726 | 799 | 732 |
| TBP
@ 5 | 622 | 701 | 754 | 831 | 758 |
| TBP
@ 10 | 636 | 709 | 766 | 846 | 770 |
| TBP
@ 20 | 654 | 720 | 780 | 885 | 784 |
| TBP
@ 30 | 867 | 728 | 791 | 880 | 795 |
| TBP
@ 40 | 678 | 735 | 800 | 894 | 805 |
| TBP
@ 50 | 688 | 741 | 809 | 906 | 813 |
| TBP
@ 60 | 697 | 748 | 818 | 920 | 822 |
| TBP
@ 70 | 706 | 756 | 828 | 935 | 832 |
| TBP
@ 80 | 715 | 764 | 839 | 952 | 843 |
| TBP
@ 90 | 727 | 774 | 853 | 976 | 857 |
| TBP
@ 95 | 735 | 782 | 864 | 994 | 867 |
| TBP
@ 99.5 | 753 | 802 | 884 | 1034 | 887 |
| FIMS | | | | | |
| Gesättigte | 72.7 | 75.3 | 75 | | 75.3 |
| 1-Ungesättigtheit | 19.3 | 23.2 | 24 | | 23.6 |
| 2-Ungesättigtheit | 3.9 | 1.1 | 0.8 | | 0.9 |
| 3-Ungesättigtheit | 2 | 0.2 | 0.1 | | 0.1 |
| 4-Ungesättigtheit | 1.7 | 0 | 0 | | 0 |
| 5-Ungesättigtheit | 0.5 | 0 | 0 | | 0 |
| 6-Ungesättigtheit | 0 | 0.2 | 0.1 | | 0.1 |
| Verzweigungsindex | 30.21 | 28.85 | 26.95 | | 27.25 |
| Verzweigungs-Nachbarschaft | 14.05 | 12.77 | 14.43 | | 14.83 |
| Alkyl-Verzw.
pro Molekül | 2.17 | 2.63 | 2.57 | | 2.9 |
| Methyl-Verzw.
pro Molekül | 1.90 | 2.07 | 2 | | 2.26 |
| FCI | 3.15 | 3.42 | 4.5 | | 4.56 |
| FCI/END
Methyl-Verhältnis | 2.50 | 2.33 | 3.66 | | 3.1 |
| Alkyl-Verzw.
pro 100 Kohlenstoffatome | 9.87 | 9.83 | 8.25 | | 9.42 |
| Methyl-Verzw.
pro 100 Kohlenstoffatome | 8.48 | 7.74 | 6.41 | | 7.35 |
| %Olefine
nach Protonen-NMR | 0.00 | 0.12 | 0.23 | | 0.32 |
| Monocycloparaffin
(FIMS 1-unges.-NMR-Olefine) | | 23.88 | | | |
| Multicycloparaffin
(FIMS 2-Unges.-6-Unges. – HPLC-UV Aromaten) | | 0.99739 | | | |
| Mono/Multi-Verhältnis | | 23.94 | | | |
-
Sofern
nicht anders angegeben, sind alle Angaben in Zahlen, Mengen, Prozenten
oder Verhältnissen in der Beschreibung und in den Ansprüchen
ungefähre Angaben. Auch sind numerische Parameter Näherungen,
die je nach den gewünschten Eigenschaften, die man mit
der vorliegenden Erfindung erzielen möchte, variieren können.
Einzahlformen wie ”ein”, ”eine”, ”einer” und ”der”, ”die”, ”das”,
sofern nicht auf einen Gegenstand beschränkt, beschreiben
Gegenstände in der Gattung und der Pluralform. Der Begriff ”umfassen” und seine
grammatikalischen Varianten sind nicht ausschließlich zu
verstehen, so dass Listen auch andere ähnliche Gegenstände,
die anstelle der aufgeführten Gegenstände oder
zusätzlich zu diesen verwendet werden können,
eingeschlossen sind.
-
Diese
Beschreibung offenbart die Erfindung an Beispielen, einschließlich
der besten Art und Weise, so dass der Fachmann die Erfindung ausführen
und verwenden kann. Der Erfindungsgegenstand wird von den Ansprüchen
beschreiben und kann Beispiele umfassen, die dem Fachmann geläufig
sind. Solche weiteren Beispiele sind mit umfasst, wenn sie Merkmale
enthalten, welche vom Wortlaut der Ansprüche betroffen
sind oder der Fachmann sie als davon betroffen erkennt.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Zusammensetzungen
für ein Metallbearbeitungsfluid, das ein isomerisiertes
Basisöl mit fortlaufender Zahl von Kohlenstoffatomen und
weniger als 10 Gewichtsprozent naphthenischem Kohlenstoff gemäß n-d-M umfasst.
Das Metallbearbeitungsfluid besitzt eine verminderte Nebelbildung,
eine geringe Neigung zur Schaumbildung und ein hervorragendes Luftabscheideverhalten.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
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